Am 06. und 07. Oktober zeigt wir dem Sohn meines Freundes die Stadt.
Natürlich muß man etwas andere Prioritäten setzen, wenn man mit einem 15-jährigen eine Stadt erkundet.
Nach dem Frühstück ging es mit der Metro zum Bahnhof Lissabon-Oriente und liefen dann zum "Ozenario de Lisboa", dem größten Indoor-Aqaurium Europas. Wärend die beiden sich für 1,5 Stunden hinein begaben, setzte ich mich ins Cafe, welches zum Aqaurium gehört genoss das schöne Wetter.
2017 waren wir dort und ich hatte keine Lust es nocheinmal zu besuchen
, obwohl ich es wirklich empfehlen kann. Es war wärend der EXPO 98 eine der Hauptatraktionen der Weltausstelliung und liegt ja wunderschön im "Park der Nationen" direkt am Tejo.
Aber in den letzten Jahren habe ich von San Diego bis Stralsund die verschiedensten Aquarien und Ozenarien besichtigt.
Dafür bin ich dann mit dem jungen Mann mit der Gondelbahn eine Runde vom Ozenarium zum Torre Vaco da Gama und zurück gefahren. Der Herr Papa hat in den letzten Jahren Höhenangst entwickelt, obwohl er viele Jahre in den Alpen mit Gondlen auf die Berge gefahren ist
Nach einem kühlem Bierchen sind wir wieder zum Bahnhof zurück und zu "Praca Martim Moniz" gefahren. Dies ist ja die eine Endhaltestelle der bekannten Straßenbahn 28E, aber die Warteschlange war uns dann doch zu lang. Neben den "normalen" Touristen ergossen sich an diesem Tag auch Kreuzfahrer von drei Schiffen in die Stadt.
Da die Jungs, ich schon garnicht
, auch keine Lust hatten bei den recht hohen Temperaturen zu Fuß zum "Castelo de S. Jorge" zu laufen, mieteten wir für 90 Minuten ein Tuk Tuk. Zuerst wollte der Fahrer 90 Euro haben, wir konnten 10 Euro runter handeln. Dafür bekam er, da er uns super gefahren und viel dazu erzählt hat, am Ende der Tour 10 Euro Tringeld - Leben und Leben lassen!
Ein Höhepunkt der Tour war die Besichtigung der "Igreja de Engracia".
Mit dem Tuk Tuk ging es durch die engen Gassen und zum Abschluss liesen wir uns bis nach Belem fahren und stiegen am Heronymuskloster aus.
Wir besichtigten es von außen, gingen dan zum "Padro dos Descobrimentos" und bis zum "Torre de Belem".
Zurück zum Schiff ging es dann mit der Straßenbahn.
Um 10 Uhr hatten wir das Schiff verlassen und gegen 21:00 uhr waren wir an der TUI-Bar.