ich finde Nessebar auch so hübsch. Wir waren mal in der Vorsaison, in den Osterferien hier und auch total begeistert.
Es waren schon Touristen da, aber nicht so viele. In einem der Restaurants meinte der Wirt auch: In 4 Wochen würdet ihr das nicht wiedererkennen. Dann wird es bis September richtig voll.
Das Menü wäre auch nicht so meins gewesen, aber Peter hat mir über die Schulter geschaut und gemeint, dass ich das ja gleich mal nachkochen könnte.
Ich glaube ich zeige ihm lieber mal noch das Schnitzelbild.
Im Regenwald - der Hoh Rain Forest - wir sehen grün!
Südlich von Forks biegt eine Nebenstraße in Richtung Osten ab, mitten hinein ins Herz des Nationalparks. Über der Fahrbahn bildet das Blätterdach der Bäume einen grünen Tunnel bis zum Besucherzentrum des Hoh Rain Forest.
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Auch wenn wir es bei diesem schönen Wetter kaum glauben konnten, ist dies eines der regenreichsten Flecken dieser Erde. Hier wachsen Sitka-Fichten, Hemlocktannen, Douglasien, Riesenlebensbäume, Erlen, Pappeln, Ahornbäume wild durcheinander. Alle sind vollkommen überzogen mit Moos und mit meterlangen grünen Bärten versehen und wirken im Zwielicht wie Gespenster. Nur spärlich kommt das Sonnenlicht bis zum feuchten Urwaldboden und alles ist dicht mit Moos und Farnen übersät, eine geheimnisvolle grüne Welt.
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Wieder zurück am Parkplatz und Besucherzentrum verweilten wir noch ein wenig dort auf den Bänken und ließen einfach nur diesen besonderen Ort auf uns wirken, bevor wir wieder auf gleichem Weg zurück auf die 101 fuhren.
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Am frühen Vormittag hatten wir es dann geschafft. Wir hatten Forks erreicht. Bis 2009 war Forks einfach nur ein verschlafenes Nest im Staate Washington, in dem hauptsächlich Waldarbeiter und Holzfäller lebten. Aber seit dem 2009 der erste Teil der Twilight-Saga in die Kinos kam, hat sich das geändert. Twilight spielt zum großen Teil in Forks. Und inzwischen konnte man an jeder Ecke auf Bellas Spuren wandeln. Es wurden sogar Twilight-Touren durch die Stadt angeboten.
Und so ließ es sich dann auch nicht vermeiden, dass wir am helllichten Tag Vampire sahen und zwar in der Tourist-Info.
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Wir haben die Filme gesehen und fanden sie auch ganz nett, aber so große Fans, dass wir auf ihren Spuren durch die Stadt streifen wollten, waren wir dann doch nicht.
Stattdessen schauten wir uns das Timber-Museum an, erkundeten etwas die nähere Umgebung und picknickten.
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Dann machten wir uns auf die Suche nach einem Zimmer und fanden das Forks Motel.
Da es an diesem Nachmittag sehr sonnig und warm war, verbrachten wir den Nachmittag am Pool. Dann kauften wir noch etwas Fleich, Brot und Tomaten ein, denn es gab einen sehr schönen Grillplatz für die Gäste. Bei einer (oder zwei) Flaschen Wein saßen wir noch lange am Feuer. Am nächsten Tag konnten wir es etwas langsamer angehen, denn unser nächstes Ziel lag nur ca. 50 km entfernt.
Nachdem wir eine weitere Nacht in Port Angeles übernachtet hatten, ging es am nächsten Morgen noch einmal in die Stadt. Im Supermarkt wurde für unser tägliches Picknick am Mittag eingekauft.
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Port Angeles ist wie die ganze Gegend hier Indianergebiet. In der Stadt sind überall tolle Stellwände mit Zeichnungen der Ureinwohner aufgestellt, die die Kultur betreffen. Es gibt hier auch einen Fährhafen, mit Verbindungen nach Vancouver Island. Victoria liegt in Sichtweite genau gegenüber.
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Die Route 101 biegt hier vom Meer - bzw. der Strait of Juan de Fuca - ab und führt durch dichten Wald. Bald hatten wir unser erstes Ziel, den Lake Crescent erreicht. Die Straße verläuft über etliche Kilometer am Nordufer entlang.
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und waren dann früh auf unseren Zimmern.
Nach dem Frühstück ging es dann gleich auf die Stichstraße zur Hurrican Ridge. 29 km lang windet sich die Straße auf 1615 m Höhe.
Mit jedem Kilometer, den die Serpentinenstraße ansteigt, wird der Himmel heller, die Wolkendecke riss schließlich auf und gab den Blick frei, auf die verschneiten Berge und tiefen Täler.
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Wir waren bei weitem nicht die einzigen Touristen oben am Besucherzentrum und an den Aussichtsplattformen. Man hatte hier einen fantastischen Blick auf die Bergkette mit dem Mount Olympus.
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Wir schauten uns das Besucherzentrum an und besorgten uns eine Wanderkarte. Zahlreiche Wanderwege starten hier, alle mit tollen Aussichtspunkten. Und hatte ich bis jetzt geglaubt, Hirsche wären scheue Tiere, so hatte ich mich geirrt.
Rundreise über die Olympic-Halbinsel hier beginnt der Highway 101
An diesem Morgen ging es früh los, Auto bepackt, schnell noch gefrühstückt und auf zum Alaskan Way. Ganz in der Nähe des Kreuzfahrtterminals gehen auch die Fähren ab. Wir hatten ein Ticket für 8 Uhr. Es war noch etwas neblig und frisch, beim letzten Blick auf Seattle.
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Eine gute Stunde später waren wir auf Bainbridge Island und verließen in Bremerton die Fähre. Unser erster Stopp war dann in Poulsbo. Ein kleiner norwegischer Ort mitten in Amerika!
Hier wird jedes Jahr das Wikinger Fest und natürlich Mittsommer gefeiert. Der Ort wurde von norwegischen Einwanderern gegründet und die Straßenzüge wurden mit skandinavischem Dekor ausgestattet. Als Fischerdorf hat es natürlich auch eine hübsche Hafenpromenade.
Ganz toll fanden wir die Bäckerei. Wir haben den halben Laden leergekauft.
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Ganz im Norden, am Pazifik bei Sequim, machten wir wieder eine Pause. Wir liefen am total einsamen Strand lang und verspeisten unsere Einkäufe aus der Bäckerei. Dann ging es zu unserem heutigen Etappenziel - Port Angeles.
Tag 2 in Seattle - Die ganz besondere Stadtrundfahrt
Die Travelodge, in der wir übernachtet hatten, hätte zwar keinen Preis für schöne Architektur gewonnen, aber sie hatte saubere Zimmer mit riesigen bequemen Betten, freundliche Mitarbeiter, ein ordentliches Frühstück und war sehr zentral. Und so mussten wir nur einmal um die Ecke gehen, um unser Ziel zu erreichen. Wir hatten diese Gefährte gestern schon gesehen und spontan Tickets für eine Stadtrundfahrt gekauft. (28,--USD).
"Ride the Ducks of Seattle", eine Tour mit Amphibienfahrzeugen zu Wasser und zu Land.
Pünktlich um 11 Uhr konnten wir unser Entchen besteigen. Wir hatten großes Glück mit unserem Fahrer, er hat sehr interessant alles erklärt und war dabei soooo lustig. Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Nach der Fahrt haben wir noch ein wenig gequatscht und dabei stellte sich heraus, dass er auch sehr gut deutsch konnte, weil er 15 Jahre in Kaiserslautern gelebt hatte, nur ca. eine halbe Stunde von unserem Wohnort entfernt. So klein ist die Welt!
Zuerst ging die Fahrt durch down Town Seattle und dann ins Wasser durch die Elliott Bay.
Auf einem der Hausboote wurde "schlaflos in Seattle" gedreht.
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Die erste Starbucks-Filiale kommt aus Seattle (und gibt es immer noch). Nur hier darf noch das ursprüngliche Schild am Laden hängen, mit der barbusigen Mermaid. Im prüden Amerika musste später der Busen von den Haaren bedeckt sein