Wir waren im Dezember 2021 erstmals mit TUI unterwegs, in der Karibik. Ursprünglich hatten wir 2019 eine Asien-Reise gebucht, die mehrmals umgebucht und abgesagt wurde. So anstrengend hätten die Vorkehrungen im Vorhinein gar nicht sein können, dass ich diese Reise nicht angetreten hätte. Sie hat mich eindeutig vor dem Burnout gerettet. Es war das erste Mal, dass wir zur Absicherung eine Anreise zu einer Kreuzfahrt gebucht hatten. Es war in diesem Fall ok, aber das machen wir nie wieder. Erstens war die Luftlinie bescheiden (keine Diät-Mahlzeiten buchbar), zweitens reisen wir gerne entspannt einen Tag vorher an und gehen früh aufs Schiff.
Der spannendste Teil war, dass Österreich kurz vor Antritt der Reise in den 4. Lockdown gegangen ist und wir von Graz nach Wien mit dem Auto mussten. Haben uns bei allen Behörden durchtelefoniert, mehrmals die Auskunft bekommen, dass Verwaltungsstrafen von 5000€ anfallen, wenn wir erwischt werden, diese aber nicht exekutiert werden, wenn man gleich Beschwerde einlegt. Ein paar Tage später war groß in den Medien, dass gebuchte Erholungsreisen angetreten werden dürfen. Juchu! Dazu kam natürlich die 10-tägige Quarantänepflicht in Deutschland (damals, glaube ich, nur für ungeimpfte Kinder?), die aber im Transit nicht gegolten hat. Gott sei Dank!
Es war unsere erste Mein Schiff Erfahrung (davor kinderlos nur Celebrity Cruises>> die besten! und mit Kind MSC>> nie wieder). Wir haben Mein Schiff geliebt. Wenige Leute, alle superdiszipliniert bzgl. Maßnahmen (die Fahrt danach sah wohl anders aus) und im Kids Club für unsere damals 4-jährige immer etwas frei.
Unsere Jahre im Voraus gebuchte Familienkabine mit Balkon wurde leider gegen zwei Balkonkabinen mit Verbindungstür eingetauscht. Diesen Luxus können wir uns jetzt nicht mehr nicht leisten, insofern wird zukünftig wieder gekuschelt.
Heuer fahren wir in den Herbstferien auf die Kanaren. Mal sehen ob uns die Massen für zukünftige Reisen abschrecken und unsere jetzt 7-jährige im Kids Club überhaupt einen Platz findet.