Caribbean Dream vom 10.-28.3.2015 mit der MS 1

  • Du schreibst wirklich toll! Und so traumhafte Fotos noch dazu!

    Danke!

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

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  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten

  • „Die rote Sonne von Barbados!“

    Auf vielfachen Wunsch, einer einzelnen Dame, ihr kennt sie bereits als die beste Ehefrau aller, soll ich als Erinnerung diesen Musiktitel auswählen. Dabei würde ich lieber einen Reggae Titel vom Altmeister Bob Marley zitieren, aber die Flippers? By the Way, fällt mir doch gleich etwas zum Thema Flippers und ihren oben zitierten Song ein. Soll doch die eingedeutschte Sprechweise des Songs zur Eindeutschung von Barbados geführt haben, zumindest was den Namen angeht! Also bitte ich diese Aussprache zu verwenden: [baʁˈbaːdɔs] ;-)

    Hoch oben vom Schiff zeigte Barbados nicht gleich was die Insel wirklich bietet. Unseren Ausblick prägten hohe verlade Kräne und ein Meer aus Häusern die nichts von Karibik hatten. Bei näherer Betrachtung täuschte der Eindruck wie wir schon bald feststellten.

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    „…wer nicht fragt, bleibt dumm!“

    Kaum das wir den Bauch des Schiffes mittels der obligatorischen Gangway verlassen hatten, konnten wir sie auch schon sehen. Wahre Heerscharen von Minibussen die nur darauf warteten uns zu Diensten zu sein. Hinein ins Getümmel und den besten Preis ausgehandelt lautete die Devise. Unsere Anfrage nach einem deutschsprachigen Reiseführer bekamen wir auch tatsächlich positiv beschieden. You will have to ask for Peter [ˈpeːtɐ]. Wir können eine Menge sehr netter Dinge von Peter sagen, er ist ein fabelhafter Guide, er scheint immer ruhig und ausgeglichen, er führt sicher seinen Bus, fährt nicht zu schnell, aber deutsch sprechen, dass kann Peter leider nicht! Ein Umstand , mit dem wir durchaus leben konnten.


    Wir wollten die Sehenswürdigkeiten von Barbados anschauen, eine Rum Destille inspizieren und selbstverständlich an den Strand. Alle unsere Wünsche konnten wir im Pauschalpreis integrieren, dieser näherte sich nach zarten Verhandlungen ein wenig unseren Vorstellungen.

    „in a Taxi heading downtown …“

    Sehr geehrte Damen und Herren, nehmen sie Platz, schnallen sie sich an unsere gemeinsame Reise beginnt hier und jetzt. Mit ähnlich salbungsvollen Worten, nur eben in Englisch, startete Peter unsere Tour. Vorbei am Kricketstadion, der Rum-Destillerie hinein in die Stadt, dem teuren Teil der Stadt. Den Namen des teuersten Hotels der Stadt, mit dem exorbitant gesalzenen Preis für eine Übernachtung haben wir, gleich nach dem er in unsere Ohren gedrungen war, wieder aus dem Gedächtnis gelöscht. Vorbei an einem Bauplatz, eine freie Fläche eben, für den auf dem Grundstücksmarkt laut Peter bummelige drei Millionen Dollar abgefragt werden, näherten wir uns dem Wohnsitz von Rihanna. Hübsches Anwesen nennt die Dame ihr Eigen, die genaue Bezeichnung lautet wohl eher Palast, leider war sie gerade nicht da. Schade, der Kaffee mit Rihanna fällt also aus!

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    Das teuerste Grundstück der Insel

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    Das teuerste Hotel der Stadt

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    Rihanna war leider nicht da :(

    „London calling …“

    Hier wohnen sie also die Stars. Wayne Roney, Cliff Richard und und und … Wer wollte nicht auf einer Insel wie Barbados wohnen? Wir im Übrigen auch!

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    Die weitere Fahrt mit Peter zeigte uns nicht nur die schönen und teuren Seiten von Barbados, sondern auch die weniger begüterten Stadtviertel. Bunte Häuser die sich in die Vorstellung einer karibischen Insel nahtlos einfügen, doch eben nicht immer glamourös und vollkommen.

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    Next Stopp: die älteste Kirche von Barbados

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    „ … die Kuh macht muh.“

    Weiter geht es durch die Straßen hinaus aus der Stadt, hinein in die Berge. Na ja, Hügel wäre wohl die bessere Bezeichnung, aber es geht bergauf. Hinauf zum höchsten Punkt der Insel, dem schönsten Aussichtspunkt der Insel. Auf dem Weg dorthin haben wir Erlebnisse die einem Déjà-vus gleich kommen. Die grüne hügelige Landschaft, gepaart mit den Milchkühen – ja Kühe, echte schokobraune Kühe! Wir waren überrascht, Milcherzeuger hatten wir nicht erwartet.

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    Es fällt mir im Verlauf dieser Reiseerzählung immer wieder schwer die Worte zu finden die mich bewegten. Worte die dem Bild im Kopf genügen. Sätze die nicht in Superlativen enden. Wir fanden den Ausblick in dieses Tal märchenhaft schön.

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    „Der Teufel hat den Schnaps gemacht!“

    Vor dem Strand war noch die Rum-Destille dran. Ich mache es kurz. Nette Destille, nett anzusehen, für unsere Begriffe zu teuer für das Gebotene. Aber vor allem zu schnell. Zu schnell für uns, den leider sprach dieser Erklärbar im Takt eines Maschinengewehrs! So gut ist unser Englisch leider nicht. Schade! Ohne Übertreibung, der Rum war echt lecker! Kleine Randnotiz: Den Eintrittspreis zur Destillerie bezahlten wir selbst, also „on Top“ auf den mit Peter vereinbarten Fahrpreis. Das war für uns das einzige Ärgernis an diesem Ausflug. Wir waren von alles inklusive ausgegangen. Nachdem wir die Fahrtkosten aber schon im Vorfeld drücken konnten, haben wir uns nicht weiter echauffiert.

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    „Down on the Beach ...“

    Unsere letzte Station, wie so häufig, war der Strand. Peter quälte seinen Kleinbus durch den Stadtkern zu einer kleinen Strandbar. Die Benutzung des Strandes ist, laut Peter, an allen Stränden frei. Auch in der Bar mussten wir nichts verzehren, wird aber gerne gesehen. Wir haben uns ein heimischen Bier munden lassen und das freie WLAN genutzt. Wobei wir zunächst schon, angesichts der hohen Preise, ein wenig geschockt waren! Hier wurden allerdings Barbados Dollar verlangt, was den Preis stark relativierte.

    Der Strand von Barbados konnte nach dem Erlebnis auf Tobago nur verlieren. Genau so war das dann auch leider. Das bedeutet nicht das dieser Strand hässlich gewesen ist, nein, er war nur etwas anders. Auch hier rauschten glasklare Wellen auf den blitzsauberen, weißen Sand. Hier konnten wir zum ersten und einzigen Mal Fische beobachten. Die kleinen, fast durchsichtig scheinenden Vertreter ihrer Art konnten wir nur dank ihrer sehr dunklen Augen überhaupt erkennen.

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    Dieser Strand war schön, nur leider nicht unserer ;( Peter wollte mit uns zum Carlisle Beach

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    Die Abholung durch Peter funktionierte hervorragend, gezahlt haben wir selbstverständlich erst nach der Rückkehr im Hafen.

    Unser Fazit zu Barbados: Schöne Insel, lecker Rum, klasse Guide, gerne wieder!

    P.S. Seit dieser Insel habe ich leider einen Ohrwurm. Nach meinem Wissen verschwindet ein Ohrwurm nur dann, wenn man ihn möglichst häufig teilt. Viel Spaß mit den Flippers! ;-) „Die rote Sonne von Barbados …!

  • @Schoebelinchen

    Danke für den herrrlichen Reisebericht. Der ist sehr unterhltsaam geschrieben, schön zu lesen und die Fotos sind toll. Ihr habt sehr schöne Strände gesehen... ich hatte vorher immer genau diese Angst, ich könnte sie verpassen.

    Trotzdem hatte ich einen Traumurlaub auf dieser Route und man muss sich darüber im Klaren sein.... man kann nicht alles sehen

    Ich freue mich auf die Fortse :freude: tzung

    LG Anne

  • Danke für diesen tollen Reisebericht :D
    Unsere nächste Kreuzfahrt führt uns auch in die Karibik.
    Habe noch eine Frage zu Tobago , da wir diesen Ausflug mit dem schnorchelausflug und dem Nylon pool über tui buchen wollen, sind viele bunte Korallen zu sehen ? Und Fische ?
    liebe grüße :)

  • Heute ist wieder Seetag. Wo uns die Landgänge mit Informationen überfluten, bleiben die Seetage doch meist eher lau. Heute ist alles anderes. Andere haben Rücken, wir haben Brücke! Vorsicht Satire.

    Schon am ersten Seetag, an diesem durfte ich all die netten Menschen aus dem Forum von Pooldeck24 kennen lernen, ich war der kleine, dicke Stille unter dem Tisch, hat uns die beste Ehefrau aller beim Kapitäns Dinner angemeldet. Ach nein, dass war doch ein Besuch der Bilge mit Bilgeschwein füttern. Moment, jetzt habe ich es wieder – wir gehen auf die Brücke!

    Warum man sich da so lange vorher anmelden muss, keine Ahnung. Zur Beantwortung dieser Frage zitiere ich gerne das Mahatma Prinzip. Noch nie gehört? Ma hat ma Glück, ma hat ma keins!

    „Bridge to Captain“

    Ui ui ui, bin ich aufgeregt! Gleich geht es los. Haben wir unser Schattenbad extra für diesen Besuch stark verkürzt, ich hoffe da kommt jetzt richtig was. Treffen ist vor der Xlounge, da wo die Schoschonen (wir) nicht wohnen!


    Nach kurzer Wartezeit, wir bekommen immer mehr Zuwachs, erscheint die Concierge unseres Dampfers, danach im Duett eine Dame und ein Herr von der Security. Die richtige Zeit wäre mittlerweile, doch wahrscheinlich liegt ein Notfall vor. Lenkrad abgebrochen und kein Ersatz vorhanden. Wir warten weiter. Dann klingt aber endlich aus dem Bordtelefon, nennt sich wohl auch „Gehi Sprechi“, der Aufruf für uns – wir dürfen los.

    „Die Treppe hinab und die Flure entlang...“

    Nur noch ein winzig kleiner Sicherheitscheck. Streng sortiert nach Männlein und Weiblein lassen wir diesen kommentarlos über uns ergehen. Ready? Ready! Es geht ins Allerheiligste! Wir bekommen die Augen verbunden, es ist uns untersagt zu sprechen, höchste Sicherheitsstufe und Konzentration! Im Gänsemarsch führt man uns, der Hintermann legt die Hand auf die Schulter der Vorderfrau. Durch scheinbar endlose Gänge, (sind wir bald da?) Muff von alten Socken quält unsere Nasen, gelangen wir endlich an unserem Bestimmungsort an. Eine Tür schwingt quietschend auf, die Augenbinden rutschen fast von selbst herunter, von der uns anlächelnden Sonne geblendet erblicken wir die Lichte Gestalt des Kapitäns – es gibt ihn wirklich. Oder aber: Der Adler ist gelandet, wir sind im Horst!


    Warmherzig lächelnd empfängt er uns mit salbungsvollen Worten: Willkommen auf der Brücke. Dankbar nehmen wir nach dem langen, entkräftenden Marsch das Angebot zu sitzen an. Gerne hätten wir ein kühles Getränk, am liebsten in Form einer Hopfenkaltschale, aber wir möchten nicht unhöflich erscheinen. Also lauschen wir gebannt den Worten unseres Kapitäns. Er spricht von technischen Dingen die wir nicht verstehen, unterweist uns in der Kunst der Navigation, danach dürfen wir das Schiff ca. 3 Zentimeter an einem großen Felsen vorbei manövrieren. Deja-vu! „

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    Alles klar auf der Andrea Doria.“

    Nach einer knappen Stunde ist alles vorbei, noch ein Foto von uns mit dem Boss.


    War schon klasse auf der Brücke, aber am besten war die tolle Aussicht! So neigt sich wieder einmal ein langweiliger Seetag dem Ende entgegen. Was uns wohl der Nächste bringen wird?

  • @Schoebelinchen und vermutlich dem besten Ehemann aller!! 8o

    Ich könnte noch stundenlang Berichte von euch lesen ... ist ja doch zu köstlich!! ... und wo ich nun per Reisebericht noch alles war ... toll! :thumbsup:

    Ich bin gespannt auf die 2. Woche!!

    Herzliche Grüße von Edith

  • @ Jane
    Wir haben viele Fische gesehen, unser Freund war mit der Gopro unterwegs und hat gefilmt. Wir selber würden allerdings immer wieder den privaten Ausflug vorziehen, kann man bequem von Deutschland aus buchen. Es ist einfach individueller. Wir waren eine kleine Gruppe, es ist einfach was anderes, ob man mit 50 oder mit 15 Leuten unterwegs ist. Wir haben bis auf den Ausflug auf Isla Margarita alles auf eigene Faust organisiert und haben immer das Glück gehabt, dass wir die schönen Punkte immer allein mit unserer kleinen Gruppe gesehen haben.

  • Danke Edith, wir geben uns auch alle Mühe :) dem besten Ehemann aller macht es auch richtig Spaß, seine Erlebnisse niederzuschreiben

  • Schoebelinchen: Ihr macht das super! Danke dafür. Freuen uns schon auf morgen / Dominica...

    Allerdings haben wir noch einen Tip für Euch - gegen den Ohrwurm:
    Woah, I'm going to Barbados (hier bitte: Barbiehdos aussprechen)
    Woah, back to the palm trees
    Woah, I'm going to see my girlfriend
    Woah, in the sunny Caribbean sea
    (von Typically Trop ical - steinalt)

    @all: Verkraftet Ihr evtl. noch einen Reisebericht über denselben Zeitraum? Ich weiß, die 2 vorhandenen sind unerreichbar, aber neue Infos und neue Perspektiven schaden ja nicht, oder?

    Viele liebe Grüße
    Alex

    Coming soon:
    Malaysia mit Vietnam 19.01. bis 04.02.2016

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    Malaga trifft Palma de Mallorca 29. April bis 05. Mai 2016

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    [/url]
    (das muss natürlich "Rockliner 4" heißen...)

    Schön war´s:
    Südliche und nördliche Karibik vom 14. bis 29. Dezember 2012
    Hamburg trifft Mallorca vom 20. September bis 03. Oktober 2014
    Südliche und nördliche Karibik vom 13. bis 28. März 2015

    Wunschliste:
    von New York nach Jamaika / Norwegen mit Spitzbergen und Island

    8) 8) 8)
    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut
    (Eduard Mörike)

  • @Flughund

    RB? Karibik? Her damit !!! Jeder Bericht ist EINZIGARTIG und hat KLASSE!

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

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  • :freude: Nur zu Alex, schwingt die Feder, wir freuen uns auf Euren Bericht!

    Liebe Grüße von uns zwei Hamburgern

  • Ups, den falschen knopf gedrückt - jetzt hab ich mich selbst gelobt. Wollte ich nicht...

    Dann macht Euch auf was gefasst - geschrieben hab ich schon alles für uns. Jetzt muss es nur noch aufgehübscht und nach und nach eingestellt werden.

    Liebe Grüße

    Coming soon:
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    (das muss natürlich "Rockliner 4" heißen...)

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    Wunschliste:
    von New York nach Jamaika / Norwegen mit Spitzbergen und Island

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    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut
    (Eduard Mörike)

  • Wenn du noch mal auf den Like-Knopf drückst, machst du es rückgängig.

    ist mir auch schon passiert!

    freue mich auf euren RB!

    LG Claudia und Uwe
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  • @maischo: Dankeschön!!! Schon erledigt

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  • @ Jane
    Wir haben viele Fische gesehen, unser Freund war mit der Gopro unterwegs und hat gefilmt. Wir selber würden allerdings immer wieder den privaten Ausflug vorziehen, kann man bequem von Deutschland aus buchen. Es ist einfach individueller. Wir waren eine kleine Gruppe, es ist einfach was anderes, ob man mit 50 oder mit 15 Leuten unterwegs ist. Wir haben bis auf den Ausflug auf Isla Margarita alles auf eigene Faust organisiert und haben immer das Glück gehabt, dass wir die schönen Punkte immer allein mit unserer kleinen Gruppe gesehen haben.

    ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue auf eigene Faust mit taxi solche Ausflüge zu machen, wir sind ja nur zu zweit.
    klar die Hafenstadt besichtigen oder mit dem Taxi zum nächsten Strand zu fahren das werden wir wohl machen.
    meine Bedenken beziehen sich auf die Verlässlichkeit der taxifahrer und der Sicherheit auf einen boot. Liebe sonnige
    grüße :D

  • Toller RB!
    macht super viel Spaß mitzulesen!!

    viele Grüße

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    [/url]de']

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    [/url]Adria intensiv mit der MS 4 vom 12.07.2026 - 26.07.2026

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    Unser großes Abenteuer- 24 Tage - Rundreise Südwesten USA - 4 Städte, 6 Nationalparks und so viel mehr


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    mit der MS 7 „Norwegen mit Nordkap und Spitzbergen“ vom 23.06. - 07.07.2024 :love:


    Fange den Wind in deinen Segeln.Forsche.Träume.Entdecke.

    schon vorbei:
    MS1 westl. Mittelmeer mit Barcelona 10/2013 :)
    MS1 Transatlantik Ost 03/2015 :love:
    MS 4 Mittelmeer mit Kanaren 10/2016 :thumbup:

    MS 4 Östliches Mittelmeer mit Athen 10/2018 8)<3

    MS5 Großbritannien mit Irland II 07/2019 <3:) :!:

    MS 4 Westeuropa mit Lissabon 08/2022 <3 :) <3  Reisebericht!!

    MS 7 Norwegen mit Nordfjordeid und Spitzbergen 06/24 :love: :!: 8)

    MS 7 Kanaren mit Madeira - eine Geburtstagsreise vom 23.02. - 02.03.2025 8)<3:) Reisebericht!

  • @Jane
    Da brauchst Du wirklich keine Bedenken haben, die Taxifahrer sind verlässlich und auch sehr nett im Umgang mit den Gästen. Sie zeigen einem wirklich schöne Ecken, wo man sonst als Touri vielleicht nicht so hinkommt und erklären auch sehr gut, allerdings sollte man dafür Englisch können.
    Wir haben 2 Ausflüge direkt bei deutschen Auswanderinnen von Deutschland aus gebucht, die machen ihre Ausflüge tagaus tagein mit den Schiffsgästen. Die können sich gar nicht erlauben, dass irgendetwas schiefgeht, schließlich werden sie in den Foren immer erwähnt. :) Ne schlechte Kritik wäre da schon fatal.
    Wenn Du Interesse hast, geb ich Dir gerne mal die Kontaktdaten der Beiden, die Ausflüge waren wirklich klasse.

    Liebe Grüße
    Anke

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    Dominica die nächste Insel auf unserer Reiseroute ist vulkanischen Ursprungs. Nicht zu verwechseln ist die Insel Dominica, mit dem Namen Domenica Niehoff. Diese Dame war die bekannteste Hamburger Prostituierte, die Anno domini 2009 das zeitliche segnete. Sie war engagiert als Streetworkerin, welche sich für die Rechte der Prostituierten einsetzte. Dominica zeigte sich häufig in schwarzen, gerne auch freizügigen Outfits, ein Umstand der ihrer Profession zuzuschreiben ist. Als ein weiteres Bindeglied zwischen der Insel und der Hure könnte neben dem schwarzen Gewand, die Hügeligkeit der Landschaft dienen …

    „Wie es euch gefällt.“

    Der Tag fing fast noch vor dem Aufstehen an! Weil wir hatten natürlich einen ganztägigen Ausflug mit Petra Charles gebucht. Was bedeutete: Komm aus den Federn, sei vor den vielen Hundertschaften hungriger Mitesser am Buffet, um dann rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Unsere Bewältigungskampagne las sich so:

    - Regenwald satt, mit Regen
    - Indian River mit Pirates of the Caribbean
    - Badestop mit ins Wasser Hopp
    - Rumpunsch auch satt

    Nach dem Frühstück wanderten wir frohen Mutes von Bord. Nach dem Frühstück bin ich immer frohen Mutes, habe ich doch gerade die erste Mahlzeit des Tages verhaftet. Petra war auch schon da und überführte uns in die kundigen Hände von Sheepee. Sheepee ist Geschäftsmann! Das sagt fast schon alles! Den Luxus eines Kleinbusses mit mehr als 10 Plätzen für vier People (Barbados) konnten wir hier nicht geniessen!

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    Es wurde eng, ich meine richtig eng. Nach dem ersten hineinschlüpfen in unseren Bus (Kleinbus!) war mir klar wie das Gefühl sein muss am gesamten Körper zu enge Schuhe anzuhaben! Das war aber noch nicht einmal das schlimmste. Nein! Hinter mir ein Sabbelsack, vor mir seine Frau, eine Klugscheisserin! Mir stellte sich die bange Frage der Priorität:

    - Öl, um besser in den KLEINBUS zu gelangen-

    Ohrstöpsel, um die Fahrt besser ertragen zu können

    Das war es wieder mein Problem – klappern! :-)

    Doch was darf ich berichten, der besten Ehefrau aller ging es ähnlich. Wobei, die beste Ehefrau aller, den Sabbelsack als das größere Übel empfunden hat, bei mir war es eher umgekehrt. Die Zeilen, die hier folgen sollten, wurde von der besten Ehefrau aller, meiner Lektorin, zensiert. Sie war der Meinung, dass ich meinen nicht kompensierten, und im Weiteren nicht ausgelebten Gefühlsstau, so besser nicht zum Ausdruck bringen solle! Ich folge hier, mit großem Bedauern, ihrer Empfehlung und überlasse die Ausschmückung des Themas euch und der reinen Phantasie.

    „she got diamonds on the soles of her shoes“

    Hoch und höher geht es den Berg, ja Berg, hinauf. Dem KLEINBUS wird schwindelig, mir auch. Erster Stopp nach fast vierzig Minuten Fahrt. Dieser Ausblick entlohnt mich für fast alles. Herrlicher Blick auf die Nachbarinsel, war das St. Lucia? Es geht weiter hinauf. Hier und da gibt es noch Reste der Bananenernte zu sehen, richtig interessant wird es an einem Ananasfeld. Ich hatte so etwas bis dato noch nicht zu Gesicht bekommen. Spock würde den Kopf schütteln, ich meine: Faszinierend!

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    Weiter und weiter hinauf, der Regenwald ist die Krönung der Vegetation. Dann, völlig unspektakulär, sind wir da! Eine Hütte, markiert quasi den Eingang. Wir haben uns extra noch ein Regendichtes Cape, landläufig nennt sich das Plastiktüte, eingesteckt – weil im Regenwald, da regnet es ja immer!

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    „Ein Taucher der nicht taucht...“

    Oder warum es im Regenwald doch nicht geregnet hat! Um es gleich zu beantworten: Es hat nicht geregnet, zumindest nicht solange wir im Wald waren. Warum wir keinen Niederschlag in Form von Wassertröpfen hatten, kann ich aber leider nicht beantworten. Der Star des Vormittags zeigte sich von seiner besten Seite – grün! Grün in gefühlten eine Million Schattierungen. Weitere, wer könnte sich das denken, vorherrschende Farbe – braun. Bäume sind halt so. Es ist wirklich fesselnd anzusehen wie hoch und breit diese Urwaldriesen sind. Petra erklärte gekonnt, zumindest denke ich das, weil leider war ich immer hinten und sie hat vorne erklärt, die uns umgebende Flora. Von der Fauna war nichts, aber so rein überhaupt nicht zu bemerken. Leider waren aber die am Aussichtspunkt sonst häufiger zu beobachtenden Papageien, wohl eher mit den Mamageien beschäftigt! Von denen konnten wir leider noch nicht mal eine Schwanzspitze entdecken.

    „Et es wie et es.“

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    Enthusiasmiert hüpfte unsere Erklärbärin von Baum zu Baum und Strauch zu Strauch. Blätter streicheln auf kleine Blümchen hinweisen, und natürlich eine Geschichte dazu erzählen. Der Rundgang, einigermaßen festes Schuhwerk ist wirklich empfehlenswert, dauerte ca. eine Stunde. Die beste Ehefrau aller und ich waren danach froh wieder am Bus zu sein, ein Getränk zu trinken und uns auf das kommende freuen. Um es mal für mich auf den Punkt zu bringen. Ich bin ein eher Technik fixiertes Männchen, dass auch gerne mal im Wald spazieren geht. Den Wahnsinnskick konnte ich aus diesem Besuch nicht ziehen. Da die beste Ehefrau aller ein eben solches Gefühl partizipierte, beschlossen wir den Regenwald für die Zukunft in Ruhe und ohne unsere Einmischung wachsen zu lassen.

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    Wer den Berg rauf kraxelt muss ihn auch wieder runter kraxeln! Das ist wohl das Leid der Gipfel stürmenden Zunft. Wir hatten lediglich die Platzangst beim Hineinschlüpfen in den Bus zu überwinden und am Abend die erlittenen Hämatome zu zählen.

    „ … wir sind spät dran und haben keine Zeit „

    Hatte ich es erwähnt? Wir hatten uns heute mit dieser Tour ein wahrliches Mammut Programm aufgehalst! Der Tagesordnungspunkt hielt nun als nächsten POI den Indian River für uns parat. Um es vorweg zu nehmen, wir, also die beste Ehefrau aller und auch ich, fanden es sehr sehr schön hier. Hier gab es auch wesentlich mehr, aus nur grün und braun Töne, zu bewundern. Pulsierendes Leben um uns herum, wenn wir mal von den eher stillstehenden Krabben absehen. Aber eben diese waren für uns echte Hingucker. Flatternde Vögel forderten mal wieder das Mahatma-Prinzip heraus. Immerhin lachte Fortuna uns heute ins Gesicht, so das wir zu dem einen oder anderen Bild unserer gefiederten Freunde in der Lage waren. Ansonsten sahen sie gut aus, stehen die Gegend voll und fressen den Fluss leer!

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    Die Vielfalt um uns herum war für uns sehr beeindruckend. Unser Führer, mit Nickname Spagetti, erklärte gut, zeigte viel Verständnis wenn wir mal eine Aufnahme nicht hinbekommen haben und ruderte zurück. Im wahrsten Sinne des Wortes! Merke: Hier auf dem River wird nur gerudert – das ist nicht geschludert!

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    Pitstop! Gegen ein kleines Entgelt durften wir teilhaben an den Köstlichkeiten der Karibik. Rumpunsch! Doch der Stopp diente nicht nur der körperlichen Stärkung. Florale Motive, insbesondere die Vielfalt an roten Blumen in den unterschiedlichsten Farben Formen, hatten es mir angetan. Man möge mir die platte Ausdrucksweise nachsehen, ich bin doch kein Botaniker! Spagetti nutze die Zeit um seine Batterien aufzutanken und schlummerte ein wenig. Als kleines Bonbon empfanden wie die frisch aufgeschlagene Kokosnuss. Spagetti hatte einfach seine Kumpels von der Hütteninstandsetzung angeschnorrt, und schon hatten wir den kleinen Imbiss. Lecker! Diese Hütte soll im übrigen das Domizil des Mediums Tia Dalma aus dem Kinostreifen Pirates of the Caribbian gewesen sein. Das klang plausibel und sah auch noch hübsch aus, geglaubt!


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    Die Flora zeigte sich hier von ihrer besten Seite, wie bereits geschrieben rote Blümchen im Vorgarten, echt schick. Aber auch die Fauna, mit sonnenbadenden Leguanen auf dem Hochsitz, war in bester Manie vertreten. Was uns nach dem Ende unseres Trips mit dem Boot erwartete, kann ich leider nur in Worte fassen. Ein Foto zu schießen war leider nicht möglich, viel zu schnell war der Augenblick vorbei. Ein Schwarm fliegender Fische flog durch die vor uns liegende Bucht. Zwei, drei, vier ein fünftes Mal konnten wir die Wellen von silbrig schimmernden Fischleibern aus dem Wasser springen sehen, dann war es vorbei. Das Erlebte hat sich in unseren Köpfen eingebrannt. Traumhaft!

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    Zum Strand. Auf die Gefahr mich zu wiederholen, wir gehen gerne an den Strand. Vom dem folgenden waren wir ein wenig enttäuscht. Wie bereits beschrieben ist Dominica vulkanischen Ursprungs. In diesem Fall war der Strand nicht ganz schwarz sondern so irgendwie, irgendwie grau! Es machte sich an wie eine Mischung aus hellem Sand und schwarzen Basaltkörnchen. Die beste Ehefrau aller und ich zogen daraus den Schluss: Heute wird nicht mehr gebadet, wir bleiben trocken.

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    Unser Resümee zu Dominica. Wir würden sofort wieder hier her fahren, auch gerne wieder mit Petra. Sie bietet schließlich noch andere Touren an. Den Strand würden wir nicht mehr besuchen, doch trotz dieser Einschätzung haben wir den Ausflug und Dominica in schöner Erinnerung.


  • Hallöle @Schoebelinchen,
    begeistert lese ich mich in Eure Karibik - Cruise rein ;) .
    Oh mann ist das genial alles wieder zu sehen und das mit anderen (Euren) Augen.
    Toll geschrieben :thumbsup: ... macht Laune weiter zu lesen und fast gleiche Bilder zu entdecken.
    Freue mich schon auf Eure Erlebnisse auf den nächsten Inseln.
    LG
    Gabi