Beiträge von Bremerin

    Kotor und die Bergwelt drumherum haben uns begeistert und da will ich auch gerne nochmal auf dem Landweg hin. Kotor ist wohl leider oft sehr voll mit Touristen, ähnlich wie Dubrovnik.

    Liebe Gudrun,

    Das stimmt, die Bergwelt ist wunderschön. Ich prsönlich betrachte Berge allerdings lieber von unten bzw. vom Wasser aus.

    Und der offizielle Weg zur Burg soll über 1400 Stufen gehen. Bislang machen meine Gelenke noch alles gut mit, aber ich will sie auch nicht überstrapazieren. Wir sind im Urlaub an den Landtagen rund 15.00 Schritte gelaufen, über Stock und Stein und treppauf und treppab. Bei Temperaturen bis über 30 Grad. Das reichte mir. Und ich fand meinen Rundgang durch Kotor klasse und wäre gerne noch länger geblieben, aber ab 14.00 war das Gedränge und die Enge in den Straßen einfach nicht mehr auszuhalten. Das habe ich als deutlich schlimmer empfunden als am Tag zuvor in Dubrovnik.

    Ich bin jetzt 75 und mein liebstes Weib wird dieses Jahr noch die 70 knacken. Die erste Kreuzfahrt war 2010 auf der Mein Schiff, wo meine damalige Mitbewohnerin und beste Freundin als Schiffsärztin angeheuert hatte. Im Gegensatz zu ihr folgten bei mir noch ca. 20 weitere Kreuzfahrten. Zusätzlich sind wir immer noch gerne individuell auf dem Landwege unterwegs und freuen uns unbekannte Länder zu entdecken oder lieb gewonnene bekannte Orte aufzusuchen.

    Ich habe mir vormittags die Altstadt von Kotor angeschaut. Auch hier gibt es noch Reste der Stadtmauer, die (kostenlos) begehbar sind. Und viele hübsche enge Gassen. Da an diesem Tag aber drei (große) Kreuzfahrtschiffe im Hafen bzw. auf Reede lagen, war die Altstadt leider hoffnungslos überfüllt. So habe ich meine ausgearbeitete Route dann schnell über den Haufen geworfen sondern mich nur daran orientiert, wo die wenigsten Menschen waren. Ich habe es nicht bereut. Seht selbst. (Einige Menschen musste ich für's Forum dann doch noch mit KI entfernen).

    Da die Tenderwege sehr lang (30 Minuten plus Wartezeiten auf's Boot) waren, haben wir beschlossen, am Nachmittag das schöne Wetter an Bord zu genießen.

    Der Uhrturm aus der Renaissance

    Immer auf der Suche nach Straßen, die nicht völlig überlaufen sind

    Enge Gassen konnten besser vor Überfällen geschützt werden

    Eine orthodoxe Kirche

    Am Fluss konnte man auch ein Stück weit entlang laufen

    Direkt unter der Sonne befindet sich die Festung

    Hier geht der offizielle Weg zur Festung

    Zeit für ein (sündhaft teures, aber leckeres) kühles Bier

    3. Hafen Kotor

    Liegezeit von 7.00 - 18.00 Temperaturen bis 30 Grad

    Vormittags hatte ich mir einen Spaziergang durch Kotor ausgearbeitet, während die vier anderen zur alten Festungsruine gewandert sind. Diesen Ausflug hat Ute mit Text und Bildern festgehalten.

    Unsere Wanderung in die traumhafte Bergwelt, hinauf zur alten Festungsruine. Mit der Offline-Karte von GoogleMaps konnten wir uns gut orientieren. Wir haben nicht den offiziellen Touriwanderweg genutzt, sondern sind dem alten Eselsweg gefolgt. Weitaus weniger Menschen waren hier unterwegs und somit konnten wir die Ruhe wunderschöne Aussichten sehr genießen.

    Einfahrt in die fjordähnliche Bucht von Kotor

    Bereits beim Tendern waren wir beeindruckt von der schönen Bergwelt

    Ganz so unwegsam war unser Weg nicht

    Und immer wieder schöne Ausblicke

    Ein alter Wehrturm

    (Geoc...)Schätze waren auch hier versteckt

    Diese Leiter galt es zu überwinden

    Am Ziel angekommen

    Nach gut zwei Stunden Rundgang durch die brütende Hitze war eine kurze Verschnaufpause auf dem Schiff angesagt. Da der Hafen in Dubrovnik weiter von der Altstadt entfernt liegt, haben wir uns ein Ticket für 9 € pro Person für den Shuttlebus gegönnt und sind mit diesem zurück zum Schiff gefahren, um uns zu erfrischen und eine Kleinigkeit zu essen.

    Nachmittags sind wir dann zu fünft zu einem Stadtrundgang aufgebrochen. Allzu viele Bilder von der schönen Altstadt kann ich leider nicht zeigen, da zu viele Menschen drauf sind.

    Um 22.00 dann überpünktlich wie jeden Tag das Auslaufen mit einem schönen Blick auf die beleuchtete Brücke.

    2. Hafen Dubrovnik

    Liegezeit 7.00 - 22.00 Temperaturen bis 30 Grad

    Während unsere Kinder am Vormittag auf den Spuren von Game-of-Thrones-Schauplätzen durch Dubrovnik wandelten, fuhren wir mit dem Shuttlebus in die Stadt, kauften für 40€ pro Person ein Ticket und stiegen die Stufen zur Mauer hinauf. Sie führt einmal rund um die Altstadt und ist knapp 5 km lang. Von unterwegs hat man wunderschöne Ausblicke auf die Altstadt, das Meer und die Inseln. (Ach ja, auch den Toilettengang sollte man/frau am besten außerhalb der Altstadtmauern erledigen, sonst kostet es 2 €). Von dem von TUI vermittelten Ausflug zu den Drehplätzen von GoT waren die drei übrigens restlos begeistert. Die Altstadt und auch die Mauer waren übrigens sehr gut besucht, aber zumindest hier verliefen sich die Massen schnell.

    Im Morgenrot nähern wir uns Dubrovnik

    Land in Sicht

    Das Eingangstor zur Altstadt

    Ein erster Ausblick von der Mauer

    Nur vereinzelt gibt es noch Ruinen aus dem Krieg 1991

    Sooo schöne Fotomotive

    Teilweise geht es über Stufen bergauf und bergab

    Das Wasser ist blau und klar

    Dicht bewachsene Inseln

    Wie ist denn das, wenn ein Hafen nicht angefahren werden kann? Bei get your guide Kann man zum Beispiel nur bis zum Vortag stornieren was ich so gesehen habe.

    Das hängt immer vom Anbieter ab. Ich buche nach Möglichkeit nur bei Anbietern, die dann keine Gebühren erheben, wenn das Schiff nicht anlegen kann. Man muss immer die Vertragsbedingungen lesen.

    Ich habe schon häufig private Ausflüge gebucht und noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Allerdings achte ich drauf, dass die Anbieter öfter für Kreuzfahrer arbeiten und dass wir mindestens 1 Stunde vor Abfahrt des Schiffes wieder zurück sind.

    Viele Grüße

    Verena

    Fortsetzung Bari

    Das Kastell wurde im 12. Jh. gebaut und danach mehrfach zerstört und neu aufgebaut

    Der Yachthafen

    Die Basilika San Nicola

    Fazit: Uns hat Matera sehr gut gefallen. Allerdings war die Gruppe zu groß für diesen Ort mit seinen Treppen und engen Gassen. Und die Zeit reichte nur für einen ersten Eindruck. Nächstes Mal würde ich den Ausflug dorthin privat organisieren. Das Wetter war mit 32 Grad zeitweise herausfordernd, da es in Matera kaum Schatten gibt.

    Bari ist eine hübsche, lebendige Stadt, deren Altstadt mich auch beim 2. Besuch überzeugt hat.

    Abends auf dem Schiff war dann die White Night angesagt mit großem Büffet auf dem Pooldeck. Angesichts der Menschenmassen und der Musik, die so garnicht unserem Geschmack entsprach, haben wir uns dann ein gemütliches Plätzchen zum Spielen gesucht.


    Der Nachmittag.

    Auf dem Rückweg von Matera hielt der Bus an einem großen Platz am Rande der Altstadt. Dort stiegen wir aus, um uns einen Eindruck von diesem Teil von Bari zu verschaffen. Bari ist eine große Hafenstadt in Apulien, die größte in Süditalien. Hatte Bari noch vor 50 Jahren den Ruf einer armen und gefährlichen Stadt, so hat sie sich inzwischen mächtig herausgeputzt und wird oft als ‚Mailand des Südens‘ bezeichnet, wie unser Guide stolz betonte. Und zumindest in der Hauptstraße sahen wir auch schön restaurierte Häuser. Sehr bekannt sind zwei Theater sowie die Universität.
    Uns zog es aber in die Altstadt, die mit ihren engen Gassen, den Cafés und kleinen Geschäften und den vielen Kirchen einen Besuch lohnt. Die bekannteste Kirche ist die Basilika des Heiligen St. Nicola, der auch Schutzpatron von Bari ist. Seine Gebeine wurden im 12. Jh. in Myra in der heutigen Türkei geraubt und sind seitdem in Bari. Da von alters her der heilige St. Nicola sowohl von katholischen als auch von orthodoxen Christen verehrt wird, hat die katholische Kirche das Untergeschoss, wo sich auch der Sarg befindet, der orthodoxen Kirche zur Verfügung gestellt, damit die Gläubigen dort zu Nikola beten können.

    Die ersten beiden Fotos sind aus dem Bus heraus fotografiert

    Regierungsgebäude

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Blick auf die Hauptstraße

    Das Teatro Margherita

    Alter Hafen

    Der Eingang zur Altstadt

    Und dann haben wir uns einfach durch die hübschen Gassen treiben lassen

    1. Hafen Bari

    Vormittag: Ausflug von TUI organisiert nach Matera.

    Um 8.30fahren wir los. Der große Bus ist gut gefüllt, und unsere freundliche Guide erzählt während der Fahrt viel über die Landschaft, die Region, durch die wir fahren und auch über Matera.

    Schon seit der Steinzeit besiedelt, erhebt Matera den Anspruch, eine der ältesten heute noch bestehenden Siedlungen weltweit zu sein. Seit 1952 änderte sich die Gesetzeslage in Matera und alle Höhlenwohnungen mussten geräumt und aufgegeben werden, da insbesondere die hygienischen Bedingungen völlig unzureichend waren. Die Umsiedlung der Einwohner dauerte bis Ende der 60er Jahre. Seit Anfang der 80er Jahre wurde mit der Restaurierung begonnen. Heute sind aus etlichen Höhlen Restaurants, Hotels und Ferienwohnungen geworden. Die Höhlenwohnungen der Stadt zählen seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe, wobei die kreative Wassernutzung des ansonsten eher wasserarmen Landes großen Anteil hatte. Wir besuchen auch die Casa Grotta und erleben, wie die Einwohner hier einst lebten. Auch für die James Bond Reihe diente Matera schon als Filmkulisse.
    Nach gut 1 Stunde Fahrzeit haben wir Matera erreicht. Uns blieben gut 2 1/2 Stunden, um die Stadt und eine der wenigen noch erhaltenen Höhlenwohnungen zu besichtigen. Die Zeit reichte leider nur für einen groben Überblick.

    Das Einlaufen im Hafen von Bari

    Auch der neue Teil von Matera ist durchaus einen Besuch wert


    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Alt und neu liegen dicht beieinander


    Übereinander geschachtelt sind die alten Höhlenwohnungen und oberhalb modernere Häuser

    Die Altstadt

    Der erste Seetag

    Morgens 8.00: Draußen sind 26,5 Grad, der Wind weht mit 4,3 Knoten und wir fahren mit gemütlichen 12,8 kn (ca. 23 km/h) entlang der kroatischen Küste nach Südost. Die See ist ruhig (Ententeich). Es verspricht, ein wunderschöner Tag auf See zu werden.
    Und so war es dann auch. Wir haben den Tag genutzt zum Entschleunigen mit Sonnenbaden, Schwimmen, Spielen, Nichtstun, lecker essen und dem Testen der neuen Cocktailkarte.

    Ein schöner Sonnenaufgang. Weitere sollten folgen

    Frühstück 1. Gang - Lachsfrühstück

    Nach dem Frühstück erwartete uns dieser muntere Geselle auf der Kabine

    Der Rest des Tages verlief Handy- und Fotofrei.

    Sonntag: Einschiffung und erste Erkundungen

    Der Wetterbericht hatte für die Morgenstunden Regen vorausgesagt. Deshalb wollten wir ursprünglich mit dem Bus zum Cruise Terminal fahren. Keine leichte Aufgabe, denn der Internetauftritt des örtlichen ÖPVN war sehr unübersichtlich. Zum Glück hatte es sich in der Nacht abgeregnet und wir konnten die Strecke zum Schiff trockenen Fußes und per Pedes zurücklegen.
    Gegen 9:30h waren wir an Bord und haben erst einmal ausgiebig im Anckelmannsplatz-Buffet-Restaurant gefrühstückt. Schnell hatten wir unseren Lieblingsplatz für's Frühstück im Gosch-Restaurant gefunden. Auch wenn O. seinen Lachs nicht serviert bekommen hat (der fehlte aber nur an diesem Morgen), sind wir alle gut satt geworden. Danach gab es einen ersten Rundgang über das Schiff. Für S, O und P war es die erste Kreuzfahrt, und alle waren sehr gespannt, ob es ihnen wohl gefallen würde. Der erste Eindruck war schon mal ganz positiv, und die Cocktailkarte rief nach ausgiebigem Testen :):).

    Mit Warten auf die Koffer, was erstaunlich schnell ging, Freigabe der Kabinen, ersten Begrüßungsmassagen, einer ausgiebigen Pediküre, einem Saunagang und einigen Bahnen im Pool vergingen die ersten Stunden wie im Fluge. Zwischendurch wurden auch Kaffee und Cocktails getrunken und Eis und Hamburger verspeist. Die Seenotrettungsübung war sehr schnell absolviert, und dann haben wir im Atlantik Mediterran ein leckeres Abendessen zu uns genommen. Als wir mit einem Glas Sekt in der Hand, begleitet von der 'großen Freiheit', langsam ablegten, war es schon dunkel. Langsam entfernten sich die Lichter von Triest, und die slowenischen Küstenorte Koper, Izola und Piran tauchten in der Dunkelheit mit ihren Lichtern auf.

    Morgen wird ein Seetag sein: Zeit, das Schiff genauer kennenzulernen.

    Unser Zuhause für die nächsten 7 Tage

    Blick auf Triest vom Schiff aus





    Blick aus der Außenkabine 8001

    Blick auf Triest, Koper, Izola und Piran

    Liebe Gudrun Cree ,

    Triest ist wirklich schön, und wenn man die Umgebung und den slowenischen Küstenabschnitt dazu nimmt, kann man dort durchaus 2 Wochen Urlaub machen. Triest ist auch anstrengend, weil laut und hektisch, da ist dann die Entschleunigung in Slowenien durchaus willkommen. Aber ich will meinem Reisebericht nicht allzu sehr vorgreifen: in Teil 3 werde ich einige Ortschaften in Slowenien vorstellen (incl. Ljubljana).

    Liebe Grüße

    Verena

    Nach der Rückkehr nach Triest haben wir uns kurz frisch gemacht und sind dann zu einem weiteren Spaziergang ins ehemal. jüdische Viertel gegangen. Heute ist es ein Szene- und Ausgehviertel. In einem Restaurant, das für sich Werbung als Fischrestaurant macht, haben wir sehr lecker zu Abend gegessen und sind dann gemütlich durch die Dunkelheit in unser schönes Domizil zurück geschlendert.

    Überall gab es nette Lokale, und die warmen Temperaturen erlaubten uns draußen zu essen

    James Joyce darf natürlich auch nicht fehlen


    In diesem Lokal haben wir gegessen. Leider gibt es keine Fotos, aber es war sehr lecker.

    Auf dem Heimweg am Canale Grande

    Fazit: uns hat Triest sehr gut gefallen, und es gäbe wahrscheinlich noch mehr Interessantes zu sehen. Wer also die Zeit hat, kann hier gut 2 - 4 Tage verbringen.