Beiträge von Dorothea

    Ja, nicht jeder Käpt'n ist zugleich der "geborene Entertainer" - das erwarten wir auch nicht, freuen uns aber, wenn jemand Talente in der Richtung gucken lässt. Speziell von Kapitän Roth hätten wir uns zuweilen einfach wenig mehr Infos gewünscht, da hatte ich manchmal den Eindruck, er könne gar nicht schnell genug an den Kreuzfahrtdirektor abgeben.

    Aber wenn man ihn dann im Interview in der Abendschau erlebte, war er ganz anders, klug, reflektiert, locker usw.

    Eigentlich alle Kapitän, die wir bis jetzt hatten, machten bei den Kapitänsfragestunden eine gute Figur - diese fanden wir immer ganz toll.

    Wir haben "unsere" Kellner vorige Woche auf der 2 deswegen gefragt und sie sagten, hinter den Visieren würde man noch mehr schwitzen als hinter den Masken und besonders problematisch seien sie für Brillenträger .

    Im Juli auf unserer ersten blauen Reise trugen noch viele die Visiere, vor allem diejenigen, die unmittelbar die Gäste bedienten. Vorteil: man sah immer die Gesichter und nicht nur die Augen.

    Uns ging es wie FitzeFatz , zu Abend gegessen haben wir einmal im Fischmarkt, sonst immer im Atlantik Mediterran.

    Beim Fischmarkt glauben wir, dass die schmale Karte zum Konzept gehört. Die Gäste sollen ein- bis zweimal da essen, damit jeder mal die Chance hat. Jetzt bei der geringen Anzahl ist das kein Problem, doch bei Vollauslastung ginge es wohl gar nicht anders.

    Dem Gosch an Bord konnte ich eigentlich noch nie viel abgewinnen, das haben wir im Februar auf der <3 wieder bestätigt gefunden. Was auf der MS <3 das Besondere war, waren eben die Lafer- Menüs. Während alle anderen Schiffe alle ein ähnliches Angebot haben, welches man nach mehreren Reisen kennt, sind die fast immer exquisit zusammen gestellt gewesen.

    Im Mediterran haben wir meist das Menü für den Abend genommen und nur hier und da mal etwas ausgetauscht. Mein Mann hatte 2x Minestrone (die ich nicht berauschend finde), weil er Cremesuppen nicht so mag, ich einmal Pasta und 1x das vegane Hauptgericht. Das genügte uns vollauf. Jetzt haben wir fürs erste aber genug von kompletten Menüs mit 4 oder 5 Gängen und sehnen uns nach Stulle mit Brot (und Leberwurst);)

    Übrigens arbeitet die Küchen-Crew derzeit mit nur halber Besetzung. Das ging jedenfalls aus einem Interview hervor, das KF- Direktor Ben am letzten Abend mit einer dort Zuständigen führte. Diese Abendschaus fand ich überhaupt recht interessant - man erfuhr etwas zu den Leuten von der Besatzung und vom Schiffsbetrieb. Hut ab vor allen daran Beteiligten.

    Das Unterhaltungsprogramm hat mir nur teilweise gefallen. Ich mag es nicht, wenn so ein (Pseudo)-Künstler sich seine Lacher holt, indem er jemanden aus dem Publikum "vorführt" bzw. lächerlich macht. Deswegen waren weder die Buschs noch Tante Valetti unser Fall.

    Gut fanden wir die meisten musikalischen Angebote, der hochbegabte Schweizer (?) Harfenist Joel von Gerber verschwendete sein Talent sogar 2x in der X-Lounge für Salonmusik.

    Hier waren die Zeiten oft nicht so optimal und kollidierten gelegentlich mit anderen Bedürfnissen.

    Sehr gefallen haben uns ausserdem die Vorträge des Lektors Horst Müller. Der betreibt auch eine tolle Website , gänzlich unkommerziell.

    Und natürlich waren sowohl die finnischen als auch die schwedischen Schären sehr sehenswert, nicht zu vergessen die Begegnung mit unserem Schwesternschiff MS1.

    Kurz: wir würden dergleichen jederzeit wieder machen., hoffen aber, dass es bald wieder anders funktionieren kann.

    Herzlichen Gruß von Dorothea und Göga

    Also Nötigung ist meines Wissens ein Straftatbestand.

    Wenn Du wirklich meinst, was Du schreibst meer(er)leben , so müsste Dir das klar sein.

    Substanz hätte das aber nicht, denn niemand hindert Dich bei Deiner eigenen Versicherung einen entsprechenden Zusatzschutz abzuschließen. Dass die Hanse Merkur Dir den nicht ohne Basisversicherung geben will, halte ich für verständlich und dafür kann TC nichts.

    Dann ist eher die Frage, ob es rechtmäßig ist, in solchem Fall die Kosten einfach dem Kunden überzustülpen.

    Im übrigen ist das hier der Rollcall- bzw. Berichtsfaden zu einer konkreten Griechenland-Reise - welchen Sinn hat es da immer wieder zu bekunden, dass man selbst nicht reisen will?

    Grüße von der MS2 von Dorothea, die keinen Extra-Versicherungsschutz abgeschlossen hat.

    Hier haben doch auch schon Leute berichtet, dass die Kostenerstattung durch TC zugesagt wurde ?

    Bei uns (Panorama-Reise Stockholm/Turku, Abreise Freitag) war das Kulturprogramm im engeren Sinne erst von Mittwoch Abend an reservierbar und die Zeiten, Orte standen alle noch unter Vorbehalt.

    Da ich beruflich viel zutun hatte und zudem mit dem Packen beschäftigt war, könnte ich nur ganz grob die uns wichtigsten Sachen vorrservieren, erst an Bord hatte ich genügend Zeit, alles durchzugehen. Manches gab es dann schon nicht mehr.

    Man kann aber direkt vor Beginn nach freien Plätzen fragen, habe ich zumindest so gehört. Einige Experten reservieren nämlich einfach alles vorab und gehen dann gar nicht hin. (Bei echten Höhepunkte wohl eher zwecklos, das Gabze mithin auch wieder nicht optimal organisiert)

    Wenn TC dabei sein sollte, München herauszunehmen, weil die Griechen sonst Extratests fordern, so hängt daran ein hoher logistischer Aufwand. Wegen solcher nicht voraussehbarer Ereignisse dauert es, bis die Flugzeiten fix sind.

    Das ist in diesen Zeiten leider so.

    Dass man sich in solchem Fall ärgert, wenn von TC mehr oder weniger idiotische Begrüßungsmails kommen statt der ersehnten Infos, kann ich gut nachvollziehen.

    Wann man bei Abreise Sonntag seinen Test machen muss, steht allerdings fest und hängt wohl kaum an den Flugzeiten?

    Freut Euch auf die Reise , auch darauf, dass so etwas wieder möglich ist - dann kann man manches viel entspannter sehen.

    Herzlichen Gruß von Dorothea von Bord der 2.

    Wir wären im vorigen Jahr 2x mit der MS 1 unterwegs und damals sehr angetan vom breiten Angebot im Anckelmanns. Auch die Gemüsevielfalt fand ich damals beeindruckend. Das ist jetzt alles erheblich weniger, zudem ist es nicht immer logisch aufgebaut, so dass man von einer Ecke zur anderen läuft.

    Deshalb bevorzugen wir jetzt speziell zum Abendessen die Bedienrestaurants und waren bisher sehr zufrieden.

    Im Juli auf unserer ersten Blauen Reise war das auch schon so.

    Übrigens ist das Corona-Regiment zwischen Juli und heute einerseits strenger geworden: im Theater muss man die ganze Zeit den Schnutendeckel aufbehalten, das Personal trägt jetzt durchweg Masken und nicht mehr die Plexiglas-Visiere. Auch die Passagiere vrrhalten sich sehr, sehr brav.

    Doch eben beim - beeindruckenden! - Flottentrefffen trug fast niemand seine Maske, obwohl sich viele auf engem Raum drängelten und Fotos machen wollten.

    Gestern Abend waren wir mal in der Schaubar, wo eine 5köpfige Band spielt. Da trafen wir doch tatsächlich auf Anhänger der Full Metal Cruise, die sich offenbar nun hiermit behalfen - die Eventreisen sind wohl auch alle abgesagt.

    Allen Mitreisenden, Milesenden und auch allen Paxen nach uns noch eine schöne Zeit wünscht Dorothea

    Auch wo bedient wird zum Frühstück gibt es Nachteile. Ich ess zum Beispiel gerne Räucherlachs mit etwas Meerrettich , kann mir dann Fisch bestellen und bekomme unverlangt noch Heilbutt oder Rollmops dazu - beides möchte ich eigentlich nicht.

    Dasselbe bei Obst. Am Büfett nehme ich nur, was ich auch essen möchte, bei Bestellung bekomme ich eine Auswahl querbeet.

    Im Anckelmanns muss man zwar ein wenig umher laufen, aber die Struktur ist vertraut: wo es das Artisanbrot gibt, gibt's z.B auch Butter und Marmeladen und Streichwurst, Brötchen findet man hingegen im Mittelteil, es gibt eine Warmstrecke für Eiergerichte, Schinken und Co.

    Ruhig ist es auch im Anckelmanns, schon etwas gespenstisch - da gebe ich FitzeFatz recht.

    Schönen Sonntag wünscht Dorothea

    Ebenfalls so. Auch wir machen es dann nach Möglichkeit wie Heike0113 und buchen erster Klasse im Sparpreis. Da war dann im Fernverkehr auch die Platzreservierung inklusive.

    Haben allerdings auch schon erlebt, dass unser Wagen nachher fehlte, weil die Bahn kurzfristig einen anderen Zug eingesetzt hatte. Wenn es im Ersatzzug die erste Klasse gab, haben wir fast immer trotzdem dort einen Platz gefunden.