Beiträge von bina.63

    Heute früh war es bei uns wolkenverhangen und es regnete. Der Plan für heute war nach Genf durch das Aostatal zu fahren. Das hatten wir uns gestern bereits rausgesucht. Bei dem Wetter wird aber wohl die Fahrt mit der Bergbahn zum Mont Blanc ausfallen, schade.

    Auf der Fahrt glaubten wir eher, dass das ganze Tal untertunnelt ist. Durch so viele Tunnelröhren sind wir gefahren noch bevor wir an den Mont Blanc Tunnel kamen. Dieser ist direkt an der französischen Grenze und ist 11,6 km lang. Die Durchfahrzeit wird mit 12 Minuten angegeben. Es gibt eine Tunnelröhre mit je einer Fahrspur pro Richtung. Der Roundtrip schlägt mit 65,30 Euro zu Buche. Empfohlen wir eine Geschwindigkeit von 50 km/h max. 70 km/h.

    Direkt nach der Ausfahrt hatten wir links den Blick auf den großen Gletscher.


    Wir fanden ganz zentral einen Parkplatz und liefen durch den verkehrsberuhigten Bereich. Es gibt Wunder alte Gebäude, natürlich auch Bausünden der 60ziger und 70ziger Jahre direkt dahinter. Die Restaurants, Cafés und Läden haben einen individuellen Stil.

    So z.B Gondeln als Sitzgelegenheiten vor den Restaurants Und auch viele alte Hotels.

    Wir setzten uns auf die Terrasse des "Rose de Pont" mit Blick auf den Gletscher.

    Erstaunlich finden wir wie weit der Gletscher noch runter reicht.

    Wenn ich den oberen Grindelwaldgletscher und den Aletschgletscher vergleiche die sind von der Baumgrenze meilenweit entfernt.

    Ich muss in dieser Unterkunft mal die Technik loben. Hier hätten wir am wenigsten damit gerechnet: absolut schnelles Internet und eine perfekte Heizungsanlage. Tagsüber auf 20 Grad eingestellt, habe ich die Automatik als wir wieder kamen auf 24 Grad gestellt. Kurz darauf war das schöne Badezimmer einfach nur muckelig warm incl des Handtuchhalters. Geht doch ;)

    Abends fuhren wir ein kleines Stück aus unserem Tal raus bis zum Forte di Bard. Direkt gegenüber liegt das Ristaurante Del Mulino. Eine nette, typische Pizzeria mit rot karierten Tischdecken, freundlichem Service und dem Pizzabäcker mit seinem Ofen als Zentrum im Raum.

    Wir bestellten als Vorspeise Risotto mit grünem Spargel und Salat

    Das Risotto war ein Traum

    Frank war mit dem Salat auch sehr zufrieden, bekam aber auch was vom Risotto ab

    Anschließend gab es für ihn Pizza Calzone und für mich Pizza Cipolla mit roten karamelisierten Zwiebeln und Büffelmozzarella. Fantastisch :thumbup:

    Je 1/4 Rotwein und Weißwein dazu Wasser brachten die Rechnung gerade mal auf 48 Euro

    Die Preise sind hier wirklich so günstig

    Es war ein schöner Tag und wir saßen noch eine ganze Zeit auf unserer Terrasse vor dem Steinhaus.

    Heute früh weckte uns der Regen. Das hatten wir aber so nicht gebucht :(

    Es macht aber nicht so viel denn nach dem Frühstück gerade in der Agriturismo Mühle sitzen wir jetzt im Auto auf dem Weg durchs Aoststal in Richtung Genfer See.

    Während Frank die Serpentinenstrasse wieder runter fuhr, sah ich auf der rechten Seite Fotografen mit riesigen Objektiven stehen und diese nach oben ausrichten. Halt, Stopp mal schnell!!

    Warum, was ist los kam als Antwort ;)

    Angehalten und ausgestiegen und dahin geschaut wo die Fotografen hoch schauten

    Da sahen wir dann die Hörner eines Steinbocks, leider auch nur so und ziemlich weit weg da er zur anderen Talseite schaute. Wir harrten nicht wie wahrscheinlich die Fotografen lange aus sondern fuhren weiter runter. Trotzdem habe ich mich darüber gefreut.

    Auf dem Rückweg stoppten wir in Castellamonte, parkten auf dem zentralen Parkplatz und liefen bis zum Piazza Vittorio Veneto.

    Hier hat früher eine große Kathedrale gestanden

    Vor den Geschäften sind die Berufsgruppen auf wunderschönen Fließen dargestellt

    So die Apotheke und der Schuhladen

    Hier war ein kleines Restaurant "Jolly" mit Terrasse auf der Straße.

    Die Küche hatte gerade geschlossen. Der Koch kam aber zu uns an den Tisch und sagte er würde uns etwas an Antipasti zubereiten. Na dann, lassen wir uns überraschen.

    Dazu gab es ein Bier für meinen Mann und einen Weißwein mit Wasser. Dann kam die Antipasti Mama Mia, müssen wir ausgehungert ausgesehen haben. Inzwischen machte man auch die Beleuchtung aus, Bedienung und Chefin gingen nach Hause. Der Koch setzte sich zu den letzten Gästen an den Tisch. Da mir der Wein so gut schmeckte ging ich zu ihm und fragte ob man den als Flasche kaufen könnte... Verständigungsschwierigkeiten waren hier vorprogrammiert. Er kam mit seinem Handy, Übersetzung an. Die Antwort war leider nein.

    O.k. nicht so schlimm. Wir wollten dann bezahlen.

    Die Rechnung belief sich auf 28 Euro, wir gaben 35 Euro. Wir hatten 2 kleine Bier, ich 1/2 l Weißwein, 1 L Wasser und die Antipastiplatten.

    Als wir gehen wollten kam er mit einer Flasche eisgekühltem Weißwein und erklärte es wäre wohl ein so ähnlicher Wein. Und er schenkte ihn uns. Was für ein Mittagessen.

    Dann gingen wir zurück zum Parkplatz, stoppten aber noch kurz an ner Bar und tranken dort für 2,80 Eur 2 Espresso mit einen Wasser.

    Castellamonte hat uns gut gefallen. Über den Bergen schien es abzuregnen. Hier auf der Straße waren noch 28 Grad und Sonne. Wir kauften im Conard Supermarkt etwas Wein und Wasser ein und fuhren ins Valle de Champorcher zurück zur Unterkunft.

    Wir fuhren nur ein kurzes Stück über die Autobahn und anschließend durch kleine Straßendörfer in denen wir gefühlt die einzigen Touristen waren. Es sind auch Streckenführungen der Giro d'italia z.B 2019.

    Die Berge vor uns wurden höher und an den Straßen mit inzwischen 15 % Steigungen wurde von November bis April auf Schneeketten hingeweisen.

    Was in der Orten auffallend war, dass überall gebaut und gewerkelt wurde.

    Wir parkten unterhalb der Staumauer und liefen erst zur Mauer und drüber und anschließend über die für Fahrzeuge gesperrte Straße weiter hoch zur 2. Staumauer und kleinerem Stausee.

    Was für eine grandiose Landschaft im Nationalpark Paradiso. Er war übrigens der 1. Nationalpark Italiens und wurde 1922 gegründet.

    Hier leben Wölfe, Füchse, Hirsche, Steinböcke, Murmeltiere, Eulen verschiedener Arten, Adler. Hermeline auf dem riesigen Gelände. Dazu sind seit einiger Zeit auch wieder Bartgeier und Schneehühner ansässige Vogelarten.

    Es war so ruhig heute Nacht, das war fast schon unheimlich ;) Wir wachten gegen 7.30 Uhr auf und fuhren zum Frühstück in die alte Mühle der Familie. Alessia, die Tochter und gleichzeitig unsere Ansprechpartnerin, hatte uns angekündigt. Es war wie in einem Museum so autentisch als wenn gestern noch die Mühle benutzt worden wäre.

    Eine kleine Ansammlung von Gebäuden drumherum

    Das Hinweisschild, wir blieben an der Straße oben stehen da Parkplätze Mangelware sind

    Der Gastraum mit Tischlerei Maschinen

    Es gab ausreichend Auswahl Kaffee über die Espressomaschine, Brot zum Aufschneiden, Croissants, Joghurt, Konfitüre, Obst, Wurst, Käse und sogar Schokoladentafeln.

    Dazu dieser Ausblick

    Für morgen haben wir uns auch schon erneut angemeldet.

    Jetzt sitzen wir im Auto auf dem Weg zum Nationalpark. Die Bilder die wir davon gesehen haben sind wunderschön und der N.P. wird mit dem Yellostone verglichen. Wir sind seeeeehr gespannt.

    Wir schauten mal im Internet wo es in der Nähe Restaurants gab. Es gab Einige, die machten aber schon um 19.30 Uhr zu.

    Da fanden wir das Ristaurante Mellier in 3 km und einige Kehren weiter entfernt. Wir waren noch 30 Minuten zu früh und warteten mit einem Wein und Wasser auf der kleinen Terrasse. Kurz vor 19 Uhr ging die freundliche Bedienung mit uns nach oben ins eingedeckte Restaurant.

    Wir bekamen einen netten Tisch am Fenster und die Speisekarte. Diese war allerdings auf italienisch und nicht so mit Pizza und Pasta.

    Also musste der Übersetzer digital helfen. Wir bestellten uns zum Teilen Carpaccio di Cervo con scaglie di Becca D'Aveille Vieux.

    Frank nahm anschließend das La Valdostana und für mich Tagliata di vitello valdostano con glossar all'aceto basslmico (nach Absprache gab es als Beilage Möhren und Spinat)

    Es war alles sehr lecker und ein Espresso rundete das Abendessen ab. Anschließend fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft. Hier saßen wir noch bei einem oder zwei Glas Wein auf der Terrasse. Außer dem Wasserfall und dem Vogelgezwitscher war nichts zu hören und auch kein Fremdlicht vorhanden auser dem Halbmond über uns.

    knapp 2 Stunden später kamen wir im Tal von Pontboset an hier hatten wir eine Reservierung im Li Tzatagni. Es kommt uns vor wie ein Freilichtmuseum.

    Wir bekamen per Mail eine detaillierte Weg- bzw Zugangsbeschreibung. Wo genau der Wagen geparkt werden sollte. Dann an dem 1. Haus vorbei, trepphoch, weiter links. Wieder Treppen hoch und dann standen wir am Hang vor unserer Terrasse des Zimmers 3

    An der Tür war seitlich ein Kästen mit Code/Zahlenschloss, darin verbarg sich unser Schlüssel der die Tür zu diesem schönen Zimmer öffnete

    Klein, gemütlich, autentisch. Genau wie erwartet.

    Dazu dieses hübsche Badezimmer. Wir sahen gestern aber auch Gäste, die in ein Badezimmerhäuschen im Garten gehen und scheinbar kein Bad im Zimmer haben.

    Es gibt 2 Varianten fürs Frühstück. Entweder man lässt sich einen Frühstückskorb liefern, der vor 8 Uhr auf der Terrasse steht ober man frühstücktt in der 1,5 km entfernten alten Mühle der Familie.

    Einen Tag vorher kann man sich entscheiden.

    Wir liefen noch eine Runde und machten uns auf den Weg zum Parkplatz

    Der Brunnen vor dem Domportal

    Zur anderen Seite hin war es leerer

    Irgendwo in den Gassen

    Nochmal der Blick zurück zum Dom

    Mailand hat uns auch beim 2. Kurzbesuch nicht erreicht. Vor vielen Jahren waren wir mit unserem Jüngsten von Lugano aus dort. Haben damals den Sohn von innen besichtigt.heute war sehr viel hoch bewaffnete Polizei und Militär vor dem Dom. Die Absperrungen und Zugangskontrollen erinnern an den Reichstag in Berlin.

    Ich hätte mich sehr gefreut wenn es mit der Dom Terrasse geklappt hätte. Bin mir aber sicher, dass es keinen weiteren Besuch in der Stadt geben wird. Jetzt sind wir auf dem Weg in die nächste Unterkunft und sind gespannt.

    Der Check in ist automatisch im Selfservice und wir haben alle Informationen per Email bekommen. In gut einer Stunde sollen wir am Ziel sein.

    Wir programmierten das Navi auf Milano, dort genauer gesagt Parkplätze in der Nähe des Doms. Gar nicht so einfach, aber wir fanden freie Kapazitäten in einer Parkgarage. Wobei wir immer ein komisches Gefühl haben wenn man den Schlüssel abgeben muss.

    Mit Hilfe von Tante Goo ging es kreuz und quer durch die Innenstadt Richtung Dom.

    Leider war es uns vorab nicht gelungen Tickets für die Terrasse sprich das Dach des Doms zu bekommen. Der Kauf für Tickets um 14 Uhr klappte online einfach nicht. Wir wollten es aber vor Ort nochmal versuchen. Vorab sahen wir den Dom schon mal vom Domplatz aus

    Menschenmassen davor machten forumskonforme Aufnahmen schwer.

    Wir gingen zum Ticketverkauf, stellten uns in die Schlange. Wir hätten allerdings erst nach 17 Uhr die Möglichkeit bekommen. Das war uns eindeutig zu spät. So liefen wir durch die Einkaufspassage Vittorio Emanuel II. Auch hier war es unsagbar voll, dazu 29 Grad. Das war kein Spaß

    Wir sahen von unten Restaurants auf dem Gebäude allerdings fanden wir nicht den dazugehörigen Eingang

    So setzten wir uns in eines der Straßencafes und bestellten für 12 Euro 2 x Aperol. Mit der Rechnung kamen noch 8 Euro Coperto dazu. So ist es für 32 Euro unser teuerster Aperol aller Zeiten =O

    Heute hatten wir uns für 7.30 Uhr den Wecker gestellt, damit wir nicht zu spät los kommen.

    Um 8 Uhr waren wir daher die ersten beim Frühstück. Sahen aber im Treppenhaus schon Gäste die das Gepäck vorm Frühstück zum Auto brachten.

    Für uns gab es erstmal Kaffee, Rührei und Croissants. Heute konnte ich auch den eingedeckten Frühstücksraum ohne Gäste fotografieren.

    Nochmal ein Blick auf die Terrasse mit der netten Deko

    Und dem schönen Ausblick

    Nach einem leckeren Frühstück und einen Gespräch mit dem Chef über den Aufenthalt und unser nächstes Ziel packten wir unsere Sachen, Frank holte den Wagen direkt vor die Tür und wir gingen die Rechnung bezahlen.

    Hier der Blick von unserem Balkon auf die Terrasse

    Eine Anzahlung war vorab nicht nötig gewesen.

    Wir bezahlten pro Nacht 250 Euro incl Frühstück und Abendessen. Dazu kamen für 3 Tage Getränke von 120 Euro. Somit wurden 870 Euro fällig.

    Fazit Alpin Mountain Resort Prennanger:

    Es war keine so günstige Unterkunft aber durch Lage und Qualität ein durchaus guter Preis.

    Auf der Terrasse zu sitzen, den Blick zu genießen ob tagsüber oder auch mal beim Abendessen wenn es das Wetter zuließ, war schon klasse.

    Die Hirzer Bahn fährt bis gegen 17.30 Uhr während der Zeit muss man schon mit Geräuschen rechnen. Danach ist es Ruhe pur dort auf knapp 1500 m.

    Das Zimmer 12 war sehr gemütlich eingerichtet und gleicht den anderen Zimmern sehr. Wirkliche Kategorien gibt es nicht. Wir waren in der 2. Etage, wie schon geschrieben ohne Aufzug.

    Die Qualität vom Essen war gut, wenn auch im direkten Vergleich zum Taljörgele, nicht so hochwertig.

    Christoph und seine Frau waren immer präsent und ausgesprochen freundlich und aufgeschlossen.

    Wenn wir einen Kritikpunkt haben, dann den der Temperatur im Badezimmer. Es wur zwar mit dem spontanen Einsatz des Heizlüfters gelöst, aber die Heizung hätte mehr angemacht werden müssen. Auch die Handtücher auf dem Heizkörper zu wärmen wäre schön gewesen.

    Da muss unserer Meinung großzügiger geheizt werden.

    Ansonsten können wir den Aufenthalt weiter-empfehlen.

    Jetzt sitzen wir im Auto und stoppen noch in Kaltern im Weingut Ritterhof. Hier wollen wir noch einkaufen bevor es weiter geht in Richtung Aostatal. Auch hier fahren wir noch nicht direkt hin. Ich möchte mir noch einen Wunsch mit einem Stopp erfüllen. Seid gespannt...