Beiträge von Bremerin

    Kaline

    Bei schönem Wetter ist Nordeuropa einfach nur wunderschön. Und zum Glück scheint hier die Sonne viel öfters als man glaubt. Die Fjorde in Norwegen sind unglaublich schön. Die kann man natürlich besser mit einem kleiner Schiff entdecken. Deswegen haben wir diesen Ausflug auch gemacht.

    nordwind Ich kenne nicht so viel von Norwegen, aber der Lysefjord ist schon traumhaft schön. So richtig majestätisch.

    LG Verena

    Bootsfahrt zum Lysefjord und Preikestolen

    Um 14.00 ging es los mit einem hochmodernen Ausflugsboot. Rechtzeitig lösten sich die letzten Wolken auf, und die Sonne kam immer mehr hervor, und so fuhren wir bei strahelndem Sonnenschein an der Mein Schiff 1, an alten und neuen Häusern, an Yachthäfen und Fabrikgebäuden vorbei.

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    Endlich gab es mal wieder eine Heckwelle zu bewundern: die habe ich auf der neuen Mein Schiff doch sehr vermisst

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    Der Stadt vorgelagert sind zahlreiche kleine Inselchen und Schären, wo zahlreiche Norweger schon seit Generationen kleine Wochenendhäuser besitzen.

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    Nachdem wir eine Weile ostwärts gefahren sind, bogen wir bei der Insel Aadnoy, wo früher eine Wikingersiedlung gewesen sein soll, ab nach Norden in den Lysefjord.

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    Lysefjord heißt auf Deutsch 'heller Fjord', und er hat seinen Namen von den relativ hellen Steinen und Felswänden, die dort sind. Er ist ca. 40 km lang, und seine blanken Felswände ragen steil nach oben.

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    Hat mich die Massivität der Felswände anfangs noch ein wenig erschlagen, so hat mich ihre imposante Höhe doch mehr und mehr in ihren Bann gezogen, und der Fotoapparat kam pausenlos zum Einsatz

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    Immer wieder sind wir dicht unter die Küste gefahren, wo an einer Stelle die Ziegen in Erwartung leckerer Möhren angelaufen kamen und sich füttern ließen.

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    Danach erreichten wir den Höhepunkt des Ausflugs: den Preikestolen. Das ist eine ebene große Steinplatttform, die sich 600 m hoch über dem Lysefjord befindet. Von dort oben soll man eine atemberaubende Aussicht haben. Aber auch von unten ist der Fels beeindruckend schön und seeeeehr hoch.

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    Es ging noch ein wenig weiter zu einem Wasserfall, wo ein Crewmitglied mit einem Eimer Wasser auffing und uns zu trinken anbot. Das Wasser schmeckte kräftig und war erfrischend kühl.

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    Danach ging es auf gleichem Weg zurück nach Stavanger. inzwischen hatte sich der Himmel wieder bezogen, und es blies ein kräftiger Wind.

    Fazit: Ein sehr schöner Ausflug, der bei gutem Wetter unbedingt empfehlenswert ist. Es gibt zwei verschiedene Reedereien, die man beide in der Touristeninfo buchen kann. Wir sind mit Rödne Fjord Cruise gefahren und haben pro Person ca. 55 € bezahlt und hatten dafür ein sehr schönes Schiff.

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    Kaum zurück auf dem Schiff gab es das große Meeresfrüchte- und Austernbüffet; für mich war es gleichzeitig das Abendessen. Alles schmeckte köstlich.

    Da das Hafenbecken in Stavanger sehr schmal ist und der starke Wind das Schiff zudem ins Becken reindrückte, haben wir heute mit Schlepperhilfe abgelegt. Gut eine halbe Stunde ist Kapitän Holm rückwärts gefahren, ehe er das Schiff drehen und den Hafen verlassen konnte.

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    Der starke Wind hat uns noch bis in die Nacht begleitet - nun allerdings von hinten - und ließ das Schiff ein wenig schaukeln. Das Meer zeigte sich - wie an allen Tagen - beim Sonnenuntergang in vielen und wunderschönen Farben.

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    So, das war's für Stavanger und auch für heute.

    Mittwoch in Stavanger

    Wieder trieb uns die Neugierde auf einen unbekannten Hafen früh aus dem Bett, und wir konnten beobachten, wie Kapitän Holm das Schiff in den Hafen von Stavanger manövrierte. Die Kulisse gefiel uns sehr: wir lagen mitten im Ort und hatten einen Blick auf die hübsche Altstadt mit ihren weißen Holzhäusern.

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    Zum Frühstücken haben wir uns dieses mal für die 'Manufaktur' entschieden, und das war eine gute Wahl. In sehr angenehmer Atmosphäre kann man dort von einem gut sortierten Büffet auswählen. Die Auswahl ist zwar nicht so groß wie im Anckelmannsplatz oder Atlantik, aber sie ist völlig ausreichend. Und dazu gibt es sehr hübsches Geschirr. Wenn ich jetzt empfehle dort zum Frühstück hinzugehen, ist es zwar kein Geheimtipp mehr, aber ich tue es trotzdem.

    Nach dem Frühstück sind wir noch ein wenig umhergelaufen und haben den Diamanten weiter erkundet. Hier gibt es ja auch den Roboter-DJ, der schon öfters zu sehen war. Ich habe ihn nie in Aktion erlebt und kann deshalb nichts drüber schreiben.

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    Den Außenbereich neben der Diamantbar, der zwar verglast aber nicht komplett geschlossen ist, fanden wir ganz hübsch. Hier kann frau und man im Freien sitzen, auch wenn es mal nicht so warm ist oder windet.

    Danach hieß es erst mal warm anziehen, weil es doch recht kühl war und eine steife Brise aus Nord wehte. Und dann machten wir uns auf den Weg Stavanger zu erkunden.

    Zunächst hatten wir die Möglichkeit die neue Mein Schiff 1 in voller Länge und Höhe zu bewundern. Daneben lag ein Schiff der Holland-Amerika-Line

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    Stavanger ist die viertgrößte Stadt Norwegens und ein Zentrum der Ölindustrie. Und hat zudem eine pittoreske Altstadt mit schönen Holzhäusern zu bieten. Die Domkirke ist eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke des Landes. Trotzdem haben wir uns angesichts des hohen Eintrittspreises (30 €) eine Besichtigung geschenkt.

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    Wir sind ein wenig durch die Fußgängerzone gelaufen, aber in den Geschäften war das Preisniveau auch leider so hoch, dass unsere Lust zu stöbern schnell erloschen war.

    Auf dem Rückweg sind wir bei der Touristeninformation vorbei gegangen und haben für den Nachmittag eine Bootsfahrt zum Lysefjord und Preikestolen gebucht. Eine schöne Tour, über die ich dann im nächsten Teil berichten werde.

    Der Wetterbericht verhieß Sonne und Wärme, und tatsächlich sollte das Thermometer nachmittags bis auf 26 Grad klettern

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    So sind wir dann zu einem gemütlichen Bummel durch Bergen aufgebrochen und haben die schönen alten Häuser und die ganz entspannte Stimmung genossen

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    Nachmittags ging es dann zurück auf's Schiff, wo es um 18.00 Uhr wieder 'Leinen los' hieß, und bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen verließen wir Bergen in Richtung Süden.

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    Die See war genau so ruhig wie gestern, und so glitten wir ganz leise dahin, fast so als ob wir segeln würden

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    An Bord verweilten wir noch ein wenig in den schönen Sesseln am Pooldeck

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    gönnten uns eine Wohlfühlmassage in einer wundervollen Doppelkabine mit Blick auf's Meer,

    erfreuten uns in unserer Kabine an der Rosenskulptur mit Stoffente

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    und hatten ein nettes Abendessen mit freundlichen Tischnachbarn und gutem Essen im Atlantik klassik. Während wir dort saßen, kam die Kaltluft aus dem Norden an, und das Thermometer fiel auf 9 Grad, und über dem Meer bildete sich erneut dichter Seenebel, der sich allerdings gegen Mitternacht wieder auflöste.

    Ein weiterer wunderschöner Tag ging zu Ende mit einem Absacker in der Schau Bar. Hier gibt es abends auch häufig auf einer kleineren Bühne ein Angebot. Störend empfand ich allerdings, dass einige Leute nicht wegen des Showprogramms kamen sondern sich einfach nur in der Bar unterhalten wollten. Da wäre es wünschenswert, wenn TC für eine klarere Trennung (räumlich oder zeitlich) sorgt. Mir ging es so, dass ich vom eigentlichen Programm oft nichts mehr verstanden habe und nach einer Weile genervt gegangen bin. Und ich war nicht die einzige. Schade, auch für die Künstler, die dort auftreten.

    Dienstag in Bergen

    Schon früh am Morgen ist es taghell, und ein Blick aus dem Balkon zeigt: Land in Sicht. Also nichts wie raus aus den Federn, Kaffee gekocht, Kamera geschnappt und die Schönheit des Morgens genießen (und das schreibe ich, die ich eigentlich Langschläferin und Nachteule bin). Die Nacht war unruhig, weil es draußen sehr neblig war und das Typhon alle 2 Minuten laut in die Nacht tutete.

    Es war eine tolle Stimmung

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    und langsam näherten wir uns der bekannten Brücke, die die Einfahrt nach Bergen signalisiert

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    Es war ziemlich windstill, und so reflektierte sich die Sonne wunderschön im Wasser

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    Immer dichter kamen wir der Brücke und fauhren dann drunter durch

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    Schnell kamen die Häuser von Bergen näher. Es muss ein Traum sein hier wohnen zu dürfen:

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    Kurz darauf haben wir im Hafen festgemacht

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    Zum Frühstück gingen wir heute ins Anckelmannsplatz, und das war wirklich eine positive Überraschung: es gab alles, was mein verwöhntes Herz und Magen begehrt: Obst inklusive Mango und Papaya, eine reiche Käseauswahl, diverse Müslisorten und noch mehr Brot- und Brötchensorten. Schade, dass der Platz im Magen so begrenzt ist......

    Nachtrag zum Seetag

    Mein Mittagessen bestand heute aus einer Auswahl meiner liebsten Eissorten an Bord, auf die ich mich schon vor der Reise gefreut hatte. Und zum Nachtisch ein vernünftiger Capuccino in der TUI-Bar.

    Abends sind wir dann ins Atlantik - Mediterran gegangen. Wie gesagt, die Atmosphäre dort war mir ein wenig zu nüchtern, die Tische erinnerten mich an Resopal-Kantinentische. Aber das Essen war wie gewohnt lecker. Es stimmt, dass die Unterschiedlichkeit zwischen Atlantik Klassik und Mediterran nicht mehr so groß ist wie früher. Aber 1. gibt es ja noch viele andere Restaurants und 2. selbst wenn ich 14 Tage lang nur ins Atlantik Restaurant gehe, finde ich immer noch etwas, was mir schmeckt und was ich noch nicht gegessen habe. Und 3. saß an einem Abend bei uns am Tisch ein Ehepaar, wo der Mann stolz erzählte, dass er sein Lieblingsessen Rindersteak hier jeden Abend serviert bekomme.......

    Eine hübsche Episode beim Abendessen, die vielleicht zeigt, was ich unter 'gute Stimmung an Bord' meine: an einem Nebentisch hatte eine Passagierin wohl Geburtstag. Irgendwann kam ein Cremitglied mit Gitarre, begleitet von weiteren Servicemitarbeitern rein, stellten sich vor den Tisch und sagen ein Geburtstagsständchen. Wo dann gleich auch die umliegenden Tische mit einstimmten. Eine ganz tolle Geste, und plötzlich redeten alle an den Tischen miteinander. Vorher war es eher ruhiger. Oder ein anderes Beispiel: Crewmitglieder haben aus Servietten eine Ente gebastelt und stellen die bei einigen Gästen auf den Tisch.

    Es gab etliche solcher kleiner Gesten, die dazu beigetragen haben, dass wir uns auf dieser Reise willkommen und gewertschätzt gefühlt haben.

    Susi66

    Ja, wir hatten fast ausnahmslos zauberhaftes Wetter - in Bergen bis zu 26 Grad. Aber der Teil folgt heute Abend oder morgen. Und das - sicherlich nicht voll belegte Schiff - trug auch zu dem positiven Gesamteindruck bei.

    eagle

    Ich bin auch mit viel Skepsis wegen der Größe und Fülle auf das Schiff gegangen. Ich weiß nicht, wie viele Passagiere an Bord waren, aber so war es gut erträglich. Und im Vergleich zur Abschiedsreise der MS 1, wo die Stimmung auch eher mehrheitlich abschielich und traurig war, herrschte hier auf dem Schiff eine entspannte Aufbruchstimmung, die uns ein ums andere Mal positiv überrascht und begeistert und mitgerissen hat. Ob das so bleibt, wird sich zeigen.

    Joni

    Ich bin gerade dabei das Fotobuch zu gestalten, und dann ist das Schreiben des Reiseberichts um einiges leichter.

    VG Verena

    Auf Deck 6 - 11 sind überwiegend Kabinen. Interessant wird es dann ab Deck 5, wo im Heck die zuzahlungspflichtigen Restaurants (Manufaktur, Surf & Turf sowie der Zugang zum Esszimmer) sind. Außerdem sind hier noch 2 Bistros sowie diverse Bars.

    In der Mitte hängt wie immer eine große Skulptur, dieses Mal ein Fischschwarm

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    Im Eingangsbereich zur Großen Freiheit ist der sog. 'Tanzende Spiegel'. Das ist eine Leinwand, die mit Sensoren ausgestattet ist. Wenn ich mich jetzt davor stelle (wie auf dem Foto) und bewege, sieht man sich quasi als abstrakte Figur auf der Leinwand. Das ist witzig und macht Spaß es auszuprobieren.

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    Backbord im Heck ist dann die Diamantbar, die auch über einen - verglasten - Außenbereich verfügt

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    wo auch die Kräuter für's Abendessen aufbewahrt werden

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    Von hier oben schaut man runter ins Esszimmer und nach draußen

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    Wenn ich mich nicht irre, handelt es sich hier um das Surf & Turf

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    und dann gibt es noch die Manufaktur

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    Und hier noch ein Blick von Deck 5 nach unten in die beiden Atlantik Restaurants


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    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, so teile ich hier denn auch nur meinen persönlichen Eindruck mit: von den hier beschriebenen Restaurants fand ich den Anckelmannsplatz, den Fischmarkt, die Manufaktur, das Esszimmer sowie das Atlantik - Klassik sehr ansprechend. Das Atlantik Mediterran hat mir optisch nicht gefallen, es erinnert mich an eine Kantine. Und das Surf & Turf ist mir zu düster. Auf die Qualität des Essens in den von uns besuchten Restaurants komme ich später noch zu sprechen.

    Natürlich haben wir uns nicht nur in den verschiedenen Restaurants und Bars aufgehalten, sondern auch noch einen sehr interessanten Vortrag über Bergen gehört und abends die Vorstellung der leitenden Offiziere mit der nachfolgenden kurzen Show besucht.

    Wetter: Sonnenschein, kaum Wind, Temperaturen im Schatten max. 13 Grad, in der Sonne deutlich höher.

    Fortsetzung folgt morgen

    Hm, das Hochladen der Bilder und des Berichts ist wirklich heute nicht einfach. Ich mache einfach mal weiter.

    Auf Deck 12 sind dann der Swimmingpool mit großer Leinwand

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    und die Lagune

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    Und eine Damentoilette mit toller Aussicht

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    Außerdem ist hier noch die Eis Bar, wo man neben den vielenköstlichen Eissorten nun auch ganze Eisbecher bestellen kann - all inclusive: ein echter Knaller.

    Im Bug ist der Wellness- und Saunabereich untergebracht, und die Saunalandschaft ist das nächste Highlight: die große finnische Sauna mit direktem Blick nach vorne. Aber auch die Bio-Kräuter-Sauna ist größer geworden und ermöglicht einen schönen seitlichen Blick nach draußen. Eine Etage tiefer ist der Ruhebereich mit wunderschönen und bequemen Daybeds, Liegen und Sesseln, aber eher wenig Platz, wenn das Außendeck gesperrt ist. Mir persönlich hat die Bio-Kräuter-Sauna am besten gefallen, und auch die 90-Grad-Sauna ist sehr schön mit ihrem Ausblick nach vorne. Die Dampf- und Salzsauna erfüllen ihren Zweck.

    Montag: erster Tag auf See. Fahrt von Hamburg nach Bergen

    Wir hatten uns vorgenommen auf dieser Reise möglichst viel von dem Schiff kennenzulernen und möglichst viele Restaurants und Bars auszuprobieren. Zumindest am Anfang hat das auch geklappt. Heute Morgen entschieden wir uns das Frühstück im 'Esszimmer' einzunehmen.

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    Das ist eigentlich eines der zuzahlungspflichtigen Restaurants im Heck von Deck 4, aber das Frühstück ist hier all inclusive und wird serviert. Es ist eine angenehme Atmosphäre, zumal hier der Blick auf's Wasser im Heck möglich und die Möblierung sehr gemütlich ist. Auch zum Frühstück wird hier bedient. Man kann Müsli, Obst, Eier bestellen. Auf einer Etagere werden Käse und Wurst serviert, außerdem gibt es Brot und Brötchen sowie Marmelade und Honig. Leider konnte man nichts auswählen, und uns war das Angebotene zu wenig. Vielleicht war das aber noch den Anlaufschwierigkeiten geschuldet, denn andere Obstsorten z.B. als die angebotenen (Melone und Ananas) gab es nicht. An personeller Überlastung in diesem Bereich kann es auch nicht gelegen haben, da hier gefühlt ein Mitarbeiter auf zwei Gäste kam. Trotzdem: wegen der Aussicht hat es sich gelohnt.

    Anschließend haben wir die Besichtigung des Schiffes fortgesetzt. Leider kann ich hier viele Bilder, die ich gemacht habe, nicht einstellen, da entweder Personen drauf sind oder Kunstwerke. Aber ich denke mal, es gibt im Internet schon genügend Filme, die Interessierte sich anschauen können.

    Zunächst mal eine Übersicht, was sich wo befindet:

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    Wir sind nach oben gefahren und haben mit der Hohe Luft Bar angefangen, die im Heck von Deck 15 ist. Von hier aus hat man wirklich eine tolle Aussicht, und die Sessel laden zum Verweilen ein. Das ging dann auch vielen so mit der Folge, dass wir dort nur sehr selten einen freien Platz sahen. Eine tolle Bar!

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    Direkt unterhalb auf Deck 14 ist die Außenalster Bar & Grill mit der Joggingstrecke, die ganz um die Bar herum führt. Dadurch ist der Blick auf's Heck bzw. Meer von der AAB nur sehr eingeschränkt, aber wenn man oben auf die Joggingstrecke im Heck wandert, hat man einen phantastischen Blick nach hinten. Ob die Jogger sich allerdings freuen, wenn hier viele Menschen versammelt sind, vermag ich nicht zu beurteilen

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    Wenn man von der AAB, die ja wieder ganz im Heck des Schiffes liegt, nach vorne wandert, kommt man an der Arena vorbei. Das ist die Sporthalle, die komplett überdacht ist und eine Tribüne besitzt. Sie war in den folgenden Tagen sehr gut frequentiert. Ich denke mal, dass die Ausrichtung der MS 1 als Sport- und Wellness-Schiff gut ankommt. Was sich auch an der hohen Zahl jüngerer Mitreisender zeigte.

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    Buerste

    Ein ganz toller Bericht. Aus Erfahrung kann ich sagen: die erste Kreuzfahrt wird immer die wichtigste bleiben. Und so begeistert wie Du schreibst, wird es bestimmt nicht die letzte sein. Euer Ausflug in den Hardanger Fjord sieht ganz wunderschön aus. Das werde ich mir mal merken.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung, zumal ich ja im Mai bei der Jungfernfahrt der MS 1 selbst in Bergen war.

    VG Verena

    Wieviel Zeit müsste man denn für die Fahrt einplanen?

    Hallo Elke,

    schau dir mal den Fahrplan im Internet an. Nach Falkenstein oder Laboe fährt man mit dem Schiff 1 Stunde. Aber nicht jedes Schiff legt auch in Falkenstein an.

    Schneller geht es mit dem Bus in beide Richtungen (Falkenstein wie auch Schilksee liegen auf der westlichen Seite der Förde). Wenn Ihr mit dem Bus dorthin fahren wollt, dann die Busse in Richtung Schilksee nehmen (oder Strande). Laboe liegt am Ostufer. Auch dorthin fahren regelmäßig Busse. Ich schätze die Fahrzeit mal mit 30 Minuten ein, muss aber gestehen, dass ich noch nie auf die Uhr geschaut habe.

    Die Fahrt des Fördedampfers macht Ihr beim Auslaufen auch mit der mein Schiff, aber es ist ein Unterschied, ob man oben auf dem großen Schiff sitzt oder steht oder quasi auf Wasserhöhe auf beiden Seiten am Anlegen festmacht.

    Noch ein kleiner Tipp am Ende: Wenn Du zusätzlich zu meinen Namen Bremerin schreibst, werde ich benachrichtigt, wenn Du mir eine Nachricht schickst.

    VG Verena

    Eine Treppe höher ist die Außenalsterbar. Durch die umlaufende Joggingstrecke hat sich ihr Charakter verändert: der freie Blick auf's Heck und damit auf's Wasser ist nicht mehr möglich, was ich sehr schade finde. Andere mögen sie durch die Grenzen ein wenig kuscheliger finden, das ist Geschmacksache. Sehr schön und auch rege frequentiert sind die Strandkörbe. Weitere Details vom Schiff folgen dann an den beiden Seetagen.

    Nach dem obligatorischen Begrüßungscocktail sind wir dann zurück auf die Kabine gegangen und haben dem bunten Treiben in unserem Hafenbecken und auf der Elbe zugeschaut.

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    Ach ja, ich hatte mich ja vor der Jungfernfahrt gefragt, was eigentlich das Besondere an dieser Fahrt ist, zumal sie preislich eher recht hoch angesiedelt war. Die Antwort ist: es gab das eine oder andere Schmankerl auf der Kabine.

    Es wurde zwar noch an etlichen Stellen am Schiff gewerkelt, aber wirkliche Einschränkungen gab es kaum, und die hoch motivierte und entspannte Crew (die meisten hatten wohl ein paar Wochen Urlaub) hat hervorragend improvisiert. Das kann ich als Fazit schon einmal vorweg nehmen: wir haben uns so gut betreut wie schon lange nicht mehr gefühlt. Und was die TUI-Cruises von dem neuen Schiff hält, hat sie überall auf dem Schiff ziemich deutlich gemacht:

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    Kurz nach 19.00 hieß es dann endlich 'Leinen los', und begleitet und Unheiligs 'Großer Freiheit' navigierte uns Kapitän Kjell Holm sicher in die Elbe. Vorbei an den Hafenanlagen ging es gleich flussabwärts.


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    Bei strahlendem Sonnenschein winkten uns viele Menschen zu, und im Museumshafen ertönten die Schiffstyphone. Das war Gänsehautfeeling pur.

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    Langsam ging es weiter elbabwärts, vorbei an Blankenese mit seinen prächtigen Villen und der Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel.

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    Es war eine unbeschreiblich schöne Tour bei der immer tiefer stehenden Sonne, die wir gemütlich von unserem Balkon aus verfolgen konnten. Fast hätten wir das Abendessen verpasst, weil wir uns gar nicht losreißen konnten von dem tollen Anblick

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    Morgen geht es dann weiter mit dem ersten Seetag und dem Schiffsinneren.

    Schon länger hatten wir, eine Freundin und ich und seit 2010 Mein-Schiff-Fahrerinnen, damit geliebäugelt, auch mal eine Jungfernfahrt mitzumachen. Und als dann letztes Jahr die Buchungseröffnung für die Jungfernfahrt der Mein Schiff 1 war, haben wir gleich zugeschlagen und noch eine hübsche Balkonkabine in der Ausbuchtung mit dem größeren Balkon ergattert. Und dann noch am Hamburger Hafengeburtstag mit Auslaufparade. Dass die Stadt dann immer sehr voll ist, war uns wohl bewusst, aber mit solchen Menschenmassen hatten wir nicht gerechnet: zum Besucheransturm am Hafengeburtstag bei traumhaftem Wetter kam auch noch die Rückreisewelle am Himmelfahrtswochenende. Staus auf den Autobahnen und ein Hauptbahnhof, der aus allen Nähten platzte, waren das Ergebnis. Aber bei der Vorfreude auf die Kreuzfahrt haben wir das alles sportlich genommen, und unsere guten Stadtkenntnisse haben ein übriges getan, dass wir relativ entspannt am Hauptbahnhof unsere Koffer abgegeben haben und mit dem Shuttlebus zum Terminal Steinwerder gefahren sind. Das liegt mitten im Hafengebiet, umgeben von Kränen, Containern, Schuppen, aber mit freiem Blick auf die Elbphilharmonie und seitlichem Blick auf die Elbe.

    Der Check-In ging reibungslos, und schon bald konnten wir unsere Balkonkabine beziehen. Ein Blick nach draußen bestätigte, dass die Ausbuchtung tatsächlich für deutlich mehr Platz auf dem Balkon sorgt. Innen wirkte die Kabine gewohnt klar und freundlich, und sie unterscheidet sich nicht wesentlich von den Balkonkabinen auf der MS 3 - 6.

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    Neugierig sind wir danach zu einem Rundgang auf dem Schiff gestartet. Das neue Fischrestaurant 'Fischmarkt' war geschlossen, gefiel uns optisch aber recht gut. Der Selbstbedienungsteil ist weggefallen, es gibt nur ein Bedienrestaurant dort.

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    Der Anckelmannsplatz ist jetzt durchgehend bis 21.30 geöffnet, was sich als sehr vorteilhaft erwies: nie war es zu voll dort. Die Stationen mit den verschiedenen Gerichten sind jetzt übersichtlicher in der Mitte angeordnet, und das Essen, das wir probiert haben, hat uns sehr gut geschmeckt. Die Sitzgelegenheiten sind hell und freundlich . Draußen kann man jetzt auf der ganzen Breite sitzen, dafür gibt es leider keinen Ausgang vom Fischmarkt aus.

    So, jetzt lade ich erst mal hoch, weil ich nicht weiß, wie lang eine Sitzung dauern darf. Geht gleich weiter.