Hallo Heike senne !
Wir haben gebucht
! Ich bin schon ganz gespannt auf die Reise, das Schiff und welche Kabine wir bekommen. Wir haben nämlich eine Außen-Glückskabine gebucht.
Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend!
LG Silke
Hallo Heike senne !
Wir haben gebucht
! Ich bin schon ganz gespannt auf die Reise, das Schiff und welche Kabine wir bekommen. Wir haben nämlich eine Außen-Glückskabine gebucht.
Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend!
LG Silke
Liebe Siegrid uschisiggi !
Jetzt habe ich es auch endlich geschafft, nach deinem tollen Live-Bericht auch noch deinen genialen ausführlichen Bericht zu lesen! Vielen Dank fürs Mitnehmen auf diese außergewöhnliche Route und für die guten Infos zur Amera
. Ich bin mir jetzt sicher, dass uns das Schiff bestimmt gefallen wird. Daher spricht eigentlich nichts mehr dagegen, unsere Optionsbuchung in eine Festbuchung umzuwandeln
.
LG Silke
Hallo Heike senne ,
auch wir möchten einmal die Phoenix-Flotte testen und planen die Amera nächstes Jahr am 01.09. von euch zu übernehmen
. Unsere Route geht dann ab Bremerhaven über Island und Grönland bis nach Kanada. Die Optionsbuchung ist schon mal raus und am Wochenende entscheiden wir, ob wir fest buchen. Ich wäre eigentlich lieber die Artania gefahren, aber die Route und der Termin passen einfach perfekt
. Außerdem sehen die Außenkabinen auf der Amera ansprechender aus
. Ich werde am Wochenende erstmal noch den Reisebericht von uschisiggi über die Amera-Cruise nachlesen.
LG Silke
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen tollen Bericht bina.63
!
Sri Lanka scheint wirklich eine Reise wert zu sein
. Deshalb freue ich mich jetzt noch mehr, dass wir im März auf unserer Cruise mit der Mein Schiff 6 im Hafen von Colombo anlegen. Schade, dass der Weg zum Nationalpark von dort zu weit ist. Aber wir haben einen privaten Ausflug mit Mangrovenfahrt auf dem Bentota River, Schildkröten-Center, Kande Vihara Tempel, Strandaufenthalt und Tour durch Colombo gebucht. Da hoffe ich nach deinem Bericht jetzt natürlich, das unser Tourguide bei der Bootstour auch ein paar Tiere für uns sichtet
.
Ich wünsche dir und deiner Familie ein gesundes neues Jahr!
LG Silke
Das ist ja schön Nicky75 , dass du in meinem alten Reisebericht gestöbert hast
. Norwegen ist sowohl im Sommer als auch im Winter wunderschön
. Ich wünsche euch noch viel Vorfreude!
LG Silke
Auch ich danke dir ganz herzlich Bonja für deinen gelungenen Reisebericht über eine außergewöhnliche Cruise mit lieben Mitfahrern ( uschisiggi und Seefahrer6168 )
! Da ich schon länger mit Phoenix liebäugele, war dein Fazit besonders interessant für mich. Für eine tolle Reiseroute mit einem kleineren Schiff würde ich wohl mal eine schlechtere Kabine in Kauf nehmen
. Auf der Artania würde ich dann aber wohl versuchen, eine Kabine auf Deck 4 oder 5 zu ergattern, in der Hoffnung, wenigstens eine der renovierten Kabinen zu bekommen. Mal sehen, ich hätte da wohl schon schöne Routen im Auge
.
LG Silke
Herzlichen Dank Knut, dass du und deine Reiseeltern uwepetra uns auf diese wunderschöne Cruise mitgenommen habt. Der Reisebericht ist euch wirklich gelungen
!
LG Silke
Auch ich bedanke mich ganz herzlich bei dir Torbman für deinen gelungenen Bericht
und wünsche euch viel Vorfreude auf eure nächste geplante Cruise. Auf Norwegen könnt ihr euch wirklich freuen.
LG Silke
Herzlichen Dank für deinen gelungenen Reisebericht mit grandiosen Fotos einer traumhaften Winterlandschaft
! Wir würden auch jederzeit im Februar oder März erneut nach Norwegen reisen. Die Fjorde habt ihr auf der Hurtigruten-Reise eindeutig viel intensiver erlebt als wir auf der AIDAcara, zumal bei uns ja leider auch noch die Lofoten ausgefallen sind
. Ich werde doch noch einmal darüber nachdenken, ob wir für dieses Landschaftserlebnis irgendwann einmal das einfachere Schiff der Hurtigrute in Kauf nehmen
. Ich sehe es so wie
@Isuledda99. Bei einer attraktiven Route verzichte ich gerne auf die Vorzüge der größeren komfortableren Schiffe. Jetzt wünsche ich euch viel Vorfreude auf eure bevorstehenden Reisen und gucke auch mal ganz lieb, in der Hoffnung, dass wir in den Genuss weiterer Reiseberichte von dir kommen
.
Ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr!
LG Silke
Fazit
Nach 8 vorherigen Kreuzfahrten mit TUI Cruises waren wir im Vorfeld schon sehr skeptisch, ob uns das Konzept von AIDA überhaupt gefällt.
Total begeistert waren wir von unserer Meerblickkabine 5151.
Sie war gemütlich eingerichtet, hatte ausreichend Schränke (der Inhalt von drei großen Gepäckstücken konnte verstaut werden) und eine ruhige Lage. Gefallen hat
uns auch die Größe des Schiffes. Mit dem kleinen Schiff hatten wir immer
zentrale Liegeplätze, die teilweise von größeren Schiffen – insbesondere in
Tromsø
– nicht angelaufen werden können. Außerdem war alles übersichtlicher und die
meisten Gesichter der Mitreisenden kannten wir im Laufe der Reise. Von den Bars
hatte es uns ganz besonders die Calypso Bar im Außenbereich am Heck angetan und
der Glühwein hat mir dort richtig gut geschmeckt. Der toll gestaltete Thekenbereich mit Stehtischen aus Holz und Heizstrahlern sowie einer schönen
Sitzecke wurde an sonnigen Tagen mit Tischen und Stühlen aus Kunststoff
erweitert. Diese Sitzgelegenheiten sind jedoch schon ganz schön in die Jahre
gekommen und passen überhaupt nicht zum tollen Thekenbereich. Da wäre dringend
mal eine Renovierung bzw. ein Austausch nötig. Außerdem gab das Personal bei
schönem Wetter, die an der Reling angebundenen Stühle immer erst sehr spät
frei. Die Sonnenliegen auf dem Pooldeck reichen für eine Winterreise auf jeden Fall aus, aber z.B. auf einer Transatlantik-Tour Richtung Karibik könnte es
dort ganz schön eng werden und auch der Pool ist für eine Reise in warmen
Gefilden extrem klein. Auf unserer Winter-Cruise haben einige Mutige lediglich den
Whirlpool genutzt. Zum Sauna-, Wellness- und Fitness-Bereich kann ich nichts
sagen, da wir die Angebote nicht genutzt haben. Wir haben lediglich den
Sport-Bereich passiert um von der Lambada Bar ins vordere Treppenhaus zu
gelangen. Dabei geht man über die „Brücke des schlechten Gewissens“
, die den
Restaurant- und Bar-Bereich (Calypso und Lambada) mit dem Sportbereich
verbindet. Den überdachten Joggingparcours auf Deck 6 haben wir viel für
Spaziergänge an Seetagen genutzt. Der Bug-Bereich war bei stürmischem Wetter
öfters mal gesperrt. Bei ruhiger See kann man auf der Jogging-Strecke das
Schiff umrunden. Ich habe diesen Bereich auch öfters zum Fotografieren genutzt.
Insbesondere bei Regen oder Schneefall stand ich dort schön geschützt. Da
unsere Kabine auf Deck 5 lag, brauchte ich nicht weit laufen und stand schnell
auf einem riesigen Balkon
.
Abgenervt waren wir auf der Reise vom vielen Kartenvorlegen
und Gegenzeichnen beim Bestellen von Getränken
. Da ist das All in-Konzept bei
TUI doch entspannter. Außerdem fehlten uns die Bedienrestaurants. Dauerhaftes
Buffet-Essen mit viel Rennerei und Unruhe in den Restaurants ist für uns kein
gemütliches Abendessen zum Abschluss eines schönen Tages, obwohl uns das Essen
wirklich gut geschmeckt hat. Vielleicht hätten wir uns doch zwischendurch mal
das zuzahlungspflichtige Selection Restaurant gönnen sollen. Da wir immer erst
zu späterer Stunde eines der beiden Buffet-Restaurants (Markt oder Calypso)
besucht haben, war es eigentlich nie ein Problem, zwei Plätze zu finden.
Manchmal saßen wir sogar an einem großen Tisch den ganzen Abend zu zweit. Zu
den Öffnungszeiten der Restaurants um 18.00 Uhr gab es natürlich dort teilweise
ein ganz schönes Geschiebe und Gedränge. Wir haben es uns zu dieser Uhrzeit in
der Regel noch ein bisschen in der AIDA Bar gemütlich gemacht, die zu den
Essenszeiten wie leer gefegt war. Ist ja irgendwie auch klar, da die meisten
dann die kostenlosen Getränke in den beiden Restaurants zu sich nehmen.
Das Theater-Ensemble der AIDAcara war ganz gut, aber auf
keinen Fall so super, dass wir unbedingt jede Show sehen mussten. Vor allem
fanden wir das häufige Vorprogramm der Entertainment Managerin – Silvias
Boulevard – ein bisschen überzogen und nervig
.
Da dieses unsere erste AIDA Kreuzfahrt war, können wir nicht sagen, was bei der Selection-Reise anderes war als bei einer normalen Cruise. Freunde von uns, die die Route ein Jahr vor uns gefahren sind, hatten im Vergleich auf jeden Fall ein aktiveres Entertainment Team.
Positiv muss ich noch das MyAIDA Bordportal erwähnen, in dem sämtliche Tagesprogamme (AIDA Heute) und Hafeninfos hinterlegt waren, die man sich dann auch direkt aufs Handy bzw. Tablet laden konnte. Auch die im Fotoshop gekauften Fotos konnten direkt über das Bordportal auf dem Handy gespeichert werden. Der Kauf eines USB-Sticks ist daher überflüssig.
Das für Premium-Bucher von AIDA zur Verfügung gestellte
kostenlose Internetpaket (250 MB Datenvolumen) habe ich an Seetagen genutzt und
war begeistert, wie gut das WLAN an Bord funktionierte
.
Insgesamt hat uns die Reise – insbesondere die Route – sehr
gut gefallen. Obwohl zwei Häfen ausgefallen sind und wir uns aktivere
Polarlichter gewünscht hätten, fanden wir die Route traumhaft schön
. Norwegen
bietet geniale Landschaften und hat uns richtig in den Bann gezogen. Irgendwann
stechen wir hoffentlich wieder Richtung Norwegen in See und dann könnten wir
uns durchaus auch vorstellen, erneut eine AIDA Reise zu buchen, allerdings nur
mit einem der kleinen Schiffe. Bei gleicher Route und gleicher Schiffsgröße
würden wir immer eine Reise mit TUI Cruises vorziehen. Das TUI Wohlfühlkonzept
gefällt uns einfach besser. Unsere nächsten Kreuzfahrten sind gebucht und ratet
mal, bei welcher Reederei
?
Ich bedanke mich für die vielen Likes und eure positiven Kommentare!
LG Silke
Kiel, 07.04.2019 und Abreise
Jetzt war es also leider mal wieder soweit. Der Tag der Abreise war gekommen. Offizielles Reiseende war um 11.00 Uhr und bis zu diesem Zeitpunkt durfte auch lediglich das Gepäck im Hafenterminal gelagert werden (ausgenommen waren gebuchte Tagesaufenthalte und Reisen mit AIDA Flügen). Wir frühstückten daher gegen 8.00 Uhr und holten unser Handgepäck noch vor 9.00 Uhr (spätester Räumungszeitpunkt) von unserer Kabine. Unsere Handgepäckstücke stellten wir kurz im vorgesehen Bereich (Sportbereich auf Deck 9) ab und spazierten ein letztes Mal über die Außendecks der AIDAcara. Wir schauten uns noch das Einlaufen der beiden Fähren der Stena Line und der Color Line an und dann hieß es schweren Herzens Abschied nehmen
.
Über AIDA hatten wir für 3,99 € pro Person einen Bustransfer für individuell abreisende Gäste bis zum Bahnhof gebucht. Die Koffer standen gut sortiert im Hafenterminal und am Ausgang gerieten wir direkt in eine Demonstration gegen Kreuzfahrtschiffe hinein. War das ein Empfang in Kiel
! Gut, dass der Transferbus gleich parat stand. Wir konnten unsere Koffer direkt in den Bus schieben und erreichten innerhalb weniger Minuten den Hauptbahnhof. Es verlief alles unkompliziert und schnell, sodass wir schon eine halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt im Zug saßen. Zwischen Kiel Hauptbahnhof und Hamburg Hauptbahnhof fährt halbstündlich eine Regionalbahn (ohne Umstieg, also auch mit viel Gepäck geeignet). Mit dem gebuchten Schleswig-Holstein-Ticket waren wir somit für insgesamt 32,00 € (für 2 Personen) innerhalb einer Stunde zurück in Hamburg. Am Hamburger Hauptbahnhof fragten wir uns bei den Taxifahrern zum richtigen Taxiunternehmen durch, lösten unseren vom Hotel ausgestellten Taxischein ein und wurden von einer netten Fahrerin zum Best Western Premier Alsterkrug Hotel gefahren. Dort holten wir an der Rezeption nur noch unseren hinterlegten Autoschlüssel ab und fuhren mit unserem Auto nach Hause. Ich muss zugeben, im Vorfeld hatten wir arge Bedenken wegen der unterschiedlichen Häfen (Abfahrt in Hamburg und Ankunft in Kiel). Mit drei großen Gepäckstücken schied eine reine Zugfahrt mit mehrmaligem Umsteigen aus. Selbst die einstündige Zugfahrt von Kiel nach Hamburg bereitete uns mit dem Gepäck ein bisschen Bauchschmerzen. Aber die Bedenken waren völlig unbegründet. Die Rückreise in Kombination mit Bustransfer, Zug ohne Umstieg, Taxitransfer zum Hotel und eigene Rückreise mit dem Auto war total entspannt. Wir würden die An- und Abreise mit Vorübernachtung in unserer Lieblingsstadt jederzeit wieder so buchen.
Århus, 06.04.2019
Bereits um 8.00 Uhr erreichten wir Århus, die zweitgrößte Stadt von Dänemark. Die Universitätsstadt ist am Durchschnittsalter gemessen sehr jung, zählt aber gleichzeitig zu den ältesten Städten des Landes. Viele schöne alte Gebäude haben bis zur Gegenwart überlebt und so bietet die Stadt einen interessanten Mix aus jugendlicher Energie und historischem Flair.
Die AIDAcara lag zum Glück wieder ganz zentral vor der Stadt. Im Hafen erhielten wir ein Info-Heft mit einem Stadtplan und Werbeflyer über das Kunstmuseum ARoS und das Freilichtmuseum Den Gamle By. Wir hatten uns schon zu Hause einen Reiseführer besorgt und uns die Highlights der Stadt herausgesucht. Unser Stadtspaziergang führte uns zunächst durch das Hafengelände Richtung Innenstadt.
Als erstes machten wir uns auf den Weg zum ARoS-Kunstmuseum. Das Museum zählt mit seiner auf 10 Stockwerken verteilten 20.700 m² großen Ausstellungsfläche zu den größten Kunstmuseen Nordeuropas. Auf dem Dach befindet sich ein begehbares Rainbow Panorama des dänisch-isländischen Künstlers Eliasson und besteht aus einem 150 Meter langen Rundweg, der auf mehreren Stelzen auf dem Dach installiert wurde. Durch die verschiedenfarbigen Glaswände hat der Besucher in 50 Metern Höhe einen bunten Blick auf Århus.
Dieses Rainbow Panorama hätte mich ja gereizt, das Museum zu besuchen. Aber der Eintrittspreis wäre dann nur für das Dach-Kunstwerk zu teuer gewesen. Daher begnügten wir uns mit einer Außenbesichtigung.
Neben dem Kunstmuseum befindet sich die Konzerthalle Musikhuset. Wir warfen in das Gebäude mit seiner großen Glasfassade einen kurzen Blick. Im Foyer fand auch grad ein Familien-Konzert statt.
Durch eine Parkanlage gingen wir dann weiter zum Rathaus. Das Gebäude mit einem 60 Meter hohen Glockenturm gilt heute als modernes und funktionalistisches Musterbeispiel für gelungenes dänisches Design.
Unser nächstes Ziel war der alte Güterbahnhof Godsbanen, bei dem es sich heute um ein Kulturproduktionszentrum handelt. Bei diesem Gebäude interessierte uns insbesondere das Dach, das steil ansteigt, an seinem höchsten Punkt spitz zuläuft und deshalb den Titel „Leonardo-Punkt“ hat. Dort kann man in 19 Metern Höhe genauso posieren wie es Leonardo di Caprio im Film „Titanic“ an der Bugspitze des Schiffes tat.
Eine große Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Freilichtmuseum „Den Gamle By“, das natürlich auf unserer Highlight-Liste stand. Hier kann man Dänemark erleben, wie es von der Zeit Hans Christian Andersens bis in die 70er Jahre aussah. Wir schlenderten auf Kopfsteinpflastern zwischen historischen Fachwerkhäusern, die wir nicht nur von außen sondern größtenteils auch von innen betrachten konnten und erlebten eine Zeitreise zurück in die Jahre 1864, 1927 und 1974. Es wird das städtische Leben der damaligen Zeit mit 75 historischen Häusern und alten Handwerkstraditionen gezeigt. Die meisten Häuser stammen aus der Region rund um Århus und Alborg. Uns hat das Freilichtmuseum sehr gut gefallen.
Nachdem wir einige Zeit im Freilichtmuseum verbracht haben, machten wir uns durch die Stadt auf den Weg zum Dom. Die Sankt Clemens Kirke ist mit 93 Metern Länge und 93 Metern Höhe die größte Kirche von Dänemark, die wir natürlich auch innen besichtigten. Insbesondere die Turmbesteigung hatte es uns angetan, da wir unbedingt noch die schöne Stadt von oben sehen wollten. Also quälten wir uns die enge und alte Wendeltreppe bis nach oben. Vor den Turmfenstern befanden sich leider Gitter
. Das Objektiv meiner Sony Alpha war zu dick um es durch die Gitter zu schieben. Gut, dass ich noch meine kleine Panasonic Lumix dabei hatte
.
Neben dem Dom befindet sich das Theater der Stadt, das von außen wirklich sehenswert ist.
Auf dem Schiff bekamen wir von Bekannten den Tipp für einen weiteren Ort, der in Århus einen wunderbaren Ausblick von oben bietet. Hierzu mussten wir uns in die Fußgängerzone Søndergade begeben. Auf dem Dach des Kaufhauses Salling befindet sich eine Rooftop Bar, die eine tolle Aussicht über Aarhus bietet. Man gelangt durch das Geschäft über Rolltreppen, Aufzüge und Treppen bis nach ganz oben. Auf dieser tollen Terrasse haben wir dann länger in der Sonne verweilt und erst einmal ein leckeres Bier genossen.
Zum Abschluss unseres Stadtrundgangs spazierten wir noch durch die kleine Gasse Møllestien. Früher wurde diese Straße von den Ärmsten der Armen bewohnt. Heute findet man hier kleine bunte Häuser, die sich dicht an dicht aneinanderschmiegen.
Auf unserem Rückweg zum Schiff passierten wir die schöne Frauenkirche und in der Fußgängerzone kurz vor dem Dom gönnten wir uns an einem der Stände einen leckern Hot Dog. Den hatten wir uns nach der vielen Lauferei durch die Stadt wirklich verdient.
Gegen 16.30 Uhr waren wir wieder an Bord der AIDAcara. Die musikalischen Darbietungen der dänischen Pigegarde aus Århus hatten wir leider verpasst. Außerdem fand auf dem Pooldeck ein Frühlingsfest mit Getränken, Kuchen und dänischer Schokolade statt. Das letzte Auslaufen um 18.00 Uhr ließen wir uns dann aber nicht entgehen. Bei der Ausfahrt konnten wir noch einmal einen letzten Blick auf die schöne Stadt und insbesondere das Stadtviertel Århus Ø werfen. Das relativ junge Wohnviertel, das im Hafen von Århus gebaut wurde, ist Standort zahlreicher Gebäude mit außergewöhnlichen Architekturen. Der „Eisberg“ ist das markanteste Bauwerk dieses Viertels.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann noch mit Koffer packen, genossen ein letztes Abendessen im Markt Restaurant mit dem Thema „Farewell“ und dann gab es noch die Farewell Gala im Theater, wo sich der Kapitän und die ganze Crew von uns verabschiedete.
Im Anschluß an
die Theater-Show stand natürlich auch noch das letzte Treffen unserer
Tromsø-Ausflugsgruppe an und wir waren alle sehr traurig, dass der schöne
Urlaub schon vorbei war und wir uns in Zukunft nicht mehr abends auf einen
Drink sehen und ein wenig quatschen können
. Aber wir tauschten auf jeden Fall
noch unsere Handy-Nummern aus und gründeten eine Norwegen-WhatsApp-Gruppe. So
gibt es immer mal wieder eine Nachricht von dem ein oder anderen und wir
bleiben in Kontakt
. Vielen Dank, dass wir euch kennenlernen durften. Es war
toll mit euch und wir würden uns riesig freuen, wenn wir uns irgendwann einmal
wiedersehen, vielleicht ja auf einer neuen Cruise
???
Das Gepäck musste übrigens an diesem Abend bis spätestens 2.00 Uhr vor der Kabinentür stehen. Eine Abholung am nächsten Morgen im Terminal von Kiel war ab 10.00 Uhr möglich. Wer also eher abreisen wollte, musste sein Gepäck selbst von Bord rollen. Die Ankunft und Freigabe zum Landgang war gegen 8.00 Uhr vorgesehen. Wir hatten es am Abreisetag nicht eilig und stellten daher unser Gepäck pünktlich vor die Tür.
Danke andreaO ! Ich würde AIDA bei einer besonderen Route auch noch einmal eine zweite Chance geben, aber meinen Mann müsste ich dazu ganz schön überreden
!
Hallo bina.63 ,
ich möchte dich auch nach Sri Lanka begleiten! Wir werden auf unserer Kreuzfahrt im März mit der Mein Schiff 6 in Colombo anlegen. Deshalb bin ich ganz gespannt auf deinen Bericht
!
LG Silke
Hallo Sonja Seefahrer6168 ,
herzlichen Dank für deinen tollen Live-Bericht
. Das hast du richtig gemacht, dem Adventsstress ein bisschen zu entfliehen. Das Problem, dass der liebe Mann immer ein bisschen nörgelt, wenn man zum Fotografieren länger stehen bleibt, kenne ich auch
. Aber trotzdem möchte ich nicht ohne ihn auf Cruise gehen. Ich kann wirklich nachvollziehen, dass du ihn oft vermisst hast. Ich wünsche euch ein tolles Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr!
LG Silke
Auch ich bedanke mich ganz herzlich uschisiggi, dass du uns auf diese wunderschöne Advents-Cruise mitgenommen hast. Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr!
LG Silke
Deine Übungsfotos sind Dir wirklich gelungen
. Ich bin ganz begeistert von deinem tollen Bericht und den grandiosen Bildern
. Auch ich habe auf unserer Winterreise erstmals mit einer Systemkamera experimentiert. Ansonsten ist bei uns ebenfalls die kleine TZ71 im Einsatz
. Jetzt bin ich ganz gespannt, ob ihr noch Polarlichter gesehen habt.
LG Silke
4. Seetag, 05.04.2019
Unser 4. und letzter Seetag begann zwar schaukelig, aber die Sonne lachte vom Himmel. Deshalb verbrachten wir viel Zeit draußen auf den Außendecks
.
Am Nachmittag hatten wir noch einen ganz besonderen Termin. Wir und 10 weitere Teilnehmer waren um 15.30 Uhr mit dem Küchenchef des Selection Restaurants, Danilo Schulz, zur Küchenführung verabredet. Bevor der Rundgang startete wurden wir mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet. Neben den einzelnen Zubereitungsstationen in der Küche zeigte uns der Küchenchef auch die Provision und erzählte uns allerhand Wissenswertes über die Lieferung und Aufbewahrung von Lebensmitteln an Bord. Ich empfehle, eine Küchenführung immer zu Beginn der Reise zu buchen, denn die Lagerräume waren am letzten Seetag schon ganz schön leer. Wir durften von der Tür aus auch einen Blick in den Essensbereich der Crew werfen und waren beeindruckt, dass auch dort alles gemütlich und sehr ansprechend eingerichtet war. Im Anschluss an die Führung stand der Küchenchef bei einem Glas Sekt und ein paar Snacks für Fragen parat. Uns hat die einstündige Küchenführung sehr gut gefallen. Sie ist aber bei einem Preis von 28,50 € pro Person nicht gerade günstig.
Das Housekeeping bedankte sich an diesem Tag bei uns mit einem Handtuchtierchen und einem Bettdeckenherz. Während der Reise fanden wir mehrmals schöne Handtuchtiere in unserer Kabine
.
Am Abend erlebten wir dann noch einmal einen schönen Sonnenuntergang
an Bord.
Da hatten wir dieses Mal richtig Glück, die regenreiche Stadt Bergen bei Sonnenschein zu erleben
. Meine Arbeitskollegin war nach uns im Mai dort und musste den ganzen Tag mit Regenschirm rumlaufen.
Gerne uschisiggi ! Schön, dass ich mich mal ein bisschen revanchieren kann. Deine schönen Reiseberichte
sind bei mir schon eine Pflichtlektüre geworden.
Diese Winterlandschaft in Norwegen ist wirklich grandios, besonders wenn man Glück mit dem Wetter hat
. Vielleicht schaffst du es ja irgendwann einmal, deinen Mann zu überzeugen. Du musst ihm einfach immer nur die schönen Fotos bei Sonnenschein aus den Reiseberichten hier im Forum zeigen
.
Das freut mich, dass meine Fotos solche Gefühle bei dir auslösen. Aber genau so stand ich oft an der Reeling und war auch total geflasht
!
Der Norden ist wirklich traumhaft schön
. Ich würde immer wieder dorthin reisen.
Bergen, 04.04.2019
Die zweitgrößte Stadt Norwegens liegt direkt an der Einfahrt zur faszinierenden Fjordküste West-Norwegens und ist umgeben von sieben höheren Bergen. Da wir erst gegen Mittag in Bergen ankamen, hatten wir an diesem Vormittag ausreichend Zeit die tolle Landschaft vom Schiff aus zu genießen. Ein Highlight war natürlich das Passieren der Askøy-Brücke, eine Hängebrücke, die insgesamt 152 Meter hoch ist und eine Durchfahrtshöhe von 62 Metern hat. Es sieht schon spektakulär aus, wenn man mit einem Kreuzfahrtschiff unter einer Brücke hindurch fährt und die Blicke sind immer ängstlich auf den Schornstein des Schiffes gerichtet. Aber mit der kleinen AIDAcara war das kein Problem.
Die in Bergen geplante Ankunft um 13.00 Uhr wurde vom Kapitän um eine Stunde vorverlegt
. Wir wollten auch pünktlich nach dem Anlegen von Bord, um möglichst viel Zeit in der tollen Stadt zu verbringen. Ihr glaubt aber nicht, wie viele Gäste um kurz vor 12.00 Uhr am Markt- und Calypso Restaurant Schlange standen, um sich noch vor dem Landgang ausreichend zu stärken
. Wir stellten uns lieber in der Treppenhausschlange Richtung Ausgang an. Schließlich hatten wir ausgiebig gefrühstückt und wollten bei dem schönen Wetter lieber raus in die Stadt. Auch in diesem Hafen hatten wir einen tollen Liegeplatz im Stadtzentrum in der Nähe der Festung Bergenhus. Als wir vor vier Jahren mit der alten Mein Schiff 1 außerhalb der Stadt lagen und einen Shuttlebus nutzen mussten, waren wir ganz neidisch auf die Gäste, die mit ihrem Schiff unterhalb der Festung lagen. Dieses Mal gehörten wir zu den Glücklichen. Das lag bestimmt an der kleinen Cara. Außerdem waren wir neben der Hurtigrute an diesem Tag das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen.
Gleich nach der Schiffsfreigabe gingen wir von Bord und genossen zunächst im Hafenbereich die schönen Blicke auf die AIDAcara und die am Wasser liegenden bunten Holzhäuser.
Wir spazierten über die Festung Bergenhus und die Marienkirche zum ehemaligen Hanseviertel von Bergen, dem Weltkulturerbe Bryggen. Die bunten Holzhäuser von Bryggen wurden damals zum Be- und Entladen der Schiffe direkt am Hafenbecken dicht aneinander gebaut. Heute befinden sich dort Geschäfte, Restaurants und Gaststätten. Durch schmale Gässchen gelangt man in schöne Hinterhöfe.
Bei dem tollen Wetter gehörte natürlich auch ein Besuch des Fløyen zu unserem Pflichtprogramm. Mit der Fløibahn, einer elektrischen Standseilbahn (95,00 NOK pro Person für Hin- und Rückfahrt) erreicht man in wenigen Minuten den auf 320 Metern Seehöhe gelegenen Aussichtspunkt und hat von dort einen sagenhaften Blick auf die Stadt, die einem sozusagen zu Füßen liegt.
Auf dem Fløyen befindet sich ein schönes Wandergebiet. Wir wanderten zu einem idyllisch gelegenen See. Bei dem schönen Wetter verbrachten auch viele Norweger mit ihren Kindern den Tag draußen in der Natur. Es gibt dort oben einen schönen Spielplatz und einen Trollwald zum Klettern für größere Kinder. Wenn ich an diesem Tag schon auf keinen Kirchturm klettern konnte, musste ich mich wenigstens hier ein bisschen sportlich betätigen. Gut, dass es im Trollwald kein Schild mit einer Altersbeschränkung gab
.
Auf der Rückfahrt hatte ich in der Fløibahn noch richtig Glück und erwischte einen Sitzplatz in der ersten Reihe.
In Bryggen entdeckte ich dann doch tatsächlich noch ein Handarbeitsgeschäft mit schönen Stickmotiven von Norwegen. Ich konnte nicht widerstehen und erstand ein neues Kreuzstich-Projekt für den Winter. Bei uns findet man ja leider immer weniger Geschäfte, die Sticksachen führen. Da an diesem Tag in der Zeit von 17.00 – 18.30 Uhr Vertreter der Tax Free Agentur in der AIDA Bar waren, konnte ich mir anhand des im Geschäft ausgestellten Beleges die gezahlten Steuern zurückerstatten lassen.
Nach dem erfolgreichen Shoppen trafen wir ein Paar aus unserer Tromsø-Ausflugsgruppe. Wir beschlossen dann spontan, draußen in der Sonne an einem der einladenden Tische Platz zu nehmen und uns ein leckeres norwegisches Bier zu gönnen. Vor der schönen Kulisse der bunten Hansehäuser schmeckte dieses auch besonders gut
.
Eigentlich befindet sich am Kopf der Hafenbucht (Vågen) der Fischmarkt, wo neben Fisch auch Blumen, Obst, Gemüse, Handarbeiten und Souvenirs verkauft werden. Dieser war – wahrscheinlich aufgrund der Jahreszeit – noch nicht geöffnet. Von unseren Bekannten bekamen wir daher den Tipp, die am Hafenbecken auf der gegenüberliegenden Seite von Bryggen liegende Fischhalle zu besuchen, in der sich viele Fischgeschäfte und Restaurants befanden.
Wir spazierten anschließend weiter entlang der Hafenbucht und genossen die schöne Sicht auf die bunte Häuserreihe von Bryggen.
Unseren Plan, noch zum Hurtigrutenkai zu laufen, verwarfen wir bei einem Blick auf die Uhr. Wir waren zwar schon einige Zeit in die Richtung gelaufen, aber zeitlich war es uns dann doch zu knapp. Also machten wir uns immer am Wasser entlang auf den Rückweg und erreichten eine Stunde vor dem Ablegen die Cara.
Insgesamt hat es uns in Bergen wieder sehr gut gefallen. Obwohl wir dort nichts Neues unternommen haben, konnten wir die schöne Stadt im Sonnenschein noch einmal ganz anders genießen als vor vier Jahren
.
Das Pooldeck stand an diesem Abend unter dem Motto „Goodbye Winter“. In kleinen Holzbuden wurden unterschiedliche winterliche Speisen und Getränke angeboten. Einige Crew-Mitglieder vom Housekeeping präsentierten Handtuch-Tierchen.
Bei dem schönen Frühlingswetter in Bergen fiel es uns nicht schwer, auf dieser Reise Abschied vom Winter zu nehmen. Wir blieben noch bis zum Sonnenuntergang auf dem Pooldeck und genossen die schöne Fjord-Ausfahrt.
Zu späterer Stunde trafen wir uns natürlich wieder mit unseren Ausflugs-Freunden aus Tromsø. Dieses Mal wurde unsere Runde nicht durch die Ankündigung von Polarlichtern aufgescheucht
. In Bergen hatten wir uns nicht nur vom Winter sondern auch von den Polarlichtern verabschiedet, die sich uns ja leider auf dieser Reise nicht in ihrer vollen Pracht gezeigt haben.