Hört ihr bitte mit dieser absurden Diskussion in meinem RB auf.![]()
Beiträge von andreaO
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Kleiner Nachtrag.
Meine Schwester und ihre Freundin kamen am Freitag von ihrer Reise mit der Relax zurück. Die Freundin war zum ersten mal auf einer Kreuzfahrt und vollauf begeistert. Sie ist hoffnungslos infiziert und könnte sofort wieder los. O-Ton: was für ein wunderschönes, tolles Schiff.
Einziges kleines Manko für sie: Sie hatte sich extra noch mit neuer schicker Kleidung eingedeckt und war dann etwas enttäuscht, wenn Passagiere sogar in Jogging- und Trekkinghosen abends rumliefen.
Vielleicht gefiel ihr ja auch deswegen die Sauna so gut.
Meiner Schwester hat die Relax auch gut gefallen, sie war ihr aber etwas zu groß und ihr hat die Außenalsterbar gefehlt, die wir selbst nur selten mal besuchen. Ja, die Raucher!
Und sie hat mir von Orten und Dingen erzählt, die wir gar nicht gesehen haben.
Mit ihrer Kabine (irgendwo Deck9) waren sie auch sehr zufrieden, absolut ruhig, keinerlei Geräusche.
Andrea

PS: Für die lauten Nachbarn, die wir zum Glück nur die letzten beiden Nächte hatten, kann das Schiff ja nix. Hatten wir leider auch schon auf anderen Schiffen. Vor allem das Türenknallen finde ich nervig.
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Sonntag, 16. November Gran Canaria
So nun ist er also da, der Tag an dem es wieder nach Hause geht.

Etwas traurig verabschieden wir uns von den beiden Jungs, die jeden Tag unsere Kabine saubergemacht haben und uns immer so nette Haustierchen aufs Bett gesetzt haben.
Ein letzter Blick von Bord aufs Festland, ein letztes entspanntes Frühstück im Atlantik und noch eine letzte Sonnenstunde auf dem Agoradeck sind uns noch vergönnt, bis es wieder zurück ins kalte Deutschland geht.
Etwas Zeit, die Reise Revue passieren zu lassen.
Diese Kombination aus Hotel und Schiff war eine gute Entscheidung. Eine herrliche Woche voller Ruhe und Sonne und einige schöne Unternehmungen auf Gran Canaria und immer mit der Vorfreude aufs Schiff.

Das Reiseziel Kanaren war auch eine gute Wahl. Relativ kurze Flugzeit für relativ schönes Wetter. Und da wir außer Madeira alle Inseln gut kannten hatten wir so gar keinen Besichtigungsstress. Erholung pur .

Die Mein Schiff Relax.
Ich hatte mir ja nach den negativen Berichten hier im Forum schon ein paar Gedanken gemacht, ob sie das richtige Schiff für uns ist. Ja das war sie ! Uns hat sie sehr gut gefallen.
Mit der Zuteilung unserer Kabine 12180 waren wir sehr zufrieden. Zw. Treppenhaus B und C, nahe bei C, ruhige Lage, Raucherbalkon, was uns völlig egal ist. Rauch bemerkt haben wir keinen.
Ist sie nun besser oder schlechter als die 1 - 7?
Weder noch. Sie ist in vielem anders, in einigem aber auch sehr ähnlich.
Auf den älteren Schiffen gefällt uns besser, dass
- sie kleiner sind
- das Pooldeck durch das Deck darüber geschützter bei Wind ist
- es zwei vollwertige Pools gibt
- die einzelnen Orte größer sind. Z.B. Partyfläche auf Deck, Theater, TUI Bar
- es ein Fischrestaurant gibt (mir am liebsten das Gosch)
- man sich nicht zwischen so vielen Programmpunkten, die gleichzeitig stattfinden entscheiden muss
Auf der Relax gefällt uns besser
- das Atlantikrestaurant mit der riesengroßen Fensterfront
- der Bereich um die Rezeption
- die wunderschöne Captainsbar
- die Großzügigkeit im Harbour Garden Restaurant
- die vielen Möglichkeiten zur Unterhaltung
- das La Cage
Und vieles ist einfach vergleichbar. Wir hatten - bis auf den Sturm auf La Palma - Glück mit dem Wetter, was ja auch zum Erfolg der Reise gehört und meist nette Mitreisende. Es waren nur sehr wenig Kinder an Bord, für die unserer Meinung nach die Relax nicht das geeignetste Schiff ist. Das Essen hat uns in allen Restaurants, mit Ausnahme der Osteria (verkochte Spagetti) gut geschmeckt und der Service war überall schnell und freundlich.
Würden wir sie wieder buchen? Ja, wenn die Route passt!
Würden wir wieder eins der älteren Schiffe buchen? Ja, wenn die Route passt!
Würden wir gerne auch wieder eine andere Reederei buchen? Ja, wenn die Route passt.
Probiert sie aus und lasst euch nicht irre machen.
Andrea

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Was ist uns in den letzten 2 Tagen an Bord aufgefallen?
negativ:
- irgendetwas ist seit gestern passiert
. In Teneriffa hat ja die Hälfte der Passagiere gewechselt. Und seit dem hat sich die Atmosphäre an Bord leicht negativ verändert.- bis gestern hatten wir von unseren Kabinennachbarn nichts gehört, gar nichts. Die Neuen sind laut, lassen nachts die Kabinentür krachend zufallen, unterhalten sich lautstark und drehen den Ton am Fernseher auf Maximum.

- die Freundlichkeit und Rücksichtnahme lässt nach. Z.B. im Aufzug wird kaum noch gegrüßt, es wird auch öfter mal gedrängelt

- die Liegenbeleger haben sich rasant vermehrt

- am Abend sieht man jetzt auch in den Restaurants und Bars öfter nackte, behaarte Männerbeine in Shorts und diesen wunderschönen Wandersandalen, wahlweise mit und ohne Socken.
Die Damenwelt ist auch schon mal in Leggins (gerne mit Leoprint) und Flipflops unterwegs. Bis vorgestern waren fast alle am Abend sportlich elegant unterwegs- und auch verstörend:
gestern im La Cage hat es sich dann eine Lady doch etwas zu bequem gemacht. Schuhe aus und Füße auf den Nachbarsessel, der kurze Rock bis zur Hüfte hoch gerutscht, ich könnte euch die Farbe ihres Slips verraten
Nennt mich ruhig spießig, aber so was stört mich


Für all das kann das Schiff natürlich nichts. Aber das Wohlfühlen hängt auch stark von den Mitpassagieren ab.
positiv:
- die Programmauswahl an Bord ist riesengroß und vielfältig
Musik, Shows, Vorträge, Theater, Sportstunden, Kreativkurse, Wellnessangebote, Shoppingerlebnisse, Kulinarik, selbst Glücksspiel.
Natürlich hat man nicht an allem Interesse, trotzdem reicht ein Urlaub nicht aus, um alles zu testen was einen interessieren könnte.
- das gesamte Personal ist gleichbleibend nett, freundlich und oft auch lustig.
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Samstag, 15. November Lanzarote
Lanzarote ist die Kanarische Insel, die wir am besten kennen. In 2 langen Landurlauben waren wir einmal im Norden und einmal im Süden überall gewesen. Und vor einiger Zeit waren wir noch einmal während einer Transatlantikkreuzfahrt mit der Familie hier. Damals hatten wir ein Auto gemietet und unserer Family das Wichtigste gezeigt. Im Timanfaya Nationalpark (ein MUSS für jeden der noch nie auf Lanzarote war) waren wir schon 3 Mal. Wir kennen jede Bodega an der Weinstraße, jeden schönen Strand, Arrecife und alles von Manrique. Also was unternehmen wir denn nun heute am letzten Tag unserer Kreuzfahrt?
Wir bleiben einfach mal an Bord, genießen das leere Schiff, das wir ja morgen leider schon wieder verlassen müssen. Gestern lagen schon die Kofferanhänger auf dem Bett und ab diesem Moment fühle ich mich immer ein bisschen wehmütig. Das Wetter lässt einen Badetag zu, es ist sonnig und 25 Grad warm.
Am Pool habe ich mal ein paar Fotos von Schattenplätzen gemacht, weil das ja hier auch immer Thema war. Ich finde es gibt genug.
Diese Sonnenschirme stehen jetzt auf beiden Seiten der Reling und unter dem Dach sind auch immer Plätze frei. An einem Seetag sollte man natürlich nicht mittags um 12 kommen.

Aber heute ist es herrlich leer. Man könnte meinen die Relax wäre unsere Privatjacht.

Wir verbringen einen entspannten Vormittag am Pool. Wandern nochmal über alle Außendecks. Es gibt auch am letzten Tag überall noch Ecken die wir nicht gesehen haben. Wir liegen faul in der Sonne, schwimmen, lesen, träumen einfach ein wenig vor uns hin. und beobachten das geschäftige Treiben im Hafen.
Mittags probieren wir mal die Teigtaschen am Poolbistro. Auch dazu sind wir bis jetzt noch gar nicht gekommen. Lecker!
Den Nachmittag verbringen wir im Wellnessbereich und in der Sauna. An den Seetagen war es mir hier etwas zu voll. Dann noch ein Stündchen ins Gym und der letzte Urlaubstag neigt sich dem Ende zu.
Am Abend sind wir früh zum Essen im Atlantik und bekommen wieder einen schönen Tisch. Einmal muss ja auch das Menü im Bild festgehalten werden.
Im Theater gibt es heute die ABBA Show. Wir gehen zur 2. Vorstellung um 21.30 Uhr. Auch wieder sehr beliebt, also eine halbe Stunde vor Start da sein. Schön, dass man wieder ein Getränk mitnehmen kann. Dann noch einen letzten Absacker an der Agora Bar. Hier sind wir abends, wenn das Wetter mitspielt, am liebsten. Bis kurz vor Mitternacht wird Jazzmusik gespielt.

Wir sind schon auf dem Meer in Richtung Las Palmas.
In der Kabine müssen wir wieder unser Bett vom blinden Passagier befreien.
Andrea
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Freitag, 14. November Teneriffa
Es erwartet uns ja noch ein 2. Tag auf Teneriffa. Beim Blick vom Balkon stellen wir fest, dass das Wetter es wieder gut mit uns meint. Die Sonne strahlt und es ist schön warm. Da Deck 5 des Atlantikrestaurants heute geschlossen ist, versuchen wir mal das Frühstück im französischen Bistro. Leider können wir nicht draußen sitzen, da auf dieser Seite die Balkone gereinigt werden. Aber auch drinnen ist es angenehm leer und ruhig. Mir gefällt die Auswahl hier. Obst, Käsebaguette und ein Croissant, mehr brauche ich nicht zum Frühstück. Mein lieber Mann ist nicht so überzeugt. Er meint einmal mir zuliebe hier frühstücken ist ok, muss aber nicht öfter sein.

Bevor wir von Bord gehen, möchte ich noch zum Tabata Kurs, der auch ganz gut ist. Dann noch ein paar Runden schwimmen und dann wollen wir noch einmal los. Unser Ziel ist das Palmetum, ein Palmengarten der auf Fotos sehr schön aussieht und auch zu langen Spaziergängen einlädt. Wir fahren mit dem Taxi dort hin und: der Park ist geschlossen, Bauarbeiten.

Direkt daneben ist der Park Maretimo. Wir hatten erst überlegt, ob wir Badesachen mitnehmen und mal reingehen. Gut, dass wir es nicht gemacht haben, denn der Park ist zur Hälfte geschlossen.
Die andere Hälfte sieht zwar schön aus, aber dafür hätte ich den Eintrittspreis nicht bezahlt.Aber wenn im Sommer alles geöffnet ist, auch der andere Teil mit den Wasserfällen und dem Restaurant, ist es bestimmt schön hier.
Wir laufen weiter am alten Castillo San Juan vorbei
zum neuen Auditorio, dem Opern- und Theaterhaus von Santa Cruz. Es erinnert mich ein wenig an Sydney.

Auf der schönen Terrasse trinken wir einen Kaffee mit Blick aufs Meer und die hohen Wellen.
An der Hafenpromenade - leider direkt neben der Hauptverkehrsstraße - laufen wir zurück bis zur Plaza de Espana und schlendern noch ein wenig durch die Einkaufsstraßen. Mit einigen Tüten beladen kommen wir zurück aufs Schiff.
Santa Cruz hat einige Highlights zu bieten, unser Lieblingsort auf Teneriffa wird es aber nicht.
Vor dem Abendessen im Atlantik, wo wir heute das Glück haben an einen der begehrten Zweiertische direkt am großen Heckfenster geführt zu werden,
hören wir uns noch den Vortrag des Lektors über Lanzarote an. Danach ist mal wieder Party auf dem Agora Deck. Es ist ziemlich voll heute Abend, aber als wir an der Bar 2 Drinks holen möchten, werden gerade zwei Barhocker frei. Glück gehabt und einen tollen Überblick.
Wir bleiben nicht sehr lange, denn im La Cage tritt heute Ryan Sommerfield auf mit so richtig schnulzigen, alten, schönen Swingsongs.
Das Konzert beginnt eine halbe Stunde später und wir bekommen noch Plätze in der Nähe der Bühne. Die Stimmung ist hier heute richtig gut und mit einem Glas Rotwein lassen wir den Abend ausklingen.
Nachts habe ich vom Bett aus dann noch diesen tollen Ausblick.
Einfach immer wieder schön so ein Sonnenaufgang auf dem Meer.

Andrea

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Die Altstadt hat einige schöne Gebäude und Geschäfte, aber so richtig packt sie uns nicht.
Wir beschließen den Rest zu Fuß zu gehen und laufen durch eine der großen Einkaufsstraße zurück auf die Plaza de Espana.
Zum Glück ist wenigstens das Wetter wieder besser geworden. Auf der Plaza suchen wir den See vergeblich. Er ist trockengelegt, um den Weihnachtsschmuck aufzubauen.
Von hier aus muss man nur noch auf die andere Straßenseite und ist dann auch schon fast wieder am Hafenterminal.
Santa Cruz hat uns nicht so begeistert, wie die anderen Häfen. Beim Lesen des Reiseführers hatte ich mir mehr von der Stadt versprochen. Vielleicht lag es aber auch am bescheidenen Wetter am Mittag oder der Sehnsucht nach La Palma?

Jetzt scheint wieder die Sonne und wir hoffen, dass es so bleibt. Denn am Abend ist nochmal Party auf Deck. Die Seekarte wird verlost und uns erwartet das Schokofrüchtebuffet. Vorher gehen wir noch ins französische Sur Mer Bistrot zum Abendessen. Wir haben keine Wartezeit. Das Essen ist geschmacklich sehr gut. Der Service ist freundlich aber sehr langsam. Von unserem Platz haben wir einen guten Blick auf die laaaange Schlange vor der Taverna. Also das würde ich mir jetzt nicht antun.
Dessert gibt es heute nicht, sonst geht leider kein Schokospieß.

Andrea

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Donnerstag, 13. Dezember Teneriffa
Ein wenig schade finden wir es schon, dass wir nicht auf La Palma sein können. Auf dieser Insel waren wir noch nicht und es hätte so viel zu entdecken gegeben. Teneriffa hingegen kennen wir von verschiedenen Landurlauben sehr gut und möchten deswegen keinen großen Ausflug machen. Eigentlich ist Santa Cruz das einzige, was wir noch nicht kennen.
Deswegen haben wir keine Eile und gehen erst einmal in aller Ruhe zum Lachsfrühstück ins Atlantik. Wir überlegen uns einen Plan für den Tag und beschließen Karten für den Hop-on-Hop-off Bus zu kaufen. Wir laufen zur Plaza de Espana und dort ist auch die erste Haltestelle für den Bus. Das war schnell und einfach. Wir haben einen schönen Platz oben ganz vorne und beschließen erst einmal eine halbe Runde durch die Stadt sitzenzubleiben.
Am Parque Garcia Sanabria steigen wir erst mal aus und schlendern durch den Park.
Zu sehen gibt es viele Kunstwerke und schöne Pflanzen.
Der Park ist nett aber nicht sehr groß. Leider fängt es auch schon wieder etwas zu regnen an. Wir fahren mit dem nächsten Bus weiter bis zur Markthalle Mercado Senora de Afrika.
Lieber Fisch oder Kuchen ?

Draußen stehen schon die Busse bereit und wir fahren weiter bis in die Altstadt und zur Iglesia de la Conception.
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Am Seetag bei stürmischem Wetter ist uns aufgefallen:
negativ
- bei Seegang wird so viel Wasser aus dem Pool gelassen, dass man nicht mehr richtig schwimmen kann. Mir ging es nur noch bis zum Oberschenkel
- die Atlantik-, TUI- und Streetart-Bar waren am Abend sehr voll
- Theater bei White Night auch sehr voll
- eine Vorstellung im La Cage spontan zu buchen ist nicht möglich, alles ausgebucht.
positiv
- die Captains Bar ist ein wunderschöner Ort zum Entspannen (Kaffee und Cocktails sehr gut!)
- auch in der Barista- oder der Chalet-Bar kann man gemütlich sitzen
- auch bei schlechtem Wetter gibt es so viel zu tun, dass der Tag nicht lang genug ist
- die 4 Meter-Wellen haben wir fast gar nicht gespürt. Das Schiff liegt trotz seiner Größe gut im Wasser und schaukelt kaum
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Mittwoch 12. November Seetag
Seitdem wir Madeira gestern Abend verlassen haben, schaukelt das Schiff ganz ordentlich. Es sieht gar nicht so aus, aber die Wellen sollen 3 - 4 Meter hoch sein.
Da es aber schön warm ist gehen wir nach dem Frühstück im Atlantik Restaurant erst mal auf Deck.
Leider wird der Wind immer stärker und es wird ungemütlich draußen. Wir gehen rein und schlendern innen noch etwas durch das Schiff. In der Captain Bar bleiben wir hängen. Wir finden diese Bar sehr schön, tolle Atmosphäre, Rundumblick aufs Meer, Ruhe und leckere Getränke.
Und dann meldet sich der Kapitän. Auf La Palma gibt es für morgen Sturmwarnung und er kann dort leider nicht anlegen.

Er fährt direkt nach Teneriffa und dort werden wir 2 Tage liegen. Schade, aber Sicherheit geht natürlich vor und durch den Sturm möchte ja auch keiner durch. Um 13 Uhr ist wieder Lektorenvortrag und da können wir uns schon einmal auf Teneriffa einstimmen.
Den Nachmittag vertrödeln wir ganz gemütlich, machen etwas Sport, lesen auf unserem Balkon und freuen uns auf den Abend.
Ca. halb 6 holen wir uns an der Bar ein Getränk und gehen ins Theater. Eine halbe Stunde später tritt Perry Paul mit seinen Handpuppen auf. Und in seine Mauskatze habe ich mich sofort verliebt.

Danach ist natürlich eine Warteschlange vor dem Atlantik. Wir stellen uns aber an, denn wir haben richtig Hunger. Ungefähr 15 Minuten später werden wir an unseren Tisch geführt und eines meiner Highlights wartet auch noch. Heute Abend ist das Käsebüffet aufgebaut.

Leider fällt dem schlechten Wetter auch die White Party auf dem Agoradeck zum Opfer. Sie wird ins Theater verlegt. Die Tanzfläche direkt vor der Bühne ist rappelvoll und die Stimmung ist auch gut. Sieht schon toll aus, wenn alle ganz in weiß gekleidet sind. Es macht aber natürlich draußen viel mehr Spaß und so bleiben wir auch nicht allzu lange.
Auf der Kabine erwartet uns dann mal wieder eines der Tierchen, die uns jeden Tag besuchen.
Gute Nacht
Andrea

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im Atlantik gibt es fast nur 2er, 4er und 6er Tische.
Wenn ihr für 3 gebucht habt, ist bestimmt ein 4er-Tisch für euch gebucht.
Und wenn ihr auf Madeira in den Botanischen Garten wollt, braucht ihr keinen Schiffsausflug. Einfach zur Seilbahnstation gehen (ggf. mit dem Shuttle dort hin) und rauf fahren. Als wir dort waren kam hinter uns eine Gruppe von MS die sich auch wie alle anderen in der Schlange anstellen mussten. Viel länger als wir, weil wir eher da waren. Achtung: Oben ist nicht gleich der Botanische Garten, sondern der Tropical Garden. Um in den Botanischen Garten zu kommen, müsst ihr oben in die andere Seilbahn umsteigen. Ist aber alles ganz easy.
Andrea
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Es ist ja immer noch der 11. November. Und ratet mal, was für den Abend auf dem Programm steht?
KARNEVALSPARTY auf dem Agoradeck.
Obwohl wir ja aus einer Karnevalshochburg kommen, steht uns hier auf dem Schiff jetzt aber nicht der Sinn danach. Und leider, leider haben wir auch ganz zufällig kein passendes Kostüm dabei.
Aber man glaubt es kaum: An der Rezi begegnet mir ein Scheich, im Aufzug steht eine Prinzessin und auf dem Weg zur Bar sehen wir noch einen Seemann in Begleitung eines Bären!Nach dem leckeren Mittagessen haben wir auch keinen Hunger auf ein großes Menü und so gehen wir abends mal in den Harbour Market. Peter stellt sich etwas am Wok zusammen und mir steht der Sinn einfach nur mal auf etwas Brot, Salat und Käse. Um 20 Uhr gehen wir dann in die Blaue Flora und möchten uns die Show des Comedian Bätz anschauen, die in 15 Minuten beginnt. Aber keine Chance. Eine Viertel Stunde vor Beginn findet hier nicht mal mehr eine Maus einen Platz.
Im Theater ist heute Dinner Varieté, für welches man Karten erwerben musste.Also drehen wir noch eine Runde durch die Bars und Treffen in der Street Art Bar Bekannte aus dem Hotel. Die Live-Musik hier gefällt uns auch und so bleiben wir noch auf ein oder zwei Drinks. Um 22.30 Uhr wird die Comedianshow noch einmal wiederholt und diesmal haben wir Glück und ergattern noch 2 freie Plätze.

Negativ ist uns heute aufgefallen:
- ist man nicht wenigstens eine halbe Stunde vor Beginn im Theater oder der Blauen Flora, gibt es bei begehrten Programmen keinen Platz mehr
positiv war:
- die meisten Shows werden nochmal wiederholt
Andrea

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...... weiter geht es mit Madeira
nachdem wir den Park verlassen haben, trinken wir noch eine Kaffee in der Bar neben der Seilbahnstation und genießen den tollen Ausblick, bevor wir wieder hinab schweben. Wir haben uns gegen die Korbschlitten entschieden, weil auch hier die Warteschlangen sehr lang ist.
Unten angekommen besuchen wir noch die Markthalle.
Wir lieben es, durch diese bunte Pracht zu schlendern und auch mal was Exotisches zu probieren.
Dann suchen wir die Rua Santa Maria. Von den schönen Haustüren gibt es im Forum ja schon so viele Fotos und jetzt wollen wir sie auch einmal selbst sehen.
Aber hier gibt es nicht nur schöne Haustüren, sondern auch sehr gute Restaurants.
Leider kann ich euch kein Foto von dem leckeren Fleischspieß zeigen. Es war sehr gut besucht und überall sind fremde Leute mit drauf.
Gut gestärkt gingen wir weiter durch die Gassen der Altstadt, besuchten die Kirchen und das Rathaus. Von außen oft unscheinbar, von innen sehr prachtvoll.
Und obwohl es ja erst Anfang November war, war überall schon üppiger Weihnachtsschmuck.
Schade, dass wir nicht über Nacht hier sind.
Auf dem Rückweg zum Schiff laufen wir noch durch den Santa Catarina Park. Wir bewundern bunte Blumen und große Palmen.
Genau gegenüber dem CR7 Museum kommen wir wieder raus, machen noch ein Foto vom wenig hübschen Ronalde und der sehr hübschen Marina.
Und dabei stelle ich fest, dass wir die Blandy`s Wine Lodge verpasst haben. Wir wollten doch noch Madeira Wein probieren.

Zum Umkehren sind wir aber zu platt. Also noch ein Grund mehr, noch einmal wieder zu kommen.

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vor allem am Morgen ist die Laufbahn gut zu nutzen. Es sind auch meistens nur Walker oder Läufer unterwegs.
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Dienstag, 11. November
Wir sind heute auf Madeira. Auf diese Insel hatten wir uns am meisten gefreut, denn wir waren beide noch nie hier.
Ich bin kein Freund der Berge, ich mag da weder hochklettern und schon gar nicht mit dem Auto rauf fahren.
Die ganz hohen keine ich auch nur aus dem Fernsehen. Bei den Bergrettern passiert in dieser unwegsamen Gegend alle 5 Minuten etwas ganz Schreckliches!
Deshalb kam ein Landurlaub nie in Frage, aber sehen möchten wir die Blumeninsel natürlich gerne. Um uns nicht zu verzetteln haben wir uns bewusst dafür entschieden, nur in Funchal zu bleiben. Und auf schönes Wetter haben wir auch gehofft und es auch bekommen. Es sind 21 Grad, Sonne und Wolken im Wechsel.Da wir viel vorhaben, gibt es nur ein schnelles Frühstück im Mein Schiff Bistro. Hier gibt es eigentlich alles was man braucht und es ist schön ruhig.
Runter vom Schiff laufen wir an der schönen Hafenpromenade entlang. Obwohl es noch etwas neblig ist, entscheiden wir uns dafür gleich mit der Seilbahn hoch nach Monte zu fahren. Das hat sich als sehr gut herausgestellt. Wir haben ca. 15 Minuten angestanden. Als wir fast beim Einstieg waren, war die Schlange schon 4 x so lang. Darunter auch eine geführte Gruppe von der Relax.

Wir finden, die Seilbahnfahrt ist schon ein Erlebnis, man hat wunderschöne Ausblicke.
Wir möchten in den Tropical Garden. Den Tipp habe ich hier im Forum gelesen und es ist wirklich wunderschön hier. Ich mache gefühlt 1000 Fotos.
Man sollte hier gut zu Fuß sein. Es geht über Treppen und Brücken stetig bergab und das ganze muss man dann auch wieder hoch laufen. Nichts für Kinderwagen.
Der Park ist wunderschön. Man könnte den ganzen Tag hier verbringen. Aber wir haben ja auch noch so viel vor.
geht nachher weiter....
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So dann nochmal. Am Seetag ist uns auf der Relax aufgefallen:
negativ:
- obwohl es genug Liegen über die Decks verteilt gibt, Liegenreservierer sind trotz Verbot unterwegs

- manche Eltern nehmen ihre Kleinkinder, obwohl sie noch Windeln tragen, mit in den Pool.
Auch das ist nicht erlaubt- bei voller Fahrt ist es zugig auf dem Pooldeck
- der Neue Wall ist langweilig
positiv:
- es gibt genug Liegen, auch im Schatten

- beim Griechen war es gut

- das Unterhaltungsprogramm ist sehr vielfältig, man hat die Qual der Wahl
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wir waren ab und zu mal im Theater oder in der Blauen Flora.
Es ist richtig, dass manchmal Termine in die Abendessenszeit fallen. Du musst immer vorher im Tagesprogramm schauen und wenn du ins Theater möchtest, entweder vorher oder nachher essen gegen. Oft ist auch zwei mal eine Vorstellung. Z.B. 18.00 und 22.00 Uhr und auch gleichzeitig in der Blauen Flora wieder eine andere. Und draußen ist Livemusik oder Party. Das Konzept ist: sucht euch das für euch Passende raus und seid nicht alle gleichzeitig an einem Ort. Manchmal etwas schwierig, wenn viele das gleiche möchten.

LG Andrea
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Wir waren 2 x beim Griechen und es war immer gut.
Ich hatte einmal Pasta mit mediterranem Gemüse - sehr lecker und einmal Hähnchenspieß mit Pommes. Die Pommes hätten noch ein bisschen krosser sein dürfen, aber ansonsten auch gut. Was mein Mann hatte, weiß ich nicht mehr. Ihm hat es aber auch geschmeckt. Bei Knorpel ist er sehr empfindlich, dass hätte er sofort reklamiert.
Wir waren allerdings immer mittags dort. Kein Anstehen, nicht voll netter Service. Abends standen hier immer lange Schlangen vorm Eingang.
Was aber stimmt, die Stühle sind nicht wirklich bequem. Beim 2. Mal draußen war das besser.
LG Andrea
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Saedis ,
Das Schiff war ausgebucht. Nagel mich nicht auf Zahlen fest, ich glaube 3900 Passagiere, davon 80 Kinder

Aber es macht halt schon einen Unterschied, ob in den Schulferien noch überall Kinder im 3. und 4. Bett mitreisen.
LG Andrea
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Montag, 10. November
Heute ist Seetag. Wir sind auf dem Weg nach Madeira. Nach dem Aufwachen checken wir kurz auf dem Balkon das Wetter. Sonne, ein paar Wolken und schon über 20 Grad.
Dann nichts wie raus. Zuerst zum Kaviarfrühstück ins Atlantik und dann aufs Sonnendeck.Zum Frühsport ist erst mal schwimmen angesagt (für mich, Peter liegt faul, er nennt es relaxt,
in einer der Sonnenmuscheln.Ich gehe erst mal auf die Kabine zum duschen. Mit nassen Haaren und Badesachen ist es im Fahrtwind doch zu kühl und ich möchte auch noch zum Lektorenvortrag über Madeira ins Theater. Danach geselle ich mich noch ein wenig zu meinem relaxten Mann und darf gleich den Lektorenvortrag wiederholen. Nicht aufstehen wollen, aber doch alles wissen wollen.
Nach und nach wird es voller auf dem Sonnendeck. Als wir zum Mittagessen gehen, freut sich ein junges Paar über die freiwerdende Muschel. Mittags am Seetag hat man da nur selten Glück.
Wir wundern uns noch kurz über die große Menschenschar, die über Deck wandert. Es ist ein Informationsrundgang. Das machen wir doch lieber alleine für uns.

Mein Mann möchte gerne zum Griechen Mittagessen gehen. Ohje, da hab ich doch auch so einiges gelesen: lange Schlangen, schlechtes Essen. Ich sag mal lieber nix. Und siehe da: keine Schlange, netter Service, wir bekommen einen schönen Tisch am Fenster und das Essen schmeckt.



Zum zweiten Vortrag des Lektors über La Palma gehen wir gemeinsam (das Theater war beide Male fast voll) und erkunden die Innenbereiche des Schiffs. Gesehen haben wir noch lange nicht alles. Die Einkaufspassage Neuer Wall ist nicht so unser Ding (war sie aber auf anderen Schiffen auch nicht). Gesehen haben wir nur Schmuck, Luxusuhren und Designerhandtaschen. Wer`s braucht.

Ach ja, mit Zigaretten unterm Arm liefen auch einige rum.
Die Innenbars gefallen uns. Die TUI Bar hat rund um die Uhr geöffnet und das nutzen auch schon viele eifrig, der Alkohol fließt.

Ein bisschen Sport muss auch noch sein. Im Fitnessraum ist es voll. Manchmal wartet man ein wenig auf ein Gerät. Aber alles im grünen Bereich. Es ist halt Seetag und wir haben ja auch Zeit.
Abends gehen wir wieder ins Atlantik. Um 7 steht eine kleine Schlange vor dem Eingang und so nehmen wir erst noch einen Aperitif an der Atlantikbar. 45 Minuten später hat sich die Schlange aufgelöst und wir gehen entspannt zum Esse. Wieder ein schöner Tisch, wieder sehr netter Service und ein gutes Menü.
Als wir rauskommen, sind innen die Bars gut besucht und es ist nicht so einfach einen Platz zu bekommen. Wir gehen raus an die Agora Bar. Auch hier ist es voll, aber zu zweit findet man immer was. Ein Saxophonist spielt Lounge Musik und wir genießen den Abend unterm Sternenhimmel. Gegen Mitternacht ist dann Land in Sicht. Wir erreichen Madeira.

Das Einlaufen beobachten wir vom Balkon und freuen uns auf den neuen Tag. Hier waren wir beide noch nie.
Andrea
