Wie kam es zu der Buchung?
Nach Recherche wurde ich im Internet fündig und fand einen Veranstalter, der mir eine russische Reiseagentur in Moskau vermittelte.
Der Kontakt mit dem russischen Reisebüro war von Anfang an sehr gut. Die Kommunikation fand in deutscher Sprache statt. Über einen Chat bzw. persönliche Anrufe bekam ich zunächst ein Angebot, das uns schon mal sehr zusagte.
Wir optimierten dieses Angebot noch, checkten die Hotel, änderten diese noch auf für uns passendere, prüften die entsprechende Flüge und nach weiteren mehrfachen Schriftverkehr und Telefonaten entschieden wir uns, diese Reise zu buchen.
Reiseanmeldung:
Es waren zur Reiseanmeldung schon einige Formulare auszufüllen und auch eine Bestätigung der Auslandskrankversicherung musste zunächst besorgt und mit eingereicht werden. Am 05.02.19 buchten wir tatsächlich nun diese Reise und auch die erste Anzahlung wurde von uns bezahlt.
Beantragung Visum
Ein wenig graute mir schon vor dem nötigen Visumsantrag. Mitte Mai bekam ich per E-Mail dann einen ganzen Stapel Unterlagen von unserem russischen Reisebüro für die nötige Beantragung eines Visums durch das Konsulat der Russischen Föderation in Deutschland.
Zudem wurden mir eine Einladung zum Visum und die unbedingt erforderliche Referenznummer per E-Mail übersandt, die ganz wichtig für die Antragsstellung war.
Die Bestätigungsnummer (Confirmation number) ist die eindeutige Nummer der Einladung. Es stimmt immer mit der Voucher Nummer überein..
Die Referenznummer ist die Nummer, mit der Hotels oder Firmen in der Russischen Bundesamt für Tourismus registriert ist.
Naja, schaut ja gar nicht soooo schlimm aus. Ich druckte mir alles aus (einen ganzen Stapel voller Unterlagen) informierte mich zusätzlich auf der Homepage der Visastelle in München. Wie lange in etwa der Antrag dauert usw.
Zunächst benötigten wir passende Fotos in einem bestimmten Maß.
In absoluter Ruhe füllte ich gewissenhaft den Antrag aus, kontrollierte selbstverständlich diesen mehrfach. Es waren zudem die Passfotos, Kopien der Auslandskrankenversicherung beizufügen, außerdem auch noch Gehaltsnachweise von mir, vom Ehemann eine Kopie der Gewerbeanmeldung und sogar ein Kontoauszug, auf dem stand, dass wir über genügend finanzielle Reserven verfügen.
Die Bearbeitungszeit von 5 – 20 Arbeitstagen wurde mir von der Visastelle telefonisch mitgeteilt.
Die 20 Arbeitstage sind ja nun vier Wochen, dazu kamen noch so einige Feiertage im Juni, deshalb beschlossen Peter und ich, den Antrag selber in München abzugeben, denn falls die Unterlagen nicht vollständig wären, hätten wir doch noch eine gewisse Zeit etwaige fehlende Belege einzureichen.
So fuhren wir Ende Mai in die Visastelle nach München.
Dort zieht man eine Bearbeitungsnummer und nimmt Platz. Nach einer kurzen Wartezeit kamen wir bei einer sehr netten Dame an die Reihe und ich übergab unsere Anträge. Die Mitarbeiterin machte mir sogar ein Kompliment, denn die Unterlagen waren tatsächlich perfekt mit allen erforderlichen Unterlagen von mir vorbereitet. Nach der Bezahlung der Gebühr von insgesamt 182,00 Euro für uns beide (Konsulargebühr 70,00 Euro, VFS Servicegebühr 60,00 Euro einschließlich Kuriergebühren (50,00 Euro für den Versand an uns, SMS Service Gebühr 2,00 Euro) wurden wir entlassen.
Ich wurde sehr zeitnah sowohl per SMS als auch per E-Mail verständigt, dass unsere Visaanträge eingegangen seien und nun bearbeitet werden.
Insgesamt dauerte es dann nur bis zum 12. Juni 2019 bis wir die Pässe mit dem Visum für Russland dann per Kurier übersandt bekamen.