Beiträge von Muesi

    Hallo Astrid Sopur ,

    dein erster Reisebericht ist dir wirklich gelungen :thumbup:! Vielen Dank für die tollen Fotos und schönen Erzählungen über unsere gemeinsame traumhafte Kreuzfahrt :love:. So konnte ich die Reise noch einmal erleben. Aber ich bin ja mit meinem Bericht noch nicht fertig und somit sowieso stetig in Gedanken im schönen Norwegen und auf der Mein Schiff 1 ;). Ich war bei jedem neuen Tagesbericht richtig gespannt, was ihr so gemacht habt. Wahrscheinlich sind wir uns am letzten Reisetag sogar in der Hoheluft Bar begegnet. Wir haben dort nämlich auch lange gesessen ^^. Vielleicht sind wir ja irgendwann wieder gemeinsam auf den Weltmeeren unterwegs. Dann werde ich das Forumstreffen auf keinen Fall verpassen.

    LG Silke

    Wie es weitergeht? Na wir schicken sie auf die nächste Reise als rasende Reporterin ;)

    lg Christine

    Das Angebot nehme ich doch sehr gerne an ;) :D!

    Wunderschöne Eindrücke und Bilder,

    sicherlich ist dies auch dem tollem Wetter geschuldet, weil wenn es dort neblig und nass ist ;(

    Das tolle Wetter hat natürlich unter anderem dazu beigetragen, dass es eine gelungene Reise war und das Fotografieren macht dann auch viel mehr Spaß als bei Regenwetter. Es kommt auf jeden Fall noch ein Reisetag über den ich nicht so viel zu berichten habe. Ich verrate schon mal, dass die regenreichste Stadt Europas ihrem Ruf gerecht wurde ;)

    Von hier aus ging unsere Landschaftsfahrt weiter Richtung Hellesylt. Hierbei mussten wir noch einmal mit der Fähre einen Fjord überqueren. Ich kann euch leider nicht sagen, wo es war. Auf jeden Fall war es landschaftlich sehr schön.

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    Bevor wir Hellesylt erreichten, wurde uns noch ein besonderes Highlight an einem tollen Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord geboten. Wir waren zum Glück noch rechtzeitig. Die Gäste der anderen TUI-Überlandfahrt waren bereits auch schon angekommen. Der dritte Bus hatte es anscheinend nicht pünktlich geschafft. Nach einer kurzen Wartezeit hörten wir schon von weitem das Typhon der Mein Schiff 1, wahrscheinlich als sie sich nach ihrer 360° Drehung von den „Sieben Schwestern“ und dem „Freier“ verabschiedete. Kurze Zeit später entdeckten wir sie dann auch im Fjord und konnten noch einige Zeit den Blick von oben auf das schöne Schiff genießen. Das war der krönende Abschluss eines tollen Tages :love:. Es war schon ein komisches Gefühl, das fahrende Schiff zu sehen, ohne selbst an Bord zu sein, ein bisschen so, als wenn man es verpasst hätte =O. Aber unsere nette Reiseleiterin hatte uns mehrmals während der Tour versprochen, dass sie uns mit zu sich nach Hause nimmt, falls wir das Schiff am Abend verpassen sollten :D.

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    Als die Mein Schiff 1 in der Kurve verschwand, mussten wir schnell in den Bus zurück und erreichten gleichzeitig mit unserem Schiff Hellesylt. Wir hätten in dem Ort noch Zeit gehabt, kurz zum Wasserfall zu spazieren, aber irgendwie waren wir kaputt. Also schauten wir uns nur noch das Anlegen an.

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    Gegen 20.00 Uhr waren wir wieder an Bord. Das war ein ganz schön langer, aber auch toller Tag. Der Ausflug hatte sich wirklich gelohnt :thumbup:. Wir hatten aber auch Glück mit unserer guten Reiseleiterin, eine Deutsche, die zusammen mit ihrem Mann nach Norwegen ausgewandert ist und deshalb neben den Informationen zu den Ausflugszielen auch viel zur Lebensweise der Norweger erzählt hat. Der einzige Kritikpunkt ist das üppige Mittagessen. Hier hätte uns ein kleiner Snack oder ein Lunchpaket gereicht. Schade war es auch, dass wir bei der Rückfahrt durch den Fjord nicht auf dem Schiff waren, zumal das Wetter und vor allem die Sichtverhältnisse am Abend wesentlich besser waren als am Morgen. Aber da wir die Drehung vor den Wasserfällen bereits 2015 bei tollem Wetter erleben durften, war es für uns an diesem Tag die richtige Entscheidung, eine Überlandfahrt zu machen. Ich kann diese Tour jedem empfehlen, der zum wiederholtem Mal eine Cruise durch den Geirangerfjord macht.

    Statt wie geplant um 20.30 Uhr verließen wir Hellesylt bereits um 20.10 Uhr. Den Rest des Abends verbrachten wir bei einem kurzen Abendessen im Anckelmannsplatz und anschließend in unserer Kabine. Nach dem vielen Programm in den letzten Tagen war erstmal nur noch Relaxen angesagt.

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    Geiranger / Hellesylt am 05.09.2021

    Zum zweiten Mal durften wir durch den schönsten Fjord der Welt reisen :love:. Das wollte ich natürlich auf keinen Fall verpassen. Da wir die Fjorddurchfahrt auf dieser Reise aufgrund des gebuchten Ganztagesausfluges nur einmal genießen konnten, hieß es früh aufstehen. Die Ankunft in Geiranger war für 8.00 Uhr geplant. Aber ihr kennt ja bereits unseren überpünktlichen Kapitän Jan Fortun. Also wurde der Wecker auf 5.00 Uhr gestellt und als ich um 5.40 Uhr auf dem Pooldeck ankam, waren wir schon mitten im Fjord. Mein lieber Mann wollte sich noch nicht aus dem Bett quälen und die schöne Landschaft lieber liegend durchs Fenster und später vom Balkon aus genießen. Es war ja schließlich auch noch dunkel. Hierbei merkte man ganz deutlich den Nachteil, nicht im Juni – wie auf unserer Cruise vor 6 Jahren – sondern erst im September durch Norwegen zu reisen. Der Sonnenaufgang sollte um ca. 6.30 Uhr sein. Durch die hohen Berge und den stark bewölkten Himmel erreichten uns aber auch um 6.30 Uhr noch keine Sonnenstrahlen. Trotzdem war es wieder beeindruckend, durch die stille Natur zu gleiten, die durch die tiefen Wolken irgendwie verwunschen und mystisch wirkte. Ab 6.00 Uhr wurden übrigens in der Überschau Bar heiße Schokolade und soweit ich mich richtig erinnere auch Croissants gereicht. Ich gönnte mir lieber vom Automaten in der Außenalster-Bar einen Kaffee, aber wach wird man bei dem Blick auf die tolle Fjordlandschaft sowieso ganz von alleine. Das Fotografieren war bei den dunklen Wetterbedingungen etwas schwierig und ich bin nicht so ganz zufrieden mit meinen Bildern. Trotzdem möchte ich euch ein paar Fotocollagen präsentieren. Von den sieben Schwestern (dem berühmten Wasserfall) waren ein paar Damen anscheinend leider im Urlaub. Der Freier gegenüber ließ jedoch kraftvoll Wasser in den Fjord stürzen.

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    Wir erreichten Geiranger statt um 8.00 Uhr schon um 7.10 Uhr. Da wir an diesem Tag das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen waren, kamen wir in den Genuss der Nutzung des Seawalks, einem dreiteiligen ausklappbaren Schwimmanleger. 30 Minuten später konnten wir von unserem Balkon das Ausfahren des Anlegers beobachten.

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    Dieses Mal brauchten wir also kein zeitaufwendiges Tendern einplanen sondern konnten später gemütlich über die Pontonbrücke an Land gehen. Aber erst einmal ging es in den Anckelmannsplatz zum Frühstücken. Wir hatten noch ausreichend Zeit, da wir erst um 9.50 Uhr am Bus Nr. 13 für unsere Ganztagestour sein mussten. Gegen 9.20 Uhr gingen wir von Bord. Ich musste schließlich noch einen Magneten von Geiranger kaufen. Das hatte ich 2015 doch glatt versäumt. Gut, dass der Souvenirshop schon so früh geöffnet hatte. Außerdem mussten noch ein paar Bilder von unserem schönen Schiff gemacht werden. Mein Göga sagt dann immer ein bisschen genervt: „Das Schiff hast du doch jetzt schon mindestens 1000mal fotografiert!“ ^^

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    Unser Bus stand auch schon parat und pünktlich ließen wir unsere Bordkarten einscannen und suchten uns einen Platz. In den Ausflugsbussen mussten wir während der gesamten Fahrt Masken tragen. Im Gegensatz zu unserer „Blauen Reise“ im Juni wurden nun keine Sitzreihen mehr frei gelassen. Die Platzbelegung wurde vor der Abfahrt vom Tour Guide notiert und jeder musste während des gesamten Ausfluges immer wieder denselben Sitzplatz belegen. Pünktlich um 10.00 Uhr startete unser Ausflug „Dalsnibba-Panoramablick und Bergstraße Trollstigen“. Als erstes fuhren wir über eine Serpentinenstraße auf den ca. 1.500 m hohen Dalsnibba. Unterwegs überholten wir unsere Biker. Wir fahren ja wirklich gerne Fahrrad, aber an diesem Tag hätten wir unseren Busplatz nicht gegen ein Fahrrad eingetauscht, auch nicht gegen ein E-Bike ;). Der Himmel war zwar immer noch bewölkt, aber wir hatten eine gute Sicht. Nach ca. 40 Minuten erreichten wir den Gipfel und hatten dort ca. 20 Minuten Zeit, die tolle Aussicht zu genießen. Zeit für ein Foto von Fabio ( meinschiff2712 ) war natürlich auch noch, der dort oben für die TUI-Ausflügler parat stand. Das schöne Bild wird dann voraussichtlich zusammen mit der Routenkarte auf der Titelseite unseres Fotobuches platziert. Ich freue mich jetzt schon auf die Gestaltung des Buches, aber jetzt ist erst einmal der Reisebericht dran. Während ich noch die restliche Zeit auf dem Dalsnibba zum Fotografieren nutzte, hat mein Göga noch ein bisschen mit Astrid ( Sopur ) geplaudert. Dass wir uns unterwegs getroffen haben, stellten wir ja leider erst nach der Reise durch Astrids Bericht fest ;(.

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    Auf gleichem Weg ging es wieder den Berg hinunter. An dem Aussichtspunkt Flydalsschlucht war dann der nächste Fotostopp von ca. 10 Minuten. Auch hier hatten wir einen fantastischen Ausblick auf den Geirangerfjord und unser Schiff. An dieser Stelle übernahm unsere nette Reiseleiterin den Posten von Fabio und ihr wurden ganz eifrig die Kameras und Handys für ein Foto vor dem schönen Hintergrund gereicht. Ich wäre noch so gerne rechts auf den mittlerweile umzäunten Felsvorsprung gewandert. Leider hatte ich nicht genug Zeit.

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    Weiter ging es mit dem Bus zunächst in den Ort zurück bis zum nächsten berühmten Aussichtspunkt, der Adlerkehre. Hier hatten wir ca. 20 Minuten Zeit, den Blick auf den Geirangerfjord mit dem Wasserfall „Sieben Schwestern“ und zu unserem Schiff hin zu genießen.

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    An dieser Stelle endete vor sechs Jahren unser Ausflug mit der Rückfahrt nach Geiranger. Dieses Mal verabschiedeten wir uns im Bus von dem kleinen Ort mit seiner beeindruckenden Berglandschaft und die Fahrt führte uns auf der Landschaftsroute Geiranger-Trollstigen (Rv 63) nach einer halben Stunde Fahrtzeit zunächst zum Nordalsfjord, den wir mit der Fähre von Eidsdal nach Linge in ca. 10 Minuten überquerten. Zwischenzeitlich strahlte auch wieder die Sonne vom Himmel. Was für ein Glück 8)!

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    Unser nächstes Ziel war die Schlucht Gudbrandsjuvet in der Nähe von Valldal, die wir nach einer weiteren Fahrtzeit von etwa 30 Minuten erreichten. Entlang des Laufs des Flusses Valldøla, der sich seinen Weg durch die 5 Meter breite und 20-25 Meter tiefe Schlucht bahnt, wurden Plattformen und Brücken aus Glas und Roststahl errichtet. Wir hatten auf einem Rundweg tolle Blicke in die Schlucht.

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    Nach einer weiteren Strecke von ca. 30 Minuten kamen wir an unserem Tagesziel an, der Passstraße Trollstigen, die ebenfalls ein Teil der Provinzstraße 63 ist. An der Aussichtsplattform machten wir zunächst keinen Halt und fuhren mit dem Bus die elf Haarnadelkurven mit ca. zwölf Prozent Gefälle nach unten. Auf der Straße passierten wir den 320 Meter hohen Wasserfall Stigfossen. Die Kurven waren so steil und eng, dass der Bus manchmal zurücksetzen musste, um die Kurven zu passieren. Jetzt wussten wir auch, warum das Ausflugsunternehmen einen älteren Bus eingesetzt hatte, der am Ende mindestens zwei Macken mehr im Lack hatte. Während der Fahrt war es unwahrscheinlich ruhig im Bus. Woran das nur lag 8|?

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    Nach einer rasanten und spannenden Abfahrt erreichten wir gegen 15.00 Uhr den Gasthof Trollstigen Camping und dort verbrachten wir eine ca. einstündige Mittagspause. Uns wurde ein Menü, bestehend aus einer Suppe, einem Lachs-Gericht und einer Waffel als Dessert serviert. Auch alkoholfreie Getränke standen parat. Nach dem Essen konnten wir uns noch eine Weile auf dem Campingplatz umsehen. Insgesamt fanden wir die Mittagspause zu lang und das Essen zu umfangreich. Wir mussten ja schließlich wieder die Trollstigen hinauf und das dann mit vollem Magen <X.

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    Trotz vollem Magen haben wir die Rückfahrt nach oben alle ganz gut überstanden. Wir durften dann an der Aussichtsplattform aussteigen und hatten hier leider nur noch eine Pause von ca. 25 Minuten zur Verfügung und das fanden wir eindeutig zu kurz :(. Wir haben es trotzdem geschafft, den ganzen Weg entlang der Aussichtspunkte abzugehen. Aber durch die knapp bemessene Zeit hatte man dabei dauerhaft den Blick auf die Uhr gerichtet und konnte es gar nicht so genießen. Die Aussicht war natürlich sagenhaft.

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    andreaO

    So denke ich auch immer, vielleicht ist es das letzte Mal, dass ich mir diesen schönen Ort ansehen darf. In Alesund hat mir der Fitness Tracker am Ende des Tages plötzlich 35.759 Schritte angezeigt. Das war aber auch der Tag mit der größten Leistung, gefolgt von Oslo mit 35.145 und Stavanger mit 32.616 Schritten :D.

    novak

    Ich finde die Treffpunkte direkt an den Bussen super. Es war niemals Gedränge, weder auf dem Schiff noch am Bus. Alle waren ganz entspannt und meistens überpünktlich. Die Uhrzeiten und Orte kann man jederzeit in der App nachsehen und kurz vor dem Verlassen des Schiffes habe ich immer nochmal wegen der Busnummer drauf geschaut. Mir haben die Papiertickets nicht gefehlt.

    Und zur Frage unseres Alters sage ich immer „Wir gehören zum Mittelalter“ ;), also Mitte 50! Wir waren bei unserem Programm am Abend auch wirklich kaputt und haben an keinem Tag zusätzlich das Fitnessstudio aufgesucht und die schöne Joggingstrecke auf dem Schiff haben wir nur für Spaziergänge bzw. um in unsere Lieblingsbar zu kommen genutzt.

    Ålesund am 04.09.2021 

    Eigentlich wollte ich an diesem Morgen nicht so früh aufstehen. Blöderweise wurde ich vor dem Klingeln des Weckers wach und habe vom Bett aus ein wenig den Vorhang beiseite geschoben und aus dem Fenster geschaut. Als ich dann die schöne Landschaft und das tolle Wetter erblickte, hielt mich nichts mehr im Bett. Schlafen wird eh überbewertet ;). Ich musste unbedingt raus. Meinen lieben Mann ließ ich natürlich weiter schlafen. Um die Fjorddurchfahrt zu erleben, war ich dann doch zu spät auf Deck 14. Unser Kapitän war auch einfach immer zu früh im Hafen. Aber ein bisschen Landschaft und insbesondere das Anlegen konnte ich noch genießen und mit der Kamera einfangen. Statt um 8.00 Uhr fuhren wir bereits um 7.10 Uhr in den Hafen von Ålesund. Die MS Artania von Phoenix lag auch schon dort.

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    An diesem Morgen gab es nur ein kleines schnelles Frühstück im Anckelmannsplatz. Wir wollten unseren Magen nicht überstrapazieren, da wir einen rasanten Ausflug gebucht hatten. Das Treffen war bereits um 8.50 Uhr. Die Treffpunkte für die über TUI gebuchten Ausflüge befinden sich in der Regel nicht mehr auf dem Schiff sondern draußen direkt an den Bussen bzw. den in der Mein Schiff App bzw. im „Meine Reise Portal“ genannten Stellen. Es gibt auch keine Ausflugstickets mehr. Am Treffpunkt wird stattdessen die Bordkarte gescannt. Wir hatten eine etwa 1-stündige Fahrt mit dem High-Speed RIB Boot entlang der Küste von Ålesund mit Passage der Inseln Giske und Godøya sowie des Leuchtturms von Alnes über TUI gebucht. Unsere kleine Gruppe von 9 Personen wurde vom Veranstalter an der Pier in Empfang genommen und es ging auf einem kurzen Fußweg direkt zum Veranstaltungsbüro im Innenhafen Brosundet. Dort gab es dann eine kurze Einweisung in Englisch. Wir mussten eine Haftungsbegrenzung unterschreiben und wurden mit einem warmen Schutzoverall und einer Schutzbrille ausgestattet. Und dann ging es los. Wir nahmen auf der hinteren Reihe Platz. Die Fahrt führte zunächst im langsamen Tempo durch den Innenhafen und als wir den Liegeplatz der MS Artania erreicht hatten, gab unser Bootsführer Speed.

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    Teilweise dachten wir wirklich, dass wir über das Wasser fliegen. Es hat total viel Spaß gemacht. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Fotostopps. Da das Wasser sehr ruhig war, sprang das Boot nicht so extrem. Man konnte kleine Schläge auch selbst gut mit den Beinen abfangen. Die schöne Speedbootfahrt durch eine grandiose Landschaft war leider viel zu schnell vorüber. Bevor wir zurück in den Hafen fuhren drehte unser Bootsführer noch eine extra Runde an der Mein Schiff 1 vorbei. Die Tour war total genial und wir können sie absolut weiterempfehlen.

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    Nach der Speed-Boot-Fahrt ging es erstmal zurück zum Schiff und wir tauschten unsere warme Kleidung – die unter den dicken Schutzanzügen gar nicht erforderlich gewesen wäre – gegen Jeans und Sweatshirt-Jacke aus. Es war an diesem Tag zwar schon wesentlich kühler als in Oslo, aber zum Glück war kein Regen in Sicht. In der Kabine wurden wir schon erwartet:

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    Auf dem Weg zum Schiffsausgang legten wir noch einen kurzen Trinkstopp in der TUI Bar ein und um 11.15 Uhr gingen wir schon wieder von Bord. Unser Ziel war der Hausberg Aksla. Vom Stadtpark aus gelangt man über 418 Treppenstufen auf 189 m Höhe. Bereits auf dem Weg nach oben hat man auf den Treppenabsätzen, wo sich auch manchmal eine Bank zum Ausruhen befindet, tolle Panoramablicke auf die schöne Stadt. Auf einer Etage habe ich eine auf einer Bank sitzende Dame völlig erschreckt, weil ich mich für ein Foto auf ein Geländer gesetzt hatte und hinter mir gleich der Abgrund war. Ich hatte mir halt den Spruch unseres Lektors zu Herzen genommen: „Wenn ich mich auf einen Hocker ohne Lehne setze, falle ich schließlich auch nie nach hinten runter!“ ;) Sie hatte wohl ein bisschen Höhenangst und wartete dort auf ihren Mann, der bis nach ganz oben zum Bergrestaurant Fjellstua gestiegen war, das natürlich auch unser Ziel war. Auf unserer Norwegen-Kreuzfahrt vor sechs Jahren durften wir auch schon die tolle Aussicht vom Aksla genießen. Aber damals war es dicht bewölkt. Deshalb hatte sich der Aufstieg dieses Mal doppelt gelohnt :love: .

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    Beim Frühstück hatte unser Kapitän in seiner Morgenansprache erzählt, dass er vom Lotsen den Tipp bekommen hätte, dass sich auf dem Aksla ein weiterer toller Aussichtspunkt befindet, wenn man ab Fjellstua weiter Richtung Funkturm läuft. Das probierten wir an diesem Tag natürlich aus. Durch den Wald ging es also auf Wanderwegen teilweise leicht bergauf weiter Richtung Funkturm und dort erreichten wir dann nach ca. 20 bis 30 Minuten (mit Fotostopps) den kleinen Aussichtsturm Rundskue. Es hatte sich wirklich gelohnt, dorthin zu wandern.

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    Wir überlegten uns dann, nicht den gleichen Weg wieder zurück zu gehen, sondern wanderten durch den Wald weiter. Wir passierten das Aksla Stadion und gingen weiter nach unten, ein kurzes Stück durch ein Wohngebiet und schließlich auf Waldwegen weiter bis zum Ort zurück. Ich hatte es leider versäumt, meine Wander-App zu aktivieren um den Weg aufzuzeichnen. Stattdessen habe ich für euch eine Wanderkarte am Wegesrand abfotografiert und dort unsere Stopps gelb markiert.

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    Es war auf jeden Fall eine schöne fast 2-stündige Rundwanderung mit tollen Ausblicken und daher vielen Fotostopps und Pausen. Da wir am Ende am Hafen herauskamen und sich so langsam der Hunger einstellte, machten wir eine kleine Mittagspause in der Außenalster-Bar und ließen uns ein paar Tapas schmecken. Wir hatten dieses Mal ja eine lange Liegezeit bis 22.00 Uhr und konnten unser Programm auf den ganzen Tag verteilen. Deshalb gingen wir auch erst gegen 15.00 Uhr zum dritten Mal von Bord. Ein Spaziergang durch die Innenstadt – insbesondere durch das Jugendstilzentrum am Innenhafen Brosundet gehört für uns zum Pflichtprogramm in Ålesund. Bereits 2015 hat uns die Stadt begeistert und wir hatten dort an der Brücke am Innenhafen auf unserer Silberhochzeitsreise unser Schloss angebracht. Das war zwischenzeitlich leider entfernt worden ;(. Aber was soll’s, unserer Ehe hat das nicht geschadet ;). Ich lass dann jetzt einfach mal die Bilder sprechen:

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    Nach einem ca. 1 ½-stündigen Stadtrundgang beschlossen wir, den Rest des Tages auf dem Schiff in der Sonne zu verbringen.

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    Gegen 19.30 Uhr verließ ich noch einmal allein das Schiff und wurde am Ausgang nach dem siebten Mal Fiebermessen an diesem Tag 8| freundlich darauf hingewiesen, dass ich aber bis spätestens 21.30 Uhr zurück sein muss. Kein Problem, das sollte zu schaffen sein, bis dahin den Sonnenuntergang (gegen 20.35 Uhr) mit der Kamera einzufangen. Ich wollte dazu noch einmal ein Stück die Treppenstufen hoch auf den Aksla steigen und wunderte mich, dass so viele junge Norweger unterwegs Richtung Stadtpark waren. Im Park war ordentlich Betrieb und am Anfang des Treppenaufganges schon ein kleiner Stau. Hier war eine Einlasskontrolle :/. Da fiel es mir wieder ein, dass wir am Vormittag hinter dem Bergrestaurant Fjellstua eine große Bühne gesehen hatten. Es fand leider an diesem Abend dort oben ein Konzert statt. Eine Eintrittskarte hatte ich natürlich nicht und bei der Vollheit wollte ich sowieso nicht auf den Treppenaufgang. Das war es dann wohl mit dem Fotografieren des Sonnenunterganges von oben ||. Ich spazierte also nach einer letzten kleinen Runde am Innenhafen entlang direkt zurück zum Schiff. Dort wurde ich dann gleich freudig von der Crew begrüßt: „Oh, Spaziergang doch schon beendet?“ Die waren wahrscheinlich froh, dass sie das letzte Schaf, das sich noch so spät von Bord geschlichen hat, überpünktlich wieder eingefangen hatten ;). Den Sonnenuntergang habe ich dann versucht, vom Schiff zu fotografieren. Da die Sonne am Bug unterging, gab es für mich natürlich keine geeignete Stelle zum Fotografieren. So haben wir es wenigstens noch geschafft, im Anckelmannsplatz zu Abend zu essen. Eigentlich hatten wir das Tag & Nacht-Bistro auf dem Plan, weil ich normalerweise erst nach 21.00 Uhr zurück gewesen wäre. Da alle so pünktlich an Bord waren, beschloss der Kapitän, statt um 22.00 Uhr schon um 21.30 Uhr abzulegen. Da hatte ich aber Glück gehabt :D.

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    Nach dem Ablegen versorgten wir uns in der TUI Bar mit Getränken und begaben uns in unsere Kabine. Am nächsten Morgen wollten wir schließlich früh aufstehen. Unser nächstes Ziel war nämlich der Geirangerfjord.