Beiträge von Bremerin

    Montag, 3.2. Santiago

    Gestern São Vicente, heute Santiago, zwei Inseln, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: São Vicente ist klein, das Meer (gefühlt) von überall sichtbar, eine saubere Insel, auf der Umweltschutz für wichtig genommen wird und schon im Schulalter (z.B. in Form von gemeinsamen Säuberungsaktionen) gelehrt wird. Auf Santiago (der größten Insel des Archipels) hingegen dominieren die Berge, ist das Leben viel afrikanischer. Frauen, die große Lasten auf dem Kopf blancieren, Musik, die afrikanische Elemente stärker aufnimmt wie batuco und funaná, all das ist hier zu finden. Und leider liegt überall Müll herum.

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    Santiago ist eine der Südinseln. Praia ist die Hauptstadt der Kapverden und die größte Stadt des Archipels. Und die am frühesten besiedelte: die Cidade Velha, westlich von Praia gelegen, ist der erste Ort, der auf den Kapverden gegründet wurde.

    Da unser privater Ausflug leider nicht zustande kam, haben wir über TUI einen ganztägigen Ausflug ‚Santiagos Highlights‘ gebucht. Die Ausschreibung listet folgende Ziele auf: Fahrt nach São Domingos mit Besuch eines kleinen botan. Gartens, Weiterfahrt nach Assomada mit Markt und kulturellem Zentrum. Der Markt zählt zu den größten der Insel und ein Besuch lohnt sich (Lt. Ausschreibungstext). Anschließend ist ein Fotostopp an einem 600 Jahre alten Kapokbaum geplant, danach geht es in die Serra Malagueta, wo uns eindrucksvolle Aussichtspunkte, frische Luft und ein Picknick inmitten der Natur versprochen werden.

    Offenbar gut gebucht, starteten zeitgleich 4-5 Kleinbusse mit jeweils 20 Teilnehmern. Die Busse waren ziemlich neu, und die Klimaanlage tat im Laufe des Tages gute Dienste, als sich das Thermometer immer mehr der 30-Grad-Grenze näherte. Unser Führer sprach ein sehr gutes Englisch, weil er in den USA aufgewachsen war. Leider sprach er auch recht schnell, so dass einige Teilnehmer Schwierigkeiten hatten ihn zu verstehen.

    Da leider von der TUI kein Ausflug angeboten wurde, der uns sowohl nach Praia als auch in den Nationalpark Serra Malagueta geführt hätte, haben wir uns gegen einen Besuch von Praia und der Cidade Velha entschieden und für mehr Natur. Deshalb gibt es von Praia nur 2 Fotos, die ich vom Schiff aus gemacht habe

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    Während São Vicente eher trocken und karg ist und uns an Lanzarote erinnerte, wird Santiago als grüne und bewaldete Insel beschrieben. Was sicherlich auch stimmt, wenn ich mir die Fotos in den Reiseführern anschaue. Aber wenn es dann drei Jahre lang nicht nennenswert geregnet hat, hinterlässt die Trockenheit doch ihre Spuren: der Mais auf den Feldern ist vertrocknet, während die Bäume, deren Wurzeln tief ins Erdreich gehen, dort Grundwasser finden und grün sind.Auf diesem Foto kann man die vertrockneten Maisfelder gut erkennen:


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    Unser erster Stopp war bei dem botanischen Garten. Viele Pflanzen waren vertrocknet und sahen eher traurig aus. Umso unverständlicher als mitten durch den Garten eine Leitung mit fließendem Wasser führte. Aber ein effektives Bewässerungssystem fehlte ganz offensichtlich. Unser Führer löste die Tickets für uns, zeigte, wo Toiletten sind und danach habe ich ihn nicht mehr gesehen. Eine Führung wäre auch schwierig gewesen, weil in kurzem Abstand die weiteren Busse eintrafen und sich alle Leute auf die schmalen Wege durch den Park ergossen. Schade nur, dass er auch keinen zeitlichen Rahmen vorgab, wodurch ich schnell durch den Garten ging, um die anderen nicht warten zu lassen. Fazit: dieser botanische Garten ist kein Highlight (mehr).

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    Weiter ging es durch die gebirgige Landschaft . Unser nächster Stopp war an einem Aussichtspunkt. Die Straße ist erst vor kurzem mit EU-Geldern exzellent ausgebaut worden.

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    Erstaunlich: immer mal wieder tauchten am Wegesrand schwarz-bunte Kühe auf, meist kurz angebunden an einem kleinen mehr oder weniger fruchtbaren Plätzchen. Das passte so gar nicht zu den meist dunkelhäutigen Frauen, die auf ihren Köpfen große Körbe mit riesigen Fischen transportierten. Und doch ist es ein Sinnbild für das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen.

    Für viele Infrastrukturprojekte auf der Insel zeichnen übrigens chinesische Firmen verantwortlich. Die Regierung der Kapverden wurde seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975 von einer linksgerichteten Einheitspartei regiert. Dies führte dazu, dass andere linke Regierungen wie die UDSSR, Kuba und eben die VR China wichtige Handelspartner waren. 1990 wurde ein Mehrparteiensystem eingeführt, da die Kapverden den Anspruch haben eine Demokratie zu sein. Die ersten Wahlen ein Jahr später gewinnt dann eine Oppositionspartei. Dennoch blieb der Einfluss der Chinesen, die ganz offenbar hervorragende Beziehungen zu den Regierenden gleich welche Partei unterhielten, groß. Unser Führer erzählte, sie hätten den lokalen Markt mit chinesischen Billigprodukten geflutet und die einheimische Produktion z.B. im Textilbereich zum Erliegen gebracht. Und tatsächlich sah man auf den Märkten sehr viele Plastiktextilien.

    Es gibt kaum Arbeit und viele verdienen nur 100 € im Monat, so dass sie gezwungen sind eine weitere Arbeit anzunehmen, um die Familie zu ernähren.

    Nach diesem kurzen politischen Exkurs geht es nun zum nächsten ‚Highlight‘, einer kleinen Töpferei, wo Gefäße zum Garen von Couscous hergestellt wurden. Um dorthin zu gelangen, musste unser Fahrer sich eine winzige Straße hinunterwinden. Ich muss ehrlich sagen, dass mich sein Fahrstil mehr beeindruckt hat als die Töpferei, zumal auch hier wieder andere Busse zeitgleich ankamen und zu viele Menschen den winzigen Raum erstürmten.

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    Flavia und Maulwurf ,

    mir hat besonders Sao Vicente sehr gut gefallen, und ich habe mich dort auch sicher gefühlt. Aber es stimmt schon, die Menschen auf den Kapverden waren bis vor 20 Jahren bitterarm, und auch heute gibt es noch viele arme Menschen dort. Das monatliche Mindesteinkommen für die, die Arbeit haben, liegt bei 100 €, und durch chines. Billigimporte sind Teile der einheimischen (rückständigen) Wirtschaft zum Erliegen gekommen. Andererseits gibt es durch den Tourismus und die Zuwendungen von Kapverdianern, die im Ausland leben, eine wachsende Mittelschicht, die Geld hat und dies auch deutlich zeigt: große Häuser, große Autos, Statussymbole eben. Wenn man auf diese Inseln fährt, darf man nicht kanarische Verhältnisse erwarten, sondern man erlebt ein Land, das in Entwicklung ist, das mit den Unbillen der Natur kämpft (lange Trockenheit) das stark afrikanisch geprägt, nicht perfekt, dafür aber sehr ursprünglich ist. Wenn ich offen für solch eine Erfahrung bin, lohnt sich ein Urlaub dort bestimmt.

    So, nun muss ich erst mal wieder Fotos sortieren, Gesichter unkenntlich machen und den Text redigieren. Fortsetzung folgt wahrscheinlich erst am Sonntag.

    VG Verena

    Habe den Bericht gestern Abend auch zufällig gesehen: ein wundervoller Bericht. Lohnt sich sehr. Obwohl ich nun schon dreimal in Singapur war, gab es so viel Neues zu sehen. Und den Wasserfall im Flughafen kenne ich auch noch nicht. Ein Grund mehr nochmal hinzufahren :)

    @all, die diese wundervolle Reise gebucht haben und sich (lange) gefreut haben,

    es tut mir sehr leid für Euch, dass Ihr nun in diese Situation kommt, in der alle Vorfreude mehr oder weniger zunichte ist. Eine Situation, in der Unsicherheit, Angst und Ärger immer größer werden und der Wunsch nach einer Entscheidung. Mir würde das genauso gehen. Und für alle, die sich jetzt schon entschieden haben diese Reise auf keinen Fall anzutreten, wäre eine Absage, wie Aida sie gerade gemacht hat, die beste und sauberste Lösung. Denn sie bringt Klarheit, auch in finanzieller Hinsicht. Dennoch frage ich mich: was ist mit den anderen Passagieren: ich weiß nicht, wie groß die Zahl derer ist, die hoffen, dass die Reise - mit veränderter Routenführung - stattfindet. Auch diese Leute müssen informiert werden, und dem, was sumsum geschrieben hat, ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen. Da reichen 'tolle' Hygienehinweise nicht, da muss konkret über Ideen und vielleicht wieder verworfene Ideen informiert werden. Auf Augenhöhe eben. Nur so kann ich die Sicherheit entwickeln, dass es auch um mich als Passagier und nicht nur um die Befriedigung der Aktionäre geht.

    Ich wünsche allen Betroffenen, dass es diese Klarheit bald gibt und Ihr - wie auch immer geartet - dann einen schönen Urlaub habt.

    VG Verena

    Weitere Impressionen

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    Der ehemalige Gouverneurspalast

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    Eine ältere Wasserzapfstelle

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    Auf dem Rückweg dann diese Bilder vom Meer:

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    Wer kann da schon im Bus sitzen bleiben??? Und die Badesachen hatten wir ja zum Glück dabei. Also nichts wie angehalten und ab an den Strand. Natürlich haben wir uns noch ein weiteres Mal in die Fluten gestürzt. So schön kann Urlaub sein, nicht nur in der Karibik:D:D:D

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    Das war der schöne Abschluss eines wundervollen Ausflugs, der nicht schöner hätte sein können. Die Truppe war toll, wir hatten in Silke eine positiv denkende und kompetente Führerin, es gab die unterschiedlichsten Eindrücke von dieser Insel, und dass der Markt heute mehr oder weniger geschlossen war, konnten wir in Anbetracht der vielen anderen schönen Erlebnisse auch gut verkraften. Da unsere Gruppe mit 18 Personen voll war, haben wir für den Tag incl. Mittagessen 45,- € bezahlt. Da war zum Schluss noch ein großzügiges Trinkgeld für den (sehr umsichtigen) Fahrer und unsere Guide drin. Eigentlich hatten wir erwartet, dass Markus Leukel den Ausflug führt, aber dann kam Silke, und er hätte es nicht besser machen können als sie. Nicht nur ich kann diesen Anbieter und Ausflug wärmstens empfehlen.

    Anschließend sind wir zum Schiff zurück und haben bei einem Gläschen Champagner den Sonnenuntergang genossen.

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    Abends gab es dann noch die Poolparty, auf der die Offiziere um die Wette Cocktails gerührt und geschüttelt haben, tatkräftig unterstützt vom Kapitän und dem Generalmanager Hans, den etliche von Euch vielleicht noch von früher als Kreuzfahrtdirektor kennen. Währenddessen schipperte der Autopilot uns zur nächsten Kapverdischen Insel: Santiago.

    Fortsetzung folgt morgen.

    Gut gesättigt ging es dann zu unserem letzten Punkt: ein Stadtrundgang durch Mindelo. Inzwischen hatten am Markt einige wenige Souvenirhändler geöffnet, und so wechselte dann das eine oder andere Mitbringsel wie z.B. hübsche Magnete den Besitzer.

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    Azulejos zeigen Situationen von vergangenen Zeiten.

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    Bänke laden zum Verweilen ein ;)

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    Mindelo ist wirklich hübsch anzusehen mit seinen bunten Häusern und erstaunlich großzügigen Straßen. Mindelo ist die zweitgrößte Stadt der Kapverden und hat ca. 76.000 EW.

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    Da es auf diese Insel so gut wie kein Wasser gibt, wurde sie erst spät, nämlich Mitte des 19. Jh. besiedelt. In dieser Zeit erlangte der geschützte, in einem versunkenen Krater von 4 km Durchmesser gelegene Hafen eine wichtige Bedeutung für die Versorgung von Schiffen, die von Europa nach Amerika fuhren.

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    Unter der Woche ist hier auch ein großer Fischmarkt, heute ist es nur ein kleiner Stand, an dem Fisch ausgenommen und getrocknet wird

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    Wir folgen Silke durch die Straßen und vorbei an markanten Gebäuden

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    Mindelo gilt heute als kulturelle Hauptstadt der Kapverden, u.a. sind hier verschiedene Musikstile entstanden. Am bekanntesten ist wohl die Moma, der Césaria Èvora zum Weltruhm verholfen hat.

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    Wir gehen in ein kleines Museum, das der Musik und dem Karneval gewidmet ist. Auf großformatigen Fotos sind junge und alte Tänzerinnen in ihren farbenprächtigen Kostümen abgebildet. Auch ein Originalkostüm sowie Kopfschmuck ist ausgestellt.

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    In anderen Sälen sind traditionelle Musikinstrumente, Noten und Texte zu sehen:

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    Weiter geht es mit Bildern vom Stadtrundgang, der uns auch immer mal wieder ans Wasser führte

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    Da es jetzt Mittagszeit ist, fahren wir nach Mindelo zurück, wo wir im ziemlich neu erbauten Haus einer deutsch-kapverdischen Familie eine leckere Cachupa rica, das kapverische Nationalgericht verspeisen. Die Grundlage für die Cachupa sind Mais und Bohnen, wenn noch Fleisch, Wurst bzw. Fisch hinzugesetzt wird, ist sie reichhaltiger (=rica). Anschließend gibt es noch einen köstlichen halbgefrorenen Nachtisch und einen Kaffee. Dieses leckere Essen ist im Ausflugspreis inbegriffen, nur das lokale Bier (Strela) und Cola mussten extra bezahlt werden. Wer mag, konnte auch noch den einheimischen Schnaps probieren, der hier grogue (wird wie unser Grog ausgesprochen) heißt. Mit einem Alkoholgehalt von 43 % ist er eher was für Hartgesottene.

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    Das Haus befindet sich in einem Neubaugebiet, in dem fleißig gebaut wird.

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    Und jetzt in der (Vor-)Karnevalszeit konnte man überall Menschen sehen und hören, die für den großen Karnevalsumzug fleißig übten. Auch der Nachwuchs konnte schon richtig gut trommeln:

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    Weiter geht's. Nach dem erfrischenden Bad im Atlantik fahren wir zu dem höchsten Berg der Insel, dem 737 m hohen Monte Verde. Allzu grün ist er heute leider nicht mehr: dem Kahlschlag der frühen Siedler, die Bauholz für ihre Häuser und Schiffe benötigten, ist leider der meiste Wald zum Opfer gefallen.

    In vielen Serpentinen windet sich die alte Kopfsteinstraße Meter um Meter nach oben.

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    Während sich unser kleiner Bus mühsam nach oben quält, staunen wir nicht schlecht, als uns plötzlich eine Gruppe TUI-Radfahrer begegnet. Wir klatschen und feuern sie mächtig an:

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    Auf dem Rückweg überholen sie uns dann und donnern mit atemberaubendem Tempo die holprige Straße runter

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    Die Aussicht ist grandios von hier oben: nicht nur die nahe gelegene Insel Santo Antão sondern auch Santa Lucia und Branco können wir im Dunst ausmachen. Und unten liegt ganz klein die Mein Schiff xxxAdmin(bitte nur Smileys/Emojis verwenden, die von der Forumssoftware vorgesehen sind)xxx.

    Auf diesen Bildern kann man auch gut erkennen, dass der Hafen von Mindelo in einem 4 km großen versunkenen Vulkankrater liegt und deshalb fast rundum gut geschützt ist.

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    Hier ein Blick zurück auf die Playa Grande

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    Auf dem Gipfel befindet sich die lokale Radio- und Fernsehstation und vielleicht auch noch die eine oder andere militärische Einrichtung: jedenfalls ist der Zugang verboten und wird bewacht. Wer mag, kann hier aussteigen und ein paar Schritte laufen, ehe wir an einem anderen Punkt wieder in den Bus einsteigen.Die meisten haben das Angebot sich ein wenig zu bewegen gerne angenommen und im eigenen Tempo die Natur und den Ausblick bestaunt und fotografiert.

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    Vielen Dank auch von mir Wortguthaben

    für den tollen Reisebericht über die Kanaren. Wir haben vor einem Jahr die KF gemacht und waren da auch mit dem Leihwagen unterwegs: eine gute Entscheidung, die ich immer wieder so treffen würde. Ausnahme: Teneriffa geht auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus), wenn man nicht allzu viel an einem Tag sehen will.

    Ich bin Euch gerne gefolgt und freue mich dann schon auf den nächsten Reisebericht im Herbst.

    VG Verena

    Anschließend gab es noch eine kurze Stadtrundfahrt im Bus durch diesen hübschen Ort (ich nehme mal an, dass es Ponta da Fragata ist)

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    Wie vorher schon mal erwähnt gibt es für ärmere Menschen, die sich keinen Wassertank auf dem Hausdach leisten können, in den Ortschaften zentrale Stellen, wo sie Wasser erwerben können. Hier ist ein solches Gebäude:

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    Morgen geht's weiter

    In Baia das Gatas hält uns dann nichts mehr: da dieser Ort über eine geschützte Bucht verfügt, ist das Schwimmen hier problemlos möglich. Dieser Strand zählt zu den beliebtesten auf der Insel, und da Sonntag war, traf man auch einige kapverdische Familien. Das Wasser ist angenehm warm (24 Grad), und der Einstieg ins Wasser ist über eine alte Steintreppe problemlos möglich. Nicht alle sind ins Wasser gegangen, aber die, die sich getraut haben, hatten ihren Spaß. (Und die anderen dann beim Zuschauen).

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    Seit 1984 findet hier auch alljährlich an einem Vollmondwochenende im August ein Musikfestival -umsonst und draußen - statt. Einige junge Leute hatten damals, angeregt durch das Woodstock Festival, die Idee, hier auch ein solches Festival auf die Beine zu stellen. Also zimmerten sie kurzerhand aus Paletten eine Bühne und luden Musiker ein. Das Festival war so erfolgreich, dass es seitdem in jedem Jahr stattfindet. Busse bringen dann rund um die Uhr die Besucher hierher und wieder zurück nach Hause.

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    Nach gut 1/2 Stunde war Aufbruch angesagt, weil es noch viel zu sehen gab. Baia das Gatas ist auch bei Menschen aus Mindelo sehr beliebt, und wer es sich leisten kann, baut sich hier ein Wochenendhaus. Und nicht zuletzt durch den wachsenden Tourismus gibt es immer mehr Menschen auf der Insel, die Geld genug haben. Wir sind an einigen dieser farbenfrohen Häuser vorbei gefahren.

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    Auf der Insel wachsen überwiegend Agaven, Aloe Vera sowie Akazien, allesamt Pflanzen, denen die Trockenheit nicht so viel anhaben kann.

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    Wir fahren weiter in Richtung Norden auf einer bestens ausgebauten Straße, die sich am Hang entlang schlängelt und die geniale Ausblicke auf den Strand und das Meer ermöglicht

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    Bald sehen wir einen Platz mit vielen (TUI-)Ausflugsbussen, die zum Glück aber bald abfahren als wir ankommen.

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    Feinster weißer Saharasand kontrastiert hier in Bilderbuchmanier mit dem Meer, das in allen Türkis- und Blautönen schillert und den vulkanischen fast schwarzen Felsen. Leider ist das Baden hier aufgrund starker Brandung und Querströmungen zu gefährlich, aber wir können eine Weile barfuß durch diesen wunderschönen Sand laufen und die Schönheit der Natur auf uns wirken lassen.

    Gleichwohl juckt es uns in den Fingern, uns in die Fluten zu stürzen. Hier müssen wir dann leider mit Fotos vorlieb nehmen.

    Zu Recht hat dieser Strandabschnitt den Namen Praia Grande (großer Strand).

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    Sonntag, 2.2. São Vicente mit der Inselhauptstadt Mindelo

    Ehe ich nun endlich berichte über den ersten von zwei Tagen auf den Kapverden, will ich kurz ein paar Informationen zu dieser Inselgruppe geben. Es handelt sich - ähnlich wie die Kanaren - um eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs. Von den insgesamt 15 Inseln sind 9 bewohnt. Nach ihrer geografischen Lage teilt man sie auf in Nord-, Ost- und Südinseln. Eine andere Aufteilung spricht von den Inseln über dem Wind und den Inseln unter dem Wind.

    Die Menschen hier sprechen Kriolu, eine Sprache, die sich aus dem Portugiesischen der ersten Siedler und diversen afrikanischen Sprachen von den Sklaven, die hierher verschleppt wurden, entwickelt hat. Aus diesem Grund gibt es kein einheitliches Kriolu, sondern es gibt von Insel zu Insel Unterschiede. Nicht zuletzt deshalb ist die Amtssprache nach wie vor portugiesisch, obwohl die Inseln bereits seit 1975 unabhängig sind.

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    Knapp 450.000 Menschen leben auf Cabo Verde, wie die Kapverden offiziell heißen, die meisten davon auf Santiago, wo es morgen hingeht. São Vicente ist die zweitgrößte. Auf der Höhe vom Senegal gelegen gehören sie klimatisch zur Sahelzone. D.h. es regnet nur wenig (in den letzten drei Jahren hat es gar nicht mehr nennenswert geregnet), und die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht sind nicht allzu groß. Im Winter weht ein beständiger Nordostpassat, der die (trockene) warme Luft noch zusätzlich angenehm macht. Eigentlich ein idealer Ort zum Überwintern....

    So war ich dann auch ganz neugierig, als ich morgens den ersten Blick aus dem Fenster auf Mindelo warf.

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    Wir haben bei vista verde tours einen Ganztagsausflug über die Insel mit Badestopp und Mittagessen gebucht. Der kleine Bus ist mit 18 Teilnehmern voll besetzt.Unser Ausflug startet um 9.00, und am Hafenausgang werden wir freundlich von Silke, unserem heutigen Guide, begrüßt. Da heute Sonntag ist, sind leider der Markt und auch viele Stände in Mindelo geschlossen.

    Nachdem wir losgefahren sind, erzählt Silke uns einiges über die Insel. Sie kommt aus Deutschland und lebt seit 10 Jahren hier, und in ihren Erzählungen wird deutlich, wie sehr ihr das Leben hier gefällt: neben der Tatsache, dass hier alles gemütlicher ist als in Deutschland betont sie besonders den sozialen Zusammenhalt, das Interesse der Menschen aneinander.

    Während sie das erzählt, fahren wir durch eine karge Landschaft. Hier hat es vor über 3 Jahren zuletzt geregnet, und da es so gut wie kein Grundwasser gibt, ist das Angebaute auf den meisten Feldern vertrocknet. Dennoch gibt es Bauern, die in mühevoller Arbeit versuchen, dem Land mit Hilfe von Bewässerungsschläuchen ein paar Früchte, etwas Gemüse bzw. Tierfutter abzutrotzen. Unser erster Stopp ist dann an solch einer Stelle, wo es wohl auch ein wenig Grundwasser gibt.

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    Fließendes Wasser gibt es auf dem Lande nur selten, und auch die Versorgung mit Elektrizität ist nicht durchgängig sicher gestellt. Wer ein bisschen mehr Geld hat, z.B. weil Verwandte, die im Ausland leben, ihn unterstützen, baut sich auf dem Dach des Hauses einen großen Wasserspeicher. In diesen kommt dann Wasser aus einem Tankwagen. Es gibt eine Meerwasserentsalzungsanlage, die das benötigte Frischwasser produziert. Die ärmeren Menschen machen sich zu Fuß mit einem oder zwei Kanistern auf den Weg zum nächsten Dorf, wo in Sammelstellen Wasser verkauft wird. Meist sind es die Frauen, die dann die schweren Kanister - auf dem Kopf balancierend - nach Hause tragen.

    Eine kleine Anmerkung zu den Häusern: man sieht hier häufig Häuser, die noch nicht fertiggestellt sind. Das hat zwei Gründe: neben dem Geldmangel, der sicherlich häufig nur ein stückweises Bauen zulässt, muss man die Gebäudesteuer auch erst entrichten, wenn man das Haus fertiggestellt hat. So macht es dann für viele Bauherren Sinn, lieber das letzte Zimmer noch im Rohbau zu belassen....

    Über eine schmale Straße, die zum Teil noch mit den alten Basaltsteinen gepflastert ist, zum Teil auch schon geteert ist, fahren wir zunächst in Richtung Calhau mit seinem pittoresken Fischerbooten.

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    Freitag, 31.1. und Samstag, 1.2. Auf See auf dem Weg zu den Kapverdischen Inseln

    Seetage sind für uns vor allem eins: gemütlich und erholsam. Da gibt es den Gourmetrundgang (der jedes Mal ein bisschen anders ist) mit leckeren Häppchen und entsprechender flüssiger Begleitung, den Lektorenvortrag, den Besuch im Fitnessstudio (oder soll ich doch lieber in die Sauna gehen?). In der X-Lounge hatten wir uns mit Sabine und Günter Bine24 verabredet und eine Weile nett geplaudert, und mit Kapitänsempfang und ähnlichen Nettigkeiten verging die Zeit viel zu schnell bis zum . Halt, nein, nicht schon wieder vom Essen sprechen. Dann doch lieber vom schönen Sonnenuntergang über dem leicht diesigen Meer.

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    Das - wie immer - leckere Abendessen nahmen wir dann wieder im Atlantik ein mit einem genialen Blick nach hinten auf das langsam immer dunkler werdende Meer. Oh, wie ich diesen Ausblick auf den neuen Schiffen vermisse....

    Noch ein kurzes Wort zum Kapitän Panagiotis Varotsos, genannt Kapitän Panos: bei seinen Durchsagen hat er sich überwiegend auf den Kurs, die Windstärke und ähnliche nautische Durchsagen beschränkt, aber wenn man ihn live erlebt hat (und er hat sich häufig unters Volk gemischt), denn war er offen, freundlich, fröhlich und immer zu einem netten Wort und einem Foto bereit. Er hat uns sehr gut gefallen.

    Abends war dann die Willkommens-Show, aber aus einem kurzen Nickerchen nach dem Abendessen wurde ein ziemlich langes, und als ich aufwachte, dämmerte der Morgen schon.

    Je weiter südlich wir kommen desto wärmer wird es, und wir sind froh und erstaunt, dass in der AAB trotzdem noch ein Tisch (wie an jedem Tag) zum Frühstücken frei ist. So kann der Tag beginnen. Anschließend schnappe ich mir dann die Kamera und mache ein paar Fotos vom Ausflugsschalter

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    vom Atelier

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    ehe ich hierher zurückkehre und es mir so richtig schön bequem mache

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    Der zweite Lektorenvortrag über Lost islands im Atlantik konnte mich nicht so recht überzeugen, aber er hat mein Interesse geweckt, mehr über die Inseln im südlichen Atlantik zu erfahren.

    Zum Abendessen haben wir dann unsere Surf-and-Turf-Gutscheine eingelöst und eine sehr leckere Languste verspeist.

    Ein Rock- und Popkonzert in der Schau Bar stand dann am Ende des Tages noch auf dem Programm.

    Donnerstag, 30.1.

    Draußen lacht die Sonne und in mir das Herz: endlich geht es auf's Schiff :D

    Nach dem Frühstück der schnelle Check-Out. An dieser Stelle noch ein kurzes Fazit zum Hotel Be Live Orotava, das gerne mal von den einschlägigen Lebensmittelketten zum Schnäppchenpreis angeboten wird. Lt. Landeskategorie hat es 4 Sterne.

    Positiv (und für uns ausschlaggebend) ist die tolle Lage nur wenige Schritte von der Strandpromenade entfernt. Es ist preisgünstig, es bietet All Inclusive, das Obst schmeckt lecker und auch sonst ist die Speisenauswahl so groß, dass jedeR satt wird.

    Die Mitarbeiter sind freundlich und kompetent, der Service ist gut.

    Negativ: Die Betten sind hart, statt eines Stuhls oder Sessels gibt es nur einen Hocker zum Sitzen, das Angebot an Speisen und Getränken orientiert sich an der Maxime: Masse statt Klasse. Es gibt nur 1 Sorte Käse, der Tee ist ungenießbar. Ich habe noch nie Teeblätter, die kleiner als ein Stecknadelkopf waren, gesehen. Hier gab es sie. Der Speisesaal ist leider sehr laut.

    Für ein paar Tage kann man hier absteigen. Für einen längeren Urlaub würde ich mir ein anderes Hotel suchen.

    Danach sind wir mit Bus und Taxi zum Schiff gefahren. Als ich die alte Lady, das Herzchen, so nah an der Pier liegen sah, klopfte mein Herz vor Freude.

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    Und so rollten wir dann erwartungsfroh mit unseren Koffern zum Eingangszelt, als eine junge Mitarbeiterin auf uns zukam und meinte, wir dürften erst um 13.00 an Bord. Zwar war das Missverständnis schnell aufgeklärt, da wir ja sowohl das Anreisepaket gebucht und bezahlt hatten (auch wenn wir den Hinflug und den Bustransfer nicht in Anspruch genommen haben) als auch dieses Mal eine Juniorsuite gebucht hatten, aber trotzdem hatte meine Vorfreude einen argen Dämpfer bekommen. Deshalb liebe TUI, wenn Ihr hier mitlest, ich weiß, dass an An- und Abreisetagen alle Mitarbeiter ran müssen, aber bitte, bitte schult sie ein wenig: es kostet nur ein kleines Lächeln und eine kurze Frage, um vorab zu klären, ob wir nun berechtigt sind vor 13.00 an Bord zu gehen oder nicht. Aber so geht es garnicht :(.

    Als wir dann den schnellen Checkin hinter uns hatten und die vorläufige Bordkarte in der Hand hielten, stieg meine Laune gleich wieder an. Aber es sollte noch ein wenig heftiger kommen:

    Wir gingen dann zu den Fahrstühlen, um in den 12. Stock zu fahren. In dem kleinen Fahrstuhl waren schon ca. 4 Passagiere als wir einstiegen, und mit uns war er dann ziemlich voll. Als hinter mir ein alter Mann, der unbedingt auch noch rein wollte, mich mit so viel Druck schubste, dass ich auf die Leute fiel. Das war heftig, zumal ich mit dem Rücken zum Eingang stand und ihn gar nicht gesehen hatte. Unter dem Ablassen einiger wenig freundlicher Kraftausdrücke haben wir den Fahrstuhl wieder verlassen und sind dann mit einem anderen nach oben gefahren. Ich hoffe sehr, dass die anderen Leute im Fahrstuhl ihm gesagt haben, wie unmöglich sein Verhalten war.

    Dies waren übrigens die beiden einzigen ärgerlichen Situationen während der gesamten Reise. Danach war es einfach nur noch schön und entspannt.

    Wir hatten für diese Reise erstmals eine Juniorsuite gebucht und waren schon ganz neugierig, wie sie aussieht. Unsere Kabine war schon bezugsfertig, und so konnten wir unser Handgepäck abstellen und uns ein wenig erfrischen. Die Juniorsuiten sind ja letztes Jahr renoviert worden. Ich weiß nicht, wie sie vorher ausgesehen haben, aber jetzt sind sie so richtig schön geworden. Wenn man reinkommt, ist rechts ein großer Kleiderschrank und links das Badezimmer. Das besitzt zwar nur eine Steckdose weit oben an der Lichtleiste, dafür aber eine Doppeldusche. Das Aufladen der Zahnbürste geht nur im Wohnzimmer. Der eigentliche Wohnraum ist fast quadratisch mit einem Doppelbett, das mit der Wand zum Badezimmer steht und so den Blick nach außen ermöglicht. Rechts sind der Schreibtisch und ein Schlafsofa, links der Fernseher und eine Kommode drunter.

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    Das gefällt uns alles sehr gut, und der große Balkon, zur Kabine hin überdacht und nach vorne hin offen (und von unten vom Restaurant und von oben einsehbar) gefällt uns trotz dieser Einschränkung sehr gut: er ist sehr groß und geräumig mit Hängematte, zwei Liegen und zwei Stühlen, Tisch und kleinem Hocker. Hier können wir es gut aushalten.

    Und auch der Blick auf Santa Cruz ist nett:

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    Da unsere Koffer noch nicht da sind und wir auch ein wenig Hunger verspüren, machen wir uns auf den Weg zur X-Lounge, wo wir von einer Mitarbeiterin sehr freundlich begrüßt werden. Hier wird uns das Kontrastprogramm zum Hotel geboten: Klasse statt Masse. Die Häppchen sind vom Feinsten, die Sessel super bequem, und eine Mitarbeiterin geht herum und bietet rosa Champagner zum Abwinken an. So lässt sich das Leben genießen. Der einzige Wermutstropfen ist, dass man nicht nach draußen gehen kann.

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    Und so wird es uns nach einer Weile doch zu warm und wir gehen zurück auf unsere Kabine, wo nach und nach auch unsere Koffer eintrudeln. Nochmal an Land zu gehen haben wir keine Lust, und so machen wir es uns auf der schönen großen Terrasse bequem.

    Das Abendessen nehmen wir im Atlantik Restaurant ein, und das Essen schmeckt wie gewohnt lecker. Um 21.30 ist dann die Seenotrettungsübung, und das Auslaufen ist für 23.00 geplant. Daraus wird aber nichts, weil der Flieger aus Stuttgart mit knapp 70 Reisenden einige Stunden Verspätung hat. Wir schlafen schon, als das Schiff in See sticht. So bleibt es bei einigen Bildern von Santa Cruz bei Nacht, und auch die Auslaufmelodie entfällt heute.

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