So grade entdeckt, das hier ein extra Bereich für die Ausflüge ist.
Also hier einmal nur der einzelne Ausflug.
Wir waren am 11.07.2017 in Klaipeda.
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Daten von TuiCruises:
Panoramafahrt über die Kurische Nehrung
Bilderbuchkulisse: Die Kurische Nehrung trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Künstler und Naturliebhaber sind seit jeher begeistert von diesem Ort herausragender Schönheit mit stimmungsvollen Lichtverhältnissen. Die langgestreckte Halbinsel gehört seit 2000 zum Welterbe der UNESCO. Nach einer ca. 50-minütigen Busfahrt und einer ca. 10-minütigen Fährfahrt hier angekommen, unternehmen Sie eine Panoramafahrt bis zur 52 m hohen Großen Düne. Hier halten Sie, um die weißgoldene Dünenlandschaft zu fotografieren. In Nida, dem charmanten Hauptort der Insel, verbringen Sie etwa 30 Minuten. Zurück in Klaipeda unternehmen Sie eine kurze Orientierungsfahrt.
Hinweis: Die Hohe Düne ist vom Bus aus nicht zu sehen. Der Fußweg zur Düne beträgt ca. 250 m und ist uneben.
Ausflugscode:
vormittags KLJ01V und nachmittags KLJ01N
Verpflegung:
keine
Level:
Moderat
Preis:
39€/29€
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Wir buchten den Nachmittag, da vormittags schon alles ausgebucht war.
Bei der Planung bitte beachten, dass für Kleipeda die Uhr vorgestellt wird eine Stunde. Morgenmuffel haben evtl. ein Problem mit einem Tourstart um 7:30 (also eigentlich 6:30).
Der Nachmittagsausflug startete um 12:25, so das wir uns vorher in der Osteria stärkten.
Die Organisation des Ausfluges war vorbildlich. Alle Teilnehmer waren pünktlich am Treffpunkt und es ging entspannt los auf die Fahrt.
Nach kurzer Wartezeit bei der Fähre setzte der Bus auf die Kurische Nehrung über. Direkt hinter der Fährstation gab es erst einmal eine "Maut"-Station. Dort müsste man so man mit einem Mietwagen unterwegs wäre 20 Euro pro Durchfahrt zahlen.
Unsere weißrussische Reiseleiterin Natalia erzählte uns viel von der Geschichte von Klaipeda (und Memel) und der Kurischen Nährung sowie deren Gestaltung, denn die Nehrung gründet im Prinzip vollkommen aus Dünen, die letztlich kultiviert wurden.
Bis nach Nida lernten wir noch die Auswirkung der dort ansässigen Kormorane, welche mit ihren Exkrementen ganze Waldflächen vernichten. Diese Bereiche sahen aus wie verbrannt. Schwarze Baumstämme ohne viele Äste und schon gar keine Blätter weit und breit.
In Nida angekommen hatten wir dann 30 Minuten Freizeit und konnten ein wenig durch die Stadt am Kurischen Haff spazieren.
Der Stil der Gebäude war skandinavisch geprägt
Pünktlichkeit galt für den gesamten Ausflug und so ging es weiter wenige Minuten zur zweiten Station auf dem Ausflug.
Der 52 Meter hohen "Großen Düne". Von dort konnte man sehr gut die Nehrung überblicken und vom Kurischen Haff über die Nehrung bis zur Ostsee eine tolle Aussicht geniessen.
Natalia erklärte uns, dass der Ort Nida schon dreimal verlegt wurde, da die Wanderdünen die ersten zwei Plätze einfach verschluckt hatten.
Wir drücken die Daumen, dass Nida am aktuellen Ort noch lange Bestand hat.
Einige Schritte zur Seite vom Aussichtspunkt erreichte man die Sonnenuhr, welche durch einen Granit-Obelisken realisiert wurde.
Anhand der Uhr ist es möglich sowohl Sommerzeit, Winterzeit, Sommer als auch Wintersonnenwende zu bestimmen.
Ok, natürlich nur, wenn die Sonne scheint.
Weiter ging es mit dem Bus zurück in den Norden.
Nach einigen Minuten hielten wir dann auf der Ostsee-Seite der Nehrung und machten eine Strand-Pause von 30 Minuten.
Zunächst konnte man einen Eindruck der geruchsintensiven Dünenlandschaft gewinnen
An der Ostsee dann eine kleine Überraschung, denn am Strand waren wirklich 2 Feriengruppen. Zum einen waren hier 2 Jungen im Wasser (Hintergrund) und einige Meter weiter (Vordergrund) waren noch einmal zwei Mädchen im Wasser. Und das nicht nur kurz, sondern durchaus über unsere ganze Anwesenheit von ca. 20 Minuten am Strand selbst.
Die Suche nach schönen Steinchen am Strand blieb leider erfolglos, so dass wir wieder den Rückweg antraten.
Insgesamt ein toller Ausflug, der sehr gut organisiert war und mit gutem Zeitmanagement durchgeführt wurde.
