Beiträge von Tizian

    Nun ging es nach Dornoch. Wir parkten am wunderschönen Dünenstrand und hatten die Möglichkeit einen Spaziergang am Dornoch Firth zu machen. Das ist ein Meeresarm der Nordsee. Er reicht ins Landesinnere. War was für die Seele :love:.



    Im Städtchen Dornoch ging es zur Kathedrale. Das ist eine Kirche der Presbyterianer. Wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Es fand noch der Sonntagsgottesdienst statt. Bis dieser aus war und wir ins Inneren gehen konnten, erklärte uns Key einiges über den Friedhof, die kirchliche Entwicklung in Schottland und über Schottland im Allgemeinen. Kulturell und religiös unterscheiden sich England und Schottland gravierend. Die schottische Kirche ist z. B. Presbyterianisch und nicht anglikanisch.

    Als der Gottesdienst beendet war, hatten wir ein wunderschönes Erlebnis. Wir besichtigten die Kirche von innen und bewunderten die künstlerischen Buntglasfenster ,als wir von der Pfarrerin zum Umtrunk in der Kirche eingeladen wurden. Es gab selbstgebackene Scones, Kekse und Shortbread. Dazu wurde uns Tee gereicht. Da noch einige Kirchgänger dageblieben waren, kamen wir auch noch wunderbar mit den Einheimischen ins Gespräch. Alle waren sehr nett und gastfreundlich. Die erste Unterzuckerung war somit ausgebügelt, und das auch noch kostenlos :saint: :saint: ihr wisst schon: Schnäppchenjäger

    Gegen die Unterhopfung gab es aber nix, Messwein auch nicht. Nun, man kann nicht alles im Leben haben.

    Dafür erfuhren wir noch, dass Elon Musk und Talulah Riley in dieser Kirche geheiratet hatten.

    Mir liegt die ganze Zeit was auf der Zunge und will nicht raus. Der Fahrradfahrer auf dem letzten Bild hatte einen stadtbekannten Spitznamen und der will mir einfach nicht mehr einfallen, mal sehen, vielleicht kommt´s mir noch…..

    Also weiter durch die Natur bis zum Black Rock Gorge. Wandern war angesagt. Das ist eine ganz tiefe, enge Felsspalte, eine Schlucht. Diese ist im Film Harry Potter und der Feuerkelch Drehort gewesen. Es wurde 10 Tage lang mit Drohnen gefilmt und auf bestimmte Leinwände projiziert, dann technisch bearbeitet. So sah die Schlucht dann riesig aus. Das Wasser, das in der Schlucht reißend fließt enthält Sedimente, diese Färben die Schluchtwände teilweise rötlich.

    Sie ist ca. 120 Fuß tief. Key erzählte uns dann magische Stories. Ein Schmuggler wurde einst von

    der Zollpolizei durch den Wald gejagt. Er soll es geschafft haben, über die Schlucht zu springen.

    Dann erzählte er uns noch die Story der Lady Balconie vom nahegelegenen Balconie Castle.

    Sie traf einst im Wald einen unheimlichen grünen Mann. Es soll der Teufel gewesen sein, der sie letztendlich in sich verliebt machte, sie dann aber in die Schlucht schubste, und sie dadurch zu Tode kam. Im Fallen verlor sie ihren Schlüssel vom Schloß. Dieser hinterließ angeblich in einem Felsen einen Abdruck. Noch heute wird nach diesem Abdruck gesucht, wenn die Leute hier wandern. Wenn man ganz leise ist und ganz genau hinhört, kann man Lady Balconies Schreie noch heute hören.

    Der Weg war uneben, ist man schlecht zu Fuß, braucht man Hilfe beim Laufen.

    Das ist der Märchenerzähler bei unserer Wanderung.

    Wir hatten echt Pech. Keine Schreie gehört und nach 10 Minuten gaben wir das Suchen nach dem Schlüsselabdruck auf :/ :/ :saint:.

    Also wanderten wir gemeinsam zum Wanderparkplatz zurück und fuhren weiter durch die Natur……

    So langsam bekamen wir Durst und Hunger.

    Ja, nicht nach Weymouth zu fahren, wäre sehr schade. It´s very British :love:

    Herr Thomson wollte uns um 8 Uhr am Hafenausgang abholen. Wurde aber dann fast halb neun. Es war klar, dass wir diesmal mit zwei Bussen fahren würden. Also 16 Fahrgäste. Eine Familie hatte ihren Teenager dabei, somit waren es 17 Gäste und Key musste zusätzlich kurzfristig einen Taxifahrer dazu aquirieren. Ich erwähnte ja bereits, dass Key sehr gut sozial vernetzt ist. Das Ganze hat anstandslos geklappt, es waren dann 3 Busse a 8 Sitzplätze am Start. Für ihn war das leider ein Verlustgeschäft.

    Wir waren mit nur einem Pärchen, also nur zu viert im dritten Bus. Unser Fahrer sprach sogar ein wenig deutsch. Das Pärchen kam auch aus Franken, wir verstanden uns sofort prächtig, sowohl dialektisch, als auch humoristisch. Im Konvoi ging es dann los, einmal durch die High Street zum Bahnhof.

    Invergordon ist eine Kleinstadt, die nicht besonders attraktiv ist. Aber was sehr sehenswert ist und die Stadt ausmacht, ist der Invergordon Mural Trail. Hierzu hat die Stadt eine eigene App.

    Eine Künstlerinitiative „Invergordon off the Wall“, hat in der Stadt 11 große Gemälde an Hausfassaden erschaffen. Diese repräsentieren das Erbe der Stadt und auch Schottlands. Die Gemälde findet man zwischen Bahnhof und Museum, der Highstreet entlang. Würde man mit der App den Mural Trail ablaufen,würde es ca. 60 Minuten dauern. Wir fuhren also langsam der Straße entlang, stiegen aber nicht aus, bewunderten die Kunstwerke vom Auto aus.

    Das Bild heißt Gather Round. Der große Ring in der Mitte ist ein keltischer Kreis. Das Invergordon Highland Gathering ist seit über hundert Jahren eine wichtige jährliche Veranstaltung für die Einheimischen, als auch die Touristen. Früher fand sie im September, immer mit der Ankunft der Marineflotte, statt.

    Dieses Gemälde heißt The Way We Were. Man kann die Royal Marine Band die High Street entlang marschieren sehen. Der Trinkbrunnen unten im Bild besteht aus rosa Granit, ist King Edward gewidmet. Der Radfahrer radelte täglich zur selben Zeit hier entlang, deshalb wurde er mit hin gemalt.

    Leider haben wir von der High Street keine weiteren Bilder, aber vom Bahnhof! Hier stiegen wir aus und Key gab ausführlich Aufklärung über die Wandgemälde.

    Diese Ansammlung von Bildern heißt The Long Goodbye. Es zeigt die Seaforth Highlanders im zweiten Weltkrieg.

    Es erzählt von ihrer Gefangennahme, ihrem langen Marsch durch Europa und es zeigt den Abschied von ihren Lieben im Jahre 1939.

    Naja, sonst haben wir uns in Invergordon nichts angesehen. Eigentlich kam es mir sogar sehr ärmlich und trostlos vor.

    Am Hafen standen etliche Taxis, falls man auf eigene Faust nach Inverness hätte fahren wollen.

    Eine Buslinie hielt auch direkt am Hafenausgang.

    Wir fuhren über Land weiter….

    So, auch der 3. Seetag ist nach meinem Geschmack, ihr wisst schon: chillen, chillen, cocktailieren.

    Am Nachmittag fuhren wir durch die Hebriden. Was für eine schöne Passage!

    Auf dieser Reise fand ich die Konstellation von 5 Destinationen und 4 Seetagen optimal. Übrigens war auch ein Lektor an Bord, der über England, Irland und Schottland informierte. Wir besuchten aber nur eine Veranstaltung. Uns war es zu langweilig. Den Namen des Lektors weiß ich nicht mehr. Wir haben auch nur die Willkommensshow und die Crewsshow besucht. Wir genossen statt dessen am Abend nette Unterhaltungen in der TUI Bar oder Gröönebar.

    Essen gab es beim Raue.

    Der Service war gut. Und jetzt kommt´s: man konnte sich Champagner bestellen, wurde einem direkt empfohlen :/ :/ :/

    Bei den anderen zwei Restaurants war Champagner nicht im Gourmet Plus dabei. Wird ja auch so eindeutig kommuniziert.

    Ich mag Sushi und Sashimi eigentlich nicht so gerne. Kann dem Klebereis absolut nichts abgewinnen. Würde viel lieber dafür zweimal ins Steakhaus oder Schmankerl oder La Spezia.

    Aber das geht bei dem Paket ja leider nicht. Naja, letztendlich war es ganz genießbar 8o.

    Morgen geht es um acht wieder mit Key los. In Invergordon.

    Im Nachhinein ärgert es mich, dass wir das Schloss nicht von innen besichtigt haben. Aber die Zeit reichte dazu nicht aus. Auch die Gartenanlage, die 9 Fußballfelder groß ist, soll ein Träumchen sein. Das Schloß ist noch von den Dukes bewohnt. Die Unterhaltung ist durch die Öffnung eines Flügels für die Öffentlichkeit (teurer Eintritt) sichergestellt. Einst ließ ein Duke alle Häuser von Inverary abreißen, die ihm die freie Sicht auf das Meer versperrten.

    Jetzt gab es eine weitere schöne Landschaftsfahrt zurück nach Greenock. Einen weiteren Stopp gab es nicht. Schade.

    Wir kamen ca. 18 Uhr am Schiff an, die Fahrt war ob der schönen Landschaft sehr kurzweilig.

    Nach10 Stunden Ausflug wollten wir keinen Pub mehr suchen, außerdem war alle Mann an Bord um 18.30 Uhr.

    Auch für Greenock war nun die Frage To Pub of Not To Pub geklärt. ;).

    Die Landschaftsfahrt bei bestem Wetter war ein Genuss.

    Leider hatte der Fish and Chips Laden geschlossen. Viel schlimmer, der Whiskey-Pub auch. Hier konnten wir nur das leere Glas des Türstehers bestaunen :cursing:.

    Aber der Tag ist ja noch nicht vorbei…. Wird schon noch ein Pub zu finden sein.

    Das Hüngerchen war aber da, so führte uns Key in ein kleines einfaches Café. Hier gab es selbstgebackenen Kuchen. Ich entschied mich für eine Zitronenpie. Diese war hervorragend :love:.

    Frisch gestärkt, traten wir die kleine Wanderung zum Inverary Castle an.

    Durch die Natur zu laufen war schön. Key versorgte uns weiterhin mit Input, und wir acht konnten auch ein bisschen miteinander ratschen.

    Wir besuchten die Dorfkirche St. Kessog in Luss. Die Kirche heißt so, weil St. Kessog im 6. Jahrhundert das Christentum nach Luss brachte. Sie wurde aber erst ca. 1870 erbaut, sieht aber wirklich uralt aus.

    Seht ihr den Käfig unten im Bild? Das ist ein Mortsafe. Damit wurden früher Gräber gesichert um den Diebstahl von Leichen zu verhindern. Mortsafes gab es hauptsächlich in Schottland, meistens in der Nähe von medizinischen Lehrstellen. Auf das Grab wurden diese Gitter betoniert, zumindest so lange, bis der Verwesungsprozess im vollen Gange war, dann waren die Leichen für die Anatomen nicht mehr brauchbar. Die Medizinstudenten zahlten teures Geld an die Leichenräuber.

    Angeblich stammt dieser ausgefallene Grabstein aus dem 11. Jahrhundert. Er sieht wie der

    umgedrehte Rumpf eines Wikingerbootes aus. Die Schotten nennen ihn „Hogback Stone“.

    Aber es sollen eigentlich stilisierte Häuser für die Toten sein. Die kleinen Wölbungen sind angedeutete Dachschindeln. Man vermutet, dass dies das Grab eines Kriegers war.

    Wir konnten in Luss eine bei uns weniger bekannte Sportart beobachten: Baumstammweitwurf,

    oder auch caber toss oder auch tossing the caber. Es ist eine traditionelle schottische Sportart und wird seit Jahrhunderten betrieben. Da wir einen großen Sicherheitsabstand hatten, ist das Foto leider qualitativ eher schlecht.

    So, dann ging der Ausflug weiter, durch den Nationalpark Loch Lomond, durch die Arrochar Highlands, Richtung Inverary am Loch Fyne. Hier sollte es Fish and Chips und einen tollen Whiskey-Pub geben.

    Wir sind noch in Luss.





    In diesem Kaffee konnte man gemütlich sitzen.

    Wir liefen bis zum Loch Lomond. Am Ufer konnte man im Hintergrund die Highlands erkennen. Im See gibt es mehrere Inseln. Angeblich sei er viel schöner als Loch Ness.

    Es finden hier auch Seebestattungen statt. Am Steg dürfen Gedenktafeln für die Seebestatteten angebracht werden.


    Ja , fasziniert mich auch. :)

    Übrigens weiß mein Mann jetzt, was der Schotte drunter trägt, nämlich nichts. Er stand in der Herrentoilette direkt neben einem Herrn in vollem schottischen Ornat und sebiger griff sich einfach unter den Rock und los ging's ;).

    Auweia! Hätte ich ja nicht gedacht!

    Also die Taschen sind ja dafür da, dass der Kilt „DA“ festgehalten wird, falls ein Windstoß kommen sollte.

    Ich hatte Key gefragt, was das denn für Material an seiner Tasche sei. Seehundfell war die Antwort.

    Der Victoriaturm und der Victoriabrunnen stehen vorm Rathaus. Königin Victoria schenkte den Brunnen der Stadt.

    Das Rathaus ist auch Regierungssitz der nächst höheren Institution (wie Landtag).

    Das Wohnhaus von James Watts Familie ist heute Gastwirtschaft und Hotel. Watt ist in Greenock geboren.

    Wer Geld hatte schmückte früher seine Häuser mit solchen Bildern. Key Thomson erklärte dazu die Bedeutung.

    Auf der Weiterfahrt nach Luss und zum Loch Lomond kamen wir an diesem Gebäude vorbei

    Es war früher, als es mit den Autos losging ein ganz berühmtes Autohaus. Jetzt sind darin Geschäfte. Unter anderem ein ganz bekannter Herrenausstatter, der Kilts fertigt. Jede Familie, jeder Clan hat sein eigenes Karomuster. Die Muster werden extra gewebt. Der Laden war leider geschlossen, wir mussten mit dem Schaufenster vorlieb nehmen.

    Greenock empfing uns mit einem traumhaften Sonnenaufgang ca. 6.30 Uhr.

    Am Hafenausgang wurden wir mit authentischer Musik willkommen geheißen.

    Um 8.00 Uhr holte uns Key Thomson für unseren Tagesausflug ab. Als ich die Tour buchen wollte, waren in seinem Bus bereits 4 Plätze besetzt. Er bietet für Greenock die Nordtour und eine Osttour an. Wir wollten die Osttour fahren, da wir diese viel interessanter fanden. Aber die 4 Gäste, die zuerst buchten entschieden sich für die Nordtour. Wir hatten dann die Wahl uns anzuschließen oder eben nicht. Wir entschieden uns, die Nordtour mit ihm zu fahren. Ein weiteres Pärchen aus dem Forum kam dann noch dazu, sodass wir mit 8 Gästen fuhren. Die Runde war sehr angenehm, alle sehr nett und sehr freundlich. Der Kontakt im Vorfeld mit Herrn Thomson war per E-Mail und sehr gut, immer sehr zeitnah. Eine Antwort kam immer innerhalb 48 Stunden. Er spricht und schreibt fließend deutsch. Im Auto trägt er ein Headset, das dann über das Autoradio übertragen wird. Funktioniert prima. Falls das Wetter sehr schlecht gewesen wäre, hätte er die Osttour gefahren. Bei Regen macht eine Fahrt durch die Highlands keinen Sinn.

    Er erklärt sehr, sehr viel, beantwortet alle fragen, hat einen sehr feinen Humor, manchmal auch etwas zynisch. Ist sehr ruhig und ausgeglichen, kein Hektiker. Vertritt und äußert immer offen und ehrlich seine Meinung, auch in politischen Dingen. Nimmt seine persönlichen Bedürfnisse zurück, lässt sich auf seine Kunden ein. Ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse.

    Er wohnt in der Nähe von Invergordon. Er hatte bis nach Greenock zu uns ca. 450 km zu fahren. Das ganze natürlich auch wieder zurück. Deshalb sind die Touren Greenock einiges teurer, da er einen Tag vorher bereits anreist und in Greenock übernachtet. Er ist sehr gut sozial vernetzt, hat überall seine Kontakte.

    Natürlich erscheint er im Schottenrock, Klasse! Zuerst wollte er mit uns wandern. Wir fuhren durch Greenock, dann den Lyle Hill hinauf, bis zu einem sehr schönen Aussichtspunkt. Das war aber noch nicht der höchste Punkt, dahin sind wir dann über einen schmalen Pfad gewandert. Dabei hat er viel über die Flora erzählt. An dieser Stelle muss es wunderschön sein, wenn im Frühling der gelbe Stechginster blüht.

    Auf jeden Fall haben wir dann ausgiebig die fantastische Aussicht bis in die Highlands und auf Greenock und aufs Schiffchen genießen können.


    Nach dem Abstieg fuhr er uns nach Greenock hinein. Dort parkten wir und im Näheren Umfeld zeigte er uns einige Sehenswürdigkeiten.

    Zum Beispiel die kunstvolle Statue „Ginger the Horse“. Ginger war ein Arbeitspferd, das Wagen mit Zuckerladungen zog. Eines Tages geschah ein Unfall mit dem Wagen, dieser stürzte ins Hafenbecken, riß Ginger mit sich, das Pferd ertrank. Es ist ein Denkmal an die Zeit als Greenock

    „Sugaropolis“ genannt wurde.

    Andy Scott ist der Künstler. Er ist in England sehr bekannt und hat wunderbare Kunstwerke geschaffen.

    Wir bestellten einen 3er Whiskey-Flight. Die Marken weiß ich nicht mehr, aber den Preis, 27 Pfund 8o.

    Überrascht waren wir, als wir sahen, in welchen Gläsern serviert wurde. Eigentlich hatten wir mit Nosings gerechnet und nicht mit Tumblern. Sahen aber edel aus. Ich hab nur jeweils Nase und Zungenspitze reingehängt, das Bier ging nämlich schon direkt ins Köpfchen und sorgte bereits für bleierne Müdigkeit. GöGa hat selig genossen…..

    Wir saßen aber auch wirklich sehr gemütlich.

    Aber es sollte auch noch ins Jailhouse gehen.

    War auch hier sehr schön und die Guinness-Zapfanlage ein Träumchen. Ein ganz kleines ging noch, ehe wir den Weg zum Shuttle einschlugen.

    Dabei mussten wir feststellen, dass in Belfast der Himmel voller Whiskyfässer hängt 8| 8| .

    Wir fanden unseren Weg und fuhren so ziemlich mit dem letzten Shuttle (19 Uhr) zurück.

    Morgen geht´s nach Schottland!

    Stellt euch vor, der Pub hatte geschlossen ;( . Im Pub-Viertel gab es einen Wasserrohrbruch,

    und the Crown war davon betroffen, hatte kein fließendes Wasser. Da waren wir richtig, richtig traurig. Wir hätten ihn sehr gerne auch von innen gesehen.

    Wer suchet, der findet, so auch wir. Ein wunderschöner Pub mit funktionierendem , fließendem

    Wasser! Ach, was war der schön :love: :love:. Der Robinson ´s :

    Ging die Gurgel runter wie nix, zischte nur so :D.

    Ich wollte aus meiner urgemütlichen Ecke gar nicht mehr raus.

    Und noch ein kleine Bemerkung, ob der Hilfsbereitschaft der Belfaster, habe euch ja noch ein Anekdötchen versprochen.

    Am Nebentisch saßen zwei junge Ladies. Wir kamen ins Gespräch. Mit Händen und Füßen. War sehr lustig und sehr angeregt. Wir erzählten, dass wir zum Crown wollten, dieser und viele andere aber wegen dem Wasserschaden geschlossen hatten. Kein Problem für die Mädels, Handy geschnappt, rumtelefoniert, Pubs angerufen, und schon informierten sie uns, wo wir noch hin könnten, einschließlich Wegbeschreibung :thumbup: :whistling: sehr freundlich!

    Wir liefen durch die wunderschöne Guinness- Gasse

    Zu Henry & The Jailhouse.

    Auch hier gefiel es uns sehr gut. Zuerst bei Henrys.

    Hier wollte GöGa auch sein Whisky-Tasting machen.

    Ups! Fast vergessen! Zu den Top Ten in Belfast gehört auch der St. George’s Market. Genau davor hält der Hoho. Darauf freuten wir uns, wollten wir uns durch sämtliche Köstlichkeiten probieren. Lauter Leckereien und Spezialitäten sollte es da geben. Meeresfrüchte, Ziegenfleisch, Belfaster Sodabrot, und das Ulster Fry, ein typisches Belfaster Frühstück mit Black Pudding. Jawohl, das wollten wir uns einverleiben, eine Grundlage für die Pub-Runde sollte geschaffen werden. Das Ganze bei Live-Jazz und wenn man wollte auch noch bei Handwerkskunst. Wir also raus aus dem Bus, rein in die Markthalle, und dann gab es da N I X ;( ;( ! Nur die Arbeiter, die die Marktstände für das Wochenende aufbauten, denn der Markt findet nur am Wochenende statt. Tja, nur kurz geärgert, man muss das Leben nehmen wie es kommt, THINK PINK: jede Menge Kalorien gespart, bleibt mehr Platz für Flüssiges 8o.

    Zügig kam dann auch der nächste Bus vorbei. Während wir kurz warteten, studierten wir etwas den Stadtplan. Schwups wurden wir von Einheimischen angesprochen, ob wir verloren gegangen seien: „are you lost“? Sind sehr,sehr nett und hilfsbereit die Belfaster. Erzähle ich euch dann nachher noch ein schönes Erlebnis!

    The Grand Opera House ist ein Gebäude mit orientalischer Bauweise, fällt sofort im Straßenzug auf. Leider gibt es die halbstündigen Führungen im Innern nur Samstags. Das Theaterprogramm ist fantastisch uns sucht wirklich seinesgleichen.

    Der orientalische Teil sieht relativ klein aus aber es wurde nebenan mit einem Neubau erweitert. Es gibt im Innern auch Gastronomie.

    Noch eine kurze Anmerkung zur Streetart an den Hausfassaden: es gibt unzählige und alle sehr gut gestaltet, größtenteils politisch angehaucht, teilweise auch militärisch.

    Ich habe aber nur Charly und Lizzy fotografiert, weil ich halt nicht persönlich zu Ihnen durfte…..

    Und weil es halt Queentchen ´s bucklige Verwandtschaft ist, und sie sich freut :* :saint:.

    Jetzt musste endlich eine Pause her, wir machten uns auf den Weg zum „the Crown“.

    Er ist super zu finden, da er ausgeschildert ist. Soll der schönste und historischte Pub Irlands sein.

    Vorher aber noch schnell Dilli &Dolly´s Café bewundert. Hier ist alles rosa, auch der Kuchen. Und im Innern steht eine rosa Telefonzelle, die mit pinken Blumen geschmückt ist. Ich konnte kein Foto machen, war voller Leute.


    Endlich standen wir vorm

    Interessante Fußgängerampeln gibts hier in Belfast.

    Auch coole Taxis.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Die Tour führte auch ein ganzes Stück der Friedensmauer entlang. Über den Busguide bekam man über die politische Situation, die zu dem Mauerbau führte, gute Informationen.

    Die Mauer teilte Protestanten und Katholiken. Ihr wisst ja, dass es zum Krieg kam. Jetzt gibt es hier Streetart. Aber beim Anblick auch ein mulmiges, trauriges Gefühl……

    Ziemlich im Zentrum stiegen wir wieder aus und erkundeten die Stadt zu Fuß weiter.

    Kamen am „Spirit of Belfast“ vorbei, das ist eine Kunstskulptur am Arthur Square.

    Auch am Albert Memorial Clock Tower in der Queens Square. Der Turm ist auf weichem Grund gebaut, hat dadurch Schieflage und wird von den Einwohnern liebevoll „der schiefe Turm von Pisa in Belfast“ genannt.