Endlich Charleston! Was hatte ich mich immer an den Bildern aus Charleston hier im Forum erfreut!
Heute hatten wir uns zeitig den Wecker gestellt. Wollten wir uns doch mit Gabi und Rudi Reisegern67 bereits um kurz nach 8 vor dem Schiff treffen um gemeinsam zur Boone-Hall-Plantage zu fahren.
Aber der Reihe nach.
Ein Blick aus dem Fenster zeigte uns, dass wir bereits angekommen waren.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Schnell hatten wir 4 uns vor dem Schiff gefunden und sind ein bisschen in Richtung Stadt gelaufen. Dort bestellten wir uns ein Uber um zur Plantage zu fahren. (Memo an mich für die nächste Reise: wenn die ESim nicht sofort ein Netz findet, nicht lange herumsuchen sondern das Handy einmal neu starten )
Kurz vor unserer Reise war der Hurricane Ian über Florida und auch South Carolina bzw. Charleston hinweg gezogen. Die Bilder der Westseite Floridas machten nicht viel Hoffnung auf eine unbeschwerte Reise. Lt. unserem Uber-Fahrer hatte es in Charleston nur sehr viel geregnet. Aber andere Schäden hätte es nicht gegeben.
Kurz nach 9 Uhr waren wir an der Plantage. Mittlerweile war ich richtig froh über meinen Sitzplatz vorne rechts!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Am Besuchercenter vereinbarten wir einen Termin für eine Führung durch die Innenräume. Gut 20 Minuten mussten wir warten, da die nächste Führung eine für die Mein-Schiffler war. Die Zeit nutzen wir um ein bisschen den schönen Garten zu erkunden.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Da das Wetter aber doch in weiten Teilen besser war als die Vorhersage im Tagesprogramm suchten wir uns ein schönes Sonnenplätzchen auf dem Pooldeck. Nicht, dass wir in New York den Abreisetag nutzen müssen um in ein Sonnenstudio zu gehen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Heute gingen wir recht früh zum Abendessen. Denn danach stand wieder ein Konzert von Jonny Götze an das wir besucht haben. Und im Anschluss waren wir noch in der "Dream Show" im Theater. Beides sehr empfehlenswert!
wenn ich mir die Daten auf den Fotos anschaue, haben wir vom Verlassen des Schiffs bis ins West Village eine Stunde gebraucht. Da haben wir aber auch länger im Shuttle auf die Abfahrt gewartet und auch auf die Light Rail mussten wir etwas warten, da die davor uns vor der Nase weggefahren war. Wir mussten ja noch Tickets kaufen. Und wir sind auch den umständlichen Weg gefahren (über WTC und dann mit der Subway weiter - wir sind am Exchange Place leider schon ausgestiegen )
Wenn man nicht zu lange am Shuttle warten muss, dann sollte WTC in einer 3/4 Stunde gut machbar sein. Zum Herald Square dann ca. 1 Stunde.
Alles in allem Zeit, die man einplanen sollte aber alles gut machbar. Wir hatten nicht das Gefühl immer ewig zu gondeln.
Bei uns war die SNRÜ direkt am Montag (Anreisetag). Man hatte 2 Zeitfenster - 1 vor dem Essen und dann ab 20.00 Uhr nochmal.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das Abendessen genossen wir im Atlantik Klassik. Da wir heute scheinbar die Zeit erwischten zu der alle Essen gingen, wurden wir zu einem netten Paar an den Tisch gesetzt. Ein sehr kurzweiliges Essen. Schön, dass das wieder möglich ist.
Auch heute starteten wir wieder gemütlich. Wir hatten keinen anstrengenden Ausflug geplant. Diesen Tag hatten wir nicht groß vorbereitet, da wir schauen wollten wonach uns der Sinn stand. Ob wir Natur brauchten nach den ganzen Städten oder ob wir shoppen wollten oder einfach nur etwas durch die Stadt treiben lassen oder oder oder
Ein Ausflug wie z.B. zur Narval Station oder nach Colonial Williamsburg hatten wir von vornhinein ausgeschlossen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Auch hier war das Essen wieder sehr lecker und der Service gut.
Das Konzert des Gastkünstlers Jonny Götze schauten wir uns in der Schaubar an. Ein sehr gelungener Abend, den der ein oder andere Schlummertrunk beendete.
Wir hatten schon fast das Ende des Freedom Trails erreicht. Nur noch 2/3 mal abbiegen und wir standen vor dem State House. Das ist der Sitz des Gouverneurs von Massachusetts.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Aber wir hatten irgendwie noch New York etwas in den Knochen stecken und waren schon ganz schön kaputt.
Da lachte uns die Bluebike-Station direkt am Chinatown Gate einfach an.
Also wieder rauf auf ein Rad und zurück zum Schiff.
Trotz allem sind wir doch unsere 19.000 Schritte an diesem Tag gelaufen.
Zurück auf dem Schiff stärkten wir uns am Bosporus Grill und dann, dann konnte endlich einer meiner Lieblingsbeschäftigung auf einer Kreuzfahrt nachgegangen werden!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Was soll ich sagen? Boston, du hast mich echt überrascht! Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Stadt so viel Charme hat. Uns beiden hat es dort jedenfalls sehr gut gefallen. Und das lag nicht nur am traumhaften Wetter mit Sage und Schreibe 26 Grad!
Abends gingen wir ins Theater zur Schau der Gastkünstler Benno und Max. Nach deren Vorstellung am Abend vorher hatten wir uns mehr davon versprochen. Leider wurde wenig auf der Bühne dargeboten sondern viele ihrer TikTok-Videos gezeigt.
Dann doch lieber noch einen guten Absacker an einer der Bars.
Hinter dem Charles River fing die Altstadt an. Hier reihten sich die historischen Sehenswürdigkeiten aneinander.
Gebäude, die eine Rolle im Unabhängigkeitskrieg gespielt haben, Gebäude, wo die Boston Tea Party vorbereitet wurden, Friedhöfe, wo u.a. Pilgerväter von der Mayflower begraben waren, usw.
Hier alles zu beschreiben würde den Rahmen sprengen. Daher einige Impressionen.
Wow! Mit was für einem Sonnenaufgang wurden wir hier begrüßt!
Also nicht wir sondern die Balkonkabinenbucher/Suitenbucher. Wir aus unserem Fenster sahen nur das Terminal.
Aber ich will ihn euch nicht vorenthalten, denn die liebe Simone Sportzelfisch war so lieb mir das Bild für mein Fotobuch und auch diesen Bericht zur Verfügung zu stellen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Heute wollten wir uns den Freedom Trail anschauen bzw. ihn ablaufen. Und zwar entgegen der allgemeinen Beschreibung vom Bunker Hill Monument aus zurück zum Boston Common. Und zum Bunker Hill Monument wollten wir mit dem Rad fahren. Das Wetter war so schön! Eigentlich hatten wir ja auch in New York schon Stücke radeln wollen, aber das fiel bei dem Wetter ja aus.
Ganz in der Nähe vom Terminal war eine Station von Bluebike. Das ist das Bostoner Pendant von Citibike. Per App kann man die Räder mieten und sie an einer anderen Station wieder abstellen. Für uns ideal, da das Stationsnetz in Boston wirklich dicht ist und es mehrere Räder direkt am Hafen gab.
Es war schon ein cooles Gefühl so quer durch die Stadt zu radeln. Oft gibt es Radwege und Autos scheinen Radler auch zu kennen. Das war ja eine Sorge von mir. Ich kannte Amerika nur als reines Autofahrer-Land.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Puh, das war schon ganz schön anstrengend gewesen. Aber ich wollte so gerne mal wieder eine Stadt von oben sehen und dabei schönen blauen Himmel haben. Die Scheiben in dem Monument sind leider sehr dreckig oder zerkratzt. Der Ausblick hat sich aber trotzdem gelohnt.
Durch schöne Wohngegenden ging es den Bunker Hill wieder hinab. Der Weg war einfach zu finden - der rote Backsteinstreifen ist immer gut zu sehen.
Wetter: bedeckt, ca 16 Grad, 25 km/h Wind aus Nord
So, nun waren wir endlich auf Kreuzfahrt. Wenn man überlegt, dass wir bereits seit Sonntag auf unserer Kreuzfahrt-Reise sind und wir erst gestern abgelegt haben. Irgendwie komisch - aber es passt zu den Gefühlen auf dieser Reise.
Gefrühstückt haben wir im Ankelmannsplatz. Hier und auch im Atlantik Klassik gab es heute Lachsfrühstück.
Neben diversen kleinen Brotscheiben mit verschiedenem Lachsformen auch Lachs in anderen Zubereitungsformen. Das war für mich wieder ein Schritt in Richtung Normalität. War das Lachsbuffet während meiner 2 Corona-Reisen doch deutlich kleiner gewesen.
Dann wanderten wir etwas drinnen und draußen über das Schiff. Draußen war aber leider immer noch sehr ungemütlich und so zog es uns wieder nach drinnen. Mittags trafen wir uns mit Gabi und Rudi @reisegern in der TUI Bar. Wir wollten in Charleston ja zusammen unterwegs sein und so fand das erste reale Beschnuppern statt.
Nachmittags gingen wir zum Lektorenvortrag von Thorsten Greuer über Boston. Ich muss gestehen, dass das mein erster Lektorenvortrag auf meiner 10. Kreuzfahrt war. Es war ganz nett und auch recht informativ, aber einige Infos fehlten mir hier auch. Außerdem erinnerte mich das ganze doch sehr an Seminare mit Dauerberieselung. Sorry an alle Liebhaber der Lektorenvorträge.
Nach dem Abendessen gingen wir zur Welcome-Show "Glamour und Käpt'n".
Unser Kapitän Omar Caruana stellte seine leitenden Offiziere mit viel Witz und Charme vor.
Den Humor oder die Art des Kreuzfahrtdirektors Steffen Müller muss man mögen. Seine Durchsagen waren jederzeit top und auch wenn man ihn irgendwo traf, war alles top. Auf der Bühne ist mir seine Art leider zu albern. Da ist der trockene Humor des Kapitäns mehr mein Geschmack.
Nach der Vorstellung der Offiziere wurde das Bordensemble und die Gastkünstler vorgestellt.
Ja, die Mein Schiff 1 ist das erste Schiff, das wieder ein Bordensemble hat. 4 Tänzer/innen, 4 Akrobaten und 2 Sänger präsentierten sich uns in kurzen Ausschnitten ihres Programms. Dann hatten wir noch den Liedermacher Jonny Götze mit an Bord sowie die Comedians und Diabolo-Künstler Max und Benno.
Wenn das Wetter weiterhin so draußenfeindlich bleiben würde, hätten wir zumindest für die Abende genug Programm.
Und dann zeige ich euch heute noch das einzige an diesem Tag entstandene Foto:
Da ist mein vorläufiges Fazit zu New York vielleicht etwas falsch rüber gekommen.
Es war nicht so, dass mir New York nicht nicht gefallen hat, sondern der berühmte Kick oder das sich auf den ersten Moment verlieben, das ist leider ausgeblieben.
Viele Momente waren sehr schön. Die Brooklyn Bridge, 9/11 inkl OWO und auch das West Village und die Highline - das hat mir alles ganz ausgezeichnet gefallen.
Aber es war nicht wie in z.B. Singapur. 2 Stunden nach der Ankunft waren mein Mann und ich einfach nur hin und weg.
Vielleicht waren meine Erwartungen an Flair und "mich einfangen" auch einfach zu hoch gewesen.
So mega viel haben wir gar nicht aneinander gereiht. Vieles was wir an den jeweiligen Tagen gemacht haben, war auch für New Yorker Verhältnisse recht dicht beieinander.
Bei der Planung hatten wir (eigentlich) gedacht, dass wir nicht mehr als 2 "große" Sehenswürdigkeiten an einem Tag machen wollten.
Naja, nachher war die Planung nur noch: Morgen ist das Wetter noch schlechter, da können wir am besten das machen und das, da das drinnen ist.
Uns war vorher bei der Planung auch wichtig. Wir wollten nicht nur die Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern auch Zeit für das Aufsaugen des Flairs und der Stimmung haben.
Das "mal in Ruhe in einen Park setzen und nur schauen" hat aber leider das Wetter sabotiert. Regenhosen für nasse Bänke hatten wir dann doch nicht dabei und andere Menschen sah man dort halt auch nicht.
Und ein oder zwei Tage nach unserem Ablegen hätte ich dort auch noch gerne gehabt. Da war das Wetter nämlich wieder gut.
Wir hatten ja noch etwas Zeit bis zu "Alle Mann an Bord" aber die letzten 3,5 Tage steckten uns schon ganz schön in den Knochen. Und da das Wetter ja nicht entscheidend besser wurde, wollten wir zurück zum Schiff.
Heute mal mit der Fähre. Somit liefen wir zum Pier Midtown. Leider war uns eine Fähre vor der Nase weggefahren. Für 45 Minuten Warten waren wir zu platt. Also kehrt Marsch und wieder zurück Richtung Path oder Subway.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Diese krassen Gegensätze finde ich in New York echt faszinierend.
Entlang der 41. Straße ging es zurück Richtung Times Square. Dies war die erste Straße auf der ich mich echt unwohl fühlte. Diese Straße und auch die Menschen, die dort präsent waren, wirkten wirklich nicht vertrauenswürdig. Abends würde ich hier definitiv nicht hergehen wollen!
Wir waren froh als wir die 8th Avenue wieder erreicht hatten und sich außer uns wieder mehr Touristen auf der Straße tummelten.
Vom Herald Square aus ging es mit der Path wieder rüber zum Bahnhof Hoboken.
Übrigens hat man von dort auch einen tollen Blick rüber nach Manhattan.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zufällig trafen wir eine Bekannte von der Italien-Tour letztes Jahr an Deck und gingen mit ihr und ihrer Begleitung noch auf einen Drink in die TUI Bar.
Natürlich waren die Eindrücke von New York auch das Gesprächsthema. Ich für mich kann nur sagen, dass der Funke nicht übergesprungen ist. Es war toll und aufregend an den ganzen Orten gewesen zu sein, die man sonst nur aus dem Fernsehen bzw. Filmen kennt. Aber der wirkliche Zauber, der ist leider ausgeblieben. Es kann natürlich sein, dass es auch ein wenig am Wetter gelegen hat...
Eins hat New York aber geschaftt. Ich glaube, dass ich selten an 3 Tagen hintereinander jeweils mehr als 15 km gelaufen bin!
Wie gut, dass darauf ein Seetag folgte! Den hatten wir uns verdient!
Dann wäre ich etwas vorsichtiger mit meinen Behauptungen Hanna Cabindiva
Virtuell kann man sich vielleicht viel anschauen. Aber das ersetzt keinesfalls eine persönliche Erfahrung. Vieles wirkt am Bildschirm ganz anders als es dann in der Realität ist. In beide Richtungen...
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Früher konnte man diese endlosen Treppen hinaufsteigen und tolle Fotos schießen.
Leider haben sich mehrere Menschen bewusst hinuntergestürzt. Somit ist es nun leider "vorübergehend" geschlossen. Ich bezweifele, dass die Treppen wieder geöffnet werden. So bleibt einem nur noch der Blick aus der Mitte heraus.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Und wo wir schon mal hier sind, probierten wir unser erneutes Glück an der Edge. Leider hat man sie von unten den ganzen Weg auf der Highline noch nicht gesehen gehabt.
Wie nicht anders zu erwarten, stand wieder das Schild am Eingang, dass heute 0 Sicht herrscht. Aber was sollen wir tun. Die Tickets sind bezahlt und wir fahren heute Abend los.
Zumindest hatten wir keine Warteschlangen und auch die ganzen Sicherheitsleute für uns alleine. Ebenso den Aufzug,. Zu irgendwas muss dieses Wetter doch gut sein.
Auch hier wird während der Aufzugfahrt eine sehr schöne Animation gezeigt.
Oben angekommen leuchtete zumindest der herbstliche Fotospot.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wahrscheinlich hatte Petrus irgendwann doch mal Mitleid mit uns. Nach ca. einer halben Stunde fing es ganz langsam an etwas aufzuklaren. Gaaanz langsam kamen einige Konturen durch den Nebel.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Es sind natürlich keine berauschenden Fotos und Richtung Osten tauchte das Empire State Building leider gar nicht aus den Wolken auf. Aber Richtung Jersey und Südspitze sah man doch zumindest ein bisschen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Drinnen auch sehr schön gemacht, aber auch sehr voll. Hunger hatten wir auch noch nicht wieder. Da stand der weiteren Erkundung der Highline nichts mehr im Wege.