Beiträge von Cobupu

    Freitag 25.06.2021 - Tag 8


    Das Frühstück an diesem Tag im Klosterbräu Irsee war auch ausgezeichnet.

    Dann ging es auf die letzte Radetappe dieser Reise.

    Erst fuhren wir zurück zur B16 und dann noch ein kleines Stück an ihr entlang Richtung Norden.

    Die Landschaft hatte sich wieder merklich verändert. Es sah ja schon fast wieder so aus wie bei uns in Westfalen. ;)

    Als erste größere Stadt durchfuhren wir Bad Wörishofen. Ob es am Freitagmorgen lag? Jedenfalls war dort ordentlich was los. Aber von nun an ging es mit einigen Schlenkern westwärts und es wurde auch wieder hügeliger. Hier ein paar Impressionen von unterwegs.

    Nach einigem Auf und Ab war die Mühle Katzbrui an unserem Weg ausgeschildert. 500 m sollten es sein. Aber dass diese fast nur ordentlich bergab gingen, stand nirgendwo. =O;(

    Aber es lohnte sich. Uns erwartete ein absolut uriger Gasthof und die Mühle.

    Ein toller Ort für eine Rast!

    Danach ging es mit einigem Auf und Ab Richtung Ottobeuren.

    Mit Blick auf Ottobeuren mussten wir doch noch eine Gelegenheit ergreifen und auf den schönen Allgäu-Bänken eine kurze Rast machen.

    Nun konnten wir die Räder bergab in die Stadt rollen lassen.

    Ein Besuch der Basilika musste natürlich sein. Solche prächtigen Barockkirchen gibt es hier bei uns ja nicht.

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    Passend zur Mittagspause öffnete der Himmel seine Schleusen.

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    Was lag näher als unter einem Schirm eine kleine Rast zu halten.

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    Sehr lecker war der Windbeutel, der sogar mit Eis gefüllt war.

    Nachdem der Regen sich wieder verzogen hat, fuhren wir weiter.

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    Fortsetzung folgt...

    Tag 7 Teil 2


    So gingen wir den Berg hinab zu unseren Fahrrädern.

    Das Schloss hatte man aber immer mal wieder im Blick.

    Wieder in Hohenschwangau angekommen war es auf Mal doch sehr viel voller geworden.

    Nach den ruhigen letzten Tagen war es schon komisch nun wieder so viele Menschen um sich zu haben. ^^

    Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es dort sonst mit den Heerscharen von Asiaten und Amerikanern aussieht...

    Wir sammelten jedenfalls schnell unser Gepäck im Hotel Helmerhof ein und machten uns wieder auf den Weg.

    In Füssen tröpfelte es schon wieder ein bisschen.

    Entlang des Forggensees machten wir uns auf Richtung Norden.

    Von Roßhaupten an orientiert sich die Route an der B16. Mal in direkter Nähe, mal entfernt sie sich in ein Wäldchen.

    Im Vergleich zu den letzten Tagen wird es aber deutlich ebener. (Und das Wetter schlechter)

    In Marktoberdorf haben wir uns bei einer Bäckerei eine kleine Stärkung gegönnt.

    Und für den Herrn des Hauses haben wir natürlich auch einen kleinen Abstecher gemacht. ;)

    Marktoberdorf ist ja deswegen auch vielen Leuten in Westfalen ein Begriff.

    Wir fuhren weiter im Dunstkreis der B 16 Richtung Norden.

    Die nächste größere Stadt, durch die wir fuhren, war Kaufbeuren.

    In der Nähe des Rathauses kehrten wir noch für ein Getränk ein. Wir waren gut in der Zeit.

    Weiter ging es wie schon den ganzen Tag entlang der B 16. Kurz hinter Kaufbeuren bogen wir aber ab Richtung Irsee.

    Scheinbar war das letzte Getränk eins zu viel. Jedenfalls hat uns der Regen doch noch erwischt.

    Da heute leider keine Bushaltestelle oder Scheune in der Nähe war, stellten wir uns ein wenig unter den dichtesten Bäumen eines Wäldchens unter. Als das Schlimmste durch war, hieß es Regensachen an und Augen zu und durch. Schließlich waren es nur noch ca 3 km bis zur heutigen Unterkunft, dem Klosterbräu Irsee.

    Wir waren von diesem Haus begeistert. Mit seinen dicken Mauern und alten Elementen hat es genau unseren Geschmack getroffen. Es gibt viele authentische Details ohne hingegen altbacken zu wirken.

    Unser Zimmer war sehr geräumig und stimmig eingerichtet. Sauber war es natürlich auch. ;)

    Abends nutzen wir noch eine Regenpause für einen kleinen Gang über die Anlage.

    Das Abendessen genossen wir im Gewölbekeller. Das hauseigene Bier hat uns sehr gut geschmeckt. Ebenso z.B. der Bierlikör...

    Heute habe ich auch mal wieder ein Foto meines sehr leckeren Essens.


    LG Conny

    Donnerstag 24.06.2021 - Tag 7


    Heute war unser Rahmenprogramm natürlich keine Überraschung. Eingangs hatte ich ja erwähnt, dass wir das erste Mal in dieser Gegend waren.

    Aber der Reihe nach.

    Abends hatten hier und auch in anderen Teilen Bayerns ja kräftige Unwetter getobt. Viel besser war die Vorhersage für den nächsten Tag auch nicht. Somit schoben wir die Frühstückszeit von 8.00 Uhr auf 8.30 Uhr, da ich nicht damit rechnete, dass es sich lohnt morgens noch zu ein paar Fotospots zu fahren.

    Aber auch nach fast einer Woche im Allgäu hatte ich immer noch nicht gelernt, dass die Wetterapp nicht wirklich verlässlich ist. :S

    Am nächsten Morgen strahlte die Sonne vom blitzeblanken Himmel. 8) Egal, wir genossen ein absolut wunderbares Frühstück auf der Terrasse. Wahnsinn!

    Dann packten wir unsere Taschen und gaben sie an der Rezeption zur Gepäckaufbewahrung ab.

    Heute fuhren wir erstmal ohne Gepäck nach Hohenschwangau. Hier hatte ich um 10.00 Uhr einen Testtermin. Aber den konnte ich auch schon früher erledigen.

    Schon vom Busparkplatz hatten wir einen schönen Blick auf Schloss Hohenschwangau.

    Es war so schön leer im Ort!

    Mit den Pendelbussen fuhren wir für 2,50 € pro Person hoch zum Schloss Neuschwanstein.

    Die Marienbrücke ist nun leider bis Ende 2022 wegen Reparaturen gesperrt. ;( Ich hätte so gerne ein Foto von dort mit dem Schloss gehabt. Und das auch noch bei unserem Bilderbuchwetter...

    So liefen wir ganz in Ruhe von der oberen Haltestelle aus zum Schlosseingang. Immer wieder bewunderten wir die Aussicht.

    Seht Ihr den leeren Parkplatz? Corona macht es möglich...

    Die Zeit bis zu unserer Schlossführung vertrieben wir uns mit Aussicht schauen und ein paar Fotos machen. ;)

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    Die Marienbrücke konnten wir leider ja nur vom Schloss aus sehen.

    Die Führung leitete bei uns eine junge Dame, die uns mit Witz und Fachwissen durch die Räumlichkeiten führte. Wir fanden es interessant, aber einmal sehen reicht dann auch. Man sieht ja auch eh nur einen kleinen Teil des Schlosses. Schön war die momentane Gruppengröße von 10 Besuchern pro Führung. So konnte man immer alles gut verstehen und auch überall in Ruhe schauen.

    Nach dem Besuch wollten wir ursprünglich eventuell noch zur Reith Alpe und eine Brotzeit essen.

    Aber wie ihr auf dem Bild von nach der Führung seht, ziehen schon wieder (dunkle) Wolken auf und wir hatten ja noch einige Kilometer mit unseren Rädern zu bewältigen.


    Fortsetzung folgt...

    Hallo CB5

    Mittwoch hatte TUI-FAN schon folgende Hafenmeldungen in diesem Thread gepostet.

    Grüße

    Conny

    Und wo bleiben eigentlich Fahrräder und Gepäck derweil liebe Conny Cobupu ? Gibt es eine bewachte Gepäckaufbewahrung?

    Die gab es leider nur am Eistobel bzw. dort gab es diese schönen Schließfächer.

    Seit letztem Jahr habe ich ein dünnes ummanteltes Stahlseil und ein Schloss dabei. Das wickeln wir recht stramm um die Räder inkl. der Taschen, dass es schon auffallen sollte, wenn jemand da länger herumwühlt. Die Taschen kann man dann auch nicht abnehmen.

    Nach Möglichkeit parken wir auch immer an belebten Stellen wie in Kassennähe.

    Die Wertsachen und andere wichtige Sachen nehmen wir natürlich einem kleinen Rucksack oder Handtasche mit.

    LG Conny

    Tag 6 Teil 3


    Aber bei 11 Grad und im Nebel/Wolken war es hier oben nicht so gemütlich. Und die vielen dicken Wolken, die aus Richtung Füssen kamen, verhießen auch nichts Gutes für den Rest des Tages. :huh:

    Also führen wir mit der Gondel wieder runter. Unter den Wolken hatten wir wieder diesen wunderbaren Blick:

    Und es ging wieder auf die Räder. Nun fuhren wir in meine Lieblingsrichtung: Runter!

    Es ging nun Richtung Pfronten sage und schreibe 12 km (!!!) nur runter! Mal mehr, mal weniger, aber nach den Anstrengungen der letzten Tage eine absolute Wohltat und Belohnung.

    Bei der Fallmühle holte uns das Schicksal der letzten Tage wieder ein. Wie schon etliche Lokale am Weg hat auch die Fallmühle die Ruhetage Coronabedingt ausgeweitet. Bergluft macht ja bekanntlich hungrig und hungrig lässt es sich schlecht radeln. ;)

    So mussten wir uns mit interessanten Brücken ablenken.

    In Pfronten fanden wir aber im Gasthof Adler ein Lokal, wo wir unseren Hunger stillen konnten. Es gab sehr üppige Portionen für den Preis. Geschmacklich war es auch gut - solide bayrische Kost.

    Hinter Pfronten ging es über Nebenstrecken weiter über die Dörfer. Hinter Rehbichel ging es nochmals knackig bergauf und auch hinter Zell erwartete uns noch ein Anstieg. Aber überall wurden wir mit schönen Abfahrten belohnt.

    Kurz vor Hopferau war uns der Wettergott nicht mehr wohlgesonnen. Wir haben uns bei einer Scheune am Straßenrand untergestellt und haben den meisten Regen abgewartet.

    Von Hopferau über Hopfen am See ging es immer entlang der Straße nach Füssen. Bei dem Wetter gar nicht so schlecht. Lieber ein guter Radweg, der relativ direkt geht als ein Schotterweg mit 1000 Kehren. Auch konnten wir nicht ewig warten, da ich noch zu meinem täglichen Testtermin nach Füssen musste.

    Dort hat uns der Regen auch wieder eingeholt. Lt. Wetter-App sollte es nicht wirklich besser werden. So zogen wir die Regenjacken an und fuhren die letzten 2/3 Kilometer durch den Regen zum Hotel nach Schwangau-Horn.

    Von unserem wirklich sehr schönen Zimmer im Helmerhof hatten wir sogar Schlossblick! :love:

    Seit der Woche vor unserer Anreise war das Restaurant des Hotels nun mittwochs aufgrund Personalmangels (Dank Corona) geschlossen. ;( Die Karte und die Fotos von Speisen dort sahen so vielversprechend aus. Gerade da hatte ich mich so auf das Restaurant gefreut. ;(

    Auch das Wetter hätte für ein Essen im Haus gesprochen. Es zog sich immer mehr zu und Gewitter waren angesagt. Wir entschieden uns bewusst gegen die Räder und liefen zum Essen. So könnten wir wenigstens den Rückweg ggf. mit dem Taxi fahren.

    Kurz bevor wir Schwangau selbst erreichten, fing es schon an zu gewittern.

    Wir bekamen in einer Pizzeria noch einen Platz unter dem Abdach. Glück gehabt. :saint:

    Während des Essens brach ein ordentliches Gewitter los. Es regnete so doll, dass das Wasser aus den Gullys sprudelte. =O

    Der letzte Bus in unsere Richtung war schon während des Essens gefahren. Ein Taxi müsste extra aus Füssen gerufen werden. Ok, dann trinken wir noch was und warten, dass das Gewitter vorbei geht. :whistling:

    Aber es passte wirklich. Nachdem extra Getränk hatte sich das Gewitter wieder verzogen und wir konnten die 2 km von oben trocken zurücklaufen. :saint:

    Das Fußballspiel schauten wir heute auf unserem Zimmer.

    Ok, der Ausblick auf das beleuchtete Schloss Neuschwanstein war genauso interessant. :saint:


    LG Conny

    Tag 6 Teil 2

    In Grän wollten wir mit der Sonnbergbahn auf das Füssener Jöchle fahren.

    Gesagt, getan - also hinein in die Gondel.

    Der Ausblick aus der Bahn ins Tannheimer Tal war toll!

    Und oben angekommen:

    Eine grandiose Aussicht Richtung Tannheimer Tal und auf der anderen Seite in Allgäu. Wow! :love:

    Zumindest wenn man die Bilder sonst gesehen hat. Wir saßen in einer dicken, fetten Wolke. ;(;(

    Okay, dann setzen wir uns erstmal auf die Terrasse und trinken etwas. So macht das hier wenig Sinn.

    Und dann klarte zumindest die Seite Richtung Österreich kurzzeitig auf.

    Und auch hier oben konnte man ein kleines bisschen gucken:

    Aber wir lassen es uns nicht von ein paar Wolken verderben. Zumindest zu einem Gipfelkreuz wollte ich mal laufen. Der Gamskopf liegt nur ein paar hundert Meter von der Bergstation entfernt.

    Jetzt müssen ein paar Blümchen halt für Farbtupfer sorgen:

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    Habe nur ich sofort "blau, blau, blau blüht der Enzian" im Ohr? :S

    Der Sonnenhut war heute eher ein Nebelhut...

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    Fortsetzung folgt...

    Mittwoch 23.6.2021 - Tag 6

    Wie jeden Morgen erwachten wir gespannt was das Wetter wohl machte. Behielt die Wettervorhersage vom Vortag Recht und wir bekamen doch Regen und Gewitter?

    Heute startete der Tag wieder mit einem sehr leckeren Frühstück. Das Buffet war neben allen Dingen, die man für ein gutes Frühstück braucht, auch mit etlichen bayrischen Spezialitäten gespickt. Die Räder wurden wieder bepackt und um kurz nach 9 Uhr ging es wieder auf die Strecke.

    Wow! Da machte das Radeln doch direkt Spaß! Nix Regen...

    Den Grüntensee konnte man kurz mal aus den Augenwinkeln entdecken. In Wertach machten wir einen kurzen Schlenker durch den Ort bevor es Richtung Österreich ging.

    Heute sollte der letzte Tag mit reichlich Höhenmetern auf dieser Tour sein.

    Entlang der Wertach strampelten wir immer weiter bergauf Richtung der österreichischen Exklave Jungholz.

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    Jungholz wurde nur bei Habsbichl etwas gestreift und es ging weiter entlang der Wertach. Bei Berichten über die Radrunde Allgäu war ein Teilstück des heutigen Tages berühmt/berüchtigt. Und schon hatten wir es erreicht...

    Auf einem schmalen Waldweg war es dann soweit: Ich wurde überholt.

    Und warum? Darum:

    Einen kurzen Moment hatte ich unten überlegt, dass ich doch unbedingt ein Fotos dieses Schildes haben wollte. Der Schwung war weg, auf dem Weg schoben schon 2 andere Damen und somit schoben auch wir. || Aber es war sooo steil! Selbst das Schieben mit dem Gepäck hinten am Rad war echt schwer... ;(;(

    Das Foto des Schildes habe ich dann übrigens erst oben gemacht. Hier wurde ja vor der steilen Abfahrt gewarnt...

    Kurze Zeit später erreichten wir dann die Alpe Sorg I. Bei der Höhenangabe weiß ich auch warum der Weg recht schweißtreibend war. 8o

    In Unterjoch bogen wir dann ab ins Tannheimer Tal und waren dann auch bald wieder in Österreich.

    Hier hatten wir erstmal ein paar Probleme uns zu orientieren. Oft gab es nicht die aus Deutschland bekannten Pfeile für die Radwege sondern es waren nur Zeichen auf den Asphalt gemalt. Die Betonung liegt auf oft (oder öfter... ;) ) Naja, so lange wir im Hochtal blieben und nicht die Abhänge der Berge um uns herum hochfuhren, sollte es wohl richtig sein. :saint:

    Aber eins war gewiss, das Tannheimer Tal ist wunderschön!

    Relativ eben ging es oft entlang der Vils einmal durch das Tal Richtung Tannheim.

    In Grän sollte unser heutiges Rahmenprogramm stattfinden.


    Fortsetzung folgt

    Dienstag 22.06.2021 - Tag 5


    Nachts haben wir wieder gut geschlafen. Morgens erwachten wir gespannt. Wieder hatte die Wetter-App nicht wirklich radelfreundliches Wetter vorhergesagt: Morgens viele kräftige Schauer, Nachmittags Gewitter ?(

    Der Morgen begann aber mit diesem tollen Ausblick aus unserem Fenster auf den Grünten, den Wächter des Allgäus.

    Und kurze Zeit später kam die Sonne hinter ihm hervor.

    Beim Frühstück konnten die Abstandsregeln super einhalten. Waren wir doch die einzigen Gäste, die ein Frühstück gebucht hatten. :) Ein sehr leckeres Frühstück wurde uns serviert. Am Vorabend trug man in eine Liste ein, was man wünschte. Die Anzahl und Auswahl an Brötchen oder Brot, ob Käse und/oder Aufschnitt gewünscht war, ob man Milch von den eigenen Kühen möchte... Eierspeisen wurden morgens frisch auf Wunsch zubereitet.

    Gerade für ein kleines Haus ein System was wir besonders im Sinne der Nachhaltigkeit gut fanden.

    Vor der Abfahrt mussten wir erst noch die Aussicht genießen.

    Ursprünglich war heute ein Besuch der Breitachklamm geplant. Um da nicht in Zeitdruck zu gelangen hatte ich eine Teststelle vorher gesucht. Bis gut 1 Woche vor der Reise war das überhaupt kein Problem. Es gab 2, 3 fast direkt auf dem Weg. Tja, nun waren die Testvorschriften für die Touristen wieder entschärft und die Inzidenzen sanken - schwupps waren die Teststellen wieder geschlossen. ?(

    Naja, dann machen wir halt einen Umweg über Sonthofen und ich lasse mich dort testen.

    Von unserem schönen Quartier ging es wieder hinab an die Iller und wir fuhren nicht weiter auf unserer Route sondern entlang der Iller nach Sonthofen.

    Die Teststelle war recht schnell gefunden und dann ging es wieder zurück auf die Radrunde Allgäu. In Westerhofen sind wir wieder auf unsere Route gefahren. Die ersten Berge standen auch direkt auf dem Programm. Schließlich ging es durch die Hörnerdörfer Ofterschwang, Bolsterlang und Obermaiselstein. Es war zwar anspruchsvoll aber einfach wunderschön!

    In Anbetracht der Wettervorhersagen hatten wir an die Breitachklamm ein Fragezeichen gemacht.

    Wie man auf den Fotos sieht, passte sie wieder wunderbar. Räusper...

    Nun gut, die Breitachklamm war trotzdem gecancelt und wir hatten sie durch ein Treffen mit Freunden aus der Heimat in einem Biergarten in Fischen ersetzt. Wir sind ja schließlich im Urlaub und nicht auf einer Bildungsreise. ;):D

    Der Flüssigkeitshaushalt war wieder aufgefüllt. Und auch die Akkus unserer Pedelecs hatten wieder etwas mehr Saft. Schließlich hatten wir schon 2 recht sportliche Anstiege heute hinter uns und weitere sollten folgen.

    Erst ging es aber wieder schön eben entlang der Iller zurück nach Sonthofen. Hier teilen sich Illerradweg und Radrunde Allgäu wieder. Nun läuft die Radrunde Allgäu wieder auf dem gleichen Weg wie der Bodensee-Königssee-Radweg. Über Burgberg und Rettenberg geht es gut Bergauf. Hinter uns wurde es dunkler und dunkler aber leider fanden wir entlang des Weges keine Möglichkeit für eine kleine Mittagspause.

    So machten wir dann eine Regenpause in einer Bushaltestelle irgendwo im Nirgendwo.

    Nach einer guten halben Stunde konnte es endlich weitergehen.

    Richtung Rottachsee ging es nochmal kurz knackig bergab bevor wir dann über Petersthal und Haag bis auf 1.000 m hochklettern durften.

    Leider war auch in Petersthal keine Möglichkeit einzukehren. :(

    Nun ging es weiter in meine Lieblingsrichtung "runter"! :)

    Als nächsten größeren Ort erreichten wir Oy(-Mittelberg). Leider war auch hier alles geschlossen. Wir gaben die Suche auf. Schließlich waren es noch ca. 5 km bis zu unserem Zielort. Wie gut, dass wir heute ein so gutes Frühstück hatten. :)

    Das heutige Quartier war der Gasthof Post in Nesselwang.

    Nach dem Check-in sind wir im Ort auf die Suche nach einem Cafe für eine Kleinigkeit gegangen.

    Dies fanden wir im Cafe Mokka in der direkten Nachbarschaft. Netter Service und sehr leckeres Essen.

    Unser Zimmer im Gasthof Post war leider recht altbacken und klein. Aber es war sauber und die Betten waren bequem. Beim Abendessen war der Service sehr aufmerksam und auch das Essen war lecker.

    Ein Teil der Zimmer ist schon renoviert worden bzw werden gerade renoviert. Wir haben leider eins der alten Zimmer erwischt. Bei nur einer Übernachtung jetzt nicht wirklich schlimm.

    Nach einem kleinen Abendspaziergang war dann auch dieser Tag beendet.

    Heute sind wir bedingt durch die Streichung der Breitachklamm "nur" knapp 66 km gefahren. Aber es ging wieder 800 Höhenmeter rauf und nur 730 wieder runter.

    Im Vergleich zu den letzten Tagen lies es sich aber deutlich besser fahren. War es einfacher oder wir es nur schon besser gewohnt? Keine Ahnung!


    LG Conny

    Tag 4 Teil 2


    Während wir so über das flache Stück fuhren besserte sich auch Herr Pus Laune wieder. Er bekam sogar wieder tolle Ideen. =O Auf der rechten Seite unseres Weges lag die Nagelfluhkette mit ihren für uns ja schon recht hohen Bergen. Jedenfalls meinte Herr Pu, dass es doch total toll wäre, wenn es dort eine Sommerrodelbahn oder sowas geben würde.

    Leider war ich vorbereitet und hatte in der Karte die Alpsee Bergwelt mit Sesselliften, ein paar Alpen, einem Kletterwald und halt auch einer Sommerrodelbahn gesehen. =O

    Und es kam wie es kommen musste... "Oh guck mal, da ist ja so eine Bahn!" Herr Pu strahlte, Frau Pu guckte zerknirscht...

    Meine Ausrede, dass ich auf das Gepäck und die Räder aufpasse wurde leider ignoriert.

    Und es sollte der Tag des persönlichen Guiness-Buch-der-Rekorde von mir werden. :saint:

    Jedenfalls nachdem ich sogar im Skywalk ganz oben auf dem Aussichtsturm war, saß ich nun im Sessellift hoch zur Alpsee Bergwelt. =O|| Kurz vor Ende der Fahrt konnte ich mich so weit entspannen, dass ich sogar ein Blick zur Seite auf das wirklich tolle Panorama mit dem Alpsee werfen konnte. :)

    Und die Fahrt runter hat sogar Spaß gemacht. Übrigens ist die Strecke der Bahn 2,8 km lang. Das lohnt sich wenigstens mal!

    So hatten wir heute spontan 2 x Rahmenprogramm.

    Und ich lebe noch... :S

    Aber hier wollten wir ja nicht schlafen. ;) Also ging es wieder auf die Räder und weiter.

    Vorbei am Großen Alpsee

    ging es über Immenstadt rein in das Oberstdorfer Becken.

    In Bihlerdorf hatten wir uns für diese Nacht ein Zimmer auf einem Bauernhof gemietet.

    Der Hof liegt oberhalb des Dorfes und vermietet einige Zimmer an Feriengäste.

    Auch hier hatten wir ein schönes, sauberes Zimmer mit einem schönen Tageslichtbad.

    Zum Essen fuhren wir an diesem Tag mit den Rädern zurück nach Blaichach und aßen beim Dorfwirt. Dort hat es uns wunderbar geschmeckt und man konnte schön auf der Terasse sitzen.

    Auf dem Weg zurück haben wir noch diese Damen getroffen:

    Auf der Terrasse des Bauernhofes tranken wir noch ein Feierabendgetränk und bestaunten das aufziehende Gewitter aus Richtung Oberstdorf.


    Heute sind wir knapp 72 km gefahren. Dabei ging es 790 Höhenmeter rauf und 670 Höhenmeter runter.

    Aber heute ist die Grafik dazu eindrucksvoller :saint: :

    xxx Admin Nutzungsbedingungen Kommod


    LG Conny

    Montag 21.06.2021 - Tag 4


    Als ich an diesem Morgen aufwachte freute ich mich sehr, dass es richtig hell war. Das konnte nämlich nur bedeuten, dass die Wetter-App nicht richtig lag. Und so war es auch. Der Regen am Vorabend hatte den Himmel blitzeblank gewaschen. :)

    Oh wie schön! Dann wird der Tag zwar noch etwas anstrengender, aber ich schätze, dass wir ein tolles Rahmenprogramm heute haben werden! :thumbup:

    Erstmal haben wir aber schön gefrühstückt und unsere Räder wieder bepackt.

    Dann ging es überwiegend Bergauf Richtung Lindenberg zum Test (ja schon wieder ;) )

    Mit negativem Ergebnis auf dem Handy radelten wir weiter Richtung Bodensee.

    In Scheidegg verließen wir die offizielle Route und radelten Bergauf zum Naturerlebnispark Skywalk Allgäu. Wir waren doch erstaunt, wie gut wir das Stück Bergauf an diesem Morgen radeln konnten. :thumbup:

    Und das hier war das Ziel an diesem Morgen:

    Der Baumwipfelpfad des Skywalk Allgäu.

    Was hat man da für eine tolle Aussicht!


    Sogar den Bodensee konnte man super sehen!

    Uns hat es richtig gut gefallen!

    Der Abstecher hat sich definitiv gelohnt.

    Das nächste Stück lies sich super radeln. Es ging bergab bis nach Weiler.

    In Weiler sind wir eingekehrt und haben zu Mittag gegessen. Und heute haben wir auch die Akkus aufgeladen. Schließlich mussten wir aus dem Tal von Weiler wieder raus. Und der Anstieg hat einem schon auf der Karte Angst gemacht. =O

    Nach Pause ging es los über Simmerberg zum Kräuterdorf Stiefenhofen. Fotos habe ich leider keine von dem Stück, denn absteigen wäre das Ende gewesen. :D Wäre ich einmal irgendwo auf diesem Stück angehalten, ich wäre heute noch am Schieben. :D Ich muss gestehen, Herr Pu war zu dem Zeitpunkt nicht mehr so erbaut von meinem Vorschlag hier einen Radurlaub zu machen. :whistling::saint:

    Aber wir haben einiges an diesem Anstieg gelernt:

    - Jetzt wissen auch Münsterländer wofür ein Fahrrad mit 8 Gängen die Gänge 1,2 und 3 hat

    - Es geht nicht überall runter wo es vorher hoch ging - in Weiler-Simmerberg ist es genau anders herum

    - 4 km sind bergauf im Allgäu höllisch lang

    - Manchmal lieber das tolle Bergpanorama anschauen als immer die Steigung vor einem

    Nach diesem wirklich mega anstrengenden Stück hatten wir uns einen flachen Nachmittag aber wirklich verdient. Über Oberstaufen ging es nun weiter entlang der Konstanzer Ach Richtung Großen Alpsee. Das Stück war landschaftlich wunderschön!


    Fortsetzung folgt...

    Tag 3 - Teil 2


    Kurz vor Isny hatte man schon diesen schönen Blick:

    Und man sieht auch, dass die Berge schon deutlich näher sind. ;)

    Vor und nach Isny ging die Route eine Zeit nah an einer Hauptstraße entlang.

    Aber gerade im Stück hinter Isny machte das tolle Panorama alles wieder wett. Zudem klarte es immer mehr auf und man hatte einen fantastischen Blick.

    Wir Westfalen waren jedenfalls schwer begeistert!

    Die Schlucht Eistobel liegt direkt an der Route. Da für die folgende Woche recht schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, nutzten wir hier die Möglichkeit eine Schlucht mit Wasserfällen etc. zu besuchen.

    Unser Gepäck konnten wir in Boxen auf dem Parkplatz einschließen. In diesen Boxen waren sogar Steckdosen um die Akkus zu laden. Top Service!

    Hier nun ein paar Impressionen aus dem Eistobel:


    Durch einige Pausen unterwegs war es schon recht spät geworden und so liefen wir nur bis zum Zwinger und wieder zurück.

    Als wir wieder aus der Schlucht geklettert waren, hatte es sich ordentlich zugezogen. Aber wir hatten es nicht mehr sehr weit.

    An diesem Tag lag unser Hotel, der Gasthof Post in Röthenbach, direkt am Weg und war nach ca. 5 km erreicht.

    Im Gasthof Post hatten wir wieder ein sehr schönes Zimmer und konnten auch dort lecker Essen.

    Leider mussten wir aufgrund einsetzenden Regens nach dem Essen schnell ins Innere umziehen.

    Ich war gespannt auf die nächsten Tage. Die Wettervorhersage klang nach Regensachen. ;(

    Und unser Sightseeingprogramm an den folgenden Tagen macht auch nur bei schönem Wetter Sinn. :|


    Übrigens sind wir heute Aufgrund eines kleinen, ungewollten Umweges in Isny 79 km gefahren. Dabei 790 Höhenmeter rauf und nur 630 Höhenmeter runter.

    LG Conny

    Sonntag 20.06.2021 - Tag 3


    Was war das? Nachts hat es 2 x gewittert. Das war doch eigentlich erst ab Montag angesagt...

    Morgens war es aber zumindest von oben wieder trocken und wir sind zeitig zum Frühstück gegangen.

    Die Nacht haben wir ein einer ganz kleinen Pension verbracht (Ich meine 4 Zimmer und 1 Appartement) und das Frühstück ließ sich wahrlich nicht lumpen. Sehr lecker und alles was man für einen guten Tag in den Start braucht.

    Heute brauchten wir auch reichlich Stärkung, da heute mit 790 Meter rauf doch fast die meisten Höhenmeter auf der Tour zu erwarten. Heute sollte es aber ein ständiges Auf und Ab sein und nicht so lange Anstiege wie an den folgenden Tagen. Ich war gespannt, was sich besser fahren lies...

    Es ging wieder zeitig los. Heute an einem Sonntag hatte ich nämlich echt Probleme einen Testtermin entlang der Strecke zu finden. ?( So mussten wir schon gegen 11.30 Uhr im 35 km entfernten Wangen zum Test sein. :huh:

    Direkt in Wolfegg gab es direkt die erste Kostprobe von steileren Anstiegen. Schon gestern im Laufe des Nachmittags hatte sich die Landschaft von wellig zu deutlich hügelig verändert - Zu dem Zeitpunkt haben wir noch Berge dazu gesagt. :D Hinterm Ort erwartete uns die erste Abfahrt . Auf einem Feldweg aus Schotter || Toll! Mit Gepäck werden die Räder nicht stabiler. ;( Aber wir haben es fehlerfrei gemeistert. Das Stück über Vogt mit seinen knackigen Anstiegen haben wir uns gespart. Wir haben die Alternative durch den Wald gewählt. Die war zwar auch nicht asphaltiert, ließ sich aber gut fahren.

    Kurz vor Walburg hätten wir einen schönen Blick auf die Alpen gehabt. Leider war es genau wie am Vortag recht diesig.

    So eben kann man die Alpen im Dunst erkennen. Einerseits ein toller Ausblick aber andererseits auch bedrohlich. Wollen wir da wirklich hoch??? :whistling:

    Auch die Waldburg war von hier zu sehen.

    Nun ging es wieder über Nebenstraßen munter auf und ab. Obwohl wir die Zeit etwas im Nacken hatten, mussten wir hier eine kleine Pause machen:

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    Stellt euch das mal bei klarem Wetter vor! So ein schöner Platz! :love:

    Aber es nützt ja nix. Wir müssen weiter. Die Teststelle wartet nicht. ;)

    Kurz vor Wangen mussten wir aber doch noch einen kurzen Fotostop machen...

    Gegen 11 Uhr waren wir dann schon in Wangen und die Apotheke für den Test lag sogar fast an der Route. Und da wir ja schon fast die Hälfte des Tagespensums geschafft hatten, machten wir erstmal etwas Sightseeing und kehrten auf der Terrasse eines Cafes ein.

    Das Frauentor

    Das Martinstor

    Deutschlands älteste Bäckerei (Fidelis-Bäckerei)



    Wangen hat uns als Stadt richtig gut gefallen.

    Aber wir hatten ja noch einige Kilometer und Hügel vor uns. Also wieder rauf aufs Rad und es ging weiter über Argenbühl Richtung Isny.


    Fortsetzung folgt...

    Schön, dass uns einige auf der Tour begleiten! Vielen lieben Dank für das Interesse. :*

    Vielleicht macht euch der Bericht ja noch etwas mehr Appetit auf eine längere Tour Katrin Kaline ...

    Die noch anstehenden Höhenmeter mit Gepäck wäre ich nicht ohne "Rückenwind" gefahren. Es war auch damit noch reichlich anstrengend liebe Siegrid uschisiggi

    Och, auch über Tag haben wir manchen schönen Biergarten gefunden Herr @Schnufkel

    Aber auch abends gab es immer kalte Getränke. Du wirst nicht verdursten :D

    LG Conny

    Samstag 19.06.2021 - Tag 2

    Obwohl es sehr warm gewesen ist, haben wir recht gut geschlafen.

    Das Frühstück wurde am nächsten Morgen am Tisch serviert. Eierspeisen konnte man nach Wunsch bestellen.

    Zeitig kurz vor 9 waren wir schon wieder auf dem Weg. Für dieses Wochenende war noch sehr gutes Wetter angesagt. Über die Vorhersage der kommenden Woche sprechen wir lieber nicht. X/

    Lautrach befindet sich noch im Einzugsgebiet des Wirkungskreises von Sebastian Kneipp und so lag es natürlich nahe den Morgen mit einem kleinen Kneippgang zu beginnen.

    Auch eine der schönen Allgäu-Bänke steht dort.

    Aber nach knapp einem Kilometer war uns noch nicht nach langer Rast.

    So ging es mit erfrischten Beinen los.

    Der Weg ging wieder sehr schön auf Nebenstraßen durch die wellige Landschaft.

    Wir kamen gut voran und wir waren pünktlich zum nächsten Testtermin in Leutkirch.

    (eigentlich wollte ich ja einen Reiseführer über die Tour schreiben: Mit dem Stäbchen in der Nase durchs Allgäu - die besten Teststellen) :D:S

    Leutkirch haben wir dann auch schnell wieder hinter uns gelassen und weiter ging es wieder auf ruhigen Nebenstrecken.

    Hier mit schönen Blick auf Schloss Zeil.

    Als nächsten größeren Ort erreichten wir Bad Wurzach mit seiner schönen Kirche St. Verena und dem Schloss.

    Ein Stückchen fuhren wir noch weiter und fuhren später einen kleinen Schlenker über Eintürmen um ein Rast beim "kleinen Cafe" zu machen. Den sehr leckeren Kuchen können wir wirklich empfehlen.

    Im weiteren Verlauf fuhren wir entlang des Langwuhrweihers mit seinen vielen Seerosen.

    Leider sieht man das auf den (Handy-) Bildern nicht so gut.

    Am Holzmühlenweiher, der ein kleines Stück weiter folgt, wurde bei dem heißen Wetter die vorhandene Badestelle gut genutzt.

    Wir kehrten aber lieber in einem schattigen Biergarten in Kißlegg nochmal ein. Die letzte Stunde mit viel Sonne war echt anstrengend gewesen.

    Eigentlich hatten wir an unserem Unterkunftsort in Wolfegg noch ein wenig unternehmen wollen, aber das Wetter hat uns geschafft. Nur ein Besuch des örtlichen Supermarktes war noch bitter nötig. Ich musste mich ein wenig mit Quark eindecken. || Leider habe ich scheinbar Herrn @Schnufkel s Bericht nicht aufmerksam genug gelesen. Auch meine Schultern hatten sich schon passend zum Deutschland-Spiel am Abend in rot dekoriert. ||

    Unsere heutige Etappe war 69 km lang und wir sind 620 Höhenmeter rauf und 560 Höhenmeter runter gefahen.

    LG Conny

    Hallo liebe Foris,

    schon im Winter 2019/2020 hatten wir für den Sommer 2021 überlegt eine Radtour durchs Allgäu zu machen. Schon seit einigen Jahren machen wir jedes Jahr eine mehrtägige Radtour und ebenso lange möchte ich gerne den Bodensee-Königssee-Radweg fahren. Nur wenn da nicht die vielen Höhenmeter wären und wir aus dem platten Münsterland kommen würden.

    So haben wir uns bereits bevor die Welt Corona als Virus kennengelernt hat und Mutti die Devise ausgab, dass man bitte im eigenen Land urlauben soll, für den Sommer 2021 Radurlaub im Süden der Republik in Form der Radrunde Allgäu geplant.

    Möchtet Ihr uns begleiten?

    Am 18.6.2021, einen Freitag, machten wir uns morgens schon zeitig mit unseren Rädern auf den Weg zum Bahnhof. Das Gepäck für 8 Tage hatten wir alles dabei.

    In Münster stiegen wir um in den ICE nach Ulm und vor dort ging es nochmal mit dem Nahverkehr weiter nach Memmingen.

    Hier wollten wir starten.

    Die Anreise mit dem Zug verlief tadellos. Ja, auch das kann bei der Bahn passieren. :D

    Der Weg der Radrunde Allgäu war schnell gefunden und so ging es kurz vor 15.00 Uhr los auf das Abenteuer!

    Naja fast, als erstes musste in Memmingen noch eine Corona-Teststelle angefahren werden. Puh, dieser Test war sehr unangenehm aber es zählt ja das Ergebnis. :S

    Schnell hatten wir Memmingen hinter uns gelassen und fuhren über schöne Nebenstraßen etwa parallel zur Bahnlinie Richtung Kempten.

    Das gefiel uns schon ganz ausgezeichnet und wie ihr sehen könnt, passte auch das Wetter.

    Kurz vor Goßmannshofen konnten wir einem Gasthof nicht widerstehen.

    Das erste Radler für die Radler zischte bei dem Wetter herrlich.

    Im weiteren Verlauf trafen wir dann noch auf DIE Bewohner des Allgäus.

    Bei Bad Grönenbach bogen wir dann ab Richtung Iller bzw. zum ersten wirklich fiesen Anstieg dieser Reise.

    Der machte mir echt Sorgen für die nächsten Tage! Ich sah mich schon wochenlang durch die Ausläufer der Allgäuer Alpen schieben. ;(

    Aber irgendwann war auch ich oben am Scheitelpunkt angekommen und wo es hoch geht, geht es ja bekanntlich auch wieder runter. Das gefiel mir doch deutlich besser. :saint:

    Bei Illerbeuren querten wir die Iller.

    Und nach dem nächsten Anstieg hatten wir auch schon unser heutiges Quartier im Ort Lautrach erreicht.

    30 km nach der langen Zugfahrt waren gut noch zu schaffen und es tat gut sich noch ein wenig zu bewegen.

    Vor dem Abendessen sind wir noch eine kurze Runde durch den Ort geschlendert und haben das örtliche Schloss gesehen.

    Unsere Unterkunft in einem Gasthof hatte einen wunderbaren Biergarten mit großen Bäumen. So konnten wir dort schön zu Abend essen und Kraft für die kommenden Aufgaben sammeln.

    LG Conny