@AndreBI
Da lese ich doch sehr gerne mit und begleite euch.
Vielen Dank dafür, dass du eure Reise hier mit uns teilst.
@AndreBI
Da lese ich doch sehr gerne mit und begleite euch.
Vielen Dank dafür, dass du eure Reise hier mit uns teilst.
Ich komm auch noch gern mit @AndreBI bin gespannt wie es weitergeht….
Die Nacht-Bilder sind dir gut gelungen und Fotos vom Essen gehen ja auch immer
LG Marina
25.02.2024 - Seetag auf AIDANova
Guten Morgen irgendwo im Nirgendwo auf dem Weg nach Bergen.
Insgesamt legten wir bis Bergen 554 Seemeilen (1026km) zurück.
Ich war bereits gegen 7Uhr wach und nutzte die Chance, um den Sonnenaufgang zu erhaschen.
Ein traumhaft schöner Tag begann.
Wir ließen den Morgen ruhig angehen und ich holte uns in der Backstube einen Kaffee, um diesen auf dem Balkon zu genießen.
Uns fehlte es an der Kaffeemaschine und beim nächsten Mal werden wir uns diese auch ausleihen. Das kann TC deutlich komfortabler.
Anschließend machten wir uns Gedanken, wo es uns an diesem Morgen zum Frühstück zieht und wir entschlossen uns, im Ozean’s am Buffet zu bedienen.
Das erste Frühstück war schon mal ganz gut, definitiv besser als bei MSC. Das Omelette, welches Udo sich holte, und mit mir teilte, war Mega lecker gewesen.
Nachdem wir mit Mitreisenden ein nettes Gespräch führten, zog es uns erneut in die Lanai Bar und wir beschlossen, hier noch einen Cappuccino zu trinken.
Meine geliebte Heckwelle wartete auch schon auf mich. ![]()
Danach schlenderten wir ein bisschen über die Decks 6 bis 8, um uns einen Überblick über Restaurants & Geschäfte zu machen.
In der Galerie fanden wir tolle Bilder.
Draußen war es immer noch sehr schön, obwohl die Wellen mittlerweile etwas zunahmen und ein leichtes Schaukeln zu spüren war.
Kapitän Boris Becker, hatte auch in den folgenden Tagen nicht immer ganz Recht gehabt, was den Seegang anging.
Nun waren wir auch auf den oberen Decks unterwegs.
Ich war in meinem Element und wir ließen uns den kalten Wind um die Ohren wehen.
Nachdem wir eine Kleinigkeit in der Backstube gefuttert hatten, stöberten wir durch die Shops, wie man es an einem Seetag eben macht.
Wir ergatterten unseren ersten Magnet von der AIDANova und einen Routenmagnet.
Anschließend sind wir in den Cube gegangen und platzten hier in einen angebotenen Tanzkurs rein…
…bevor es wieder auf die oberen Decks nach draußen ging.
Hier trafen wir auf die Skigondeln, von der gerade beendeten Lichtermeertour.
Man konnte sich die Gondeln aber trotzdem noch mieten und auch an der Poolbar wurde noch Glühwein angeboten.
So langsam neigte sich der ruhige Seetag auch dem Ende zu.
Doch unser Highlight wartete noch auf uns. ![]()
An diesem Abend gingen wir in die Time Maschine, welche ich uns vorab gebucht hatte.
Und es wurde uns wirklich nicht zu viel versprochen, ein tolles Entertainment gepaart mit sehr leckerem Essen und tollem Service.
Das Essen war mehr als reichlich & wir waren anschließend wirklich sehr gut satt.
Für 24,90€ pro Person kann man wirklich nicht meckern und wir können das Time Maschine sehr empfehlen.
Da das Wetter sich zwischenzeitlich verschlechterte, passte der Seegang auch wirklich gut zur Show auf dem Weg nach Atlantis. ![]()
So voll vom Essen, wollten wir uns noch ein bisschen die Beine vertreten und waren richtig erschrocken, dass es zwischenzeitlich heftig geregnet hatte und auch der Wind stark zugenommen hatte.
Mittlerweile war es fast 23Uhr und wir zogen uns auf die Kabine zurück um uns schlafen zu legen.
Auf Bergen am morgigen Tag freute ich mich schon sehr.
Der Mond ließ uns bei mittelstarker rauer See in den Schlaf schunkeln.
Fortsetzung folgt…
26.02.2024 - Bergen Norwegen
Liegezeit von 10 - 20Uhr
Der nächste Tag bricht gegen 8Uhr in unserer Kabine an und uns treibt es schnell auf den Balkon, um die Einfahrt nach Bergen bei Sonnenaufgang zu erhaschen.
Das Wetter ließ auf einen tollen Tag hoffen.
Kapitän Boris Becker verkündete an diesem Morgen, dass das Wetter auf dieser Tour seit Saisonbeginn das beste sei.
Kaffee hatte ich uns wieder auf die Kabine geholt.
Frühstück sollte es heute ganz gemütlich im French Kiss geben.
Und was soll ich sagen/schreiben?
Es war das beste Frühstück, seit unser Urlaub im Gange war. Hier muss niemand auf irgendetwas verzichten und es ist im Reisepreis enthalten. Getränke werden über die Bordkarte abgerechnet und müssen nur bei nicht vorhandenen Getränkepaket gezahlt werden.
Als das Foto entstanden ist, war noch gar nicht alles da und ich glaube, ich hab an diesem Tag so viel gegessen, wie noch nie zum Frühstück. ![]()
Unbedingt ausprobieren ![]()
Mittlerweile war es schon 10:30Uhr durch und wir wollten endlich Bergen erkunden.
Also flott auf Deck 3 und rein in das Abenteuer.
Zuvor haben wir uns noch auf Deck 8 am Ausflugsschalter unsere Eintrittskarten für die Fløibahn geholt und unserer Verzehrgutscheine erhalten.
Wir hatten uns über AIDA den Ausflug: “Bergen auf eigene Faust mit Fløibahnen” gebucht für 39€ pro Nase.
Unser Liegeplatz war Jekteviken und somit stand uns ein 1,2km langer Fußmarsch bevor.
Doch was war das?
Am Ende des Liegeplatzes wurde doch tatsächlich ein Shuttle für Schwerbehinderte Gäste angeboten, welcher immer jede volle Stunde in die Stadt und zurück fuhr.
Jackpot dachte ich, das machen wir.
Leider musste ich Udo ein bisschen dazu zwingen, lieber noch 20 Minuten zu warten, als zu laufen.
Und so brachte uns der sehr nette Michael mit seinem Mercedes Sprinter zur Touristeninformation am Fischmarkt.
Dort angekommen, verweilten wir einen kurzen Moment, um uns zu orientieren.
Wir wollten natürlich als erstes mit der Fløibahn rauf auf 320m Höhe.
Leider war es mittlerweile wieder stark bewölkt.
Ein paar Meter laufen und wir sahen bereits 2 Schlangen, die immer länger wurden. Zum Glück ging es an der Schlange für Inhaber eines Tickets relativ zügig.
Nach einer kurzen Fahrt waren wir endlich da. Natürlich mit tausenden anderen Touristen. ![]()
Aber der Ausblick war grandios.
Wir bummelten durch den kleinen Shop und kauften unserer ersten Souvenirs und anschließend erkundete ich noch die Gegend.
Udo verweilte so lang auf einer Bank.
Sogar ein bisschen Schnee gab es hier oben noch. Ein Hauch von Winter im Februar in Norwegen.
Mittlerweile war es schon fast 13:30Uhr und wir sind wieder gut im Tal angekommen.
Die Fahrt ist zu empfehlen, aber ohne vorher sich das Ticket zu besorgen, empfehlen wir nicht, die Schlange war am Ende noch länger und so geht die ganze Liegezeit dafür drauf.
Auf dem Weg nach Brygge fanden wir einen originellen McDonald’s vor.
Und dann waren wir auch wieder schneller in dem ein oder anderen Laden und kauften uns ein paar Kleinigkeiten.
Im Stadtteil Brygge angekommen, verweilten wir ein bisschen und schlenderten durch die engen Gassen.
Und tatsächlich erspähten wir auch einen Fiat 500e
, war ich doch zu diesem Zeitpunkt erst 7 Wochen in Besitz eines solchen schönen Wagens. ![]()
Nachdem wir der Fløibahn nochmal zugeschaut haben, wie sie sich den Berg hochzieht, hatten wir langsam etwas Appetit und so holten wir uns unser Fischbrötchen in der Fischhalle ab, welches in unserem Ausflugspreis inklusive war.
Einfach aber lecker.
Eine gute 3/4 Stunde mussten wir nun noch warten, bis Michael uns um 16Uhr wieder zurück zur AIDANova fuhr.
Die Sonne ließ sich mittlerweile wieder blicken, kalt war uns aber trotzdem so langsam.
Und nun ging es wieder rauf an Bord, nach einem wirklich schönen Ausflug in Bergen.
Nun hieß es erstmal ausruhen und die heutigen Bilder bei WhatsApp & Co preisgeben.
Nach einer ausgiebigen Pause auf Kabine, war es mittlerweile auch schon wieder dunkel und das Auslaufen stand bevor.
Wir machten uns fertig, um im Ozean’s zu Abend zu essen. Den Tisch hatte ich uns zu Hause bereits reserviert.
Auch hier galt, sehr gutes Essen, sehr guter Service und tolles Ambiente.
Mittlerweile waren wir immer mehr froh darüber, doch einer anderen Reederei eine Chance gegeben zu haben. Es gefiel uns zunehmend immer mehr trotz des großen Schiffes und der vollen Auslastung inkl. sehr vieler Kinder.
Den Abend verbrachten wir einige Zeit im Casino und gegen 23Uhr überkam uns die Müdigkeit.
Nächster Halt: Stavanger Norwegen.
Fortsetzung folgt…
27.02.2024 - Stavanger Norwegen
Guten Morgen Stavanger hieß es an diesem Morgen.
Die Liegezeit war von 8 - 18Uhr.
170 Seemeilen (315km) von Bergen entfernt.
Bereits kurz vor 8 begann ich mit meinem morgendlichen Ritual, um die Lage zu checken. ![]()
Die Sonne ging gerade auf und ein kleines Kreuzfahrtschiff von Hapag Lloyd machte an einem anderen Liegeplatz fest.
Unser Frühstück fiel an diesem Morgen nicht sehr üppig aus, daher entschieden wir uns für das Brot & Stulle.
Das Wetter zeigte sich heute etwas ungemütlich. Da der Liegeplatz sehr zentral lag, begaben wir uns gegen 10Uhr von Bord und waren auch schnurstracks in der kleinen Altstadt von Stavanger.
Anschließend sind wir wieder in Richtung Hafen gelaufen und schauten uns dort noch ein wenig um.
Ein kurzer Landgang, aber für uns völlig ausreichend und die Mission Magnet war ebenso erfolgreich. Das Wetter lud an diesem Tag wirklich nicht zum ewigen Bummeln ein.
Als wir gegen 12Uhr wieder an Bord von AIDANova waren, beschlossen wir, die Imbissbude auf Deck 8 aufzusuchen, denn wir hatten Lust auf köstliche Hotdogkreationen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit des Suchens, waren wir endlich am Ziel und Überraschung: es gab nur diverse Pommeskreationen.
Doof aber egal, fix sich eine Kreation ausgesucht und gegessen wurde im Brauhaus. Draußen wurde es immer ungemütlicher denn mittlerweile regnete es auch.
Nachdem unser Frühstück ja nicht so üppig war, reichte uns das nicht und wir holten uns kurzerhand noch ne leckere Currywurst. ![]()
Anschließend hieß es aufwärmen auf Kabine inklusive eines kleinen Mittagsschlafes. ![]()
An diesem Nachmittag wollten wir endlich mal Kaffee & Kuchenpause machen und gegen 16Uhr saßen wir auch schon im French Kiss.
Ein paar UNO Runden später zogen wir uns wieder auf Kabine zurück.
Pünktlich um 18Uhr legten wir dann auch schon wieder ab. Bei fiesem Nieselregen und ner ordentlichen Brise Wind.
Der Wellengang war später auch deutlich wahrnehmbar aber keinesfalls in einem Bereich, bei denen man nach Sicknessbags Ausschau hält. ![]()
An diesen Abend entschieden wir uns im East Buffetrestaurant zu essen.
Gute Auswahl und schönes Ambiente. Eine Wok-Station fehlte leider.
Und man muss Geduld haben, einen Tisch zu bekommen. Selbst gegen 19:30Uhr noch schwierig.
Nach dem Essen gab es noch einen Drink in der Tokyo Bar.
Gegen 22:30Uhr holte ich uns in der Casino-Bar den letzten Drink des Tages auf Kabine und dann beendeten wir den Tag ganz entspannt.
Fortsetzung folgt…
Mit etwas Verspätung geht es weiter.
28.02.2024 - Kristiansand Norwegen
Liegezeit 8-18Uhr
147 Seemeilen (272km) von Stavanger entfernt.
Der nächste Morgen brach wieder gegen 8Uhr an und es machte den Eindruck, dass das Wetter heute perfekt werden sollte.
Also schnell Kaffee geholt, der ätzende Akt am Morgen in diesem Urlaub. ![]()
Fertig gemacht und die Entscheidung getroffen, erstmal schön im French Kiss zu frühstücken.
Ich hatte mir zusätzlich noch ein French Toast bestellt und es war traumhaft lecker. Uns gefiel es hier am Besten.
Gegen 10:30Uhr gingen wir dann von Bord. Da der gestrige Tag sehr erholsam war, waren wir wieder lauffreudig.
Endlich die AIDANova super schön in Szene gesetzt.
Da Udo das Taxi strikt ablehnte und laufen wollte, hatten wir circa 1km vor uns bis ins Zentrum.
Der Liegeplatz war heute Pier #10
Gemütlich liefen wir mit Apple Karten los und hatten zwischendurch immer tolle Plätze zum verweilen.
Die Sonne schien langsam immer mehr und es war mit knapp 12Grad an diesem Tag herrlich.
Auch hier war an manchen Stellen noch der Winter zu sehen und bietet einen winterlichen Charme.
Ich erklomm die glitschigen Felsen und achtete besonders darauf, mir die Füße nicht zu brechen. ![]()
Irgendwann nach circa 30 Minuten waren wir dann auch schon inmitten vom Zentrum Kristiansands.
xxx Admin (Erkennbare Personden) xxx
Hier wurde fleißig Schlittschuh gefahren.
xxx Admin (Erkennbare Personden) xxx
Und dann machte ich auch noch einen kleinen Abstecher in die Gassen mit den tollen kleinen weißen Holzhäusern.
Wir verweilten anschließend ein bisschen in der Sonne und schlenderten die Einkaufsmeile entlang, brauchten wir doch noch einen Magnet.
Ach ja, wer noch schnell ein chinesisches Elektroauto kaufen wollte, hatte hier die Möglichkeit.
In Bergen war auch so ein Store in der City zu finden.
Nachdem wir ein paar Souvenirs in der Tasche hatten, begaben wir uns langsam wieder in Richtung AIDANova.
Vorher mussten aber noch die süßen Trolle fotografiert werden.
Schön gemütlich und mit viel Sonne im Nacken kamen wir an der Festung Christiansholm vorbei.
Ehe wir wieder aufs Schiff gingen, genossen wir noch die warme Sonne auf einer Parkbank.
In meinem Schuh zwickte es irgendwie, am nächsten Tag wusste ich auch, was es dann war. ![]()
Gegen 15Uhr waren wir dann wieder auf Kabine und wir merkten schnell, dass die frische Luft uns heute müde machte. ![]()
Aber vorher vertilgten wir noch einen Döner, darauf hatten wir an diesem Tag richtigen Heißhunger. ![]()
Sehr lecker.
So gab es dann ein etwas ungeplantes Schläfchen und gegen 17Uhr machten wir eine Kaffeepause mit Zimtschnecken.
Anschließend liefen wir auch schon wieder aus und es gab die Info vom Kapitän, dass wir nun mit voller Kraft nach Oslo fahren, da Winde vorhergesagt waren, die das Anlegen in Oslo verhindern würden.
Nun gut, dann volle Kraft voraus. ![]()
Zum Abendessen sind wir an diesem Abend im Marktrestaurant gewesen. An sich hab ich nichts dagegen, ins Buffet zu gehen, daher war unser Motto, testen und abwägen.
Manches der angebotenen Speisen waren wirklich geschmackvoll, jedoch gab es auch einiges, was nicht so dolle war.
War aber nicht schlimm, wir haben beide uns schön durchprobiert und sind satt geworden.
Den restlichen Abend haben wir auf Kabine verbracht.
Ich war erneut zu müde, um zur Lasershow in den BeachClub zu gehen.
Fortsetzung folgt…
29.02.2024 - Oslo Norwegen
Liegezeit 8-18Uhr
Liegeplatz: Filipstad
161 Seemeilen (298km) von Kristiansand entfernt.
An diesem Morgen war es grau und es regnete.
Wir kamen bereits gegen 2Uhr in der Nacht in Oslo an, damit wir vor dem aufziehenden Wind am Liegeplatz anlegen konnten. Dementsprechend war die Nacht auch etwas schaukelig aber nicht unangenehm.
Wir schmiedeten also Pläne für den Tag und Udo entschied sich dafür, heute an Bord zu bleiben. Ein Taxi wollte er wieder mal nicht und auch ein Shuttle wurde nicht angeboten. Wir waren 2012 bereits zusammen schon in Oslo mit der ColorLine und daher war es für ihn auch in Ordnung.
Ich wollte trotzdem raus und wenigstens die Oper einmal live sehen. War diese damals noch nicht da. Ebenso wollte ich das Zentrum erkunden. Im Regen
, naja schlimmer als in Klaipeda konnte es doch nicht werden oder doch?
Also schnell und unkompliziert im Brot und Stulle was gefrühstückt und dann ging es für mich gegen 9:30Uhr von Bord.
Cooler Astronaut, für sowas bin ich ja zu haben. ![]()
Mein Handy lotste mich dann weiter in Richtung Oper vorbei am Rathaus.
Es regnete und war stürmisch zugleich, sodass ich meinen kleinen Regenschirm nur mittelmäßig gut nutzen konnte, zwischendurch war er zur Sattalitenschüssel motiert.
![]()
Aber dann hatte ich es endlich geschafft
Die ersten 4,5km waren geschafft, dann kann der Rückweg doch nur besser werden oder?
Ich telefonierte kurz mit Udo, der sich auf Kabine frisch machte und ihn eigentlich störte. Also lief ich erstmal weiter und ich wollte ein paar Minuten später nochmal anrufen.
Doch je mehr ich lief, je mehr fühlte ich am rechten Fuß wieder ein Zwicken. Ihr erinnert euch, dass ich dies in Kristiansand auf dem Rückweg auch wahrnahm und ignorierte?
Nun ja diesmal ging ich der Spur nach und schwupps entdeckte ich an der Ferse eine nun offene und blutende Blase, die ich mir wohl langsam geholt hatte.
Na toll, mitten im Regen musste eine Idee her, wie ich den Rückweg noch ohne zu humpeln bewältigen konnte.
Taschentücher hatte ich natürlich an diesem Tag nicht dabei, aber letztendlich hat mir ein sauberes unbenutztes Stofftaschentuch geholfen. Schön daran gepresst, Schuh drüber und schön fest zugebunden, damit keine weitere Reibung entsteht und dann ging es deutlich angenehmer weiter.
Ich hatte Udo auch schon in der Leitung und berichtete ihm von meinem Problem. Dass er währenddessen aber ein viel größeres Problem hatte, ahnte ich noch nicht.
Er berichtete mir, dass er sich wohl auch eine Blase gelaufen hätte, und das an der FußSohle. Er habe es schon versorgt und ich sollte mir keine Gedanken machen.
Leichter gesagt als getan. Ich wollte eh wieder ins Warme und Trockene also besorgte ich noch flott einen Magneten von Oslo, denn wir hatten noch gar keinen von hier.
Da war der Kussmund wieder.
Nach knapp 10km Fußmarsch ging es gute 2 Stunden später wieder an Bord.
Erstmal auf Kabine und die nassen Klamotten aus und vor allem die Schuhe. Pflaster auf die Blase und den restlichen Tag gab es nur noch offene Schuhe im Fersenbereich. ![]()
Die notdürftige Versorgung des Fußes schaute ich mir dann auch an und nahm mir ein Einblick über das, was da war. Die komplette Fußsohle war circa 8cm offen. ![]()
Ich zweifelte etwas, dass dies eine Blase sein soll, die aufgegangen ist.
Nun gut, desinfiziert, Kompressen drauf und erstmal abwarten. Wie gut, dass wir immer fast wie ein Krankenwagen ausgestattet sind in unserer Reiseapotheke.
13Uhr sind wir dann gemeinsam ins Brauhaus zum Mittagessen gegangen. Ich hatte voll Hunger nach dem langen Marsch. ![]()
Das war geil, kann ich euch sagen. Auch das Brauhaus ist eine dringende Empfehlung von uns. Ihr könnt hier so lecker essen und auch der Service zum Mittag war excellent.
Den Nachmittag verbrachten wir auf Kabine und zur Kaffeezeit holte ich uns ein paar süße Köstlichkeiten.
Die Zeit verflog wie im Flug und so schauten wir auf dem Balkon dem Ablegemanöver um 18Uhr zu, es war das letzte Sail Away dieser Reise.
Ich versuchte das Thema Fuß etwas zu verdrängen und wir freuten uns auf unser Abendessen im French Kiss.
Den Tisch hatte ich bereits vor der Reise reserviert.
Und es war der krönende kulinarische Höhepunkt des Tages. Einfach nur köstlich.
Nach den 4 Gängen waren wir vollgestopft aber glücklich.
An diesem Abend sollte um 22Uhr erneut eine Lasershow mit anschließender Silentnight stattfinden. Ich verzichtet aber darauf, da es mir lieber war, dass Udo sich lieber mit laufen und vor allem Tanzen zurück hielt.
So war der Tag gegen 22Uhr mit einem letzten Kabinencocktail beendet und die Nachtruhe wurde eingeläutet.
Fortsetzung folgt…
01.03.2024 - Seetag auf AIDANova
Von Oslo nach Hamburg liegen 500 Seemeilen (926km) vor uns.
An dem letzten Seetag haben wir in der Tat mal etwas länger geschlafen und so war es gegen 9Uhr, als ich die Lage checkte.
Das Wetter war überhaupt nicht einladend. Kalt, grau & nass.
Seegang war etwas vorhanden.
Nun gut, so wurde es dann ein gemütlicher Vormittag auf Kabine. Frühstück fiel heute zumindest bei mir aus. Udo holte sich was in der Backstube.
Ich machte mir eher um seinen Fuß sorgen und war am überlegen, wie es am nächsten Tag weitergehen könnte.
Mit Musik im Ohr, verweilte ich ein bisschen auf dem Balkon.
Der ganze Tag war irgendwie blöd gelaufen, man war sich nicht einig, die Stimmung war im Keller. Nun gut, ich versuchte das Beste draus zu machen und holte mir gegen 15Uhr einen Falafeldöner.
Und am Horizont erblickte man daraufhin die Sonne.
Scheinbar war der von mir geholte Cocktail die Tür zum blauen Himmel.
Und gegen 16:30Uhr waren die grauen Wolken auf einmal verschwunden und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite.
Ich zog mir sofort meinen Mantel an, Mütze auf und raus aus der Kabine, ich brauchte dringend ein bisschen Vitamin Sea.
Es zog mich bis zum Bug.
Die See wurde nun auch wieder ruhig.
Und nun fütterte ich mein Handy mit den schönsten Aufnahmen des Tages. Ich wusste gar nicht, was ich als erstes festhalten sollte.
Einfach nur traumhaft schön. ![]()
Ich erkundete ein letztes Mal die Sonnendecks. Es war erstaunlich leer gewesen, viele Gäste nutzen den Tag zum Baden im Innenbereich. Aber auch die Whirlpools draußen waren stark frequentiert.
Ich verzichtete auf dieser Reise, den Badebereich zu nutzen.
Diesem Herren hier war es wohl nie zu kalt, um seinen Körper zu zeigen. ![]()