Beiträge von Tizian
-
-
Jetzt gibt es zum Schluß des Ausfluges doch noch „Vulkan“. Der Sakurajima bildet in der Bucht von Kagoshima eine Halbinsel. Wir besuchten den Sengan-en Garden, der dem Vulkan direkt gegenüber liegt und von da in voller Pracht bewundert werden kann.
Man nennt ihn auch den Kirschblüteninsel-Vulkan.
Der Alltag der Menschen in Kagoshima wird stark vom Rhythmus des Vulkans beeinflusst. Der Vulkan ist daueraktiv und speit meistens mehrmals am Tag Aschewolken aus, die in Abhängigkeit von der Windrichtung auch über die Stadt driften und abregnen. Staubmasken und Schutzbrillen gehören wie der Regenschirm zur Standardausstattung der Menschen dort. Die Kinder lernen in der Schule Notfallmaßnahmen, falls sich ein größerer Ausbruch ereignen sollte. Um den Vulkan herum wurden Betonkanäle und Blockaden errichtet, um die gefährlichen Schlammströme umzuleiten, die es hier reichlich gibt. Um den Vulkan gibt es Wanderwege und die Bike-Touren vom Schiff gingen auf dem Trail am Vulkan. Solange wir den Vulkan sehen konnten, hat er keine einzige Wolke ausgespuckt. Schade, wäre bestimmt ein Schauspiel gewesen.
In der Stadt gibt es mehrere Tausend Sammelstellen für die Asche. Es werden von der Müllabfuhr gelbe Plastiksäckchen ausgegeben. Man kehrt die Asche zusammen und füllt sie darin ab. Die Säckchen werden dann an der Straße, an den Sammelstellen, abgeholt. Wir haben jede Menge gesehen. Ich dachte erst, die werfen ihre Müllbeutel einfach auf die Straße…..sieht ja auch wirklich so aus. Aber die Reiseleitung hat uns dann gründlich informiert. Die Asche wird als wertvolles Rohmaterial in der Glas-, der Kosmetik-, und der Porzellanindustrie verwendet.
Also Mädels, vielleicht schmiert ihr euch japanische Vulkanasche ins Gesicht und wisst es gar nicht….
Aber jetzt zeige ich ihn euch vom wunderschönen Sengan-en Garden aus:
-
Die Rückfahrt nach Kagoshima war natürlich genauso schön wie die Hinfahrt. In der Stunde Freizeit spazierten wir durch Tenmonkan, der Einkaufsmeile. Außerdem waren wir auf der Suche nach einem Elektroladen, da ich ein Handyladekabel benötigte. Wir wurden fündig, und wurden hervorragend bedient, obwohl der Verkäufer kaum englisch sprach, konnten wir uns verständigen. Das Zahlen mit Kreditkarte war möglich, der Preis des Kabels war fast der gleiche wie bei uns.
Tenmonkan ist fast ganz überdacht.
Ich glaube, das war ein Taxi. „Andere Länder, andere Taxis“.
Naja, die Apotheken sind doch relativ ähnlich…
Die Schuhe scheinen mir eher unpraktisch zu sein, aber sie sehen toll aus, oder? Sind halt für japanische Füße

-
-
Den Teetrinkern unter euch dürfte Chiran ja bestens bekannt sein. Der Chirantee gilt als hochwertiger japanischer Tee. Das Städtchen hat so ca. 13 Tausend Einwohner und ist blitzsauber und gepflegt.
Der Luftwaffenstützpunkt in chiran diente als Ausgangspunkt für Hunderte von Angriffen der Kamikazes, die in den letzten Monaten des Krieges gestartet wurden. Das den Piloten gewidmete Friedensmuseumvon Apeace, das Chiran-Friedensmuseum für Kamikaze-Piloten markiert jetzt den Standort.
Diese Piloten der Kaiserlich Japanischen Luftwaffe schossen nicht nur von ihren Kampfflugzeugen aus, sondern machten ihre Flugzeuge selbst zu Projektilen, soll heißen: Sie flogen mit ihren Jagdflugzeugen in die feindlichen Kriegsschiffe.
Von den 1036 Piloten, die in der Schlacht von Okinawa starben, kamen 439 aus Chiran.
Zwei Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg, die vom Meeresgrund gehoben wurden, sowie ein Flugzeug, das in Lebensgröße nachgebaut wurde, sind jetzt im Museum ausgestellt. Insofern ist das Museum natürlich sehr ergreifend, ich bräuchte es aber nicht noch mal. Dafür fanden wir aber die umliegende Parkgegend sehr interessant und schön.
-
-
-
Wir sind nach 2 Seetagen in Kagoshima in Japan angekommen und haben allerbestes Ausflugswetter.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. Wir haben über das Schiff den Ausflug „Samurai und Kamikaze, Japans große Kämpfer“ gebucht.
Ich glaube, es waren ca. 7,5 Stunden, gekostet hat er 99 Euro.
Der Titel gefiel uns, las er sich doch mega spannend und ließ auf japanische Kultur und Geschichte schließen. Es sollte in das Städtchen Chiran gehen, mit Besuch des Samurai-Viertels,
ins Chiran-Peace-Museum für Kamikaze Piloten, dann zurück nach Kagoshima mit kleiner Rundfahrt und Freizeit in der Stadt und dann ein weiteres Highlight , Besuch des Sengan-en Gartens.
Natürlich wäre auch die Überfahrt zur Vulkaninsel mit dem Sakurajima höchst interessant gewesen. Aber wir mussten uns entscheiden, da beides an einem Tag aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen wäre. Zumindest nicht für uns. Und da kamen halt die Samurai vor dem Vulkan.
Die einstündige Fahrt war wunderschön, ganz dichte saftig grüne Wälder, ganz viele Berge und
ganz viele Bambushaine, ganz groß und dick, halt schon viele Jahre gewachsen! Eine wirkliche Augenweide! Der Kopf flog ständig nach rechts und links um Ja von jeder Seite der Straße etwas zu sehen! Die Landschaft wirklich ein Traum.
Im Samurai-Viertel in Chiran sind die Häuser nur von außen zu besichtigen, da sie noch bewohnt sind. Aber 7 Familien haben ihre Gärten für das Publikum zum Besichtigen geöffnet. Die Reiseleitung ging mit uns durch die Anlagen und hat uns sehr viel über japanische Gartenkultur und Mentalität erzählt. War sehr beeindruckend! Das Wichtigste: jeder Garten ist nach Jing und Jang angelegt, voller Liebe zur Harmonie und er muss sich in die vorgegebene Naturlandschaft
symbiotisch einfügen.
-
Die 2 Seetage waren wirklich nötig. Es erschreckt mich immer wieder, wie schnell so ein Tag vorbei ist. Ich schaffe immer gar nicht alles, was ich mir für so einen Seetag vornehme. Da heißt es dann, auf etwas zu verzichten. Ich entscheide mich dann immer für das Fitness-Studio
.Das kann ich daheim auch haben. Aber Wassergucken, Außenalstersitzen, Himmel-und-Meer-Bar-Chillen, Lektorenlesen, und wieder Wassergucken, das habe ich daheim nicht. Und trotzdem ist man nach so einem entspannten Tag immer hundemüde.
Wir hatten uns das Gourmetpaket gekauft und waren damit wieder super zufrieden. Der Service war überall sehr gut. Ich habe aber nur ein Essen fotografiert. Das muss ich euch zeigen. Es ist im Schmankerl das Bürgermeisterstück für 2 Personen. Wir wurden vorab vom Service informiert, dass es wirklich eine große Portion sei. Alles gut, meinten wir, haben wir doch vor lauter Wassergucken und Chillen das Mittagessen ausfallen lassen, uns somit schon ordentlich Hunger. Selbstverständlich haben wir auch eine Vorspeise geordert, war ja schließlich bezahlt
.Aber dass das ganze Bürgermeisterstück, also quasi fast die ganze Kuh serviert wird, hat man uns nicht gesagt.
16 Scheiben Fleisch schafft doch kein Mensch! Es war köstlich, aber selbst beim größten Hunger nicht zu schaffen. Soooo schade! Der Rest muss doch vernichtet werden….., das müsste doch wirklich nicht sein. Besser wäre es, einfach Tellerservice mit ein paar Scheiben zu machen.
Aber es war wirklich alles gut und alle mega um uns bemüht!
-
-
-
-
-
Und dann stand endlich der 1. Tempel auf dem Programm. Es sollten viele weitere folgen….
Hongkong hat angeblich an die 300 Tempel. Wobei es auch Tempel gibt, die wie eine Hundehütte aussehen und einfach mal so auf dem Gehweg stehen.
Also es ging zum Tin Hau Tempel, einer der ältesten in Hongkong. Die Reiseleiterin hat einiges dazu erzählt, war interessant, führt aber zu weit, wenn ich alles wiedergeben wollte. Nur soviel:
Wurde von Fischern erbaut.
Dieser Baum stand direkt vorm Tempel.
Als Nächstes ging es in den Nan Lian Garden. Hier hätten wir sehr gerne viel mehr Zeit gehabt.
Eine Stunde war uns einfach zu kurz.
-
Darf ich mal fragen wie das Wetter in den 2 Wochen so war ? War auch mal Poolwetter oder doch eher frisch ?
Ja, das Wetter war genial. Ab und an bewölkt. Der 1. Seetag war komplett sonnig. Es gab unendlich viele Sonnenbrände. Am 2. Seetag war es stark bewölkt und grau aber nicht kalt.
Ein bisschen genieselt hat es in Busan, ein bisschen geregnet, aber nur leicht, auf unserer Tour mit Jenny. Die Balkontüre stand die ganzen Nächte offen, da es nicht kalt wurde. Die Luftfeuchtigkeit war immer hoch. Wir haben nur manchmal eine dünne Jacke gebraucht.
-
Das frühe Aufstehen klappte super, das Wetter war traumhaft, also konnte der frühe Ausflug für uns gutgelaunt und voller Freude auf neue Eindrücke, starten. Aber 6.45Uhr ist schon wirklich früh. Aber Auslaufen war ja für 13 Uhr geplant. Letztendlich fand das Auslaufen erst um 14 Uhr statt. Und frühs sind die Märkte auch noch nicht so voll. Unsere Reiseleitung sprach gut leicht verständliches Englisch, und mit ca. 55 Euro war der Ausflug auch preislich im Rahmen.
Die Wohnungen, naja….
Hier sind wir mit dem Bus ausgestiegen und zum Lebensmittelmarkt gelaufen.
Beim Metzger muss man frühs einkaufen, die kühlen nichts.
Auch beim Fischhändler sollte man zeitig dran sein.
Administrator : das sind keine Innenaufnahmen, sondern wirklich vom Weg aus gemacht
Kennt ihr jedes Gemüse?
Getrocknete Gänse
Danach ging es noch ausführlich auf den Blumenmarkt. Naja, den hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Es war eine lange Straße, wo sich Blumenladen an Blumenladen reihte. Und in jedem Laden gab es das selbe: Orchideen und Rosen. Keine Ahnung, wer die alle kaufen sollte……,
leider habe ich hiervon keine Fotos, wahrscheinlich weil ich dachte, das sehe ich auch bei unseren Discountern

Neben dem Blumenmarkt gab es den Vogelmarkt. Die Zeit war knapp, nur 10 Minuten, aber ein ganz kurzes „reinschnuppern“ war möglich. Das Vogelgezwitscher konnte man ganz laut und schon von weitem hören. Aber mehr Zeit, um genauer hinzusehen, hatten wir dann am vorletzten Tag, als wir ganztägig mit Jenny unterwegs waren.
-
Hallo Tizian,
ich nehme an ihr hattet die Flüge selber gebucht oder ? Du kannst gerne noch von Eurem Vorprogramm berichten (also Flüge, Hotel und vielleicht wie Ihr zum Terminal gekommen seid) ...
Wir werden jetzt auch die Hongkongreise in 2025 buchen und wollen eigene An- und Abreise machen. Da wären Eure Info`s schon toll

Hallo,
Nein, wir haben das Komplettangebot gebucht über TUI Cruises, also kein Vorprogramm.
Wir hatten einfach super viel Glück.
Der Hinflug war mit China Airways und der Rückflug mit Emirates.
Es waren aber auf beiden Flügen keine Sitzplatzreservierungen möglich, da es sich jeweils um eine „Gruppenbuchung“ von TUI handelte.
Wir waren trotzdem sehr mit den Plätzen und den Fluggesellschaften zufrieden.
Liebe Grüße aus Unterfranken

-
Darf ich gleich mit einer Frage stören? Du sprichst Eure günstigen Flugzeiten an. Wo seid Ihr denn abgeflogen? Und weisst Du, welche Flughäfen da eher ungünstige Zeiten hatten? Danke - jetzt halt ich auch wieder meine Klappe

Hallo,
Wir sind ab Frankfurt am 11.04. um 11.20 losgeflogen. D.H. wir sind 6.45 Uhr mit dem Auto los, konnten also gut ausschlafen. Dann war Umsteigen in Taipeh angesagt, das empfand ich etwas chaotisch. Ca. Um 8 Uhr ging es dann nach Hongkong, wo wir ca. 10.20 Uhr landeten. Um 12. 15 Uhr waren wir zum Mittagessen auf dem Schiff. Konnten bereits das Schiff erkunden, einen Spaziergang machen und ausgeruht zum Abendausflug starten. Der Rückflug war am 27.04. um 0.40 Uhr, mit Umstieg in Dubai. Wir wurden kurz nach 21 Uhr am 26.04. am Schiff abgeholt und hatten somit noch den ganzen Tag für Unternehmungen zur Verfügung, was wir auch nutzten. Gelandet sind wir am 27.04. inFrankfurt so gegen 13.30 Uhr.
Es gab Flüge, auch ab Frankfurt, die kamen erst am 13.04. um 1 Uhr an. Und wurden aber um 5 am 26.04. wieder abgeholt. Da waren praktisch 2 Hongkong-Tage pfutsch.
-
Der Ausflug war mit 89 Euro zwar extrem teuer, aber wir hatten keine Lust , uns gleich am 1. Tag zu streßen, wollten uns einfach führen lassen….
Genossen haben wir ihn trotzdem.
So, danach noch einen Absacker an der Außenalster und dann nix wie schlafen! Denn der Wecker klingelt früh: um 6.45 Uhr ist Abfahrt für den Ausflug „Tempel und Märkte“.
-
Unser Ausflug ins abendliche Hongkong startete um ca. 18.30 Uhr. Wir fuhren dann bei beginnender Dämmerung durch die Stadt Richtung Promenade. Es war schön, die beginnende Beleuchtung der Stadt zu beobachten. Die Promenade war bei optimaler Temperatur und klarer Sicht sehr belebt. Live-Musik und die vollsitzenden Straßenkneipen brachten eine tolle Stimmung. Wir waren eine mittlere Gruppengröße, das war angenehm. Wir stiegen auf ein Ausflugsboot um und erlebten dann die Lichtershow auf dem Wasser. Die Getränke waren inkludiert. Bei einem schönen Bierchen, ließen wir das Lichtermeer auf uns wirken.
Das ist der Uhrenturm, eines der Wahrzeichen der Stadt. Er ist ca. 45 Meter hoch und direkt an der Promenade „Tsim sha Tsui“.
Gleich geht es weiter….