Beiträge von DasTini

    Das Balkontür Problem kennen wir leider auch DasTini , nur anders herum. Im letzten Jahr auf der Celebrity Millennium in Japan, ein recht kräftiger Sturm, die Tür wurde aufgedrückt und ließ sich nicht mehr schließen. Alles, was nicht fest war, flog durch die Kabine, die Haare hatten extremen Bad Hair Day:D, es war schweinekalt, mit Mühe und Not bekamen wir die Kabinentür zu zweit auf, um den herbei gerufenen Techniker einzulassen, der sich ebenfalls mit Gewalt Gegen die Tür warf. Was waren wir froh, dass sie wieder zu war!

    Auweia, da weiß man echt nicht, was einem im Falle des Falles "lieber" wäre, klingt beides nach Abenteuerurlaub :D

    Anderes Erlebnis auf der AidaPerla vor einigen Jahren.
    Wir hatten eine Juniorsuite mit Wintergarten (Lounge).
    Ich ging spät Abends noch mal auf den Balkon, um ein paar Züge an meiner E-Zigarette zu nehmen. Dabei ließ ich die Tür zum Wintergarten offen, mein Mann lag in der Kabine schon im Bett und schlief tief und fest.
    Anscheinend hat der Fahrtwind den Dampf in den Wintergarten gepustet (und ja, das kann schon mal etwas neblig werden...) und der Rauchmelder hat angeschlagen.

    Ich wusste gar nicht wie mir geschah, das Teil oben piepte und blinkte rot, gleichzeitig klingelte das Telefon, "hier ist der diensthabende Offizier von der Brücke, bei ihnen ist der Brand/Rauchmelder angeschlagen, ist alles in Ordnung?". Puh, war mir das peinlich... Und dann musste tatsächlich noch ein diensthabender Techniker kommen und sich vor Ort vergewissern, dass die Kabine wirklich nicht in Flammen steht. Also musste ich meinen Mann wecken und ihm den Bademantel umwerfen.

    Joa, er war "not amused" und meinte nur, ich solle beim Dampfen bitte zukünftig die Tür zu machen.
    Immerhin weiß ich seitdem, dass auf der AidaPerla die Rauchmelder im Wintergarten auch funktionieren :)

    Seit der weiter oben erwähnten Nordkap-Reise im Februar 26 mit der MS3 gehe ich übrigens nur noch mit Handy (und im Winter mit dicker Jacke) auf den Balkon.
    Hintergrund: Aussperren kann schneller passieren, als man das so im Allgemeinen denkt.

    An dem besagten Tag lag der Wind extrem auf unserer Schiffseite und daher konnte man die Tür zum Balkon nicht offenstehen lassen, denn dann fauchte der Wind durch die Kabine und die Tür "heulte". Als ich einmal rausging, machte ich also hinter mir die Tür zu. Und bekam sie ein paar Minuten später nicht mehr auf. Sie ließ sich nicht einen Millimeter bewegen.

    Mein Mann stand unter der Dusche und es war eiskalt da draußen... ich hatte nur Winterklamotten an, keine Jacke, weil ich eigentlich nur kurz ein wenig Luftschnappen wollte.

    Was war ich froh, als mein Mann aus der Dusche kam, sein Blick auf mein energisches Klopfen an der Balkontür war Gold wert :D Aber auch er bekam die Tür nicht wieder geöffnet. Nein, wir sind nicht zu blöd, Balkontüren zu öffnen...

    Anruf bei der Rezeption und ein Haustechniker kam und befreite mich nach kurzer Prüfung des Hebels sehr ungewöhnlich: Er sprang regelrecht mit der Schulter an die Scheibe und drückte sich dann mit vollem Körpereinsatz dagegen, so ließ sich die Tür tatsächlich bewegen.

    Erklärung: Die Türen werden auch mit Unterdruck verriegelt. Bei starkem Wind kann es passieren, dass sich die Türen so festsaugen (auch ohne dass sie verriegelt sind), dass man sie nicht mehr bewegen kann und dann hilft nur Gegendruck von innen, um die Tür öffnen zu können.

    Im Februar '26 auf der MS3 auf dem Weg zum Nordkap, muss der 3. oder 4. Tag der Reise gewesen sein:
    Wir lagen schon im Bett, kurz vor dem Einschlafen, auf einmal ein lautes Gluggern im Bad, gefolgt von ziemlich lautem Rauschen. Aufgesprungen - Badezimmertür geöffnet - staunender Blick: Die Toilette hatte sich selbständig in einen Springbrunnen verwandelt, das Wasser (zum Glück nicht das AB-Wasser... :P ) stand bereits mehrere Zentimeter hoch im Badezimmer (jetzt weiß ich, wieso die Eingangsschwelle so hoch liegt).
    Rezeption angerufen, Techniker (2) kamen auch sehr schnell - stellten den Hauptwasserhahn im Gang ab und dann ging die Suche los. Die haben ungelogen draußen in dem kleinen "Schrank" auf dem Gang fast 1 Stunde geschraubt, gehämmert usw., eine Hauptdichtung war wohl gerissen.

    Danach war dann den Rest der Reise bei jedem Rauschen der Spruch "Schatz, haben wir fließend Wasser im Bad?" ein wiederkehrender Lacher.