Nach einem langen und erholsamen Pfingstwochenende geht es jetzt wieder nach New York.
Auf dem Weg vom Hotel zur Subway ging es einen kleinen Umweg durch den Gantry Plaza State Park, von dem man einen fantastischen Blick auf Manhattan hat. Das Wetter hat wieder mitgespielt und der Himmel war wolkenlos. Wieder sehr kalt, aber egal. Hauptsache trocken!
Der Park ist wunderschön und erinnert an die Zeit, als Manhattan und Long Island City noch nicht mit Eisenbahntunneln verbunden waren. Hier sind dann Züge bis fast ans Wasser gefahren, die Waren wurden dann direkt auf Schiffe entladen, die alles nach Manhattan gebracht haben – und andersrum natürlich.
Um die Uhrzeit hatten wir den Ausblick fast für uns alleine.
Das UN-Building mit dem Chrysler Building im Hintergrund. Wer etwas sucht, kann auch die Spitze des Empire State Building finden:-)
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ein paar erhaltene Hebeanlagen. Im Hintergrund das Citigroup Centre mit dem abgeschrägten Dach. Daneben das „432 Park Avenue“, das vierthöchste Gebäude in New York. Lt. Wikipedia ist das Gebäude 9m höher als das alte World Trade Center und wird ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt. Das krassesten ist aber, das es unheimlich schmal ist: es hat nur eine Grundfläche von 28m x 28m. Das ist auf die Höhe schon extrem wenig und es wirkt so schlank, dass man schon fast Angst bekommt, dass es bei Wind einfach umkippt:-)
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dann ging es los mit „The Bus“. Ein Bus, in dem die Leute quer sitzen und wie im Kino aus dem Bus rausschauen. Es geht an touristischen Hotspots vorbei und wird von einem Guide moderiert, der sich mit einer Computerstimme austauscht. Mal erzählt „The Bus“, mal der Guide. Garniert mit vielen Insiderwitzen bzgl. der amerikanischen Kultur ein schöner Zeitvertreib. Nachts ist die „The Bus“ bzw. „The Tour“ bestimmt noch interessanter, weil der Bus dann von innen auch noch Lichteffekte bietet. Für uns war „The Bus“ in unserem New York-Ticket inklusive. Wir mussten nur einen Termin abmachen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wieder der Hearst Tower. Auf der Tour haben wir erfahren, dass dieses futuristisch anmutende Gebäude als Art-Deko-Building wie das Empire State Building geplant war. Dummerweise ist der Investor damals (1928) pleite gegangen und so blieb das Gebäude für lange Zeit auf den Sockel beschränkt. Darauf wurde Jahrzehnte später dann das aktuelle Gebäude gebaut:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Danach wollten wir Lady Liberty einen Besuch abstatten. Die Schlange für die Fähre war aber so lang, dass sogar Tochter beschlossen hat, lieber nicht zu fahren. Somit haben wir uns dann einfach im Battery Park umgeschaut und die Freiheitsstatue halt aus der Distanz angeschaut.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Frau und ich waren 2006 schon dort und haben danach noch das das Ellis Island National Museum of Immigration (kurz Einwanderermuseum) angeschaut, welches unbedingt zu empfehlen ist.
Tochter war 2012 mit Oma und Opa auch schon vor der Lady und somit war es nicht so schlimm, dass der Plan nicht eingehalten wurde.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ziel war der Chelsea Market in Chelsea bwz. dem Meatpacking District. Das ist eine Ansammlung von Restaurants, Blumen-, Küchen- und Klamottenläden, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf Gastronomie liegt.
Der Chelsea Market befindet sich in einem historischen Gebäude – einer alten Keksfabrik, in der Oreo Kekse erfunden wurden. Es wurde viele Einrichtungsgegenstände belassen bzw. aufgehübscht.
Es gibt dort unzählige kleine und große Sachen zu entdecken und alles wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zum Abschluss gab es einen fantastischen Lammburger in einem der unzähligen Restaurants und auf dem Weg zur Highline noch „Fried Oreos“. Die Amis haben das Fritieren zur Perfektion gebtracht und nachdem wir von den Fried Oreos schon in DE gelesen hatten, mussten wir diese natürlich auch probieren.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dann ging es zur direkt an die Chelsea Markets grenzende Highline. Dabei handelt es sich um eine ehemalige überirdische Bahntrasse, die quer durch Manhattan verläuft aber vor Jahren stillgelegt wurde. Die Highline ist über Jahre verrottet und wurde ab 2006 zu einem Park umgebaut. Teile der Gleise blieben erhalten und drumherum wurden Pflanzen angelegt, Kunstwerke installiert, Tribünen und Sitzmöglichkeiten gebaut. Leider ist die Highline längst kein Geheimtipp mehr und es ist i.d.R. ziemlich voll dort. Trotzdem ein großartiger Ort, wo man durch diverse Stadtteile laufen kann, ohne an einer Ampel stoppen zu müssen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Solche Kunstwerke gibt es überall an der Strecke zu bewundern. Es kann aber auch passieren, dass Street Art von heute auf morgen wieder verschwindet, weil die Häuser dann abgerissen werden oder neue davor gesetzt werden:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zum Abend hin sind wir dann noch auf die Rooftopbar des Hotels, wo unsere Freunde untergebracht waren, dem Hyatt Herald Square. Natürlich war die Bar im März nicht geöffnet, raus konnte man dort aber trotzdem.
Das Empire State Building in (fast) voller Pracht:
Ich schiebe mal schnell noch den nächsten Tag nach, weil wir da tagsüber nur im Tanger Outlet Deer Park gewesen sind. Wir hatten noch den Mietwagen und sind die 41 Meilen zum shoppen gefahren.
Nachträglich würde ich das Outlet nicht empfehlen, da war zumindest für uns deutlich zu wenig Auswahl und auch für uns wichtige Läden fehlten leider. Wir mussten vorab aber abwägen, ob wir in die Tanger Outlet fahren oder nach New Jersey in die Jersey Gardens. Wir haben leider aufs falsche Pferd gesetzt, obwohl wir trotzdem noch ordentlich was gefunden haben.
Abends hat sich dann der Fotograf der Familie durchgesetzt und wir sind direkt vom Outlet nach Dumbo/Brooklyn gefahren. Komischer Name für einen Stadtteil? Stimmt – setzt sich zusammen aus „Down Under the Manhattan Bridge Overpass“ und liegt direkt unter der Manhattan Bridge und auch der Brooklyn Bridge, von wo man einen fantastischen Blick auf Manhattan hat.
Dort wollte ich ein paar Aufnahmen während der blauen Stunde machen. Und das Wetter hat komplett mitgespielt. Es war fiese kalt, aber der Himmel perfekt!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das Karussell hat es nicht einfach gemacht, richtig zu belichten. Gut, dass es noch digitale Nachbearbeitung gibt… Außerdem sind mit Einbruch der Dunkelheit dutzende von Touri-Dampfern auf dem East River gefahren, die bei einer Langzeitbelichtung einiges zunichte gemacht haben:-(
Nicht nur für abends ein wirklich tolles Ausflugsziel. Dort wollen wir nächstes Mal noch etwas mehr rumlaufen. Kann man perfekt damit verbinden, erst Brooklyn zu erkunden und dann über die Brooklyn Bridge in Richtung Manhattan zu laufen.
Da wir die Buchung des Hotels nicht splitten wollten, hatten wir unseren Aufenthalt in New York komplett gebucht, obwohl wir wussten, dass wir für eine Nacht nach Washington/Baltimore wollten.
Wir haben somit eine Nacht verschenkt, was bei dem Preis aber zu verschmerzen war.
Morgens haben wir den in unmittelbarer Nachbarschaft einen Mietwagen aufgenommen. Fußmarsch gut 5 Minuten vom Hotel entfernt.
Die Übernahme selber war äußerst holperig, weil zunächst „nur“ der Hausmeister kam und der Manager über eine Stunde nach dem vereinbarten Termin immer noch nicht auf dem Weg war. Das gipfelte darin, dass der gesamte Anmietvorgang vom Hausmeister durchgeführt wurde, der das noch nie gemacht hat und über den Manager am Telefon instruiert wurde. War auch mal eine Erfahrung, hat uns aber über 1 ½ Stunden Zeit gekostet, die dann in D.C. sehr gefehlt hat.
Es ging es durch den Queens Midtown Tunnel quer durch Manhattan zum Lincoln Tunnel und dort dann auf die Interstate 95 in Richtung Washington. Die Strecke kannten wir schon im Schlaf und somit kamen uns die gut vier Stunden auch nicht so lange vor.
Wie schon erwähnt, waren wir schon diverse Male gemeinsam in D.C. und meine Frau hat in der Nähe von Columbia gelebt. Wir waren das letzte Mal 2010 dort und entsprechend groß war die Freude, alles mal wieder zu sehen und unsere Freunde zu treffen, mit denen wir sonst aber immer noch über Facebook Kontakt haben.
Also Washington:
Los ging es am Weißen Haus, wo wir auch nah dran geparkt haben. Das erste Mal „Valid Parking“ in einem 5-Sterne Hotel;-) Aus Zeitgründen haben wir dieses Mal diese Option gewählt anstatt aus dem Randbezirk mit der Metro in die Stadt zu fahren. Als Hamburger haben mich die Parkkosten aber nicht stark schockiert:)
Traditionelles Handstandbild von Tochter. Dieses Mal vor dem Washington Monument:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das Weiße Haus. Dieses Mal habe ich das erste Mal erlebt, das es weiträumig abgesperrt war. Keine Ahnung, ob das (Stand März 2018) normal war. Ich habe es aber unter zwei anderen Präsidenten erlebt, dass man äußerst nah herankam...
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die Amis haben rund um die Washington Mall diverse Denkmäler für ihre Soldaten. Diese Denkmäler sind nach den „großen“ Kriegen gegliedert und wirklich toll gemacht. Ohne jetzt die Außenpolitik der Amis zu glorifizieren, aber diese Denkmäler sind allesamt sehr schön und zeigen zumindest nach außen großen Respekt für die Soldaten.
Noch einmal der Fuß des Monuments mit der Kuppel des Kapitols:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das nächste Kriegsdenkmal, das Vietnam Veterans Memorial. Hier sind in einer ewig langen Granitwand alle Namen der toten Veteranen der US-Streitkräfte eingemeißelt. Sehr bedrückend, wenn man die vielen Namen sieht.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Gehört auch zum Vietnam Memorial und zeigt drei Soldaten verschiedener Ethnien. Ein Weißen, einen Afro-Amerikaner und einen Latino-American, die gemeinsam in Vietnam gekämpft haben.
Weiter ging es zum Korean War Veterans Memorial auf der anderen Seite des Pools. Für mich persönlich das beeindruckendste Memorial in D.C.
Es zeigt eine Einheit während des Einsatzes. Die lebensgroßen Figuren wirken so echt und die Szene lässt einen tatsächlich Unbehagen spüren. So real wirken die deprimierten und entsetzten Gesichter:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ab nach Ellicott City, Maryland.
Auf Empfehlung von Freunden ging es in die Manor Hill Tavern. Dort gab es „Bacon Fat Fries“. Also Pommes, in Bacon-Fett fritiert – natürlich mit Bacon-Stückchen. Wahnsinn. Mein Freund David hat nicht zu viel versprochen. Wahrscheinlich so viel Fett wie man sonst in einer Woche zu sich nimmt, aber egal:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dort haben wir 2008 eine Woche in einem traumhaften Inn verbracht und sind noch heute mit den damaligen Besitzern in Kontakt. Wir haben dieses Mal nur eine Nacht dort verbracht und uns noch lange mit David und Susan, den Besitzern, unterhalten.
Kurz nachdem wir jetzt da gewesen sind, sind die Beiden in Rente gegangen und haben das tatsächlich historische Gebäude verkauft.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Am nächsten Tag haben wir dann in der Columbia Mall das Mädel getroffen, welches meine Frau 1996 als Au-Pair betreut hat. Gegessen wurde natürlich in der Cheesecake Factory. Wer meinen vorherigen Reisebericht gelesen hat, weiß um unsere Liebe zu der Kette:-)
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Am Nachmittag ging es dann zurück nach New York, nicht ohne einen kleinen Zwischenstop in der Christiana Mall in Delaware. In Delaware zahlt man keine Sales-Tax und somit gab es dann im Vorbeifahren eine Apple-Watch:-) Dank Steuerfreiheit blieb diese auch unter der Zollgrenze.
Wieder in New York. Aufnahmen aus dem Auto heraus:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Es war ein toller Trip, der wieder einmal gezeigt hat, wie viel die "Capitol Area" zu bieten hat. Es ist eine so historisch bewegte Gegend, dass man auch dort mehrere Wochen verbringen könnte, ohne sich zu langweilen. Es war aber auch ein geniales Gefühl, nach einem Tag spät abends zurück nach New York zu fahren. Bisher haben wir die Stadt immer nur verlassen, um unseren Urlaub anderswo fortzusetzen. Es war besser als nach Hause zu kommen:-)
Wenn man auf den "normalen" Deckplan schaut, steht es nicht dabei.
Geht man aber eine Buchung durch und landet dort bei der Kabinenwahl, ist dort definitiv ein "weißes Kästchen" für die Bettcouch und ein "weißes X" für eine Kabine mit Sichtbehinderung. Leider darf man ja keinen Screenshot schicken.
Was stimmt denn nun?
Da die Kabine auch Kat. A ist, dürfte da ja tatsächlich keine sein... Verstehe TUI einer, wer will...
nachdem ich eben darauf hingewiesen wurde, dass die 3040 auf der MS4 keine Sichtbehinderung hat, frage ich noch einmal explizit nach der 3040 auf der MS3, die gem. Buchungsseite eine Sichtbehinderung hat.
Frühstück gab es bei Ess a Bagel – einer New Yorker „Institution“. Diesen Laden kennen wir seit 2006. Dort gibt es hauptsächlich (welch Überraschung) Bagels!
In allen Varianten, mit allem möglichen zu belegen. Die Preise sind typisch New York recht gesalzen. Die Qualität und das Flair stimmen allerdings.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach einem Cream-Cheese Bagel mit Salmon (Lachs) u.a. ging es dann ab zum Bryant Park, um noch einmal unsere Freunde zu treffen und ihnen einen guten Flug zu wünschen. Vom Schnee war nicht mehr so riesig viel übrig, dafür hellte der Himmel sich von Minute zu Minute auf.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Es stand unser Besuch auf dem WTC an. Tickets waren schon gebucht. Das das Wetter dafür perfekt sein würde, konnten wir natürlich nicht ahnen. Das ist halt das „Wagnis“ welches man eingehen muss, wenn man nicht kurzentschlossen vor Ort buchen möchte.
Alleine die Fahrt im Lift war schon ein Erlebnis. Man hatte fast das Gefühl, dass man tatsächlich rausschauen kann. Während der Fahrt wurde die Entstehung von New York im Zeitraffer gezeigt. Äußerst beeindruckend:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Getoppt wurde das noch durch den „Empfangsbereich“, wo auf einer riesigen LED-Wand ein paar Minuten Szenen aus dem New Yorker Leben gezeigt wurden. Perfekt ineinander geschnitten und mit tollen Effekten. Ich kann das kaum wiedergeben und picr lässt auch leider keine Videos zu. Es war wirklich völlig irre und nach gut 2 Minuten Film wurden alle Bildschirme zur Decke hochgezogen und man stand vor dem richtigen Fenster mit NYC zu seinen Füßen.
Wir haben letztes Jahr ein Anzahlung für unsere Tour im Juli geleistet und werden so oder so umbuchen, schielen aber noch auf 10% Ermäßigung, sofern TUI das weitermacht.
Die Restzahlung ist Ende Juni fällig.
Wird die Tour bis Mitte Juni abgesagt, verbleibt nur die Anzahlung als Guthaben bei TUI und die Restzahlung für unsere anvisierte Tour 2021 wird auch erst kurz vor Reiseantritt 2021 eingezogen?
Oder:
Sollte die Absage der Tour erst nach Einzug der Restzahlung bekanntgegeben werden verbleibt der komplette Reisepreis bei TUI?
Die TUI Homepage schreibt dazu ja recht eindeutig, dass bereits geleistete Zahlungen als Reiseguthaben gelten.
Ich hätte aber schon leichte Bedenken, eine Reise ein Jahr vorher komplett zu zahlen, auch weil dann der Urlaub dieses Jahr nicht finanziert wäre...
Und täglich grüßt das Murmeltier: Aufstehen – Subway nach Manhattan – Frühstücken – Stadt genießen:-)
Als wir die Vorhänge geöffnet haben, haben wir dann die Überraschung erlebt: Schnee!
Für „südlichere“ Mitleser hier mag das ja nicht so besonders sein, für uns Nordlichter ist Schnee allerdings immer eine tolle Ausnahme – und dann noch in unserer Lieblingsstadt.
Es sollte den ganzen Tag nicht aufhören zu schneien. Herrlich! Es gibt halt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Klamotten, die wir Gott sei Dank nicht hatten.
Es hat so stark geschneit, dass der Rückflug unserer Freunde um einen Tag verschoben werden musste.
Für uns ging aber alles seinen geplanten Gang.
Wir hatten an sich nur vier feste Ziele an diesem Tag: Frühstück beim „Flame Diner“
welches bei Tripadv…r recht gut abgeschnitten hatte, Times Square und Central Park im Schnee sowie als einzig komplett festen Termin eine Besichtigung der Vereinten Nationen.
Wir haben die UN bereits 2017 in Wien angeschaut und waren damals wirklich beeindruckt. Da war es klar, dass wir das „Mutterschiff“ in NYC auch besuchen müssen und haben bereits aus Deutschland frühzeitig eine Führung gebucht.
Hier erst einmal wieder die Nachbarschaft des Hotels:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Aufgrund des geplanten Frühstücks mussten wir dieses Mal zum Columbus Circle um von da zur Columbus Ave. zu kommen, wo unser Essen bestimmt schon wartete…
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wieder ein eher typisches NYC-Diner, wobei wir im ganzen Urlaub nur ein einziges Mal eher unterdurchschnittliches Essen hatten. Am ersten Tag bei TGI Friday, im übrigen kein Diner…
Es gab wieder Eierspeisen für mich, French Toast für Tochter und Obstsalat für Frau.
Anhand der Bilder kann man schön erkennen, wie schnell so ein Laden von richtig voll zu eher leer entwickelt. Zwischen den Aufnahmen lagen ca. 6 Minuten:-)
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Danach ging es Richtung Times Square, wo viele Läden irgendwie gar nicht beeindruckt vom Schnee waren und ihre Ware einfach draußen stehen gelassen haben:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dann ging es zu Macys, immer noch einem der größten Kaufhäuser der USA. Dieses Kaufhaus existiert schon seit 1901 und die Rolltreppe ist eine der ältesten, die noch in Betrieb sind. Bis auf das Förderband besteht sie nahezu nur aus Holz und soll wohl noch aus den 20er Jahren stammen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach Macys ging es langsam in Richtung UN. Auf dem Weg dorthin haben wir dann einen Stopp in Dylan`s Candy Bar an der 3rd Ave gemacht. Diesen Candystore hatten wir schon seit einigen Jahren im Visier, es aber nie geschafft. Da sich die UN in unmittelbarer Nachbarschaft befand, konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Der Laden war wunderbar aufgebaut und dekoriert. Es gab unzählige Arten von Süßigkeiten über zwei große Etagen und im Obergeschoss noch ein Café. Wo wir selber aber nichts gekauft haben, obwohl einige Sachen schon verführerisch klangen.
Wie auch überall in den USA lassen sich die Amis so etwas wirklich teuer bezahlen. Wer sich über Lebensmittelpreise in DE beschwert, musste/durfte noch niemals in den USA einen Einkauf machen…
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Eine wirklich gelungene Komposition aus… Allem:-) Davon waren wir so begeistert, dass wir kurzerhand die Leute die das geordert hatten gefragt haben, ob wir das einmal fotografieren dürften. Einfach nur WOW!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dann ging es mit Blick auf die Queensboro Bridge in Richtung UN. Über die Hälfte der Brücke verläuft auch eine Seilbahn nach Roosevelt Island. Nach diversen NYC-Besuchen haben wir es bis heute nicht geschafft, einmal mit dieser zu fahren.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Gebucht hatten wir wegen Tochter eine Kinder-/Jugendführung, damit sie das auch alles ordentlich versteht und es nicht zu komplex wird.
Vor Ort haben wurde dann festgestellt, dass wir die einzigen Gäste waren und wir haben dann für uns drei eine „Einzelführung“ bekommen. Die war dann auch nicht nur auf Kinder zugeschnitten, sondern über viele Kernthemen der UN. Wobei die Dame es auch wirklich kindegerecht erklärt hat. Unsere Tochter war völlig begeistert – wir übrigens auch.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zu allen Sälen wurde erzählt, was dort gemacht wird, wofür die verantwortlich sind. Wer die designt hat und auch wie die Technik funktioniert, wenn man eine Vielzahl an Sprachen übersetzen muss usw. usw. Ein wirklich gelungener Besuch. Unbedingt empfehlenswert.
Danach ging es wieder nach Manhattan. Wir wollten unbedingt noch in den Central Park. Zunächst aber das Rockefeller Center.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Danach ging es nach vielen abgerissenen Kilometern wieder ins Hotel. Der Weg von der Subway zum Hotel, den Vernon Blvd., ist uns schon am schnell Tag ans Herz gewachsen. Man konnte durch die etwas ruhigere Gegend erst einmal etwas vom Manhattan-Stress „runterkommen“ und ist nicht komplett geflasht ins Bett gegangen.
Von dem Abend an habe ich in einem dortigen Deli ein neues Betthupferl entdeckt – von nun an gab es fast jeden Abend vor dem Einschlafen eine Straw-Ber-Rita. Die Dose hatte gut 740ml und beinhaltete das, was die Amis so unter einer Margarita verstehen. Das hat wie Erdbeer-Wassereis mit Alkohol geschmeckt. Eklig süß und künstlich: genau das Richtige für mich:-) Leider gibt es davon kein Foto, kein Ahnung warum ich ausgerechnet dieses Highlight nicht abgelichtet habe…
Das mit den Museumsbildern ist schade für Euch:-) Gerade weil auch noch das Guggenheim und das MOMA auf dem Plan stand. Ich habe die jetzt gelöscht - steht ja tatsächlich in den FAQ - Innenaufnahmen von Museen.
Ab nach Manhattan, dieses Mal mit dem Ziel Penn Station. Dort wollten wir irgendwo frühstücken. Gefunden haben wir dann einen Laden, der „Essen“ hieß – wie passend und die Preise waren auch ok.
Ambiente – naja, New York halt. Wir fanden es trotz des kargen Ladens schon recht cool und somit haben wir uns dort die erste Mahlzeit gegönnt.
Es war alles in Buffetform aufgebaut und die Auswahl war wirklich hervorragend.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wie so oft gab es was Magenfreundliches:-) Hier ein Stückchen French Toast, ein Käseomelett, sowie ein Croissant mit sausage. Herrlich – ich liebe die „Frühstückskultur“ der Amis. Geschmeckt hat es richtig gut.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ein für NYC typischer Imbisswagen. Hauptsächlich kann man dort Hot Dogs, Falaffel und Getränke kaufen. Es kommen aber gefühlt von Mal zu Mal neue Sachen hinzu.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dann ging es zum „National September 11 Memorial Museum“ am Ground Zero.
Das war schon bedrückend, aber trotzdem ein wirklich tolles Museum. Die Amis haben hier auch ziemlich darauf verzichtet, auf die „Tränendrüse“ zu drücken. Die Ausstellung spricht für sich. Lediglich zum Ende hin wurde es etwas patriotischer, aber weit von dem weg, was man so vermuten würde. Es gab dann auch Bereiche, wo aus Respekt für die Opfer nicht fotografiert werden durfte und wo teilweise einzelne Personen in den Mittelpunkt gerückt wurden.
Ein absoluter Pflichttermin für NYC-Besucher und für uns aufgrund einer NYC-Citycard für uns in einem Pauschalpreis inklusive. Auf die Karte kann ich später noch einmal eingehen, wenn daran Interesse besteht.
Hier erst einmal im Vordergrund die Abgrenzung der Foodprints der alten Zwillingstürme, worin sich Brunnen befinden. In die Abgrenzung sind die Namen aller Opfer des 11. September eingefräst. Die Leute, die Geburtstag gehabt hätten, hatten alle eine Rose in den Namen gesteckt bekommen. Leider konnten sich viele Touris nicht benehmen und haben die Blumen rausgenommen, um damit zu posieren…
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ehemalige Stahlträger des WTC. Das alte WTC wurde durch diese Stahlträger von außen gestützt und diese waren wohl auch einer der Gründe, warum die Türme letztendlich zusammengefallen sind:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dann ging es wieder ab nach Norden zum Madison Square Park. Und was ist dort? Genau, das Flatiron-Building. Hier musste ich dann das erste Mal meinen Bohnensack für die Kamera ausprobieren, um eine Langzeitbelichtung am Tag zu probieren:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wir waren dann noch mit unseren Freunden im Univiertel bei einem hervorragenden Mexikaner essen und danach ging es wieder ins Hotel, wo wir auf dem Weg noch schnell an die „Waterfront“ des East River gegangen sind.
Das sehen die da unten immer so, wie sie es gerade brauchen:-) Sonst wirklich sehr auf österreichische und deutsche Traditionen und Tugenden bedacht, kann ich mich noch gut daran erinner, wie wir 2016 das EM-Viertelfinale Italien-Deutschland in unserem Hotel in Südtirol geschaut haben. Da waren alle Einheimischen auf einmal wieder Italiener:-)
Ist aber auch eine Crux mit der Autonomie und dem "Anderssein":-)
ICH möchte NICHT in einem der Corona-Hotspots des Jahres 2020 jetzt gleich Urlaub machen.
Ich persönlich differenziere da ein wenig. An der italienischen Adria liegen würde ich auch nicht wollen - wäre allerdings so oder so nicht so meine Sache. Auch den Gardasee, Venedig u.a., wo sich die Touris die gegenseitig die Füße platt treten, würde ich meiden. Und das wäre "nur" der nördliche Bereich.
Wir haben allerdings für Südtirol eine Buchungsanfrage gestellt. Wir kennen die Gegend und das Hotel sehr gut und wissen, wo man ohne Menschenaufläufe hin kann. Da wir begeisterte Bergwanderer sind, wären wir da auch relativ unter uns. Klar, im Hotel muss man beim Essen halt schauen, aber auch da ist Abstand möglich.
Wenn die Grenze also für beide Richtungen wieder auf sind und es keine neuen Ausbrüche gibt, werden wir das auch machen.
Es ist keine eine Anzahlung nötig und es ist möglich, bis zum Tag der Anreise kostenfrei zu stornieren. Von daher gehen wir auch finanziell kein Risiko ein.
So.....TUI Cruises hat weitere Reisen abgesagt. Dann können wir unsere Reise auch endlich stornieren. Mal sehen, wann es dann Geld gibt.
Schon traurig, dass man sich über eine Stornierung freut
Infolge der aktuellen Situation müssen wir leider weitere Reisen auf der Mein Schiff ® Flotte mit Abreisetermin bis Ende Juni absagen. Alle Gäste und Reisebüropartner werden durch uns informiert.
Die Meldung ist aber schon wieder relativ alt. Die ist nicht erst die letzten Tage reingekommen sondern eher vor ein paar Wochen. Da bin ich mir ganz sicher, da ich auf den Wechsel von Juni zu Juli warte, wo unsere gebuchte KF stattfinden sollte und praktisch alle zwei Tage auf der TUI-HP vorbeischaue.
Was gerade geändert wurde ist, dass "alle Gäste mit Abreisetermin bis zum 31.08." ihre Reise bis 5 Tage vor Beginn kostenlos umbuchen können. Das war bis letzte Woche noch nur bis einschl. 31.07.
Wenn die Zahlen stimmen, sind die Griechen bis jetzt hervorragend durch die Corona-Zeit gekommen. Ich denke mal, dass die schon wissen, was sie da anordnen...