Beiträge von Bremerin

    Sopur ,

    Ja, das ist immer noch so. Auf dieser Reise klappt das auch recht gut, weil es meist recht leer ist. Auf der vorangegangenen Reise musste man manchmal doch etwas länger anstehen, aber das war wahrscheinlich auch der Tatsache geschuldet, dass die Crew sich noch einspielen musste. Etliche sind erst im November aufgestiegen oder von der 6 rübergewechselt.

    Überhaupt ist dem Kapitän die Einhaltung de Hygienevorschriftensehr wichtig, was er auch immer wieder betont. So hat er inzwischen auch öffentlich bestätigt, dass am Donnerstag zwei Passagiere das Schiff verlassen mussten, weil sie sich beim Landausflug auf Gran Canaria ohne Erlaubnis von der Gruppe entfernt hatten und einkaufen gegangen waren. Mein Eindruck ist aber, dass sich die Passagiere gut an die Regeln halten - dies wird allerdings auch konsequent kontrolliert.

    Wie immer verging der Tag auch mit Nichtstun schnell, und das schöne und recht warme Wetter hielt sich bis zum Sonnenuntergang. Beim Ablegen war es dann schon kühler

    und das letzte Licht des Tages leitete uns aus dem Hafen

    Nach dem Austernbüffet vor einigen Tagen gab es heute Abend das Käsebüffet im Anckelmannsplatz

    Die Auswahl ist nicht mehr ganz so groß wie früher, aber sie ist immer noch mehr als ausreichend und qualitativ hochwertig

    Morgen sind wir dann auf La Palma. Die Wettervorhersage ist wieder ziemlich gut:)

    Als wir vor 3 Wochen am 27. Dezember auf La Gomera festmachten, sah das Wetter so aus:

    Heute Morgen dann dieses Bild:

    Und mein erster Gedanke war: Mist, dass ich keinen Ausflug gebucht habe bei diesem schönen Wetter.

    Kurze Zeit später liefen die beiden Fähren von Teneriffa ein. Kaum Menschen waren an Bord, und auch die Zahl der Autos war sehr überschaubar

    Wir suchten uns dann ein sonniges Plätzchen an Bord und genossen die geniale Sicht bis rüber zum schneebedeckten Teide auf Teneriffa

    Nachdem bei der letzten Reise als Abendprogramm zweimal ein Weihnachtsmarkt auf dem Pooldeck u.a. mit Glühwein und Sangria veranstaltet wurde, gab es gestern Abend den Mediterranen Wochenmarkt u.a. mit

    und

    Rund um das Pooldeck waren Stände aufgebaut, und es gab eine leckere Paella, Chorizo, span. Schinken, Gazpacho, Albondigas (kleine span. Frikadellen), Tortilla, Datteln im Speckmantel und Papas bravas mit Mojo (Kartoffeln mit kanarischer Sauce).

    Dazu passt ein Bier

    Und zum Abschluss durften die leckeren Nachspeisen auch nicht fehlen, u.a. Churros mit einer köstlichen Schokoladencreme, Crema Catalana und Früchte in Schokolade, Tiramisu.

    Es war ein gelungener Abend = ein dickes Lob geht an die Küche.

    Und heute Morgen dann dieser traumhafte Sonnenaufgang, dem ein sonniger Tag, der zum Sonnenbaden und Faulenzen einlud, folgte.

    So, nachdem ich nun meine Probleme mit dem Mailprogramm gelöst habe, indem ich mal einen Haufen Mails gelöscht habe, kann ich wieder Fotos vom Handy auf das iPad schicken und sie so fornenkonform verkleinern. Es folgt mein versprochener Bericht zu dem Showprogramm. Da ich davon ausgehe, dass ich keine Fotos der Künstler*innen einstellen darf, werde ich zwischendurch ein paar andere Fotos, die in den letzten Tagen entstanden sind, einstellen.


    Unterhaltungsprogramm

    Die Liveauftritte der Künstler*innen stellen für mich ein Highlight dieser Reise dar. Genauso ausgehungert wie die Künstler waren endlich wieder auf der Bühne stehen zu können bin ich, endlich wieder Livemusik genießen zu können. Ich finde es beeindruckend, was sie in solch kurzer Zeit auf die Beine bzw. die Bühne gestellt haben und mit welcher Freude und welchem Engagement sie in dem nur zu einem kleinen Teil gefüllten Theater bemüht sind eine gute Stimmung aufkommen zu lassen.


    Zumindest was die Abendunterhaltung anbelangt so hat sich seit Beginn der Blauen Reisen im Vergleich zu früher einiges geändert. Im Gegensatz zu früher gibt es keine größeren Ensembles mehr auf der Bühne, max. 5 Künstler*innen sind erlaubt. Dafür sind jede Menge Solisten oder Duos an Bord, und meiner Meinung nach ist die Qualität des Gebotenen deutlich besser als früher. Da stehen erfahrene, gereifte Künstler*innen auf der Bühne, die es schon nach wenigen Augenblicken geschafft haben mich in ihren Bann zu ziehen. Auffallend war auch, dass während der Shows, bei denen ich anwesend war, kaum jemand das Theater verlassen hat. Coronabedingt ist das Theater viel leerer als sonst, und es empfiehlt sich vorher zu reservieren. Darüber hinaus gibt es auch eine Liveübertragung auf den Kabinenfernseher.

    Die Verantwortlichen geben sich alle Mühe ein Angebot für jeden Musikgeschmack zu machen: von deutschem Schlager, Oldies, Chanson, Soul/Jazz bis hin zu Musical/Operette/Oper ist fast jede Musikrichtung vertreten. Hinzu kommen Instrumentalisten, die Pianomelodien oder (zur Zeit) auch mal Saxophonstücke zum Besten geben. Aufgrund der Abstandsregeln ist das Theater immer nur zu einem kleinen Teil besetzt, und ich finde die Atmosphäre in der deutlich kleineren Schaubühne dichter und angenehmer. In beiden Theatern besteht übrigens durchgehend Maskenpflicht.


    Immer mit dabei ist ein Travestiekünstler, dann sind es Künstler*innen, die auf deutschen Musicalbühnen mit gespielt und gesungen haben und nun als Solisten auftreten. Seit Mitte Dezember sind das Terri Green Project mit dabei und das Duo ConScherzo. Beide Duos sind meine derzeitigen Favoriten. Terry Green begeistert mich mit ihrer ausdrucksstarken Soulstimme, begleitet von Toddi Reed auf seinem einfühlsamen Saxofon. Auch seine Soloauftritte sind immer einen Besuch wert. Beatrice Forler und Christopher Griksaitis bilden das Duo ConScherzo und begeistern mit Musical, Operetten- und Opernarien und dazu mit einer ansprechenden Choreografie.

    Tanz gibt es auch in kleiner Besetzung: die German Dance Sensation macht eine sehr temperamentvolle Choreografie zu Rockmusik. Das hat mir gut gefallen.

    Ein Comedian ist auch immer mit dabei, aber das ist nicht so mein Ding, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Ach ja, und ein Zauberer ist auch immer mit an Bord. Am 7.1. sind noch weitere Künstler zugestiegen, die aber bislang noch nicht aufgetreten sind bzw. die ich mir noch nicht angeschaut habe.

    In den diversen Bars gibt es abends auch noch Musik von einem oder zwei Musikern. Je nachdem ob ich die Musik gerne hören oder mich unterhalten möchte, finde ich die Lautstärke dort als angemessen oder zu laut.



    Heute war das Wetter wechselhaft: Wolken und Sonne wechselten sich ab und es war knapp über 20 Grad warm. Der Wind hat etwas nachgelassen, und an einem windgeschützten Plätzchen konnte man es draußen gut aushalten. Am Freitag sollen wir Teneriffa erreichen, und vorher melde ich mich wahrscheinlich nochmal.

    Danke Euch allen für die lieben Rückmeldungen. Ich werde mich weiterhin bemühen Euch vom Leben hier an Bord zu berichten und das eine oder andere Sonnenschein-Foto zu senden.
    Heute Morgen gab es diesen genialen Sonnenaufgang

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    Der Himmel blieb gestern die meiste Zeit über bewölkt, und es wehte eine steife Brise mit 5-6, in Böen auch mehr Bft von achtern. Da ist trotz Stabilisatoren einiges zu spüren, besonders nachts. Aber wie gesagt, ich werde nicht seekrank, und als langjährige Seglerin freue ich mich über ein wenig mehr Seegang.

    Wie so oft klarte es gegen Abend dann doch noch auf, und wir konnten ein wenig das Schraubenwasser im Heck und einen schönen Sonnenuntergang genießen.

    Heute Morgen sah das Meer - kurz vor den Kapverden - dann so aus:

    Der Wind hatte noch eine Schippe draufgelegt, aber da wir Santo Antão zunächst von der Westseite umrundeten, hatten wir dank de Landabdeckung nur einen geringen gefühlten Wind. Die Wettergöttin meinte es auch gut mit uns, blies die Wolken weg und präsentierte die im Westen karge Vulkaninsel im Sonnenschein mit nur wenigen Wolken.

    Wir haben diese Insel umrundet und nach einiger Zeit die schmale Durchfahrt zwischen Santo Antão und São Vicente erreicht. Hier nahm der Wind dann auch wieder kräftig zu, aber im Sonnenschein war es dennoch angenehm warm und wir konnten die Durchfahrt zwischen den beiden Inseln sehr genießen.

    São Vicente:


    So, jetzt geht’s ins Theater. Tschüs bis morgen. Dann werde ich mal ein wenig über die Gastkünstler*innen berichten.

    Geht man die Stufen weiter nach oben, findet man auf großen Bodenkachelbildern die verschiedenen Kanarischen Inseln mit ihren Wappen ...

    ...und einen hübschen alten Krämerladen mit Dingen des täglichen Bedarfs. Hier kennt man und frau sich noch :)

    Beim weiteren Spaziergang durch den Ort sahen wir über dem Meer diesen schönen Regenbogen

    Das müsste die Plaza de San Roque sein mit dem Rathaus und einem großen schattenspendenden Ficusbaum und der Kirche gleich nebenan

    Ehe wir in den Bus stiegen, um zum Schiff zurück zu fahren, nochmal ein Blick zurück auf den Wasserfall (ganz links).



    Um 13.00 waren wir dann wieder zurück am Schiff. Es war schön, sich ein wenig bewegt zu haben und diese beiden hübschen Orte, die einen zweiten ausführlicheren Besuch wert sind, kennengelernt zu haben.

    TUI-Ausflug: Gran Canaria kompakt

    Vom Hafen aus fuhren wir durch die verschlafen wirkende Stadt Las Palmas de Gran Canaria an der Nordküste entlang ins 12 km entfernte Arucas. Leider wurden die Wolken immer dichter je mehr wir uns den Bergen näherten, und in Arucas regnete es dann heftig, so dass nur einige Teilnehmer den Bus verließen, um sich die Kirche und den Ortskern anzuschauen. Schon von weitem kann man die Kirche San Juan Bautista sehen, die von außen etwas düster wirkt, von innen aber hübsch anzusehen ist. Besonders gefallen haben mir die Rosetten. Sie wurde im letzten Jahrhundert von lokalen Steinmetzmeistern aus dem Stein aus der Region erbaut.Hier gibt es nur ein paar Fotos von außen. Das erste habe ich durch eine getönte Busscheibe aufgenommen.

    Da der Regen nachgelassen hatte, sind wir anschließend noch kurz durch den denkmalgeschützten Ortskern gelaufen, um die hübschen Jugendstilhäuser anzuschauen.

    Danach fuhren wir einige km weite nach Firgas, ebenfalls ein sehr hübscher kleiner Ort in den Bergen auf 465m über dem Meer gelegen. Der Ort liegt auf einem Bergrücken mit einem starken Gefälle, und es bot sich an, dieses für eine Art Wasserfall zu nutzen, der sich über Treppen nach unten erstreckt.

    Auch von unten nach oben ist er hübsch anzusehen

    Gekachelte Bänke laden zum Ausruhen und Verweilen ein

    Weiter geht‘s.

    Heute Morgen beim Frühstück gab es nicht nur Sonnenschein sondern auch flüssigen Sonnenschein, der zum Glück nicht lange anhielt.


    Trotz der wohlmeinenden Versprechungen von Kreuzfahrtdirektor Anton aus Tirol, dass Sonnenschein und Temperaturen bis 25 Grad (so wie gestern) zu erwarten sein, ist es bedeckt und mit derzeit 22 Grad auch nicht gerade Poolwetter angesagt. So kam es mir zupass, dass ich mich für heute Vormittag zu einem Workshop ‚Grundlagen der Handyfotografie und -bildbearbeitung’ angemeldet hatte und das neu Gelernte nun gleich mal umsetzen kann.

    Da es von Bord nach wie vor nicht allzu viel zu berichten gibt, habe ich mich entschieden einen ersten Ausflugsbericht von unserer 2-stündigen Tour in den Norden Gran Canarias zu berichten. Für uns Durchreisende war er verpflichtend und kostenlos, er wird aber auch sonst als kostenpflichtiger Ausflug angeboten. Um das Fazit vorweg zu nehmen: er hat uns gut gefallen.