Beiträge von Bremerin

    Die Ilhabela ist zu 85% Naturschutzgebiet, und das Bauen von Eigenheimen ist auf einen 200 m breiten Streifen entlang der Küste limitiert.

    Die Strände hier sind traumhaft, und das warme Wasser lädt zum Baden ein.

    Die Rückfahrt erfolgte an Bird eines alten Segelschiffs

    Auch aus dieser Perspektive boten sich herrliche Aussichten

    Der Regen ist bei uns glücklicherweise nicht mehr angekommen

    Um 20.00 lichteten wir wieder den Anker. Nun folgen 2 Tage Rio de Janeiro

    Ilhabela

    Heute Mittag gingen wir vor Anker vor der Hauptinsel dieses Archipels. Grüner Regenwald auch hier, und der eine oder andere Regenschauer war auch dabei. Als dann allerdings die Ausflüge starteten, hörte der Regen auf. Meine Tour führte zunächst im Jeep auf einer Straße, später dann Piste zum Strand Praia do Jabacara. Hier endete dann auch die Piste. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir den Strand, wo wir 1,5 Stunden Aufenthalt hatten und im angenehm warmen Wasser badeten. Danach ging es mit einem Motorsegler zurück in den Hafen von Vila Ilhabela.

    Blick vom Schiff


    Mit diesem Schiff sind wir nach dem Strandaufenthalt zurück gefahren

    Überall auf der Insel gibt es schöne Strände

    An dieser Stelle sind große Felsbrocken, die unterschiedliche Mineralien enthalten. Wenn man sie mit einem Hammer anschlägt, ertönen unterschiedliche Töne. Das haben vor 1600 Jahren bereits die indigenen Ureinwohner benutzt, um über größere Entfernungen zu kommunizieren

    Weiter geht es auf der Piste

    Unser Strand kommt in Sicht

    Balneário Camboriú - wer sich diesen unaussprechlichen Namen nicht merken kann, sage einfach BC.

    Vor 60 Jahren noch ein kleiner Touristenort, so leben hier inzwischen 170000 Menschen hier ganzjährig, und im Sommer können es auch mal 2 Millionen werden, die hier die wunderschönen Strände bevölkern und in einem der (lt. Wikipedia) 1898 Hochhäusern wohnen. Und es wird fleißig weiter hoch und immer höher gebaut: Dubai ist hier für manche der Maßstab.

    Dem wunderschönen atlantischen Regenwald und auch den Stränden konnte die Touristeninvasion bislang nicht allzu viel anhaben: spätestens nach Ostern sind die Touristen weg, und dann können sich alle erholen.

    Wir sind bei schwül-heißen 30 Grad an der Strandpromenade entlang geschlendert, sind mit der Gondel über den Regenwald geschwebt und haben herrliche Ausblicke genossen. Und an all dem will ich Euch jetzt gerne teilhaben lassen.


    Und zur Stärkung gab es ein kühles Bier und ein pão de queijo (Käsebrötchen) - sooo lecker

    Gabi46 , Joni , uschisiggi , Flavia, Tiapilar , Maulwurf, Tosehama , Ruhrpottkind , torstenp und natürlich auch alle anderen, die Kommentare zu dem Südamerika- Reisebericht abgegeben haben. Ich möchte mich ganz herzlich für Eure Kommentare und die Anerkennung bedanken. Leider schaffe ich es nicht, auf jeden einzelnen Kommentar einzugehen, aber ich lese sie alle und freue mich natürlich über Euer Interesse.

    Verena

    Am Sonntag hat der dritte Reiseabschnitt begonnen: Rund 300 Passagiere haben das Schiff verlassen und genau so viele sind neu hinzugekommen. Immerhin sind über 200 von Anfang an dabei. Die Mückenplage ist (vorerst) vorbei, aber spätestens ab Rio kündet sich neues Ungemach an: dort grassiert derzeit Denguefieber. Also haben wir uns erstmal mit weiteren Flaschen Anti-Mückenspray eingedeckt und werden morgen auch unsere Kleidung noch einmal imprägnieren.

    Nach den Häfen von Montevideo und Punta del Este in Uruguay sollten wir heute eigentlich den ersten brasilianischen Hafen Rio Grande do Sul im gleichnamigen Bundesstaat anlaufen, aber der starke Wind macht ein Einlaufen durch den engen Kanal in diesen Hafen unmöglich, und so fahren wir gleich weiter in Richtung Balneario Cambroriu. Ob wir dort früher anlegen können oder noch einen anderen Zwischenhafen anlaufen, wird derzeit eruiert.

    So nutze ich die Zeit vom gestrigen Tag in Punta del Este zu berichten. Dieser Badeort, wo sich (nicht nur) die Reichen und Schönen Südamerikas während des Sommers treffen, liegt im Süden Uruguays im riesigen Mündungsdelta des Rio de la Plata. Kilometerlange Sandstrände laden zum Baden in geschützter Lage ein, riesige Hotel- und Appartement Hochhäuser zeugen von der Nachfrage. Damit diese vielen Wohnungen nicht 9 Monate im Jahr leer stehen, sind private Hochschulen entstanden, und die Studenten wohnen dann in den Appartements.

    Wir hatten einen Phoenix Ausflug (Kurze Stadtrundfahrt, Rallimuseum und Caspueblo) gebucht, es war einer der besten bislang. Die kompetente und entspannte Phoenixmitarbeiterin plante zusätzliche kurze Fotostopps während unserer Stadtrundfahrt ein, und auch die Zeiten in den beiden Museen waren großzügig mit jeweils einer Stunde bemessen.

    Unser erster Stopp war an einem der Wahrzeichen der Stadt, der Skulptur des chilenischen Künstlers Mario Irrazábal „Los Dedos“ (die Finger), eine Steinskulptur in Form von fünf Fingern, die aus dem Sand herausragen. Der Künstler wollte damit vor der gefährlichen Brandung an diesem Strandabschnitt warnen.

    Danach ging es weiter am Strand, an Hochhäusern

    und dieser ungewöhnlichen Brücke

    und durch einige Villengebiete mit reetgedeckten Häusern zum Rallimuseum. Dieses Museum war heute exklusiv für uns geöffnet - herrlich diese Ruhe. Das Rallimuseum Museum beinhaltet eine große zeitgenössische Sammlung von Künstlern Südamerikas. Darüber hinaus eine Skulpturensammlung von Salvador Dalí sowie in einer Sonderausstellung Bilder und Skulpturen von Henry Moore. Leider kann ich Euch von dieser Besichtigung keine Fotos zeigen, aber wer Interesse hat, kann ja mal das Rallimuseum Museum in Punta del Este (es gibt inzwischen fünf weltweit) googeln.

    Danach ging es zum Wohnhaus und Atelier des Künstlers Carlos Páez Vilaró, der vor 10 Jahren im Alter von 90 Jahren gestorben ist. Das Gebäude heißt Casapueblo und erinnert mich im Baustil stark an Gebäude, die César Manrique auf Lanzarote errichtet hat. Auch hier hatten wir ausreichend Zeit, Teile des schönen Gebäudes und einige seiner Werke anzuschauen.

    Der erste Blick

    Danach sind wir zurück zum Schiff getendert, da es inzwischen zu regnen angefangen hatte.

    Nach 1 1/2 Seetagen erreichen wir jetzt Balneário Camboriú und damit den ersten brasilianischen Hafen. Der gestern geplante Hafen musste wegen zu starken Windes und zu hoher Wellen ausfallen. So haben wir hier jetzt einen halben Tag mehr Zeit.

    Hauptattraktion hier sind die schönen Strände oder eine Fahrt ins 80 km entfernte Blumenau, das stark von deutschen Siedlern geprägt ist. Wir freuen uns auf einen Cafezinho, pão de queijo und ein leckeres kaltes cerveja

    Nach bislang 12.361 zurückgelegten sm ( = 22.893 km) haben wir gestern im Hafen von Montevideo angelegt.

    Die Hauptstadt Uruguays, am Mündungstrichter des Rio de la Plata gelegen, ist das Herz des Landes und im Großraum der Stadt leben gut 50% aller Uruguayer. Das Stadtbild der Metropole ist geprägt von schönen Platanenalleen und grünen Parks, alten, im Zuckerbäckerstil erbauten Häusern und gut 20 km langen Stränden.

    Gegründet wurde Montevideo zu Beginn des 18. Jahrhunderts von den Spaniern, die hier zuerst eine Festung gegen die Portugiesen errichteten.

    Das ursprüngliche Herz der Stadt, das um die ersten Befestigungsanlagen herum entstanden ist und von drei Seiten von Wasser umgeben ist, ist die Altstadt, die Ciudad Vieja. In diesem ältesten Viertel von Montevideo versammeln sich zahlreiche Beispiele historischerer Architektur.

    Montevideos Altstadt beginnt gleich hinter dem Hafen, und so haben wir uns am späten Vormittag auf den Weg gemacht. Es war Sonntag, und so wirkten die Straßen noch wie ausgestorben. So konnten wir ganz in Ruhe die vielen schönen alter Häuser und die Parks mit blühenden Bäumen und Statuen anschauen.

    Sowohl in Argentinien als auch in Uruguay ist Matetee das Nationalgetränk. Es gibt spezielle Becher, in die man die Blätter legt. Dann wird das ganze mit heißem Wasser aus der Thermoskanne aufgegossen (immer nur wenig Wasser) und mit einem speziellen Strohhalm aus Metall getrunken. In Montevideo hatten viele Menschen zu dieser Tageszeit ihr Teeset dabei.

    Die Hafenverwaltung

    Bienvenidos - herzlich willkommen

    In der Altstadt: Eingang zur alten Markthalle - heute Konsum- und Essmeile


    Aus diesen Bechern wird der Matetee getrunken

    Straßenmusiker luden zum Zuhören ein

    7. San Telmo

    San Telmo ist ein Szeneviertel: Kunstgalerien, Antiquitätenläden, Restaurants, Bars, Straßenkünstler, der sonntägliche Flohmarkt und eine wunderschöne alte Markthalle machen diesem Stadtteil zu einem Highlight.


    In solchen Karaffen wurde früher der Wein ausgeschenkt

    So, das war‘s dann auch mit Buenos Aires. Eine Stadt, in die ich mich gleich verliebt habe. Und wo ich gerne mal für länger Urlaub machen würde. Wenn die Anreise nur nicht so weit wäre…….

    6. Die neue Hafengegend

    Alte Speicher wurden hier - ähnlich wie in Hamburg - restauriert und in Geschäfte, Restaurants und exklusive Wohnungen umgewandelt. Auf der anderen Seite entstand ein neuer Stadtteil mit Hochhäusern, und als Verbindung zwischen beiden hat der spanische Stararchitekt Calatrava eine Brücke, genannt die Frauenbrücke, entworfen. Und sie prägt heute das Bild dieses Stadtteils.

    Mehr Fotos kann ich leider nicht zeigen, da die Dateien zu groß sind. Deshalb fahre ich jetzt fort mit unserem Spaziergang zunächst durch die Innenstadt am nächsten Tag. Um welche Gebäude es sich im einzelnen handelt, kann ich leider nicht sagen.

    Dies ist das Tor einer Kirche

    Dies war früher eine deutsche Bank


    5. Der Stadtteil La Boca

    Einst ein armer Stadtteil. Hier lebten die Hafenarbeiter in einfachen Wellblechhütten. Gewalt, Kriminalität und Drogenhandel waren weit verbreitet. Heute sind die Häuser farbenfroh herausgeputzt, und zumindest tagsüber kann Frau sich hier sicher bewegen und die bunten Häuser bewundern und an den Ständen stöbern.

    Hier haben wir in einem kleinen Ecklokal köstliche Empanadas gegessen und ein leckeres lokales Bier dazu getrunken.


    Messi hält den Pokal der Fußball Weltmeisterschaft in Händen

    3. Rund um die Plaza 5 Mayo

    Es war eine Wohltat, im angenehm klimatisierten Bus ins Zentrum gefahren zu werden. An dem großen zentralen Platz des 5. Mai stiegen wir aus und schauten uns um. Da ist einmal die Casa rosada, das rosa Haus, der Sitz des Präsidenten. Seine Anwesenheit zeigt eine kleine Argentinienflagge an.

    Der argentinischen Unabhängigkeit gewidmet

    Der ehemalige Sitz des spanischen Gouverneurs

    Die Kathedrale

    Es fehlt das Foto mit dem weißen Kopftuch als Erinnerung an die Mütter, die in der Zeit der Militärdiktatur hier regelmäßig demonstrierten, um Auskunft nach dem Verbleib ihrer (ermordeten) Kinder zu fordern.

    Ein Eissalon

    Nur wenige Blocks entfernt befindet sich das ehemalige Hauptpostamt, in dem heute ein Kulturzentrum ist, dessen vielfältige Veranstaltungen für die Bevölkerung kostenlos sind

    Eine Freiheitskämpferin

    ich vermute es waren Humboldtpinguine?

    Es waren Magellanpinguine, die aber sehr ähnlich aussehen wie Humboldtpinguine.

    Was BA anbelangt, so hat die Armut in den letzten 10-20 Jahren wohl deutlich zugenommen. Und wir haben etliche Obdachlose gesehen. Und die Politik von ‚Kettensäge‘, wie der neue Präsident Milei hier auch genannt wird (weil er im Wahlkampf mit einer Kettensäge aufgetreten ist), trägt dazu bei, dass die Preise langsamer steigen und die Löhne gar nicht. Wir haben vorgestern große Demonstrationszüge gesehen.

    Recoleta Friedhof

    Der Besuch dieses Friedhofs ist ein Muss für alle Buenos-Aires(BA)-Bsucher. Ist hier doch das Familiengrab von Eva Perón. Und außerdem sind hier zahlreiche weitere Persönlichkeiten in teils imposanten Mausoleen beigesetzt. Auf diese Weise haben sich viele Familien ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt. Wir sind durch einen Teil des Friedhofs bei immer weiter steigenden Temperaturen gegangen und waren froh über die vielen Schatten spendenden Bäume.

    Auf dem Weg zum Friedhof kamen wir an diesem hübschen Café vorbei

    Vor dem Eingang zum Friedhof tanzte ein Paar Tango

    Der Haupteingang

    Das Grab der Familie von Eva Perón

    Diese Frau ist in jungen Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und ist dort mit ihrem Hund beerdigt.