Nachdem wir uns ordentlich gestärkt hatten, ging es weiter. Das nächste Ziel war der Yu Yuan, der Yu–Garten. Das ist eine der Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Shanghai – entsprechend auch total voll. Der Besuch lohnt trotzdem.
Wie Cathy erzählte, geht der Garten auf einen hohen chinesischen Beamten zurück, der begonnen hat, im 16. Jahrhundert den Garten für sich, aber auch für seinen Vater anzulegen. Der Garten ist in verschiedene, unterschiedlich gestaltete Themenbereiche unterteilt, dazu finden sich darin einige Gebäude, in die man (von außen) einen Blick werfen kann.
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Hier hat sich ein Brautpaar in traditioneller chinesischer Kleidung auf der Brücke fotografieren lassen. Die beiden brauchten viel Geduld, da die zahlreichen weiteren Parkbesucher die Brücke recht unbeeindruckt weiter genutzt haben. Wie Ihr seht, haben die beiden ihre Erinnerungsfotos dann aber doch bekommen.
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Wir haben sechs oder sieben verschiedene Tees probiert, auch mir (als Nicht-Tee-Trinker) hat das gut geschmeckt, erstaunt war ich vor allem, wie kurz die Brühzeit der chinesischen Tees ist. Mitgenommen haben wir etwas Tee und eine Tasse, mit der der Tee gut aufgegossen werden (und der Tee für weitere Aufgüsse wieder verwendet werden kann). Der Tee schmeckt Zuhause übrigens genauso gut wie vor Ort. Das ist ja nicht bei allen kulinarischen Mitbringseln so.
Danach ging es weiter in der Altstadt durch einige belebte Einkaufsstraßen,
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in der die unterschiedlichsten Dinge feilgeboten werden. Z.B. Monchichis (kennt Ihr noch, oder?) – ganz besonders hübsch finde ich ja den kleinen Rotarmisten in der Mitte. Früh übt sich, was ein richtiger Kommunist werden will.
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Während des Bummels hat Cathy uns noch zu traditionellen chinesischen Süßspeisen eingeladen. Ihr seht die Plastikfolie eingewickelten, weichen Bällchen:
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Und das war ein hartes Stück Arbeit. Weiche, klebrige Masse gefüllt mit weicher, noch klebrigerer Masse – dazu mit einem fremdartigen, keinesfalls aber leckeren Geschmack.
Es wäre unhöflich gewesen, diese Speisen nicht mit einem genussvollen Gesichtsausdruck zu verspeisen – ist mir aber sehr schwergefallen. Die Kinder haben nach einem Bissen mitgeteilt, dass sie diese Leckerei „für später“ aufbewahren wollen…
An dieser Stelle kurz zum Bezahlen in China:
Mit Bargeld ist es schwierig, Kreditkarten westlicher Bauart werden nicht oder zumindest nicht überall akzeptiert.
Ich hatte die Alipay-App installiert und meine Kreditkarte hinterlegt – damit kann man wirklich überall unproblematisch bezahlen. Vom fliegenden Händler, der für zwei Yuan eine Wasserflasche am Bund verkauft über das Restaurant bis zum Souvenirhändler – völlig unproblematisch und schnell. Hat wunderbar geklappt, ist empfehlenswert.
Nach dem Bummel durch die Altstadt sind wir dann zum modernen China gefahren. Hier haben wir zunächst zu Füßen der „Großen Drei“ einen Stopp gemacht
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Am Nachmittag hatte ich mit Cathy darüber gesprochen, dass wir mit dem Schiff ja nun doch nicht in der Stadt, sondern außerhalb liegen – und deshalb das abends bestimmt wunderbar beleuchtete Panorama der Stadt am Fluss nicht sehen werden. Sie hat daraufhin kurz dem Fahrer gesprochen – und uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten, das abendliche Panorama bei einer Fahrt auf einem Ausflugsschiff auf dem Huangpu zu bewundern. Die Tour würde sich dadurch um rund zweieinhalb Stunden verlängern, für uns sechs Leute wollte Cathy dafür (einschließlich der Fahrkarten für den Ausflugsdampfer und die Verlängerung für den Busfahrer) knapp 250 $ haben. Das haben wir gemacht – Cathy ist dann mit uns zum Fahrkartenschalter gefahren, die Tickets Besuch besorgt. Das hier war übrigens unser Bus:
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Danach sind wir noch eine knappe halbe Stunde mit dem Bus am Bund entlanggefahren, anschließend ging es aufs Schiff – und es wurde bunt. Dazu später mehr!
So, erstes Mal Shanghai. Für uns, aber auch für TUI. Und im Kreuzfahrtterminal war ordentlich Betrieb!
Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, da hatte ich mehr erwartet, was China angeht. Ratzfatz waren wir durch. Hinter der „Immigration“ hatten die Chinesen einer Art „Willkommensmarkt“ aufgebaut, eine Vielzahl an Ständen empfing uns, reichlich Kühlschrankmagneten, Duftkissen und Taschen wurden zur Begrüßung verschenkt, es war sogar ein Kamerateam vor Ort, das die Ankunft der Kreuzfahrtgäste festhielt.
Ob der Anlass hierfür der Umstand war, dass TUI Cruises erstmals in Shanghai festgemacht hat - oder ob dahinter auch die Absicht steckte, den Shanghaiern medial nahezubringen, dass China sich geöffnet hat und nunmehr wieder Gäste (und damit auch wirtschaftliche Mittel) vermehrt ins Land kommen, sei einmal dahingestellt. Letzteres möchte ich zumindest nicht ausschließen, wenn ich mich an die Erzählungen unserer Reiseführerin erinnere, die von sehr harten Corona-Jahren gesprochen hat – das war noch einmal ein ganz anderes Kaliber als hierzulande.
Jedenfalls war es ein schönes Willkommen, wir haben uns mit hübschen Kühlschrankmagneten eingedeckt, ob die Duftkissen allerdings tatsächlich zu sanftem Schlaf verhelfen, sei zumindest angezweifelt. Ich teste noch.
Bevor ich Euch mit nach Shanghai nehme, möchte ich einmal kräftig die Werbetrommel rühren.
Und zwar für Jennys China Tours. Ihr findet sie ganz leicht, wenn Ihr z.B. bei Google die Suchbegriffe „Jenny“ und „Shanghai“ eingebt.
Wir hatten einen Tagesausflug gebucht, von morgens 9:30 Uhr bis abends 18:30 Uhr (wir haben später verlängert, dazu im Laufe des Berichts mehr), eingeschlossen war ein Bus (tatsächlich ein Bus und kein Van o. ä.) mit Fahrer und eine Reiseführerin. Eingeschlossen war weiter der Eintritt in den Jade Buddha Tempel und den Yayuan Garten sowie ein Mittagessen, Mineralwasser - und, wie wir später gemerkt haben, ein hübscher Satz Teetassen als Abschiedsgeschenk).
Bezahlt haben wir für vier Erwachsene und zwei Kinder (dass der Mittlere mit 1,90 und 15 Jahren als Kind gezählt hat, war sehr freundlich) 550 $. Für die Anfahrt vom weiter entfernten Terminal (das war ja zunächst seitens TUI nicht klar kommuniziert worden) kostete es 30 $ extra. Einen Teil hatte ich angezahlt, den Rest in bar übergeben. Das ist natürlich kein Schnäppchen, aber wenn man das mit den Preisen für die Tagestouren bei TUI vergleicht, völlig in Ordnung. Und es war absolut top. Für einen (oder mehrere) Tagesausflüge eine uneingeschränkte Empfehlung! Man ist völlig frei unterwegs, aber „in besten Händen“.
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(Mit hübschem Apostroph).
Unsere Führerin war Cathy, die ein makelloses, sehr gut verständliches Englisch gesprochen hat. Ich hatte im Vorfeld bei der Buchung extra keinen deutschsprachigen Guide angefragt. Meine Sorge war, dass wir dann einen Führer bekommen, der „chinesisches Deutsch“ spricht – und so haben wir Cathy bekommen, die zwar kein Deutsch gesprochen hat, aber ein lupenreines Englisch, das sehr gut verständlich war.
Cathy war sehr sympathisch, absolut flexibel (wenn ein Kind auf Toilette musste oder zwischendurch mal Hunger hatte – kein Problem, Lösung sofort), kannte sich sehr gut aus und hat völlig frei von der Leber weg über China gesprochen. Durchaus kritisch, was die Corona Politik angeht, aber auch die Ein – und später Zwei-Kind-Politik der Regierung. Das war hochinteressant. Darüber hinaus kannte sie sich hinsichtlich der Sehenswürdigkeit von Shanghai sehr gut aus. Ja, ich schwärme. Aber es war wirklich klasse mit ihr!
Entspannt in unseren eigenen Bus ging es also vom außerhalb gelegenen Kreuzfahrtterminal in Baoshan in die Innenstadt. Unser erstes Ziel war der Jade Buddha Tempel.
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Die fernöstliche Religionsausübung und die mir heimatlich vertraute liegen weit voneinander entfernt. Umgeben von trubeligen Touristenströmen europäischer und asiatischer Herkunft wird gebetet, werden Räucherstäbchen geschwenkt – das ist so anders als in unseren Kirchen, dass es uns wirklich fremd vorkam.
Die Aufnahmen, die folgen, habe ich sämtlichst von außen gefertigt, ein Betreten der Tempel war dazu nicht erforderlich – dieser Hinweis vorsorglich in Richtung Admin. Innenaufnahmen bleiben also auf dem iPhone.
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Der große, sitzende Buddha, ein zentrales Monument dieser Tempelanlage und zusammen mit einem der liegenden Buddhas Ausgangspunkt der Errichtung des Tempels im 19. Jahrhundert, darf nicht fotografiert werden, da er als besonders heilig angesehen werden wird – er ist fast 2 m groß und besteht aus einem Stück Jade und wiegt mehr als 3 t. Ein echter Hingucker.
Dieser liegende Buddha lässt sich hingegen schön und erlaubt von außen abbilden.
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Was mich überrascht hat: Shanghai ist nun wahrlich nicht Provinz. Eine Stadt mit 29 Millionen Einwohnern, da ist Berlin Provinz dagegen aus. Trotzdem wurden wir in dieser internationalen Stadt immer wieder fotografiert, mal heimlich, mal mit der Bitte um Fotos. Bereits in der Tempelanlage stand unserer Mittlerer plötzlich leicht errötet neben einer hübschen jungen Chinesin, die mit ihm einige Selfies aufnehmen wollte.
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…
Peter
6. Juni 2019 um 11:56
uns das Treiben angeschaut und sind dann, vorbei an interessanten Fahrzeugen,
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Hier, in diesem Viertel, fand nach meiner Erinnerung auch die erste Versammlung der frisch gegründeten kommunistischen Partei Chinas statt – ein Ort, an dem sich die chinesischen Besucher entsprechend mit entschlossener Geste ablichten ließen (gern auch in westlichen Sneakern, der Fußbekleidung des klassischen Jungkommunisten).
Ausschlafen. Sport. Essen. Lesen und Vorlesen. Vortrag über Shanghai im Theater, Spiele in der Himmel und Meer Lounge. Atlantik Mediterran. Wein auf der Terrasse.
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vom Nebelhorn erschrecken lassen (der arme Kleine ).
Mit anderen Worten: Das war ein ganz normaler Seetag!
Am nächsten Tag geht es dann in Shanghai richtig weiter. Darauf waren wir sehr gespannt – erstmals in unserem Leben „echtes“ China (und nicht „nur“ Hongkong). Nicht nur für uns, sondern, so denke ich, auch für TUI Cruises, es dürfte sich um den Erstanlauf für die MeinSchiff-Flotte gehandelt haben.
Für die zwei Tage Shanghai muss ich erst einmal Bilder sichten, in ein paar Tagen geht es dann weiter!
wir haben in bar gezahlt - ob Kartenzahlung möglich ist, weiß ich gar nicht.
Unsere Fahrer sprachen zumindest insofern englisch (oder haben englisch zumindest so gut verstanden), dass sie uns zum richtigen Ziel gebracht haben. Wir hatten zudem im Terminal eine Karte bekommen, da hätte man auch zeigen können, wo es hingehen soll.
Auf dem Rückweg vom Garten standen am späteren Nachmittag bei uns drei Taxen am Ein-/Ausgang - wir brauchten ja zwei, da wir insgesamt sechs Leute waren. Ob das nun nur Glück war? Die Mitarbeiter am Eingang waren aber eh sehr nett und hilfsbereit, die hätten bestimmt rasch eins "angefunkt".
Und ja, über Trinkgeld insbesondere in Taxen hatte ich im Vorfeld gelesen, dass das höchst unüblich (und eher beleidigend) ist. Ich habe deshalb keins gegeben, die Fahrer haben auch überhaupt nicht den Eindruck vermittelt, hier Trinkgeld zu erwarten.
Nachdem wir uns gestärkt (und alle wieder beruhigt) hatten, sind wir zum etwas außerhalb, nördlich der Stadt gelegenen Sengan-En Garten gefahren. Von dort aus soll man einen großartigen Blick auf den Vulkan haben, heißt es. Mag sein – ich verweise diesbezüglich auf den ersten Teil des Berichts zu Kagoshima
Das bewölkte Wetter hat der Schönheit des Gartens aber keinen Abbruch getan. Nachdem uns der Glover Garten in Nagasaki gestern nicht wollte, war das unser erster japanischer Garten (ich lasse den japanischen Garten in den Berliner Gärten der Welt einmal außen vor) und hat uns wirklich begeistert.
Eine sehr schöne Anlage, die großzügig um die Residenz eines japanischen Adligen aus dem 17. Jahrhundert angelegt worden ist. Die Residenz selbst lohnt gleichfalls eine Besichtigung, schon, weil hier die unterschiedlichen Bauweisen zu Herrenhäusern aus der gleichen Zeit in Europa sehr anschaulich wird.
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Ein sehr schönes Ziel, in dem wir uns ausführlich umgeschaut haben, ein paar Kleinigkeiten zu Trinken und zu Essen gibt es auch, dazu (teils wirklich hochwertige) Geschäfte mit Kunsthandwerk und Erinnerungsstücken.
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die sich gegen hartnäckig angreifende Raben wehren mussten. Dann hieß es „Auf Wiedersehen, Japan“ und das gute, alte Mediterran war mal wieder ohne Fehl und Tadel am Start.
Trotz des Wetters: Japan ist toll. Wir haben uns sehr wohlgefühlt – und während „Asien allgemein“ für uns früher nie ein ernsthaftes Reiseziel dargestellt hat, ist jetzt eine Rundreise in Japan (auch ohne Schiff) ein echtes Thema für uns.
Horizont erweitert, neue Interessen geweckt – das zeichnet eine Kreuzfahrt im Idealfall eben auch aus.
Zum Beispiel, was das Taxifahren angeht. Richtig freundlich sind die Taxifahrer hier selten, verstehen können sie einen auch nicht immer, zum Ausgleich dafür sind die Preise recht hoch.
Das Taxifahren in Japan hingegen spielt in einer völlig anderen Liga:
Wir sind morgens mit dem Taxi vom Anleger zum Dolphin Port gefahren, waren auch im Laufe des Tages mit dem Taxi unterwegs – und können diese Art der Fortbewegung in Japan sehr empfehlen.
Zum einen ist es deutlich preiswerter als in Deutschland, zum anderen ein echtes Erlebnis, was zum Beispiel die Freundlichkeit angeht.
Auf der Hinfahrt hat unser Fahrer uns an den Ampeln (und, zugegeben, teilweise auch während der Fahrt) umfassend informiert, wo was in der Stadt zu sehen ist, wo wir am besten aussteigen und wo wir Taxen finden.
Als wir ihm vom Ablegen in Nagasaki und dem Orchester erzählten, hat er gleich zum Telefon gegriffen – er wollte in Erfahrung bringen, ob auch seine Stadt etwas zur Verabschiedung geplant hat. Leider habe das nicht geklappt, berichtete er, eigentlich hätte eine Gruppe Taiko-Trommler auftreten sollen, dies habe aber zeitlich mit der Abfahrt nicht gepasst. Er hat es sehr bedauert.
Man beachte bitte die schönen Häkeldeckchen, die sich hier porentief rein in allen Taxen finden.
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Soviel zum Taxifahren in Japan.
In Kagoshima hatten wir uns nicht nur auf die Stadt, sondern natürlich auch auf den Vulkan Sakurajima gefreut, der wunderschön in der Bucht von der Stadt liegt. Hier ein Symbolbild:
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Mit anderen Worten: Wir freuen uns also immer noch darauf, irgendwann einmal diesen schönen Vulkan zu sehen, vielleicht sogar schon beim nächsten Mal – er hat sich den ganzen Tag über durchgängig in Wolken gehüllt.
Trotzdem sind wir erst zum Dolphin Port gefahren und haben mit der Fähre übergesetzt - auch wenn der Vulkan nicht zu sehen war, hatten wir Lust, auf die Insel zu fahren.
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Während wir in Hongkong an unserem ersten Tag ja noch zurückhaltend waren beim Erwerb von Trockenfisch, haben wir hier zugeschlagen und ein Exemplar des nur in asiatischen Gewässern vorkommenden Rosa Zuckerfischs gekauft.
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Auch das lokale Pilzangebot unterscheidet sich von dem in Deutschland. Ich bin gespannt, wie die Schwammerlsuppe schmecken wird – vielleicht servieren wir sie besser gleich zum Nachtisch.
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Danach wollten dann Mittagessen gehen. Dabei hatten wir (mal wieder, muss ich sagen – Japan ist toll!) eine wirklich schöne Begegnung.
Wir standen an einer Kreuzung, ich habe über die Tripadvisor-App nach einem gescheiten Sushi-Restaurant in der Nähe gesucht, als uns ein älterer Herr in japanischem Englisch ansprach. Vorher wir denn kämen, wollte er wissen. Aus Deutschland, so die Antwort. Das hat ihn sehr gefreut, dort sei er in den achtziger Jahren auch einmal gewesen - in Hannover und Frankfurt.
Gut dachte ich, Hannover und Frankfurt. Kann man machen.
Allerdings habe ich dann gemerkt, dass wir gerade auch nicht in Tokio, Osaka oder Kyoto sind - sondern vielleicht auch im (japanischen) Hannover und Frankfurt – und es uns trotzdem sehr gut gefällt.
Jedenfalls wollte er wissen, was wir vorhaben. Sein Englisch war nicht übermäßig gut, wir haben vermittelt, in ein Sushi-Restaurant zu wollen. Er hat uns dann ein Zeichen gegeben, ihm zu folgen und ist langsamen Schrittes losgegangen (der Herr war 85 – so möchte ich auch alt werden! Fantastisch, der war so fit und sah so jung aus, beneidenswert).
Wir sind ihm rund 10 Minuten hinterhergetapert, ich hatte irgendwann die Sorge, dass wir uns doch missverstanden haben: Nicht, dass er sich verfolgt fühlt und einfach nach Hause will, allerdings von einer sechsköpfigen Gruppe Deutscher verfolgt wird!
Nach rund zehn Minuten die Erlösung: Wir sind vor einem unscheinbaren Restaurant stehen geblieben, er ist rein, hat einen Tisch und englischsprachige Speisekarte organisiert und sich dann verabschiedet. Vorher hat er aber noch um ein gemeinsames Foro gebeten, wir wollten natürlich auch eins.
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Wir haben uns dann sogar getraut, über eine App (an den Tischen befindet sich ein Tablet) selbst nachzubestellen. Hat gut geklappt.
Ein Höhepunkt ganz besonderer Sorte stand dann allerdings noch an…
Nach dem Essen wollte unser Jüngster aufs Klo. Wir hatten den Mittleren gebeten, ihn zu begleiten – und nach einiger Zeit hörte man aus dem Sanitärbereich ein kräftiges Poltern - und Johlen. Der Grund:
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Als der Kleine „saß“, konnte der Mittlere sich natürlich nicht zurückhalten und hat an den Knöpfen herumgespielt. Das Ergebnis: Hinter dem Jüngsten ging eine kräftige Wasserfontäne hoch, die ihn ordentlich geduscht hat – die Beiden hatten einen Wahnsinnsspaß und kamen Tränen lachend zurück.
Wir sind da noch etwas durch die Stadt, bevor es – dazu später mehr – zum Sengan-En– Garten ging.
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das hat aber nicht geklappt. Ich Narr hatte weder Bargeld noch Plastikkreditkarte dabei (das war auf dem zum Schiff), sondern nur die Kreditkarte auf dem iPhone. Und damit kann man leider nicht bezahlen. Also wieder runter und zurück.
Da uns aber der Betreiber dieses winzigen (!) Cafés
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in makellosem Deutsch angesprochen hat, sind wir zu Kaffee und Waffel eingekehrt. Wir sind miteinander rasch ins Gespräch gekommen und haben uns sehr interessant über Deutschland, Japan – und über Fußball unterhalten. Er war fünf Jahre als Fußballer in Deutschland (für die Bundesliga hat es leider nicht gereicht), so dass wir eine wirklich lustige und interessante Zeit bei ihm verbracht haben. Jetzt betreibt er zusammen mit seiner Familie das Lädchen in seiner Heimatstadt – schaut mal vorbei, wenn Ihr in Nagasaki zum Glover Garten geht. Sehr nett – und wirklich guter Kaffee!
In den Geschäften in den alten Gebäuden gab es noch ein paar schöne Mitbringsel, dann ging es zurück aufs Schiff.
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Vor dem Ablegen gab es eine besondere Verabschiedung: Ein örtliches Orchester hatte sich eingefunden und an der Pier aufgestellt. Als wir abgelegt haben, haben die Musiker unsere Nationalhymne gespielt – das war ein anrührender Moment. Vielen Dank für diese schöne Gastfreundschaft, liebes Japan!
Beim Ablegen hat uns der Schlepper Tomozuru zunächst zärtlich geknufft,
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um dann irgendwie gar nicht richtig loslassen zu können. Er hat offenbar versucht, Wasserski zu fahren. Das habe ich auch noch nicht gesehen, dass ein Schlepper ein wirklich langes Stück „angebunden“ hinterherfährt.
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Und den mittäglichen Lapsus bei McDonalds haben wir am Abend durch ein sehr gutes Essen im Hanami auszugleichen versucht .
Von Japan waren wir – trotz des Wetters – bereits an Tag 1 spontan begeistert (und das sollte in Kagoshima nicht anders werden). Die Freundlichkeit und Höflichkeit der Menschen dort waren großartig!
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Im Anschluss haben wir uns – wetterbedingt ausführlich – das Atombomben Museum der Stadt angeschaut. Eine ohne Frage sehenswerte Ausstellung, die auch auf die Kinder Eindruck hinterlassen hat. Mit Sicherheit kein „Gute-Laune-Urlaubsziel“, aber für uns gesetzt, wenn man schon an einer derartig historischen Stätte ist.
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Im Museum selbst wird sehr ausführlich und anschaulich über die Folgen der Atombombe informiert, neben einem Nachbau der Bombe findet man unzählige Ausstellungsstücke, die die Folgen – teilweise zum Anfassen – vor Augen führen. Darüber hinaus dokumentiert das Museum auch weitere, weltweite Folgen der militärischen atomaren Nutzung.
Danach sind wir mit der Straßenbahn in die Innenstadt zurückgefahren und, nach einem kurzen Bummel durch Nagasakis China-Town,
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sondern hier – ich weiß, ich weiß, Banausen, aber hin und wieder brauchen die Kinder halt Pommes&Co. Zumindest gab es einen Burger mit lokalem Bezug, den Teriyaki-Burger
Nach dem Essen ging es nach kurzer Fahrt in den Tumuli Park, eine Ansammlung von über 20 Hügelgräbern. Diese Gräber dienten als letzte Ruhestätten der Könige (und anderen hochstehenden Persönlichkeiten) aus dem Silla-Reich.
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In ein Grab kommt man hinein und kann es besichtigen, es ist das Grab des himmlischen Pferdes. Man sieht den Sarkophag, und Fundstücke, die Originale der wichtigsten Funde (Kopfbedeckungen etc) werden im nage gelegenen Nationalmuseum gezeigt.
Die Anlage ist offensichtlich auch bei Südkoreanern ein beliebtes Ausflugsziel. Viele Besucher, darunter zahlreiche Schulklassen in Schuluniformen und auch viele junge Frauen, die klassische koreanische Kleidung (sagt man eigentlich Tracht?) trugen, waren hier unterwegs.
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Nach einem ausführlichen Bummel durch den Park (und natürlich der Besichtigung des Grabes des himmlischen Pferdes) ging es weiter zum Nationalmuseum, in dem in einer modernen und schönen gemachten Ausstellung zahlreiche Fundstücke präsentiert werden. Mit hinein nehmen ins Museum kann ich Euch der Forumskonformität zuliebe leider nicht.
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Wir haben uns im Museum selbständig gemacht und sind nach unserer Runde zum (empfehlenswerten) Museumscafé im Park spaziert, in dem wir uns mit Kaffee und Gebäck gestärkt haben. Auf dem Weg dorthin war Vorsicht geboten
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Wenn Ihr einmal einen Ausflug in Busan suchen solltet, dann kann ich diesen empfehlen. Man sieht viel Unterschiedliches, dazu hat man auch stets die Möglichkeit, auf eigene Faust unterwegs zu sein. Insbesondere im Rückblick bin ich froh darüber, dass wir auch einmal etwas außerhalb der großen Städte gemacht haben und so noch mehr Abwechslung in das Programm gebracht haben.
Im Reiseplan geht es jetzt erst einmal zügig weiter – es folgen zwei Tage in Japan, zuerst Nagasaki, dann Kagoshima. Feuchtfröhliche Tage im Wortsinne - bis dahin!
Nach zwei Seetagen haben wir am Morgen des 2. April 2024 in Busan festgemacht.
Da auf der Reise mit Hongkong, Taipeh und Shanghai ohnehin bereits drei Großstädte auf dem Plan standen und ich mit Busan im Vorfeld nicht so richtig warm geworden bin, haben wir uns entschlossen, hier einen Ausflug über TUI zu buchen. Die Entscheidung ist auf den Ausflug Gyeongju - Im Königreich der Silla gefallen. Bereut haben wir das nicht, der Tag hat uns allen gut gefallen.
Begrüßt hat uns morgens im Hafen die berühmte japanische südkoreanische Kirschblüte,
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nach Gyeongju.
Unsere Reiseführerin war eine fröhliche Südkoreanerin, die ein recht gutes Deutsch gesprochen und eine prägnante Lache hatte. Ihr Deutsch hat sie vor Jahren bei einem Aufenthalt in Bielefeld gelernt – auf den Kalauer, dass sie dann ja eigentlich gar kein deutsch können dürfte da es Bielefeld nicht gibt, habe ich verzichtet…
In der Region um Gyeongju herum finden sich zahlreiche Hinterlassenschaften eines ehemaligen Herrscherstammes von Südkorea, den Silla.
Insgesamt ging es zu drei Stopps – zuerst zu einer in einem großen Park gelegenen, weitläufigen Tempelanlage, zum Tumuli–Park und zum Schluss zum Gyeongju-Nationalmuseum.
An allen drei Stationen hatten wir genug, aber auch nicht zu viel Zeit, um uns umzusehen. Darüber hinaus hat uns gut gefallen, dass die Unternehmung recht entspannt organisiert war: Wer wollte, konnte der Führerin folgen und sich die Ausführungen anhören, es bestand allerdings auch die Möglichkeit, sich auf eigene Faust zu bewegen und seine bestimmten Zeitpunkt wieder am Treffpunkt zu sein. Wir sind zwar auf eigene Faust rum, waren zwischendurch aber auch immer mal wieder in Reiseführerhörweite, um Infos mitzunehmen.
Los ging es wie gesagt mit dem buddhistischen Bulguksa Tempel, dessen weitläufige Anlage in einem ebenso weitläufigen Park liegt. Die Anlage ist wirklich schön und interessant, sehr gut besucht auch von vielen Südkoreanern. In zahlreichen Tempelräumen fanden religiöse/buddhistische Zeremonien statt.
Begrüßt hat uns ein stattliches Wächterpaar im Eingangstor.
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Im Bereich vor dem „Haupttempel“ sind wir dem Beispiel viele Südkoreaner gefolgt und haben eine Kelle Wasser geschöpft und getrunken – vielleicht hatte das ja heilende Wirkung. Zumindest haben wir die Reise gesund absolviert
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Um einen der zahlreichen Buddhas zu fotografieren, war ein Betreten der Tempelräume nicht notwendig, dieser war zum Beispiel in einem offenen Raum platziert.
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Unser Gericht war das untere der drei abgebildeten. Tatsächlich stand all das, was abgelichtet ist, auch auf dem Tisch, genug (zu viel…) für alle. Interessant, lecker, tatsächlich ein echt südkoreanisches Gericht (die Führerin hat ordentlich davon geschwärmt). In dem Restaurant saßen nicht nur wir TUI-Ausflügler, sondern auch zahlreiche Südkoreaner. Wir Großen haben kräftig kombiniert und experimentiert, für die Jungs war das Essen leider etwas zu „fremd“.
Nach dem Besuch von Taipeh standen auf dem Weg nach Südkorea zwei Seetage an. Diese fielen auf die Osterfeiertage, entsprechend gab es auch einen österlichen Gruß von unseren beiden Roomservice–Mitarbeitern.
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Die beiden waren (wie eigentlich stets) zwei sehr nette Herren, unser Kleiner hat mit ihnen regelmäßig die tierischen Kabinenbesucher abgesprochen: „Papa, morgen bekommen wir einen Oktopus!“
Und siehe da – am nächsten Morgen am nächsten Tag bekamen wir einen Oktopus..
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Einmal haben wir allerdings eine faustdicke Überraschung erlebt.
Der textile Besucher hatte sich zeitlich offenbar verschätzt, wir kamen ihm zu früh zurück auf die Kabine. Er war noch nicht wieder dort, wo man ihn erwartet (nämlich auf dem Bett), sondern saß einfach frech auf unserer Toilette!
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Kurz zu Ostern:
Im Programm gab es Angebote, die nichts mit Eiersuche und dekorierten Tischen zu tun hatten (das gab es natürlich auch): Bereits am Karfreitag fand eine Andacht statt, dazu in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Osternacht und am Sonntagmorgen ein Ostergottesdienst. An Bord war hierfür ein Pfarrer dabei. Die Veranstaltungen waren, wie meine Frau berichtete, durchaus gut besucht und wirklich stimmungsvoll. Schön, dass TUI auch an diesen Aspekt der Feiertage gedacht hat.
Das Verstecken von (mitgebrachten) Ostersüßigkeiten auf der Terrasse und in den Kabinen war allerdings schon etwas anderes als im heimischen Garten…
An den Seetagen haben wir nicht nur ins Schraubenwasser geschaut,
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sondern uns auch mit dem Schiff hinter den Kulissen befasst.
Für den 1. April hatte ich mit dem Mittleren eine Brückentour gebucht. Das schlägt zwar ordentlich zu Buche (je Person EUR 99,00 für eine Stunde), war aber wirklich sehr interessant! Für begeisterte Kreuzfahrer mit Interesse an Schiff und Nautik fast schon ein Muss (und sehr schnell ausgebucht! Bei Interesse schnell sein!).
Fotos waren nicht erlaubt, die Bordfotografin hat uns zwar zusammen mit dem Kapitän (der Sohn durfte auf Kapitänstuhl) abgelichtet, weitere Bilder gibt es allerdings nicht.
Kapitän Greulich hat das sehr gut gemacht, viele Details, Geschichten aus seiner Zeit als Kapitän der MS Deutschland so manchen Witz (der in der nautischen Fragestunde an einem späteren Seetag dann durchaus bekannt vorkam).
Er ist ein sympathischer und bodenständiger Typ. Die Ausführungen zur Technik, das gesamte Schiff betreffend, waren hochinteressant. Wenn man dann da oben auf der Brücke steht und am Schiff vorbei zum Heck schaut, bekommt man schon Respekt davor, ein solches Schiff zu steuern. Besonders dann, wenn man auf den kleinen Fenstern im Fußboden des Brückennocks steht und nach unten schaut – und der Kapitän erläutert, dass er von dort aus, mit Blick nach unten, das Schiff per Handsteuerung an den Pier bringt. Diese Bodenfenster kann man gut vom Promenadendeck im Boden der Nocks sehen.
Eine sehr interessante Tour, die ich nur empfehlen kann – insbesondere, weil einige Kapitäne nach Auskunft des Herrn Greulich keine Brückentouren anbieten. Also eine sicherlich nicht alltägliche Gelegenheit, hier einmal hinter die Kulissen zu schauen. Käptn Greulich hat übrigens leichte Zweifel, dass die MS 5 demnächst tatsächlich durch den Suezkanal fährt.
Am Nachmittag gab es dann einen weiteren Blick hinter die Kulissen, für meine Frau und meine Tochter.
Ich hatte ja bereits vor einigen Jahren schon mal mit unserem Mittleren diese Tour hinter die Kulissen gemacht und dabei Wäscherei, Vorrat – und Lagerräume sowie die Küche besucht, dieses Mal waren die anderen dran. Fotos waren (anders als noch beim letzten Mal) nicht erlaubt, es hat einen sehr gut gefallen, auch hier klare Empfehlung, war auch rasch ausgebucht. Kostenpunkt: Ich glaube, mich an EUR 69,00 pro Person zu erinnern. Da die Tour sehr ähnlich zur vergangenen war, was die Ziele hinter den Kulissen betrifft, verlinke ich mal zu den (erlaubten) Aufnahmen von damals:
Mit der U-Bahn ging es wie gesagt zum Taipeh 101. Dieser Wolkenkratzer war immerhin bis 2007 das höchste Hochhaus der Welt – und dort sollte es heute hinaufgehen.
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etwas gegessen und sind vor allem auch mal wieder in einen Supermarkt gegangen – es ist immer interessant, sich mit den Sortimenten im ferneren Ausland zu befassen, finde ich. Supermarktbesuche stehen bei uns dann regelmäßig auf dem Programm
So niedlich das Tiefkühlangebot mitunter auch erscheint,
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(Gut, die Sprache wechselt …)
Ein Tipp für die, die in Taipeh individuell unterwegs sind und auch auf den Turm wollen:
Wir haben unsere Tickets im Vorfeld über GetYourGuide bezogen. Das waren Express Tickets (Skip the line) und das hat sich gelohnt. Man hat ja doch nur einen Tag in Taipeh und wir haben so mit Sicherheit eine gute halbe Stunde Wartezeit gespart.
Die freundlichen Mitarbeiterinnen haben uns zu einem separaten Zugang zu den Fahrstühlen geführt (sowohl hoch als auch runter), so dass wir vor den in der Schlange Wartenden in den nächsten Fahrstuhl einsteigen konnten. Der Aufpreis hierfür ist nicht übermäßig hoch, lohnt aber insbesondere dann, wenn man halt tatsächlich nur einen Tag zur Verfügung hat.
In Keelung habe noch eine wirklich kleine Runde durch das (hier) nicht übermäßig ansehnliche Städtchen gedreht (der örtliche Tempel soll allerdings sehenswert sein, jedenfalls ist die Gegend am Hafen von beschränktem Reiz).
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Die Ausfahrt war unspektakulär, aber natürlich trotzdem schön – den Abend haben wir mit einem weiteren sehr guten Essen im Atlantik Mediterran und einigen Gläsern Wein auf der Terrasse ausklingen lassen.
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Er ist speziell für Schwangere – und damit die Schwangere den Platz auch tatsächlich bekommt, ist ein Druckknopf angebracht: Die schwangere Frau drückt auf den Knopf und ein Licht beginnt zu leuchten – dies dürfte demjenigen, den Platz nicht freiwillig räumt, einen gewissen Motivationsschub zum Aufstehen geben…
Nicht recht verstanden habe ich allerdings diese Sitzgelegenheit im Sanitärbereich der Mall in Taipeh:
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Gut, klar.
Für Kleinkinder.
Und dass die sich da nicht aufstellen sollen, ist auch klar.
Aber was habe ich davon, wenn ich das Kind in den Sitz setze, mich dann nicht umdrehen soll? Dass stellt Frauen und Männer in den Sanitäranlagen vor meiner Meinung nach unlösbare Aufgaben - das durchgehende Betrachten des Kindes dürfte schwierig werden …
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Im Vorfeld der Reise war der Konflikt zwischen Taiwan und China bei uns stets präsent – schließlich hing die Durchführung der Reise daran, ob China dem „Vorbild“ Russlands folgt oder nicht, was militärische Aktionen betrifft. Ist alles gut gegangen, wir waren da.
Begrüßt wurden wir von einer recht imposanten Statue, die, immerhin 25 m hoch, über Keelung thront und den Gott (oder die Göttin) Guanyin darstellt.
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Unterwegs waren wir auch in Taiwan auf eigene Faust. Wir sind die paar Meter vom Schiff zum Hafen gelaufen, von dort fahren regelmäßig Züge nach Taipeh. Die Fahrzeit beträgt nach meiner Erinnerung rund 45 Minuten, Tickets bekommt man unproblematisch am Automaten, diese können auf die englische Sprache umgestellt werden und funktionieren selbsterklärend. Preiswert ist der Spaß auch, Erwachsene zahlen umgerechnet 1,20 € pro Richtung, Kinder rund 0,60 €.
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Ankunft ist zentral in Taipeh die Main Station. Wer Taipeh auf eigene Faust besuchen möchte, sollte ernsthaft diese Anreise erwägen, sie ist nicht nur viel billiger als der Tui-Transfer, sondern auch schneller (und interessant ist es auch immer, sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Ausland zu bewegen). Der Zug war sehr leer, Sitzplätze gab es en masse.
In Taipeh erwartete uns erst recht wechselhaftes Wetter mit einem kräftigen Schauer.
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Bereits eingangs des Parks hat der Regen aufgehört und uns den Rest des Tages verschont, es war dann recht warm. Der Weg zur Gedächtnishalle ist nicht weit und abwechslungsreich
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wir haben dort einen Wachwechsel der Ehrenwache verfolgen können. Die Gedenkhalle selbst ist offen (das Foto wurde von außen durch das große, offene Tor gefertigt), Eine durchaus längere Zeremonie, mit sehr strengen Regeln und dazu schon fast artistischen Einlagen, was das Jonglieren mit Gewehren betrifft. Hat Spaß gemacht, das anzuschauen. Und war sehr gut besucht.
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Unser Ziel war die U-Bahn-Station am Rande der Anlage, wir sind mit der U-Bahn zum Taipeh 101 gefahren (rote Linie, direkt, ohne umzusteigen), auch die Benutzung der U-Bahn in Taipeh ist sehr einfach und die Automaten erklären den Erwerb der Tickets von selbst.
An diesem ersten Seetag auf dem Weg von Hongkong nach Taiwan waren wir auf dem Schiff unterwegs – auf der Mein Schiff 5 waren wir zum ersten Mal, jetzt haben wir die 3, 4, 5 und 6 kennengelernt.
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Abends haben wir sehr gut im Surf&Turf gegessen. Sowohl der Service als auch das Essen und die Weine (wir drei „Alten“ hatten das Gourmetpaket mit Getränken) waren sehr gut.
Nutzen möchte ich den Seetag, um Euch kurz unsere Kabinen vorzustellen.
Wir sind ja – so auch dieses Mal –immer am Heck untergebracht. Und da wir zumeist direkt bei Buchungstart buchen und mit dem Team von Pooldeck24 ein Top-Reisebüro an der Seite haben, sind wir dann, wenn wir mit der ganzen Familie unterwegs sind, immer in einer der großen Kabinen am Heck auf Deck 6 untergebracht, in die wir gut zu fünft passen.
Dieses Mal haben wir uns aber deutlich nach Buchungstart zur Reise entschlossen – da war schon vieles weg. Ich hatte aber gesehen, dass noch eine (!) Premium Verandakabine auf Deck 7 frei war – und die beiden direkt benachbarten Balkonkabinen an der Backbordseite. Also hatte ich die Verandakabine für meine Frau und mich gebucht, die Balkonkabine daneben quasi als Kinderzimmer für die drei Kinder und eine Freundin, die uns schon auf so mancher Reise begleitet hat, hat die danebenliegende Balkonkabine für sich gebucht. Auf diese Art und Weise wollten wir uns unsere Familienkabine selbst „zusammenbasteln“.
Wirklich kurz vor der Reise habe ich aber noch einmal interessehalber eine Buchung durchgespielt - und festgestellt, dass plötzlich die drei Kombi–Balkonkabinen auf Deck 7 am Heck (die nebeneinanderliegenden Kabinen auf dem Dach des Diamanten) frei sind! Nach einem Anruf bei Pooldeck war klar – wir buchen um. Und ich kann nur sagen: Das war eine gute Idee.
Die Kabinen selbst sind normale Balkonkabinen, eine Vorstellung erübrigt sich deshalb, da dieses Format ja allgemein bekannt sein dürfte. Einen kleinen, aber feinen Unterschied haben wir dann vor Ort bemerkt:
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Das war wunderbar. Alle drei Kabinen haben einen (leeren) kleinen Minibar Kühlschrank. Und da wir gern und häufig mit einigen Glas Wein auf unserer Terrasse sitzen, konnten wir hier immer eine gewisse Vorratshaltung betreiben. Sehr praktisch, sehr angenehm.
Das eigentlich Tolle an den drei Kabinen ist aber natürlich die Terrasse. Wenn man diese mit drei Kabinen gemeinsam nutzt, hat man eine wirklich große, schön möblierte und toll nutzbare Terrasse, windgeschützt und mit fantastischem Blick ins Schraubenwasser.
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Der einmal die Möglichkeit hat, diese Kabinen in der Dreierkombination zu buchen, sollte unbedingt zuschlagen! Das ist wirklich wie eine eigene Ferienwohnung auf dem Schiff, mit Eltern- und Kinderzimmer (und separaten Bädern, sehr praktisch) und eben dieser Terrasse, die uns ganz hervorragend gefallen hat.
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Einen wirklichen Fahrplan hatten wir uns nicht zurechtgelegt, sondern sind einfach durch die Stadt. Den Peak wollten wir am letzten Tag der Reise ohnehin ausführlicher machen, so dass wir einfach gestromert sind.
Vorbei an mehr oder weniger gut bewachten Gewürzen
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Hübsch war es im Bereich der ehemaligen Polizeistation, in dem mitten im Meer der Hochhäuser ein paar Gebäude in ihrer Optik koloniale Erinnerungen weckten.
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Wieder auf dem Schiff haben wir uns (nach einem wunderbaren Essen im Atlantik Mediterran) an der schön beleuchteten Ausfahrt erfreut – und darüber, DAS LIED zum ersten Mal seit langem wieder zu hören