Beiträge von Bremerin

    Auch für den Sonntag hatten wir, erneut vermittelt durch Nicolas Stockmann, einen privaten Ausflug auf dem Wasser gebucht. Und wieder sollte es ein wunderschöner Tag mit unvergesslichen Eindrücken werden.

    Direkt am Schiff wurden wir von einem größeren Ausflugsboot abgeholt, in dem wir acht TeilnehmerInnen bequem Platz hatten.

    Als erstes fuhren wir eine längere Strecke auf dem Rio Negro zu einem Platz, wo sich zahlreiche rosa Flussdelfine aufhalten. Sie haben inzwischen gelernt, dass es dort an manchen Tagen in der Woche leckeren Fisch gibt. Für uns besteht die Möglichkeit, sie von nahem zu sehen und sogar im Wasser mit ihnen zu schwimmen. Diese Gelegenheit habe ich mir nicht entgehen lassen, zumal das Wasser mit 28 Grad angenehm warm ist. Und es war eine super Erfahrung, in diesem weichen Wasser zu paddeln und den Tieren ganz nah zu sein.

    Anschließend fuhren wir in eine kleine Siedlung, wo indigene Menschen leben. Sie begrüßten uns sehr herzlich, zeigten uns einige ihrer Tänze und erklärten deren Bedeutung, zeigten ihr Essen und boten uns selbst hergestellte Artikel zum Kauf an. Auch dies war eine gute und eindrucksvolle Erfahrung.

    An vielen Stellen luden Sandstrände zum Verweilen ein

    Die Delfine wissen, dass es hier ab und zu leckeren Fisch gibt

    Die Strömung begünstigt die Erosion der Küsten

    Indigene Siedlung

    Tapioka

    Mit dem Kauf von Souvenirs unterstützt man die Familien, die hier leben

    Oder frau lässt sich ein Tattoo aufmalen

    Nach dem Stadtrundgang in Manaus haben wir dann unser privates Boot bestiegen. Zunächst ging es zu einem schwimmenden Restaurant am Januariosee. Für 12 € konnte man dort Amazonasfisch, sonstige brasilianische Spezialitäten wie Vatapá sowie Spaghetti u.ä. verzehren. Alles hat sehr gut geschmeckt, und die Reifen und saftigen Früchte zum Nachtisch waren ein Hochgenuss. Danach ging es mit dem Boot in einen kleinen Seitenarm, wo wir ganz langsam durch die überflutete Landschaft fuhren. Es war traumhaft schön, und wir waren uns einig, dass wir noch lange hätten weiterfahren können.

    Dieser Ausflug hat 6 1/2 Stunden gedauert, und dank Marias sehr kompetenter und flexibler Begleitung war dieser Tag ein voller Erfolg.

    Mit solchen Dampfern werden Menschen , Waren und manchmal auch Autos flussauf- und -abwärts transportiert. Geschlafen wird in Hängematten, die jede sich selbst mitbringt.

    Am Januariosee gibt es vier schwimmende Restaurants

    Im Uhrzeigersinn: Reiz, Farofa, schwarze Bohnen, 2x Amazonasfisch, ein Brei aus Fischsud, angedickt mit Farofa, Vatapá

    Jetzt geht es in den schmalen Seitenarm

    Solche Kanäle sind nur während der Regenzeit befahrbar

    Wenn die Wurzeln freigespielt sind, haben die Bäume keinen Halt mehr

    Viele Unterkünfte sind sehr einfach

    Bei einer Stadtbesichtigung zählen die Oper und die drei Märkte: Bananenmarkt (= Obstmarkt), Fischmarkt und die alte Markthalle zu den Highlights. Letztere wurde übrigens von Gustave Eiffel in Anlehnung an die Pariser Les Halles erbaut.

    Die berühmte Oper entstand während des Kautschukbooms und wurde aus diesen Einnahmen finanziert. 1881 wurde der Bau genehmigt, aber bis zur Fertigstellung sollten 15 Jahre vergehen. Renommierte Büros wurden mit dem Bau beauftragt, nur die feinsten Materialien fanden Verwendung. Mit dem Ende des Kautschukbooms fehlte das Geld für weitere Aufführungen, und so verfiel das Gebäude zwischen 1907 und 1985 zunehmend. Erst dann wurde es erfolgreich saniert, und 1990 fand die Wiedereröffnung mit Plácido Domingo und Marcia Haydée statt. Seitdem gibt es mehrere Aufführungen pro Woche, das Orchester umfasst 300 Musiker. An einem Tag in der Woche kann die Bevölkerung von Manaus kostenlos in das 700 Personen fassende Gebäude gehen.

    Es lohnt sich, die Inneneinrichtung dieses wunderschönen Gebäudes anzuschauen. Aber leider darf ich sie hier im Forum nicht zeigen. Wer also Interesse hat, sollte mal googeln.

    Die 3 Märkte liegen in Hafennähe direkt nebeneinander und bieten eine große Fülle an Früchten und Fischen und touristischem Angebot an.

    Das Teatro Amazonas

    (Koch-)Bananen werden hier in großen Abschnitten verkauft

    Ranbutam

    Tucuma


    Der größte Amazonasfisch

    In den alten Markthallen gibt es alles von indigener Kunst über Medizin bis hin zu Nüssen

    xxx Admin (erkennbare Person) xxx

    Leider habe ich vergessen, wer den Uhrenturm gespendet hat

    Diese Villa wurde von einem reichen Deutschen erbaut

    Hier werden jährlich die höchsten Wasserstände des Rio Negro festgehalten. 2021 trat er erstmals über die Ufer an dieser Stelle

    Der Containerhafen

    Hafenanlagen

    Ein ganz alter Amazonasdampfer

    Die Freiheitssäule vor dem Theater

    Mit dem Theater geht es dann später weiter.

    Manaus liegt am Amazonas. Genau genommen da, wo der Rio Negro und der Rio Solimões zusammenfließen und ab dort Amazonas heißen. Manaus liegt in Brasilien, aber es gibt aus den südlicheren Landesteilen keine Straße, die hierher führt. Die einzigen Straßen von Manaus führen nach Norden nach Venezuela und nach Westen nach Peru. Das hat zur Folge, dass Manaus wie die gesamte Amazonasregion nur auf dem Wasserweg erreichbar sind. Und so hat dieser Teil Brasiliens sich seine Eigenständigkeit bewahrt. Und auch die klimatischen Bedingungen tragen dazu bei, dass das Leben hier öfters nach anderen Regeln abläuft. In der Regenzeit, die von Dezember bis Juni dauert, regnet es täglich und oft sehr stark. Dann steigt der Spiegel des Amazonas um 12-15 m an und überflutet weite Landesteile. Und nicht selten auch die Holzhäuser, die dort stehen.

    Die Kaimauern in Manaus sind hoch, 2021 wurden sie erstmalig überspült.

    Manaus erlebte eine kurze Blütezeit zwischen 1890 und 1912 während des Kautschukbooms, danach verfiel vieles. Die Einrichtung einer Freihandelszone im Jahre 1957 hat dazu geführt, dass sich viele Elektronikfirmen hier angesiedelt haben und z.B. ihre Handys hier zusammenbauen lassen. Vom großen Containerterminal werden die Waren dann über den Amazonas in alle Welt verschifft.

    Die Brücke, die Manaus mit dem Norden des Landes und Venezuela verbindet.

    Von manchen alten Häusern steht nur noch die Fassade

    Andere sind saniert worden und sind häufig städtische Einrichtungen

    Alter Pavillon

    In dem roten Eckhaus ist ein hübsches Café

    Innenansicht

    Danke, liebe Siegrid uschisiggi  Queentchen  Gabi46  Flavia und @ Gabi71254

    für Eure lieben Beiträge. Ja, das live Schreiben ist manchmal echt stressig, z.B. wie jetzt nach zwei langen Tagen in Manaus. Und gleich laufen wir aus, dann habe ich kein Internet mehr. Andererseits hilft mir das Schreiben und Sortieren der Bilder beim Verarbeiten des Erlebten. Und ich habe schon eine Vorlage für die 1, 2, 3, vielen Fotobücher, die ich nach der Rückkehr gestalten werde :) .

    Heute beginnt also unser 4. und letzter Reiseabschnitt, und ich freue mich auf vier weitere Tage am Amazonas und ganz besonders, dass wir Alter de Chão nochmals für einen Vormittag anlaufen.

    Über Manaus und unsere Ausflüge in den Amazonasurwald werde ich dann in den nächsten Tagen berichten.

    Habt noch einen schönen Sonntagabend und

    herzliche Grüße

    Verena

    Santarém - Fortsetzung

    Weiter ging die Fahrt bis zu einer Stelle, wo der Kapitän das Boot an einem Baumstamm festmachte. Wer wollte, konnte dann mit vorbereiteten Angeln versuchen, einen Piranha zu angeln. Auf unserem Schiff leider Fehlanzeige, dafür einige kleine ‚catfish‘, die wir, nachdem sie fotografiert wurden, wieder in die Freiheit entließen. Danach ging es durch einen anderen schmalen Kanal zurück, vorbei an zwei Faultieren. Wobei eines gar nicht so faul war, da es mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt war.

    Zum Schluss fuhr der Kapitän noch langsam an der Stadt Santarém vorbei. Im Fischmarkt lockten Fischer mit einem Fisch als Köder rosa und weiße Delfine. Es zeigten sich auch welche, aber leider waren sie schnell wieder abgetaucht.

    Fazit: einer der guten bis sehr guten Phoenix-Ausflüge, wo alles stimmte.

    Die Guide erklärt die -sehr einfache - Angel und ihre Benutzung

    Statt eines lebenden ein kleiner toter Piranha

    Rückfahrt

    Ein gar nicht faules Faultier auf Nahrungssuche

    Ein faules Faultier

    Solche Flussdampfer transportieren auch Autos und alle Güter, die drauf passen

    Die Kathedrale von Santarém

    Der Fischmarkt

    Santarém

    Mit ca. 308.000 Einwohnern ist Santarém die drittgrößte Amazonasstadt und eine der ältesten Siedlungen im Amazonasbecken. Die Stadt verdankt ihren Aufschwung dem Hafen am Zusammenfluss des Rio Tapajós mit seinem klaren, blaugrünen Wasser mit den braungrauen Fluten des Amazonas. Spannend ist dabei, dass trotz unterschiedlicher Wassertemperatur und Fließgeschwindigkeit, beide Gewässer einige Kilometer nebeneinander her fließen ohne sich zu vereinen. Unser heutiger Phoenix-Ausflug führt auf dem Seeweg über beide Flüsse zum Maicasee. In diesem Naturparadies, das als Überflutungsgebiet des südlichen Ufers des Amazonas zahlreichen Tiere ein zu Hause gibt, werden wir einige Stunden verbringen. Auf dem Ausflugsplan steht auch, dass wir unterwegs vielleicht rosa Delphine sehen und evtl. einen Piranha fischen.

    Der Ausflug ist gut gebucht - so viele Alternativen gab es auch nicht. Aber die Boote waren sehr geräumig und die Gruppengröße mit ca. 30 Personen überschaubar. Kurz nach 7.00 ging es los.

    Meeting of the waters: der blaue Rio Tapajos und der braune Amazonas

    Man kann gut sehen, wie das Wasser nebeneinander fließt und sich nicht vermischt

    Dann ging es weiter Richtung Maicasee

    Ein lokaler Fischer sucht einen guten Platz zum Auswerfen der Netze

    Die Fahrt führt durch eine schmale Durchfahrt

    Vorbei an kleinen Gehöften und üppiger Natur

    Fortsetzung folgt

    Alter de Chao - wunderschön, ein Traum. Leider waren wir viel zu kurz da.

    Ein typischer Amazonasdampfer wurde zusätzlich als Tenderboot eingesetzt

    Angekommen und sofort begeistert

    Ein alter VW-Bus

    Hier gibt es rosa Flussdelfine

    In der Trockenzeit gibt es hier viele Sandbänke. Einzugewöhnen z.B. die Liebesinsel sind noch nicht ganz überflutet

    Im Hintergrund wieder die Liebesinsel. Man kann sich mit einem Kanu rüberrudern lassen

    In Grönland werden auch Spaziergänge angeboten.

    Wir haben letztes Jahr alle Spaziergänge alleine gemacht. Ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, dass Phoenix Spaziergänge angeboten hätte. Was Ihr auf jeden Fall - am besten an beiden Tagen - buchen solltet, ist die Tour in Ilulissat zu den Eisbergen. Wir haben sie einmal am Nachmittag (bei sehr bedecktem Himmel) und einmal am Vormittag bei mehr Sonnenschein gemacht.

    VG Verena

    Einige Anmerkungen zur Reise auf dem Amazonas

    Flavia fragte neulich nach, wie es uns nach solch einer langen Zeit auf dem Schiff geht. Und nach wie vor gilt, dass es uns gut geht und wir die Reise sehr genießen. Dennoch stellt sich inzwischen eine gewisse Ermüdung ein, was angebotene Programmpunkte anbelangt. Nach 8 Galadiners sind wir abgefüllt, auch die 2. Äquatortaufe sowie maritimer und bayerischer Frühschoppen und ähnliche Bespaßungen müssen nicht mehr sein.

    Leider ist der vorhergesehene Lektor für diesen Abschnitt kurzfristig krank geworden. Und den Ersatzlektor, der in Rio zugestiegen ist, finde ich einfach nur furchtbar. Dass mich sein Fachgebiet Archäologie nicht interessiert, dafür kann er nichts, aber das, was er als Humor empfindet, ist für mich einfach nur Sarkasmus und Zynismus. Schade. Und auch das Phoenixteam - der Kapitän Fronenbroek mal ausgenommen, der ist wirklich klasse - macht auf diesem Abschniitt keinen so guten Job wie auf den letzten beiden. So kam gestern keine Durchsage, als wir nachmittags den Äquator überquerten. Zum Amazonas und auch zum Äquator gab es zwar informative Beiblätter zum Tagesprogramm, aber mir fehlt die Person auf der Brücke, die das, was wir gerade sehen, kommentiert. Das war im Panamakanal und beim Kap Hoorn ganz anders. So ist es dann eher Glücksache, interessante Punkte an Land oder auch die schönen Falter auf dem Schiff zu entdecken.

    Gleich werden wir in dem kleinen Ort Alter de Chao anlegen. Viel Zeit in dem als malerisch beschriebenen Ort wird uns nicht bleiben vor Sonnenuntergang, und - auch ein Kritikpunkt- bislang waren Deck 7 und 8 immer die letzten, die Tendern durften. Warum wechselt man da nicht die Reihenfolge?

    Oder noch ein Beispiel: ein Mitarbeiter vom Phoenix Team liest gerade Informationen zu Santarem vor und dass dort zwei Flüsse mit unterschiedlichen Farben nebeneinander fließen: der Amazonas und der Rio Tapajos, ehe sie sich vermengen. Doof nur, dass wir Santarem schon vor 1/2 Stunde passiert haben…..

    So, das musste mal raus. Trotzdem genießen wir die Fahrt auf dem Amazonas, aber es könnte halt noch besser sein….

    Durch den hohen Anteil abgestorbener Pflanzen ist der Amazonas ganz braun

    Im Hintergrund ist Land oder eine Insel

    Manchmal sieht man kleine Ortschaften

    Falter an Bord

    Rio Tapajos und Amazonas

    Santarem. Dorthin fahren wir morgen

    Pflanzen und Früchte im Urwald

    Bei einer kurzen Wanderung durch den tropischen Regenwald zeigte uns unserer Guide diverse Pflanzen, die hier wachsen: die Palme, an der die Açaí-Früchte geerntet werden, den Kakaobaum, den Baum, an der die Brasilnuss, auch Paranuss genannt, wächst, diverse wie Schlingpflanzen aussehende Gewächse, die in der Pflanzenmedizin Verwendung finden und gigantische Bäume, die bis zu 60 m hoch und über 1000 Jahre alt werden. Sie alle wachsen dicht an dicht und sind bemüht, etwas von dem raren Sonnenlicht abzubekommen. Manchmal ranken sich deshalb mehrere Pflanzen gleichzeitig an einem Baum hoch. Fotos in diesem Dickicht zu schießen gelingt nur sehr bedingt.

    Açaí- Früchte gelten als Superfood

    Kakaobaum

    Kakaobohnen

    Schokolade, nur aus Kakao hergestellt

    Töpferwaren nach alten indigenen Vorlagen

    Brasil- oder Pecanuss

    Ein hübscher Stamm mit Blüten

    Da die anderen Pflanzen- und Baumphotos leider zu groß zum Umwandeln sind, gibt es noch zwei hübsche Fotos von der blauen Stunde.

    Icoaraçi/Belem - Amazonas

    Wir liegen nicht in Belém, sondern in dem 25 km entfernt liegendem Icoarací auf Reede. Belém, nach Manaus die zweitgrößte und -wichtigsten Stadt am Amazonas, werden wir nicht besuchen können, da uns ein Ausflug per Bus und Boot in das Amazonasgebiet führen wird. Auch wenn Belém als Eingangstour zum Amazonas gilt, liegt es nicht direkt dort, sondern am Mündungstrichter von Rio Tocantins und Rio do Pará. Trotzdem beginnt mit diesem Hafen das große Amazonasabenteuer.

    Belem hatte seine Blütezeit während des Kautschukbooms, danach fiel die Stadt in einen Dornröschenschlaf. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten wächst sie durch die Ansiedlung von Leder- und Lebensmittelindustrie wieder.

    Im Hafen wurden wir freundlich begrüßt,

    und dann ging es mit dem Bus ca 1 Stunde lang zum Hafen von Belém, wo wir ein größeres Ausflugsboot enterten.

    Zu Restaurants umgebaute Lagerhallen

    Typischer Amazonasdampfer. Geschlafen wird an oder unter Deck in Hängematten

    Dieses Schiff ist für Touristen bestimmt

    Unsere Fahrt auf dem Rio Guamá führte an Wohnhäusern und Bootsanlegestellen vorbei. Die Menschen in dieser Region leben sehr viel einfacher als die im Süden Brasiliens.

    An einer der Anlegestellen stiegen wir aus und machten einen Rundgang durch ein Stück Urwald. Das werde ich gleich extra beschreiben. Zurück ging es durch einen wunderschönen engen Kanal, wo wir gut sehen konnten, wie der Urwald jetzt zur Regenzeit vom Wasser geflutet wurde.

    Natal

    Natal ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rio Grande do Norte. Die Stadt befindet sich an der Atlantikküste Brasiliens an der Mündung des Flusses Potengi.

    Der Name Natal wird als „Weihnachtsland“ übersetzt, da es am Weihnachtstag, dem „dies natal“ 1947 von Vasco da Gama entdeckt wurde.

    Natal ist als Stadt der Dünen, Strände und Sonne ( 300 Sonnentage mit einer Durchschnittstemperatur von 26 Grad)bekannt. Laut NASA ist die Luft der Stadt die sauberste Luft des Kontinents. Vor 25 Jahren habe ich schon einmal eine Woche Badeurlaub hier verbracht, und so zog es uns auch dieses Mal ans Meer. Mit dem Taxi ging es flott ins 15 km südlich gelegene Ponta Negra, ein langer Strand, der von Sanddünen eingerahmt wird. So schön wie ich ihn in Erinnerung hatte, war er nicht, aber für zwei Stunden war er völlig in Ordnung.

    Danach sind wir zurück auf‘s Schiff gefahren und haben abgelegt in Richtung Belém.

    Ein schöner Sonnenaufgang lockte mich aufzustehen

    Der Strand von Ponta Negra


    Die Region ist für ihre vielen Sanddünen bekannt

    Hinter dem Fischereihafen erstreckt sich die Hochhaus Skyline


    Die Brücke im Licht der untergehenden Sonne

    Das Kreuzfahrtterminal

    Zum Abschluss unseres Stadtrundgangs waren wir dann noch in Pelourinho. Auch dieser Stadtteil schließt sich nahtlos an Carmo an. Steile Gassen mit einer Unzahl von Läden , Boutiquen und Galerien, zwei große Plätze, Kirchen und Museen: hier bieten Geschichte und Gegenwart genügend, um tagelang zu verweilen. Wir hatten leider nur mehr eine Stunde, und so blieb nur Zeit für einen ersten Eindruck und den Besuch der ‚goldenen‘ Kirche São Francisco. Ein schöner Kreuzgang mit gut erhaltenen Azulejos und ein ganz in Gold gehaltenes Kircheninneres machen diese Kirche zum Touristenmagneten. Wer Interesse hat, sollte einfach mal die Kirche Sankt Franziskus googeln. Zurück in die Unterstadt sind wir dann mit dem Aufzug Elevador Lacerda gefahren.

    Nachts gab es dann auf hoher See ein Schwesterntreffen mit der Amera. Leider habe ich nur Fotos in schlechter Qualität.

    Mein Fazit zu Salvador, das ich zum 5. Mal besucht habe: eine wunderschöne Stadt, die mich immer wieder sofort in ihren Bann zieht.

    Michael Jackson war auch hier und hat seinen Song ‚they don‘t care about us‘ aufgenommen

    Die St.- Franziskus-Kirche

    Nachts gab es dann die Begegnung mit der Amera