Beiträge von Muesi

    Vielen Dank Brigitte meer(er)leben für deinen tollen Live-Bericht und dein abschließendes Fazit!

    Wir haben am 14.08. die Amera von euch übernommen und ich bin in Gedanken immer noch nicht zu Hause und im Arbeitsalltag angekommen. Stattdessen habe ich stetig die wunderschönen Erlebnisse in Island, Grönland und Kanada vor Augen :love:. Die Amera hat uns sehr gut gefallen, aber wir haben auch noch keine Vergleichsmöglichkeit mit einem anderen Schiff von Phoenix. Am besten fanden wir die vielen tollen offenen Bereiche am Bug und Heck des Schiffes, ein Traum zum Fotografieren. Das Essen fanden wir erstklassig, vielleicht lag es ja daran, dass Fritz Pichler und Roberta Rogosic an Bord waren :/. Da wir meistens erst gegen 19.30 Uhr im Lido essen gegangen sind, war es mit einem freien Platz in der Regel kein Problem. Wir haben aber von Harry’s Bar aus beobachtet, dass sich ab ca. 17.45 Uhr wartende Schlangen vor den geschlossenen Türen der Restaurants gebildet haben. Unsere Außenkabine 632 war ruhig, geräumig und mit einer Dusche statt einer Badewanne ausgestattet. Vor allem war man schnell auf dem Promenadendeck. Lediglich das Showprogramm, die Animation und auch die Live-Musik in den Bars hat uns nicht gefallen. Aber bei uns stehen die Route und die Größe des Schiffes im Vordergrund. Deshalb würden wir das schöne Schiff auf jeden Fall wieder buchen.

    Hochachtung, dass du es geschafft hast, während der Reise live zu berichten :thumbup:. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, mir regelmäßig Notizen zu machen. Deshalb wird es mit meinem Bericht auch noch ein bisschen dauern. Aber das Fazit unserer Reise habe ich ja jetzt schon mal bekannt gegeben ^^.

    LG Silke

    Da die Stadt sehr voll war, beendeten wir gegen 16.00 Uhr unseren Stadtrundgang, holten unsere Fahrräder und fuhren immer am Wasser entlang zurück zu unserem Liegeplatz Minervahaven, den die MS De Amsterdam bereits während unserer Radtour erreicht hatte. Die gesamte Fahrradtour hatte an diesem Tag eine Gesamtlänge von 33 km. Neben dem Kofferpacken standen dann um 17.30 Uhr die Verabschiedung unserer Reiseleiter und ein letztes leckeres Abendessen auf dem Programm.

    Die Koffer sollten am nächsten Morgen bis um 9.00 Uhr vor der Kabinentür stehen. Zeit zum Frühstücken war von 6.00 – 8.30 Uhr. Bis zur Ausschiffung um 9.00 Uhr sollten auch sämtliche Zahlungen an der Rezeption erfolgen und der Kabinenschlüssel abgegeben werden. Mit den Check-out-Infos wurde um ein Trinkgeld für die Crew gebeten. Als Richtwert wurde hier ein Betrag von 7,50 – 10,00 € pro Person und Tag angegeben. Wir haben unsere Kabine nach dem Frühstück pünktlich geräumt. Die Koffer mussten dann leider von uns die Treppe hinaufgeschleppt werden. Von dort wurden sie von der Crew ans Ufer gereicht. Unser Auto stand schon bereit, sodass wir gleich mit dem Einpacken unserer Koffer und der Räder beginnen konnten. Den Parkservice von Central Parking können wir wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Es war alles gut organisiert und entspannt :thumbup:. Wir konnten daher zügig unsere Rückfahrt antreten und waren pünktlich zum Schützenfest wieder zu Hause ;).

    Fazit:    

    Wir waren von unserem kompletten Urlaub im Nachbarland begeistert :love:. Sowohl die Woche auf Texel als auch die Rundreise in Form einer Flusskreuzfahrt in Kombination mit dem Radfahren haben uns sehr gefallen. Das Radfahren war manchmal in den größeren Städten etwas stressig, da die Holländer doch anders Fahrrad fahren als wir. Aber wenn es mir zu eng und zu voll wurde, habe ich einfach angehalten und gewartet bis sich die Radfahrermenge auflöste. Außerdem sind die Niederländer so herrlich entspannt. Also alles kein Problem, wenn man Ihnen mal beim Fahren in die Quere kommt oder beim Fotografieren eine Einfahrt versperrt. Da können wir Deutschen uns so manches Mal eine Scheibe von abschneiden ;). Das Wetter war (bis auf einen Tag auf Texel mit Nieselregen) super 8). Es hätte an manchen Tagen nur ein bisschen wärmer sein können, aber dann habe ich beim Radfahren einfach mehrere Schichten übereinander gezogen. Wir waren von dieser Reise übrigens so begeistert, dass wir sie fürs nächste Jahr gleich wieder gebucht haben ^^. Aber dann geht es mit der MS De Willemstad ab Amsterdam auf die Nordholland-Route mit zwei Vorübernachtungen in Egmond aan Zee. Wir freuen uns jetzt schon. Aber erst stehen noch ein paar andere Reisen an ;).

    Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick in diese Art von Flusskreuzfahrt geben konnte und bedanke mich für euer Interesse, die vielen Likes und eure lieben Kommentare!

    Liebe Grüße

    Silke

    Anschließend spazierten wir zunächst durch Chinatown, passierten den He Hua Tempel, gingen weiter bis zur siebentürmigen Waage am Nieuwmarkt und liefen durch das Rotlichtviertel an der Oude Kerk. Der königliche Palast, das Nationalmonument und die Nieuwe Kerk gehörten natürlich auch noch zu unserem Pflichtprogramm. Wir ließen uns dann ein wenig entlang der schönen Grachten treiben. Dabei passierten wir auch die Westerkerk, auf deren Turm ich mir vor ein paar Jahren schon einmal Amsterdam von oben angeschaut habe. Dieses Mal war die Kirche leider eingerüstet.

    Nach einer kurzen Pause in einem Café beschlossen wir, zunächst eine Grachtenrundfahrt zu machen. Wir haben zwar vor einigen Jahren bereits auf einer Hochseekreuzfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Amsterdam erkundet, aber unsere Freitickets, die wir als Frühbucherbonus vom Reiseunternehmen erhalten hatten, wollten wir trotzdem für eine erneute Rundfahrt nutzen. Wir hatten Glück, denn es stand gerade ein Boot zur Abfahrt bereit. Wir ließen uns dann erst einmal eine Stunde gemütlich durch die Kanäle schippern.

    Anschließend fuhren wir weiter und erreichten nach ein paar Kilometern das Naherholungsgebiet Het Twiske, wo es eine Menge kleiner Seen mit Sandstränden und Wiesen gibt. Wir passierten den Ort Landsmeer und radelten am Nordhollandkanal entlang bis nach Amsterdam, wo wir schließlich mit der kostenlosen Fähre zum Hauptbahnhof übersetzten. Direkt hinter dem Hauptbahnhof neben dem Fähranleger befindet sich eine riesige bewachte Fahrradgarage, die erst in diesem Jahr eröffnet wurde und von Tagestouristen kostenlos genutzt werden kann. Sie liegt komplett unter Wasser und bietet Platz für 7000 Räder. Wir stellten unsere Räder dort ab und machten uns gegen 12.00 Uhr zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt.

    Zaandam – Amsterdam am 26.05.2023 und Abreise am 27.05.2023

    Am letzten Tourtag bestand noch einmal die Möglichkeit zwischen zwei Touren zu wählen, die beide in Amsterdam endeten. Wir entschieden uns dieses Mal für die kürzere Tour, da wir nach der Radtour noch Zeit in Amsterdam verbringen wollten. Nach dem Frühstück radelten wir von Zaandam zum Freilichtmuseum „Zaanse Schans“ (freier Eintritt), einem alten, traditionellen Dorf mit urigen Holzhäusern, einer Käserei, einem Holzschuhmacher und verschiedenen Windmühlen. Als wir das Freilichtmuseum gegen 9.15 Uhr erreichten, war dort schon mächtig was los. Es waren anscheinend an diesem sonnigen Tag einige Reisegruppen in Bussen unterwegs. Wir spazierten eine Stunde durch die schöne Anlage.

    Ein wunderschöner Bericht, Muesi ! Ich muss auch mal wieder zu den niederländischen Nachbarn

    Vielen Dank Queentchen ! Wir werden auf jeden Fall unsere niederländischen Nachbarn erneut besuchen ;).

    Ich bin auch begeistert - und inspiriert. Die Fotos sind wunderschön und der Bericht sehr unterhaltsam geschrieben. Nicht nur die herrliche Natur an Grachten und Windmühlen und der Pflanzen- sowie Tierwelt begeistern sondern auch die vielfältigen kleinen Städte. Sehr gepflegt und innovativ - was sich die Holländer alles einfallen lassen, mit diesen bunten Häusern usw., also da könnten sich die Stadtplaner von D mal Ideen und Inspirationen abholen.

    Vielen Dank nochmals

    Herzlichen Dank murmafan ! Uns haben die wunderschönen gepflegten Städte und Dörfer auch sehr beeindruckt!

    Wow, liebe Muesi , was für ein toller Bericht! Ich hatte ihn schon länger abonniert, bin aber erst jetzt zum Lesen gekommen. Wir waren noch nie in NL, aber Deine Bilder machen sowas von Appetit darauf! Und dann die Kombination Schiff und Fahrrad, das wäre auch genau unseres. Den fehlenden Komfort in der Kabine würde ich auch in Kauf nehmen (man weiss ja worauf man sich einlässt und ist, wie Du gesagt hast, ja nur zum Schlafen und Duschen in der Kabine) . Wir sind im Moment am überlegen, was wir 2024 unternehmen können - das wäre eine Option, aber das von Susi66 genannte Schiff schaue ich mir auch mal an.

    Danke, dass Du uns mitreisen lässt uns uns dadurch inspirierst!

    Gruß Joni

    Dankeschön Joni ! Wir haben auch das erste Mal (außer Tagestouren in Amsterdam und Maastricht) so einen ausgiebigen Urlaub in den Niederlanden verbracht und ich kann dir eine Reise dorthin unbedingt empfehlen!

    Muesi das Hotel sieht ja wirklich sehr außergewöhnlich aus :thumbup:

    Das finde ich auch bina.63 . Ich könnte es mir gut vorstellen, dort mal zu übernachten.

    Vielen Dank für den Hinweis keseburg ! Wir haben den Newsletter auch erhalten und mir würde das neue Schiff sehr gefallen. Allerdings werden nur 7-tägige Touren angeboten. Wir möchten allerdings die 11-tägige Reise mit Lissabon buchen. Deshalb wird es wohl das alte Schiff. Außerdem liebäugeln wir noch mit dem Nachprogramm an der Algarve. Das wird leider für 2024 noch gar nicht angeboten. Wir warten jetzt erstmal bis September ab, in der Hoffnung auf ein passendes Nachprogramm.

    Unsere Radrunde über Oudewater und Montfort habe ich auch als besonders schön in Erinnerung! Das war unsere erste Tour ab Schoonhoven, da haben wir noch über jede Mühle gestaunt ….

    Da ich es liebe, Leuchttürme und Windmühlen zu fotografieren :love: , hatte mein GöGa zu Beginn der Boat-Bike-Tour wirklich Angst, dass ich zu viele Fotostopps mache und wir nie pünktlich das Schiff erreichen :D.

    Nach einer Gesamtstrecke von 54 km erreichten wir gegen 16.30 Uhr unser Schiff, das dann während unserer Tourbesprechung um 17.30 Uhr ablegte und sich auf den Weg nach Zaandam machte. Zaandam erreichten wir während des Abendessens. Wir lagen dieses Mal in der Nähe des Stadtzentrums, sodass am Abend noch ein Stadtrundgang auf dem Programm stand. Zaandam hat eine schöne Fußgängerzone und sehenswert ist auf jeden Fall der Gebäudekomplex des Inntel Hotels.

    Den restlichen Abend ließen wir dann wie immer auf dem Schiff ausklingen, nur dieses Mal mit dem Unterschied, dass ab 21.00 Uhr Live-Musik im Salon angekündigt war. Zum Glück handelte es sich bei dem Alleinunterhalter um eine junge Sängerin, die wirklich gute Musik machte. Wir mussten also nicht auf das Außendeck bzw. in die Stadt flüchten :D. Es wurde viel getanzt, getrunken und gelacht und es war somit ein sehr unterhaltsamer Abend.

    Zum Abschluss unseres Stadtrundganges wollten wir natürlich noch der Brauerei von Haarlem einen Besuch abstatten. Auf dem Weg dorthin begegneten uns in einer Seitenstraße tatsächlich zwei Bekannte aus der Heimat. Die Welt ist manchmal wirklich klein ^^. In der Brauerei trafen wir auf einige Mitreisende von unserem Schiff und bekamen dann gleich Empfehlungen für die besten Biersorten. Gut, dass der Weg bis zum Schiff nicht mehr so weit war 8|.