Die Leute, die Verdi vertritt, arbeiten alle nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, das bedeutet quasi eine Unkündbarkeit fürs Leben nach der Probezeit, sowie eine vernünftige Bezahlung.
Sowas gibt es in der freien Wirtschaft quasi nicht.
Bitte nicht wieder das Erzieherargument bringen, die Erzieher im öffentlichen Dienst, die Verdi vertritt, verdienen nicht zu wenig.
Die Forderungen von Verdi sind mal wieder ein kompletter Witz, als Beispiel seien die 3 zusätzlichen Urlaubstage genannt, 33 Tage Urlaub sind in Deutschland komplett unüblich, das ist schlicht übertrieben.
Der größte Witz ist die Forderung nach einem Extraurlaubstag für Gewerkschaftsmitglieder, als ob der Arbeitgeber damit etwas zu tun hat, ob man Mitglied ist, oder nicht.
Die Leute, die am Flughafen wirklich wenig verdienen, sind die Leute, die bei externen Dienstleistern oder noch schlimmer bei Personaldienstleistern angestellt sind, diese haben von den Verdiverhandlungen aber gar nichts, da sie nicht nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt werden.
Dies werden nur Leute, die schon länger bei Flughäfen angestellt sind (noch aus Zeiten, wo die Flughäfen in öffentlicher Hand waren) und diese arbeiten eben nicht im Niedriglohnsektor.
Zu den Ergebnissen dieser Tarifrunde werden genau 0 neue Leute am Flughafen eingestellt, da es hier schlicht keine neuen Jobs im Tarifvertrag öffentlicher Dienst zu vergeben gibt.
Und dann verspielen sie noch sämtliche ggf. vorhandene Restsymphatie durch unangekündigte Streiks, wie den in Hamburg.
Das hat auch nichts mit nach unten treten zu tun, das ist bewussten Ingeiselhaftnehmen von tausenden eigentlich unbeteiligten Menschen.
Hier muss dringend etwas geändert werden, mein Vorschlag bleibt ein Streikverbot in der kritischen Infrastruktur.