.. . ich bin seefest
Habe nur versucht an die letzten Nüsschen heran zu kommen
LG Rabe
Kennt ihr denn nicht den Nussschüsselblues “??!
.. . ich bin seefest
Habe nur versucht an die letzten Nüsschen heran zu kommen
LG Rabe
Kennt ihr denn nicht den Nussschüsselblues “??!
Wir haben eine Reiseversicherung bei der ERGO abgeschlossen. Diese gilt für alle Reisen die innerhalb eines Jahres gebucht werden. Der Corona-Zusatzschutz ist hier für einen geringen Aufpreis zubuchbar.
Das Problem bei den Versicherungen, die im Rahmen der Bezahlung per Kreditkarte beinhaltet sind, ist häufig, dass diese erst greifen, wenn
zumindest 50 % oder gar 100 % der Reise darüber bezahlt sind.
Ja das kommt immer auf die jeweilige Karte/Bank an die die abgeben. Bei unserer ist es ganz egal ob man damit bezahlt oder nicht.
Leider nicht täglich „Nudelsport“
…aber so alle 2-3 Tage. Ist aber bei dem aktuellen starken Wind und Seegang echt ne Herausforderung. Und irgendwie ist der Wasserstand auch viel höher als früher. Mir steht’s regelmäßig bis zum Hals…
(obwohl ich 175 cm groß bin).
Ach ja…Kaptein Jan behauptet zwar immer, der Pool wäre schön warm…für mich sind aber 22-24 Grad Wassertemperatur eher frisch
…aber vielleicht muss er Energie sparen.
Nudelsport ![]()
! Mein Man sagt in der nahe gelegenen Therme immer Rentnersuppe dazu! Allerdings kommen wir bald auch in das Alter, wo wir Bestandteile dieser Suppe werden ![]()
Ja, das schreckt bestimmt viele ZA-Erstlinge (tolles Wort, gell) vom Selbstfahren ab. Ich mußte in 1996 auch erstmals ziemlich Mut aufbringen um in dieses "kalte Wasser zu springen". Aber mit 45 (oder so) traute ich mir das zu. Habe mich aber sehr schnell an die seitenverkehrte Verkehrswelt in ZA gewöhnt. Und schon beim zweiten Mal war es ziemlich locker zu handhaben. Inzwischen kippt irgendein Schalter um, wenn ich in ZA lande, und ich gehe im Gegensatz zu den Anfangsjahren automatisch auf die rechte Wagenseite zum Einsteigen als Fahrer. Der Rest ergibt sich dann von selbst.
P.S.
Mir macht es immer viel Spaß, in ZA Auto zu fahren, da dort viel mehr Vorsicht, vor allem aber Rücksicht als bei uns waltet.
Das sieht mein Mann genauso! Da er einige Jahre in GB gearbeitet hat, war es für ihn auf unser ZA Reise kein Problem mit dem Linksfahren, ich hingegen stand bis zum Schluss des öfteren „falsch“ da,
Und mit dem PS hast du Recht, auch ist im allgemeinen wenig Verkehr (abseits der Städte vor allem)!
Alles anzeigenWir waren ja nun seit 1996 ca. 10x in ZA. Nur bei der ersten Reise in 1996 auch in Zimbabwe an den Viktoriafällen.
Namibia und Botswana sind bislang weiße Flecken auf "unserer" Landkarte.
Alle Tiere (und Pflanzen), die Du uns so beeindruckend präsentiert hast, liebe Flavia , haben wir auch in ZA erlebt, teils in der Wildnis, teils in Nationalparks und in "private game reserves", deren es inzwischen in ZA unzählige gibt. Dazu haben wir aber einige Reisen und demzufolge viel Zeit gebraucht.
Da wir keine Freunde von Gruppenreisen sind und lieber jeden Tag, je nach Wetter und Laune, selbst entscheiden wollen, was wir unternehmen, käme eine solche Tour, wie Du sie gemacht hast, für uns nie in Frage. In ZA sind Selbstfahrertouren überhaupt kein Problem, und ich meine auch nicht in Namibia. Wie es in Botswana und in Zimbabwe ausschaut weiß ich nicht.
Die beeindruckendsten Tierbeobachtungen haben wir im Addo-NP erlebt, vor allen Dingen Elefanten, Elefanten und noch mehr Elefanten.
Uns zieht es einfach immer wieder nach ZA, da die Bevölkerung, egal welcher Coleur, größtenteils sehr zuvorkommend, freundlich, nett und überaus gelassen ist. Zudem sind Speis und Trank in ZA selten schlecht (meist das gerade Gegenteil) und überaus günstig. Unterkünfte gibt es inzwischen für jeden Geldbeutel.
Dank Dir nochmal vielmals für das Zeigen der beeindruckenden Aufnahmen, liebe Flavia . Der Dank gebürt auch Deinem Gatten, der nach Deiner Info die meisten Tieraufnahmen gemacht hat.
Lieber ebenezer, Ich glaube Botswana wäre auch etwas für Selbstfahrer, die schon Erfahrung im Süden Afrikas gemacht haben, ganz gut möglich. Die Hauptstrassen sind meist in einem ganz guten Zustand. Allerdings sind sie in den Tierreservaten oft tiefsandig, das muss man können ( Luft aus den Reifen und zur Not frei schaufeln). Die Strecken sind oft riesig und das Land ist dünn besiedelt. Tanken muss man immer wo möglich. Simbabwe würde ich nicht individuell machen ( nur was für absolute Afrikafachleute). Am einfachsten nach Südafrika ist Namibia selbst zu fahren, das sollte kein Problem sein, zur Schotterstraße gibt es (mit einem Umweg) fast immer eine Asphaltierte Alternative. Südafrika ist ja gar kein Problem wenn man erst mal mit dem Linksfahren gut klar kommt.
LG Flavia
PS der Addo ist wirklich super und rings herum gibts noch tolle private Reservate
Ich hoffe es geht bald los mit den Kreuzfahrten ins südliche Afrika!
Alles anzeigenLiebe Flavia
nun möchte ich im Anschluß an deinen wundervollen Bericht auch nochmals Danke sagen. Es war einfach fantastisch von A bis Z. Na ja sagen wir mal besser bis Y.
Wir haben seit Jahren einen südafrikanischen Anbieter "abgespeichert" für eine sehr sehr ähnliche Route. Direkt unten gebucht in eine internationale Gruppe ist halt einfach ein paar Scheinchen günstiger, als in/über Deutschland gebucht; die kaufen sich ja auch nur in die Reisen vor Ort ein. Was ich aber besonders spannend fand, war das ich nenne es jetzt mal tägliche Leben auf eurer Tour. Und je länger ich/wir gelesen habe(n) und mir/uns die Bilder angesehen habe(n), stand fest für uns beiden: wir werden diese Tour so nicht machen, sondern die, wo der Truck zum Fahren genutzt wird und vielleicht auch mal für einen Lunch - das finde ich dann zwischendurch auch ganz nett, so ein Picknick - aber in den Lodges bzw Hotels gefrühstückt wird und man zum Dinner ins Restaurant geht. Das kommt unseren Gewohnheiten und Vorlieben wesentlich näher; und gar so viel teurer ist das auch nicht. Und netterweise hat dann im Truck auch jeder Gast eine ganze Sitzreihe und kann sich auf 2 Sitzen ausbreiten.
Wann wir das machen, hängt nun stark davon ab, ob alle unsere gebuchten Kreuzfahrten stattfinden werden. Ansonsten eben im Winter 2024
![]()
. Wir werden dann aber auch verlängern zumindest in Südafrika - südlicher als bis Assuan bin ich noch nicht gekommen auf dem Kontinenten.
Und wenn ich zwischendurch Sehnsucht bekomme, schaue ich einfach wieder in diesen Bericht, der mich jeden Tag glücklich gemacht hat.
Hab eine schöne Zeit und schönes Fernweh!
Mir ist eingefallen wir haben sogar einmal (oder nein sogar nochmals irgendwo) so einen anderen Anbieter gesehen (Springbok Atlas) liebe
@Isuledda99, ich hab sogar ein Foto für dich mit Löwen gefunden ![]()
Was gut war, das man, obwohl es ein Bus war die Fenster öffnen konnte! Optimal sind natürlich die Safaris im offenem Geländewagen !
Kreuzfahrt
Wenn ihr im Rahmen einer Kreuzfahrt ins Südliche Afrika kommt, hab ich einige Tipps für Euch.
In Kapstadt könnt ihr super gut den Hopon/Off Bus nutzen. Es gibt alle Arten von Touren: Stadtrundfahrt und Walkingtour, Strand wie Camps Bay und Hout Bay, Botanischer Garten und Constantina Weingüter, Ganztags-Weintour in Franschhoek (mit Whinetram), Ganztagstour zum Cap mit Pinguinen, Tour im Township und Bootstouren und natürlich Tafelberg ab 13 EUR/Tag (die Spezialtouren kosten teilweise über 30 EUR). Ich kenne keine Tour Hopon/Off weltweit, die mehr Preis/Leistung bringt! Kaufen kann man die Tickets direkt am Bus (die speziellen Touren vielleicht besser vorher online?).
Da die Kreuzfahrtschiffe in der Regel direkt in der attraktiven Waterfront, mit all den Restaurants, Markthalle, Geschäften, Aquarium, Riesenrad, Zeitz Mocca Museum (Sundowner Location im gleichen Gebäude im Silo Hotel) anlegen, ist das sicher mit einer der besten Kreuzfahrthäfen weltweit, im Bezug auf Lage, was geboten wird und auch preislich! Ein Traum!
Wenn es mal später geworden ist und kein Hopon mehr kommt, kann man sich für kleines Geld einen UBER rufen (App vorher installieren), ggf. muss man in ZA vor Ort noch einmal die Kreditkarte eingeben, so war’s bei mir, sonst ist alles ganz einfach, neben der Bezahlung geht auch das Trinkgeld über die Karte, und sicher ist es auch. Man bekommt das Kennzeichen vorher!
Wer mehrere Tage (zum Beispiel in Port Elisabeth) liegt sollte unbedingt eine Safari im Addo Park (Elefanten!) machen und dazu in einem privaten Park wie Schotia oder Sibuya . Das beste Safari Erlebnis hat man natürlich wenn man über Nacht in einem komfortablen privaten Camp bleibt, mit Sunset Drive mit Sundondowner, Dinner am Lagerfeuer , Übernachten im komfortablen Safari“zelt“ und early morning Pirschfahrt! In Namibia (Walvis Bay) sollte man auf jeden Fall eine Tour in die Wüste machen und vielleicht eine Delfin/ Robbentour (eines davon vielleicht in Kombination mit Swakopmund das ca. 30 Min. Fahrt von Walvis Bay entfernt ist) !
Wer eine kleine Vor- oder Nachtour (oder beides) ab Kapstadt machen möchte für den wäre eine ausgiebigere Weintour in Franschhoek und Stellenbosch oder eine Gardenroute Tour (auch hier gibt’s die Gelegenheit tolle private Wildreservate zu besuchen).
Camps Bay
Ausflug zum Cap (mit Pinguinen)
Kapstadt mit Hoppon/Off
Whinetour
Franschhoek und Whinetram
Laramon Tous ab Walvis Bay
Swakopmund
Namib
Authentische Erlebnisse in Privaten Game Reserves
Nee, es ist vieles anders
:
1. Wir sind nicht nach BA, sondern nach Santiago de Chile geflogen
2. Unser Starthafen ist nicht Uushuaia, sondern Punta Arena
3. Wir fahren nicht mit HL (Inspiration), sondern mit Silversea (Silver Cloud)
4. Mit HL hatten wir eine Kreuzfahrt mit 16 Nachte nach Antarktis, Falkland und Süd Georgien. Dieses Mal fahren wir eine Standardroute mit 5 Tage in die Antarktis.
Dann bist du wohl ein cooler Typ ![]()
Herzlichen Dank Flavia für diesen fantastischen Reisebericht mit traumhaften Fotos
! Ich träume auch schon länger von einer Südafrika- oder Namibia- Rundreise, aber bisher sind uns dann doch immer Kreuzfahrten dazwischen gekommen
. Wenn doch nur die Urlaubstage nicht immer so knapp wären
. Die Internetseite eures Reiseveranstalters habe ich mir auf jeden Fall schon einmal als Lesezeichen hinterlegt. Für uns wäre so eine Gruppenreise nämlich genau richtig!
LG Silke
Darum hatten wir den Mai mit den vielen Feiertagen auch zuerst ins Auge gefasst, die Reisezeit ist anders aber auch ganz gut!
Alles anzeigenLiebe Flavia ,
eine wundervolle Reise habt Ihr da gemacht, die so ganz nach meinem Geschmack wäre. Und auch in solch einer kleinen Gruppe zu reisen würde mir auf dieser Reise gefallen, bietet es doch die Vorteile erfahrener Führer, nicht selber autofahren zu müssen sondern sich auf die Umgebung konzentrieren zu können und sich auch mal abseits der Hauptrouten bewegen zu können.
Du hast mich echt angefixt, und mal sehen, vielleicht wird solch eine Reise bald auch für uns Realität.
Ganz herzlichen Dank für den sehr schönen und informativen Bericht, natürlich auch für die vielen wunderschönen Fotos und
liebe Grüße
Verena
Vielen Dank für Deine Begeisterung und ich würde mich für Dich und U total freuen wenn ihr auch so ein grandioses Erlebnis haben könntet wie wir!!
Dabei ist mir aufgefallen, das da noch etwas in meinem Kommentar gefehlt hat, nämlich etwas zum Komfort der Reise. Es ist ja kein Luxus sondern eine eher rustikale Angelegenheit, eine Mitmachsafari mit Spülhänden . Ich würde mal den Vergleich zur Kreuzfahrt wagen, dann wäre das nicht die Fahrt mit einem Luxus Schiff, nicht mit TUI, eher wie eine Fahrt mit einem Frachter ![]()
Komfort
Der Red Elephant war ein rustikales Fahrzeug, ideal für diese Art Reise. Wir hatten wirklich alles dabei (sogar Zelte u Schlafsäcke für Notfälle, die wir Gott sei Dank nicht gebraucht haben), auch alles zum selber Kochen (was wir ständig gebraucht haben) , Stühle und Tische, und natürlich unseren Proviant. Es gab im Fahrzeug eine rudimentäre Klimaanlage.
Die Unterkünfte boten von „Einfach“ bis „Luxus“, die gesamte Range! Uns persönlich hat die Desert Lodge inmitten der fantastischen Namib am besten gefallen, dicht gefolgt vom Corner House (Franschhoek, privates Vorprogramm ), Felix Unite (Orange River), White Lady (Brandberg), Tarentaal (am Etoscha Park), Guma Lagoon (Okavangodelta) und das luxuriöse Shearwater Explorers Village (Victoria Falls) und das aus unterschiedlichen Grünen aber auch 61 on Camp’s Bay und Sundown Manor waren wirklich sehr gut.
Aber alle Unterkünfte waren ausnahmslos sauber und mit allem Nötigen ausgestattet, vor allem mit guten Betten und eigenem Bad. Man kann auf einer Afrikareise locker ein paar Tausender (pro Tag!) für ein „Fly In Luxus Safari Camp (sogar mit Butler)“ zum Beispiel in Botswana ausgeben. Für uns hatte diese rustikale Reise genau das richtige Afrikafeeling, nicht zu wenig (nicht zu viel) Komfort und ein gehöriger Schuss Lagerfeuerromantik war dabei! ![]()
Abschließend noch ein Tipp was Souvenirs als zusätzliches Gepäck angeht: Wir haben uns am Ende jeder Reise zum Teil von auf der Reise getragener Kleidung getrennt und diese vor Ort verschenkt, auch ungewaschen und haben damit große Freude bereitet. Dafür durfte dann gewichtsmäßig das eine oder andere Souvenir mit ins Gepäck.
Genau, das haben wir auch gemacht
, wir sind quasi mit halbem Gepäck zurückgekommen! Da ich ja im Flughafen geshoppt habe, musste das im Handgepäck Platz finden!
Alles anzeigenHallo Flavia
eure Reise hat mir gut gefallen und mit tollen Bildern wusstest Du es genau uns sie schmackhaft zu machen.
Die Gegend - besonders Namibia - hat es mir auch sehr angetan. Momentan hält uns die Zeit bzw. die fehlende Möglichkeit mal länger am Stück weg zu sein noch davon ab. Aber ich habe mich schon intensiv mit dem Thema beschäftigt.
Eine Gruppenreise wie eure wäre aber so gar nichts für uns. Busfahren und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr und so könnte ich die Reise überhaupt nicht genießen.
Und ein weiterer Aspekt wäre auch das vorgefertigte Programm. Namibia und auch große Teile Südafrikas kann man toll als Selbstfahrer erkunden. Und dort wo man anhalten möchte, einen kleinen Stop einlegen und die Atmosphäre aufsaugen. Das würde mir bei so einem vorgegeben Programm doch sehr fehlen. Eine wunderbare Namibia-Reise hat uns Siegrid hier auch schon mal vorgestellt. Aber ich glaube, dass dieser auch so schöne Bericht noch irgendwo im verschlossenen Bereich hier herumdümpelt. Schade, schade...
Dir Flavia vielen Dank, dass Du uns von eurer Reise mit den tollen Landschaften und vielen wunderbaren Tiersichtungen hier erzählt hat.
Viele Grüße
Conny
Gerne
! Und ich gebe dir völlig Recht, grade Südafrika (das haben wir ja auch schon individuell gemacht) und Namibia kann man gut selbst durchführen. Allerdings sollte man sich gut vorbereiten!
Zum Beispiel Mittags im Hochsommer, in praller Sonne schnell mal einen Reifen wechseln, während der Nachbar eine CD mit Löwengebrüll abspielt, oder heimlich in der Senne „Sandfahren“ üben (kleiner Scherz). ![]()
Wir planen individuell Namibia mit Kaprivi und Krügerpark. Diese Reise hätten wir allerdings in dieser Fülle nicht in den 3 Wochen selbst realisieren können (schon gar nicht mit C und dem zusätzlichen Grenztheater). Eigentlich hat uns der Umweg über die Kreuzfahrt (und die tollen Fori-Ausflüge in kleinen Gruppen in Vietnam) und das mein Mann dieses Mal nicht selbst fahren wollte, dazu gebracht, dies so zu buchen. Alles hat so seine Vor- und Nachteile! LG
Liebe Flavia
du hast mich mächtig gewaltig beeindruckt mit diesem Bericht. Da saß ich so manches Mal vor den Bildern und hatte Pipi in den Augen, so schön war das. Vielen Dank, dass du mich mitgenommen hast.
Die Packliste finde ich total spannend, da ich mir echt nicht vorstellen kann, wie man diese ganzen Sache in einer Tasche und mit so wenig Gewicht packen kann. Das wird für mich bestimmt die größte Herausforderung, sollte diese Reise für uns realisierbar werden.
LG Susanne
Ich habe noch eine detaillierte Packliste (3 Polos, 3 Tshirts, 2 kurz Hosen…
) , wenn’s soweit ist, kann ich euch die zur Verfügung stellen ![]()
Kreuzfahrt
Auch wenn ihr im Rahmen einer Kreuzfahrt ins Südliche Afrika kommt, hab ich einige Tipps für Euch.
In Kapstadt könnt ihr super gut den Hopon/Off Bus nutzen. Es gibt alle Arten von Touren: Stadtrundfahrt und Walkingtour, Strand wie Camps Bay und Hout Bay, Botanischer Garten und Constantina Weingüter, Ganztags-Weintour in Franschhoek (mit Whinetram), Ganztagstour zum Cap mit Pinguinen, Tour im Township und Bootstouren und natürlich Tafelberg ab 13 EUR/Tag (die Spezialtouren kosten teilweise über 30 EUR). Ich kenne keine Tour Hopon/Off weltweit, die mehr Preis/Leistung bringt! Kaufen kann man die Tickets direkt am Bus (die speziellen Touren vielleicht besser vorher online?).
Da die Kreuzfahrtschiffe in der Regel direkt in der attraktiven Waterfront, mit all den Restaurants, Markthalle, Geschäften, Aquarium, Riesenrad, Zeitz Mocca Museum (Sundowner Location im gleichen Gebäude im Silo Hotel) anlegen, ist das sicher mit einer der besten Kreuzfahrthäfen weltweit, im Bezug auf Lage, was geboten wird und auch preislich! Ein Traum!
Wenn es mal später geworden ist und kein Hopon mehr kommt, kann man sich für kleines Geld einen UBER rufen (App vorher installieren), ggf. muss man in ZA vor Ort noch einmal die Kreditkarte eingeben, so war’s bei mir, sonst ist alles ganz einfach, neben der Bezahlung geht auch das Trinkgeld über die Karte, und sicher ist es auch. Man bekommt das Kennzeichen vorher!
Wer mehrere Tage (zum Beispiel in Port Elisabeth) liegt, sollte unbedingt eine Safari im Addo Park (Elefanten!) machen und dazu in einem privaten Park wie Schotia oder Sibuya . Das beste Safari Erlebnis hat man natürlich wenn man über Nacht in einem komfortablen privaten Camp bleibt, mit Sunset Drive mit Sundondowner, Dinner am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel , Übernachten im komfortablen Safari“zelt“ und early morning Pirschfahrt!
In Namibia (Walvis Bay) sollte man auf jeden Fall eine Tour in die Wüste machen und vielleicht eine Delfin/ Robbentour (eines davon vielleicht in Kombination mit Swakopmund das ca. 30 Min. Fahrt von Walvis Bay entfernt ist) !
Wer eine kleine Vor- oder Nachtour (oder beides) ab Kapstadt machen möchte für den wäre eine ausgiebigere Weintour in Franschhoek und Stellenbosch oder eine Gardenroute Tour (auch hier gibt’s die Gelegenheit tolle private Wildreservate zu besuchen).
Eine einzige Sache hat gefehlt auf dieser wunderbaren Reise. Wir hatten keine Leoparden Sichtung (außer in Joes Beerhouse, ein typischer Fall von „ungenau gewünscht“!) . Ein Grund bald wieder zu kommen!
Wir haben schon Pläne, sowohl für Südafrika, als auch für Namibia! Schaut mal bei „deiner Tube“ unter „Lucas Jahn Namibia und Botswana“. So soll das dann aussehen. Allerdings spricht mein Mann auch etwas von einem „Dachzelt …“?!? Mit dem Hillux durch den Busch brechen OK, Lagerfeuer… OK, aber Dachzelte dafür bin ich nicht (mehr) zu haben … niemals, darüber muss noch diskutiert werden! Ich bin sicher eine Lösung wird sich finden! Denn nach der Reise, ist vor der Reise.
Jetzt noch ein paar wichtige Ks
Kamera (Mann)
Mein Mann hat die große Kamera (Panasonic DMC) vor allen Dingen bei Tieraufnahmen übernommen, dafür war ich sehr dankbar, da ich den Luxus genießen konnte „einfach nur zu schauen“. Ich habe fast ausschließlich mit dem Handy fotografiert und auch gefilmt. Wir haben uns perfekt ergänzt. Ich bearbeite meine Bilder nur wenig (da könnte ich mehr machen) irgendwie bin ich da altmodisch.
Kleidung
(ich weiss das interessiert die Mädels sehr)
12 kg Gepäck (weiche Reisetasche) für 4 Wochen, wie soll das gehen? Vor allen Dingen brauche ich Sachen für heiß, kalt, Regen, Supersonne für 10 Grad und über 40, für Stadt und Busch für Restaurant und Lagerfeuer. Die Hälfte der 12 kg ist gefühlt für Schuhe und Dinge wie Taschenlampen, Ladegeräte, Accus, Steckeradapter, Medikamente, usw. (diese Dinge am besten in durchsichtigen Zippbeuteln) reserviert.
Bei Schuhen ist es wichtig Outdoorschuhe (am besten Knöchelhohe) zu haben, was bequemes für Bus, Pool und Zimmer (Namibiafans schwören da zu Recht auf diese Gummi Crocs) und ein paar bequeme Sandalen, die vielleicht auch zum „Stadt-Kleid“ passen.
Daher wenige, strapazierfähige, pflegeleichte, 100 % kombinierbare Sachen für den ultra Zwiebellock in gedeckten Farben (Zwiebelfarbe quasi) einpacken, und für die Stadt einige wenige gute Teile (für mich halt auch ein Kleid). Alles verpackt in praktischen sehr leichten Packtaschen, der Ordnung wegen und weil man fast täglich ein/ und auspackt (was sonst schnell nervt). Wichtig auch eine warme Jacke mit grossem Tuch, Kopfbedeckung(en)!, Badezeug (Hamamtuch auch mal zum abtrocknen am Pool (meist gabs aber Poolhandtücher) oder als leichte Decke zu gebrauchen. Meiner Meinung nach gehören Walking Sticks unbedingt ins Gepäck!
Jeder von uns hatte noch ein größeres Handgepäck (Rucksack Göga, Tasche ich) für Kamera und die weiteren Dinge, die du tags im Bus brauchst. Ich hatte noch eine kleine Umhängetasche (übrigens die vom Schiff), die ich eigentlich nur zum schlafen abgekommen habe, für Handy, Portemonnaie, Sonnenbrille, manchmal auch den Pass. Mein Mann hatte einen weiteren kleinen, sehr leichten Rucksack dabei, um zum Beispiel mehr Wasser zu tragen, bei den kurzen Wanderung (davon würde ich nächstes mal einen 2. für mich mitnehmen).
Wir haben wirklich alles gebraucht, was wir dabei hatten (wen wundert das?!).
Kriminalität (im Südlichen Afrika)
Darüber wird bei bei uns ja viel gesprochen. Wir hatten vor Ort allerdings nie ein unsicheres Gefühl. Dabei haben wir auch viel zu Fuss gemacht, auch Abends.
Ich habe einen amerikanischen Reiseführer für Europa. Da stehen für unsere Städte wie Frankfurt die gleichen Warnungen drin, wie in unseren Führern für Kapstadt.
Denn natürlich treiben wir uns nicht, mit Wertgegenständen behangen, in dunklen Ecken rum. Nehmen besser 1x zuviel einen UBER, oder „widersprechen“ dem Navvi wenn es die Abkürzung durchs Township nehmen will!
Auch den klimatischen Gefahren durch Hitze oder durch die wilden Tiere sollte man gebührende Aufmerksamkeit schenken. In den 4 Wochen, wo wir jetzt da waren, gab es in dieser Hinsicht „tödliche Vorfälle“ aber nichts ähnlich Aufsehen erregendes in Sachen Kriminalität. Als Gruppe mit Guide ist man sowieso noch „sicherer“, als als Individuell Reisender.
Individuell muss man sich vielleicht auch noch mal intensiver mit den Gefahren des Straßenverkehrs im südlichen Afrika beschäftigen!
Für unsere Barschaft/Pässe hatten wir eine kleine abschließbare Geldtasche dabei, die wir tief in der ebenfalls immer mit einem Zahlenschloss gesicherten Reisetasche hatten. Den Tresor im Zimmer haben wir nie genutzt, man vergisst leicht etwas darin, wenn man so häufig (mit Vorprogramm 17x)die Unterkunft wechselt, denn wir hatten auch ausreichend Euro und USD in bar dabei.
Klima
Auf unserer Reise gab es mal perfektes Sommerwetter, dann war es kalt und regnerisch und 1 Tag später unglaublich heiß und oft sehr sonnig! Manchmal gab es mehr 20 Grad Unterschied zwischen morgens und mittags. Daher muss man eigentlich immer Zwiebellook tragen. Jetzt war Frühling (Ende Trockenzeit) also mäßig warm/kalt/nass.
Im Winter (Juni-August) kann es nachts wirklich kalt (sogar in Victoria Falls) sein. Sogar unter 0 Grad in der Wüste oder den Bergen. Alle Lodges haben deswegen dicke Wolldecken parat, manche Heizdecken in den Betten. In Kapstadt ist es dann eher wie in Hamburg im (Vor) Frühling. Auch dies ist Afrika!
In der kalten Jahreszeit vielleicht auch eine Wärmflasche und warmes Nachtzeug (oder Skiunterwäsche) mit einpacken. Auch eine Daunenjacke, ein warmes großes Tuch, Mütze und Handschuhe können dann Sinn machen ( kein Scherz!).
Im Dezember/Januar kann auch schon mal an die 50 Grad heiß sein (Namib, Etoscha, Kalahari)! Teilweise gab es Klimaanlagen in den Unterkünften. Regen kann Landregen sein, der auch mal 2 Tage anhält oder heftigste tropische Güsse. Aber Regen ist in dieser Gegend immer willkommen!
Wichtig ist immer bester Sonnenschutz in Form von Cremes mit 50+, Hüten, Caps, Regenschirm und (lange) Kleidung. Lange Kleidung kann auch gegen Mücken sehr hilfreich sein.
Insgesamt war diese Reisezeit sehr gut! Vor allem war es nie luftfeucht. Wir hatten ursprünglich ja mal Mai geplant (also nach der Regenzeit)! Ob das jetzt besser oder schlechter ist, schwer zu sagen!? Mehr Grün, aber vielleicht Mücken, teilweise schon recht kühl?!?).
Wir waren im Grunde sehr dankbar nicht im Dezember/Januar gefahren zu sein, wenn das Thermometer auch schon mal weit über 40 Grad steigt.
Krankheiten
Hört einer Afrika, denkt er gleich Malaria, AIDS und TBC. Wir hatten wg. Malaria das Notfallmedikament, den in Swakopmund gekauften Schnelltest und Spray (Anti Brumm, Peaceful Sleep aus Namibia) parat, allerdings hatten wir gar keine Mücken. Lodges in der „Gefahrenzone“ hatten mit guten Moskitonetzen vorgesorgt.
Andere Jahreszeiten/persönliche Voraussetzungen können andere Lösungen fordern, also am besten immer rechtzeitig mit einem Facharzt besprechen. Wir sind noch schnell zur Grippeimpfung gegangen (machen wir auch immer vor Kreuzfahrten), sowieso haben wir unseren Impfpass immer 100 % Ordnung (auch zum Beispiel Gelbfieber, TBC und Tollwut, selbstredend auch gegen C), besser ist das!
Viele Leute haben Magenverstimmungen (ich auch schon mal). Da ist es wichtig sich das beste Mittel (Kohletabletten sind definitiv zu wenig) vom Arzt für die Reiseapotheke verschreiben lassen, am für beide, und dann auch ohne Zögern anzuwenden. Sonst kann einem sowas gehörig die Reise vermiesen!
Dann die üblichen Mittel die einer persönlich braucht, und die üblichen Mittel der Reiseapotheke (Pflaster und Desinfektionsmittel nicht vergessen). Vor Ort gibt’s allerdings auch bestens ausgestattete Apotheken!
Und Corona ?
Dat Virus hat uns im Grunde genommen überhaupt nicht eingeschränkt! Im Gegenteil! Für uns war es wunderbar diese Reise (so spontan) zu machen, endlich richtig rauszukommen. Dazu kam, das wir viele Orte fast ganz für uns allein hatten. Natürlich hatten wir deswegen ein bisschen schlechtes Gewissen, weil man im Südlichen Afrika auf uns Touristen angewiesen ist.
Maske (alles erlaubt was gefällt) haben wir eigentlich nur kurz im Supermarkt getragen (da innen).
Kinkerlitzchen
Bei solchen Gepäckbeschränkungen muss man sich das Andenken kaufen meist verkneifen. In Swakopmund gab es allerdings tolle Geschäfte, es war (sehr) schwer zu verzichten!
Ich habe dann am Flughafen vor Abflug geschoppt (Out of Africa Laden, sehr zu empfehlen) und mein Mann hatte ja schon die Schuhe …! Den „Indiana Jones“ Hut hatte er übrigens schon bei der letzten ZA Reise gekauft! Es gab zwischendurch auch schon mal Händler die (wirklich hübsche) Sachen verkaufen wollten, manchmal hat es mir regelrecht leid getan nicht zuschlagen zu können. Leid getan, für mich und die Händler, die fast nie aufdringlich waren!
Kommunikation
Wir hatten ja absichtlich zuerst die Englische Gruppe gebucht und an Australier, Amerikaner usw. gedacht! Beim 3x Umbuchen wg. C war das auf der Stecke geblieben und zum Schluss sind wir dann doch wieder in einer englischen Gruppe gelandet, die überwiegend aus Deutschen bestanden hat. Das war kurios.
Die anderen 4 (2 Schweden, 1 GB, 1 NL) waren natürlich perfekt in Englisch. Unsere Guides selbstverständlich auch, Deutsch sprachen sie aber nicht! Alle anderen, wie Hotelmitarbeiter, lokale Guides sprechen im südlichen Afrika in der Regel gut englisch (teilweise aber mit starkem Akzent, ich sag nur Klicklaute), nur in Namibia manchmal auch Deutsch. Das Englisch unserer 4 älteren Deutschen war nicht besonders gut, wären sie zu zweit allein in einer komplett Englischen Gruppe gewesen, wäre es vielleicht schwierig geworden. Eine deutsche Gruppe wird in der Regel auch von einer deutschen Reiseleitung begleitet, das ist sicherlich bequemer für alle! Wir haben fleißig übersetzt, nach der einen Seite Englisch nach der anderen Deutsch gesprochen, das hat uns Spaß gemacht und uns nicht geschadet!
Kosten
Das südliche Afrika ist insgesamt für uns Europäer günstig! Nebenkosten wie Essen gehen und Getränke fallen nicht sehr ins Gewicht. Das Essen ist lecker und frisch, nicht besonders „exotisch“ aber „fleischlastik“, Grillen (Braai) ist Volkssport . Einheimischer Wein und Bier sind gut und günstig.
Zusätzliches, wie die Katamaran Tour oder der Rundflug waren ihr Geld mehr als wert. Der Südafrikanische Rand (am GAA die es fast überall gibt gezogen) sind auch in Namibia voll gültig und werden überall genommen (Wechselkurs 1zu1). Bargeld haben wir meist für Kleinigkeiten und Trinkgelder genutzt. Größere Zahlungen sind fast immer mit Kreditkarte möglich (besser 2 unterschiedliche mitnehmen). In Botswana und Simbabwe haben wir nur mit Karte und in bar mit USD (auch Trinkgeld) bezahlt, das Trinkgeld für unsere Guides in EUR.
Die je 4 Tests für die Grenzen haben ca. 500 Euro für uns 2 zusammen gekostet (inklusive dem in Frankfurt und wurden mit Kreditkarte bezahlt)!