es war wirklich traumhaft. Einfach viele gute Wünsche an den "Wettergott" schicken. Beim Buchen im Oktober 2016 habe ich einfach drauf vertraut, dass es gut werden wird. Das es natürlich so fantastisch wird, das konnte ich mir nie vorstellen. das war einfach pures Glück.
Der Norden bietet wirklich sehr viel. Mein Mann war davor auch skeptisch und nun sagt er, wann gehen wir wieder....
Ich habe gestern in der ARD Mediathek "Land zwischen Oder und Newa" Die baltische Ostseeküste Teil 2 angeschaut - sehr sehenswert. Es gibt hier drei Teile, die die Ostsee-Gegend sehr gut beschreiben. In Teil 2 kommt auch Herr Meyer vor, der mit uns den Ausflug zur kurischen Nehrung gemacht hat.
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Unser Platz war leider außerhalb, da die MS Europa den Platz in der Stadt einnahm.
Die vier Eckpfeiler der lettischen Wirtschaft sind Landwirtschaft, Chemieindustrie, Logistik und Holzverarbeitung.
Die Bedeutung der Holzindustrie von Lettland haben wir gleich erleben können, als wir in Riga anlegten. Der Halteplatz befand sich ca. 15 km außerhalb der Stadt, mitten in einem Holzhafen, soviel riesige Stapel von Holz in jeglicher Form habe ich selten gesehen.
Wir nahmen den TUI-Shuttle, eine andere Möglichkeit gab es glaub nicht. Habe keine Taxen oder so gesehen. Außerhalb gibt es eine Bushaltestelle, jedoch mindestens 1 bis1,5 km entfernt, ich denke es war die Buslinie Nr. 3.
Der Shuttlebus fuhr ca. 25 min und hielt direkt zentral am Ufer der Düna in der Nähe des Rigaer Schloß.
Wir wurden gleich von 2 konkurrierenden Hop on Hop off Unternehmen "überfallen", jeder hatte das Bessere, den besseren Bus, die bessere Strecke, den besseren Preis. Schließlich bezahlten wir pro Erwachsenem 13 Euro.
Praktischerweise fuhren wir auch gleich alle 3 Routen nacheinander ohne Stop ab, dies dauerte dann insgesamt knapp ca. 2 Stunden. Es war sehr heiß und ich war froh, dass wir früh von Bord gegangen waren.
Hier Eindrücke unserer sehr schönen Busfahrt durch das schöne Riga mit vielen wunderbaren Jugendstilvillen. Leider war das Fotografieren aus dem Bus nicht so einfach und ich habe dadurch nicht so viele Fotos. Es lohnt sich auf jeden Fall.
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Danach schlenderten wir durch die wunderschöne Altstadt und besichtigten die Zeppelinhallen, die heute Markthallen sind, getrennt nach Fleisch, Gemüse, auch außerhalb gibt es viele Stände, v.a. Blumen ….. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir aus der Zeppelinstadt am Bodensee kommen und dies war für mich ein Muss dorthin zu gehen.
liebe Bodenseesonne Sonja , vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich bin schon ganz gespannt aus Sankt Petersburg
Euer Ausflug in Klaipeda und die Kurische Nehrung liest sich wirklich gut - für uns habe ich bisher einen TUI-Fahrradausflug angedacht, ich denke mal so kann man die Gegend auch gut "erkunden"
LG annchristin
Radeln ist sicherlich auch toll.
Zu Bedenken ist, dass es bis Nida mindestens 50 km sind , wir waren am Rückweg 1 Stunde unterwegs mit dem PKW....
Herr Meyer hat uns dazu sehr viel über das Land und die Menschen erzählt.
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Vierzig Jahre seines Lebens widmete der Künstler der Wiederbelebung der Volkskultur des Kurenlandes, welche in den Nachkriegsjahren gezielt vernichtet wurde, besonders hegte er ihre deutlichsten Symbole: Kurenkreuze, Kurenwimpel, Kurenkähne, architektonische Elemente der Fischerkaten (Giebelbretter und Giebelzier). Fundiertes Verständnis der Welt der Urbewohner der Kurischen Nehrung inspirierte Jonušas, sich mit dem Projekt der Sanierung des verwüsteten Niddener Friedhofs zu befassen und die hölzernen Stelen – Kurenkreuze – wiederherzustellen. Er gehörte zu den Alleresten, die ein ganz besonderes Phänomen der kurischen Volkstradition untersuchten, die Kurenwimpel. Er stellte eine Sammlung ihrer Zeichnungen zusammen und gestaltetete mit dem Maler Rimantas Dichavičius das erste Buch über Kurenwimpel, welches jedoch von den Sowjetbehörden keine Druckerlaubnis bekommen konnte. Darüber hinaus sammelte Jonušas Gegenstände für das Geschichtsmuseum der Nehrung. Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens hat Jonušas zusammen mit dem Ingenieur Henrikas Mališauskas nach den Bauzeichnungen, die er von einem Museum in Bremerhaven bekam, das erste traditionelle Fischerboot in den Nachkriegsjahren – den Kurenkahn – gebaut. „Das soll meine Danksagung sein an die, die hier geboren wurden, hier aufwuchsen und mit diesem Boden zusammenwuchsen”, so Eduardas Jonušas. Eduardas Jonušas war nicht nur Retter des ethnographischen Nachlasses der Kurischen Nehrung, sondern auch ein Künstler. Seine erste Plastik – eine dekorative Komposition “Neringas Tor” an der Neringa-Einfahrt – verkörpert die deutlichsten Symbole dieser Gegend: drei Segel mit Kurenwimpeln.
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Susanne Trolline ich hoffe, ich darf dich hier nennen, hatte schon zu Beginn unserer Tour gefragt, ob wir auch etwas Typisches essen könnten. Sie hatte eine leckere Rote-Beete Suppe im Fernsehen bei wunderschön gesehen. Und im Gespräch kamen wir noch drauf, dass es in Litauen auch Zeppeline zum Essen gibt (wir kommen aus der Zeppelinstadt am Bodensee ). So kehrten wir in Nidda in einem netten Gasthaus ein und saßen wunderbar im Garten.
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und das Thomas Mann Haus, der sich hier eine Sommerresidenz erbauen ließ.
1929 bekam Thomas Mann nach einem Aufenthalt in Königsberg den Tipp sich die Kurische Nehrung anzuschauen und war so begeistert von der Großartigkeit der Landschaft, dass er dem den Auftrag zum Bau eines Sommerhauses gab. Das Haus wurde am Hang einer großen Düne auf dem „Schwiegermutterberg“ gebaut.
Thomas Mann verbrachte dort vor der Emigration mit seiner Familie die Sommerferien von 1930 bis 1932.
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Einen kleiner Schwenk über die Altstadt machte Herr Meyer auch noch mit uns.
Mitten auf dem Theaterplatz steht die Statue des Ännchen von Tharau. Damit hat man seinem Schöpfer Simon Dach, einem Sohn der Stadt, ein Denkmal gesetzt.
Während unserer Fahrt entlang einer ziemlich geraden Straße (es wird ordentlich schnell gefahren) durch den Bergkiefernwald informierte uns Herr Meyer sehr umfangreich; zum Beispiel erzählte uns er die Sage zur Entstehung der kurischen Nehrung:
In alter, alter Zeit, so berichtet die Sage,
lebte am Ostseestrand eine schöne Jungfrau mit
goldblonden Zöpfen - die Riesin Neringa.
Sie liebte die Fischer und half ihnen auf jede nur erdenkliche Weise. Und wenn
der Sturm ihre Boote zu versenken drohte, half sie ihnen, sicher die Ufer der
damaligen vielen kleinen Inseln zu erreichen.
Dies erboste den Meeresgott Bangputis ("Wellenbläser") und er ließ es
das ganze Jahr hindurch stürmen. Da beschloss sie einen langen Wall zu bauen,
um das Meer nah der Küste vor Sturm und Wellen zu schützen. In ihrer Schürze
schleppte sie gewaltige Mengen Sand heran und schüttete einen hundert Kilometer
langen Damm auf, der das heutige Haff vom offenen Meer abtrennte. So schuf sie
den Fischern ein sicheres Gewässer, damit sie nicht mehr auf die gefährliche
Ostsee hinausfahren mussten. Zwölf Tage lang tobte der Meeresgott gegen den
Wall an. Doch als er nichts ausrichten konnte, da verstummten Sturm und Wellen.
Und die Fischer entlang der Küste gaben dem schützenden Sandwall aus
Dankbarkeit den Namen der Riesin: Neringa.
Der Verwaltungsbezirk Neringa
besteht aus den vier Dörfern Preila, Juodkrante,
Pervalka und Nida
mit insgesamt etwa 3.600 Einwohnern.
Wir fuhren durch Juodkrante (Schwarzort) mit einer Backsteinkirche:
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Weiter ging zu den toten Dünen. Diese Dünen haben früher ganze Dörfer begraben. Herr Meyer ließ uns aussteigen und vereinbarte in 1 Stunde einen Treffpunkt. Dann ging es los. Zuerst dachte ich noch, da hoch, das geht ja, zuerst waren auch noch Holzplanken ausgelegt, aber dann kam nur ein Absatz und es ging weiter hoch und das bei über 30 Grad. Schweißtreibend, aber sehr sehr beeindruckend und wunderschön. Wir dachten teilweise ein wenig, wir sind in der Wüste.
Die Nehrung trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Die mit 3,8 km breiteste Stelle befindet sich beim Bullwikscher Haken, vier Kilometer nordöstlich von Nidden, dem Grenzort des litauischen Teils. Die schmalste liegt bei der Siedlung Lesnoi am südlichen Ende de Nehrung und ist nur 380 m breit.
Im Jahr 2000 wurde die Kurische Nehrung von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt
Die Uhren waren in der Nacht um 1 Stunde nach vorne gestellt worden.
Um 4:37 Uhr kam der Lotse an Bord. Für mich jeden Morgen etwas Besonderes und irgendwie wache ich da auch immer auf.
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Wir fuhren in das Haff ein kurzes Stück ein und machten an der Pier Fest.
Um 6.oo Uhr begrüßte auf der Pier eine litauische Volksgruppe die Mein Schiff 4 mit volkstümlichen Weisen. Leider habe ich nur ein Video gemacht, dies kann ich ja hier nicht einstellen. Das war wirklich ein sehr fröhlicher musikalischer Gruß am Morgen.
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Dank Sonja FiLu konnten wir an einer wunderbaren fast 7-stündigen Fahrt übe die kurische Nehrung teilnehmen.
Sie hatte bei Herrn Meyer, einem gebürtigen Fehmarnern, der nun seit 10 Jahren auf der Nehrung lebt, eine private Tour in einem Kleinbus gebucht. Mit uns, meinem Mann und mir, waren noch die 4-köpfige Familie von FiLu und Trolline Susanne und ihr Mann an "Bord".
Es war so interessant und ein toller Tag, ich bin immer noch überwältigt. Konnte ich mir davor doch so gar nichts vorstellen unter Klaipeda und der Gegend dort..
Es war schon am Morgen seeehr heiß und schwül.
Wir fuhren zunächst zum Fähranleger zur Fähre, die von den Einheimischen "schneller" befahren werden dar. Es gibt extra Spuren. Hier wurden wir nach Smiltyne hinüber gebracht.
Danach muss noch Eintritt in den Nationalpark der kurischen Nehrung bezahlt werden.
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Wir hatten einen Parkplatz direkt am Ostseekai reserviert und dies klappte auch wirklich hervorragend.
Ruck zuck konnten wir zu Fuß zum Terminal gehen, dort die Koffer abgeben und die ersten Eindrücke des Schiffes auf uns wirken lassen.
Über den Aufzug gleich links im Terminal gingen wir nach oben in den Wartebereich, die Anspannung und Freude wurde immer größer.
Bald schon waren toto74 Torsten und Rebecca da und wir konnten uns nach fast 1 Jahr wieder begrüßen. Hatten wir uns doch bei unserer letztjährigen Kreuzfahrt kennengelernt. Wir lernten dort im Wartebereich auch noch weitere Forumsmitglieder kennen, die sich auch schon am Tage vorher in Kiel getroffen hatten.
Dann ging es gegen 12 Uhr auch schon mit dem Check-in los und 12.20 Uhr waren wir an Bord, oben am Pooldeck die Allerersten!!!. Wow....
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Es war wirklich eine große Freude bei uns 4en unserer Familie, endlich wieder auf dem Schiff zu sein, wir waren sehr glücklich.
Rasch war es 15 Uhr und wir konnten zur Kabine, huch waren hier nur Betten, war mein 1. Gedanke; Ich sah nur weiße Bettlaken.... wir hatten eine 4er Belegung.
Die Couch zur Balkontüre geschoben, schon gab es Platz. Es ging erstaunlich gut diese 2 Wochen lang. Wir würden und werden es immer wieder so buchen.
So ein Tag geht ja viel zu schnell vorbei mit Erkunden und Schauen, Kurse anmelden, Essen, Trinken und Genießen.
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Um 19 Uhr wurde pünktlich abgelegt, Gänsehaut, das erste Ablegen wieder....., vorbei am Nord-Ostsee-Kanal und Laboe ging es in die Ostsee Richtung Fehmarn und weiter an der deutschen Küste entlang.
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Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Seetag, hatten ein sehr nettes Forumstreffen in der Außenalsterbar, viele Grüße an alle und danke Sonja FiLu fürs gute Organisieren.
Abends gingen wir dank Gourmetgutschein ins Surf and Turf und konnten sehr sehr lecker speisen.
Ein Reisebericht unserer super, klasse, genialen, traumhaften, einzigartigen.... Ostseetour.
Es war wirklich eine Reise der Superlative! Nicht nur das Schiff, das Wetter und die Route waren genial, sondern auch die Mitreisenden waren einzigartig!!! Nochmal ein dickes Dankschön an euch und all die lieben Menschen, die diese Tour unvergesslich und zu etwas Besonderem gemacht haben
Natürlich reise ich nochmal mit dir!!! Es war sooo schön!
Wie geht es eurem Jüngsten, hat er alles gut überstanden? Das war natürlich kein schöner Start in den Alltag. Gut, das ihr wieder zu Hause seid.
Wir werden auch zu viert eine Balkonkabine bewohnen. Allerdings werden sich unsere Jungs (dann 13 + 7) das Schlafsofa teilen müssen.
Da beide allerdings in die Kategorie "schmales Hemd" fallen, soll das wohl problemlos klappen (von den gelegentlichen brüderlichen Nickeligkeiten mal abgesehen ).
das wird gut klappen. Ist das für die Reise in 2020? da ist unser Jüngster dann 12,5 Jahre. 👍