Route „Zauber des Orient“
Ich wurde beim zweiten Versuch tatsächlich verzaubert 


Die Route war so abwechslungsreich und die Destinationen ein Traum von 1001 Nacht. Von Khasab haben wir ja leider nicht so viel gesehen, aber das holen wir bei Gelegenheit vielleicht mal nach. Ich würde unsere Route mit Dubai, Khasab, Muscat und Abu Dhabi sofort wiederholen. Auch unser Vorprogramm in Dubai war total abwechslungsreich und wir haben noch immer nicht alles gesehen. Wobei Dubai allgemein etwas hektischer und unruhiger ist als die anderen Destinationen. Gerade die Hotspots sind ja doch sehr überrannt und Entspannung ist dort natürlich eher nicht zu finden.
Die siebentägige Routen sind uns etwas zu kurz, mit dem Vorprogramm war das nun perfekt, ohne wäre mir die Reise bei der Entfernung aber zu kurz gewesen. Die Route war ursprünglich mit zwei Seetagen geplant und nun hatten wir nur noch einen vollen Seetag und lagen dafür in Muskat fast 2 volle Tage. Das war natürlich ideal um Muskat und Umgebung zu erkunden, aber nur ein Seetag war uns dann doch etwas zu wenig.
Ausflüge
Unsere Highlights waren die beiden Jeeptouren in Dubai und Muskat, das Abendessen im Shimmers und der Besuch im Präsidentenpalast in Abu Dhabi. Die Altstadt in Dubai ist auch wirklich sehenswert und am Kite Beach fanden wir die Stimmung auch sehr entspannt. Wir haben außer der Jeeptour in Muskat alles auf eigene Faust geplant. In der Region sind individuelle Ausflüge sehr gut möglich, im Oman konnten wir alles mit Euro zahlen und in den Emiraten haben wir fast ausschließlich mit der Kreditkarte gezahlt, hier hatten wir aber auch etwas Bargeld abgehoben für Trinkgelder. Die Taxifahrten waren günstiger als Uber/Careem und die Metro ist in Dubai eine gute Alternative, die wir auch öfters genutzt haben. Die Taxifahrer fuhren auch alle vorsichtiger als die Uberfahrer. Kann natürlich Zufall gewesen sein, wir sind dieses Mal nur einmal mit Uber gefahren, ansonsten haben wir die lokalen Taxis mit den bunten Dächern benutzt. Ein Tipp noch hierzu, lasst euch nicht zu den schwarzen Limousinen lotsen wenn ihr mit einem normalen Taxi fahren sollt, besteht auf ein normales Taxi. Die Preise sind nicht gleich, auch wenn euch was anderes erzählt wird.
Kulinarik
So langsam kennen wir die Menüs im Atlantik der Mein Schiff Flotte ziemlich gut und wir hoffen im Sommer auf etwas Abwechslung. Wir werden zukünftig dann auch mehr im Diamanten zu Abend essen. Unser Essen war aber immer gut bis sehr gut, wir haben viel in der X-Lounge gegessen, auch zu Abend. Waren im Gosch und einmal im Atlantik. Die Atmosphäre abends in der X-Lounge hat uns schon sehr gut gefallen.
Die Innenbars waren gut besucht, es war nicht das ideale Wetter für die Außenbereiche, wir bekamen aber immer noch irgendwo ein Plätzchen. Auf die Getränke mussten wir manchmal etwas warten, aber das war alles noch im Rahmen.
Hotel Paramount Midtown
Das Paramount Midtown war für uns eine sehr gute Wahl, zentral aber noch nicht im extremen Trubel und gut an die Metro angebunden. Auch die Dubai Mall war fußläufig zu erreichen. Das Hotel liegt genau am Randbereich Downtown und Business Bay. Der Rooftop Pool war ein richtiges Highlight, die Hotelzimmer sind großzügig eingerichtet und die Badewanne haben wir tatsächlich täglich genutzt. Das Hotel lag jetzt ohne Frühstück bei 230 € pro Nacht. Ich würde es grundsätzlich empfehlen es war immer alles sauber, der Pool war natürlich ein Highlight, zu den Stoßzeiten ab 12 Uhr bis 15 Uhr sind die Liegen dort allerdings knapp bemessen. Die Zimmer zur Seite mit Blick auf den Burj Khalifa sind auch relativ ruhig und wir haben auch nichts von den Zimmernachbarn gehört. Allerdings war zum Beispiel unser Bett am Fußende instabil, ist uns so richtig aber erst am vorletzten Tag aufgefallen, zum Teil müssten die Wände im Flur mal wieder renoviert werden. Auf solche Dinge achte ich immer. Aber in unserem großen Zimmer war außer dem Bett alles in einem gutem Zustand. Wir würden es zu dem jetzigen Preis wieder buchen wenn wir wieder in Downtown was suchen.