Bericht zu Puerto Limon - wir haben die Faultiere besucht. Unsere Reiseleitung war Shirley (englisch-sprachig)
Die Faultier-Station ist wirklich schön, die Leute da erklären viel und nehmen sich Zeit. Danach ging es zu einer "Plantage" bzw. eine Wäldchen mit Souvenir-Shop, in dem man Bananen-, Kaffee-, Kakao-Pflanzen sehen kann - und mit etwas Glück auch Faultiere (sind gut getarnt!). Letzte Station ist eine kurze Kanal-Fahrt mit erfahrenen Scouts, die die Augen offen halten nach Wildlife am Rande des Kanals. Wir haben einen Kaiman, Faultiere, 2 Sorten Affen (Spider Monkey und Howler Monkey also Brüllaffen) und Vögel gesehen.
Auf den Fahrten hat Shirley war über Land und Leute erzählt, top - so stell ich mir das vor.
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Bericht zu Colon/ Panama - wir hatten die Fahrt im Panorama-Zugabteil + Besichtigung Agua Clara-Schleusen.
Die Reiseleiterin (edit: Veronika – Name vergessen, eine Österreicherin jenseits der 70) war... eigenwillig. Ich bin, was manche "woke" nennen und ich finde es nicht besonders toll, wie sie sich über Migranten im Land geäußert hat und von N*gern und Indianern gesprochen hat. Auch über muslimische Einwanderer hat sie sich nicht wohlwollend geäußert, hingegen sind alle Chinesen natürlich fleißig und passen sich an. Also Stereotype en mass, in Richtung rassistisch. Ich stelle mir vor: wenn jemand mit muslimischem Glauben im Bus gewesen wäre oder eine Person of colour...
Insgesamt hatte man den Eindruck: alles war besser, als die Amerikaner da waren, jetzt ist alles schlecht wegen der Migranten. In Panama City war - weil Sonntag ist - eine Fahrspur für Radler abgesperrt - das hat sie auch 3x negativ erwähnt, dabei war auch auf der einen Autospur ganz wenig los.
Und Colon muss sie furchtbar finden. Was ich mitgenommen habe von ihr: früher war alles besser, jetzt ist alles schlecht und das liegt an den Migranten.
Es war auch eine Dame der Reiseleitung vom Schiff dabei. Ich vermute mal, dass sie an Veronika festhalten, weil sie eine der wenigen deutschsprachigen Guides vor Ort ist und man gern Touren auf Deutsch verkaufen will...
Veronika erzählte etwas über Land und Leute, aber teilweise durcheinander, 2 - 3x das gleiche, dann wieder überladen von ihrer persönlichen Meinung. Tut mir ja leid, dass sie es schlecht findet, dass es zig verschiedene Kirchen (Baptisten, 7. Tag-Adventisten etc.) gibt und die Leute denen 10% ihres EInkommens geben aber so ist das bei Religionsfreiheit.
Die Tour selbst ist recht schön. Im Zug laufen sehr adrette junge Damen in "Schaffner-Kostüm", singen etwas, verteilen Kaffee. Vom Zielbahnhof ging es nicht zu dem im Ausflug beschriebenen Fort (kA warum) sondern nach Panama City mit Fotostop und 1x durch das Gebiet mit den Hochhäusern, dann zur Schleuse - wo wir Glück hatten, 2 dicke Pötte zu sehen (Dortmund Express von HL und Evergreen Ever Fame). Außerdem sahen wir die Kollegen von Viking (Viking Mars), die mit uns in Limon lagen und auf deren Programm steht: bei Colon in die Schleuse rein, da rumliegen und wieder aus der gleichen Schleuse raus.