Beiträge von Bremerin

    Geht man weiter die Treppen herunter, so gelangt man zum 'großen Hafen', zur 'Marina Grande'.

    Hier gibt es viele Restaurants, von denen einige frischen Fisch, gut zubereitet servieren. Man kann aber auch bei einem Cappuccino oder einem Glas Wein da sitzen und auf die Boote und das Meer schauen. Ganz im Hintergrund im Dunst liegt übrigens Neapel und der Vesuv.

    Hier soll es den besten Fisch im Hafen geben

    Zurück in Praiano gab es dann diesen traumhaften Sonnenuntergang, mit dem ich meinen Bericht über Sorrent beende

    Sorrent

    Sorrent liegt auf einem Hochplateau, gegenüber von Neapel auf einer Halbinsel. Von hier hat man auf der einen Seite einen schönen Blick auf den Vesuv und auf der anderen Seite nach Capri.

    Der Vesuv

    Capri

    Sorrent hat gut 16.000 Einwohner, und es gibt eine Zug-, Boot- sowie Busverbindung von Neapel hierher. Nach Amalfi und Positano, kommt man per Boot und Bus. Wir sind mit dem Bus gefahren bis zum Busbahnhof, der direkt am Bahnhof liegt. Von hier aus ist es nicht weit bis zur Piazza Tasso, einem mit Lokalen gesäumten großen Platz. Von hier aus gelangt man zu den wirklich sehenswerten Kirchen Sant' Antonino sowie Sant' Francesco mit Kloster und wunderschönem Kreuzgang. Mir haben die Rundbögen, das zarte Grün der Bäume und die blühenden Pflanzen dort sehr gut gefallen. Auch die Krypta mit ihren Votivbildern (häufig von Seefahrern) ist sehenswert.

    Geht man weiter in Richtung Altstadt, so eröffnet sich von einem weiteren Platz der Blick zum 'kleinen Hafen', der 'Piccola marina'. Hier starten die Fähren und Schnellboote nach Neapel, Capri, Ischia, Positano und Amalfi. Auf der anderen Seite des Hafens ist die Badeanstalt mit Liegen, Sonnenschirmen, Umkleidehäuschen und Gastronomie

    Auch von mir nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Dich, lieber Sven CosmoST und auch an Dich, liebe Steffie Mirasol , dass Ihr uns so phantastisch an Eurer genialen Reise :love::love::love: habt teilnehmen lassen.

    Und wie schön, dass Euch das Wetter und auch die Tierwelt wohlgesonnen waren. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich gedacht habe: diese Reise will ich auch machen :!::!::!:

    Jedenfalls hat dieser Bericht die Vorfreude auf die Grönlandreise im nächsten Jahr nochmals gesteigert. Ich hoffe, dass bei uns auch der Ausflug in Kangerlussuaq angeboten wird.
    VG Verena

    Es wird weiter eifrig gebaut, jede noch so kleine Lücke, und sei sie noch so steil, wird geschlossen

    Positano hat im Gegensatz zu Amalfi keine Hafenmole, so dass der Anleger den Wellen recht ungeschützt ausgesetzt ist. Das hat in unserer ersten Urlaubswoche z.B. dazu geführt, dass hier keine Schiffe anlegen konnten

    Wenn man vom Wasser auf den Strand schaut, geht linkerhand ein hübscher Fußweg an der Küste entlang, der schöne Ausblicke auf das Meer ermöglicht


    Auch ein Hotel gibt es hier

    Ein Foto vom Ortsinneren kann ich Euch noch zeigen

    Wer noch mehr Fotos von Positano sehen möchte, kann dies hier ab Post #177 tun:

    Positano im Mai 2022

    Positano

    konkurriert mit Amalfi und Ravello um das Prädikat, der schönste Ort an der Amalfiküste zu sein. Zumindest gibt es hier die größte Ansammlung von Luxushotels, die mit ihren unerschwinglichen Preisen nach wie vor einen Rückzugsort für den weltweiten Geldadel bieten. Die eigentliche Hochphase als Italiens mondänster Ort, wo sich hier Stars aus Film und Politik die Klinke in die Hand gaben, scheint allerdings vorbei zu sein.

    Nähert man sich Positano von See her, hat man folgenden Blick auf den Ort, dessen pastellfarbene Häuser sich den Berg hinauf ziehen und der mit einem veritablen (Kies-)Strand aufwarten kann

    Es gibt nur zwei Straßen, die von Autos oder Motorrollern befahren werden können: die Amalfitana und eine kleine Straße, die sich den Ort hinunter windet. Die ist allerdings nur für Anlieger frei, so dass die Busse oben an der Amalfitana halten und man dann den schönen Weg hinunter zu Fuß geht. Von oben hat man diese schöne Aussicht

    Die Wege nach unten sind teilweise überwachsen und bieten einen guten Schutz vor der Sonne im Sommer

    Da die Wege eng sind und jeder Tourist, der hier Urlaub macht, mindestens einmal nach Positano kommt, ist es hier immer brechend voll. Entsprechend schwer war es von den hübschen Wegen und den Auslagen der Geschäfte Fotos zu machen. Aber zumindest eines kann ich Euch zeigen

    Unten am Wasser angekommen bot sich dann dieser Ausblick


    Wir sind dann noch weiter durch den Garten geschlendert, haben uns immer mal wieder hingesetzt und die Statuen, die kleinen Nischen und Sprüche auf uns wirken lassen. Ich zeige Euch jetzt noch ein paar Aufnahmen

    Der Bacchustempel

    Der Teeraum

    Beide Gärten haben mir sehr gut gefallen. Und solltet Ihr während einer Kreuzfahrt mal in Salerno anlegen oder vor Amalfi vor Anker gehen, ist ein Ausflug hierhin durchaus machbar, wenn die Liegezeit lang genug ist. Ravello ist noch nicht ganz so überlaufen wie Amalfi oder Positano, und so kommt der Charme dieses Ortes noch mehr zum Tragen.

    Morgen geht es dann weiter mit Positano, dann folgen noch Sorrent und Capri.

    Die Villa Cimbrone

    1904 wurde das Anwesen von dem späteren Lord Grimthorpe gekauft. Neben einer verfallenen Villa - heute ein Luxushotel - gab es ein parkähnliches Grundstück. Mit viel Fantasie und Geld hat er einen Platz geschaffen, der schnell zum Anziehungspunkt für viele Künstler und Reiche aus England wurde.

    Gleich hinter dem Eingang befindet sich befindet sich 'das Kloster', ein kleiner Hof im arabisch-sizilianisch-normannischen Stil

    Der Eingangsturm

    Geht man weiter, kommt man zu der Viale dell'Immenso. Sie muss sehr schön sein, wenn die Glyzinien blühen

    Aber auch hier blüht es noch

    Das Hotel ist den Gästen vorbehalten

    Am Ende gelangt man zu einem Aussichtspunkt, von dem R. Wagner gesagt haben soll, die Aussicht von hier sei für ihn die schönste überhaupt: Die Terrasse der Unendlichkeit

    In dem kleinen Pavillion auf dem vorletzten Foto befindet sich die Statue der Ceres

    So, nun folgen die letzten Teile zu Ravello. Schweren Herzens haben wir uns von dem prächtigen Park der Villa Rufulo verabschiedet. Jetzt war erstmal eine Pause angesagt. Auf der Suche nach einem netten Cafe sind wir ein wenig durch den Ort gelaufen und haben das eine oder ander Motiv noch verewigt.

    Diese Trattoria hatten wir am Sonntag aufgesucht und dort lecker zu Mittag gegessen.

    xxxAdmin (Kunst s. FAQs) xxx

    Unerwegs gab es dann einen leckeren Capucchino, und irgendwann standen wir am Eingang des nächsten Parks, der von vielen als der schönste beschrieben wird:

    die Villa Cimbrone

    Gleich neben dem Dom liegt der Haupteingang zur Villa Rufulo. Den Turm könnt Ihr im 1. Foto im Beitrag #36 erkennen.

    Die Villa Rufolo wurde im 13. Jh. von der durch Handel reich gewordenen Familie Rufolo erbaut. Es muss ein riesiger Palast gewesen sein mit "mehr Zimmern als das Jahr Tage hat". Sie wird beschrieben als 'perfekte Synthese arabischer, sizilianischer und normannischer Architektur'.

    In den späteren Jahrhunderten verfiel das Gebäude zusehends, bis 1851 ein wohlhabender schottischer Industrieller, der 25-jährige Sir Francis Neville Reid, die Ruine erwarb, um sie wieder instand zu setzen. Er behielt die orientalischen Elemente bei, den Garten ließ er jedoch dem Zeitgeist entsprechend im romantischen Stil anlegen.

    Die Schönheit der Gärten sprach sich schnell herum, und auch Richard Wagner kam hierher. Er war begeistert: "Klingsors Zaubergarten ist gefunden" - hier fand er die Inspiration für das Bühnenbild für den 2. Akt seiner Oper Parsifal. Im Gedenken an seinen Besuch finden hier jährliche Wagner-Konzerte im Garten statt.

    Heute kann man den großen Turm und die prächtigen Außenanlagen sowie einige wenige Relikte der ursprünglichen Villa besichtigen.

    Nachdem man durch den Eingangsturm (mit Kasse) gegangen ist, kommt man zunächst in einen kleinen Garten


    Von hier geht es weiter zum 'Kloster'


    Parallelen zur Alhambra sind wohl nicht ganz zufällig, aber ich habe dazu nichts im Netz gefunden

    Und dann ging es hinaus in die Gärten, und ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus - Postkartenmotive, eines schöner als das andere. Ich war begeistert und wäre am liebsten geblieben.