Liebe Katrin Elbflorentina ,
jetzt bin ich auch noch schnell hinterhergereist und bei Eurer Abreise nach Abu Dhabi noch gerade angekommen. ich wünsche Euch eine schöne kreuzfahrt mit vielen unvergesslichen Eindrücken.
VG Verena
Liebe Katrin Elbflorentina ,
jetzt bin ich auch noch schnell hinterhergereist und bei Eurer Abreise nach Abu Dhabi noch gerade angekommen. ich wünsche Euch eine schöne kreuzfahrt mit vielen unvergesslichen Eindrücken.
VG Verena
Ich kann Eure Sorgen bezüglich der Reise richtig gut nachvollziehen. Und wenn ich dann bald mit der Amera losfahren sollte, würden mir solche Sorgen auch durch den Kopf gehen. Andererseits: ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Phoenix solch einen Aufriss macht: ein fremdes Schiff chartern, alle Passagiere kostenlos dorthin bringen, einen Teil der eigenen Crew auf's Schiff fliegen, um dann in Kapstadt zu sgen: sorry, das war's. Klar wird es eng, aber wenn nicht eine berechtigte Hoffnung bestünde, dass die Amera am 15. Januar in Kapstadt ankommt (oder die Celestyal Journey noch einen weiteren Abschnitt fährt), hätten sie die Reise gleich abgesagt.
Ich habe mir mal die Celestyal Journey angeschaut. Stimmt, die Kabinen finde ich auch nicht so prall. Aber die Außenbereiche sind doch ganz ansprechend gestaltet.
VG Verena
Ich denke die nächsten Wochen sind dieses Jahr für Phoenix eher stressig....
Das denke ich auch. Aber das gute ist, dass Phoenix diesen Stress (und die Zusatzkosten) auf sich nimmt und nicht die Reise gleich absagt. Die Reederei mit den 4 Buchstaben hätte wahrscheinlich gleich gecancelt.
Hinzu kommt, dass die Amadea und die Artania im Januar durch den Panamakanal fahren sollen und die Zahl der zu schleusenden Schiffe pro Tag fast halbiert worden ist (wegen Niedrigwasser). Ich weiß nicht, ob Kreuzfahrtschiffe bevorzugt abgefertigt werden, sonst werden wir wohl einige Tage warten müssen, bis wir in den Panamakanal einfahren dürfen. Und das würde eine weitere logistische Herausforderung für Phoenix bedeuten.
Vielleicht geht die Zeit der Weltreisen langsam zu Ende, denn solche Unwägbarkeiten wären auf Dauer nicht mehr zu managen.
PS. Ein ausführlicher Artikel ist auf der Seite von anbordPUNKTde.
24.02.2024 - 03.02.2024
@AndreBI ,
Ihr habt Euch eine schöne Reise ausgesucht. Aber wann fahrt Ihr denn nun eigentlich? Irgendwie haut das mit dem Termin nicht hin.
Mitlesen werde ich leider nicht können, weil ich zu der Zeit auf der Amadea in Südamerika unterwegs sein werde. Aber nach unserer Rückkehr will ich mich gerne mit dem kalten Norden beschäftigen.
VG Verena
Es geht - wie überall im Land - bergauf und bergab. Manchmal auch über Wurzeln und Steine
Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke
6 km lange Brücke
Gegen Ende des Weges überquerten wir diese schöne Hängebrücke
Immer wieder finden sich solche Plätze für Selfies
Fazit Busan
Busan ist eine Großstadt mit 3,4 Millionen Einwohnern und eine Industriemetropole. Entsprechend geschäftig geht es hier zu. Es gibt die riesige Fischhalle, wo an unzähligen Ständen lebender Fisch in großen Becken gehalten wird, es gibt traditionelle Märkte in den engen Gassen und in Hallen. Auch der größte und schönste Sandstrand ist mit gut 1 Stunde Busfahrt zu erreichen. Darüber hinaus bietet die bewaldete Steilküste gute (und ein wenig anspruchsvolle) Wandermöglichkeiten.
Busan bietet auch kulturell so einiges: dass hier derzeit eine David-Hockney-Ausstellung stattfindet, habe ich leider zu spät entdeckt. Und für das morgen beginnende internationale Filmfestival sind wir zu früh abgereist. Und auch ein weiteres buddhist. Kloster haben wir nicht besucht.
Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck einer geschäftigen Industriemetropole mit vielen anonymen Wohnblocks mit bis zu 45 Stockwerken und dichtem Autoverkehr. 2 1/2 Tage reichten uns aus, einen vielseitigen Eindruck zu bekommen. Kreuzfahrer, deren einziger Hafen in Korea Busan ist, sollten lieber den Ausflug in die alte Silla-Hauptstadt Gyeongju machen.
Der nächste Tag, ein Dienstag, ist erneut ein Feiertag. Da ja schon die Tage von Donnerstag bis Samstag in der vorangegangenen Woche arbeitsfrei waren, hat die Regierung kurzerhand den Montag auch zum arbeitsfreien Tag erklärt, so dass 6 arbeitsfreie Tage am Stück das Ergebnis waren - nicht zu vergessen, dass der darauffolgende Montag erneut ein Feiertag sein wird. Morgens regnete es: keine guten Voraussetzungen für die geplante Wanderung. Nichtsdestotrotz haben wir uns auf den Weg gemacht.
Busan ist eine riesige Stadt mit großen Entfernungen, und so dauert die Fahrt fast 1 Stunde. Die erste Attraktion ist der kurze Oryukdo-Skywalk, wo wir- mit Überschuhen ausgestattet - über Glas bis zur Spitze laufen und einen schönen Rundumblick haben. Unter anderem auf einige nahe gelegene Inselchen.
Der Skywalk durfte nur mit Schutzschuhen betreten werden
Die kleine blaue Spitze ist der Skywalk
Blick auf die vorgelagerten Inselchen
Danach beginnt unsere Wanderung mit dem Aufstieg zum Orykudo Sunrise Park. Ein hübscher kleiner Park mit einem Teich, Wasserspielen und Lotospflanzen.
Über viele Treppen geht es hinauf zum kleinen Park
Er ist hübsch angelegt
Der sehr beliebte Wanderweg ist gut angelegt
und gut ausgeschildert
Schau mal hier: RE: Besichtigung der Amadea im Juni 23 und Anreise zum Kreuzfahrtterminal Bremerhaven
Vielleicht werden die Kabinen auf der Amadea renoviert. Aber sie bleiben halt sehr dunkel. An dem Dachüberstand kann man nichts ändern.
Den Montagnachmittag haben wir mit einem Strandbesuch an der Haeundae Beach eingeläutet. Haeundae ist wahrscheinlich der berühmteste und schönste Strand Koreas. Er wird jährlich von mehr als einer Millionen Menschen besucht. Trotz angenehmer Temperaturen, war jetzt nicht sehr viel los. Koreaner sind wohl eher keine Wasserratten. Strand und Meer sind sehr sauber, die Wassertiefe ist gering und das Wasser wunderbar weich. Entlang des Strandes sind viele - hochpreisige - Hotels.
Und überall trifft man auf moderne Kulturdenkmäler
Nach dem Bade- und Strandaufenthalt sind wir nach einen Abstecher zum Dongbaek Park in Richtung City Center gelaufen. Hier ist ein neuer Stadtteil mit Wolkenkratzern und dem Shinsegae Kaufhaus entstanden.
Hier trafen sich 2005 die Führer von 21 Wirtschaftsnationen im asiatisch-pazifischen Raum zum APEC-Gipfeltreffen
Das Shinsegae-Kaufhaus - eine Luxuskette für die Reichen und Schönen des Landes
Im Anschluss an den Fischmarktbesuch haben wir uns mit dem Bus auf den Weg zum Kulturdorf Gamcheon gemacht. Das etwas außerhalb von Busan liegende Dorf besteht aus farbenfrohen Häusern, die treppenförmig entlang eines Bergfußes gebaut wurden. Die kleinen Seitenstraßen sind farbenfroh mit Wandgemälden und Skulpturen dekoriert.
Das Kulturdorf, dass unter den Spitznamen „Santorini an der Südsee“ und „Machu Picchu von Busan“ bekannt ist, wurde in den 1920er und 30er Jahren von der Stadtverwaltung Busans erbaut, um die arme koreanische Bevölkerung in ein vom Hafen abgelegenes Gebiet umzusiedeln. Es sollte allerdings nahe genug sein, um die Arbeitskräfte zu erhalten. Das Dorf war lange mit anhaltender Armut und schlechten Lebensbedingungen konfrontiert. Das änderte sich erst, als 2009 der Beschluss gefasst wurde, das Dorf in ein kulturelles Zentrum umzuwandeln. Neben den staatlichen Mitteln zur Renovierung, wurden auch Kunststudenten, professionelle Künstler und Einwohner in die Sanierungsbemühungen einbezogen, was dazu führte, dass das Kulturdorf heute ein Publikumsmagnet ist.
Hier hat es uns sehr gut gefallen.
Über die steile Trappe zwischen den Häusern mussten die Menschen früher die Lasten hinauf schleppen.
In einer kleinen Passage wurden Szenen aus dem damaligen Leben dargestellt
Der 2. Tag in Busan
Unser Hotel ist nur einen Steinwurf von diesem riesigen Fischmarkt entfernt. Nachdem wir gestern bereis einen Spaziergang entlang der Fischtrawler gemacht und den Fischmarkt von außen besichtigt hatten, ging es heute Morgen als erstes ins Innere. Hier reihte sich Stand an Stand: die Fische schwammen in großen Behältern, durch die immer wieder frisches Wasser floss. Es gab unzählige verschiedene Fische und Krustentiere, etliche davon habe ich noch nie gesehen. Neben dem großen Angebot an lebendem Fisch wird hier auch getrockneter Fisch verkauft.
Rund um den Markt gibt es unzählige kleine Restaurants, in denen der fangfrische Fisch dann zubereitet wird. Makrelen werden am häufigsten gegessen, aber auch sonst ist die Auswahl riesig.
In meinem Südkorea-Reisebericht habe ich auch unsere Tage in Busan beschrieben. Hier geht es los:
Meine Empfehlung ist allerdings nicht in Busan zu bleiben, weil die Stadt nicht wirklich viel zu bieten hat sondern statt dessen nach Gyeongju zu fahren, was knapp 1 Stunde entfernt ist. Die alte Hauptstadt des Silla-Reiches hat viel mehr zu bieten: kulturelle Schätze, eine schöne Landschaft und eine tolle Altstadt mit vielen guten Lokalen. Mein Bericht beginnt hier: RE: Südkorea vom 19.9. - 11.10.23
Liebe Siegrid,
Ich schließe mich Gudruns Cree guten Wünschen an und möchte Dir ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren. Lass Dich feiern heute mit einem Ständchen, einem ganz leckeren Kuchen und der ganz speziellen Geburtstagsstimmung an Bord.
Alles Gute und ganz viel Sonnenschein
Verena und Ute
Das ist wirklich eine interessante Reise , liebe Gudrun Cree . Und im August sind die Chancen auch hoch, dass das Wetter mitspielt.
Für uns geht es in 2025 noch mal in die Adria mit der Mein Schiff 6.
LG Verena
Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben, wollten wir noch auf die nahe gelegene Insel Yeongdo-gu fahren. Im Süden der Insel gibt es einen Ecopark, und dort wollten wir an der Küste spazieren gehen. Die Fahrt dorthin dauerte allerdings deutlich länger als geplant, so dass wir erst gegen 17.00 ankamen. Also war noch eine Stunde Zeit bis zum Sonnenuntergang. Die nutzten wir für einen Spaziergang zu einem hübschen Strand in einer felsigen Bucht, um dann anschließend von einer anderen Stelle zuzusehen, wie die Sonne im Meer versinkt.
Hier wurde frischer Fisch gegrillt. Leider waren wir zu spät da
Es war ein wunderschöner Sonnenuntergang
Morgen geht es dann weiter.
Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Schnellzug in das knapp 1 Stunde entfernt liegende Busan.
Mit gut 4,5 Mio Einwohnern ist Busan inc. Umland die zweitgrößte Stadt Südkoreas und liegt an der südöstlichen Küste der Koreanischen Halbinsel. Die Stadt liegt an der Mündung des NakdonggangBusan ist eine Industriestadt, in der der Hafen als fünftgrößter Hafen der Welt, dominiert. Hier legen auch viele Kreuzfahrtschiffe, auch aus Deutschland, an. Altertümer gibt es eher wenig.
Besonders bekannt ist die Hafenstadt für Ihre traumhaften Strände und köstliche lokale (Fisch-)Küche.
Die Eisenbahn, die Busan mit Seoul verbindet, ist die älteste in Südkoreas.
Da unser Hotelzimmer noch nicht fertig war, haben wir das Gepäck abgestellt und uns die Umgebung angeschaut. Es waren nur wenige Schritte zu der berühmten Fischhalle und dem Fischereihafen. Am Sonntag ist die Fischhalle geschlossen, und so werden wir sie am nächsten Tag besichtigen.
Spaziergang entlang des Fischereihafens: Fähranleger
Die riesige Fischhalle
Die Fähre bringt Ausflügler zur gegenüber liegenden Insel
Der gefangene Fisch wird vom Schiff in Frischwassercontainer auf das Auto geladen und von hier in Behälter, die dann in Wasserbecken in der Fischhalle gebracht werden
Hier nochmal die riesige Fischhalle aus größerer Entfernung
Anschließend ging es weiter durch schmale Straßen zu einem traditionellen Markt.
Hier standen schon die Wagen bereit, die später Essen zubereiten und verkaufen
Ein tolles Erfrischungsgetränk: eine kleine Wassermelone wurde ausgehölt, der Inhalt püriert und anschließend wieder reingefüllt: Trinkmelone
Ein Paar dieser 'Schuhe' hat es auch nach Bremen geschafft ![]()
Das Nationalparkgelände erstreckt sich um den 468m hohen Berg Namsan, auch Südberg genannt. Der Berg galt schon in der frühen Silla-Zeit wegen seiner schützenden Lage und Funktion als heilig. Mit dem Buddhismus kamen Klosteranlagen, Buddahfiguren und Pagoden hinzu.
Wir sind bis auf eine Höhe von ca. 270m gewandert. Weiter trauten wir uns nicht, weil es schon gegen 18h schummrig wird und wir nicht in die Dunkelheit kommen wollten.
Auf der Wanderung sind wir übrigens mehr toten, denn lebenden Gestalten „begegnet“. Grund hierfür waren die unendlich vielen Grabhügel, die verstreut überall zu sehen waren. Zum Teil wird sich heute noch der Ahnen gedacht, wie der Schmuck der Grabhügel zeigt.
An einer Stelle war eine in Stein gehauene Beddhastatue, wahrscheinlich aus dem frühen 7. Jahrhundert und somit die älteste gefundene Buddhastatue in dieser Region. Sie befindet sich ca. 90 cm tief im Felsen.
Immer wieder gab es schöne Ausblicke auf die Landschaft rund um Gyeongju
An einer anderen Stelle im Wald fand sich eine 3-er Gruppe von Buddhas. Die äußeren beiden sind wohl Medizin-Buddhas
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir an der Bushaltestelle, wo wir eine Weile warten mussten, ehe ein Bus kam. Normalerweise bekommt man die Ankunft des nächsten Busses in der App angezeigt, aber hier außerhalb der Stadt funktionierte das nicht.
Am nächsten Vormittag waren wir im Nationalmuseum. Es regnete, und es schien, als ob alle Besucher von Gyeongju - und das waren nicht wenige - die gleiche Idee hatten wie wir. Diszipliniert haben wir uns an den vielen Fundstücken - zum Teil aus der Bronzezeit - vorbeigeschoben. Am interessantesten waren die vielen Ausgrabungen der Königsgräber aus der Silla-Zeit. Vom Inneren kann ich hier leider nichts zeigen, aber auch das Gelände und der Ausblick auf die Berge waren schön.
Die riesige Glocke mit ihrem wunderschönen tiefen Ton hat mir sehr gut gefallen
Inzwischen hatte sich der Regenverzogen, und es war wieder sehr warm. Da kam eine kühlende Erfrischung - aus dem Supermarkt - gerade recht
Nach dem Besuch des Nationalmuseums und abgefüllt mit den vielen Eindrücken und Menschenmassen, war der Besuch des Nationalparks das absolute Kontrastprogramm. Keine bzw. kaum Menschen, gute Luft zum Durchatmen und herrliche Ruhe. Der Gyeongju-Nationalpark ist der einzige historische Nationalpark in Südkorea.
Erste Station vor Beginn der Wanderung war der Besuch des Sangseojang-Schreines am Namsan-Berg. Hier wurde der koreanische Philosoph und Dichter Choe Chiwon (857-900 n.Chr.), der in der Silla-Zeit gewirkt hat, beigesetzt.