Eines hab ich übrigens noch vergessen zu erzählen. Kaum hatten wir uns bettfertig gemacht (noch ein bisschen Reiseführer gelesen und Tagebuch geschreiben), da fällt der Strom aus. Plötzlich alles dunkel, die ganze Stadt! Das kommt häufig vor, manchmal nur kurz, heute Nacht aber für Stunden! Es nennt sich hier „Load shedding“ also Lastenabwurf, passiert also bei Überlastung des Netzes . Der Besitzer des B&B hat aber vorgesorgt und nach wenigen Sekunden springt geräuschvoll ein großer Diesel-Generator an! Taaadaa das Licht geht wieder an, zumindest für uns! This is Africa (tiA). Am nächsten Tag hören wir, Quallen hätten eine Kühlanlage im Kraftwerk verstopft…
Beiträge von Flavia
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Wir nehmen die Betthupfl immer mit nach Hause und genießen diese dann Häppchenweise zum Espresso nach dem Abendessen. Und dazu gibt's bisher jedenfalls immer kleine Erinnerungen an die letzte Reise.
Genau das haben wir auch gemacht

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4. Tag Dienstag, 2. November, Kapstadt, Sonne, ein paar Wolken, bis 23 Grad
Nach dem Frühstück werden wir von Elias ins „Sundown Manor“, also zurück nach Kapstadt (Sea Point) gefahren, in unsere nächste Unterkunft. Morgen früh startet hier unsere Safari mit der Gruppe und der Veranstalter Sunway Safaris hat hier eine Vorübernachtung empfohlen. Wir sind wieder vor Mittag dort, aber hier ist unser Zimmer auch schon bereit. Es ist wirklich ein sehr schönes Gästehaus in einer angenehmen Gegend.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nachdem wir uns eingerichtet haben, gehen wir zu Fuß zur Uferpromenade, um einen Hopon/Hopoff Bus zu besteigen (13 Euro pro Tag und Person, bestes Preisleistungsverhältnis, kann man direkt beim Fahrer mit Kreditkarte kaufen !)
Man kann auch Touren mit Tafelberg, Camps Bay, Weingütern in Constantina, Botanischem Garten, Boots– und Walkingtouren (auch Township) buchen.
Super auch für die Kreuzfahrt, da die Schiffe direkt in der attraktiven Waterfront anlegen, wo auch die Busse fahren! Eigentlich braucht man nichts anderes, günstig und perfekt für alle Besucher. Haben wir auch beim letzten Mal genutzt und würden wir immer wieder machen. Infos im Bus auch in Deutsch (Kopfhörer im Preis enthalten).
Wir fahren bis in die Innenstadt. Unser Ziel ist heute nämlich die inklusive „Guided Walking Tour“ durch das Zentrum. Und die ist super, ein toller Guide, sehr engagiert, erklärt er uns (in englischer Sprache) alles von den Anfängen der Stadt mit den Holländern, über die Auswüchse der Sklaverei, die unsägliche Apartheid und die neuste Demokratische Zeit (gestern waren übrigens Wahlen!), während wir die „Points of Interest“ in der gepflegten Altstadt ablaufen! Sehr interessant.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Tafelberg hat sein Tischtuch zurück (im Gegensatz zu heute Mittag). Abends rufen wir uns wieder einen UNER am Zeitz Mocca (Architektonisches Highlight, Museum of modern Art, Hotel und tolle Rooftop Bar übrigens ! Wäre was für ein Forentreffen! (sorry kleiner Insider unseres Forentreffens in Singapur, erinnert ihr euch?)
Wir schauen noch kurz im Wohnzimmer nach, ob sich vielleicht schon jemand von unserer Gruppe eingefunden hat, treffen aber nur den netten englischen Besitzer.
Dann sind wir mal auf morgen früh gespannt!
Das Tier des Tages: ein flinkes Hörnchen das wir während der Tour in den „Company’s Gardens „schießen“ konnten!
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3. Tag Montag, 1. November, Franschhoek, morgens Regen ( viel, sehr viel davon) , nachmittags 18 Grad, Sonne und Wolken
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Michaela hatte uns gestern schon gewarnt, heute wird es nass, sehr nass ( und kühl, morgens nur 14 Grad). Besser nicht mit der teilweise offenen Whine Tram fahren, sondern Elias den Fahrer vom Corner House noch mal bemühen. Gestern hatten wir die Tram und die Route für heute vor Ort gecheckt. Aber die Route schien uns nicht ideal, und zudem ist so ein Stop vielleicht zu kurz. Wir gehören eher zur Fraktion der Genießer („Druckbetankung“ ist eher nicht unseres).
Nach einem hervorragenden Frühstück
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.machen wir uns (diesmal warm und wetterfest angezogen, fast wie zu Hause); auf den Weg. Zuerst nach Babylonstoren, das für seinen tollen (Nutz–) Garten bekannt ist. Der ist wirklich sehenswert, Liebe zum essbaren Grün bis ins Detail. Zum Beispiel der unterschiedliche Bodenbelag, in jedem Gartenbereich ein anderer.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir bestellen ein gemischtes Tasting (rot/weiß) und dazu südafrikanische Snacks (wie Biltong, Südafrikanisches Trockenfleisch) und ganz frische Produkte aus dem Garten.
Die Weine sind ganz lecker, aber hauen uns jetzt nicht „aus den Socken“. Ein Teil der Gäste bricht plötzlich hektisch auf … aha die Karawane (Whine Tram) zieht weiter! Gut das wir mit Fahrer da sind, ist zwar ein bisschen dekadent, aber wir können in Ruhe zu Ende genießen!
Danach wollen wir auf ein traditionelles Weingut und hatten eigentlich an La Motte gedacht, aber die haben am Montag zu! Na dann eben doch Boschendal, eines der ältesten und bekanntesten Weingüter, aber normalerweise auch überlaufen. Aber vielleicht weil dies heute nicht auf der Tour der Tram liegt, und dem schlechten Wetter geschuldet, könnte es nicht voll sein. Also bitten wir Elias uns dorthin zu fahren.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Tier des Tages, ein völlig durchnässter Truthahn aus Babylonstoren!
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2. Tag, Sonntag 31. Oktober, Franschhoek, bis 28 Grad, Sonne und leichter Wind, ideal sommerlich
Der nächste Morgen
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück (Müsli, Obstsalat, Toast und all Englisch mit Eiern/Speck usw. nach Wunsch frisch zubereitet), packen wir unser Zeug wieder zusammen und erwarten den Fahrer aus Franschhoek, der uns in unsere nächste Unterkunft bringen wird.
Die 80 km auf guten Straßen sind abwechslungsreich, erst Stadt dann (Wein) Land. Franschhoek liegt tief im von Bergen umgebenen, sehr grünen Tal und ist sehr französisch. Hugenotten hatten sich vor über 300 Jahre nach ihrer Vertreibung aus Frankreich (wg. ihres evangelischen Glaubens) hier niedergelassen, und Wein angebaut und den Ort gegründet. Einige der Weingüter sind seitdem noch immer in der Hand der ursprünglichen Gründerfamilien. An der Straße ins Tal sieht man schon bekannte Namen auf den Hinweisschildern und den teilweise prächtigen Pforten zu den Weingütern. Die Vorfreude steigt!
Das Corner House ist wunderschön und Michaela empfängt uns warmherzig. Wir sind seit nun fast 2 Jahren in Kontakt (4x Buchen/Umbuchen …) und wir sind jetzt wirklich dankbar endlich hier zu sein.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das sehr komfortable B&B befindet sich in einem historischen französischen Haus, mit großen Veranden und tollem Garten (mit Pool natürlich), nur 2 Querstraßen von der Hauptstraße des Ortes mit den Restaurants, Gallerien und Läden entfernt.
Auch Weingüter (wie La Lude) und die „Whine Tram“ sind in „Gehentfernung“ zu erreichen.
Wir trinken erst mal einen guten Schluck Wein zusammen und unterhalten uns ausgiebig.
Für 15.00 Uhr hat Michaela eine Krankenschwester organisiert, die hierher kommt um uns erneut auf C zu testen (PCR). Dieser Test darf bei Einreise in Namibia bis zu 7 Tage alt sein, und wir haben uns entschieden den so früh wie möglich zu machen (Freitag wollen wir in Namibia einreisen).
Sehr nett die ältere Dame, die da kommt und komfortabel für uns, und auch das (natürlich wieder negative) Ergebnis war schon abends da.
Danach erkunden wir den schönen Ort (seht selbst) zu Fuß, essen im Franschhoek Café etwas, anschließend verbringen einen wunderbaren Abend auf der Veranda mit einer guten Flasche Rotwein.
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Von Wetter her herrscht mancherlei „Vorurteil“ gegenüber Südafrika (Afrika = heiß) insbesondere Kapstadt . In Wirklichkeit ist das Wetter hier am Kap irgendwas zwischen Nordsee und nördliches Italien! Wir hatten Glück vom Wetter her, mit so einem tollen „Einstandstag“, es geht auch (ganz) anders, wie wir bald sehen werden!
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Meines Wissens ist das Wasser an der Atlantikseite des Kaps nie besonders warm, max. 17 - 18 Grad. Viel wärmer ist es z.B. schon in der "False Bay", also bei "Strand" und "Sommerset West", oder natürlich weiter nördlich an der "Garden Route" (Indischer Ozean).
Ja stimmt und in Sommerset „leben“ hunderte Deutsche, die wissen schon warum

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Noch ein paar Strandimpressionen (weils einfach so schön ist ) !
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Und „Das Tier des Tages“! Was könnte das an der Küste anders sein als …Die Möwe (n)
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- Tag, Samstag 30. Okt. Camps Bay , bis 27 Grad, Sonne pur, leichter Wind, SOMMER !!!
Unsere Unterkunft „61 on Camps Bay“ gefällt uns auf Anhieb sehr gut. Das schöne Zimmer steht schon bereit, obwohl es noch Vormittag ist, ein toller Blick aufs Meer, es gibt einen kleinen Pool!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir räumen etwas rum (Reisetaschen werden bei uns ja immer gemischt gepackt, falls mal 1 Stück nicht ankommt, damit beide wenigstens die Hälfte der Klamotten haben). Das wird jetzt „korrigiert“ und gleich mal sommerliches angezogen.
Zeit die Örtlichkeit zu Fuß zu erkunden, zuerst gehen wir die Straße etwa 500 bergauf, da haben wir einen kleinen Supermarkt gesehen und wollen Wasser kaufen. Dort liegt auch der Hussar Grill, ein gediegenes Restaurant (Steak House), indem wir heute Abend auf Empfehlung einer Freundin essen gehen wollen.
Danach geht’s runter zur Küste, wir erkunden die kleinen Buchten (wo eifrig Sonnengebadet und auch geschwommen wird) dann erst geht’s zum Hauptstrand. Auch dort ist einiges los, obwohl das Wasser saukalt ist (15 Grad angeblich)!
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Stimmung ist ausgezeichnet. Nach einiger Zeit machen wir uns auf den Rückweg und verbringen noch einige Zeit auf unserer sonnigen Terrasse (bis zum schönen Sonnenuntergang).
Auch hier kommen die Hopon Hoppoff Busse und die dicken Autos vorbei und sorgen für Kurzweil. Später gehen wir die Straße wieder hoch zum Restaurant und bekommen einen schönen Tisch.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es gibt übrigens viele deutsche Gäste. Das Restaurant hat eine tolle Atmosphäre und das Essen (Steak) und der Wein sind wirklich lecker! Gegen 22.00h sind wir zurück im B&B und fallen müde in das große und sehr bequeme Bett.
Da nachts in (Süd) Afrika generell wenig bis gar kein Auto gefahren wird, ist es jetzt sehr ruhig. Übrigens ist es hier in Camps Bay gut möglich alles zu Fuß zu machen, auch nachts sind wir per Pedes von Restaurants zurück gegangen (und waren auch nicht die einzigen).
Kein Sicherheitsproblem hier, dazu sage ich später mehr (Kapstadt generell), was auch die Kreuzfahrtgäste interessieren könnte.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für Orte wie Camps Bay und Restaurants haben wir sogar „etwas Schickes“ dabei!
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Der Orange River, Grenze Namibia zu Südafrika
Südafrika wir kommen!
Wir landen pünktlich. Erst die Corona Kontrolle: Ergebnis des Tests auf dem Handy kurz vorzeigen (einen Ausdruck hatten mangels Strom ja nicht, war aber gar kein Problem), einen Zettel abgeben auf dem wir (war aber auch im Flugzeug zu bekommen ) ankreuzen mussten: Husten = nein, Fieber = nein …, und Temperatur Kontrolle (ich hatte 32,2 ~also eigentlich tot, das interessiert aber niemanden). Das ganze dauert keine halbe Minute. Dann noch schnell den Stempel im Pass abholen (dauert auch nicht länger). Das Gepäck ist wunderbarerweise auch schon da. Das ging jetzt alles ein bisserl zu schnell, etwas verwirrt irren wir, im wirklich nicht großen Flughafen (den wir ja eigentlich auch schon kennen) umher.
Wir suchen (und finden) einen Geldautomaten und suchen dann den Ausgang, damit mein Mann seine Nikotin Bilanz endlich aufbessern kann!
Dann bestelle ich den Uber . Das ist die sicherste Reiseart in Südafrika. Man weiß wer (Foto des Fahrers und Wagentyp und Kennzeichen), wann genau kommt und Uber weiß das auch. Außerdem hat er dein Ziel ja schon im Navvi (keinerlei Verständigungsprobleme) und die Bezahlung (inkl. Trinkgeld) geht über die Kreditkarte, perfekt und sehr sicher!
Die Alternative ist ein Transfer/Fahrer der Unterkunft. Taxis sind oft technisch nicht gut in Schuss und besser nicht auf die „Angebote“ zugegeben netter Typen eingehen, die dich für kleines Geld fahren wollen (kann meistens gutgehen muss aber nicht).
Der UBER Fahrer gabelt uns nach wenigen Minuten auf und fährt uns durch die Stadt unterhalb des Tafelberges (1. Sightseeing ) ruckzuck nach Camps Bay!
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Flavia wow was für ein toller Schreibstil, man fiebert mit als ob man live dabei wäre ... ich freue mich auf die Fortsetzung.


Ist schon in Arbeit!

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Irgendwann gegen 21.00h gehen wir entspannt zum Gate ( hier wird übrigens erstmals der Test kontrolliert), das quasi um die Ecke liegt, und fühlen uns nochmals bestätigt, die Lounge gebucht zu haben. Kühl ausgeleuchtete ungemütliche Sitzreihen, wobei jeder 2. Sitz mit einem komischen Band abgesperrt ist. Wg. C dürfen also wohl Leute wie wir, die aus einem Haushalt kommen, hier nicht zusammen sitzen. Hoffentlich weiß „dat Virus“ das auch, wenn wir nachher ins Flugzeug gequetscht werden.
Denn das ist voll, übervoll wie uns schon jemand in der Lounge berichtete, angeblich dutzendfach überbucht. So kam es dann auch, das über Durchsagen bis zu 500 Euro geboten wurde, wer heute dableiben mag. Ich glaube niemand hat dieser „Verlockung“ nachgegeben.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Flug startet dann überpünktlich, das Flugzeugabendessen lehnen wir dankend ab (hatten wir ja grade schon) nehmen nur noch die Flasche Wasser, treiben noch ein bisschen Unfug mit der Maske (etwas hatten wir dann doch vergessen, die Schlafmaske).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Mein Mann kuschelt sich in die Decke und entweicht ins Reich der Träume. Ich schaue noch einen Film und tue es ihm gleich. Irgendwann werde ich morgens wach und wundere mich wo ich bin, ah Flugzeug! Eigentlich kann ich ja nicht im Flieger schlafen …
Gut das wir diese 2er Plätze noch bekommen haben, viel entspannter als wenn noch ein Fremder, dir so nah auf die Pelle rückt (das empfand ich auch schon vor C so, jetzt erst recht). Mir ist das sogar wichtiger als mehr Beinfreiheit. Die war übrigens auch so ganz gut (aber wir sind nicht besonders groß.)
Das Entertainment Programm war eher bescheiden (verglichen mit Emirates, mit denen wir die letzten Langstreckenflüge hatten). Decken, Kissen und Kopfhörer gab es auch (hatte da schon anderes gehört und eine Reisedecke sogar dabei). Das Essen können wir nur vom „Frühstück“ beurteilen und das war unterirdisch. Ein halber giftgrüner Wrap, der auch noch fast gefroren war, bäääää! Der Flug war trotzdem sehr angenehm, ruhig,
das Personal sehr nett und eh ist es die Hauptsache „wir können wieder unterwegs sein“.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Namibia von oben!
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Ja tatsächlich war es kein Problem Elbflorentina und Nicky75 mit so wenig Gepäck, auch auf Kreuzfahrt haben wir meist deutlich unter 20 kg, aber das liegt vielleicht auch daran, dass wir „warme“ Ziele bevorzugen!

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So leer war es tatsächlich!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das sind keene Müllsäcke da vor der Haustür, das ist unser Gepäck !
Und die LH Business Lounge (hat uns gut gefallen)!
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Der UBER Fahrer setzt uns zügig am Terminal 1 ab! Wir erwarten Schlangen von Menschen, schon vor dem Gebäude, die verzweifelt Einlass verlangen (vor kurzem gingen noch die Bilder vom total überfüllten, weil überforderten Berliner Flughafen durch die Welt, so hatten wir uns das vorgestellt)!
Und was ist, nichts, gar nichts! Die Eingangshalle leer! Etliche Schalter (mit reichlich Personal besetzt) bitten zum Checkin (für alle Flüge heute, also auch für unseren heute am Abend um 22.15h). Fluggäste sind in der Minderheit (gegenüber dem Personal).
Die große Anzeigentafel weist einige Innerdeutsche Flüge als Bahnverbindung aus (Abflug nach Düsseldorf Gleis 6), das war’s. Die Interkontinentalen Flüge sind alle da !
Wir schlendern zu den offenen Schaltern. Die netten Damen dort werfen einen Blick auf unser Gepäck (seltsame Müllsäcke? da die Reisetaschen in stabilem Plastikbeutel verpackt sind). Sie bitten uns zum Sperrgepäckschalter um die Ecke zu gehen.
Dort sind 3 Schalter geöffnet, wir die einzigen Kunden. Wir plaudern, was das denn für ein Streik sei! Ja erklärt man uns, das betrifft nur Terminal 2, wo die Billigfluglinien gehen, hier nicht, das ist doch Lufthansa, wir haben eigenes Personal…kein Streik! Hat sich also schon gelohnt das teure Ticket!
Die Nachricht „man sollte sich umgehend zum Flughafen begeben, denn es könnte zu Behinderungen kommen“, ist eine reine Vorsichtsmaßnahme! Und jetzt, wir haben noch Stunden Zeit, wieder nach Hause fahren ist keine Option! Aber der Flughafen Frankfurt ist nicht grade für „Gemütliche Atmosphäre“ bekannt.
Mir fällt ein Tipp ein, den Foris hier vor kurzem gegeben haben ( Tani ). In die Business Lounge einchecken. Ich frage die Damen am Schalter, ob das möglich ist. Sie glauben bestimmt. Da USA Flüge erst nächste Woche wieder gehen, wäre die am nächsten zu unserem Gate gelegene Lounge Z bestimmt leer, wir bräuchten nur eine Kreditkarte und schon wären wir drin!
Gesagt getan, nach dem völlig leeren Security Check (20 Personen Personal und 2 „Kunden“ nämlich wir), stehen wir 15 Minuten später vor der Lounge. Man scannt einen Code, gibt ein paar Daten und die Flugnummer ein, bezahlt mit der Karte , die Dame am Schalter kontrolliert den Impfpass (bzw. die App) und schon ist man „im Himmel der Vielflieger „ ! Die 49,- EUR sind kein Schnäppchen, aber wir müssen stundenlang warten und haben heute noch nichts gegessen. Es wird sich also lohnen. Essen (wechselnde Gerichte warm und kalt, Kuchen, usw. alles frisch und lecker ) und Getränke (Alkoholische und alles andere, natürlich , alles an Kaffee) ist alles inklusive, es gibt reichlich bequeme Lounge Möbel, Bereiche zum Essen, Schlafmöglichkeiten, Duschen und komfortable WCs natürlich, Raucherräume, ruhige Umgebung.
Man verteilt sich, Maske (mein Horror 10 Stunden Wartezeit mit Maske und dann noch 11 Std. Flug mit dem Ding) muss am Platz nicht getragen werden. Es gibt keine nervigen Dauerdurchsagen, gediegene Ruhe.
Aller Stress fällt augenblicklich von uns ab! Erst mal ein Glas Wein! Und da wir bisher nichts gegessen hatten, sind wir gleich in hervorragender Stimmung! Unser Reisebüro (super Service!) ruft nochmals an, wir können beruhigen, alles ist gut! Wir futtern uns durchs Programm, verachten auch nicht die Getränke, entspannen, plaudern entspannt mit anderen Reisenden, chillen, surfen, telefonieren (natürlich gibt’s hervorragendes Internet und überall Strom) … der Urlaub hat begonnen!
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Flavia hier fehlt der Smiley mit den aufgerissenen Augen.. das war vielleicht bis hier mehr Abenteuer als in Afrika

Stimmt!

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Der nächste Morgen (oder schlimmer geht immer!)
Nach 1. Kaffeekochen (im Keller) und gemütlicher Dusche (mit Kerzen), will ich Brötchen holen gehen und davor eine kurze Lagebesprechung wg. des Stroms mit der Vermieterin meiner Tochter abhalten. Die kommt mir an der Haustür schon ganz aufgeregt entgegen, der Bodenservice Flughafen Frankfurt würde heute ganz überraschend bestreikt, viele Flüge fallen aus…! Ich habe ja eigentlich Nerven wie Stahlseile, aber jetzt bin ich doch durch und bekomme „Schnapp-Atmung“.
Da schellt auch schon das Handy, das Reisebüro ist dran und sagt die selben Sätze (Streik in Frankfurt, sofort hinfahren, versuchen einzuchecken, unser Flug ist noch nicht gestrichen …). Brötchenkauf ist vergessen, ich zurück in die Wohnung, Göttergatten in Kenne setzen. Wir recherchieren im Internet, unser Flug ist noch da, die Lufthansa bittet ab sofort zum Checkin! Mein Mann wickelt berufliches schnellstmöglich ab, ich sammele hektisch das Safari Equipment wieder ein, bitte die Vermieterin sich um Strom und Katze zu kümmern, bestelle den UBER um der uns zum Flughafen bringen soll… um 13.00h sind wir dort!
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Trattoria Garofalo in Frankfurt Oberrad (sehr lecker!)Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.