Beiträge von Wortguthaben

    Also, wenn im Theater mal tatsächlich was Interessantes ist oder man gern zur Crew Show möchte, aber nicht 30,40 Minuten vorher schon im Theater sitzen möchte - 15€ für einen guten Platz und vorher/nachher ein Gläschen Schampus im Diamanten, das ist doch eine nette Möglichkeit.

    Auf unserer kleinen Rundreise anlässlich der Abholung unseres Mittleren sind wir auch nach Seattle gereist – und damit zu einem der wichtigsten Kreuzfahrthäfen, was Alaska–Kreuzfahrten angeht.

    Seattle selbst hat uns hervorragend gefallen

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    und während die Space Needle

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    bei den meisten bei Besuchern von Seattle gesetzt sein dürfte, ein alternativer Tipp, was ein anderes, nach unserem Dafürhalten mindestens ebenso lohnendes Hochhaus angeht: den Smith Tower.

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    Der Smith Tower war bei seiner Errichtung im Jahre 1914 mit fast 150 m Höhe (er ist der älteste Wolkenkratzer Seattles) jahrzehntelang das höchste freistehende Bauwerk der Stadt, inzwischen ist er deutlich überholt worden. Aber sowohl, was Architektur und Erscheinung als auch seine Innenausstattung angeht, ist er ein lohnendes Ziel.

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    Granit, Messing, historische Fahrstühle (mit Fahrstuhlführer - durch die gläsernen Türen erhascht man Blicke in die nach wie vor genutzten Büros) und oben eine wirklich gute Bar mit klassischen Cocktails und dem Gefühl, man würde in die Zwanzigerjahre zurückreisen.

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    Da auch die Aussicht gut ist, hat es uns im direkten Vergleich mit der Space Needle dort deutlich besser gefallen – es war angenehm leer, auch in der Bar haben wir ohne Problem einen guten Platz am Fenster bekommen und Cocktails und Ambiente genossen.

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    Ein Klassiker – und quasi Seattle-Pflichtprogramm – ist ein Besuch des weitläufigen Public Market. Lebendig, quirlig, ein sehr abwechslungsreiches Angebot, was Essen, Trinken, Souvenirs… angeht.

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    Seattle ist toll. Nicht nur für Freunde der Grunge-Musik (aber definitiv auch).

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    Anbei noch ein paar Tipps für Victoria:

    Unterkunft

    Wer Victoria im Rahmen einer Kreuzfahrt besucht, benötigt natürlich keine Unterkunft.

    Wer indes länger vor Ort ist, kann das Victoria Regent Waterfront Hotel and Suites (direkt am Inner Harbour gelegen) in Betracht ziehen. Von außen ein – pardon – häßlicher Bau, aber mit sehr (!) geräumigen und sehr gut ausgestatteten Appartements ausgestattet. Dazu mit schöner Aussicht (vgl. die Bilder vom nächtlichen Parlamentsgebäude). Und von innen sieht man es nicht…

    Essen

    In direkter Nachbarschaft zum Regent Waterfront liegt das hervorragende Finns Seafood Restaurant. Schöne Räumlichkeiten, sehr aufmerksamer und extrem netter (selbst für nordamerikanische Verhältnisse) Service, sehr gute Qualität des Essens.

    Unterwegs

    In der Stadt ist man gut mit dem öffentlichen Nahverkehr (Busse) unterwegs. Bezahlt wird per Kreditkarte/Handy im Bus, eine Fahrt kostet 3 CAD, nach zwei Fahrten hat man für 6 CAD automatisch eine Tageskarte für das gesamte Stadtgebiet.

    Wer kein Problem damit hat, sich beim Sightseeing von menschlichen Mulis ziehen zu lassen, kann auch das tun

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    Da wir mehrere Tage in Victoria waren, haben wir einen kleinen (dreinächtigen) Trip von Victoria nach Seattle unternommen. Das geht per Wasserflugzeug, aber auch mit dem FRS Clipper, einem Hochgeschwindigkeitskatamaran, der direkt in der Stadt abfährt und auch sehr zentral in Seattle anlegt.

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    Zusätzlich zu den Fährtickets kann man dort auch im Paket Hotelunterkünfte buchen (haben wir gemacht und können das empfehlen), die Einreise in die USA (und die Rückreise nach Kanada) geht mit ESTA sehr schnell und einfach. Meine Bedenken waren komplett unnötig.

    Also – wer mal auf dem Weg nach Alaska in Victoria anlegt, sollte runter vom Schiff. Und wer ohnehin (etwa wegen der Schönheiten der Insel weiter im Norden) auf Vancouver Island ist, kann hier sehr gut ein paar schöne Tage verbringen.

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    Hallo zusammen, kurz an dieser Stelle: Habe gerade eine Mail von TUI bekommen, wonach derzeit Tagesbesuche in Kiel angeboten werden. Möglich ist auch ein Besuch der MS Relax - vielleicht interessant für die, die diesem Schiff eher kritisch gegenüberstehen.


    Zu sehen gibt es neben dem Inner Harbour und dem Parlamentsgebäude noch einiges.

    Victoria verfügt über Kanadas

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    und in Chinatown findet man die äußerst schmale

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    mit verschiedenen kleinen Geschäften zum Stöbern.

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    Ganz in der Nähe liegt die unscheinbare Waddington Alley, ein schmales, unspektakuläres Gässchen, das aber eine Besonderheit aufweist: Es ist (seit 1908 glaube ich) mit Holz gepflastert, aus Kosten- und Haltbarkeitsgründen.

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    Das an ihrem Ende (oder Anfang natürlich) liegende italienische Restaurant „Il Terrazzo“ haben wir zwar nicht ausprobiert, aber es sah sehr einladend aus.

    Im Süden der Stadt lohnt der weitläufige Beacon Hill Park einen Besuch. Schön zum Spazierengehen, mit Blick auf den Pazifik und recht sorgloser Fauna.

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    Diese Maultierhirsche trifft man in den etwas außerhalb des Zentrums gelegenen Wohngebieten auch regelmäßig in den Vorgärten an.

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    Kann ich aber gut nachvollziehen: Wie wir später, weiter nördlich auf der Insel bei Ucluelet im Regenwald, feststellen konnten, gibt es in der Natur offenbar mehr Fressfeinde als in Nachbars Garten…

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    Wirklich lohnenswert ist auch ein Besuch des Craigdarroch Castle, einem ehemaligen Wohnhaus mit sehr wechselvoller, interessanter Geschichte. Auch „von innen“ lohnend!

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    Hübsch zum Bummeln, Souvenirs gucken/kaufen und essen ist Fishermans Wharf.

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    Die Otter in der Umgebung gedeihen offenbar prächtig.

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    So hübsch und lebendig die Stadt vielerorts auch ist,

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    eins ist unübersehbar:

    Die Fethanyl- oder Opioid-Krise (auch) in Kanada. Waren wir in den Tagen vor Victoria (im sonst wunderbaren) Vancouver schon geschockt, gilt das in gleichem Maße für Victoria. Dutzende (viele dutzend!) Elendsgestalten, furchtbar gezeichnet von der Drogensucht, teils in starken Verrenkungen starr auf der Straße liegend, sitzend, stehend – diese Art und Weise einer offenen Drogenszene habe ich in Deutschland oder Europa noch nicht gesehen. In Victoria konzentriert sich das Elend überwiegend auf das Umfeld der Pandora Avenue.

    Ein paar kleine Tipps und Infos zu Victoria folgen noch.

    Wir – meine Frau und ich – haben ja vor kurzem unseren Mittleren von seinem Auslandsjahr in Kanada abgeholt. Und da seine Highschool in Victoria auf Vancouver Island lag, haben wir uns einige Tage hier aufgehalten – und damit in einer Stadt mit einem sehr stark frequentierten Kreuzfahrthafen.

    Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die in Victoria festmacht, ist auf den ersten Blick überraschend hoch. Hintergrund ist, wenn ich das richtig verstanden habe, der sogenannte Passenger Vessel Service Act, eine alte Vorschrift, nach der ausländische Schiffe (was auf die meisten Kreuzfahrtschiffe aus Sicht der USA zutrifft) auf Reisen zwischen zwei US–Häfen einen (Zwischen-) Stopp in einem ausländischen Hafen einlegen müssen.

    Da sehr viele Alaska-Kreuzfahrten in Seattle starten, bietet sich Victoria hierfür von der Lage her natürlich an.

    Ein solcher Pflichtstopp führt natürlich dazu, dass er nicht unbedingt einen ganzen Tag dauert. Die meisten Schiffe liegen lediglich für 4-5 Stunden im Hafen. Trotzdem gilt:

    Es lohnt sich, das Schiff zu verlassen, Victoria bietet viel. Die Stadt ist ziemlich britisch, was die Architektur angeht, aber auch die Pub-Dichte und die verschiedenen Möglichkeiten, die Tea-Time angemessen zu begehen.

    Ich schreibe mal ein paar bebilderte Infos zu diesem potentiellen (Zwischen-)Ziel:

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    Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist das Parlamentsgebäude, Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia:

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    Abends wird das Gebäude hübsch illuminiert, das konnten wir vom Balkon unseres Hotels gut verfolgen

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    In den nächsten Tagen folgen dann noch ein paar Eindrücke und Empfehlungen!

    Ich habe dann, wenn ich morgens frühstücken möchte, wenig Lust, auf das Freiwerden eines Tisches zu warten. Auf unserer letzten Kreuzfahrt (im Herbst auf der 7) war es allerdings schon einige Male so, dass wir 10, 15 Minuten in der X-Lounge warten mussten. Mag ich nicht gern – und ja, ich weiß, „ich bin im Urlaub und nicht auf der Flucht“. Ich mag es trotzdem nicht gern. Und finde es dann, wenn ich eine recht teure Suite gebucht habe, auch nicht ganz ideal im Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Wenn nun durch den X-Pass zusätzliche Gäste in die Warteschlangen rutschen, werden diese nicht kürzer. Und das wäre ärgerlich.

    Nun denn, bislang ist das alles nur Theorie bei mir, warten wir ab, wie die Situation Anfang August auf der Relax tatsächlich ist. Sollten die (größeren) Bereiche einen (größeren) Andrang problemlos aufnehmen, wären meine Bedenken aus der Welt. Ich werde berichten!