Beiträge von John

    Das find ich auch zu teuer. Da bezahlt man ja teilweise für die Landausflüge.

    Sowas finde ich darf gar nichts kosten. Vielfahrer würden die Tour ja nicht mehr machen. Die kennen sie ja schon. Bei nicht Erscheinen 20€ das kann man machen.

    Die Tour war aber total gut besucht, dass waren bestimmt 25-30 Personen. Den Preis der da zusammen kommt, kann man sich selbst zusammenrechnen :)

    Zumindest auf der 6 wurde das Angebot jedoch sehr gut angenommen. Wenn es wie im Esszimmer nicht laufen würde, würden sie sicher zurückrudern … aber wenn es angenommen wird und Geld spart, warum nicht?

    Das Steak im Diamanten ist schon um Längen besser was die Qualität und Zubereitung betrifft, als das was im Atlantik als Steak oder Fleisch in jeglicher Form angeboten wird. Das Steakhouse war auf unserer Reise auch fast jeden Abend komplett ausgebucht.

    wenn es darum ginge dann würde ich ja auch nur eine halbe flasche champagner zur begrüßung bekommen statt einer das wird wohl demnächst auch noch eingespart das ich dann nur eine angebrochene bekomme oder wie?!!!

    Was möchtest du denn mit dem zweiten Schlüsselband machen? Sonst würde ich mal bei der Rezeption oder Reiseleitung fragen, wenn du ein zweites brauchst.

    Das versteh ich jetzt überhaupt nicht, wenn Ihr das GGF-Paket hattet. Mittags hat doch abwechselnd immer eins der Zuzahlrestaurants offen. Da ist mittags so gut wie nichts los und man kann in aller Ruhe eine Kleinigkeit essen. Zum Beispiel im Surf & Turf einen Caesar Salat mit einem halben Hummer oder im Hanami eine Sushi-Variation.

    LG Richy

    Die letzte Tischzeit ist im Diamant mittags schon um 12.30 Uhr. Das war an den Landtagen zeitlich nicht drin und am Seetag möchten wir nicht unbedingt so früh essen. Am Seetag waren wir dennoch einmal im Hanami.

    Tag 8 Seetag und Tag 9 Abreise

    Zum Abschluss der Reise stand nochmals ein letzter Seetag Richtung Hamburg auf dem Programm. Da das Wetter erneut sehr gut war (20 Grad, Sonne) nutzten wir die Zeit nochmals zum Entspannen auf dem Sonnendeck. Während des Tages gab es einzelne Programmpunkte wie die Nautisch-Technische Fragestunde, ansonsten blieb es auf dem Schiff überwiegend ruhig. Am späten Nachmittag stand leider bereits das obligatorische Kofferpacken an, bevor wir noch den Abend an Bord entspannt ausklingen ließen. Gegen 22 Uhr erreichten wir gemeinsam mit der AIDAprima die Elbmündung vor Cuxhaven und begaben uns dann langsam elbaufwärts.

    Früh am Morgen machten wir dann am Kreuzfahrtterminal in Altona fest. Von Deck konnte man die Prima in Steinwerder beobachten, während die Vasco da Gama direkt vor der Elbphilharmonie an der Überseebrücke festmachte. In zwei Jahren können dann auch endlich wieder größere Schiffe an den Landungsbrücken entlang bis zur Elbphilharmonie fahren, wenn das neue Terminal in der HafenCity endlich fertiggestellt wird. Das möchte ich auch noch einmal miterleben :).

    Kabine

    Während dieser Reise wurde uns im Plustarif erstmals eine Heckkabine auf Deck 10 zugeteilt. Der Balkon ist ein wenig breiter als bei regulären Balkonkabinen, aber nicht wesentlich tiefer wie zum Beispiel die Heckkabinen auf den unteren Decks. Während der Fahrt in Norwegen merkte man durchaus den Wellengang, aber es waren keinerlei wesentlichen Vibrationen beim An- oder Ablegen zu spüren. Nachteilig bei dieser Kabine ist, dass sich die Hitze enorm auf dem Balkon staut, wenn der Wind nicht gerade von hinten kommt.

    Auslastung

    Auf der Reise waren knapp 2620 Passagiere und 950 Besatzungsmitglieder unterwegs. Also etwas über 100% Passagiere, während die Crew um etwa 50 Mann unterbesetzt ist. Diese fehlende Crew merkte man teilweise in den Restaurants recht deutlich. Zum Beispiel mussten 3 Kellner das komplett volle Schmankerl alleine bewirten.

    Ganz Große Freiheit

    Zum Kulinarischen habe ich mich hier bislang zurückgehalten, da ich dies nun etwas komprimierter widergeben möchte. Wir hatten auf dieser Reise erstmal das Paket die Ganz Große Freiheit gebucht. Nachdem hier bereits im Vorfeld viel dazu geschrieben wurde, lohnt sich, lohnt sich nicht, wollten wir dies auch mal ausprobieren.

    Ein wesentlicher Pluspunkt für uns ist das tägliche Frühstück in der Großen Freiheit (Hanami). Hier ist es, gerade an Seetagen, wesentlich ruhiger als im Anckelmannsplatz oder Atlantik, und man hat eine große Auswahl an exklusiven Leistungen wie Kaviar, Egg Benedict, Orangensaft und Champagner mit dem Paket inkludiert. So ließ es sich entspannt in den Tag starten.

    Zum Mittagessen nutzen wir den Anckelmannsplatz, Gosch oder die Osteria. Im Anckelmannsplatz war es wie bereits erwähnt immer brechend voll und wuselig, das Essen war auf dem Niveau der Nach-Pandemie-Zeit was Auswahl und Qualität entspricht. Neu ist seit einiger Zeit die Pasta Station, auf die ich hier bereits im Detail eingegangen bin. Im Gosch war der exklusive Hammer hervorragend. In der Osteria hatte man durch die exklusiven Getränken eine größere Weinauswahl bereits inkludiert. Auch etwa die Hälfte der Speisen ist hier exkludiert. Leider Gottes war zum x-ten mal der Große Raviolo nicht vorhanden. Da frag ich mich, ob es den jemals gab und warum er auf der Speisekarte steht, wenn er nie vorhanden ist. Das Essen wat gut, teilweise gab es Wartezeiten.

    Durch das Paket bin ich Nachmittags mal dazu gekommen, die Kaffeestunde im Diamanten auszuprobieren. Hier kann man für kleines Geld (1.80€) zum Beispiel einen Kakao und Kuchen/Strudel mit Eis, Sahne etc. genießen. Irgendwie hab ich nie diesbezüglich wirklich Werbung von TUI für diese Kaffeestunde wahrgenommen. Schafe eigentlich, ist echt schön da und Aufpreis wie erwähnt sehr gering. Auch ohne Paket werde ich diese Möglichkeit in Zukunft sicherlich wahrnehmen.

    Beim Abendessen nutzen wir dann jeweils die Aufpreisretaurants im Diamanten. Das Highlight war wie immer das Steakhouse, dass mit hervorragenden Speisen und sehr freundlichem Personal glänzte. Dieses Restaurant nutzen wir auch wesentlich öfter als die anderen beiden, was auch ein vorzugsgrund der GGF gegenüber des Gourmet Pakets war. Sehr profitiert man von der Ganz Großen Freiheit gegenüber dem Gourmet Paket auch im Hanami. Hier haben wir sehr viele leckere Speisen gegessen, die nicht im Ruam-Gan auszuwählen sind. Unterdurchschnittlich schlecht war (mal wieder) das Schmankerl. Die Küche scheint hier extreme Probleme zu haben. Zum einen betrug die Wartezeit auf eine kalte Vorspeise fast 1:30h und dann fehlten im Salat auch die Linsen und das Wachtelei war komplett durch. Ebenfalls war die Ente komplett übergart, die Pommes dafür noch halb roh und das Schnitzel hatte keinerlei Gewürze. Die Kellnerin erzählte uns, dass im Schmankerl häufig die Auszubildenden eingesetzt werden. Auch wenn sie lernen müssen, in einem Aufpreisrestaurant sicher nicht ganz so schön, wenn dann alles schief läuft. Es gab einige unzufriedene Gäste.

    Für jemanden der viel wert auf Essen legt ist die Ganz Große Freiheit definitiv das richtige. Auch Getränketechnisch profitiert man von einem größeren inkludierten Angebot und insbesondere von viel mehr Ruhe in der Diamant Bar bzw. dem Champagner Treff. Da es in den Innenbars nachmittags und abends ebenfalls rappelvoll war, waren wir sehr froh dort durchgehend ein ruhiges Plätzchen gehabt zu haben.

    All in allem hat sich dieses Paket sehr für uns gelohnt und man bekommt auch auf so einem großen Schiff etwas Exklusivität und Ruhe gegeben. Ich würde es jederzeit einer Suite vorziehen, da nochmals wesentlich mehr geboten wird und es preislich für uns wesentlich attraktiver ist. Nichts desto trotz würden wir es nur noch in einem kälteren Fahrtgebiet, wie dem Nordland buchen. Auf Reisen in der Wärme, wo man hauptsächlich draußen am Pool ist und ein verändertes Getränkeverhalten hat, würde das Paket eher nicht passen. Ebenfalls würde ich es auf den Schiffen 3-6 priorisieren, wo es das Hanami gibt. Auf der 1 und 2 kann man auch mit dem Gourmet Paket mehr oder weniger aus dem vollen schöpfen. Und Frühstück, exkl. Getränke kann man sich ja auch immer noch so bestellen. Ebenfalls würde mir auf der 1 und 2 der Außenbereich am Diamant fehlen.

    Gesamtfazit

    Insgesamt war es eine wunderschöne Reise, mit wirklich tollen Destinationen und größtenteils sehr gutem Wetter. Im Vergleich zum Süden hat man im Norden sehr klare angenehme Luft, wunderschöne Natur und kein Gedrängel am Pool. Dafür ist es in den Innenbereichen teilweise sehr voll, da die Aussenflächen wegfallen. Mit Ausnahme von Stavanger und Alesund würde ich auch alle Destinationen nochmals besuchen wollen. Die Crew auf dem Schiff war durchgehend freundlich und engagiert und auch die Mein Schiff 6 ist ein wirklich schönes Schiff (auch wenn mir die 1 und 2 etwas besser gefallen ;)) und weiterhin in einem sehr guten Zustand.

    Wenn ich noch einen Punkt negativ anmerken dürfte, dann würde ich mir wünschen, dass man seitens der Crew wieder, wie früher, mehr Wert darauf legt, dass die Gäste nicht mit kurzen Hosen und Schlappen zum Abendessen erscheinen, gerade im Diamant nicht. Früher wurde man dafür noch weggeschickt. Und bei Außentemperaturen von maximal 15 Grad am Abend dürfte es auch nicht zu heiß sein.

    Vielen Dank an alle Mitlesenden :). Bis Bald, John <3

    Hier an Bord der MS6 waren übrigens kaum Gourmet Pakete im Umlauf augenscheinlich. Bei ca. 30 reservierten Tischen im Steakhouse hatten nur etwa 3-4 das Paket vermerkt auf der Restaurantliste. GGF Buchungen gab es mehr. Ob diese kurzfristig storniert wurden, weiß ich natürlich nicht.

    Tag 7 - Sandnes (07.09)

    Liegezeit: 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr

    Liegeplatz: Somaneset

    Wetter: ca. 26 Grad, sonnig (ab nachmittags teilweise bewölkt)

    Nach einer wunderschönen Ausfahrt gestern aus Bergen gemeinsam mit der Europa 2 machten wir heute früh in Sandnes fest. Sandnes ist eine kleine Stadt südlich von Stavanger und ist jährlich Austragungsort des Blinkfestivals. Einem Biathlon- und Langlaufrennen auf Skirollern. Ansonsten ist die Stadt international eher weniger bekannt. TUI Cruises nutzt Sandnes dieses Jahr als Ausweichliegeplatz für Stavanger, wenn dort der Liegeplatz bereits durch ein anderes Schiff belegt ist. Heute war es im wahrsten Sinne des Wortes ein großes Schiff, die AIDAnova mit ihren knapp 6500 Passagieren. Nebenan lag auch noch die AIDAsol mit knapp 2500 Passagieren. Aber dazu später mehr …

    Der Tag startete mit einem herrlichen Blick von unserem Balkon aus. Während man in Stavanger direkt in der Stadt liegt, ist der Liegeplatz in Sandnes zwar mitten im Nichts, dennoch hat man hier einen wunderbaren Blick auf den Fjord und die umherliegenden Berge. Hier kommt definitiv nochmals richtiges Fjordfeeling auf. Beim Gang auf den Balkon kam einem gewissermaßen auch ein leichter Hitzeschock entgegen. Bereits am Morgen war es über 20 Grad warm und dieses herrliche Wetter sollte auch den ganzen Tag begleiten. Bis zu 26 Grad und strahlender Sonnenschein waren angekündigt.

    Nach dem Frühstück machten wir uns auf zur rund 400m Bushaltestelle, um von dort mit dem Bus zum Bahnhof von Sandnes zu fahren. Dort stiegen wir dann in die Bahn um, die uns in rund 15 Minuten nach Stavanger brachte. Die Bahn fährt dabei direkt am Wasser entlang, sodass man während der Fahrt einen herrlichen Ausblick auf die Berge und die kleinen Häuschen am Wasser hat. Im Vergleich zu Deutschland sind die Bahnen hier auch auf die Sekunde pünktlich und genügend Sitzplätze gibt es auch problemlos.

    In Stavanger angekommen war die Herrlichkeit leider ein wenig gedämpft. Ich sag nur Menschenmassen =O . Überall wo man war, in der Innenstadt, am Marktplatz, an der Uferpromenade, in der Altstadt …. überall wimmelte es hauptsächlich von AIDA Gästen. Schließlich brachten die Kussmundschiffe rund 9000 Gäste in die kleine Stadt und die zusätzlichen MS6 Gäste sind einfach viel zu viel für diese engen Gassen und kleine Stadt.

    In der Schlange zu den Fjordfahrten standen bestimmt 200 Leute an ?( .So machten wir uns nach einem knapp 1,5h Spaziergang durch die Stadt wieder zurück auf den Weg nach Sandnes. An dieser Stelle war ich sehr froh nicht den TUI-Shuttle gebucht zu haben, wo man sich hätte 3, 4 oder 8 Stunden in der vollen Stadt aufhalten müssen.

    In Sandnes angekommen schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt. Sandnes war das komplette Gegenteil zur Stavanger, total ruhig. Ehrlich gesagt gibt es hier aber auch nicht viel zu sehen. Die Innenstadt besteht aus 2 oder 3 Straßen und nach 15 Minuten hat man mehr oder weniger alles gesehen. Wer nicht nach Stavanger fahren möchte, dem ist ein Abstecher nach Sandnes dennoch durchaus zu empfehlen, um einfach die Ruhe und Umgebung zu genießen.

    Nichts desto trotz war es heute wieder ein herrlicher Tag. Nach Bergen nochmals so ein super Wetter und hier wieder wunderschöne Natur :).

    Heute Abend steht an Bord am Pooldeck noch das „St. Pauli bei Nacht - Poolevent“ an. Habe ich persönlich noch nie was von gehört :/ . Ansonsten gab es auf dieser Reise keinerlei Programm am Pool wie Whitenight o.ä. Zumindest gestern oder heute hätte es die Temperatur zumindest hergegeben. Morgen steht dann noch der letzte Seetag der Reise an, bevor wir morgen am späten Abend die Elbmündung bei Cuxhaven erreichen.

    Blick vom Liegeplatz


    Blick vom Liegeplatz


    Stavanger


    Stavanger


    Schlange zu den Fjordtouren


    AIDAnova und AIDAsol in Stavanger


    Domkirche und Stavanger


    Sandnes

    Tag 6 - Bergen (06.09)

    Liegezeit: 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr

    Liegeplatz: Jektevikenterminal

    Wetter: ca. 20 Grad, Sonnig.

    Tag sechs unserer Reise führt uns nach Bergen, der regenreichste Stadt Norwegens. Bei unserer Fahrt im Jahr 2016 traf diese These auch im wahrsten Sinne des Wortes zu … und heute? Ganz und gar nicht! Bis zu 20 Grad, blauer Himmel und traumhafter Sonnenschein! Bei dieser Natur ist Bergen ein absoluter Traum 8).

    So war relativ schnell klar, dass wir heute auf den Floyen wandern wollen. Nachdem man 2016 dank Nebel nix sah, musste heute von oben eine traumhafte Sicht sein. Nach einer kleinen Schlaufe durch die Innenstadt ging es somit über den Wanderweg hoch auf den Floyen. Da die Wege überwiegend durch den Wald verliefen, war es auch noch angenehmen frisch und man konnte die rund 3km lange Strecke gut absolvieren. Während des Aufstiegs hat man bereits atemberaubende Blicke über die Stadt gehabt, abseits von Menschenmassen. Oben auf der Floyen Plattform war es nämlich sehr sehr voll. Schließlich waren heute insgesamt 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Während unsere Mein Schiff 6 am Jekteviken lag, konnte man noch die AIDAsol am Bontelabo, sowie die Europa 2 und Viking Jupiter am Skolten beobachten.

    Oben auf dem Floyen angekommen genossen wir dann die herrliche Aussicht. So stellt man sich Norwegen doch im Bilderbuch vor. Bevor wir dann mit der Floibahnen runterfuhren machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Skomakerdiket, einem kleinen See mit schöner Bergkulisse im Hintergrund.

    Unten angekommen gönnten wir uns noch eine sehr leckere Zimtschnecke, bevor es über einen Abstecher durch Bryggen und den Fischmarkt zurück zum Schiff ging. Insgesamt war es einfach ein herrlicher Tag. Wunderbare Natur bei für Norwegen hervorragendem Wetter. Norwegen ich komme wieder ^^ . Am Abend hatten wir noch ein herrliches Auslaufen mit einer Begleitfahrt der Europa 2 von Hapag-Lloyd Cruises, die sich nun auf dem Weg Richtung Geiranger macht.

    Morgen steht dann mit Sandnes bzw. Stavanger der letzte Zielhafen auf dem Programm. Wir sind gespannt :)!


    Einfahrt nach Bergen


    Musikpavillon


    Wasserfontäne in der Innenstadt


    Ausblick während des Aufstiegs


    Blick vom Floyen


    Skomakerdiket See


    Bryggen


    Europa 2

    Tag 5 - Molde (05.09)

    Liegezeit: 07.00 Uhr bis 18:30 Uhr

    Liegeplatz: Storkaia

    Wetter: ca. 14 Grad. Vormittags sonnig, ab mittags bedeckt

    Heute stand mit Molde der nördlichste Zielhafen unserer Reise auf dem Programm. Nachdem die vorherige Nacht aufgrund der Einfahrt der Geirangerfjord etwas kürzer ausfiel, gönnten wir uns heute etwas mehr Schlaf und starteten ganz entspannt in den Tag. Die Nacht war auch etwas unruhig, wurde man immer wieder durch die Schiffsbewegungen geweckt.

    Zunächst folgt jedoch noch ein kleiner Rückblick auf den gestrigen Abend. Gegen 18 Uhr verließen wie Geiranger und machten uns auf dem Weg nach Hellesylt. Leider nahm der Regen und Wind immer mehr zu, sodass sich der Kapitän entschied nicht direkt bis Hellesylt hineinzufahren, sondern etwas vorher auf Reede zu gehen. Dadurch mussten die Tagesausflügler und Rib-Boot Gäste per Tender zurück an Bord gebracht werden. Augenscheinlich zum großen Ärgernis dieser. Es gab laut Kapitän einige Beschwerden/Anmachen seitens der Gäste gegenüber der Crew, dass der Kapitän nur um Treibstoff zu sparen nicht nach Hellesylt fahren wollte und sie dadurch mit dem Tender durch die schaukelige See fahren mussten. Der Kapitän findet solch ein Verhalten gegenüber der Crew, um es mal freundlich auszudrücken, eine Frechheit und für ihn steht die Sicherheit stets an oberster Stelle steht und so eine Entscheidung hat nichts mit Treibstoffsparen zu tun hat. So wütend habe ich eine Kapitän noch nie erlebt. Dadurch hatte der Abend einen nicht so schönen Ausklang ?(.


    Zurück zu Molde: Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg auf den Hausberg Varden. Auf dem Hinweg wählten wir den Vardevegen, der Rückweg erfolgte über den Varden Vest. Die Strecke, inklusive einer kleinen Schlaufe durch die Stadt, beträgt knapp 10km, wobei etwa 400 Höhenmeter zurückzulegen sind. Zwar ist der Varden Vest der schnellere und meist genutzte Weg, jedoch würde ich den Vardenvegen persönlich mehr empfehlen. Dieser ist nicht ganz so steil und man ist umgeben von einer faszinierenden Natur und hat immer wieder einen wunderschönen Blick auf Molde und die umgebenden Berge. Dennoch hat es auch dieser Weg in sich, weshalb wir uns recht schnell von unseren Pullis trennten, da es durch die Sonneneinstrahlung doch ziemlich warm wurde :huh:.

    Alternativ gibt es auch die Möglichkeit mit dem Taxi oder TUI-Ausflug auf den Berg zu fahren. Einen Abstecher auf den Varden würde ich definitiv empfehlen, denn der Ausblick ist schon was ganz besonderes, gerade wenn man eine so gute Sicht hat wie wir heute.

    Auf dem Rückweg hatte ich dann noch die Möglichkeit mit einer Einheimischen zu unterhalten, welche mir ein wenig von der Stadt erzählte und dass wir durchaus Glück hatten mit dem Wetter, die letzten Tage hatte es auch hier stark geregnet. Als sie mich dann fragte wie viele Passagiere an Bord seien, war sie schon ein wenig ernüchtert, schon wieder so viele Passagiere. Die großen Schiffe sind hier nicht bei allen Menschen beliebt, zumal man hier mitten in der Stadt liegt. Es leben knapp 20.000 Menschen in der Stadt und wenn dann nochmal bis zu 4000 Kreuzfahrtpassagiere dazu kommen, würde man dies schon sehr merken. Dies ist natürlich der Nebeneffekt wenn so große Schiffe in den kleinen beschaulichen Orten in Norwegen festmachen. In Häfen wie Barcelona oder Rom spielen die vielen Passagiere natürlich kaum eine Rolle.

    Gleich steht das Auslaufen an, mit einer hoffentlich wunderschönen Ausfahrt aus dem Fjord. Morgen geht es dann nach Bergen, dem zweiten großen Highlight dieser Reise bei angekündigtem traumhaften Wetter :love:.

    Domkirche


    Weg auf den Vaden (die anderen Bilder sind leider alle zu groß, daher kann ich nicht mehr zeigen :|)


    Ausblick vom Varden


    Ausblick vom Varden


    Mein Schiff 6 mitten in der Stadt von Molde

    Der Name der neuen Schiffsklasse: InTUItion

    „Intuitiv, mit sehr viel Herz und dem Mein Schiff Wohlfühlgefühl, können die Gäste dieses Schiff, diese neue Schiffsklasse entdecken, die einerseits auf jedem Deck, in jedem Bereich Bewährtes und Vertrautesoffenbart“, sagt Wybcke Meier, CEO TUI Cruises. „Aber sich auf dieses Schiff intuitiv einzulassen, bietet den Gästen auch völlig neue Perspektiven und die Möglichkeit bei dem Mehr an Freiraum und Möglichkeiten ihren Lieblingsplatz zu finden.“

    Ich fand die Meldung heute etwas seltsam. Zum einen war der Name der Schiffsklasse schon lange bekannt und wurde auch seitens TUI schon anfangs kommuniziert und anderseits frage ich mich warum dies jetzt so groß mitgeteilt wurde. Was kann der Gast mit dem Namen der Schiffsklasse anfangen? Die anderen Neubauten hatten so weit ich weiß auch keinen richtigen Namen.

    Danke für den schönen Bericht mit Fotos John aber verstehe ich richtig, das es im

    Ankelmannsplatz jetzt auch die Wok Station nicht mehr gibt? Generell auf allen Schiffen oder nur auf Eurer Tour aktuell?

    Weiterhin schöne Reise und grandiose Eindrücke und Erlebnisse!

    Die Pasta Station gibt es nicht immer. Aber wenn es sie gibt, ersetzt sie den Wok. Auf der MS2 soll dem letztens auch so gewesen sein.