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Wieder ein Ort, der uns sehr gut gefallen hat. Aber die Wärme, die sandhaltige Luft und die brennende Sonne forderte ihren Tribut. Der eigentlich geplante Besuch am Leuchtturm von Maspalomas ließen wir ausfallen. Außerdem hatten wir ja schon reichlich Bilder "mit-ohne-Aussicht". Was aber auf keinen Fall ausfallen durfte war ein Stop an den Dünen von Maspalomas. Wir fanden einen Parkplatz in relativer Nähe zum Rio-Hotel und liefen von dort zu den Dünen.
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Wir gönnten uns noch ein Eis und ein Getränk und machten uns dann auf den Weg zum Schiff. Der Parkplatz von Cicar war auch von uns etwas tricky zu finden. Aber nach einer kleinen Ehrenrunde durch die Stadt haben wir das Auto wieder dort parken können. Der Schlüssel sollte einfach unter dem Fahrersitz gelegt werden. Nun gut, um uns herum standen viele deutlich bessere Autos als unser kleiner Peugot. Dann hofften wir einfach, dass er am nächsten Morgen auch noch dort stand. Bis heute gab es keine Beschwerde, dass wir das Auto nicht abgegeben haben. Soll also geklappt haben. Wieder auf dem Schiff testeten wir heute das Atlantik auf Deck 5. Eine Willkommensshow brauchten wir heute nicht. Dafür verbrachten wir den Abend lieber mit Elke&Hans-Georg an der Mistralbar und schwelgten in Erinnerungen an unsere gemeinsamen Ausflüge auf der Reise in die Karibik 2020.
Einen Mirador hatten wir noch auf unserem Zettel. Hierfür ging es weiter durch das Inselinnere. Vorbei an vielen Wanderwegen und Erhohlungsgebieten, in denen sich viele Spanier versammelt hatten und campten oder grillten, ging es kurvenreich bergauf und bergab durch das Inselinnere. Dabei fuhren wir auch durch das Örtchen Fataga. Bei der Durchfahrt begeisterte es uns nicht so sehr als dass wir uns einen Parkplatz suchten. Den suchten wir uns dann am Mirador Astronomico de la Degollada de las Yuegas.
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Von hier ging es noch die letzten Höhenmeter wieder runter bis an die Küste. Bei Maspalomas bogen wir auf die GC-1 ab. Unser nächstes Ziel lag weiter im Westen. Nämlich Puerto de Mogan. Auf einem großen Parkplatz am Ortseingang stellten wir unser Auto ab. Über die Promenade liefen wir Richtung Strand.
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Auf der Strandpromenade entschieden wir uns für eins der Restaurants und kehrten für eine kleine Mittagspause ein. Nach dieser kleinen Stärkung schlenderten wir am Strand entlang. Wer findet, dass die Liegen auf den Schiffdecks eng gestellt sind, hat den Strand Playa de Mogan noch nicht an einem Sonntag bei 34 Grad gesehen. Man konnte überhaupt keinen Sand mehr sehen! Dafür hatte man aber noch andere schöne Ausblicke.
Las Palmas (Gran Canaria) Liegezeit bis 22.30 Uhr Wetter lt. Tagesprogramm: ca. 25 Grad, sonnig, 25 kmh Wind, 0 % Regenwahrscheinlichkeit
Früh haben wir an diesem Tag Las Palmas auf Gran Canaria erreicht. War heute doch wieder Wechseltag. Zum Glück aber nicht für uns. Nach 2 Tagen hatten wir noch nicht genug von Urlaub und Mein Schiff. Der Kapitän muss leise eingeparkt haben, da wir nichts davon mitbekommen haben. Da wir auch für heute einen Mietwagen bei Cicar gebucht hatten und auf Gran Canaria das Büro leider nicht direkt vorm Schiff ist, gab es wieder das Frühstück in bewährter Form im nahegelegenen Atlantik auf Deck 4. Die Weiten des Harbour Markets wollten wir ohne Termindruck erforschen. Nach dem Frühstück eben das Täschchen gegriffen und runter vom Schiff. War das Auto doch für 9 Uhr bestellt. Heute konnten wir das Schiff durch das neue Terminal verlassen. Somit befand sich der Ausgang heute auf Deck 4. Bei unserer Abreise vor 2,5 Jahren war das Terminal noch ein Ersatzzelt. Das große neue Gebäude gefiel. Zum Büro von Cicar liefen wir ca 600 m. Es liegt zwischen dem Einkaufszentrum und dem Aquarium. Heute bekamen wir einen deutlich neueren Peugot 208. Auch wenn er außen schon ein paar Macken hatte, ließ er sich ansonsten wunderbar fahren.
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Ein paar PS mehr konnten heute auch nicht schaden. Wollten wir doch einmal quer über die Insel. Mal schauen, ob nach den starken Unwettern alle unsere geplanten Strecken zu fahren sind. Als erstes Ziel gaben wir Teror ein. Einer der ursprünglichsten Orte auf Gran Canaria. Hier schlenderten wir zuerst über die Calle de los Balcones (Straße der Balkone)
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In der Kirche fand gerade ein Gottesdienst statt. Den wollten wir nicht stören und warfen nur einen kurzen Blick in die Basilica. Rund um die Kirche sowie auf der Plaza de Sintes hinter der Kirche fand der sonntägliche Wochenmarkt statt. Der ohrenbetäubende Soundcheck während des Gottesdienstes direkt nebenan mutete für uns doch eher befremdlich an.
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Von hier liefen wir zurück zu unserem Auto. Nun wollten wir weiter hoch in die Berge Gran Canarias. Die Straßen schlängelten sich die Berge hoch und an den Berghängen entlang. Hätten wir etwas mehr Sicht gehabt, wäre es eine eindrucksvolle Strecke gewesen. Aber wir versuchten trotzdem unser Glück an diversen Aussichtspunkten. Den ersten Stop legten wir am Mirador de Cruz de Tejada ein.
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Gerade das Inselinnere war aufgrund der Unwetter/starken Regenfälle in den Wochen vor unser Reise erstaunlich grün. Naja, bei unserem Besuch war über allem eher ein Grauschleier. Leider halt unheimlich viel Sand in der Luft. Laut Wetterapp und Calima-Meldungen gerade in Hochlagen in gesundheitsgefährdenden Bereichen. Der nächste Mirador, den wir anfuhren, war der Mirador Degollada de Becerra. Der Aussichtspunkt an der Straße wird gerade umgestaltet und gleicht einer Baustelle. Aber es gibt ein kleines Informationszentrum fußläufig vom Parkplatz mit einer Aussichtsterasse.
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Warum wir den Aussichtspunkt angefahren haben? Weil man hier bei guter Sicht auch den Teide auf Teneriffa sehen kann. Davon können wir nur Träumen. Wir können euch leider nur sehr farbschwache Bilder aus dem Nahbereich zeigen.
In der Nähe der Kirche fanden wir ein kleines Restaurant mit einer schattigen Terrasse. Eine kleine Pause mit Getränk war uns sehr willkommen. Dazu orderten wir auch noch ein paar gemischte Kroketten. So sollten wir die Zeit bis zur Rückkehr zum Schiff gut überstehen. Nach der leckeren Mahlzeit machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto.
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Teguise ist für seinen Markt bekannt. Aber an einem Samstag lag der Marktplatz nur verwaist vor uns. Somit kein Grund hier weiter zu schlendern. Also immer weiter zurück zum Auto.
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Unser nächstes Ziel war das Lagomar Museum in dem Haus, das u.a. von Cesar Manrique gestaltet wurde. Kurzzeitig hat es Omar Sharif gehört, der es aber sofort bei einem Bridgespiel wieder verlor. Bilder vom sehr schönen Außenbereich zeige ich euch gerne. Für die Inneneindrücke kann ich euch nur einen Besuch ans Herz legen.
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Auf dem letzten Bild sieht man schon, dass der Saharastaub in der Luft/Calima schon ordentlich mehr geworden ist. Die Fernsicht ist leider sehr schlecht geworden. Bei guter Sicht schätze ich, dass der Blick von den einzelnen Ebenen absolut beeindruckend sein muss. So müssen halt bunte Blümchen für Farbe im Bild sorgen.
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Als wir das Anwesen verlassen haben, hat sich unser Eindruck vom Calima leider bestätigt. Vom Parkplatz aus konnte man Arrecife und unser Schiff leider nur noch im Dunst erahnen.
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Somit ließen wir unseren letzten Programmpunkt, die Fahrt zum Aussichtspunkt Mirador del Rio schweren Herzens sausen. Es hätte keinen Sinn gemacht noch dorthin zu fahren und auch dort alles nur schemenhaft zu sehen. Daher sind wir dann einfach zurück nach Arrecife gefahren. Bei über 30 Grad lockte der Pool an Bord auch. Vorher mussten wir unseren kleinen Fiat aber noch tanken. Bei diesen Spritpreisen hält man doch gerne an einer Tankstelle.
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Das Auto konnten wir direkt vorm Schiff wieder auf den Parkplatz stellen und da das Büro an der Anlegestelle nicht mehr besetzt war, sollte der Schlüssel einfach im Briefkasten eingeworfen werden. Alles unkompliziert wie man es von Cicar kennt. Scheinbar hatten viele heute keine Lust auf einen langen Ausflug gehabt. Als wir gegen 15.30 Uhr wieder an Bord waren, war an Deck sehr viel bereits belegt. Wir fanden noch ein Plätzchen an der Agora und testeten kurz den Infinitypool zur Abkühlung. Die Sonne trocknete uns anschließend. Übrigens wurde auf der Leinwand der Agora die Bundesligakonferenz übertragen. Vielleicht war es auch deswegen so gut besucht.
Abends wollten wir eins der neuen Restaurants ausprobieren, da wir an dem Abend keine Zeit für 5 Gänge im Atlantik hatten. Die Schlange bei der Taverne war mega lang. Dafür konnte man beim Franzosen gegenüber direkt einen Platz bekommen. Das Angebot nahmen wir doch gerne wahr.
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Den Hauptgang habe ich leider vergessen zu fotografieren. Sorry... Uns hat es beiden sehr gut geschmeckt. Für mich jedenfalls eine der positiven Neuerungen. Bereits um 21 Uhr hatten wir den nächsten Termin. Wir hatten das Erlebnismoment-Paket gebucht und für den heutigen Abend die Vorstellung im La Cage reserviert. - Urlaub kann schon stressig sein -
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Ein kurzweiliger Abend, der uns gut gefallen hat. Auch an dem Abend fand die Silent-Party parallel statt. Schade, aber da wir ja erst den zweiten Tag an Bord waren und am nächsten Tag in Gran Canaria gewechselt werden würde, werden wir nächste Woche bestimmt noch die Gelegenheit haben an der Silent Party teilzunehmen.
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Nachdem wir uns die Meeresbrise um die Nase haben wehen lassen, liefen wir zurück zum Auto und fuhren wieder weiter. Als nächstes ging es durch den Nationalpark Timanfaya.
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Da wir noch einige andere Pläne hatten, haben wir nicht am Museum angehalten und sind auch nicht zum Besucherzentrum gefahren. Unser Weg führte uns weiter durch die sehr karge aber in meinen Augen auch sehr interessante Landschaft. Als nächstes stoppten wir kurz in Mancha Blanca an der Ermita de los Dolores bzw. der Kirche Nuestra Senora de los Dolores.
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Für einen Blick ins Innere müsst ihr die Kirche selbst besuchen. Von dort aus fuhren wir weiter in die ehemalige Inselhauptstadt Teguise. Dort stellten wir unseren kleinen Wagen ab und schlenderten etwas durch die Gassen.
Da ich von ihm aber auch nicht wusste, haben wir nicht danach gesucht. Die Taxen hatten sehr ambitionierte Preise und ließen auch nicht mit sich handeln. Wir sind dann mit einem Uber in die Stadt bzw. hoch zur Festung gefahren.
Das war doch schon mal ein toller Einstieg in unsere Erkundungen gewesen. Aber da oben am Hang hatte die Sonne schon ordentlich gebrutzelt. Und auch der Wind hat kräftig gepustet. Gut, dass wir uns dei der Kleiderwahl mehr auf unsere Wetterapp mit Anfang 30 Grad und ordentlich Wind verlassen hatten.
In unserem kleinen Fiat 500 machte uns das aber nicht so viel aus. Und wir hatten uns noch ein paar Punkte herausgesucht, die wir gerne anschauen wollten. So fuhren wir als nächstes in das Weinbaugebiet bei La Geria.
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Die Anbauweise auf Lanzarote ist einzigartig, da die Reben hier in kleinen Trichtern in der Vulkanasche wachsen und durch kleine Mauern vor den Passatwinden geschützt werden.
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Hiernach bauten wir den nächsten Stop noch spontan zusätzlich ein. Gabi46 hatte vor kurzem so schöne Bilder davon in ihrem Reisebericht gezeigt. Wir fuhren daraufhin auch an die andere Seite der Insel zum Lago Verde bei El Golfo.
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Wieder zurück am Parkplatz schauten wir uns noch den anderen Aussichtspunkt an. Die Macht, mit der der Atlantik hier auf die Insel prallt, ist schon beeindruckend.
Arrecife (Lanzarote) Liegezeit 9 bis 19 Uhr Wetter lt. Tagesprogramm: ca. 26 Grad, sonnig, 13 kmh Wind, 0 % Regenwahrscheinlichkeit
Unsere Reise startete nicht klassisch mit einem Seetag sondern bereits direkt mit einem Landtag. Den für mich quasi einzigen neuen Hafen auf dieser Reise. Heute legte Kapitän Vito Krizmanic die Relax auf Lanzarote an. Außer uns sollte noch die Europa 2 mit uns im Hafen liegen. Somit hoffte ich, dass wir als das größere Schiff den attraktiveren Liegeplatz direkt an der Stadt und nicht den alten Anleger etwas außerhalb zugeteilt bekommen würden.
Ein erster Blick vom Balkon zeigte, dass Sonne und Wolken sich noch nicht einig waren, was uns heute erwarten sollte. (Hatten die kein Tagesprogramm bekommen? )
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Eigentlich wollte ich ja ganz unbefangen an die Relax herangehen und auch alles neu entdecken, aber irgendwie hat man so seine Vorlieben und versucht diese dann doch auch auf der Relax zu testen. Jedenfalls verschlug es uns zum Frühstück wieder ins untere Atlantik, wo es wie auf den Zahlenschiffen ein kleineres Buffet gibt und der restliche Service auch dem des Frühstücks im Atlantik auf Deck 3 der anderen Schiffe entspricht. Wir fanden wieder ein schönes Plätzchen im hinteren Bereich auf Deck 4 im Atlantik. Der Weg zum Buffet war nicht so weit aber man hatte schon nicht mehr viele andere Menschen, die ständig um einen herumwuseln. Das war doch nach unserem Geschmack. Das Buffet war erstaunlich wenig frequentiert. Da hatte ich hier doch einiges anderes gelesen. Auch, dass 2 identische Buffets mit Abtrennung zwischen beiden Bereichen aufgebaut waren, sprach uns an. Somit war es wirklich gut zu besuchen.
Die Europa 2 hatte sich nun auch schon zu uns gesellt.
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Und wie gehofft lagen wir am stadtnahen Terminal. Das war für unsere Tagesplanung gut. So konnten wir unseren kleinen Mietwagen für heute direkt am Schiff in Empfang nehmen.
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Leider schon ein älteres Modell, dass etwas mitgenommen aussah und auch etwas klapperte. Aber er hat uns ganz brav überall hin kutschiert und war als Hybrid auch sehr sparsam. Unser erstes Ziel meine ich mal hier bei Izy gesehen zu haben. Danach waren auch noch Bekannte dort und die Bilder waren auch dort sehr beeindruckend. Ich spreche von Las Grietas, Felsspalten am Hang eines der Vulkanhügel auf Lanzarote. Aber seht selbst, was ich meine.
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Wow, das gefiel uns doch schon gut. Und es waren auch noch nicht viele Besucher vor Ort. Da hinter uns eine erste Gruppe nahte, gingen wir zügig runter zum Einstieg in die Spalten. Waren wir doch erst an die oberen Enden der Spalten gelaufen.
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Dann wurde es aber wieder Zeit auf die Kabine zu gehen. Hatten wir doch beide für den Anreisetag eine Massage reserviert. Diese hat jeder von uns gut gefallen. Nun waren wir wirklich im Urlaubsmodus angekommen und hatten uns zumindest einen allerersten Eindruck von diesem doch etwas anderen Schiff geholt. Das Gepäck war nun auch eingetroffen und wir verstauten alles in den Schränken und Laden in der Kabine. Hier fiel dann schon auf, dass die Relax anders als die Zahlenschiffe ist. Wenn man nicht mit Partner reist, muss man die Schrankverteilung etwas anders gestalten, da ein Schrank nur mit Fächern ausgestattet ist und einer nur mit Hängestangen. Aber es war überhaupt kein Problem alle meine Sachen in den 2 Laden in der Kommode/Schreibtisch unterzubringen. Am Ende hatten wir noch einige ganz freie Fächer übrig.
Nachmittags testeten wir noch die Eisbar und das Eis war auch hier wieder sehr lecker. Also doch noch einiges, wie man es von "unseren" Schiffen gewohnt war.
In der Mein Schiff Bar folgten wir noch dem guten Ratschlag, dass man bei Wärme ja viel Trinken soll.
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Wir bekamen einen Tische im hinteren Bereich backbord im Atlantik. Wir haben auch nur ein ganz paar Minütchen warten müssen Nicht länger als wir es sonst kannten. Die Platzanweiser müssen natürlich ja auch irgendwie zwischen dem Empfang und den einzelnen Tischen hin- und herlaufen. Wir waren mit dem Essen wie gewohnt gut zufrieden.
Nach dem Essen suchten wir dann einen Platz in einer Bar. Heute wurden wir in der Chalet-Bar fündig. Diese gefiel uns vom Ambiente auch sehr gut.
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Der erste Eindruck von der Relax war trotz der Größe sehr positiv. Und wir waren sehr gespannt, wie sie sich an "normalen" Landtagen und besonders an Seetagen schlagen würde. Schließlich waren ja doch nochmal eine Menge mehr Menschen an Bord. Unsere Reise war bereits seit einigen Wochen ausgebucht gewesen. An Bord erfuhren wir, dass wir mit 4048 Gästen (inkl. 140 Kindern) unterwegs seien.
Bereits um 12.20 Uhr bekamen wir die SMS, dass unsere Kabine für uns bereits wäre. Das war doch wunderbar! Also schnell mit unserem Handgepäck runter auf Deck 6. Die Kabine 6110 habe ich Kabinenthread schon ausführlich beschrieben.
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Leider war unser Gepäck noch nicht angekommen. Aber nun hatten wir die Hände frei und machten uns auf die Relax zu erkunden.
Wir starteten auf Deck 4 und schlenderten bis hinten zum Atlantik Klassik. Auf das war ich besonders gespannt gewesen. Fand ich doch das Atlantik auf der ganz alten Mein Schiff 1 auf unserer ersten Reise 2017 mit seiner großen Fensterfrond damals so schön. Und ich muss sagen, dass mich der hintere Teil des Atlantiks auch hier begeistert hat.
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finden wir sehr gelungen. Die großen Fenster und auch die Ausschnitte an den Seiten lassen die Bereiche von der Rezeption/Barista Bar über die Mein Schiff Bar/Bistro bis hoch zum Franzosen und Griechen sehr luftig, freundlich und hell wirken.
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Im Harbour Market legten wir einen kleinen Stop ein. Es war ja schon Mittagszeit und wir wollten das weitere Programm des Tages nicht mit knurrendem Magen absolvieren. Frisch gestärkt konnten wir uns wieder auf den Weg machen. Auch von der Captains Bar vorne im Bug wollten wir uns natürlich selbst ein Bild machen.
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Ein schöner Platz, den wir aber lieder nochmal an einem Seetag mit schönem Wetter anschauen wollten. Hier im Hafen mit Ausblick auf ein anderes Schiff und Land direkt vor der Nase konnte sie sich nicht würdig in Szene setzen. Durch das Höfde ging es zurück wieder Richtung Heck.
Santa Cruz (Teneriffa) Liegezeit bis 22 Uhr Wetter lt. Tagesprogramm: ca. 23 Grad, heiter bis bewölkt, 13 kmh Wind, 0 % Regenwahrscheinlichkeit
Wir hatten beide gut geschlafen und waren morgens gespannt auf das Frühstück. Bisher hat uns das Hotel gut gefallen und so waren wir gespannt, ob sich der Eindruck dort fortsetzt. Und ja, auch das Frühstück war gut. Es gab einiges lokales und ansonsten alles, was man von einem Hotelfrühstück erwartet. Mein Highlight war die Maschine, wo man sich selbst Orangensaft frisch pressen lassen kann. Frischgepresster Orangensaft gehört für mich zu Spanien einfach dazu.
Nach dem Frühstück zog es uns wieder hoch zur Dachterasse. Leider war sie noch geschlossen. Aber einen Blick auf "unser" Schiff haben wir natürlich trotzdem erhascht.
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Es war ja noch früh und wir hatten noch etwas Zeit bis zum Checkout. Vor 2,5 Jahren hatten wir beide auf unserem Stop hier in Teneriffa einen Mitwagen und hatten die Insel erkundet. So hatten wir von Santa Cruz selbst eigentlich nur das Auditorium gesehen. Das wollten wir heute ändern.
Vom Hotel aus war es nicht weit zum Parque Garcia Sanabria, von dem u.a. Michi Dünung schon so schöne Fotos gezeigt hatte. Daher war das unser Ziel an diesem Morgen.
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Auf dem Rückweg schauten wir noch in das ein oder andere Geschäft. Und ein schönes Sommerkleid wollte mich unbedingt weiter begleiten. Im Hotel packten wir schnell die paar Sachen wieder in die Koffer und rollerten die knapp 500 m zum Hafen runter. Das Innside by Melia können wir für einen Voraufenthalt absolut empfehlen.
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Am Hafen konnten wir unsere Koffer direkt abgeben und als einzige Gäste zu der Zeit im Terminal einchecken. Mit nur noch unserem dezimierten Handgepäck liefen wir die lange Pier entlang. Lag die Relax als drittes von vier Schiffen an dem Tag in der Reihe.
Am ersten Schiff konnten wir uns noch überlegen ob wir TC alt oder neu nutzen möchten. Wer erkennt die ehemalige Mein Schiff Herz noch?
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Uns war aber nicht so nach englischem Essen und so liefen wir weiter. Urlaub nur auf Französich war auch nicht nach unserem Gusto und so ließen wir das Schiff von Ponant auch unbeachtet llinks iegen. Und dann lag da ein ganz schön großes Geschoss...
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Davor lag noch ein Schiff, aber die Relax hat uns doch am meisten angesprochen und so bogen wir ab und enterten sie. Wir fuhren direkt hoch bis aus Pooldeck und suchten uns einen Platz um den Urlaub richtig beginnen zu lassen. Ja, bei dem Ausblick konnte man von Urlaub sprechen.
Statt wie ursprünglich geplant vom in Spuckweite liegenden FMO zu starten, nutzen wir nun das Angebot meiner Schwägerin, uns morgens um 5 Uhr mit nach Münster zum Bahnhof zu nehmen. Sie musste zur Arbeit nach Münster und wir durften mit dem ICE, der als Flug firmierte, nach Frankfurt fahren. Aber das war in diesem Fall mal ganz fein. Im Flugpreis sind direkt die Sitzplätze mit drin und so ging es ganz relaxed Richtung Frankfurt. Wir kamen dort superpünktlich an! (Ist ja auch nicht selbstverständlich ) Dann rollerten wir mit unseren Koffern ins passende Terminal. Alles ging wirklich gut und zügig. Ebenso die Sicherheitskontrolle. Nun mussten wir noch etwas Zeit absitzen und mittags gegen 12 Uhr flogen wir dann ab.
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Auf dem Bild könnt ihr schon ahnen, was uns die nächsten Tagen blühte. Links noch schöne weiße Wolken. Auf der Seite, die Afrika zugewandt ist, war schon eine deutlich sichtbare dunkle Staubschicht in der Luft. Leider war Calima angesagt.
Auch der Flug war absolut pünktlich. Auf die Koffer mussten wir ein wenig warten, aber unsere beiden waren unter den ersten 25 Koffern, die das Laufband ausspuckte. Vor dem Terminal stand schon ein Bus der Linie 10, mit der wir nach Santa Cruz fahren wollten. Unten ein großes Gepäckfach für die ganzen Koffer. Bezahlen konnte man einfach mit der Kreditkarte am Kartenlesegerät vorne beim Fahrer. Wir saßen keine 5 Minuten im Bus und dann ging es auch schon los. Der Bus fährt auf der ganzen Strecke bis Santa Cruz nur 4 Haltestellen an. Und die liegen auch alle direkt an der Schnellstraße. Eine gute, kostengünstige Alternative zu den sehr teuren Taxen auf der Strecke. Wir stiegen am Intercambiador in Santa Cruz wieder aus. Auf 15 Minuten Fußweg zum Hotel hatten wir keine Lust. Daher stiegen wir für Haltestellen in die Straßenbahn L1 ein. Von dort waren es dann nur 250 m bis zu unserem Hotel Innside by Melia mitten in Santa Cruz. Die Karten für die Straßenbahn muss man am Automaten an den Haltestellen kaufen. Wir haben jeder ca. 12 € für die Strecke Flughafen Teneriffa Süd - Hotel in Santa Cruz bezahlt.
Die letzten 250 m bis zum Hotel waren dann auch schnell geschafft. Unser Zimmer war natürlich schon bezugsfertig. Und keine 2 Stunden nach der Landung haben wir die ersten Bilder unseres großzügigen Zimmers geschossen.
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Teneriffa hatte uns mit warmen 23 Grad empfangen. So zogen wir uns etwas luftiger an und orientierten uns ein wenig. Das geht natürlich am Besten von Dachterassen aus. Und davon hat das Hotel eine sehr schöne.
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Den Hafen hatten wir von dort natürlich auch gut im Blick. Bisher lag aber nur ein Schiff von Ponant an der langen Pier. Wir machten uns auf zu einem kleinen Stadtspaziergang.
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Wir fanden auch ganz in der Nähe des Hotels eine toll bewertete Bar mit Restaurant. Da dass Restaurant aber erst um 19.30 öffnete, gingen wir noch etwas weiter durch die Stadt. Der Wirt wollte uns einen Tisch für später reservieren.
Später speisten wir dann sehr lecker als einzige Nicht-Spanier zwischen vielen Locals. Die verschiedenen Gerichte waren sehr lecker und authentisch.
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Den Rezensionen nach kehren sonst auch oft Touristen im Meson El Duque ein. Wir können es absolut empfehlen. Dann stellte sich die Frage nach einem Schlummertrunk auf der schönen Dachterasse im Hotel. Da aber alle Tische besetzt waren, genossen wir nur kurz den Blick über die Dächer Santa Cruzs und gingen dann aufs Zimmer. Es war ja schon einer langer Tag gewesen. Somit waren wir gar nicht so böse, nicht noch länger oben verweilen zu "müssen".
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Ich war doch sehr gespannt auf das neueste Schiff der Mein Schiff Flotte und so sprang mir diese Reise ins Auge. Eine Freundin, mit der ich schon mehrfach gereist bin, wollte mich gerne begleiten.
10 Tage bzw. 9 auf dem Schiff erschienen uns ideal um das neue, größere Schiff zu testen. Außerdem fand ich den Reisezeitraum und die Route für das Schiff sehr gelungen.
Ein paar Tage vor der Reise vor mir der RB-Titel als Motto für diese Reise eingefallen. Tja, und dann kam die Woche, in der wir Donnerstags zu unserer Vorübernachtung nach Teneriffa aufbrechen wollten. Und wenn man dann ein Ufo und dann auch noch eins mit Cockpit sieht, ist es mit dem relaxten Zustand vorbei. Montags hatte ich gerade unsere Flüge zur Asienkreuzfahrt gebucht, als die Gewerkschaft der Flugbegleiter die angekündigten Streiks der Piloten verlängern wollten. Ein kleines Flämmchen Hoffnung glimm noch, da die Strecke unseres Hausflughafens FMO nach München beim letzten Streik der nun eingestellten LH Cityline trotzdem bediente. Dieses Mal aber leider nicht. Dienstags um 4 Uhr kam die Meldung, dass auch unsere Flüge annuliert wurden. Aber ich hatte meine Hausaufgaben ja bereits gemacht und eine Alternative überlegt und auch mit meiner Freundin schon besprochen. Leider war aber bereits um 6.30 Uhr eine Wartezeit von über 2 Stunden bei der LH Hotline. Die von denen angebotene Alternative einer Bahnfahrt nach München (aus dem Münsterland) und Flüge nach Teneriffa (am Freitag statt am Donnerstag - obwohl der Flug am Donnerstag ja ganz normal stattfand!!!) entsprach so gar nicht unserer Vorstellung. Da ich aber nun keine Zeit hatte den ganzen Tag in der Warteschleife der Hotline zu hängen (der nächste Urlaub will ja verdient werden ), einigten wir uns spontan darauf, die vorher ausgesuchte Alternative des Zugs nach Frankfurt und dann mittags den Flug nach Teneriffa zu buchen sowie uns den Hinflug erstatten zu lassen. Preislich war das nur minimal teurer als unsere alte Buchung. Also alles wieder top! Aber dann holte mich ein Anfängerfehler ein. Es wurde natürlich unsere ganze Flugbuchung erstattet. Somit war auch unser Rückflug von Palma zurück zum FMO weg. Wir konnten dann aber noch den Abendflug zurück nach Hause buchen. Einmal kurz durchschnaufen... Nun war alles wieder im Lot. Es kostete nun zwar ein wenig mehr, da wir ja nun 2 einzelne Flüge hatten, aber das war alles absolut im Rahmen. Und wir hatten wieder alle Verbindungen so, wie wir es wollten und vor allem auch an den Tagen, die wir ursprünglich gebucht hatten.
Um 8 Uhr am Dienstag war das alles erledigt und nun konnte neben der Arbeit die Vorfreude (wieder) starten.
Seid ihr gespannt, ob die Reise denn nach der Aufregung vor dem Start ihren Titel im Endeffekt auch wirklich verdient hat?
Vielen Dank für deinen Bericht über eure Reise. Gerne habe ich euch begleitet. Waren wir doch zumindest zeitweise parallel unterwegs. So konnte ich mich gefühlt noch mehr gedanklich zu euch "beamen".
Dir gute Besserung und euch viel Vorfreude für zukünftige Unternehmungen. Egal ob auf See, im Camper, mit deinen Töchtern oder sonst wie geartet.
Genau, es geht hier um diese Kabine 6110. Und da wäre ich dankbar, wenn nicht schon wieder total vom Thema abgedriftet wird und auch keine Grundsatzdiskussion losgetreten wird.
Als bedeutend schmaler würde ich sie nicht bezeichnen Jadeadler Gut, ich habe im Urlaub jetzt nicht mit dem Zollstock nachgemessen. Sie wirkt etwas schlauchiger als die Kabinen auf 1-7. Aber das war auch eher in den ersten 1 bis 2 Tagen das Gefühl. Mit 17 qm ist sie genauso groß wie die anderen Kabinen. Und das Bad ist nicht wirklich viel größer als auf den anderen Schiffen. Ja, die Dusche ist größer. Dafür ist der Platz vor dem Waschbecken aber geringer als auf den anderen Schiffen. Es ist eine andere Anordnung im Badezimmer.
Wie gesagt, ich habe nicht mit dem Zollstock nachgemessen. Aber auf allen Schiffen sind die Kabinen 17 qm groß. Und der Unterschied des Badezimmers macht in meinen Augen definitiv nicht mehr als einen halben qm aus. Es ist durch die minimal geringere Breite halt ein anderes Raumgefühl.
Mittlerweile gibt es ja verschiedene Kategorien im La Cage. Bei den besseren Kategorien bekommt man auch bei relativ spätem Erscheinen einen guten Platz. Bereits der Einlass ist in die verschiedenen Kategorien aufgeteilt.
Wir fanden das La Cage für einen einmaligen Besuch ganz nett. Wir hatten das Paket mit dem Besuch des Höfde. Wobei es uns bei der Buchung primär um die Buchung des Höfdes ging und wir das La Cage halt "mitgenommen" haben. Mit dem Paket kann man alle Preiskategorien wählen. Bei schneller Buchung hatten wir die teuerste erwischt und so Plätze vorne. Der Begrüßungssekt war gar nicht nach unserem Geschmack. Die Cocktails (wir hatten den mit dem Glitter - keine Ahnung mehr wie er hieß) schmeckte uns gut.
Ein netter Abend und auch das Höfde war gut. Freunde von uns waren im Fugu. Sie waren davon recht angetan, aber nicht restlos begeistert. Uns reichte das Paket ohne Fugu absolut. Aber jeder hat ja einen anderen Geschmack und so kann man das gar nicht für andere beantworten.