Ja, wir sind auch ziemlich entspannt und warten auf das, was sich entwickelt. Die Reiseleiterin von Phoenix hat uns gebeten, für die nächsten Stunden im Hotel zu bleiben, bis sie weiteres weiß. Nachdem wir heute Nacht um 3.45 aufgestanden sind, wird jetzt der versäumte Schlaf nachgeholt. Vielleicht reicht es auch noch für die ersten Fotos von Machu Picchu, ehe mir die Augen zufallen.
Beiträge von Bremerin
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Es gibt bad news: der Flughafen von Cuzco wird teilweise bestreikt, unser Flug ist gestrichen, und heute sind alle Flüge, die überhaupt stattfinden, voll. Also müssen wir bis morgen hier in Cuzco bleiben. Bislang haben wir nur Flüge für abends. Von dort aus fliegen wir dann weiter nach Iquique, wo wir am Sonntag dann wieder auf‘s Schiff gehen sollen. Das ist die Planung. Phoenix und die lokale Reiseleitung sind jedenfalls am Rödeln.
Ute meinte gerade: es gibt aber auch etwas positives: so haben wir Zeit Cusco zu erkunden und sparen uns die erneute Seenotrettungsübung

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Überlandausflug nach Cusco und Machu Picchu
Heute geht der erste Abschnitt unserer Reise zu Ende, die Filmcrew und rund 200 weitere Passagiere verlassen das Schiff und doppelt so viele reisen neu an. Wir hatten uns entschieden, einen Überlandausflug nach Cusco und Machu Picchu zu buchen. Bis zum Abflug stand allerdings nicht fest, ob wir nach Machu Picchu kommen würden, da dort gestreikt wurde. Aber es hat geklappt: seit heute Morgen sind die Tore wieder geöffnet.
Aber der Reihe nach: gestern Morgen wir mit 38 weiteren Passagieren zum Flughafen gebracht worden und in 1 Stunde nach Cusco geflogen. Unser Reiseleiter war von Anfang an dabei, und in Cusco kamen noch 3 dazu. Alles war gut organisiert, und wir haben ein sehr schönes Hotel. Gleich nach dem Mittagessen startete unsere Stadtbesichtigung - alles war eng getaktet. Cusco liegt auf 3400 m Höhe, und mir machte die Umstellung sehr zu schaffen: Herzrasen, Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen stellten sich schnell ein. Trotzdem entschied ich mich mitzufahren, weil ich hatte mich gefreut, die Stadt zu erkunden. Unser erster Stopp war Saqsay waman, eine alte Inka Kultstätte, wo wir die von Hand bearbeiteten, perfekt aufeinander passenden Steine bewundern konnten.
Von hier aus gab es herrliche Ausblicke auf die Stadt Cusco und die umliegenden Berge.
und den Platz mit der Kathedrale
Anschließend fuhren wir zu einer indigenen Kooperative und Museum, wo die Möglichkeit bestand, selbst hergestellte gewebte und gestrickte Gegenstände zu erwerben. Dieser Ort lag noch höher, und so zog ich es vor im Bus zu bleiben wie auch bei den nächsten beiden Sehenswürdigkeiten in der Stadt,
dem Sonnentempel, auf den die spanischen Eroberer dann schnell eine Kirche setzen mussten. Nur die Grundmauern sind noch erhalten.
und der Kathedrale.
Zurück im Hotel habe ich mich gleich ins Bett verzogen und mit Ibuprofen tief und fest bis zum Klingeln des Weckers geschlafen. Auch etliche Mitreisende fanden das Programm für den ersten Tag zu dicht und zu viel und berichteten über starke Kopfschmerzen und Schlafprobleme in der Nacht. Diejenigen, denen die Höhe nicht so viel ausgemacht hat, haben sich wahrscheinlich gefreut, doch einige wichtige Sehenswürdigkeiten von Cusco gesehen zu haben.
Hier geht der Reisebericht weiter: Beitrag #233
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Hoffentlich vertragt Ihr auch die Höhe alle gut.
Ute hat nur wenig Probleme, ich habe den halben Stadtausflug im Bus verbracht: mir ging es einfach nur schlecht: Herzklopfen, Kopfschmerzen und Übelkeit. Mit einer Ibuprofen ging es dann zurück im Hotel besser. Jetzt habe ich ein paar Stunden geschlafen und freue mich auf morgen.
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Machu Picchu scheint auch zu klappen 😍😍😍
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Wir sind jetzt in Cusco gelandet und fahren dann gleich zum Hotel. Das Wetter ist viel besser als befürchtet: 18 Grad und Sonnenschein. Jetzt müssen wir nur noch auf einen Passagier warten, der beim Boarding in Callao verloren gegangen ist.
Tschüss Amadea, bis Freitag
Motorradrikschas
Ankunft in Cusco
Hier geht es weiter: RB: Mit der Amadea rund um Südamerika vom 8.1. - 11.4.24
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Liebe Gabi46 ,
ich kann schwer einschätzen, wie Phoenix sich verhält. Aber 300 Passagiere, die aus Deutschland anreisen, sind schon eine große Zahl. Wir hatten ja wegen Motorproblemen bei der Atlantikquerung eine Verspätung, da wurde dann ein Hafen gestrichen. Und wenn wirklich alle am Freitag Abend statt Donnerstag Abend ankommen würden, wären das vielleicht 8-10 Stunden Verspätung. Das ist zu verkraften. Aber das ist jetzt reine Spekulation. Phoenix kümmert sich schon sehr um die Passagiere. Es hängt sicher davon ab, ob sie alle Passagiere umbuchen können.
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Liebe Silke, das klappt bestimmt irgendwie. Es sind ja fast 300 Leute betroffen. Ohne die kann das Schiff garnicht abfahren. Aber die Hängepartie jetzt ist für alle Beteiligten Stress pur.
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Chan Chan war die Hauptstadt der Chimú und wurde im 15. Jh. von den Inka erobert. Da die Häuser damals alle aus Lehm gebaut wurden, sind sie durch Witterungseinflüsse und Erdbeben zerstört worden. Inzwischen bemühen Archäologen sich um eine Restaurierung. Im 12./13. Jh. lebten hier rund 100000 Menschen in neun Stadtvierteln: Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester sowie die Königsfamilie. Bis zu 12 m hohe Mauern und lange Gänge verleihen der Anlage ein labyrinthartiges Aussehen. Chan Chan wurde 1986 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. -
Wie es morgen weitergeht, steht in den Sternen. Wir haben einen Überlandausflug nach Cuzco und Machu Picchu gebucht. Dort wird aber seit letzter Woche gestreikt. Und Phoenix tut so, als ob nichts wäre. Erst auf Nachfragen unsererseits wurde das Thema überhaupt angesprochen.
Das belastet nicht nur uns sehr.
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Inzwischen sind wir in Peru angekommen. Unser heutiger Ausflug führte uns nach Trujillo und Chan Chan.
Trujillo liegt 560 km nördlich von Lima an der Panamericana und hat 800000 Einwohner. Es ist eine schnell wachsende Großstadt mit einem hübschen historischen Kern. Mit ihren prächtigen Häusern und Palästen aus der Zeit der Zuckerbarone hat sich dieser Teil der Stadt seinen Charme erhalten, wenngleich der Sanierungsbedarf nach wie vor immens ist.
Unsere fließend deutsch sprechende Führerin zeigte uns den zentralen Teil rund um die Plaza de Armas und einige Seitenstraßen.
xxxAdmixxx gelöscht
ThemaWarum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 ThemaWarum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 Hier geht es weiter mit dem Reisebericht: RE: RB: Mit der Amadea rund um Südamerika vom 8.1. - 11.4.24
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Begleitet von dem fröhlichen Singen eines Kolibris zeigte uns der Besitzer der Lodge, wie die echten Panamahüte hergestellt werden. Von der Toquilla Palme werden schöne große Blätter genommen. Wenn man sie auseinanderhielt, kann man in dem inneren weißen Teil feine senkrechte Streifen erkennen. An diesen entlang wird nur der innere weiße Teil in feine Streifen geschnitten. Je feiner die Streifen sind, desto hochwertiger wird nachher der Hut. Anschließend werden diese Streifen für 2-3 Minuten in heißes Wasser gelegt, danach mehrere Tage lang zum Trocknen aufgehängt.
Anschließend beginnt das eigentliche Flechten des Hutes. Für einen ‚Alltagshut‘ benötigt man 10-12 Fäden, für einen feinen 50. Begonnen wird in der Mitte, danach folgt die Seite und zum Schluss die Krempe. Mit einem heißen Eisen wird der Hut anschließend in Form gebracht. Um einen einfachen Hut herzustellen, benötigt eine erfahrene Flechterin 3 Tage, für einen ganz feinen, der sich dann auch rollen lässt, bis zu 6 Monate. Abhängig vom Arbeitsaufwand variieren die Preise von 60 $ bis zu mehreren 1000 $.
Andere Frauen zeigten uns die Herstellung eines traditionellen Essens: vorgegarter Reis, Hühnchen, Erdnusssauce, Yucca und Kochbanane und ein kleinblättriger Koriander werden auf Bananenblätter gelegt, eingeschlagen und eine kurze Zeit im heißen Feuer gegart, so dass das Essen das Aroma der Blätter annimmt. Sehr lecker. Dann gab es noch Teigbälle, die mit Käse gefüllt sind und zum Trinken den Saft von Wassermelonen.
An einer anderen Stelle wurde gezeigt, wie ein Esel eine Presse in Gang setzt, um Zuckerrohr auszupressen. Aus der übrigen Melasse wird eine Süßigkeit hergestellt, und die ausgepressten Stangen frisst der Esel auf. Alles konnten wir probieren, und es hat gut oder zumindest interessant geschmeckt.
Fazit: Eine Wanderung im eigentlichen Sinne war es nicht, sondern eher ein etwas anspruchsvollerer Spaziergang. Die Präsentationen fand ich interessant, und sie haben für mich persönlich den Ausflug abgerundet. Der Guide war sehr kompetent, und er erklärte das Sehenswerte auf Englisch, was die Phoenix Mitarbeiterin dann für uns übersetzte. Wahrscheinlich war dieser Ausflug der interessanteste von den drei angebotenen Phoenix Ausflügen. Was Tourismus anbelangt, so steckt Manta noch in den Kinderschuhen.
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Auf dem Weg zur Pacoche Losge erzählte uns Guide Santiago Wissenswertes über seine Heimat Ecuador. Unter anderem zeigte er uns diese hübsche Stachelauster, die in früheren Zeiten auch als Zahlungsmittel benutzt wurde.
Nur 20 km südwestlich von Manta liegt ein relativ großer zusammenhängender Bergnebelwald, der von verschiedenen Affenarten bewohnt wird, der Pacoche Nationalpark. Wir fahren zu einer Lodge im Nationalpark und unternehmen von dort aus eine 1-stündige Wanderung . Gleich am Eingang saß ein Affe in einem Baum. Später sollten wir noch ein weiteres Weibchen sehen.
Wir sind dann durch ein grünes Dickicht gelaufen, immer bergauf und bergab. Zwischendurch haben wir immer mal wieder angehalten, und unser Guide hat uns die verschiedenen Pflanzen und ihre Verwendung, z.B. als Rohmaterial zur Herstellung und Panamahüten oder als Regenschutz u.a. Es war sehr interessant, aber die fotografische Ausbeute ist leider bescheiden, denn entweder waren die 40m hohen Bambuspflanzen zu hoch, um ins Bild zu passen oder die vom Guide gezeigte Pflanze wurde von anderen verdeckt. Ein paar Fotos habe ich dennoch.
Die Nüsse dieser Pflanze kann man, wenn sie ganz frisch sind, essen. Getrocknet sind sie ganz hart und werden für Kunsthandwerk verwendet.
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Ja, was war gestern? Ein ganz entspannter Seetag. Nach all den Tagen voller neuer Eindrücke war es eine gute Möglichkeit, die Gedanken, Gefühle und Fotos zu sortieren.
Es gab wie immer mehr als reichlich zu essen.
Dazu noch die Äquatortaufe, die wir allerdings den anderen überlassen haben. Eine Urkunde gab es trotzdem.
Wie auch von der Durchfahrt durch den Panamakanal.
Abends dann die Crewshow, die wie immer ein Highlight war. Nicht nur für uns, denn zum ersten Mal während dieser Reise war der Theatersaal gefüllt.
Nun liegt Manta, eine geschäftige Hafenstadt, vor uns. Der Lotse ist gerade an Bord gekommen.
Es ist heiß draußen, sehr heiß, und wir genießen die kühlende Klimaanlage in der Kabine.
Zwischendurch waren wir kurz draußen, um dem Anlegemanöver zuzuschauen und dem Entladen eines chines. Frachtschiffes.
Die Sonne steht jetzt senkrecht über uns, und die Schatten sind ganz kurz.
Gerade sind die Ausflugsbusse angekommen
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Guten Morgen von unterwegs. Heute Morgen um 6.50 haben wir den Äquator überquert. Die Lufttemperatur beträgt jetzt um 8:24 schwül-heiße 27 Grad, die Wassertemperatur 32 Grad.
Durch eine Notausschiffung mit notwendigem Hafenanlauf heute Nacht haben wir 2-3 Stunden verloren gegenüber dem Zeitplan. Wir werden gegen 11.00 festmachen. Die Ausflüge sollen aber alle stattfinden.
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Ist die Zeit wirklich korrekt? Ich sehe keine Amadea weit und breit in der Web CAM der Pedro Miguel Locks
Wahrscheinlich ist die Zeit nicht korrekt. Wir sind immer noch in dem schmalen Kanal. Und da ist auch noch kein Ende in Sicht. Da habe ich mich wohl verhört.
Jetzt kommt die nächste Schleuse in Sicht. 19:05
Wir nehmen die rechte Schleuse und legen mit Backbord an. Sind jetzt gleich da
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Die für uns ungewohnten Tierstimmen aus dem Dschungel haben mich sehr beindruckt bei der Durchfahrt.
Heute ist es den Tieren leider zu heiß. Wir hören nichts ….
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Noch ein paar Fotos von der 3. Schleusenkammer und der Einfahrt in den Gatunsee. Um 18.20 (deutsche Zeit) sollen wir die nächste Einzelschleuse passieren. Und dann kurz nach 19.00 die letzte 3-er Schleuse, die uns wieder auf Meeresniveau herunterbringt. Der Höhenunterschied beträgt mindestens 18 m. Während auf der Atlantikseite der Unterschied zwischen Ebbe und Flut weniger als 1m beträgt, können es auf der Pazifikseite bis zu 7 m sein.
Bei der Einfahrt in den Kanal wurde ein Krokodil gesichtet. Darüber hinaus diverse Vögel von ganz klein bis groß. Identifizieren konnte ich Schwalben, zwei grüne Papageien sowie einen Pelikan.
Jetzt sind wir in der 3. Kammer. Blick zurück
….und nach vorne Richtung Gatun See
Freie Fahrt
Die Verbindung zu den Lokomotiven, die uns in der Spur gehalten haben, wird gelöst