Beiträge von bina.63

    frisch gestärkt machten wir uns uns vor 8.30 Uhr auf den Weg. Wir verließen Tarvisio und fuhren durch das wunderschöne Kanaltal

    Es ging auf der alten Trasse vorbei an Wasserfällen und über unzählige Brücken

    Es gab beleuchtete und unbeleuchtete Tunnel, manche auch mit Bewegungsmeldern

    .......wobei 22 angegeben waren, wir haben aber 32 gezählt

    Nach knapp 40 km kam er, der berühmte stillgelegte Bahnhof an der Alpe Adria Strecke

    Wir bestellten 2 Espresso, ein Stück Cheesecake zum Teilen, Zitronata und ein Wasser zum Mitnehmen

    Es ist schon ganz nett aber ein paar km weiter kommt noch eine Einkehrmöglichkeit mit alten Bahnwagons

    Gabi46 liebe Gabi, na ja,wir sind nach den Touren schon ziemlich k.o.

    Gerade fragt mich die Dame beim Check in ob es geregnet hätte......nö aber bei gut 30 Grad kamen wir uns unterwegs eher vor wie bei einem Sauna Aufguss und sahen auch so aus ;)

    Joni die Etappen waren ja so vorgegeben und wir fahren die Tour nit 6 Fahrtagen.

    So weiter geht's :)

    Das,Frühstück war heute für italienische Verhältnisse nicht schlecht. Es gab Kaffee, Cappuccino, Espresso, Wasser, Säfte, Brötchen, Croissants, Brot, Joghurt und verschiedene Aufschnitte, Käse und Marmeladen. Dazu gekochte Eier, Rührei und Speck

    Vom Büffet habe ich keine Fotos, das war einfach zu voll

    Nachdem wir den Schlüssel abgegeben haben und ausgecheckt hatten, gingen wir bepackt mit Radtasche für den Tagesbedarf, Akkus unter dem Arm und mein Körbchen zu den Rädern. Die Radkoffer parkten wir wieder an der Rezeption.

    Fazit zum Hotel:

    Das Zimmer war für italienische Verhältnisse gut mit ausreichend großem Bad und Balkon. Das Restaurant hatte den ganzen Tag geöffnet und wsr wirklich gut. Der Service hätte allerdings freundlicher sein können.

    Für die Anzahl der Radfahrer war das Hotel nicht ausgerichtet. Das Ausbauen der Akkus ist lästig und die Dinger sind schwer. So manch einer konnte sie gar nicht aufbauen.

    Ich hatte dem RV gestern eine Mail geschrieben und unseren Unmut bekannt gegeben. Sie schrieben auch zurück und entschuldigen sich. Da waren wohl zu viele Radler da.das stimmt ist aber auch nur von geringer Bedeutung denn selbst für eine Hand voll hätten die Steckdosen und Lademöglichkeiten nicht gereicht.

    Angeblich wäre es heute in Udine im Hotel auch nicht viel besser. Daher bekämen wir ein Upgrade von Standard Zimmer auf Superior. Ist ja nett aber nicht die Lösung des Problems und das es morgen in Grado besser sein soll ist eigentlich gar nicht mehr relevant. Erstmal ist die Strecke kurz und am nächsten Tag geht's mit dem Bus zurück. Da ist Laden nebensächlich :(

    @Reiseleiter und Susi66

    Der Ort scheint ja bei Einigen Erinnerungen zu wecken. Ich muss gestehen, dass wir Beide noch nicht in der Region waren.

    Nach einer Dusche und einer Pause auf dem Balkon liefen wir eine Runde durch den kleinen Ort Tarvisio.

    Das Rathaus

    Der Blick aufs Gebirge ist wirklich wunderbar.

    Ganz anders als die Park- bzw Unterstellmöglichkeit der Räder.

    Beide Räume im Schuppen voll und so gut wie keine Steckdosen vorhanden. Da werden dann unüberlegt zig Mehrfachdosen an-einander gehängt.....

    Wir haben die Räder reingestellt, abgeschlossen und die Akkus mit aufs Zimmer genommen. Aber ein ideales Radhotel geht einfach anders. Ich habe gerade eine Mail an den Veranstalter geschickt. Bin gespannt auf die Reaktion.

    Jetzt sitzen wir mit Vino bianco frizzante und Vino rosso, dazu Wasser im Hotel Restaurant Garten im Schatten bei 30 Grad.

    Gerade bestellten wir für mich Risotto mit Heidelbeeren und Speck und für Frank Spaghetti aglio olio peperochini.

    So klingt der 4. Fahrtag in Italien aus.

    Morgen wird es lang werden. Ca 120 km liegen bis Udine vor uns, dazu 22 Tunnel und viele Brücken im Kanaltal.

    Bis vor gut 6 Monaten wussten wir gar nicht, dass wir überhaupt mal mit den Rädern nach Italien fahren wollen ;)

    Danach ging es nochmal 15 % Anstieg nach Tarvisio hoch über die alte Bahntrasse mit spektakulären Ausblick auf die Alpen

    Nach 86 Km und zwischen 850 und 1040 Höhenmeter (Aufzeichnungen unterschiedlich) kamen wir im Hotel Haberl in Tarvisio an und bestellten uns etwas zu trinken und zu essen. Das war schon richtig lecker und schmeckte nach Urlaub

    Ab Millstatt fuhren wir Richtung Dellach

    Döbrich am See entlang bevor es mit ordentlich Höhenmeter vom See weg nach oben ging. Kurz zuvor konnten wir bereits die Jacken wieder ausziehen, die 19 Grad waren eine angenehme Temperatur zum Fahren.

    Hier kamen wir mit Spitze 56,4 h/km runter

    Nach einer ganzen Weile kamen wir auf den Drauradweg der hier parallel mit dem Alpe Adria Trail verläuft.

    Zwischenstopp in Villach

    Hier erstmal mein/unser Fazit für das Hotel Kaiser Franz Josef Millstatt:

    Wir hätten uns das Hotel eher nicht selbst ausgesucht. Zum einen liegt es nochmal vom See entfernt und die fehlende Möglichkeit dort zu Abend essen zu können, war auch ein Minuspunkt. So mussten wir nochmal auf die Räder und das Stück runter fahren.

    Wie der Name Franz Josefs vermuten lässt, ist es ein altes Hotel, zwar in einigen Teilen wie Bäder und Pool modernisiert aber doch der typische antiquierte Charme.

    Wobei wir sagen müssen, dass die Betten bequem waren und wir bei geöffneten Fenstern gut schlafen konnten.

    Das Frühstück war gut mit ausreichender Auswahl. Rührei war vorbereitet, Extras wie Spiegeleier nicht möglich. Brot, Brötchen und Croissants sowie Aufschnitt waren aber lecker.

    Der größte Minuspunkt war der Teppichboden im Zimmer. Es ja kann ja Teppich liegen......aber so fleckig und dreckig das geht gar nicht!

    Das Personal war ziemlich eingeschränkt in seinen Möglichkeiten. Ein Beispiel: 1 Gast hatte gestern wohl an der Rezeption Getränke bestellt, die zum Pool gebracht wurden. Die Dame geht gesenkten Kopfes an allen Gästen vorbei, frei nach dem Motto bitte nicht noch jemand etwas bestellen. Viele schauten sich fragen an.

    Dazu die doch sehr eingeschränkte Möglichkeit mit den Rädern bzw E-Bikes. Die Kritik werde ich auch an der Veranstalter weitergeben. Das Hotel ist unserer Erfahrung nach nicht unbedingt für Radreisen geeignet.

    Von daher keine Empfehlung.

    Millstatt, 7.30 Uhr, 18 Grad, bewölkt und trocken in der Vorhersage. Hier soll es am Nachmittag regnen. Da sind wir dann hoffentlich schon am nächsten Ziel oder zumindest kurz davor.

    Das Frühstück war überraschend lecker und von guter Qualität. Nur mit dem Kaffee war Frank nicht so zufrieden. Mein Cappuccino hingegen war lecker. Ansonsten gab es genügend Auswahl. Wir hatten einen festen Platz mit Zimmernummer und heutigem Abreisedatum. Es waren sehr viele der Tische reserviert. So viele Gäste waren gestern gar nicht im Hotel zu sehen. Unsere Radkoffer haben wir schon mit nach unten genommen und an die Rezeption gestellt. Jetzt packe ich gleich die kleinen Seitentaschen, dann nehmen wir (erstmals) die Akkus mit runter. Da hier keine Möglichkeit bestand, die Räder im Schuppen zu laden =O

    Die Radler die ihre Akkus nicht ausbauen konnten, zogen Verlängerungskabel durch den Flur nach draußen. Das war hier aber mal ganz schlecht gelöst, zumal der Schuppen 3-4 Stufen hatte die mit einem schmalen Brettchen ausgeglichen wurden. Alleine wäre das ziemlich schwierig gewesen:cursing: Das war bisher die radunfreundlichste Unterkunft.

    Tiapilar liebe Josi, herzlichen Dank für dein Lob.

    Da warst du ja sicher auch auf einer wunderbaren Reise unterwegs. Hast du davon auch berichtet oder gibt es noch einen RB? Die Ägäis würde mich sehr interessieren.

    Liebe Grüße Sabine

    Maulwurf liebe Anja, ja Glück gehört wohl dazu :*

    Ich weiß es nicht. Aber hier läuft es im Hotel irgendwie anders.....Dazu später noch etwas mehr. Gleichgeht es erstmal zum Frühstück

    tigerdisco danke Takis

    goli ja Anja, das können wir auch nicht verstehen. Das gibt einen weiteren Punktabzug :(

    Nichts desto trotz hatten wir einen fantastischen Abend und sind gerad zurück auf unserem Balkon.

    Der Platz auf der Terrasse der See Villa war perfekt, der Service absolut kompetent und überaus freundlich.

    Wir entschieden uns für ein Glas Rose als Empfehlung der Karte und einen Rotwein, dazu ein großes Wasser. Zur Vorspeise teilten wir uns Carpaccio vom Reh. Das war hervorragend .

    Der Hauptgang für mich waren Gnocchis in Trüffelrahm mit Hirschrohschinken. Frank entschied sich für Hühnerfilet in Parmesankruste

    Es war einfach absolut lecker. Zum Dessert teilten wir uns die Schokolade als Creme Brülee. Das ganze mit Seeblick und einem netten Gespräch mit Tischnachbarn die aus L.A. kommen um die Salzburger Nockerln zu essen. Ich sage euch, dass war eine Portion 8| Es war ein gelungener Abschluss eines perfekten Tages mit vielen km und tollen Ausblicken. Incl Trinkgeld zahlten wir 120 Euro.

    Bei der kurzen Fahrt runter zum Restaurant hatte ich Glück im Unglück. Der Vorplatz dieses Hotels ist gescheitert und die Steine gehen natürlich durch die Autos und Räder runter auf den Asphalt der Straße. Ich nahm die Linkskurve wohl zu eng und rutschte weg :( Es war zum Glück fast im Stand und so fiel ich nur leicht auf die linke Seite. Hand,

    Knie und Ellenbogen haben nichts abgekommen. Glück gehabt :rolleyes: braucht man aber trotzdem nicht :saint:

    Jetzt sage ich gute Nacht aus Millstatt. Wir sind sehr gespannt auf morgen. Das wird ziemlich weit und anstrengend durch die Höhenmeter nach Tarvisio/Travis.