Beiträge von bina.63

    Um kurz vor 8 Uhr kam Alfredo mit dem Bus vor unsere Lodge gefahren <3 Hier war der zentrale Punkt unserer Gäste. Nachdem der Wecker um 6.15 Uhr klingelte machten wir uns fertig, packten die restlichen Sachen ein und gingen frühstücken.

    Es war ziemlich wuselig es schienen viele Gäste abzureisen oder frühe Ausflüge zu machenHeuWir hatten nur eine kleine Tasche für die nächsten 2 Übernachtungen zu packen. Es geht jetzt nach Tortuguero und die Unterkunft ist nur mit einem Boot zu erreichenErwir hoffen, dass der Wasserstand am angedachten Liegeplätze ausreichend ist. Sonst muss der Bus nochmal 1 Stunde länger fahren um dann von der anderen Seite das Hotel per Boot zu erreichen.

    Erika sammelte alle Zimmerkarten und restliche Badehandtücher ein und checkte für uns alle aus.

    Wir fuhren durch das Gebiet San Carlos, bekannt für die großen Ananasplantagen. Costa Rica ist zur Zeit der größte Exporteur der Ananas. Es gibt jetzt auch rosafarbene Ananas, die werden in die Emirate exportiert zum Preis von 30-50 $ pro Stück.

    Während wir an einer Sekundarschule vorbei fuhren, erfuhren wir, dass die Schulpflicht nur bis zur 6 Klasse besteht.

    Tosehama liebe Marina, wir hatten gar nicht so wenig Zeit für die Schaukelstühle. Gestern Abend saßen wir noch bis 23 Uhr draußen und genoßen die so fremdartigen Tiergeräusche und Temperaturen. Auch wenn mich da wohl die ein oder andere Mücke zu lieb gehabt hat :huh:

    Hundefreundin heute geht es erneut zu einem neuen Ziel des Landes. Wir sind uns aber jetzt schon alle sicher, dass das Abenteuer Costa Rica mit unserer tollen Reiseleiterin nur gut werden kann <3

    Um 14 Uhr verabschiedeten wir uns und waren pünktlich zurück am Bus. Von La Fortuna gesehen haben wir allerdings nicht wirklich viel.

    Die Poolbar war noch leer

    Das Snack/Bistro

    Danach hatten wir Freizeit bis 29 Uhr, nutzten Thermalbecken, Pool und Sonnenliegen bis ein plötzlicher Regenschauer, übrigens unser 1., uns auf die Veranda vertrieb. Mein Stuhl war wieder von "unserer" Katze belegt und ich musste sie runter komplimentieren ;)

    Pünktlich um 19 Uhr saßen alle Teilnehmer im Bus und Alfredo fuhr uns zum "Selva Rustico" es war ein recht großes, offenes Restaurant dessen Spezialitäten Steaks sind. Aber auch alle andere wäre sehr gut, sagte uns Erika. Es wurde dann auch viel Steak bestellt. Ich entschied mich für die Tagesempfehlung Tuna Steak, Garnelen, Ofenkartoffeln und sehr lecker noch knackiges Gemüse, dazu tranken wir Imperial Bier.

    Die Gesprächsrunde war locker und ging quer über den Tisch.

    Es wurden Fotos gemacht und kurz vor 22 Uhr zahlte jeder seine Rechnung und mit dem Bus fuhren wir zum Hotel.

    Wir sind von der Flexibilität innerhalb einer Pauschalreise absolut begeistert. Man hat das Gefühl, dass Alfredo mit seinem Bus und Erika als Organisatorin uns ständig zur Verfügung steht und unsere Wünsche versucht individuell zu erfüllen.

    Morgen früh geht es um 8 Uhr weiter. Nach ca 3,5 Stunden Fahrt erreichen wir danach nur mit einem Boot das nächste Hotel für die nächsten 2 Übernachtungen. Wir wurden gebeten keine großen Reisetaschen und/oder Koffer mitzunehmen. Diese sollen im Bus verbleiben und wir nur mit kleinem Gepäck anreisen. Das macht uns sehr neugierig.

    Gute Nacht ein letztes Mal aus La Fortuna am Fuß des Vulkan Arenal

    Heute waren wir unter dem Motto "Wanderung in Hollywood Kulisse" unterwegs. Vom Hotel aus fuhren wir nur gut 10 Minuten zum Eingang des "Carbono Neutral Paraiso Natural".

    Wir liefen die blaue Runde zum höchsten von dort begehbaren Bereich am Fuß des Arenal.

    Es gab auch heute wieder einige Tiersichtungen

    Es ging wieder direkt durch den Regenwald hoch über Wurzeln, Lavasteine und Stufen. Der Blick frei auf den Arenal blieb uns leider verwehrt, aber trotzdem war der Ausblick dort oben sehr schön.

    Wir liefen die ausgewiesene blaue Runde

    Da wir viel schneller waren als die angegebenen ca. 3 Stunden fuhren wir nochmal zum Hotel nachdem wir abgestiegen waren.

    Etwas frisch machen und dann stand der Bus schon wieder bereit um uns nach La Fortuna zu bringen.

    Wir 4 hatten knapp 2 Stunden Zeit für den Ort und liefen los, einmal um den Park und dann entlang der Straße. Auf einmal hörte ich meinen Namen, dachte es wären Mitreisende und drehte mich um. Da standen Urlaubsbekannte von uns mit denen wir 2019 auf Sri Lanka waren. Zwar wussten wir von unseren Touren und auch von einer möglichen Überschneidung in La Fortuna aber das die heute schon tagsüber hier waren, hatten wir keine Ahnung. Die Beiden waren auch mit Freunden allerdings mehr oder weniger in Eigenregie unterwegs. So gingen wir zu 8 in ein Restaurant fragten nach einem Tisch nur für eine Getränkerunde und quatschen bei einem Bier/Cola . Was für eine wunderbare, wenn auch kurze Zeit <3

    Bevor ich euch von unserem heutigen Tag erzählen möchte, habe ich mich entschieden zur Halbzeit unserer Reise die Fazit zu den bisherigen Unterkünften zu geben. Es wir mir sonst später zu viel und ich habe vielleicht auch schon einiges vergessen ;)

    Die 1. Nacht verbrachten wir nach der Anreise im

    Wyndham Hotel Herradura. Es ist ein reines Stadt/Kongresshotel am Stadtrand von San José.

    Die Zimmer waren großzügig und soweit sauber. Das Badezimmer war in Ordnung aber die Wannen/Dusschkombi ist und wird nicht meins.

    Das Frühstück war wirklich gut. Der Frühstücksraum war zwar überdacht und im Gebäude integriert aber mit offenen Wänden und angrenzenden Gartenbereichen hatte man das Gefühl draußen zu sitzen.

    Ich gehe aber davon aus, dass die Touristen das Hotel nach oder vor der Ankunft bzw Abreise nutzen um dann weiter zu reisen. Dafür ist es gut mit einem guten Frühstück.

    Anschließend waren wir 2 Übernachtungen im Hotel Villas Rio Mar, es liegt fantastisch eingebettet in einer Gartenanlage mit Palmen, vielen, blühenden Pflanzen und dadurch vielen Tieren. Wir sahen die kleinen Goldhasen den Aguti, Tucane, verschiedene Vogelarten und Leguane.

    Die Bungalows bestanden in der Regel aus 4 Zimmern mit jeweils kleiner Terrasse und Outdoor Küche/Waschbecken. Die Zimmer waren ausreichend und hatten sogar ein Doppelbett und ein Einzelbett worauf man prima die Reisetaschen platzieren konnte.

    Der Pool lud zum Abkühlen ein, die Liegen und Stühle könnten allerdings mal ausgetauscht werden.

    Das Restaurant war im offen Stil einer Lodge gebaut und bot eine gute Karte und leckeres Essen. Allerdings hatten wir uns vom Frühstück mehr versprochen.

    Trotzdem können wir das Villas Rio Mar absolut empfehlen.

    Die Lage der Sibu Lodge in Monteverde Santa Elena war hoch oben, das hatte um diese Jahreszeit zur Folge, dass es extrem windig war. Abends setzte der Wind ein und fegte die ganze Nacht ums Hotel.

    Das bleibt bis Ende Dezember/Anfang Januar.

    Das Hotel war ganz frisch renoviert und in einem sehr guten Zustand. Das Zimmer sehr sauber und das Badezimmer zwar klein aber mit ebenerdiger Dusche wirklich gut. Auch hier war der Föhn, genau wie Shampoo und Duschgel vorhanden.

    Das Frühstück am Vorabend vorzubestellen machte den ganzen Ablauf morgens sehr angenehm. Das Frühstück war wirklich sehr gut.

    Die kleine Terrasse vorm Zimmer rundete die Unterkunft ab.

    Allerdings hat die Sibu Lodge kein Restaurant, nur eine Bar die bis ca 19 Uhr geöffnet hat. Von 15-18 Uhr ist happy Houre da gab es zum Beispiel 2xGin Tonic für einen Preis. Zu der Zeit passte es aber bei uns an beiden Tagen nicht.

    Restaurant gibt es ausreichend etwas weiter unten in Santa Elena im Ortskern.

    Um den Nebelwald von Monteverde zu besuchen kann ich die Unterkunft empfehlen.

    Das waren unsere bisherigen Unterkünfte. Wenn ich richtig gerechnet habe, kommen noch 4 weitere Fazit dazu. Darauf müsst ihr allerdings noch etwas warten und wir dürfen die Reise weiterhin genießen :)

    ......ich hatte eine Farm in Afrika am Fuß der Ngong-Berge.....

    Den Satz von Karen Blixen kennen sicherlich Einige von Euch. So beginnt das Buch über eine wunderbare Lebensgeschichte die bereits 1937 geschrieben und als "Jenseits von Afrika" verfilmt worden.

    Warum ich, das schreibe ? In so etwa fühlte ich mich hier gestern und heute hier <3

    Wir bezogen das Haus 218 auf dessen Veranda zwei Schaukelstühle stehen :love:

    Wir hatten etwas Freizeit und erkundeten die große Anlage mit all den Pflanzen und Geräuschen. Einfach ein Traum. Ein paar der Mitreisenden lagen in den Thermalbecken, wir setzten uns am oberen Becken dazu. Dort war mir das Wasser mit nahezu 40 Grad zu heiß. Zumal wir auch fast 30 Grad Außentemperatur hatten. Nach einer Weile setzten wir uns in die offene Bar und bestellten uns 3 kleine Bierdosen Imperial, diese schlugen allerdings mit ca. 15 Dollar zu buche.

    Mit unserem Zimmer ansich waren wir zufrieden, es war sehr großzügig und sauber. Allerdings war das Badezimmer sehr in die Jahre gekommen und bedarf dringend einer Renovierung :( Um 19 Uhr trafen wir uns dann alle zum Abendessen im Hotel Restaurant. Wir bestellten Reis mit Chicken und Chicken Curry. Beides war lecker und zusammen mit 2 Bier (Wasser gab es erneut kostenlos) zahlten wir 44 Dollar

    Anschließend gingen wir mit unseren 2 Schaukelstühlen und 1 Flasche Wein rüber zu unseren Freunden und ließen den Abend auch deren Veranda ausklingen. Wieder ging ein wunderbarer Tag in Costa Rica zu Ende.

    bina.63 Liebe Sabine, die Fotos sind der Wahnsinn, sooo schön, aber mein persönl. Highlight sind die Faultiere. So süß, du weißt ja, ich mag die so gerne. Eure Reise ist wirklich einzigartig und unglaublich abwechslungsreich. Weiterhin einen schönen Verlauf und noch viele schöne Eindrücke.

    Liebe Grüße, Brigitte

    Liebe Brigitte, ja das wusste ich. Es freut mich, dass ich dir die Bilder zeigen und schicken konnte.

    mega toll Sabine bina.63

    deine Fotos sind soooo schön :love: :love: :love: :love:

    und ich finde auch, dass das Faultier aussieht, als ob es lächelt (was es bestimmt auch tut, es kann ja faul sein ;) )

    Liebe Grüße und viel Spaß weiterhin

    Anja

    Genau so sah ich es ja auch Anja. Ich lächle au h gerade, da wir faul am Pool liegen :*

    bina.63

    Traumhaft schön!! Wahnsinn !!! :love:

    Wir sind auch absolut begeistert, Takis :thumbup:

    :love: :love: :love: was anderes fällt mir gerade nicht ein, Hammer.

    Ich finde die Motmots so schön, durfte bisher leider nur einen in natura sehen.

    Frau lernt nie aus, was es alles so gibt ^^

    Anja, ich hatte auch nochmals nachgefragt obich mich mit der Pflanze nicht verhört hatte.

    Wir haben jetzt schon mehrere Mot Mot sehen können <3

    Nein , du bist keineswegs verrückt liebe @bina.63….

    Du bist nur schwer begeistert … völlig verständlich … denn das bin ich schon nur durch deine Fotos… :love:

    Bitte mehr davon …. ( aber bitte kein Stress ) :)

    LG Marina

    Es kommen noch einige Fotos, versprochen liebe Marina ;)

    @bina63 toll :love: . Gibt es (überdurchschnittlich) Stechmücken und wirkt Euer mitgebrachtes „Mückenzeug“ gut? Wie ist das in den Unterkünften? Gibt es Moskitonetze über den Betten oder brauch man die gar nicht? Haben die bisherigen Unterkünfte Klimaanlagen oder aus umwelttechnischen Gründen bewusst keine?

    Nein es sind nicht übermäßig viele Mücken, mit Autantropical kommen wir gut klar. Moskitonetz hatten wir bisher nicht

    Das würde mich auch sehr interessieren, liebe bina.63 . Wir waren im Januar auf der CMT und haben einen Vortrag eines Veranstalters von Gruppenreisen in Costa Rica angeschaut, das war sehr interessant. Vielleicht ist es ja sogar der Veranstalter, mit dem Ihr jetzt unterwegs seid,

    Dein Bericht ist toll, wunderbar, was Ihr alles erleben durft.

    Gruß Joni

    vielen Dank Joni, ich freue mich sehr über eure Begeisterung und Begleitung

    Danke bina.63 ich schwelge gerade in Erinnerungen. Von eurem heutigen Tag kenne ich ja alles und weiß quasi immer genau wo ihr gerade steht. :thumbup:

    Hat man euch im Cafe & Macadamia gar nicht die Zimtschnecken empfohlen? Dafür fahren viele neben dem Ausblick auch dorthin.

    Und die Straßen sind einfach ein Erlebnis. Erst kann man die Zeitangaben bei Googlemaps gar nicht glauben, aber sie sind oft sogar noch zu hoch gegriffen. :huh:

    Und auch irgendwie krass, dass ihr keine 20 km Luftlinie von eurem heutigen Ausgangspunkt entfernt seid und es komplett anders ist, oder?

    LG Conny

    Wir waren noch so satt vom Frühstück, dass fadt alle nur etwas getrunken hatten. Ja der schnelle Wechsel der Landschaft ist atemberaubend

    bina.63

    Echt toll, so schöne Fotos.

    Aber bei den Schlangen und Spinnen bin ich raus =O .

    LG Andrea

    ich halte auch gerne etwas Abstand. Das Andere erledigt der Zoom

    ;) Also bis jetzt würde ich die Reise 1:1 genau so auch machen wollen!!!

    Danke!

    Das freut mich sehr

    Um 15 Uhr waren wir alle am Treffpunkt zurück und fuhren auf dem Weg zum Hotel noch kurz zum Supermarkt. Kurz vor der öffentlichen Thermalquelle standen die parkenden Auto auf der Straße und Alfredo stoppte plötzlich den Bus da er DAS TIER gesehen hat worauf so viele im Bus gewartet hatten: ein Faultier. Er parkte den Bus am Straßenrand und wir liefen für Fotos über die Straße.

    Das Faultier kratzte sich mit den 3 Krallen in den Händen und es sah aus als wenn er applaudierte und dabei lächelte <3 <3 (....ihr haltet mich sicher für verrückt :rolleyes: )

    Was für ein fantastischer Abschluss des Wandertages. Gelaufen sind wir heute bisher knapp 6 km. Jetzt geht es um Hotel Paraiso in La Fortuna.

    In der großen Lobby

    Hier stiegen wir aus und wurden eingecheckt, bekamen einen fruchtigen Willkommdensdrink und weiter ging es dann mit dem Bus zu den Zimmerbereichen.

    Schon auf den 1.Eindruck war es eine wunderschöne, riesige Anlage am Fuß des Arenal In La Fortuna

    Wie gehabt löste Erika die Eintrittskarten in Höhe von ca 30 Dollar und wir starteten unsere Runde. Hier wurden nicht die Rucksäcke kontrolliert sondern man durfte nur mit geschlossenen Lauf- oder Wanderschuhen in den Park.

    Wir hatten rund 3 Stunden Zeit. Wir persönlich hielten uns mit Erika zusammen auf, sie hat einfach ein geschultes Auge für Details. Der Park ist wie der Name schon sagt für seine Hängebrücken bekannt. Auch wenn viele Autos auf dem Parkplatz standen, war es nicht voll.

    Die Straßen wurden deutlich besser, denn das erste Stück war wirklich katastrophal schlecht. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag so bei 25/30 km/h durch die massiven Strassenschäden und nicht geteerten Strecken. Jetzt hatten wir noch gut 1 Stunde Fahrt vor uns zum nächsten Nationalpark.

    Es folgte ein Fotostopp an 2 großen Wanderpalmen, einer Strelizienart die zwar gerade blühte aber da sie recht farblos sind konnten wir sie aus der Ferne nicht sehen. Es waren aber beeindruckende Formationen und Größen.

    Danach bat Erika uns die Augen zu schließen und kurz danach zu öffnen. Da standen wir vor der kleinen Schweiz.

    Franz ein Schweizer der inzwischen verstorben ist hat sich hier niedergelassen und eine Rinderzucht aufgebaut. Hinzu kam erst ein Café, später ein Restaurant, ein Hotel und eine Kirche. Das letzte Projekt von Franz war eine Bahnlinie gebaut die über das Grundstück verläuft auch über ein Viadukt hoch zu einem Drehrestaurant. Es wird jetzt von der 2. Frau und dem Sohn weitergeleitet.

    Es wurde ganz viel Material in Containern aus der Schweiz gebracht wie die Bänke, Möbel, die Eisenbahn und ein typischer Bus. Andere Dinge wie Fenster und Fenstläden wurden als Muster mitgebracht und hier in Costa Rica von örtlichen Schreinerein gefertigt. Selbst die Kuhglocken für die Rinder sind Schweizer Originale.

    Was für ein scheinbar gelungenes und erfolgreiches Projekt, entstanden aus einer Vision.

    Plötzlich kreuzte ein Nasenbär die Straße und auch hier war Zeit für einen Fotostopp. Alfredo war ein perfekter Busfahrer und auch Guide.

    Dann fuhren wir auf den Parkplatz des Hanging Bridges Park.

    Der Wecker klingelte gestern früh um 6 Uhr und kurz danach trafen sich die Ersten der Gruppe bereits zum Frühstück. Wir Vier hatten uns alle für das Frühstück mit Eiern und geröstetem Brot entschieden. Davor gab es erneut einen Obstteller für Alle.

    Anschließen hatten wir 4 Stunden Fahrt vor uns, allerdings mit Fotostopps bevor wir dann zum Nationalpark mit den Brücken kommen.

    Nach einem kurzem Stück stoppte Alfredo den Bus und wir hielten an einem Hang mit Kaffeepflanzen.

    Es ging durch geschwungene, hügelige Landschaften, die dem Namen Costa Ricas als die "Schweiz Mittelamerikas" alle Ehre machten.

    Unser sogenannter technischer Stopp war am Arenal See. Hier gab es nach 2 Stunden die Möglichkeit Fotos zu machen, die Toiletten zu besuchen oder auch im Macadamia Cafe einen Kaffee zu trinken.

    Der See versorgte zeitweise ganz Costa Rica mit Strom. Inzwischen gibt es regional verschiedene Möglichkeiten den Strom zu produzieren und die Strom- und Wasserversorgung ist gesichert.

    Die bestellte Pfefferminz/Limetten-Limonade war sehr erfrischend und der Blick schön. Nach 50 Minuten ging es weiter.

    Blick auf den Stausee

    Auch hier gab es viel zu sehen

    Dabei erfuhren wir das in Costa Rica die deutsche Schule sehr beliebt ist aber mit fast 2000 Dollar Schulgeld berechnet wird. Es gibt Stipendien die es den Eltern erleichtern diese Summe aufbringen zu können. Das Ganze bei einem Mindestgehalt von 450 Dollar. Das Stipendium wird prozentual bezahlt mal 80%, mal 60% und auch mal 40%.

    Es gibt auch einige costaricanische Familien die ihre Kinder auf deutsche Schulen schicken wollen. Dann bekommen die Eltern sogar Deutschunterricht damit sie ihren Kindern bei den Schulaufgaben helfen können. Man kann aber nicht sagen, dass die Kinder wesentlich besser sind als die Anderen wenn sie später zusammen auf die Universität kommen.

    Wir wurden pünktlich um 17.50 Uhr vom externen Anbieter abgeholt. Im Kleinbus saßen bereits 6 englisch sprachige Gäste. Es ging nur knapp 10 Minuten zum Gelände des "Kinkajou Night Walk". Hier wurden wir in Gruppen zu max 10 Personen eingeteilt. Somit blieb unsere Gruppe zusammen und bekam Steven als Guide. Wir mussten unsere Namen in eine Liste eintragen und unterschreiben. Es ging um den Haftungsausschluß wie Schlangenbisse, Verletzungen ect.

    Auf dem Gelände waren einige, vielleicht 5-6 weitere, Gruppen unterwegs und der Wald war immer mal wieder erleuchtet. Wir hatten es uns nicht so kommerziell aufgezogen vorgestellt. es gibt 33 Touren dicht hintereinander um 18, 19 und 20 Uhr.

    Die Guides waren vernetzt und teilten sich die einzelnen Tiersichtungen mit. Somit liefen wir irgendwie oft im Kreis bzw hin und wieder zurück.

    Steven suchte mit der deutlich größeren Taschenlampe die dunklen Bäume und Büsche ab. Wir hatten ebenfalls jeder Taschenlampen um den sehr unebenen Weg mit Wurzeln, Löchern und Stufen auszuleuchten.

    Einiges kann ich euch zeigen, es war aber zum Teil nicht einfach zu fotografieren oder auch zu erkennen.

    Schlafende Vögel die sich nicht stören ließen

    Ein Regenbogen Tucan

    Eine Baumschlange

    Wie z.B. kleiner, grüner Frosch auf grünem Blatt

    Eine schwarze Grille

    Ein kleiner Glasfrosch

    Eine ziemlich große grüne Viper, scheinbar giftig. Zum Abschluss lief Steven mit Speziallampe vor uns her uns fand einen Skorpion. Mit der normalen Taschenlampe hätte wir ihn nicht gesehen

    Nach 90 Minuten sind wir auf 1,5 km im Zickzack über das Gelände gelaufen und gingen zurück zum Bus und wurden zur Sibu Lodge gefahren.

    Nachdem wir gestern mit Kinkajou Night Walk unterwegs waren haben wir vier noch gemeinsam auf der Terrasse gesessen und den Wein getrunken den wir zuvor im Supermarkt gekauft hatten. Gegen 21.45 Uhr verabschiedeten wir uns ins Bett. Nach den 2 Wanderungen über den Tag waren wir auch ziemlich müde und schliefen erneut sehr gut. Allerdings fiel mir erst das Einschlafen schwer, da der Wind hier wirklich extrem ums Haus stürmt. Wir hatten mit den 2 Wanderung heute ca 14 km, ca 18.000 Schritte und einige, viele Höhenmeter zurück gelegt.

    Erneut standen nachdem Frühstück alle pünktlich am Bus und um 8 Uhr ging es los. Am N.P. Santa Elena zahlte Erika für uns 13 Dollar pro Person und wir liefen durch den Nebelwald. Allerdings war das Wetter so gut mit 27 Grad und Sonne pur. Da war es ein schöner Wald aber das Mystische war nicht so vorhanden. Zum Wandern war es uns allerdings so viel lieber.

    Mich faszinierten die Baumfarne sehr <3

    Es ging zu einem Aussichtsturm auf 1725 HM mit möglichem Ausblick auf den Vulkan Arenal, der sich allerdings hinter einer Wolkendecke versteckte. Trotzdem war der Blick sehr schön.

    Was sehr individuell in unserer Gruppe gehandhabt wurde, ist die unterschiedlichen Wünsche der Teilnehmer. So teilte sich die Gruppe nach einer gemeinsamenen Strecke auf. Wir liefen mit der Reiseleiterin in der zwar kleineren Runde weiter. Die Zeit war nahezu identisch,aber wir hatten mehr Zeit für die Strecke und bekamen viele Erklärungen.

    Es ist ein Park mit vielen verschiedenen Bäumen, Pflanzen und grün. Weniger für die Tiere, aber es zwitscherte um uns herum und über uns. Ein großer Truthahn sprang im Baum über uns hin und her.

    Im Ort Santa Elena wurden wir raus gelassen und liefen dann alleine durch den Ort. Allerdings nicht lang, da wir direkt das Restaurant Tree House sahen und dort klasse saßen und lecker essen waren. Wir bestellten 2 Pizzen Tree House und 2 Burger mit Pommes dazu 3 x Imperial und 1 x Cola. Es war so klasse dort draußen erhöht in der 1. Etage zu sitzen, lecker zu essen und dem Treiben auf der Straße zu zusehen.

    Anschließend noch ein kurzer Bummel durch den Ort bevor wir dann um 16 Uhr zurück zum Bus gingen und Alfredo uns zum Hotel brachte. Jetzt sitzen wir auf den kleinen Terrassen vor dem Zimmer, die bei und Vier, nebeneinander liegen. Um 17.45 Uhr werden wir von einem externen Anbieter zur Nachtwanderung abgeholt. Da soll es dann mit Taschenlampen auf Nachtsichtung gehen. Incl Shuttle hin und wieder zurück und ca 2 Stunden Wanderung und Suche nach nachtaktiven Tieren kostet es pro Person 30 Dollar bei Barzahlung und 34 Dollar mit Kartenzahlung.

    Von den 14 Personen unserer Gruppe haben sich 10 Personen dazu angemeldet.