Moin zusammen!
Wer kennt es nicht, morgens um 07:00 Uhr zieht man seine Bahnen im Pool der Mein Schiff und beobachtet das fleißige Völkchen der Liegenbesetzer. Mit Decken, Handtüchern, Zeitschriften und Sonnenbrillen bewaffnet werden die begehrten Day=Betten und strategisch günstig gelegenen Liegen am Pool annektiert und besetzt, um dann erstmal gemütlich Frühstücken zu gehen.
Neulich wurde ich in der TUI Bar unbeabsichtigt Ohrenzeuge einer Unterhaltung einiger Mitreisender über die richtige Strategie der Landausflugs-Reservierung. Sobald die Landausflüge zur Buchung freigegeben werden, also irgend wann nach 00:00 Uhr, sitzt die Familie am Rechner und reserviert für jede Destination nicht nur einen oder zwei Ausflüge, nein, gerne auch mal drei oder vier, je Wettersituation und der allgemeinen Befindlichkeit werden verschiedene Ausflüge erstmal ins Körbchen gelegt. Man weiß ja nie wie das Wetter wird und ob die Hüfte zwickt, hat man dann doch die Auswahl aus einem schönen Blumenstrauß von Ausflügen. Rechtzeitig vor Stornofrist Ende werden die Wetterberichte und der Gesundheitszustand überprüft und die unpassenden Ausflüge storniert.
Ich war ein wenig perplex mit welcher strategischen Planung manche Mitreisende das Thema Ausflüge angehen. Nun wundere ich mich auch nicht mehr warum viele Ausflüge kurz nach Buchungsfreigabe schon ausgebucht sind und einen Tag vor dem Ausflug teilweise wieder verfügbar werden.
Was meint ihr dazu liebe Mitreisende? Ist das ein Einzelfall oder steckt eine verbreitete Methode dahinter?
Sollte die Rederei dort Mechanismen entwickeln die so ein Ausflugs-Buchungsverhalten unattraktiv machen?
Ahoi und liebe Grüße
Mathi