RB:Phoenix MS Andrea - Main-Donau-Erlebnis - 01.10.2021 - 08.10.2021

  • RB:Phoenix MS Andrea - Main-Donau-Erlebnis - 01.10.2021 - 08.10.2021

    Datum

    Destination

    von

    bis

    Fr 01.10.

    Frankfurt am Main

    16:00

    Aschaffenburg

    21:00

    Sa 02.10

    Aschaffenburg

    07:00

    Miltenberg

    15:00

    So 03.10

    Miltenberg

    04:00

    Wertheim

    09:00

    12:30

    Mo 04.10

    Würzburg

    06:00

    13:00

    Di 05.10

    Bamberg

    09:30

    21:00

    Mi 06.10

    Nürnberg

    09:00

    15:00

    Do 07.10

    Kehlheim

    08:00

    12:00

    Regensburg

    16:00

    19:00

    Fr 08.10

    Passau

    09:00

    Nachdem es hier schon einen sehr guten und schön bebilderte Reisebericht von der Strecke Köln bis Passau gibt, spare ich mir die vollständige Route.

    Ich starte mit meinem Fazit und beschränke mich auf unsere gebuchten Ausflüge in Würzburg nach Rothenburg ob der Tauber und in Kehlheim der Ausflug Donaudurchbruch mit Kloster Weltenburg.

    Viele kennen Hochsee- und Flusskreuzfahrten und wissen, dass man diese Reiseformen nicht miteinander vergleichen kann. Jede steht für sich. Ein entscheidender Unterschied ist das reduzierte Platzangebot auf den Flusskreuzfahrtschiffen. Wir bevorzugen deshalb Touren im Sommer, da kann man Abends auf das Sonnendeck ausweichen.


    Zur Route:

    Empfehlen kann ich diese Route denjenigen, die alle deutschen Flussabschnitte abfahren wollen und gerne mal durch Franken reisen möchten, und das ohne Auto- oder Zugreise.

    Folgendes hat mir an dieser Route weniger gefallen:

    Aufgrund der niedrigen Brücken war für die komplette Tour, bis auf einen kleinen tieferliegenden vorderen Bereich, das Sonnendeck gesperrt. Das ist für mich eine starke Beeinträchtigung einer Flusskreuzfahrt. Ich kenne es von meinen bisherigen Reisen, dass immer mal wieder wegen niedrigen Brücken das Deck gesperrt werden muss, aber nicht für die ganze Reise.

    Bei der Anzahl von 55 Schleusen, welche wir auf dieser Strecke passieren mussten, kommt es immer mal wieder zu Verzögerungen. Man verbringt sehr viel Zeit in Schleusen.

    In Bamberg (ca. 3 km) und Nürnberg (ca. 6 km) liegt man nicht fußläufig zum Zentrum. Die Transferbusse kosten pro Person hin und zurück 10€ und sind zeitlich festgelegt. Da wären Taxis ggf. eine Alternative.

    In Regensburg ist der Aufenthalt ebenfalls etwas gekürzt worden. Das reicht gerade mal für einen ersten Eindruck, diese Stadt verdient mindestens einen ganzen Tag.

    Zum Schiff:

    Die MS Andrea ist 2020 getauft worden. Ich habe sie die pfeifende Andrea genannt. Wir hatten die Kabine 217 auf dem mittigen Saturndeck.

    Mehrmals am Tag gab es immer wieder Zeiträume wo wiederholt ein hohes Pfeifen zu vernehmen war. Ich kann euch nicht sagen woher das kam (Hydraulik, Ruder?). Ich kenne leises Brummen von Motoren, Klimaanlagengeräusche etc.. Mich haben diese hohen Töne gestört. Auch im Spezialtätenrestaurant habe ich das gehört, das waren wohl Aggregate, aber in der Mitte des Schiffes?

    Die Einrichtung ist modern, geschmackvoll und durchdacht. Das Hauptrestaurant habe ich nur besichtigt, kann also zu Lautstärke etc. nichts sagen. Wir hatten unseren zugewiesenen 2er Tisch im kleinen Spezialitäten Restaurant, welches derzeit als Restauranterweiterung genutzt wird. Manchmal brummen und vribrieren die Schiffsmotoren je nach Manöver, ansonsten ist es eine ruhige Atmosphäre und man hat fast von jedem Platz einen sehr guten Blick durch die großen Glasfenster. Bei Sonnenschein sitzt man direkt am Fenster ohne Blendschutz.

    Das vordere Sonnendeck hat mir auf der MS Anesha besser gefallen. Die eingebaute Theke nimmt Platz weg, ebenfalls die Behälter für die Polster. Den hinteren Bereich kann ich nicht beurteilen, den durften wir ja nicht betreten.

    Das Essen:

    Gut bis sehr gut. Wir kennen es aber auch besser. Das letzte i Tüpfelchen

    beim würzen hängt halt vom jeweiligen Koch und persönlichen Geschmacksempfinden ab. Uns war alles was in Richtung Püree und Risotto ging etwas zu brühig. Die Konsistenz von Gemüse und Fleisch war immer top. Die Gerichte waren immer schön angerichtet. Nur selten war etwas zu lauwarm. Die Zusammenstellung und Auswahl war gelungen.

    Optimal wäre es, wenn man Mittags schon wüsste was es Abends zum Essen gibt, da wäre die eigene Entscheidung ob Fisch, Fleisch oder Vegetarisch einfacher.

    Das Personal

    Von der Rezeption, Bar, Restaurant, Kabine bis hin zu den Matrosen. Immer freundlich. Klar gibt es mal zwei die einfach nicht hinsehen wo was fehlt, aber dafür gibt es viele, die das wieder ausbügeln.

    Viel Spaß beim Lesen

    Liebe Grüße Gudrun

    Einmal editiert, zuletzt von Cree (25. Oktober 2021 um 17:20)

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Würzburg Rothenburg ob der Tauber

    Normalerweise liegen die Flusskreuzfahrtschiffe sehr zentral an der Ludwigsbrücke. Nachdem unser vorgesehener Liegeplatz von einem defekten Schiff blockiert war mussten wir in den alten Hafen am Kulturspeicher ausweichen. Sehr eng und mit sehr niedrigen Wasserstand. Die Schleuse an der alten Marienbrücke wäre normalerweise in der Nacht vor unserem Liegeplatz an der Ludwigsbrücke passiert worden. So mussten wir eine halbe Stunde früher zurück an Bord sein, da wir diese jetzt erst nach der Abfahrt passieren würden. Hat alles nichts geholfen, wir hatten eine lange Wartezeit. Auch die nächste Schleusse war gerade repariert worden und wieder kam eine Verspätung dazu. Das hatte zur Folge, dass wir am nächsten Tag erst Mittags statt frühmorgens in Bamberg angekommen sind.

    Unser Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber startete pünktlich, die Anfahrt verlängerte sich durch den Liegeplatz im Alten Hafen, wir mussten durch den Morgenstau in Würzburg. Auch wurde der Ausflug um eine halbe Stunde gekürzt, wir mussten ja früher zurück an Bord sein.

    Ich habe unsere Ausflugsstadt heute umbenannt, in Rothenburg ob der Taufe, „ Regentaufe“.

    Viel war nicht los. Also eine Besonderheit, diesen Ort mit so wenig Touristen fotografieren zu können. Dafür mit Regenschirmen und zu wenig Zeit um individuell durch die Gassen zu stromern. Für unsere Reiseführerin war es dieses Jahr die erste Tour, die anderen wurden alle aufgrund zu weniger Teilnehmer abgesagt. Wir waren 20 Personen und sind einer amerikanischen Gruppe eines Viking Schiffes begegnet. Die Asiaten sind noch nicht zurück, berichtete sie uns. Wir fuhren ein gutes Stück auf der romantischen Straße, unscharfe Naturbilder im Regen und zurück an Weinbergen entlang.

    Trotz der gekürzten Zeit und dem schlechten Wetter hat sich der Ausflug für uns gelohnt, da wir Würzburg schon kannten.

  • Kehlheim

    Donaudurchbruch und Kloster Weltenburg

    Um 08:30 startet unserer Ausflug durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Die Temperaturen sind frisch - wir packen uns warm ein um 45 Minuten draußen auf dem Aussendeck zu überstehen. 3/4 der Mitreisenden haben diesen Ausflug gebucht. Das zieht sich, bis die drei Busse endlich starten. Dann wieder warten, bis das volle Ausflugsschiff startet. Die Sicht ist nicht frei in alle Richtungen möglich, die Leute stehen teilweise in den Gängen. Wir tuckern so dahin und sind warm genug angezogen. Am Kloster angekommen dauert es wieder, bis alle das Schiff verlassen haben. Es gab Informationen über das Kloster und der Kirche der Gebrüder Asam. Anschließend gab es 1/2 Stunde Freizeit, welche einige auch genutzt haben, um das Klosterbier zu verkosten. Danach ging es 800 Meter zu Fuß zum Parkplatz und mit den Bussen zurück zum Schiff.

    Die Flusspassage zum Donaudurchbruch war wirklich schön. Und wer gerne Kirchen besichtigt kommt auch nicht zu kurz. Das Klosterbier haben wir zuhause dann auch probiert, ein sehr würziges Dunkles.

    xxx Admin

    xxx Admin (Bitte keine Kirchen von innen abgelichtet hier im Forum einstellen) xxx

  • Cree ……ups …….okay….. :/ ^^danke für deine Eindrücke und Bilder ……Frage da wo man 10€ pro Person zahlt für den Transfer stehen da auch Taxis??? ……