Beiträge von Emmalotta

    Mir geht es wie Dir, liebe Susanne Susi66 - es ist so schön, zusammen mit der „Fori-Familie“ Gegenden zu entdecken, die man so noch nicht kannte, neue Eindrücke zu gewinnen und dabei noch schöne Gespräche zu führen oder einfach nur Spaß zu haben! In diesem Sinne freue ich mich auf Dresden 2022 und weitere Fori-Touren! Den Süden Deutschlands würde ich so auch gern einmal näher kennenlernen…

    LG

    Jutta

    9. Tag Koffer packen :cursing:<X

    Heute muss der Koffer gepackt werden, den TEFRA morgen zwischen 9 und 11 abholt. Das macht an Land genauso wenig Spaß wie an Bord ;(

    Vorher erfülle ich mir aber noch einen Punkt auf meiner Wunschliste und fahre mit der Regionalbahn nach Lübeck.

    Tja, was soll ich sagen :/? Ja, ich entdecke ein paar schöne Ecken und Gebäude:

    Holstentor von vorn und hinten

    Alte Häuser (Speicher?) an der Trave

    Hansestolz

    Bürgerhaus mit Gang

    Aber insgesamt berührt mich die Stadt so gar nicht…

    Ich erlebe in der Altstadt zuviel Einkaufsstraße und Fußgängerzone mit den überall gleichen Geschäften; es gibt zwischen unversehrten oder gut restaurierten historischen Gebäuden etliche neuzeitliche Bausünden; es ist voll, hektisch, ungemütlich.

    Ich will Lübeck nicht Unrecht tun - es war viel stärker zerstört als Lüneburg, es ist um ein Vielfaches größer und lässt sich damit gar nicht vergleichen. Aber dennoch war ich enttäuscht und hab gefremdelt, leider. Nach nur zwei Stunden bin ich wieder abgereist.

    Ursprünglich wollte ich ja nach Schwerin. Vielleicht wäre das die bessere Entscheidung gewesen…

    So. Jetzt kann ich mich nicht mehr um das ungeliebte Kofferpacken drücken :rolleyes:

    Morgen Nachmittag gibt es noch mal einen Sack voll Lüneburg-Feeling, und dann geht es zurück in den Alltag.

    Fazit folgt, wenn ich wieder zuhause bin.

    LG

    Jutta

    Als sich ein Hunger meldet, kehre ich in einem der zahlreichen Cafés, Snackbars und Restaurants ein und verspeise ein Stück Käsesahnetorte, das mit einem Pott Kaffee für 6 Euro angeboten wird. Naja, verglichen mit der Götterspeise im Café Wienebüttel ist das hier 0815-Ware. Aber der Kaffee ist gut, und der Hunger treibts rein ;)

    Zum Abschluss besuche ich noch das Schmetterlingshaus, auch davon nur ein kleiner Ausschnitt:

    Pünktlich zur Abgabe meines Mietwagens bin ich in Lüneburg zurück. Ein Abschieds-Abendessen in der „Krone“ mit lieben Foris beschließt diesen schönen Tag.

    Fortsetzung folgt.

    8. Tag Allerlei geflügeltes Getier und ein Abschiedsessen

    Heute peile ich wieder ein Ziel an, das ich letztes Jahr ebenfalls nicht geschafft habe: den Vogelpark Walsrode. Er ist - über die Dörfer - in knapp anderthalb Stunden von Lüneburg aus zu erreichen. (Ich liebe es, so gemütlich über Landstraßen zu bummeln :*)

    An einem Montag, dachte ich, dürfte der Park eher leer sein. Nunja,, das ist er nicht, aber eben auch nicht rappelvoll. Die 22 Euro Eintritt sind happig, aber irgendwie auch gerechtfertigt - der Park beteiligt sich an Forschungs- und Nachzuchtprogrammen, gibt viel Wissen über die Vogelwelt weiter und ist tippitoppi gepflegt.

    Genug der Worte - ich stelle Euch ein paar der Parkbewohner vor:

    Die Vögel sind Besucher gewohnt, man kommt sehr nahe an sie heran. Manche fressen einem buchstäblich aus der Hand - erlaubt ist allerdings nur spezielles Futter, das man vor Ort kaufen kann. Eine clevere zusätzliche Einnahmequelle ;)

    Fortsetzung folgt

    7. Tag Von wegen SONNtag :rolleyes:


    Das Freilichtmuseum Kiekeberg im Kreis Harburg steht heute auf meinem Ausflugsprogramm - das reizt mich besonders, weil nicht nur das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte einThema ist, sondern auch die Nachkriegszeit ab 1945 bis in die siebziger Jahre.

    Jetzt kommen leider gar keine Fotos: die interessanten Dinge im Inneren der Häuser darf ich hier nicht zeigen, und von außen sind sie nicht aussagekräftig. Deshalb nur ein paar Stichworte, für alle, die sich dafür interessieren: es gibt eine originale Nissenhütte, die zeigt, wie Flüchtlinge nach dem Krieg lebten; es gibt die „Königsberger Straße“ - an der noch gebaut wird - mit originalen Siedlungshäuser, die für Vertriebene nach dem Krieg gebaut wurden; es gibt eine Ladenzeile der 60er Jahre, eine Gasolin-Tankstelle aus den 50ern und jede Menge Haushaltsgegenstände, die ich als Kind noch erlebt habe.

    Kurz: hat sich sehr gelohnt, auch wenn die gesamte Anlage erst Ende 2022 fertig sein wird.

    Mitten im Mittagsimbiss und nettem Gespräch mit einem Ehepaar an meinem Tisch fängt es zu regnen an. Dann donnert es und kurz darauf geht ein Wolkenbruch nieder, der gar nicht mehr aufhören will <X

    Das war´s dann wohl, ich warte eine Regenpause ab und flüchte ins Auto… Und weil es auf der gesamten einstündigen Rückfahrt nach Lüneburg nicht aufhört mit dem sehr flüssigen Sonnenschein, entscheide ich mich, den Rest des Tages eine Auszeit in meiner Ferienwohnung zu nehmen.

    Fortsetzung folgt

    Nach ungefähr einer guten Stunde haben wir es erreicht und verfolgen gespannt, was nun passiert. Hier erst mal nur ein paar wenige Eindrücke von mir - die besseren Bilder kommen dann von unserem „Kameraleuten“

    Dann schloss sich die Badewanne - äh, der Trog - in dem wir schwammen, und kurz darauf konnten wir am Heck den ersten Abschnitt des Kanals von oben betrachten:

    Das war wirklich interessant!!

    Dann folgte das gleiche Prozedere noch mal, nur abwärts, und eine gute Stunde später erlebten wir dann Lauenburg von der Wasserseite aus

    Nach dem Ausschiffen musste das obligatorische Gruppenfoto gemacht werden, und dann ging es zurück nach Lüneburg, zum gemeinsamen Abendessen.

    Davon habe ich diesmal kein Foto für Euch … ;(

    Fortsetzung folgt.

    6.Tag Ein erhebender Tag

    Heute heißt es, mit dem Wecker aufstehen - um 11 Uhr treffen sich die Foris on Tour in Lauenburg. Es ist deutlich kühler als gestern und es pfeift einem ein ordentlicher Wind um die Ohren <X Aber was soll´s: wir sind in Niedersachsen sturmfest und erdverwachsen 8o …

    Fast alle wollen den Lauenburg-Bummel mitmachen, einige kommen erst zur Schiffsfahrt dazu. Und zwei gar nicht ;(, aber das wissen wir erstmal noch nicht.

    Der Himmel hat ein Einsehen und reißt auf, es wird sogar sonnig beim Stadtrundgang. Und es gibt viel Schönes zu sehen. Die Bilder davon überlasse ich den Foris mit den richtigen Kameras (und freu mich schon drauf!!), nur eine ganz besondere Skulptur muss hier in den Bericht:

    Wenn man einen Knopf drückt, beginnen die Wasserspiele - einfach nur toll!!

    Zwischendrin hören wir schon unseren (?) Dampfer tröten, und pünktlich um 14 Uhr legt er an, um mit dem Boarding zu beginnen. Als wir alle eingecheckt sind, stellen wir mit Schrecken fest, dass Piet_1811 und seine Lepa fehlen =O Wieso und warum und was ihnen dann doch noch den Tag gerettet hat, sollen sie mal selbst erzählen…

    Wir starten unterdessen, schippern ein Stückchen die Elbe hinab (oder hinauf? :/ ) und biegen dann in den Elbe-Seitenkanal ein.

    Dort liegen schon ein paar Arbeitsschiffe bereit, um den Kanal regelmäßig auszubaggern

    Die Landschaft rechts und links ist … hm… wie soll ich sagen…sparsam möbliert, so dass sich Fotografieren nicht lohnt. Aber wir warten ja sowieso gespannt auf das eigentliche Ziel: Das Schiffshebewerk Scharnebeck.

    Geht gleich weiter.


    Phoenix hat im Newsletter gerade verkündet, dass sie ab dem 22.August Hochseefahrten nur noch für Geimpfte anbieten. Zur Begründung schreibt Phoenix:

    „Es ist wirklich nicht so, dass wir von Phoenix Reisen unsere Gäste mit Impfvorschriften tyrannisieren wollen. Für uns wäre alles viel einfacher ohne die Vorschriften für eine Impfung. Wir wollen auch nicht darüber urteilen, ob Impfungen falsch, richtig, überflüssig oder notwendig sind. Immer mehr Zielländer und Häfen verlangen jedoch die vollständige Impfung - ob uns das passt oder nicht. Inzwischen verweigern viele Häfen den Schiffen die Einreise, wenn nicht ALLE Personen an Bord geimpft sind. Und es werden jeden Tag mehr. Und die Länder entscheiden das souverän und teilweise sehr kurzfristig.

    Ab dem 22.08.2021 können deshalb an unseren Seereisen ausschließlich vollständig gegen Covid-19 geimpfte Gäste teilnehmen.“

    LG

    Jutta

    Wenn Ihr von der Elbbrücke kommt, gleich die erste links rein = Hafenstraße. Immer geradeaus, bis Ihr Lilis Altstadt-Imbiss seht. Rechts gegenüber ist ein kleiner Parkplatz! Linker Hand geht es zum größeren P am Anleger (Lösch- und Ladeplatz), Tagesticket 4 Euro

    Moin Astrid Sopur,

    das wäre der Parkplatz für Euch. Von dort aus immer am Wasser lang fährt unser Schiff ab.

    Bis nachher,

    Jutta

    5. Tag Kloster und Kaffeeklatsch

    Ab 14. Uhr sind wir alle im Café Gut Wienebüttel verabredet. Da ist noch Zeit für einen Besuch im Kloster Lüne.

    Gegründet im 12.Jahrhundert von Benediktinerinnen, nach einem Brand im 14.Jahrhundert als Backsteinbau wieder errichtet. Unversehrt bis heute, inzwischen säkularisiert und seither ein evangelischer Konvent, in dem bis zu zehn Frauen leben und arbeiten.

    Das Kloster liegt nicht weit von der Altstadt entfernt, erscheint aber wie ein Ort in einer ganz eigenen Welt:

    Ein wirklich besonderer Ort mit einer ganz eigenen Atmosphäre…

    Am Nachmittag dann das erste Treffen zur Tortenschlacht in Wienebüttel - ich mache leider kein einziges Tortenfoto ;( obwohl ich doch zwei Stücke verputze… Da hoffe ich mal auf die anderen Foris :*

    Der Tag klingt aus mit italienischen Speisen im kleinen Kreis, und danach rolle ich pappsatt und zufrieden nach Haus.

    Fortsetzung folgt

    Jetzt geht´s doch noch mal weiter - sind wieder Bilder da :rolleyes: :)

    4. Tag Wieder an der Elbe

    Gestern bin ich über Winsen nach Hoopte gefahren, um mit der Fähre über die Elbe zu setzen und wenigsten ein bisschen Schiffsfeeling im Urlaub zu haben:

    Dann ging es immer am Elbdeich entlang Richtung Geestacht. Unterwegs staksten diese zwei durch die Wiese;

    Mehr gibt es von dem Tag nicht zu berichten. Ich war zwar noch in Lauenburg, aber da gibt es ja dann am Samstag noch viele Bilder.

    Der Tag klang aus mit einem sehr schönen Abendessen in kleinem Fori-Kreis - so nach und nach trudeltet die meisten in und um Lüneburg ein.

    Fortsetzung folgt

    Moin, liebe Kathrin! Ich freue mich so sehr über Deine guten Nachrichten! Mir ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen - ich hab wie auf Kohlen gesessen, dass Du Dich wieder meldest… Dein Durchhaltevermögen, Dein Optimusmus sind wirklich bewundernswert! Ich wünsche Dir, dass diese dunkle Zeit nun hinter Dir liegt und Du noch viele, viele Jahre lang diesen zweiten Geburtstag feiern darfst.

    Liebe Grüße,

    Jutta