Nach dem Frühstück verließen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge unser Schiff.
Wir hatten für die nächsten 14 Tage einen Van gemietet, der uns zum Hafen gebracht wurde und fuhren gleich zu unserem Motel, das wir für die nächsten 2 Nächte gebucht hatten, in direkter Nachbarschaft zur Space Needle, Seattles bekanntestem Gebäude. Wir verstauten unser Gepäck und machten uns anschließend zu Fuß auf den Weg. Rund um die Space Needle ist ein großer Park mit vielen Attraktionen, Museen, Restaurants usw.
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Wir verbrachten hier den ganzen Tag, besuchten noch das EMP Museum, schlenderten umher, lauschten den vielen verschiedenen Bands und waren am Abend noch sehr lecker Essen in einem italienischen Restaurant.
In Chinatown stiegen wir dann aus und bummelten ein wenig durch die kleinen Straßen.
Von hier aus war es dann nicht mehr weit bis in die wunderschön restaurierte Altstadt. Es gab tolle Antiquitätenläden, moderne Boutiquen, originelle Souvenirläden und jede Menge urige Kneipen. Sehr gefallen hat mir, dass an vielen stellen Straßenmusiker spielten.
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Bei diesem Pub konnten wir nicht widerstehen. Kühler Wein, eiskaltes Bier, Sonnenschein, was will man mehr. Wir saßen lange auf der Terrasse und nahmen die Atmosphäre dieser schönen Stadt in uns auf.
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Lange hatten wir überlegt, ob wir eine Whalwatching-Tour machen sollten, wir hatten bisher nur einmal welche gesehen. Hier sind immer Orcas vor der Küste. Andererseits wollten wir auch gerne Victoria sehen, man weiß ja nie, ob man noch einmal wieder kommt. Und so begnügten wir uns mit einem Blumenorca und machten uns auf den Weg in die Stadt.
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Von hier starten die Touren mit dem Hop-on-Hop-off-Bus. Wir kauften Tickets und beschlossen, eine komplette Runde mit dem Bus zu fahren, um einen ersten Eindruck zu bekommen.
Zuerst fuhren wir entlang des Strandes, bis hinein in einen großen Park mit bunten Blumenrabatten und riesigen Bäumen. Ein großes Adlernest haben wir auch gesehen, leider ließ sich aber von Familie Adler keiner sehen.
An diesem Morgen haben wir mal so richtig lange geschlafen. Schlaf kommt bei uns irgendwie im Urlaub immer zu kurz, keine Zeit. Zum Frühstück sind wir dann ins Hauptrestaurant Tsars Palace (mit Bedienung am Platz) und haben uns so richtig verwöhnen lassen. Dann das übliche Seetageprogramm: Sport, lesen, sonnen, schwimmen, übers Schiff bummeln, essen, faulenzen.
Wir empfanden die Jewel als sehr schönes Schiff. Es gab 7 verschiedene Restaurants, ca. 10 Bars, teilweise mit toller Livemusik, für jeden Geschmack, richtig gute Shows und sehr gutes Essen, gute Sportanlagen, den Spabereich haben wir nicht genutzt.
Die Passagiere waren international, natürlich viele aus Amerika und Kanada, aber auch Australier und Europäer. Es war eine deutsche Reisegruppe mit ca. 25 Personen an Bord, auch etliche Kinder und Jugendliche, die man aber kaum bemerkt hat.
Der Abend hatte dann noch zwei Highlights zu bieten: zum einen die Crewshow, die wir uns nie entgehen lassen und zum anderen das Schoko-Buffet.
Zurück an Bord genossen wir noch eine Zeit lang die Sonne auf dem Pooldeck. Es war schon ein besonderes Gefühl im warmen Wasser zu schwimmen und dabei auf die schneebedeckten Berge zu schauen. Wie immer war es kein Problem eine freie Liege zu bekommen, obwohl langsam alle Passagiere von ihren Ausflügen zurück waren.
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Nach dem Essen, haben wir uns noch eine Show im Theater angeschaut und anschließend bei schöner Livemusik cocktailiert. Es durfte ruhig später werden, denn es folgte ein Seetag.
auf NCL Schiffen bekommst du an den Bars im Poolbereich Geschirr und Becher aus Plastik. Das ist aber auch bei TUI nicht anders! Das soll einfach nur verhindern, dass jemand barfuß in Scherben tritt. Das gilt auch für das Buffetrestaurant, weil es hier einen Außenbereich am Pool gibt und man dort sitzen und essen und trinken kann.
Das sind natürlich keine dünnen Einmalbecher, sondern die, die gespült und wiederverwendet werden.
In den Bars im Innenbereich wird selbstverständlich in Gläsern ausgeschenkt.
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Im Zug bekamen wir über die Lautsprecher Informationen und Geschichten zum Klondike Goldrausch erzählt. Die 3 Stunden vergingen wie im (Z)-Flug. Fraser war dann für uns die Endstation. Wir hatten hier ca. eine Stunde Zeit, um am See spazieren zu gehen, das Goldgräbermuseum zu besichtigen und über die Yukon Suspension Bridge zu gehen.
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In Skagway haben wir dann noch einen Spaziergang durch den Ort gemacht, in einem urigen Saloon, der fast wie ein Museum aussah, ein Bier getrunken und ein paar Andenken gekauft.
Hier hin kamen sie damals fast alle, vor gut hundert Jahren, die Goldsucher und Glücksritter. Auf abenteuerlichen und strapaziösen Trails ging es von hier aus Richtung Klondike, mit dem festen Glauben an das eigene Glück. Heute ist es ruhiger geworden im kleinen 1000-Seelenörtchen Skagway. Nur die vielen Kreuzfahrttouristen kommen noch, auf den Spuren des Goldrauschs, auch wenn ihr Glück nicht mehr in Nuggets gemessen wird.
Auch heute hatten wir einen Schiffsausflug gebucht,der leider mal wieder sehr früh
begann. Deswegen gab es auch ein Frühstück in ruhiger Atmosphäre im Bedienrestaurant, bevor es zu Fuß die wenigen Meter bis zum Bahnhof ging. Außer uns kam nur noch Diana mit, meiner Mutter und meiner Schwester war die steile Fahrt nicht geheuer und sie wollten etwas später lieber einen Bummel durch das Städtchen machen.
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Von Skagway (Meereshöhe) aus wollten wir mit der White Pass and Yukon Railroad hoch zum 873 m hohen White Pass, einem der Ziele der Goldsucher und dann über die kanadische Grenze bis nach Fraser am Lake Bernhard. Die Züge haben Originalwaggons aus den 1890-er Jahren und Diesel- oder Dampfloks. Es ging durch steile Felsen, Tunnel und über Brücken hinauf. Zwischen den Waggons konnte man stehen und Fotos machen.
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Natürlich waren wir mal wieder ganz hingerissen von der Landschaft, aber auch von der Weite und Einsamkeit. Hier war unser Zug und schon ein paar Meter weiter keine Spur von Zivilisation.
Wir bekamen einen Eindruck von der Größe des Landes.
ganz nahe fuhren wir ran, und immer wieder dieses Krachen, wenn große Eisbrocken davon ins Wasser stürzten. Unsere Gänsehaut kam nicht nur von der Kälte.
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Der Kapitän drehte das Schiff hier an dieser engen Stelleund wir fuhren langsam wieder aus dem Fjord raus.
Peter hielt weiterhin oben durch. Mir war es mittlerweile so kalt, dass ich zu den Mädels auf die Kabine bin, da half weder der heiße Kaffee noch der Grog. Auch in der Kabine gab es heißen Kaffee, Gebäck von der Kaffeestunde und die Heizung lief. Alaska-Sightseeing für Warmduscher!
Wir klebten am Fenster und wenn es etwas Besonderen zu sehen gab, machten wir noch Fotos vom Balkon aus.
Als wir am späten Abend zum Essen sind, war es noch lange hell und wir hatten Glück und bekamen einen schönen Tisch am Fenster. Wir hatten immer noch nicht genug von diesem Anblick. The experience of a lifetime.
von Juneau durch den Tracy Arm Fjord zum Sawyer-Gletscher
oder geht die Welt noch schöner?
Wetter: es wird kalt - eiskalt
Zurück an Bord gab es erst mal eine Kleinigkeit vom Buffetrestaurant. Dann setzten wir uns an die Reling und ließen die herrliche Landschaft an uns vorüberziehen. Noch war es in der Sonne sehr angenehm. Von der anderen Seite des Schiffes waren irgendwann aufgeregte Rufe zu hören. Zwei Wale schwammen direkt vor dem Schiff. Ich habe sie mehr gehört als gesehen, auf den Fotos sieht man nur bewegtes Wasser. Auch kreisten immer mal wieder Seeadler über uns, auch die meist zu schnell für die Kamera.
Der Fjord wurde langsam enger und Schnee und Berge schienen zum greifen nahe.
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Am Pooldeck waren Stände mit heißen Getränken aufgebaut, aus den Lautsprechern kam leise Musik und der Lektor gab Erklärungen über das Land, das Eis und die Tiere.
Auf vielen Eisschollen lagen Seehunde, einige mit neugeborenen Babys.
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Die Atmosphäre an Bord war toll. Die meisten Passagiere ganz ehrfürchtig vor dieser grandiosen Natur. Aber kalt wurde es, richtig kalt, alaskakalt! Dass wir unserem Ziel ganz nahe kamen, konnte man auch am lautem Krachen und Donnern hören.
Noch eine letzte Kurve in diesem riesigen Labyrinth aus Wasser und Land und wir konnten ihn sehen, den Sawyer Glacier.
ich musste mir deine Fotos nochmal anschauen und vergleichen. Etwas kleiner sieht er vielleicht aus. Ich finde den Rückgang aber nicht so gravierend, wie bei den Gletschern in Norwegen.