Für viele auf der Reise war Dublin sicherlich der Höhepunkt der Reise. Auch ich habe eigentlich nur Positives dazu gehört und mich entsprechend vorbereitet. Ich hatte mir im Internet eine Karte für das Guinness Storehouse, Book of Kells/Old Library und die St. Patrick‘s Cathedral besorgt. Also ein straffes Programm . TUI hatte einen Shuttle angeboten (9,00 EUR für den ganzen Tag - ca. 15 Minuten Fahrzeit). Das war mir zu spät und Andrang war vorprogrammiert. Wetter war sehr gut und es war sonnig .
Ich habe mich dann kurzentschlossen entschieden, ein Taxi zu nehmen. Der erste Kontakt für mich mit einem Iren . Außerdem sollen die Einwohner von Dublin angeblich die freundlichsten Menschen der Welt sein...
Beklagen konnte ich mich nicht. Die Verständigung funktionierte reibungslos und der Fahrer hat mich am Trinity College rausgelassen. Noch war da nichts los und ich konnte gut Fotos machen:
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Ich hatte mir dann vorgenommen, als Erstes das Guinness Storehouse zu besuchen. Das war ein weiter Weg zu Fuß und dank Google Maps per Smartphone gar kein Problem. Zufälligerweise kam ich auf dem Weg dahin direkt an der St. Patrick‘s Cathedral vorbei, die gerade die Türen für die Besucher aufgeschlossen hatte. Da habe ich doch gleich die Chance genutzt (leider darf ich von innen keine Fotos ins Forum stellen).
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War ganz nett .
Dann ging es aber weiter zum Guinness Storehouse, welches ich mit dem Navi problemlos gefunden hatte und auch erst vor kurzem für die Besucher geöffnet hatte . Ohne Wartezeit kam ich dank des vorausbezahltem Ticket gleich rein. Obwohl ich absolut keine Biertrinkerin bin, hat mich die Ausstellung fasziniert. In der Ausstellung wird alles über die Geschichte und die Herstellung des Bieres erklärt (leider nur auf Englisch). Das ganze geht über mehrere Stockwerke und eine kleine Kostprobe gab es zwischendurch auch schon . Schmeckte ganz okay .
Zum Schluss landete man oben auf einer Aussichtsplattform, wo man einen schönen Blick auf Dublin hatte . Dort gab es nochmal eine Kostprobe in Form eines echten Pint (ca. 0,5 Liter). Das war im Eintrittspreis enthalten.
Das Wetter machte einen ordentlichen Eindruck und so konnte ich auch mal meinen Balkon nutzen. Durch das stürmische Wetter am 1. Seetag hatte sich eine ordentliche Salzschicht auf dem Balkongeländer gebildet. Solche Salzkristalle habe ich noch nie gesehen. Da sieht man mal, wie salzig die Nordsee ist und weshalb das Schiff regelmäßig mit Süßwasser abgespritzt werden muss. Selbst die Balkonkabinen auf Deck 11 waren betroffen .
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Um 17:00 Uhr habe ich noch an der Sushi-Verkostung teilgenommen (15,00 EUR). Diese war gut besucht und hat Spaß gemacht. Als Sushi-Neuling habe ich viel Interessantes erfahren.
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Ganz satt bin ich allerdings nicht geworden . Aber kein Problem: Bin anschließend noch ins Atlantik gegangen.
Da ich auf dieser Reise noch nicht im Klanghaus war, habe ich mir dort ab 22:30 Uhr „Best of Klassik“ vom Humboldt Streichquartett angeschaut. Das hat mir gut gefallen .
Ich genieße die Zeit als Alleinreisende immer an Bord. Man kann machen, was man will und muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Gerade bei Ausflügen auf eigene Faust ist das gut . Man darf nur nicht verklemmt sein und sollte offen auf andere Leute zugehen können. Nachteil ist halt nur der hohe Aufschlag - normalerweise 80 %
So, für heute stand Southampton auf dem Programm. Der einzige Hafen, den ich schon kannte und nicht zu meinem Lieblingshäfen gehört . In London war ich schon einmal (war nicht so begeistert, außerdem ist die Fahrzeit einfach zu lange), Stonehenge interessiert mich auch nicht. Also was jetzt? Hauptsache raus aus der Stadt.
Ich hatte mich für den Halbtags-Ausflug von TUI entschieden (59,00 EUR):
Traumhafte Gärten und verzauberte Wälder
Es sollte also gleich früh am Morgen zu den Exbury Gardens gehen. Das Wetter hatte sich beruhigt und der Wetterfrosch Hugo vom Kapitän hatte angezeigt, dass das Wetter gar nicht so ganz schlecht wird. Einen Regenschirm sollte man aber trotzdem mitnehmen.
Auch wollte Fiete (mein Reisemaskottchen) unbedingt mit . Den hatte ich übrigens die letzten Tage an Bord immer nur abends in meiner Kabine angetroffen. Aber für ihn ist es ja auch die 1. Kreuzfahrt und will wohl erst das Schiffsleben kennenlernen .
Auf dem Weg zu Treffpunkt haben wir dann tatsächlich noch die Maskottchen von Facebook, Twitter etc. getroffen: „Der große Olli“, den Affen „Schnuffel“, „Der grüne Big Turtel“ und „Der ganz kleine Ludwig Löwe“. Fiete hat sich auf Anhieb mit denen verstanden.
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Pünktlich ging es los und die Passkontrolle am Schiffsausgang war total easy und unkompliziert. Man hat einen roten Klebepunkt auf seine Bordkarte bekommen.
Unsere externe Reiseleiterin hieß Julia und war sehr nett.
Auf dem Weg zu den Exbury Gardens fuhren wir durch den Nationalpark New Forest. Das gefiel mir richtig gut und wir haben auch einige freilebende Ponys gesehen .
Als wir in den Exbury Gardens waren, haben wir uns die Gartenanlage angesehen. Leider war die Jahreszeit nicht optimal und es blühte daher sehr wenig. Im Frühjahr und Sommer ist es bestimmt richtig großartig.
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Nach dem Ausflug habe ich mir Southampton noch ein wenig angeschaut. Ganz so schlecht ist die Stadt nun auch wieder nicht, wie man immer denkt (jedenfalls besser als Le Havre - meine Meinung). Ein paar schöne Ecken gibt es und ein Einkaufszentrum mit Fußgängerzone, Stadttor etc.
Das Wetter hat sich den ganzen Tag über gehalten, es war aber trübe. Ich denke, dass ich das Beste aus dem Hafentag gemacht habe und war rundum zufrieden .
Eigentlich wurden die Uhren in der Nacht von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Das heißt eigentlich, dass man eine Stunde länger schlafen konnte. Dennoch wurde ich schon um 06:00 Uhr wach . Naja. Die 1. Nacht an Bord ist bei mir immer unruhig.
Hatte mich dann entschieden, ein wenig auf dem Schiff rumzulaufen und das ein oder andere Foto zu knipsen.
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Wie angekündigt war es sehr stürmisch und das Schiff schaukelte recht ordentlich. Mir macht das absolut nichts aus aber es gab sicherlich einige .
An der Rezeption hatte mir schon einen Aufkleber für mein Meilenbuch besorgt und problemlos ein Nackenkissen bestellt. Mir war das normale Kissen zu weich.
Um 07:30 Uhr gab es Lachsfrühstück im GOSCH Sylt. Habe das mal ausprobiert aber es war ein wenig Mau. Bin anschließend in die Backstube und allmählich würde es ein wenig voller. Mein Hauptfrühstück habe ich dann gegen 08:00 Uhr im Atlantik - Mediterran eingenommen (à la carte).
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Der Service war sehr gut und Essen war sehr .
Um 10:00 Uhr gab es im Theater die Ausflugspräsentation „Southampton & Dublin“. Aufgrund des Seeganges knallten die Wellen ordentlich an den Bug des Schiffes und machte ganz schön Krach. Einige Passagiere konnten das nicht ab und verschwanden aus dem Theater . Im Vorwege hatte ich mich in Southampton schon für einen Ausflug entschieden und für Dublin auch. Diesen habe ich nach der Präsentation aber storniert, da man Dublin auch super auf eigene Faust machen kann und ich mir schon 3 Eintrittskarten im Internet besorgt hatte.
Um 14:00 Uhr hatte ich zu einem Forumstreffen am Modellschiff geladen und es kamen auch einige Leute. War ganz nett aber ich hatte eigentlich mit mehr Teilnahmen gerechnet .
Um 17:00 Uhr fand das Alleinreisenden Gäste Treffen in der Café Lounge statt. Für mich waren unerwartet viele Gäste dabei und zwei sehr nette Leute von der Crew. (Tamara Jelic - Ausflugsexpertin und Florian Diener - Deck). War absolut ein tolles Treffen obwohl nur deutlich ältere Gäste daran teilnahmen (ein einziger Mann). Rekord war eine 82-jährige, die das erste mal auf einem Kreuzfahrtschiff war . Ganz schön gewagt aber geistig noch ziemlich fit. Es gab unbegrenzt gratis Pralinen für uns .
Gegen 17:30 überholte uns plötzlich die Mein Schiff 1 auf ihrer Transatlantikreise obwohl sie später aus Hamburg ausgelaufen ist. Natürlich musste ich ein Foto machen:
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Da wir uns alle trotz des großen Altersunterschiedes ganz gut verstanden, sind wir gemeinsam ins Atlantik - Klassik gegangen und haben lecker gespeist und hatten viel Spaß .
Die Willkommens-Show ab 21:30 Uhr mit der Vorstellung durfte natürlich nicht verpasst werden und war auch ganz lustig . Jan Fortun ist echt gut drauf und der Cruise Director Ulrich Hüni auch.
Ich meine, dass ich später noch in der Abtanz Bar vorbei geschaut hatte. Da war die Stimmung aber nicht doll und kaum Mitreisende zu finden. Aber egal, ich hatte für Southampton ja einen Ausflug gebucht, der schon früh am Tag losgehen sollte. Ein wenig brauche ich ja auch...
Eigentlich
sollte es Ende November zu den Azoren gehen. Aber das war
mir dann
doch viel
zu lange hin. Über
mein Firmenreisebüro
gab es ein super Angebot für die Transatlantikreise von Hamburg nach
New York. Einige wenige Mitreisende hätte ich schon persönlich
gekannt und
mein ESTA-Antrag
war schon
erfolgreich verlaufen etc. Leider wurde meine Buchungsanfrage
aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen und mit zeitlicher
Verzögerung nicht
bestätigt .
So ein Mist und was jetzt? Hatte mich schon sehr gefreut und der
Urlaub war auch schon genehmigt. Die Alternative:
Großbritannien ab Hamburg I
Hier
wurde meine Anfrage
unverzüglich
bestätigt . Eigentlich
stand die Route nie auf meiner Wunschliste und ich habe mir die Route
eher langweilig vorgestellt. Aber bei dem Angebot konnte ich trotzdem
als Alleinreisende nicht nein sagen. Nun gut. Die Vorbereitungen
waren diesmal ziemlich zäh und ich wusste nicht so wirklich, welche
Ausflüge ich machen sollte. Über das Forum gab es zwar gute
Hinweise aber ich war dennoch ziemlich unsicher. Hauptsache
Mein Schiff und ein paar Seetage .
Der Transatlantikreise habe ich
nachgetrauert und schon Tage zuvor die Mein Schiff 1 im Netz
verfolgt. Eine Bekannte von meinen Eltern war mit ihren beiden Söhnen
das erste Mal mit TUI Cruises in Norwegen unterwegs und da gab es ja
die allseits bekannten Probleme mit dem Notstromaggregat. Das tat mir sehr leid. Dennoch war
meine Bekannte (wie ich später erfahren habe) sehr zufrieden mit der
Reise .
Wenigstens schien mit der Mein Schiff 4
alles okay zu sein .
Irgendwann ist dann der Tag des
Reisebeginns (04.09.2019) gekommen… Wettervorhersage sah eigentlich ganz positiv
aus; nur für den 1. Seetag war schlechtes Wetter mit Sturm
angekündigt.
Ich
hatte mich diesmal für den Early Check-In entschieden. So kann ich
schon ab 9 Uhr auf das Schiffchen und den Service genießen. Durch
meine Eltern hatte ich kostenlosen Fahrservice zum Kreuzfahrtterminal
Altona. Hat seine Vorteile, wenn man fast in Hamburg wohnt und quasi
Heimspiel hat… Leider kamen wir in die Rushhour, obwohl wir schon
ein wenig mehr Zeit eingeplant hatten. So war ich erst kurz nach 9 am
Terminal .
Es
wirkte gleich ziemlich chaotisch.
Man kam sich mit den abreisenden Gästen in die Quere, es war kaum
Personal vor Ort, nichts ausgeschildert, kaum Platz und wo war
eigentlich die Gepäckabgabe. Das Terminal platzte aus allen Nähten
und so kenne ich das eigentlich wirklich nicht. War nicht optimal
aber es war ja auch „nur“ der Early Checkin. Naja. Nachdem ich
mich durch das Chaos „durchgewühlt“ habe, ging es aber trotzdem
ganz schnell und ich war ungefähr kurz vor 9:30 Uhr an Bord . Im
Nachhinein hatte ich den Eindruck, dass unerwartet alle Passagiere
gleichzeitig von Bord wollten und nicht genug Shuttlebusse vor Ort
waren bzw. im Stau standen. Anders kann ich mir die Menschenmenge am
Terminal nicht vorstellen. Es handelte sich um eine Kurzreise, wo
vermutlich viele Gruppen an Bord waren .
Die Mein Schiff 4 kannte ich schon sehr
gut. War schließlich schon 2x an Bord – zuletzt auf meiner
Orient-Reise im Januar.
Als
Erstes habe ich im Atlantik - Klassik gefrühstückt. Leider gab es
kein À la carte im Mediterran. Sonst wäre ich nämlich dahin
gegangen. Als
Erstes fiel
mir der neue Butterspender auf:
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Anschließend
bin ich ein wenig auf den Sonnendecks gewesen
und habe Whatsapp-Nachrichten an die Passagiere der Mein Schiff 1
(lag in Hamburg Steinwerder) geschickt etc. Irgendwann machten die
ersten Bars auf und ich habe mir den ersten Cocktail gegönnt…
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Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die neue Aufmachung der Getränkekarten. Jetzt ist da alles nach Themen/Alkoholarten sortiert.
Bis zum Mittagessen ging es so weiter (habe einige Cocktails getrunken ) und
bin überall rumgelaufen. Habe schon schnell Anschluss zu
Mitreisenden gefunden und es gab die ersten netten Gespräche. Gleich
nach Öffnung der Restaurants zum Mittagessen um 12:00 Uhr habe ich im Atlantik
Klassik Platz genommen. Es war schön leer und ich habe einen tollen
Platz am Fenster bekommen. Um genau 12:27 Uhr kam die SMS, dass meine
Kabine schon für mich bereit ist und außerdem habe ich die
Reservierungsbestätigung für das Hotel in Dresden für unser
Forums-Treffen im nächsten Jahr erhalten. Aber egal… Erstmal was Essen…
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War ausgesprochen lecker, Service war top
und alles machte einen eingespielten Eindruck .
Nachdem
ich mich gestärkt hatte, habe ich meine Balkonkabine 6105 bezogen,
die direkt am Treppenhaus B lag – kurzer Weg. Die Kabine hat eine
uneingeschränkte Sicht und ist absolut empfehlenswert (war eine
Flex-Zuteilung). Habe
schnell meine zwei Koffer ausgepackt (ein Koffer nur mit Schuhen –
da ich Fahrservice hatte) .
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Die
nächsten Stunden plätscherten
so dahin… Langweilig war mir jedenfalls nicht … Um 14:00 Uhr habe ich noch am SPA Rundgang teilgenommen.
Irgendwann war dann die Zeit für die
Seenotrettungsübung gekommen (18:15 Uhr), die diesmal irgendwie nicht so
reibungslos verlief . Meine Musterstation war im Bereich des Tag &
Nacht Bistros.
Gegen 19 Uhr haben wir pünktlich abgelegt. Jan Fortun
war der Kapitän auf der Reise und außerordentlich sympatisch .
Leider hat es angefangen zu regnen und nur die „echten“ Hamburger
waren noch längere Zeit an Deck . Es standen viele Schaulustige
sowohl am Terminal als auch am Elbstrand. Es waren auch viele
Schaulustige von Mitreisenden dabei und man hat sich mit Flaggen
zugewunken. Das war sehr lustig und toll anzusehen. Wir hatten einen
riesigen Spaß dabei. Jan Fortun war mit dem Typhon überhaupt nicht
sparsam .
Bis Wedel habe ich es leider nicht
ausgehalten (wurde immer ungemütlicher) und ich musste mir auf der
Kabine erstmal meine Haare föhnen.
Für das
Abendessen hatte ich mich dann für Gosch entschieden. War ja schon zum Mittagessen im
Atlantik gewesen.
Dann ging es wieder an die Bars
und ich hatte einen wirklich tollen Abend. Interessanterweise hatte
ich nur Mitreisende aus Hamburg kennengelernt. Ein Ehepaar fand ich
sehr amüsant und wir haben uns bestimmt fast 4 Stunden verquatscht
an der Waterkant Bar. Das Pärchen ist schon lange verheiratet
gewesen, der Mann Renter, seine Frau noch berufstätig. Der Mann
überreicht seiner Frau jedes Jahr einen Zettel mit Zeiträumen, wo
sie bitte Urlaub einreichen soll. Ansonsten weiß sie nichts weiter.
Der Mann organisiert alles komplett alleine und die Frau bekommt nur
kleine Hinweise (z. B. ob ein langer oder kurzer Flug ansteht, mehr warme oder
leichte Kleidung eingepackt werden soll etc.) Das war auch mit dieser Kreuzfahrt so. Die
Frau wusste noch nicht einmal, wohin die Reise genau geht. Das hat sie erst an den Hinweisschildern an Bord mitbekommen . Fand ich eine
klasse Idee und hat Spaß gemacht zuzuhören .
Spät Abends bin ich sehr zufrieden ins
Bettchen gefallen . Hatte schon jetzt den Eindruck, dass es eine tolle
Reise werden wird .
Habe gestern an der Rezi nachgefragt. Leider ist Kette/Anhänger nicht aufgetaucht, die haben in den Listen nachgeschaut, aber da passt nichts. Sorry.
An die Anderen:
Reise ist super, Crew ist mega - genauso wie Kapitän Jan Fortun . Nach der Reise schreibe ich wieder einen Bericht. Gestern Notausschiffung mit Helikopter, daher leichte Routenanpassung. Hoffe, dass es dem Patient schnell wieder besser geht.
Sowas kann immer passieren. TUI kann dafür nichts und hat das Beste aus der Situation gemacht. Ich kann den Ärger verstehen und wäre wahrscheinlich ähnlich drauf.
Ich bin aktuell auf meiner 16. Kreuzfahrt und es musste mal auf einer früheren Cruise Malta ausfallen. Das war damals das wirkliche Highlight einer Tour gewesen und die Stimmung war dann sehr mies an Bord. Auch ich war sehr enttäuscht, obwohl ich Malta schon kannte. Trotzdem war die Reise toll. Jede Reise ist unverwechselbar. Ich hatte auch Touren, die nicht so gut wie andere waren. Das ist völlig normal. Die nächsten Kreuzfahrten sehen garantiert wieder besser aus . Und ihr habt was Einmaliges erlebt.
Das TUI so schnell mit dem Bordguthaben war, finde ich ,
Es grüßt Euch live aus Southampton von der Mein Schiff 4
Nordlicht1980
PS: Eine Bekannte von meinen Eltern war mit ihren Söhnen auch an Bord - das erste Mal Mein Schiff (vorher einmal AIDA). Die tun mir auch echt leid. Nach meiner Reise rede ich auch mit denen...
Ich habe kostenfreien Fahrservice und um 07:45 Uhr soll es losgehen. Hoffe dann, um 9 Uhr am Terminal zu sein. Erstmal frühstücken - am liebsten mit Service am Platz und dann schauen, wo ich „cocktaillieren“ kann .
Vielleicht laufen wir uns morgen schon irgendwo über den Weg. Übersehen kann man Dich ja eigentlich nicht . Ansonsten bis 14 Uhr am 1. Seetag.
Nicht ärgern, nur wundern... Ist im Job ja auch so.
Ich hatte schon Mitreisende an Bord von TUI, die ich am liebsten während der Reise selber von Bord geschmissen hätte. Das Verhalten von denen gegenüber der Crew war unmöglich . Genau solche Leute schreiben dann wohl auch die schlechten Bewertungen.
Ändern können wir daran leider selber nichts. Wäre aber auch langweilig, wenn alle Leute gleich ticken...
Danke. Auf die 4 passe ich auf - das kannst Du mir glauben...
Werde gleich morgen früh auch dafür sorgen, dass der Klabautermann ganz schnell von der 1 verschwindet und sich dort nie mehr blicken lässt. Zur Not setze ich Nessie auf ihn an