10 Tage Karibik ab Miami mit der MSC Divina - März 2025

  • Da in meinem Vorstellungsfaden die Idee gut ankam, möchte ich euch hier sozusagen als Einstieg in dieses Forum von unserer Reise in die Karibik in 2025 berichten. 10 Monate ist das schon her - Wahnsinn, wie die Zeit vergeht... würde mich freuen, wenn der ein oder die andere noch Freude beim Lesen hat.

    Und da ich noch auf die Freischaltung für Fotos warte, berichte ich in diesem ersten Abschnitt gern Allgemeines (Anreise, Vorübernachtung, etc...)

    An- und Abreise ab Frankfurt - Miami direkt, mit Condor in der Premium Economy

    Insgesamt 4 Nächte vorher und nacher in Miami

    Route: Miami - Seetag - Falmouth, Jamaika - Seetag - Oranjestad, Aruba - Willemstad, Curacao - Seetag - Puerto Plata, Dom. Republik - Seetag - Ocean Cay - Miami

    gebucht in einer Balkonkabine Fantastica

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Anreise und Vorprogramm Miami

    Wir fahren mit der Bahn nach Frankfurt und übernachten vorab in einem günstigen Mittelklasse-Hotel. Unser Glück: Am Tag vor unserem Flug wird gestreikt, aber der gebuchte Flug hebt regulär ab. Nur ein Upgrade in die BC bekommen wir nicht - alles ausgebucht. Die Premium Economy von Condor kennen wir schon von einer Reise nach Vancouver. Für einen 10-Stunden-Flug lohnt sich der Aufpreis vor allem für die größere Beinfreiheit und die weiter verstellbaren Sitze. Das gehobenere Essen ist ein nettes Extra.

    Am Flughafen in Miami ist der Mover defekt. Das bedeutet, dass ALLE Passagiere mit Bussen zum Bus und Mietwagen-Bereich gefahren werden. Es dauert ewig. Der Airport-Bus fährt uns für günstige 1,50$ nach Miami Beach direkt in unsere FeWo. Völlig fertig fallen wir ins Bett.

    Dank Jetlag sind wir am nächsten Morgen früh auf und laufen ein paar Meter zum Strand für einen herrlichen Sonnenaufgang. Die nächsten zwei Tagen tingeln wir durch Miami Beach. Die sogenannten Trolleys sind kostenlos und auch die Buspreise fair. Am dritten Tag lassen wir uns von einem vorab gebuchten Shuttle in den Hafen fahren.

    Funfact: Der größte Kreuzfahrthafen der Welt hat keinen ÖPNV-Anschluss! Aber der Fahrer bringt uns sicher und günstig direkt ans Terminal und wir können sehr schnell einchecken. Kurz wird es hektisch, weil die Dame unser ausgedrucktes ESTA sehen will - ich habe meines natürlich nicht dabei (überall stand, man benötige keinen Ausdruck). Sie akzeptiert die Email und einen Screenshot - Glück gehabt.


    Einmal editiert, zuletzt von Seabushy (19. Januar 2026 um 09:56) aus folgendem Grund: Bilder eingefügt

  • Seetag und das Schiff

    Wir beziehen unsere Balkonkabine und tingeln übers Schiff. Das Konzept ist uns bekannt und so finden wir uns gut zurecht. Gleich fällt mir auf, dass es am Pool und im Buffet-Restaurant noch wuseliger zugeht als auf der Route Richtung Norwegen. Was in Europa die Italiener und Spanier an Stimmung verbreiten übernehmen ab Miami die Amis und Mittel-/Südamerikaner. Am Pool ist immer Party und die Musik so laut, dass man sein eigenes Wort nicht versteht. Wir suchen uns ruhigere Ecken in den etwas abgelegeneren Bars und schwimmen werden wir nur bei Landgängen.

    Unsere Essenszeiten morgens und mittags legen wir relativ früh und gewöhnen uns an, am Buffet vorbei bis ganz hinten durchzulaufen. Dort gibt es immer einen Platz und es ist relativ ruhig. An zwei Seetagen gönnen wir uns Continental Breakfast in der Kabine bzw. auf unserem Balkon. Da kann man sich dran gewöhnen :). Am Vormittag des ersten Seetags entdecke ich die Bar im Fitnesscenter. Hier ist nie etwas los und der angebotene Smoothie ist in unserem Getränkepaket inklusive - hier findet man mich in den nächsten Tagen öfters!

    Ansonsten ist das Angebot an Entertainment wie bei MSC gewohnt, allerdings ein bisschen auf den amerikanischen Markt angepasst. Wir besuchen 2 oder 3 Mal "Guess the Song", eine Abendshow, die uns interessiert und genießen abends den ein oder anderen Cocktail bei Live-Musik, mehr brauchen wir nicht.



    2 Mal editiert, zuletzt von Seabushy (19. Januar 2026 um 10:11) aus folgendem Grund: Foto eingefügt

  • Falmouth, Jamaika

    Einen Tag vor Weihnachten werden wir ohne Begründung von Ochos Rios nach Falmouth umgeroutet. Wir hatten einen Ausflug über ein großes internationales Portal zum Floßfahren gebucht, den sie aber nicht umplanen können oder wollen. Der MSC-Ausflug dorthin ist uns zu teuer, ebenso wie eigene Organisation und zu Fuß ist es dann doch zu weit. Also tingeln wir durch den Ort und laufen etwas außerhalb zu einer Badestelle, die wir uns vorher aussuchen.

    Es ist heiß - fast 30 Grad, und schwül. Der Anleger ist minimal touristisch erschlossen, mit ein bisschen Gastronomie und Souvenierläden. Sobald man das Hafengelände verlässt, fragen ein paar Taxifahrer, ob sie uns fahren oder eine Tour anbieten können. Wir lehnen dankend ab und schlendern durch ein Wohngebiet. Es ist Sonntag und nicht viel los. Halbe Villen stehen neben Wellblechhütten, es gibt verschiedene Kirchen. Wir laufen zunächst zu der Badestelle. Sobald wir aus dem Ort raus sind, gibt es keine Bürgersteige mehr und wir bringen uns auf dem Grünstreifen vor rasenden Autos in Sicherheit. Vor der Badestelle gibt es ein paar Hütten mit Menschen. Ob sie hier wohnen oder nur ihre Freizeit verbringen, kann ich nicht sagen. Sie grüßen uns freundlich und empfehlen uns, noch ein paar Meter weiter zu gehen. Das Wasser ist glasklar, sehr flach und warm wie eine Badewanne. Abkühlung geht anders, aber wir legen eine Pause ein, planschen ein wenig und genießen den Schatten.

    Auf dem Rückweg entdecken wir einen kleinen Rundgang mit Infotafeln, die ein bisschen Wissen zu historischen Gebäuden sowie dem Friedhof vermitteln. Vor einer Kirche findet Musik und Tanz statt. Wir bleiben stehen und genießen das Spektakel. Später erkennen wir, dass es sich um eine Beerdigung handelt - so anders geht das also! Im Zentrum angekommen entdecken wir bunte Fassaden und überall eine Art fahrbare Anhänger, die als Läden dienen. Nach etwa 3,5 Stunden sind wir wieder zurück am Schiff. Das Wetter macht uns zu schaffen und wir genießen die Ruhe.

    Um 16 Uhr fängt es an zu tröpfeln und um 16.30 schüttet es wie aus Eimern. Deswegen ist es hier also so grün! Die letzten Ausflügler kommen pitschnass zum Schiff. Vor dem Auslaufen spielt und singt noch eine Band. Dann verabschieden wir Jamaika.

    Ich bin hin- und hergerissen: Der Ort hat touristisch nicht viel zu bieten, ist aber gerade deshalb für uns auch sehr interessant. Hier sieht man das echte Leben und kein Postkartenmotiv. Dennoch hätte mir auch die Floßfahrt bestimmt Freude bereit.

  • Oranjestad, Aruba

    Wir haben eine Wanderung durch den Nationalpark gebucht - ebenfalls über das große internationale Portal. Wir haben großes Glück und eine sehr kleine Gruppe mit nur zwei weiteren Teilnehmerinnen. Auf den offenen Jeep war ich allerdings nicht vorbereitet - sobald wir aus der Stadt sind, wird es zugig. An einem abgelegenen Parkplatz steigen wir aus und sind mitten in der Natur. Unser Guide weist uns auf Flora und Fauna hin, erklärt etwas zu Heilkräutern, ebenso wie die allgemeine Geschichte der Insel. Die etwa zwei Stunden Wanderung vergehen wie im Flug. Wir sehen Heidelandschaft, Mangroven und besuchen eine alte Goldmine. Hier können wir uns in Ruhe umsehen und legen eine Pause ein. Für die nicht vorbereiteten Amerikanerinnen gibt es sogar Snacks und Getränke - wir haben eigene Verpflegung dabei. Es ist zwar warm, aber bewölkt - das ist gut, sonst wäre es echt anstrengend geworden.

    Die Mädels haben zusätzlich einen Strandaufenthalt gebucht. Wir bekommen die Gelegenheit, uns 20 Minuten umzusehen und ein paar Fotos zu machen, lassen uns dann aber doch wieder in die Stadt fahren. Es ist "Flag Day" (Nationalfeiertag) und viel los, Autos und Häuser sind beflaggt, überall läuft Musik und die Stimmung ist ausgelassen. Wir lassen uns treiben und sehen uns ein wenig um. Zum Abschluss gehen wir noch zum Strand 10 Minuten vom Schiff und lassen zumindest mal die Füße im Wasser abkühlen.

    Das karibische Flair mit europäischem Einschlag gefällt mir. Die niederländischen Straßenschilder und Beschriftungen machen es uns leicht, alles zu verstehen und uns zu orientieren.

  • Willemstad, Curacao

    Da uns keiner der angebotenen Ausflüge richtig überzeugt, entscheiden wir uns, die Stadt per Pedes zu erkunden.

    Direkt am Anleger gibt es in einem kleinen alten Fort in bunten Buden ein paar Souvenir-Läden. Schmunzeln müssen wir über den Shop mit dem Delfter Porzellan, welches offensichtlich aus den Niederlanden importiert wird... Direkt dahinter sieht man entlang einer kleinen Promenade gleich auf eines der Highlights der Stadt. Die Konigin-Emma-Brug ist eine Schwingbrücke auf Pontons und sie verbindet die beiden Stadtteile. Bei späterer Recherche lerne ich , dass sie die einzige weltweit ist. Als wir ankommen, ist sie gerade geöffnet, und so können wir vom Festland aus zuschauen.

    Auf der anderen Seite sieht es aus wie in jeder beliebigen alten Handelsstadt der Niederlande, nur in karibisch-bunt. Schnell versinken wir in den Gassen, genießen das Treiben und die vielen, vielen bunten Bilder an den Wänden. Das alte Fort ist im Innenhof öffentlich zugänglich und versetzt uns in die Kolonialzeit. Es gibt sogar eine Synagoge, leider sind wir unpassend gekleidet, sonst hätte ich gern hinein geschaut. Nach einem leckeren Eis machen wir uns auf den Rückweg, und dieses Mal beobachten wir den Schwenkvorgang auf der Brücke stehend. Ein echtes Erlebnis.

    Zwar sind wir nach etwa 3 Stunden wieder zurück auf dem Schiff, aber bei der Hitze war das auch wirklich ausreichend. Die Stadt bietet ein buntes Erlebnis, in das man nach Wunsch auch noch die Besichtigung von Museen oder der Synagoge einflechten kann.

  • Puerto Plata, Dominikanische Republik

    Wir legen in Taino Bay nahe der Altstadt von Puerto Plata an. Im Hafengelände gibt es alles, was das Kreuzfahrer-Herz begehrt: Ausflugsschalter, Souvenir-Shops, Essen und Trinken und sogar eine Apotheke. Im Zentrum der Anlage befinden sich Liegen auf dekorativem Sand und ein Wasserlauf, auf dem man sich mit Schwimmreifen treiben lassen kann. Wir durchqueren den gesamten Bereich und suchen am Ausgang unseren Ausflugsguide.

    Gebucht haben wir eine kurze Stadtrundfahrt / Führung und und im Anschluss eine Fahrt in die ländliche Gegend der Umgebung. Wir sitzen in einem ordentlichen Kleinbus mit etwa 10 Sitzplätzen und es kommen noch weitere 6 Menschen dazu. Zunächst geht es zum Fort. Der Guide erklärt ein paar interessante historische Eckdaten, wir bekommen allerding nur kurze 10 Minuten für ein paar Fotos. In der Altstadt gibt es am zentralen Platz eine sehr ausführliche Erklärung zur Geschichte der Stadt und des Landes und wir können die Kirche von innen besichtigen. Der weitere Spaziergang durch den Ort beinhaltet ein paar nette Fotospots sowie einen lokal angebauten Kaffee zum Probieren. Für einen Überblick eine nette Sache, mehr aber auch nicht. In der Stadt ist viel los und überall ist Polizei unterwegs. Man merkt, dass es sich hier um eine eher touristische Gegend handelt.

    Die anderen Teilnehmer haben einen Badeaufenthalt gebucht, so dass wir die Stadt verlassen und sie in einer Hotelanlage absetzen. So sind wir ab jetzt zu zweit auf einer Privattour aufs Land unterwegs. Der Verkehr ist chaotisch und unreglementiert. Ich bin froh, dass ich die Idee mit dem Mietwagen wieder verworfen habe.... Wir fahren durch die Vororte und eher landwirtschaftliche Gegenden. Und da wir allein sind, können wir viele Fragen stellen. Wir erfahren etwas über das Schulsystem, die landwirtschaftliche Prägung und die Versorgung in den Vororten, in denen es Läden gibt, die quasi alles verkaufen. Wir halten an einem Obst- und Gemüsestand, und dürfen die Früchte direkt vom Baum probieren. In Erinnerung bleibt mir die Banane, die so ganz anders schmeckt als zu Hause...

    Einen längeren Stopp machen wir in den Bergen in einer Ecolodge. Wir sehen, wie man ursprünglich wohnt, Regenwasser sammelt und zusammen mit der Natur lebt. Es hätte auch frischen Kaffee gegeben, aber wir trinken beide keinen...Die Aussicht von hier oben ist beeindruckend. Auf der Rückfahrt gibt unser Guide uns einen ersten Rumpunsch aus - lecker. Bevor wir die anderen wieder vom Strand einsammeln, haben wir noch eine halbe Stunde, um den Sand und das Meer zu genießen. So muss der Traum für All-Inklusive-Urlauber sein, die nie das Hotel verlassen. Auf der Rückfahrt gibt es noch zwei weiteren Runden Rumpunsch und unser Ausflug geht zu Ende.

    Wir überlegen kurz, nach einer Pause auch noch den Wasserlauf im Hafengelände zu besuchen, aber lassen es uns dann doch lieber auf dem Schiff gut gehen. Der Bereich ist aber bei unserer Rückkehr sehr gut besucht.

    Toller Ausflug und lohnenswerte Gegend - bester Hafen der Reise!

  • Seetag(e)

    Die weiteren Seetage verbringen wir entspannt auf dem Schiff - in den ruhigen Ecken, die wir entdeckt haben und auf unserem Balkon.

    Wir spielen Tischtennis, Kicker, und sitzen im ruhigeren Bereich den "Innen"pools, dessen Verdeck allerdings bei dem schönen Wetter geöffnet ist und lassen die Füße im Wasser baumeln. Auch den Formel1-Simulator lässt sich der PS-affine Ehemann nicht entgehen. An einem Vormittag gibt es im Atrium für zwei Stunden ein Angebot, mit verschiedenen Offizieren ins Gespräch zu kommen und etwas über die Abläufe hinter den Kulissen zu erfahren. Es gibt Informationen zu Navigation und Brücke, Lager, Frisch- und Abwasser, der Müllbehandlung/ Recycling und die Menschen geben auch offen und ehrlich Auskunft über ihr Leben auf dem Schiff. Anhand einer Seekarte und eines Sextanten lasse ich mir genau erklären, wie die Ermittlung der Route verläuft und dass in jedem Hafen ein Lotse zur Unterstützung an Board kommt. Vorab hatte ich etwas Bedenken bzgl des Verhältnisses Hafen- zu Seetage, aber wir bekommen die Zeit doch gut rum.


    2 Mal editiert, zuletzt von Seabushy (24. Juli 2026 um 09:11)

  • fügst du noch Bilder hinzu? die fehlen mir etwas.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Ocean Cay, Bahamas

    Den letzten Hafentag verbringen wir auf der Privatinsel von MSC. Ich hatte zuvor extra recherchiert, dass an diesem Tag nur ein Schiff vor Ort ist. Dafür ist die Insel groß genug und es verläuft sich. Insgesamt ist es hier ruhig. Nur an einem Strand gibt es Wassersport-Möglichkeiten. Man kann sich entlang der Hauptwege auch mit einem Elektroshuttle kutschieren lassen. Sie fahren im Abstand von wenigen Minuten.

    Vorab hatten wir für den fairen Preis von 18 € einen Sonnenschirm inkl. Liegen reserviert. Wir finden einen schönen Platz an der innen liegenden Lagune. Absolut ruhiges Wasser und angenehm warm. In der Nähe gibt es eine Getränkestation und ein Restaurant. Die Getränke sind (waren) inklusive (Achtung Änderung: Aktuell gilt das Easy-Paket hier nicht mehr!). Da den ganzen Tag am Strand rumliegen und planschen nichts für mich ist, packen wir nach dem Mittagessen unsere Sachen und schlendern zur Fuß über die Insel.

    Ich hatte mir im Vorfeld nicht allzu viel von diesem ehemaligen Industrie-Sandhaufen versprochen, aber was MSC hier geleistet hat, ist echt beeindruckend. Die Versprechungen bzgl. Renaturierung und Naturreservat scheinen sie umsetzen zu wollen. Es war ein wirklich entspannter Tag auf einer tollen Insel, ganz ohne viel Trubel.

  • Nach 10 Tagen verlassen wir das Schiff wie bei MSC üblich am frühen Morgen. Die Koffer werden auf Kofferbändern ausgegeben, die aber schlecht beschriftet sind. Wir finden unseres eher zufällig. Als nach 30 Minuten vom zweiten Koffer immer noch nichts zu sehen ist, entdecken wir ihn zufällig auf dem Nachbarband. Das war wohl anders gedacht... Die Einreise geht schnell und ohne Schwierigkeiten. Vom gebuchten Shuttle lassen wir uns ins Hotel bringen. Da wir die Vorübernachtungen relativ günstig in einer FeWo verbracht haben (Spoiler: in Miami ist das relativ) lassen wir uns nicht lumpen und wählen das Hilton Downtown für 285 € die Nacht inklusive Frühstück.

    Als wir um kurz vor 11 Uhr dort ankommen, dürfen wir gleich ohne Aufpreis ins Zimmer und es wird auch noch Frühstück angeboten. Das Zimmer ist riesig, weit oben mit gutem Ausblick und es gibt sogar einen Pool. Da er nicht beheizt ist, verzichten wir und entdecken lieber Downtown. Der sogenannte "Mover" hält direkt vor der Tür und ist kostenlos. Damit lassen wir uns durch die Stadt fahren, steigen hier und dort aus und genießen unseren letzten Tag. Am nächsten Morgen ist es bewölkt, und als wir die letzten 2 Stunden in der Lobby verbringen, zieht ein Unwetter mit Platzregen über die Stadt. Da fällt der Abschied nur noch halb so schwer. Mit Öffis dauert die Fahrt zum Flughafen etwa eine Stunde und wir zahlen für den Zug wieder nur 2,40$. Wir erwischen einen unfreundlichen Beamten an der Sicherheitschleuse, aber was solls...

    Der Rückflug ist entspannt, auch wenn leider unser Upgrade-Gebot keine Berücksichtigung findet. In Frankfurt landen wir überpünktlich und erwischen auch direkt einen DB-Sprinter, der uns nach Hause fährt. Damit ist diese Reise leider auch schon wieder zu Ende...