Zur Mittagszeit legen wir ab und fahren Richtung Angkorban. Ich mache noch einige Bilder von der Uferpromenade, die sich in den nächsten Jahren auf jeden Fall verändern wird. So sieht das Restaurant Titanic vom Fluss aus aus.
Immer wieder sind man an der Uferlinie einfache Unterkünfte und in zweiter Reihe moderne Hochhäuser.
Hier treffen Mekong (grünes Wasser) und Tonle Sap (eher schlammig) aufeinander.
Sieht irgendwie nach Wochenende und Relaxen aus
Wenn das Hochwasser mal wieder die Böschung abreißt
Unser kambodschanischer Reiseleiter hält einen Vortrag über seine Heimat. Sein gutes Deutsch hat er in Nordhausen und Karl-Marx-Stadt erlernt, wo er Maschinebau studiert hat. Er arbeitet seit ein paar Jahren allerdings als Reiseleiter. Durch die Arbeit bei der Reederei ist er krankenversichert, was in Kambodscha eine Ausnahme ist.
In seiner Kindheit wurde auch er während der Zeit der Roten Khmer von seinen Eltern getrennt und hat diese in einem Arbeitslager verbracht. Er hat sich danach intensiv mit dem Regime Pol Pots auseinander gesetzt und setzt uns ins Bild, welche der damaligen AnführerInnen noch heute in der Regierung Kambodschas und im Umfeld wichtige Posten übernommen haben. Als damals klar war, dass auch innerhalb des Führungsstabes nicht alle Ihres Lebens sicher waren, haben sich einige mitsamt ihrer Anhänger nach Vietnam abgesetzt und kamen später mit den vietnamesischen Soldaten als Befreier zurück.
