Beiträge von Partypapst

    Gilt für Nutzer aus Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechische Republik, Polen, Dänemark, Rumänien und Bulgarien, die sich in Deutschland oder in Gefilden mit vorrangig Deutschen Corona-App-Nutzern aufhalten.

    Die Schweiz ist glaube ich noch nicht dabei. Sie haben ja am Do. ihre eigene App bekommen und man möchte Interoperabilität erreichen.

    Vom Prinzip kaum, es gibt einen vom Schuldner bestimmten Sachverwalter. Es ging mir ja aber um den Unterschied zwischen herkömmlichen Insolvenz- und Schutzschirmverfahren.

    Allerdings ist das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO (was dem Chapter 11 Verfahren am nächsten kommt) eben eine Besonderheit im deutschen Insolvenzrecht. und wurde wohl erst 2012 durch das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (EUSG) in die Insolvenzordnung aufgenommen.
    Das besondere ist eben die "Eigenregie", nur die "drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung" und keine offensichtliche Aussichtslosigkeit. Es ist also auf Fortführung des Unternehmens ausgelegt und bedarf eines zeitnahen Sanierungsplanes.

    Wegen seiner Schuldnerfreundlichkeit gegenüber dem klassischen Insolvenzverfahren mit Insolvenzeröffnung steht es hier halt häufiger in der Kritik.

    Die meisten Anträge werden hier halt gestellt, wenn schon Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist. Das hat in der Evaluation des EUSG nach 5 Jahren ergeben, dass die Einführung nicht zu einer früheren Insolvenzantragsstellung geführt hat.
    Außerdem gibt es in Deutschland ein Kompetenzgerangel zwischen den Beratern der Eigenverwaltung auf der einen Seite und den Insolvenzrichtern und -verwaltern auf der anderen. Letztere wollen natürlich nicht, dass andere in ihrem Terrain wildern.
    Der Gestzgeber will auf Basis einer EU-Richtlinie da auch noch nachjustieren und die Zugangsvoraussetzungen straffen bzw. evtl. Eigenverwaltung und Schutzschirmverfahren außerhalb der Insolvenzordnung verschmelzen.

    Du hast also prinzipiell damit recht, dass wenn von Chapter 11/Schutzschirmverfahren die Rede ist, erst einmal keine prinzipielle Zahlungsunfähigkeit vorliegt und es um die Fortführung des Unternehmens geht.

    Das kommt wahrscheinlich daher, dass Chapter 11 Verfahren bei uns in der Wahrnehmung "Neuland" sind und über die Vielzahl der Verfahren, gerade in der Airline-Branche kaum berichtet wurde. Auch General Motors hat dieses Verfahren durchlaufen.

    Ein wenig vergleichbar ist es ja mit den Schutzschirmverfahren im Insolvenzrecht, z. B. von Condor.

    Bei den Seychellen habe ich bis Ende 2021 vernommen. Hatte Anfang Mai deren Tourismusminister Didier Dogley mitgeteilt. Wird aber sicher immer mal wieder überprüft.
    Nebenher wollen sie auch noch ein Meeresschutzgebiet einrichten.
    Hatten 2019 ja auch "nur" 60.000 Kreuzfahrtgäste von AIDA, Costa, MSC Cruises, Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises, Ponant und Phoenix.

    Eine EU Lösung wäre eigentlich das Optimum gewesen.

    So blöde wie's klingt. Das wäre nicht möglich gewesen, da dann auch derzeit etwa 15 angeschlossene Pandemiekoordinationsstellen (bei uns das RKI) angebunden werden müssten.

    Zur Erinnerung, es gab Mitte April schon den heftigen Zwist bezüglich zentraler und dezentraler Speicherung an dessen Ende Ende April das ursprüngliche PEPP-PT Team quasi durch SAP/Telekom ersetzt wurde, weil Spahn zuvor aufs "falsche" Pferd (Hans Christian Boos) setzen wollte,

    Wenn man dann noch weiß, wie lange ein Prozess normalerweise innerhalb der EU dauert, wäre die nachträgliche Koordination des Austauschs schon ein Erfolg.

    http://www.kma-online(punkt)de/aktuelles/it-d…koennen-a-43468

    Wäre interessant ob es z.B. auf einem Schiff oder auf Malle zwischen zwei Handy's mit deutscher Nummer funktionieren würde.

    Wurde oben ja schon beschrieben. Das sollte funktionieren. Mit länderübergreifendem Austausch meint man hier den Austausch von Apps verschiedener Länder. Hier dann natürlich ohne Frankreich und Ungarn, die die IDs der Kontakte zentral speichern und nicht lokal auf dem Smartphone.

    Die "deutsche Nummer" sollte hier nicht ausschlaggebend sein, nur die "deutsche App".

    Der jeweilige Play-Store von Google kann umgestellt werden.

    support.google(punkt)com/googleplay/answer/7431675?hl=de

    Ob das Sinn macht, ist zweifelhaft. Wohl nur, wenn man sich für längere Zeit im Ausland aufhält. Für Grenzgänger wäre das ein manuelles Hin- und Herschalten und nicht so sinnvoll. Dann wohl lieber auf die Interoperabilität warten, die ja vielleicht noch vor dem Urlaub kommt, zumindest zwischen Schweizer und Deutscher App.

    http://www.suedkurier(punkt)de/baden-wuerttem…417930,10538826

    Grüße

    PP

    Naja, für das "Sammeln" der Kontakte sind weder Mobile Daten noch WLAN notwendig, Bluetooth reicht. Die Benachrichtigungen können natürlich nur mit Datenverbindung (egal ob WLAN oder Mobile Daten) gesendet und empfangen werden. Falls es tatsächlich einen Corona-Fall an Bord geben sollte, wird man dies nicht erst durch eine App erfahren. ;)

    Interessant wäre eben auch, ob ein Passagier in den 13 Tagen vor Kreuzfahrt Kontakt mit einem Infizierten hatte und somit die Benachrichtigung und Neukalkulation des Risikos erst an Bord erhält. Dafür muss er natürlich Internet haben.

    Die verschlüsselte ID des Infizierten wird übrigens gebroadcastet, denn die Kontakt-ID ist aus konzeptuellen Gründen nur lokal auf den sich begnenden Smartphones gespeichert. Der "Server" kennt nicht die Kontaktpersonen. Dies ist derzeit nur im französischen und ungarischen Konzept so (zentrale Speicherung). Deshalb werden die auch nicht am grenzüberschreitenden Datenaustausch der "Apps" teilnehmen können.

    Den Schweizern wird also auf einem Schiff voller Deutscher ihre App nicht so viel nutzen, weil der "Benachrichtigungsdienst" bis dato nie von der Infektion eines Deutschen (ID) erfährt.

    Prinzipiell sollte die App auch an Bord funktionieren, da die ausgetauschten verschlüsselten IDs ja nur lokal gespeichert werden und Kontakt nehmen die Smartphones ja lediglich über Bluetooth untereinander auf. Es würden ja fleißig IDs ausgetauscht. Die Benachrichtigungen durch Neuinfizierte, die ihren QR-Code vom Gesundheitsamt tatsächlich auch gescannt haben und sich somit als infiziert outen, bekommst du natürlich nur mit einer Internetverbindung zugesandt. Für Schiffspassagiere wäre es z. B. im Nachhineien interessant, falls sich herausstellt, dass einer der Mitreisenden später (innerhalb von 14 Tagen nach Kontakt) positiv getestet wurde (und er dies auch bekannt macht) bzw. falls es eine Benachrichtigung während der Kreuzfahrt gibt, dann besteht natürlich ein gewisses Risiko für einen selber oder die Mitreisenden.


    Die hohen Datenschutzanforderungen führen natürlich auch zu einer Unschärfe der Daten, was eine gezielt Interpretation schwieriger macht.

    Ohne Standortdaten ist die Risikobetrachtung schon mal weniger genau als wenn man wüßte, ob der Kontakt in einem kleinen geschlossen Raum oder im Park im Freien geschah.
    Derzeit gibt's wohl 7 Millionen Downloads.
    30% aller Deutschen haben kein Smartphone, auf etwa 10% aller Android-Geräte (ab Marshmallow 6) und im Moment 30% aller iOS-Geräte (ab IOS 13.5) läuft die App nicht. Ich rechne mit etwa 15-20% User in dieser Phase.

    Wie du siehst, hängt das ganze eh davon ab, wie die App tatsächlich genutzt wird. Outet sich also niemand nach einer Infektion, wird's nichts mit der App. Auch ist natürlich durch die geringe Zahl der Infektionen und schnelle Isolation innerhalb dieser Hotspots derzeit der Erfolg solch einer App eher als bescheiden zu betrachten. Das kann sich ändern, wenn es im Herbst/Winter zu einem erneuten Anstieg kommen sollte.

    Blöderweise musste Google aus Kompatibilitätsgründen das Einschalten der Standortfreigabe für den Bluetooth-Teil als abhängig machen, da dies noch bei vielen Versionen (< 8.0) für die Nutzung von Bluetooth Low Energy notwendig ist bzw. die Berechtigung "ACCESS_FINE_LOCATION (Standort)" notwendig ist in den Versionen ab der 6 bis eben zu Version 8, die dann darauf verzichten könnte.

    Das torpediert die Akzeptanz einer App natürlich immens und auch wenn die App selber keinen Standort trackt, die ganzen anderen Apps, die ich normalerweise für Standort-Tracking freigegeben habe (wenn ich es einschalte) haben somit umgehend Zugriff. Ich müsste sie also einzeln wieder abstellen und bei Bedarf in der Standortfreigabe berechtigen. Ein ganz schönes Ei.

    Just my 2 cents

    Vielen Dank für die wissenschaftlich sehr fundierte Erklärung. ;):D

    Fallweise genieße ich hier die Ansprache, dass ein Teil meiner Beträge als "oberlehrerhaft" bewertet wird.

    Super, dann hat das Stilmittel ja Erfolg gehabt. Nennt sich "Spiegel vorhalten". ;)

    Du hast mich wirklich getoppt. Allerdings stammt die Wortschöpfung "eine handvoll" im Zusammenhang mit den Marktanteilen der Kreuzfahrt-Touristen nicht von mir. Er wurde hier erstmalig von Gisi verwendet. Habe mich diesem Duktus aber gerne angeschlossen.

    Wenn du jetzt noch ohne Spoilern herausfindest, warum ich nicht Gisi zitiert habe, dann bin ich absolut begeistert.

    Spoiler anzeigen

    Nee, nee - so einfach wird's nicht. :)

    Wegducken ist allerdings nicht erforderlich. Wir sind doch alle Anhänger des gepflegten Humor, in Tateinheit mit einer ordentlichen Portion Satire.

    Weiß ich doch. 8)
    BTT: Und zur "heute show", das ist doch zum Teil selbst der Gedankengang auch von Kreuzfahrttouristen gewesen, oder etwa nicht? Wer hat nicht (zumindest anfänglich) gedacht: Warum bekommt TUI 1,8 Mrd. € in den ***** geblasen Kreditlinie, ich meine Anzahlung aber nicht wieder.
    Diese Argumentationskette gab's doch in zahlreichen Threads.

    Auch wird sich nicht jeder Kreuzfahrer mit "Rund um Helgoland" oder "Deutsche Bucht - Hin und Zurück" zufrieden geben. Also alles halb so wild. 8o

    Doch, relativ betrachtet ist es nur ein handvoll Touristen, die Kreuzfahrten als Reisen durchführen.

    Im Jahre 2019 wurden von 70 Millionen Deutschen Urlaubsreisen unternommen. Als Urlaubsreisen wurden Reisen gewertet, die mindestens 5 Tage oder länger gedauert haben. Stellt man diese Zahl den 3,1 Millionen Kreuzfahrern aus Deutschland gegenüber, sind das weniger als 5% aller Urlaubsreisenden.

    Das ist die Definition "ein handvoll" durchaus nicht falsch.

    Keine Frage, bis Corona kam legten die Kreuzfahrten richtig zu. Weltweit sprach man von einem Boom. Trotzdem sind das Zahlen, die gegenüber Flug-Pauschalreisen, Auto-Hotel und Camping und Bahnreisen immer noch gering sind. Zumindest in der Relation zum gesamten Reisemarkt.

    "Eine Handvoll" sind es trotzdem nicht und erst recht nicht "eine Hand voll" (spezifisches Volumenmaß). ;)

    Deine Verhältnisangaben mögen stimmen und untermauern, dass es sich um eine Minderheit im Reisesektor handelt - keine Frage.

    Nur ist "eine Handvoll" keine Verhältnisangabe, sondern eine (meist) unscharfe Mengenabgabe, die eine sehr geringe Anzahl bezeichnet. In bestimmtem Kontext bedeutet dies sogar genau fünf. Demnach ist die Verwendung hier also definitv falsch.

    q.e.d.

    So jetzt aber weggeduckt. :D

    ...Zumal es ja auch viele Kfer gibt, die nicht eine Kreuzfahrt pro Jahr machen sondern mehrere (also die Zahl nach oben treiben) ... aber das wären jetzt mathematische Spitzfindigkeiten;):/.

    Wünsche euch einen schönen Sonntag,

    Kathrin

    Unter Einbeziehung mehrerer Urlaube pro Reisendem würde das Verhältnis von "Kreuzfahrten" zum Rest der Urlaubsreisen noch erheblich steigern. Es gibt viel mehr Reisende, die pro Jahr außerhalb der Kreuzfahrten mehrfach Urlaub über 5 Tage machen.

    Wir reisen ja nach Euch im September mit der My Princess und gehen derzeit auch von einem Reiseantritt aus.

    Flüge haben wir von Tegel nach Split. :/

    Da müssen wir mal noch schauen, von welchem Flughafen wir tatsächlich starten. Keine Ahnung, ob Tegel dann tatsächlich Mitte Juni geschlossen wird oder wieder offen ist oder dann gar nicht erst wieder aufmacht.

    Das wissen ja sowohl die Gesellschafter als auch der Flughafenchef im Moment nicht so genau.=O

    ... und heute prompt die Schlagzeile, dass Tegel bis November offenbleibt und erst nach der geplanten Eröffnung des BER schließt. Mal schauen. ^^

    Wir reisen ja nach Euch im September mit der My Princess und gehen derzeit auch von einem Reiseantritt aus.

    Flüge haben wir von Tegel nach Split. :/

    Da müssen wir mal noch schauen, von welchem Flughafen wir tatsächlich starten. Keine Ahnung, ob Tegel dann tatsächlich Mitte Juni geschlossen wird oder wieder offen ist oder dann gar nicht erst wieder aufmacht.

    Das wissen ja sowohl die Gesellschafter als auch der Flughafenchef im Moment nicht so genau.=O

    Dann hat aber der verlinkte Artikel wenig mit deinen Erwartungen zu tun. Das hatte mich irritiert.

    Das was du hier genannt hast, hatte ich ja schon vor einem Monat so in diesem Thread hier geschrieben.

    Die Gutscheine dürfen aber eben nicht verpflichtend sein, nur als Wahl und die Absicherung der Gutscheine nicht dauerhaft staatlich gesichert. Dann fordert das ja zukünftig jede Branche. Die ursprüngliche Variante von Anfang April, mit der sie an die EU-Kommisssion herangetreten sind sollte ja auch nur bis 2021 gelten.

    Im Übrigen haben einige EU-Länder (Frankreich, Italien und die Beneluxstaaten) seit einiger Zeit gegen geltendes EU-Recht eine Gutschein-Lösungen eingeführt, ohne Absicherung gegen Insolvenz des Reiseveranstalters.

    Dass die 110 Mio € Deckelung in § 651r nicht genügen, hatte ich ja schon geschrieben. Das ist seit Jahren lobbyistisch beeinflusst, in den letzten 5 Jahren gab's diverse Hinweise und Anfragen aus der Opposition sowie vielen Verbraucherschutzverbänden, die mit Argumenten aus den 90ern von der großen Koalition abgebügelt wurden.

    Und hier liegst du falsch, die gilt nicht pro Veranstalter, sondern pro Absicherer!!!

    Und davon gibt es eben nicht mal mehr 2 Hände voll (Zurich, Gerling, TourVers, TravelSafe, Deutscher Reisepreis-Sicherungsverein und R+V)

    TUI/TUI Cruise betreffend ist es da nämlich zeimlich heikel, da ist der Deutsche Reisepreis-Sicherungsverein (DRS) - Insolvenzabsicherer. Die haben übrigens erst im November 2019 einen Rüffel der BaFin bekommen, dass deren Deckung für TUI, DER-Touristik (REWE) und Ameropa (DB) selbst aktuell gem. $ 651r BGB fehlerhaft ist. Insider sprachen von niedrigem zweistelligen Insolvenzsicherungsvolumen. Wenn die nun beiden größten deutschen Reiseveranstalter (mit über 10 Mrd. Umsatz pro Jahr) krachen gehen, wird's eng. Auf Rang 4 folgt auch noch AIDA Cruises mit 2 Mrd. € Umsatz.

    Also ich wäre ebenso für zeitliche begrenzte Absicherung der freiwilligen Reiseguthaben durch den Staat und kippen der Deckelung, auch wenn dies Reisen dann teurer macht bzw. evtl. kleinere Reiseveranstalter dann bessere Prämien bekommen.

    ...und die Politik eiert weiter rum....

    Achtung Punkt :)

    https://wwwPUNKTwelt.de/wirtschaft/article208043781/Storno-von-Pauschalreisen-Bundesregierung-sieht-Verantwortung-bei-Gerichten.html?fbclid=IwAR1V_XFAW1bzovBSodOJb4JGV8QsohEYTkeZ1ErJGHKoK54DNs3W7nMI3Ow


    Peter

    Hallo Peter,

    aber was hast du erwartet? Die Aufhebung der allgemeinen weltweiten Reisewarnung wurde durch nahezu alle beteiligten Parteien gefordert. Vieleicht gibt es dann wieder die individuellen Warnungen, z. B. für einzelne Regionen. Die Einführung eines kostenlosen Stornos würde zwar wahrscheinlich zu einer höheren Buchungsrate führen, aber mit Sicherheit auch zu einer deutlich höheren Stornierungsrate. Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dies den Reiseunternehmen hilft, im Gegenteil. Das würde meines Erachtens noch zu einer viel konservativeren und abwartenden Haltung der Kunden/Reisenden führen. Mein Fazit: Für Kunden schön, deshalb ja der Artikel bzw. die kleine Anfrage der Grünen, aber für Reisebüros und sämtliche Reiseanbieter noch mehr Unsicherheit über die Buchung.

    LG
    PP

    Hallo zusammen,

    die an mich via meinem Reisebüro weitergeleitete E-Mail verlautet folgendes:

    Das Mein Schiff Reiseguthaben und eine neue Reise kommen für Ihre Kunden nicht in Frage? In diesem Fall bitten wir Sie, die Auszahlung des Guthabens ab dem 11.05.2020 über das Infonet zu veranlassen. Wir nehmen die Rückerstattung dann automatisch ab dem 25.05.2020 chronologisch nach ursprünglichem Abreisedatum vor.

    Das heißt, du hast noch nicht aktiv storniert.

    Deshalb bekommst du eine Mail von Tui Cruises mit dem Reiseguthabencode in den nächsten Tagen.

    Den leitest du an dein Reisebüro weiter und der kann dann die Entscheidung nach deinem Wunsch ausführen.

    a) Auszahlung ab 25.05.2020 initiieren

    b) Umbuchung mit 10% (Buchung bis 31.10. 2020) oder 5% (Buchung bis 31.12.2021) Rabatt durchführen

    c) noch warten

    PP

    Gem. Mail von TC:

    "

    • Das Guthaben wird ausgestellt, sofern der Vorgang noch nicht storniert wurde. "

    Dazu gab es ursprünglich meiner Meinung nach eine andere Information.

    LG

    Peter

    Das stand tatsächlich so nicht auf der Homepage.

    Eventuell haben sie ja jetzt den Weg gewählt, dass sie die, die aktiv storniert haben ohne den Umweg des "Reiseguthabencodes", der ans Reisebüro übermittelt werden sollte, zur Auszahlung am 25.05.2020 schleusen.
    Der vorherige Weg war sicher für den Fall, dass die Gutschein-Lösung durch die EU-Kommission genehmigt worden wäre. Dann hätte sie nur noch den Auszahlungstermin ab 25.05.2020 absagen müssen. ;)

    Ursprünglich sollten alle ab 11.05.2020 den Gutscheincode bekommen, der sollte an den Vermittler (z. B. Reisebüro). Das Reisebüro sollte dann im Falle des Auszahlungswunsches der Kunden mit dem Code bei TUI Cruises die Auszahlung ab 25.05.2020 in Gang setzen.

    Jetzt bekommen wahrscheinlich ab 11.05.2020 (heute) diejenigen den Reiseguthabencode, die weder storniert noch umgebucht haben.

    Ab 25.05.2020 dann die Auszahlung der Kunden, die nicht umbuchen wollen.

    So habe ich das nun verstanden.

    [Edit:] Hast du ja auch in dem separaten Thread "Reiseguthaben" so beschrieben. Habe ich erst jetzt gesehen. :)

    Grüße
    PP

    Beim NDR kam ein Bericht zur "Schokoladenaktion" der Seemannsmission und der privaten Spender (auch hier aus dem Forum). Die Seeleute haben sich sehr über die Geste gefreut.

    Die Situation habe sich an Bord deutlich entspannt, als die positiv getesteten jetzt in Kliniken versorgt und für die 2x negativ getesteten jetzt so nach und nach die Charterflüge organisiert werden, zumindest für Ukrainer, Griechen, Indonesier, Tunesier und aus Mauritus. Die Phillipinos sind im Moment etwas in der Schwebe, da dort leider die Flughäfen gesperrt sind. Ich hoffe aber, das klärt sich auch in den nächsten Tagen.

    Die Mediadaten belegen das andere Informationsdienste im Internet eine deutliche höhere Frequenz haben, als das Online Portal der Bild.

    Mit anderen Worten, der ehemalige Stellenwert der Bild Zeitung hat enorm verloren, so wie fast alle Medien aus der klassischen Print-Landschaft, auch wenn diese über Online Portale verfügen.

    Bild.de ist mit 603 Mio Visits pro Monat mit Abstand das am meisten besuchte Nachrichtenportal im deutschsprachigen Raum. Danach folgen mit gehörigem Abstand mit 352 Mio bzw. 254 Mio Visits n-tv.de und t-online.de.
    Bei den Unique Usern ist es ein Kopf an Kopf Rennen, dort hatte im April Focus Online mit knapp 33 Mio die Nase vorn vor T-Online mit 31,2 und Bild.de mit etwa 30 Mio.
    Klar ist der Verkauf der Printausgabe deutlich zurückgegangen, sie ist aber mit 1,36 Mio Auflage immer noch mit Abstand das reichweitenstärkste Printmedium und zusammen mit dem (werbefinanzierten) Nachrichtenportal immer noch sehr dominant, auch wenn man es wie ich nicht mag.
    Mit etwa 460.000 Bild Plus Digital-Abonennten ist die Hein Blöd zudem Europas größte Digital-Abo Zentrale und die fünftgrößte weltweit. Zusammen mit Springers 112.000 Welt Plus Abonennten haben sie im Paywall-Sektor auch hier die Nase vorn.