Wir haben den Film gestern aufgenommen und noch nicht geguckt.
Ich fand aber auch das Buch schon nicht so besonders, ich hab es seinerzeit nur teilweise gelesen und bloß rasch noch zum Ende geblättert.
Meiner Meinung nach schreibt der Fitzek ein grottiges Deutsch und ohne seine auf Sensation getrimmten Stoffe bleibt rein gar nix übrig - Wegwerfliteratur, Trash. Nach Lektüre sofort zu entsorgen.
Trotzdem oder deswegen hat er damit enormen Erfolg, soll er meinetwegen auch, nur meins ist das eben nicht.
In solchem Fall kann manchmal sogar ein Film besser sein als ein Buch, z.B. fand ich das so bei der Verfilmung von Charlotte Roches "Feuchtgebiete". Da war der Text unerträglich ordinär, der Film aber passabel unterhaltsam.
Ansonsten sind Literaturverfilmungen fast immer enttäuschend. Das einzige Mal, wo mir bei etwas anspruchsvollerer Literatur der Film besser gefallen hat als das Buch war Istvan Szabos Verfilmung von Klaus Manns "Mephisto" mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle.
Allen einen schönen dritten Advent wünscht Dorothea
P.S. Ein besonderer Dank Heizer , mein Mann hat nämlich die Dokumentation bestimmt nicht mit einprogrammiert und nun weiß ich, dass sie bestimmt auch nicht gelohnt hätte.