Beiträge von Karlgold

    Ushuaia

    Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt und unser letzter Hafen in Argentinien. Von hier starten viele Schiffe in Richtung Antarktis, wie an diesem Tag auch die „Bremen“ von Hapag Lloyd.


    Wir kamen bei frühlingshaften Temperaturen, jedoch einer ziemlich steifen Brise, aber ansonsten trockenem Wetter im Hafen an. Das Lichtspiel von Sonne, Wind und Wolken und das immer wiederkehrende Blau machten richtig gute Laune. Die kleine Stadt wirkt durchaus einladend und ist recht lebendig.


    Das Ende der Welt habe ich mir immer anders vorgestellt. Nachdem ich vor Jahren auf Spitzbergen das nördlichste Postamt der Welt kennenlernen durfte, hatte ich nun das Vergnügen, vor dem südlichsten zu stehen. Wobei im Gegensatz zu Spitzbergen hier das Leben fast schon pulsiert. Was mich unter anderem beeindruckte,waren die Graffiti, die sich auf der vorderen Wand des Postamts befanden. Dort waren Menschen dargestellt, die über viele Jahre hinweg in Strafgefangenenlager ihr Leben fristeten. Es waren in erster Linie Schwerstkriminelle, die von 1887 bis 1947 in die Strafkolonie Ushuaia deportiert wurden. Aber auch politische Gefangene sollen darunter gewesen sein.


    Später im Museum und dem dahinterliegenden Garten waren sie noch einmal als Wachsfiguren dargestellt. Mich hat es irgendwie komisch berührt, denn diese freundlichen Darstellungen hatten sicher wenig mit der Realität zu tun. Ich könnte mir vorstellen, dass sich unter den Verurteilten auch Unschuldige befanden. Und deren Leidensweg an diesem Ort mit seinem rauhen Klima, in dünner Kleidung, bei ungenügender Verpflegung, in schlechter Behausung und bei schwerer Arbeit, den möchte ich mir gar nicht vorstellen. Da kommen bei mir schlimme Assoziationen auf. In dem Museum gab es auch viele Darstellungen von den Ureinwohnern dieser Region und von den ersten Siedlern. Auch die Nähe zur Antarktis war ein Thema.

    Ushuaia hat uns beiden recht gut gefallen. Manchmal dachten wir, wir befänden uns in einer kleinen Stadt in Alaska, weil Ushusia eben so gar nicht südamerikanisch wirkte.

    Falkland-Inseln

    Der nächste Landgang führte uns auf die Falkland-Inseln. Ich hatte mir die Falkland-Inseln, die auf Spanisch „Islas Malvinas“ und auf Französisch "Îles Malouînes“ heißen, ganz anders vorgestellt. Sie bestehen aus unzähligen kleinen Inseln und Fjorden und sind zum größten Teil unbewohnt. Die Hauptinseln sind West- und Ostfalkland. Auf letzterer befindet sich die Hauptstadt Stanley.


    Wir hatten temperaturmäßig Glück, denn es herrschten an diesem Tag 14 Grad Celsius. Das ist bei einer Jahresdurchschnitts-temperatur von 4 Grad Celsius doch sehr warm. Unsere beiden kleinen Regenschirme, die wir Gott sei Dank dabei hatten, mussten wir einige Male einsetzen, da das Wetter hier sehr unbeständig ist und es sich innerhalb weniger Minuten ändert. Mich haben die Inseln ein wenig an die Faröerinseln im Nordatlantik erinnert.

    Wir beschlossen in Stanley zu bleiben und die Hauptstadt anzuschauen. Wir schlenderten die Uferstraße entlang, an der sich mehrere typisch englische Häuser mit idyllisch angelegten Gärten befanden. Zuerst stießen wir auf die „Christ Church Cathedral“, die uns mit wunderschönen Chorgesängen empfing. Den Altarraum schmückte eine sehr eindringliche Jesusdarstellung. Ein Ort zum Innehalten und ein wenig Verweilen. Unmittelbar neben der Kathedrale stößt man dann auf eine weitere Attraktion, den „Whale-Bone-Arch“, einen großen Bogen aus Walfisch-Knochen.


    Da es gerade mal wieder zu regnen begann, suchten wir kurz darauf in der nächsten Kirche „St. Mary‘s Church“ Unterschlupf und „flüchteten“ danach in das gegenüberliegende „Historic Dockyard Museum“, das uns einen umfassenden Überblick über die Geschichte Falklands von den Anfängen bis heute gab. Natürlich war auch der Falkland-Krieg von 1982 zwischen Argentinien und England ein Thema. In Stanley direkt gibt es übrigens auch einen Friedhof in dem die gefallenen Briten beerdigt sind. Der für die argentinischen Soldaten liegt etwas außerhalb.


    Entdeckt wurde die damals unbewohnte Insel im 16. Jahrhundert von einem Engländer. Bald darauf ließen sich jedoch Franzosen aus der Normandie, genauer gesagt, aus der Nähe von St. Malo nieder. Davon leitet sich auch der Name „Malwinen“ ab. Heute leben auf der Insel rund 2.700 Zivilisten und 1.700 Soldaten. Dies zeigt, dass der Konflikt möglicherweise noch immer schlummert und die Briten insgeheim doch befürchten, dass Argentinien seine Ansprüche auf die Insel, die es seit ca. 1830 erhebt, vielleicht doch noch nicht ganz aufgegeben haben.


    Was uns angenehm auffiel, waren die schönen Andenken-Shops, in denen fast nur einheimische Handwerkskunst angeboten wurde. Insbesondere die Handarbeiten der Frauen haben mich sehr angesprochen. Als sich dann mal wieder der nächste Regenguss ankündigte, versuchten wir einen Platz in einem der Cafés an der Uferstraße zu finden. Aber da hatten wir keine Chance. Sie waren alle hoffnungslos überfüllt. Wenn man jedoch in eine der dahinterliegenden Parallelstraße geht, findet man noch weitere Pubs und Cafés, die gerne übersehen werden und darum weniger frequentiert sind. Und so landeten wir am Ende unserer Tour in „Deano’s Bar“ , einem dieser typischen Pubs.

    Puerto Madryn


    Am Dienstag legten wir bei strahlendem Sonnenschein und über 20 Grad in Puerto Madryn an. Puerto Madryn ist ein Badeort mit Bademeister am breiten Strand. Er erinnerte mich, was die Strandpromenade betraf, ein wenig an Rimini in den 50er/60er Jahren, dann aber auch wieder an einen Nordseestrand, da ein deutlich sichtbarer Unterschied zwischen Ebbe und Flut herrscht.


    Wie immer gingen wir auf eigene Faust los. Als wir uns gerade an den Taxiständen am Hafeneingang über Fahrten und Preise erkundigten, sprach uns ein älterer Mann an. Er stellte sich vor und fragte uns, ob wir nicht Lust hätten, gemeinsam mit ihm und seiner Frau ein Taxi zu nehmen. Allerdings würde er nicht in das Naturschutzgebiet auf die Peninsula Valdés, sondern in das von Punta Tombo im Süden fahren. Für einen Moment waren wir unschlüssig, aber als er uns dann erzählte, dass man dort ganz nahe zwischen den Pinguinen laufen könnte, zögerten wir keinen Augenblick mehr.


    Kurz darauf saßen wir zu fünft in einem kleinen Auto und es ging los. Was nun folgte, ließ uns für ein paar Augenblicke daran zweifeln, ob wir die richtige Entscheidung getroffen hatten. Denn zum einen war es nicht unbedingt bequem, zu dritt - mit unserem doch recht beleibten Mitreisenden - auf der Rückbank zu sitzen. Zum anderen erschien uns die Fahrt ewig lang, bedingt auch dadurch, weil die Landschaft nicht sehr abwechslungsreich war. Zu Beginn fuhren wir auf einer gut ausgebauten Straße, die letzten 25 km der insgesamt 180 km waren jedoch Schotterpiste.Ziemlich geschafft und auch durstig, kamen wir nach über drei Stunden in Punta Tomba an.


    Was uns dort erwartete, war jedoch atemberaubend. Tausende von Pinguinen, die unter Brücken und Bänken im Schatten saßen, die überall unsere Wege kreuzten (ein Schild wies darauf hin, dass Pinguine Vorfahrt haben ) oder zum Teil ganz nah in ihren Erdlöchern mit ihren Jungen nisteten. Einige watschelten auch in kleinen Gruppen durch die karge Landschaft. Das waren Eindrücke, die wir uns nicht hätten träumen lassen. Die Pinguine waren sehr zutraulich, anscheinend haben sie nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Wir wanderten über eineinhalb Stunden durch das Gelände bis hin zum Meer. Dort tummelten sich entlang der Küste Tausende von Pinguinen soweit unser Auge reichte. Einige schwammen im Meer, ließen sich spielerisch von den Wellen erfassen, um gleich wieder an Land zu schwimmen und dasselbe Spielchen von neuem zu beginnen. Darüber hinaus sahen wir noch zwischen den Pinguinen Guanakos, die zur Familie der Kamele und zur Gattung der Lamas gehören, die es nur in Patagonien gibt sowie Gürteltiere und Nandus, eine Straußenart.


    Obwohl wir 6 Stunden unterwegs waren und der Ausflug anstrengend war, waren wir am Ende unglaublich glücklich und beseelt und uns darin einig, dass sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt hatte. Darüber hinaus haben wir übrigens auch viel Geld gespart, denn die vom Schiff aus angebotene Tour hätte über 200 Dollar pro Person gekostet und wir hatten gerade mal 120 Dollar insgesamt zu zweit investiert.


    Unsere Reisebegleiter stellten sich beide als sehr belesene Menschen heraus. Sie wohnen in Buenos Aires. Sie hat spanische Wurzeln, er italienische. Der Mann war Kapitän auf einem Frachtschiff und hat die ganze Welt gesehen. So erfuhren wir an diesem Tag noch sehr viele andere Geschichten. Sicherlich war dieser Ausflug einer der Höhepunkte unserer Reise.

    Montevideo

    Bereits am Sonntag kamen wir in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays an. Ich dachte immer, sowohl Buenos Aires als auch Montevideo lägen am Atlantik. Aber weit gefehlt, sie liegen beide im Mündungsbecken des Rio de la Plata. - Der Rio de la Plata hat das breiteste Mündungsbecken von allen Flüssen der Welt. An der breitesten Stelle misst es 220 Kilometer! Man kann somit das andere Ufer nicht erkennen. Der Rio de la Plata wird von zahlreichen Flüssen Brasiliens gespeist und ist durch die eingelagerten Sedimente im Wasser schokoladenbraun. Mich hat er darum ein wenig an den Colorado River erinnert, obwohl der ja viel schmäler ist.



    Montevideo ist im Vergleich zu Buenos Aires sehr beschaulich. Die Altstadt beginnt direkt am Hafen, so dass man sich die ganze Stadt zu Fuß erobern kann. Zu Beginn stießen wir auf eine große Markthalle, in der sich ein nettes Restaurant an das andere reihte. Das Angebot bestand in erster Linie aus Fleischstücken, die an riesigen Grills zubereitet wurden. Fleisch scheint in der Ernährung der Region eine überaus große Rolle zu spielen. Allerdings gibt es anscheinend auch eine Gegenbewegung, die sich auf Plakaten äußert und den Fleischkonsum infrage stellt, wenn nicht sogar anprangert.



    Auch in den Straßen von Montevideo gab es zahlreiche künstlerisch gestaltete Graffiti. Die Altstadt besteht hauptsächlich aus Gebäuden des 19. Jahrhunderts. Manche sind schön renoviert, andere wieder ziemlich heruntergekommen. Besonders Letztere haben uns teilweise an Havanna erinnert. Die Fußgängerzone führte uns durch Parks und Straßen mit zahlreichen Geschäften. Da jedoch Sonntag war, waren die meisten geschlossen. Schließlich kamen wir zu der großen „Plaza de la Independencia“ . In der Mitte des Platzes befindet sich ein Mausoleum, das man fast übersieht, weil es unterirdisch ist. Es ist dem Nationalhelden José Gervasio Artigas, dem Vater der uruguayischen Unabhängigkeit, gewidmet.


    An dem Platz liegt der „Palacio Salvo“, der von den mächtigen aus Italien stammenden Textilindustriellen José und Lorenzo Salvo in Auftrag gegeben wurde. Ein kolossaler Bau im Stil von Art Déco. Er wurde 1928 eingeweiht, diente zunächst mit 400 Zimmern als Hotel.


    Bis 1935 war es mit 105 Metern und 29 Stockwerken das höchste Gebäude Südamerikas. Der Turm wurde in den Anfängen auch als Leuchtturm genutzt und war auf eine Entfernung von 100 Kilometern zu erkennen. Das Hotel erwies sich jedoch mit der Zeit als unrentabel, da es zu wenig Tourismus gab, außerdem waren sich die Erben auch nicht grün. Darum wurde es aufgeteilt und verkauft.


    Olga, deren Eltern aus Polen und Rumänien nach Uruguay emigrierten, führte uns durch das Gebäude und erzählte uns auch von der „Admiral Graf Spee“, einem deutschen Panzerschiff, das im Dezember 1939 vom eigenen Kapitän Hans Langsdorff im Rio de la Plata versenkt wurde. Es befand sich in einer aussichtslosen Situation, denn drei britische Kriegsschiffe hinderten die „Graf Spee“ an der Ausfahrt. Und so ließ der Kapitän alle Mann von Bord gehen und dann sein Schiff versenken. Er selbst verzieh sich jedoch die Aufgabe seines Schiffes nicht und nahm sich zwei Tage später in Buenos Aires das Leben. Das Schiff konnte bis heute nicht geborgen werden. Nur der Anker und der Reichsadler im Eichenlaubkranz mit einem Gewicht von 400 kg. konnten hochgeholt werden. Den Anker kann man in einem kleinen Gedenk-Park in der Hafeneinfahrt von Montevideo besichtigen. Der Reichsadler soll auf Beschluss der Regierung Uruguays verkauft werden. Angeblich soll ein Unbekannter zwei Millionen Dollar dafür geboten haben.


    Ein spannender Tag mit mannigfaltigen Eindrücken und Erkenntnissen.

    So nun werde ich mal wieder versuchen, mit Unterstützung meiner "Lebensendgefährtin" Nora Noé einen Reisebericht einzustellen.

    Sie formuliert schöner (man merkt halt, dass sie Schriftstellerin ist.) und vor allem schreibt sie besser.(und freier von Fehlern) Ohne Sie wäre dieser Bercht nicht entstanden, vielen Dank dafür!!!!

    Hier der 1. Teil.

    Buenos Aires

    Am 1. Januar flogen wir am Abend mit der Lufthansa nach Buenos Aires. Nach fast 14 Flugstunden kamen wir Donnerstagmorgen um acht in der argentinischen Hauptstadt an. Obwohl wir eigentlich hätten hundemüde sein müssen, schliefen wir nur eine Stunde und brachen dann zu unserem Stadtrundgang auf. Der Jetlag und die Neugierde ließen und unsere Müdigkeit vergessen.


    Buenos Aires ist zweifellos eine faszinierende Stadt mit einer Unmenge von kulturellen Angeboten. Das Stadtbild ist jedoch ein wenig irritierend.

    Es fehlt ein wirklich historischer Stadtkern. Stattdessen findet man überall großflächig verteilt historische Gebäude neben modernen Wolkenkratzern. Man hat bei der Anordnung der verschiedenen Häuser nicht unbedingt den Eindruck, dass ihnen ein architektonisches Konzept zu Grunde liegt. Sie stehen eng nebeneinander, manchmal sind sie gerade mal einen halben Meter voneinander entfernt.


    Die Stadt wirkt nicht unbedingt lateinamerikanisch, sondern eher europäisch, wenn ich sie beispielsweise mit Mexico-City, das ich gut kenne, vergleiche. Man sieht kaum indianisch geprägte Menschen. Die meisten Argentinier stammen von italienischen Einwanderern ab, die zumeist Ende des 19. Jahrhunderts hierher kamen. Die zweitgrößte Gruppe sind Spanischstämmige. Sie geht auf weit frühere Einwanderungsphasen zurück. Darüber hinaus gab es natürlich zahlreiche Einwanderer aus anderen europäischen Ländern. Auch viele Deutsche fanden hier im 19. Jahrhundert eine neue Heimat. Weitere deutsche Auswanderungswellen gab es in den 30er Jahren, es waren hauptsächlich Flüchtlinge vor der Hitler-Diktatur und schließlich tauchten hier auch nicht wenige Nazis nach 1945 unter.


    Aber zurück zu erfreulicheren Themen. Nett fanden wir die vielen Cafés, zum Teil mit wunderbaren Torten in ihren Schaufenstern. Das sind eindeutig deutsch-österreichische Spuren. Am Mittag steuerte Werner zielsicher den Hafen „Puerto Madero“ an. Ich kann ihm da ganz vertrauen, er kennt sich, egal, wo wir auf der Welt sind, überall wunderbar aus. Wir schlenderten an dem idyllischen Kanal, dem „Paseo del Bajo“ entlang. Hier reiht sich ein Restaurant an das andere und alle sind gut besucht. Wir fanden einen schönen Platz und ich aß eines der besten Steaks meines Lebens. Und das soll was heißen, da mein Fleischkonsum sich Gott sei Dank eher in Grenzen hält.


    Am Freitag nahmen wir dann den „Hoppelbus“, wie wir liebevoll den „Hop-on, Hop-off-Bus“ nennen. Wir bekamen so einen noch umfangreicheren Eindruck von der zweitgrößten Stadt Lateinamerikas. An der „Plaza de Mayo“ gab es einen Stand mit älteren Frauen mit weißen Kopftüchern. Sie erinnern noch heute mit Dokumenten und allein schon durch ihre Präsenz an die Mütter, die während und nach der faschistischen Epoche Argentiniens von 1976-1983 auf diesem Platz vor dem Regierungsgebäude demonstrierten. Mit großen Plakaten machten sie damals auf ihre verschwundenen Kinder aufmerksam. Während der argentinischen Militärdiktatur verschwanden über 30.000 Menschen, die gegen die damalige Regierung demonstrierten. Viele wurden betäubt und anschließend nackt über dem Rio de la Plata oder dem Meer aus Hubschraubern ins Wasser geworfen, um ihre Identität zu verschleiern. Wahrscheinlich ist diese Zeit das dunkelste Kapitel in der argentinischen Geschichte. Es hat mich schon von jeher sehr berührt.


    Was uns im Stadtbild auch auffällt, sind die vielen Menschen ohne Wohnsitz, die zum Teil auf den breiten Bürgersteigen auf zerschlissenen Matratzen oder einfach auf dem blanken Boden liegen. Man wird auch des öfteren angebettelt. Einer unserer Taxifahrer erzählte uns, dass es hinter der schönen Fassade dieser Stadt auch viel Armut gäbe. Ich habe Bilder im Internet gesehen von Elendsvierteln mit der Skyline von Buenos Aires im Hintergrund. Anscheinend geht es auch der Landbevölkerung nicht besonders gut. Aber das kenne ich von Mexiko und darum weiß ich, dass das nicht nur ein argentinisches Problem ist. Es gibt hier auch viele, die aus Venezuela geflohen sind. Dort scheinen die Lebensverhältnisse gegenwärtig noch katastrophaler zu sein.


    Toll fand ich die vielen wunderbar künstlerisch gestalteten Graffitis. Man findet sie über die ganze Stadt verteilt. Durch einen Zufall, weil uns der „Hoppelbus“ zum zweiten Mal vor der Nase wegfuhr, besuchten wir den Botanischen Garten im Stadtteil „Palermo“. Hier begegneten wir „Maras“, übersetzt auch Pampashasen, die es ausschließlich in Südamerika gibt. Ich fand die kleinen Kerle unheimlich possierlich.Gegen Abend landeten wir dann im Stadtteil „Boca“. Das ehemalige Hafen- und Arbeiterviertel erinnerte mich in seinem Werdegang ein bisschen an den Mannheimer Jungbusch. Heute ist es nämlich ein quirliges Künstlerviertel mit vielen Lokalen, zahlreichen Touristen, es herrscht eine gute Stimmung und von überall ertönt Musik, oftmals live. Man isst, trinkt und lacht. Darunter mischt sich die Bevölkerung, die zum Teil vor ihrer Haustür selbstgemachte, kleine Kunstwerke anbietet. Auch gibt es Einkaufsmöglichkeiten ohne Ende: von Lederjacken und Ledertaschen aus einheimischer Produktion bis hin zu einfachen Mitbringseln. Zweifellos ein Ort, der eine ganz besondere Atmosphäre hat und gute Laune macht. Ein absolutes Highlight.

    Wer Buenos Aires besucht, sollte es keinesfalls missen. Und wer hat diesen Stadtteil, der in den offiziellen Flyern leider gar nicht erwähnt wurde, entdeckt? - Natürlich Werner...


    Wir ließen diesen schönen und spannenden Tag auf der Dachterrasse unseres Hotels mit seinem kleinen Pool und einem traumhaften Ausblick über die Stadt bei einer Flasche Rotwein ausklingen.


    Am nächsten Vormittag (Samstag, 04. Januar 2020) fuhren wir dann zum Hafen, an den Pier, an dem die „Star“ von Norwegian Cruise Line vor Anker lag. Dort herrschte ein heilloses Durcheinander. Wir standen zwischen Hunderten von Menschen, die alle darauf warteten, dass ihre Nummer aufgerufen würde. Die Personaldecke von Seiten der argentinischen Hafenbehörden war einfach zu dünn, zumal auch gleichzeitig die Gäste der „Costa“ abgefertigt werden mussten. Nach circa zwei Stunden betraten wir dann endlich unsere schön Balkonkabine.

    Wenn ich bei den gängigen Anbietern nichts finde, oder nur ab Flughafen, geb ich bei Google maps, den Ort ein, dann rechte Maustaste "was ist hier" und gebe "car rental" ein. Ich habe es mal für Martinique gesucht. Vielleicht ist der Link erlaubt. xxxAdmin(keine externen Verlinkungen erlaubt)xxx

    Schöne Cruise!

    Werner

    Hallo zusammen, gestern waren wir in Pago Pago auf American Samo. Uralte Trucks mit Sitzbänken, boten ein Abfahren der Insel in eine Richtung fur 20 Dollar an. Oder beide. Richtungen für 30 Dollar.pro Person an wir sind auf der Tsunami Seite gefahren , ein paar Fotostops und liesen uns dann bei Lisas barefoot bar absetzten. Leider war genau an diesem Tag du berühmter bar wegen eine privaten Events geschlossen. Wie wir das realisieren war der Bus weg. So nahmen wir ein Taxi zum 2 Dollar Beach der mittlerweile 5Dollat Eintritt kostet.ear okay aber nicht das Highlight der Lisa Bar. Später fihren wir mit einem ebenfalls klapprigen Linienbus zurück. Für 5 Dollar ( statt dem einen Dollar den Einheimische bezahlen. ) war aber trotzdem ein guter Tag . Nun geht es nach drei Seetagen nach Neuseeland und wird es zum O.T. Schöne Cruise Werner

    Moorea war ein Traum, wir buchten ein Schnorchel und Strandausflug für etwa 10.000 Francs also 100 Dollar oder 84 Euro fur zwei! Das hat sich gelohnt ! Wir schnorchelten und schwammen zwischen Rochen und Haien! Ungefährlich und wunderbar.in der Nähe ein gutes Restaurant zum Hotel Hibiskus gehörend. Und der Strand davor ein Traum. Als am Nachmittag es zu regnen begann nahmen wir ein Boot zurück. Und es ging sehr rasant zurück. Am Ende war wieder ein Tag wie kein anderer.

    auf Tahiti haben wir bei Avis ein Auto gemietet. Unbedingt nötig vor Ort gibt es ohne Vorbestellung kein Auto. Es war die genaueste Fahrzeugübergabe die ich je erlebt hab. Dafür war de Tank auch wirklich voll.Hier fuhren wir hoch bis die Straße aufhört. Viele tolle Blicke. Das Wetter wechselt dauernd so wurde es aus dem Baden wieder nichts. Dafür haben wir wirklich fantastisch gegessen in einem kleinen Restaurant zwischen Straße und Strand , Hoanui hieß es , in Mataiea. Das Auto mussten wir bis 17:00 Uhr zurückgeben. So hatten noch Zeit wunderbare Strandtücher zu kaufen. Übrigens es wir in Franc gerechnet und der Kurs wird 1:100 gerechnet für den Dollar. Besser ist es mit Kreditkarte zu bezahlen. Der Euro liegt etwa bei 1.19 und der Dollar bei 1,10.

    in Kauai haben wir von enterprice ein enLeihwagen gebucht. Wir sind die Insel entgegen dem Urzeiger gefahren und somit entgegen dem Touristenstrom. Wasserfälle und ein hawaiisches Dorf so wie wunderbare Flussläufe.wir hatten einen Nissan fur 72 Dollar von der Vermietstation im Marriot Hotel , etwa 10 Minuten zu Fuß. Es gibt aber auch Shuttle Busse am Hafen von anderen Autovermietern.

    Hallo zusammen, ich bin ein fauler Kerl geworden zumindest was das posten angeht! So zumindest ein paar Infos. Nach unserer Übernachtung in Los Angeles fuhren wir mit Uber nach San Petro dem Hafen. Einchecken in 30 Minuten also flott. In Hawaii haben wir ein Tagesticket fur alle Trolleybusse gekauft. Ca 42Dollar. Gibt es im Vorverkauf im Internet. Am Verkaufsstand tauschten wir den Ausdruck gegen Tickets.Zu Fuß lauft man etwa eine halbe Stunde meist am Meer entlang.hat sich gelohnt wir sahen fast alle schonen Plätze. Leider reichte es zum Baden nicht. Der schönste Strand ist auch mit dem offenlichen Bus, ich glaube es war die Linie 62, zu erreichen. War ein toller Tag .

    Hallo Elbmädel ,..hmm RB,, ich weiß nicht mir sind die Live Blogs eher lieber. So quasi die direkte Temperatur direkt von Bord... Allerdings sind meine Blogs alle weg, auch die mit über 30.000 Klicks. habe schon mal gefragt ob ich zumindest den Brasilien Blog zum Bearbeiten bekommen könnte.Habe aber noch keine Antwort. Mal sehen..